Voices of Unity starten Gospelworkshop in der Kornfeldkirche in Riehen (BS)

March 14th, 2015

Ich wurde durch Werbung in unserem Gospelchor auf diesem Workshop aufmerksam und war wirklich froh, dass sies ein Workshop ist, der von Farbigen geleitet wird. Die Voices of Unity waren in Basel 3 Personen, zum einen Michael und Carmenda Crews sowie Floyd T. Myrie. Gemeinsam bei allen ist, dass sie schon jahrelang Erfahrung in und mit Gospelchören haben. Michael Crews ist nicht nur Gospelmusiker sondern auch Jazzmusiker, Komponist und Chorleiter. Floyd T. Myrie war zudem auf verschiedensten Tourneen mit den Harlem Gospel Singers unterwegs gewesen.

Foto: Christian Villoz

Für mich sind Workshop nichts neues. Allerdings so manch jemand, den ich am Abend angetroffen hatte erzählte, dass dies sein erster Workshop ist. So manch einer war dann etwas verblüfft, standen ja Stühle da und plötzlich erzählt einem ein Farbiger “ja heute Abend wird es noch ein Tanzabend werden”. Allerdings, wenn man Farbige so erlebt, so sind sie eben.

Bereits am ersten Tag wurden Gospels mit unterschiedlichem Tempo einstudiert. Mal ein bisschen worshipmaßig, dann hatte man den Eindruck, dass da ein Reaggyrhythmus drinn steckt oder es war ein Rhythmus wo einfach ein fetziger Gospelgroove drinn steckte.

Am ersten Abend wurden vielleicht gerademal 3 Titel einstudiert. Wäre allerdings auch schade, denn sonst wäre ja die gewisse Vorspannung auf den nächsten Tag schon verpulvert. Prompt hieß es nämlich “am 2. Tag gibt es dann noch mehr Gospels zu lernen.

Foto: Christian Villoz

Da der Mann am Keyboard in den Staaten ein Bishop ist, war es offensichtlich klar,  dass der Abend mit einer kurzen Gospelandacht abgeschlossen werden sollte. Die Workshopteilnehmer hatten einfach mal Pause gehabt und konnten genießen. Die Botschaft an die Teilehmer, einfach sich bei den Songs nicht auf den Kopf versteifen sondern es vom Herzen her singen können. Vorallem, wenn man einen Bewegungsdrann verspürt dem einfach nachkommen, nicht überlegen passen die Hände zu den Füßen. Dürfen die Füße überhaupt in Bewegung sein. Frei sein, schlicht die goldene Devise bei den Farbigen. Und das scheint auch irgendwie das Erfolgsrezept zu sein, ein Abend wo man eher den Eindruck hatte, es machte tierischen Spaß und ganz nebenbei hatte man was bei gelernt.

Foto: Ruprecht Helms

Der zweite Abend sollte nicht direkt damit starten, dass weitere neue Songs einstudiert werden sollten. Erst einmal gab es eine kleine Andacht. Immerhin sind die Gospel bei den Farbigen quasi Lieder, die in der Gemeinde gesungen werden und da es in vielen Inhalten um Gott geht, sollte ihm auch gedankt werden. Es können einem die Farbigen den Mitteleuropäern nicht oft genug bewusst machen, aber wenn man Gospel richtig vermitteln möchte, auch hier wieder die Erinnerung womit man Gospel singensollte – Herzenssache. Gemeint ist damit, wenn man sich berufen fühlt sich zu bewegen, dann soll man es einfach rauslassen und wenn man mal einen Jubelruf loswerden möchte, dann diesen auch einfach mal reinrufen.

Am zweiten Abend wurden einige neue Gospel noch beigebracht, allerdings in einer überschaubaren Menge. Mitunter wurde es damit begündet, dass manche einen anstrengenden Tag hinter sich hatten. Allerdings möchte man auch, dass nach dem ganzen Workshop, dem Abschlußkonzert und dem Gottesdienst die gelernten Songs durchaus noch einige Zeit nachwirken und quasi wie so eine Art Ohrwurm noch etwas im Kopf rumgeistern.

Am dritten Tag wurde dann auch “What a mighty god we serve” einstudiert. Und offensichtlich hatten sich die Workshopleader gedacht, die Melodie könnten sehr viele kennen – also nehmen wir doch direkt mal eine Melodie die von der in dem Video total abweicht.

Und heute wurde ich von meinem Chorleiter direkt mal auf die Stimmgewalt der Farbigen angesprochen. Seine Meinung “die schreien richtig”. Ich weis natürlich nicht ob das tatsächlich so ist, aber es hat mich an die Meinung eines früheren Chorleiters von mir erinnert, der immer sagte “die Farbigen haben so 2 Schnitzel an Stimmbändern in ihrem Kehlkopf”. Jedenfalls haben die eine Stimmgewalt, die wir Mitteleuropär mit unseren zarten Stimmlippen nicht ganz so in dem Umfang hinbekommen. Lang sollte der letzte Abend werden, denn es wurden nochmal wirklich alle Gospel wiederholt und so manch einer war verblüfft wie schnell man da schon in die Gospel reinfinden konnte und manch einer hatte sein Textblatt schon aus den Händen gelegt.  Auch eine kleine Stellprobe gab es, bei der allerdings gerademal 1 oder 2 Lieder gesungen wurden.

Allerdings die Sichtweise wie man die Gospels lernen soll begeistert und motiviert immer. Man beschäftigt sich nur an dem Abend mit den Song, danach geht man heim, schläft und lässt die Songs einfach Songs sein. Meiner Meinung der vollkommen richtige Ansatz, denn so macht man sich auch nicht verrückt und kann ganz relaxt an das Abschlußkonzert rangehen.

Und man hatte es förmlich gemerkt, die ganzen Workshopteilnehmer hatten Spaß bis zum letzten Ton gehabt.

Voices of Unity, die ein Verein sind machen immer 2 x im Jahr einen Workshop.  Im Jahr 2015 war der Frühjahrsworkshop in der Kornfeldkirche in Riehen gewesen. Im Herbst gibt es nochmal Workshops in der Thomaskirche in Basel sowie in Reinach in Baselland.

Der Workshop war in zweierlei hinsicht gut. Zum einen konnte man Erfahrungen im Gospel sammeln und vertiefen, zum anderen hat man vielleicht manch einen Teilnehmer begeistern können, der zum ersten Mal sich an einem Gospelworkshop ausprobiert hatte mit dem Gospeln weiter zu machen und vielleicht wird er direkt ein neuer Sänger beim in der Kornfeldkirche angesiedelten Gospelchor “Let’s Gospel”.

Jo’s Voices starten mit der ersten Gospeltime in 2015

February 19th, 2015

Schon seit einiger Zeit hat sich in der evangelischen Johannesgemeinde in Kehl die Gospelgottesdienstreihe “Gospeltime” fest etabliert. Wie ich vom Organisationsteam im Herbst 2014 selbst erfahren hatte, sind die Organisatoren durchaus offen auch mal neue Chöre einzuladen und hatten das auch schon getan.

Zusammenkommen für einen guten Zweck war hier immer schon die Devise gewesen. Ein sehr großes Anliegen ist Gospeltime diesmal die Kollekte der Lenkungsgruppe Flüchtlinge zukommen zu lassen. Es gibt hier viel zu tun. Wie können Menschen aus arabischen Ländern wie z. B. Syrien hier verstanden werden und wie können sie sich verständlich machen, wenn weder Deutsch noch Englisch können. Wo gibt es also Dolmetscher für Arabisch. Wer gibt diesen Menschen ein sicheres Dach über den Kopf. Wer bringt diesen Menschen Deutsch bei und wo erhalten deren Kinder möglicherweise Hilfe bei den Hausaufgaben. Fragen über Fragen, die sich stellen und die durchaus koordiniert werden müssen.

Foto: Christian Koch (d-light)

Am 1. März berichtet Herr Jais von der Lenkungsgruppe über den Alltag mit den Flüchtlingen und über die Arbeit seiner Institution.

Schon davor, am 22. Februar gibt der Gospelchor Jo’s Voice um 17:00 Uhr in der Johannesgemeinde in Kehl.  Der Gospelchor, der sich im Jahr 1996 gegründet hat wird von Friedhelm Matter geleitet, der auch der Chorleiter der Golden Harps aus Lahr ist. Neben traditionellen Gospels singen die 50 Sängerinnen und Sänger allerdings mehr den zeitgemäßen contemporary Gospel.

Christopher Tin – Hintergründe zum Titel Baba Yetu

February 18th, 2015

Ich wurde zufällig beim Durchblättern eines Gästebuchs wo Konzertbesucher Feedback geben können auf diesen Titel aufmerksam. Als ich mich ein bisschen mit den Inhalt beschäftigt hatte war ich dann der Meinung, dass es genau in die Zeit Aschermittwoch bis Ostern passt, wo sich viele Menschen gerne besinnen und etwas einschränken möchten.

Vater unser, der du
bist im Himmel. Amen!
Vater unser,
geheiligt werde dein Name.

Unser tägliches Brot gib uns heute,
Vergib uns
unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unsern Schuldigern.
Führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen!

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden. (Amen)

Erstaunlicherweise hatte man bei diesem Gospel, der in afrikanischer Sprache produziert wurde von vornherein vor eine Notenfassung in SATB rauszubringen.

Der Titel wurde die Titelmelodie des  Computer-Strategiespiels  Civilisation. Hier vielleicht eine kurze Vorstellung dieses Computerspiels.

Es ist eigentlich schon erstaunlich, dass in einem Computerspiel ein Gebet als Titelmelodie verwendet wird. Eigentlich ist es sogar das Grundgebet von Jesus, da “Baba Yetu” übersetzt heißt “unser Vater” oder eben “Vater unser”. Im christlichen Gottesdienst ist es fester Bestandteil.

Interessant meiner Meinung nach sind allerdings die Auslegungen des Grundgebets. Nach der Auslegung könnte man eigentlich sein, “Herr wir können stolz auf Dich sein. Du bist eigentlich immer für uns da sei es in Form einer Mutter oder als eine Art Vater, jedenfalls ist jeder von uns Dir wichtig und er steht Dir nahe”.

Wenn man nur so die Textstelle “geheiligt werde Dein Name” liest, dann denkt man in diesem Gebet vielleicht einfach nur nett. Erst richtig interessant wird es in einer Auslegung zum Matthäusevangelium warum man eigentlich den Namen Jesus heiligen sollte und plötzlich werden einem wieder die ganzen Wundertaten von Jesus in der damaligen Zeit vergegenwärtigt. Und man konnte es sich damals einfach nur damit erklären, dass Jesus für die Menschen einfach ein Übermensch war, weil er zu Dingen in der Lage war zu dem sie nicht selbst in der Lage waren oder aber worauf sie selbst einfach nicht gekommen waren. In der Auslesung zum “Vater unser” kommt zur Sprache, dass man auch an die guten Dinge von Jesus denken soll, wenn man seiner Mitwelt plötzlich vermitteln möchte, wenn es um Unfrieden, Unterdrückung, Kriegszustände und der gleichen geht, dass es da mal jemanden gab vor dem jeder gleich war und der jedem auch Hilfe angeboten hatte ohne zu fragen, ob dieser überhaupt im richtigen Lebensstand ist, ob er überhaupt berechtigt ist Hilfe zu erhalten, …

Das Reich Gottest ist für den Menschen vermutlich gar nicht vorstellbar. Im Gebet ist zwar davon die Rede “Dein Reich komme”. Nuw wie kann man sich dieses Reich sich überhaupt vorstellen. Damit die Menschheit das verstehen kann hatt Jesus wohl bewusst in Gleichnissen gesprochen. Der Sender Bibel-TV hat hier mal ein Interview produziert, was dies vielleicht verdeutlicht:

Auch schwer verständlich ist eigentlich was will eigentlich Gott. Schnell fällt einem ein “Nächstenliebe”. Aber ist das wirklich alles was er will oder will er das eigentlich was wir uns daraus abgeleitet haben. Interessant ist hier vielleicht das Leben über eine Reportage in der Diakonie:

Auch was das tägliche Brot und all die Nahrungsmittel, die wir so zur Verfügung haben sollten wir eigentlich mit Bedacht genießen.

Heute sieht es mit den Nahrungsmitteln eher so aus:

Da bekommt man eher gemischte Gefühle ob man da noch bewusst genießen kann, ob die Qualität noch stimmt oder ob dies inzwischen schon in der Form nötig wurde, weil wir eben stets unser Fleisch haben wollen und auch andere Lebensmittel, wann wenn wir sie brauchen. In der Zeit um Jesus war man sich diesem sicherlich mehr bewusst, da die Bauern auf dem Feld noch hart arbeiten mussten und man inder Bibel auch von Dürrekatrastophen lesen konnte.

Ungeklärt ist allerdings immer noch warum im Gebet “Vater unser” von Sündenvergebung gesprochen wird. In einem weiteren Bibelkommentar aus Bibelwissen wurde auf das Lukasevangelium verwiesen und so wie ich den Kommentar verstehe soll man dies mit der Sündenvergebung als Vergleich sehen. Es ist dort von Frommen die Rede, die weniger an Geld denken sondern eher an das, was man sich zu schulden hat kommen lassen, wo gesündigt wurde. Man sollte somit auch in der Lage sein verzeihen zu können.

Zum Ende des Gebets hin wird ja die Erlösung von dem Bösen gewünscht. Etwas, was durchaus in die heutige Zeit passt. Denkt man an die Probleme in der Ukraine, denkt man an die Aktivitäten in Syrien und dem Irak. In dem Bibelkommentar wird hier auf Matthäus Kapitel 6 Verwiesen, wo allerdings über die Bergpredigt geschrieben wird. In einem anderen Zusammenhang darf man es allerdings so verstehen, dass man auch Verständnis haben sollte, dass man nicht verloren ist. Im Bibelkommentar zu “Warten auf den Herren” , bei den im ersten Brief an die Thessalonier die Rede ist, ist von Verstandessache die Rede. Auch der Glaube an Gott ist quasi eine Herzensangelegenheit.

Dottie Peoples – Hintergründe zum Titel Back to the old church

February 8th, 2015

Ich war einfach mal auf der Suche nach einem Titel, der thematisch in die Zeit zwischen Jahresanfang und Ostern passt. Gefunden habe ich einen Titel, der vielleicht vom Inhalt aktueller denn je ist und der eigentlich in jede Jahreszeit passt.

Es ist davon auszugehen, dass Dottie Peoples sich auf einen Weihnachtsong von Charles Dickens “return to the old church” bezogen haben. Tom Bray hatte aus diesem Titel eine Soloversion gemacht mit einer Kernaussage

Wenn Du jemals einen Wunsch gehabt hast zurück in die Zeit und Erfahrung der Magie zu gehen und weiter sagt er, dass man genau jetzt eine Chance dazu hat. Recherchiert man ein bisschen im Internet stößt man plötzlich auf Charles Dickens. Nur was hat Charles Dickens damit zu tun und warum findet sich dort plötzlich ein Buch “Eine Weihnachtsgeschichte”. Sehr viel hat sie mit dem Inhalt des Gospels zu tun. Kurz zusammengefasst, es geht in dieser Geschichte darum, dass einem alten Mann ein Geist ihm immer wieder begegnet und ihn auffordert an ihn zu glauben.

Viele Geister sind ja böse Geister. Allerdings es wird in der Geschichte schnell klar, dass der Geist praktisch ein Stellvertreter von Jesus oder Gott ist. Diesem alten Menschen macht der Geist plötzlich bewußt, dass er sich mal Gedanken zum Thema Nächstenliebe machen sollte und zeigt ihm eine Bettlerin, die am Straßenrand sitzt.

Die Farbigen benutzen das Wort “Church” durchaus einfach dazu, um gelebte Gemeinschaft auszudrücken. So sagen diese durchaus auch mal “let’s have church” – also lasst uns zusammenkommen und die christliche Gemeinschaft erleben, das kann dann natürlich durchaus auch zum Gottesdienst dienen.

Was der Gospel uns damit sagen möchte. Wir leben heute in einer Gesellschaft, die einfach so vor sich hinlebt. Viel zu sehr wird an Karriere gedacht, in der Wirtschaft steht erstmal der Umsatz vor allen anderen Dingen und in der Weltpoltik macht man sich mehr Gedanken um die Stärkung einer europaweit einheitlichen Währung.

Vergessen werden schnell mal die sozial benachteiligten Menschen. Keiner macht sich Gedanken um die ganzen Flüchtlinge, die aus Syrien fliehen oder aus Gebieten, die eine andere Auslegung des Islams vertreten und die Menschen dort schlichtweg unterdrücken und manipulieren. So wie wir ja leben möchten, möchten diese Menschen auch gerne leben.

Allerdings Nächstenliebe ist eigentlich ein Übersetzungsfehler in der Bibel. Wie schon Ruth Lapide richtig gestellt hat, heißt es genau genommen, Du sollst für jemanden da sein, der Dir nahe steht und der Dir einfach wichtig ist. Du sollst dabei allerdings selbst nicht zum Opfer werden.

Zusammengefasst geht es eigentlich um die Werte, die auch Dickens meint, dass sie in der Welt verlorengegangen sind.

In seinem Buch “eine Weihnachtsgeschichte” wir Dickens selbst erlebtes verarbeitet haben, denn wenn man seine Biografie liest, dann findet man auch viele Schicksalsschläge. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wird er christlich.

In der Wiki findet man zu Old Church allerdings andere Informationen. Hier ist von Bethaus die Rede. Diese waren in der Zeit des Bürgerkrieges und der “Underground Railroad” einfache Häuser oder Hütten, die von dem Farbigen zu Gottesdiensten benutzt wurden.

Grafik: Hal Jesperson - cwmaps.com

Die Aussage aus “eine Weihnachtsgeschichte” lässt sich auch auf die Geschehnisse des amerikanischen Bürgerkrieges und auf die Sache mit der “Underground Railroad” übertragen. Wie oben erwähnt, hatten die Farbigen Beethäuser eingerichtet gehabt. Auch hier wird es nicht nur Menschen wie John Newton gegeben haben, bei denen eine Stimme erschienen ist, die einen immer wieder hinterfragt hat, ob es wirklich sein muss, dass die afroamerikanischen Sklaven unterdrückt werden müssen. Darf man die nicht als Menschen leben, die in das Land gebracht wurden und jetzt einfach nur den einfachen Wunsch haben – friedlich leben zu wollen. Ein solcher Mensch war beispielsweise Dr. Martin-Luther King, der seinem Volk einfach mal sagte “Aufwachen, ich habe zwar nur einen Traum – aber es wäre doch schön, wenn Weiße und Farbige” mal friedlich nebeneinander leben könnten.

Andere Beispiele wären Nelson Mandela, dem die Abschaffung der Appartheit (Rassentrennung) in Südafrika gelungen war. Und nicht zuletzt durch die Öffnung der Grenzen und dem Fall der Mauer in Berlin wo man plötzlich erkannte, die Menschen im Osten sind auch Deutsche und zwar solche wie die im Westen und keineswegs schlechtere oder andere Menschen. Einfach nur Menschen.

Gospelgröße Andrae Crouch wurde nur 72 Jahre alt

January 9th, 2015

Fallen Songnamen wie “Soon and very soon” oder “Jesus is the answer”, dann ist einem sofort klar wer gemeint ist. Andrae Croch.
Was viele weniger wissen, dass er auch bei dem Song von Madonna mitgemischt hatte.

Den Titel “Like a prayer” hatte 1989 Madonna zusammen mit Patrick Leonard produziert und zwar überwiegend in die Genre Pop und Rock, allerdings enthält dieser Song auch Elemente aus dem Bereich Gospel. Bei der Aufnahme des Titels trafen sich Madonna,  Patrick Leonard zusammen mit dem Musiker Andrae Crouch und entschieden sich dann seinen Chor als einen Teil der Backgroundsänger einzusetzen. Damals war er Chorleiter des Gospelchores der Church of God in Los Angeles. Ihm war es sehr wichtig gewesen erst einmal aufgrund der Songlyrik herauszufinden was die Bewegtgründe in diesem Titel sind.

Auch bei diesem Titel von Michael Jackson war Andrae Crouch mit seinem Chor eingebunden

Bei der Komposition war er allerdings nicht dabei, da hatte u. a. Quincy Jones mitgewirkt. Auch hier war der Chor von Adrae Crouch zusammen mit “The Winans” und Sängern von Siedah Garret beim Backgroundgesang verwendet worden.

Am 8. Januar 2015 verstarb Andrea Crouch im Alter von 72 durch einen Herzinfakt wie man der Los Angeleser Zeitung AP entnehmen durfte.

Auch bei Filmprojekte wie Disney’s “König der Löwen” hatte er mitgewirkt. Durch seine Plattenfirma wurde er bereits 7 mal mit dem Grammy nominiert und es fiel die Äußerung ” ein bemerkenswerter Musiker und eine legendäre Figur”. Zuletzt waren Andrae zusammen mit seiner Zwillingsschwester Sandra Pastoren in der New Christ Memorial Church in San Fermento, einem Vorort von Los Angeles gewesen. Vielleicht wirkte das auch mit rein, dass seine Gospel eher in Richtung Worship geht.

Crouch wurde in San Franzisco geboren und schrieb bereits seinen ersten Gospel wo er gerademal so um die 14 war.

Er schrieb unzählige Songs, seine bekanntesten waren neben “Soon and very soon” und “Jesus is the answer” allerdings auch “The Blood will never loose it’s power”.

Einige weitere Songs sind diese hier:

Seit Debut fand Crouch 1960 als er Pionieren der Bewegung “Jesus Music” half in den späten 60er und 70er Jahre moderne christliche Musik in die Kirchen zu bringen. Er hatte sogar damals Elvis Presley inspiriert Gospel zu singen. Allerdings hatte er auch mit Start von Diana Ross bis Ringo Star zusammengearbeitet.

In seinem Album “The journey”, das er 2011 rausbrachte, hatte er mit Chaka Khan, Sheila E.,  Take 6,  Kim Burrell und Marvin Winans  zusammen raus. Crouch kann stolz drauf sein, dass er einen Stern auf dem berühmten Hollywooder “Walk of fame” bekam, denn nur etwa eine Hand voll Gospelstars besitzen auf dem “Walk of fame” überhaupt einen Stern.

Im Jahr 2011 noch gab Crouch Interwiews in der Presse und äußerte z. B. “wenn ich einen neuen Song fertig gestellt habe, danke ich Gott dass er mich begleitet hat, er wird ihn weiterführen und vollenden”.

Gospelkirche in Karlsruhe wird 5 Jahre alt

January 6th, 2015

Ja man kann tatsächlich “Happy” sein.

Eigentlich ist die Idee mit der Gospelkirche in Karlsruhe unschwer auszumachen, denn sie wurde im Frühjahr 2010 gegründet. Damals war diese noch im Gemeindezentrum der Maria-Magdalena-Kirche in Karlsruhe beheimatet. Grund wird der Gospelkirchentag gewesen sein, bei dem entschieden wurde diesen im September in Karlsruhe stattfinden zu lassen. Die Strippen hatten damals der Bezirkskantor Joachim Bloomenkamp aus Karlsruhe-Durlach und Jochen Martin, der das Regionalbüro Süd der Creativen Kirche betreibt. Das Gemeindezentrum Maria-Magdalene-Kirche und war bis 2007 ein Ökumenisches Zentrum gewesen in der Nordstadt von Karlsruhe gewesen, das nicht nur von evangelischen und katholischen Christen sondern auch von afrikanischen Christen einer Glaubensgemeinschaft besucht wurde. Im Jahr 2012 wurde diese Kirche allerdings in eine serbisch-orthodoxe Kirche umgewandelt.

Da sich entscheiden wurde regelmäßig und zwar 1 x im Monat einen Gospelgottesdienst und ein kleines Konzert stattfinden zu lassen, hatten schon die verschiedensten Gospelchöre und Künstler aus der Karsruher Umgebung oder eben auch aus dem benachbarten Ortenaukreis direkt südlich, wie z. B. die Golden Harps Chancen erhalten dort aufzutreten. Seit 2012 hat die Gospelkirche ihren festen Platz in der Markuskirche am Yorkplatz in Karlsruhe gefunden. Die Markuskirche befindet sich in der Weststadt von Karlsruhe und im Jahre 1935 nach Plänen von Otto Bartning erbaut wurde.

Aber die Region Baden hört allerdings nicht im der Schwarzwaldstadt Lahr auf und so wurden auch Christoph Gregorii, ein Musiker, der viel im Schloss Beuggen bei badisch Rheinfelden wirkt als auch dem Gospelchor Resonance of Life aus Schopfheim im Wiesental schon Auftritte eingeräumt

Natürlich sind immer wieder der Jazz-/Pop- und Gospelchor Spirituated Voices, der von Joachim Bloomenkamp selbst geleitet wird, sowie der Spiritualchor Karlsruhe in der Markuskirche zu hören.

Am 11. Januar 2015 findet der Jubiläumsgottesdienst um 18:00 Uhr, sowie um 18:45 ein Konzert mit dem Gospelchor “Getup” aus dem benachbarten Pfinztal statt.

Joe Cocker und seine Beschäftigung mit Gospel

December 23rd, 2014

Eigentlich ein trauriger Moment. Am Vortag verstirbt wird erst ein großer Entertainer urplötzlich bewußtlos und verstirbt dann an den Folgen, einen Tag später, dem 22. Dezember 2014 erfährt man dann plötzlich, dass auch Joe Cocker nicht mehr am Leben ist.

Du bist so wunderbar, so wunderbar zu mir
Du bist so wunderbar, so wunderbar zu mir
Und man kann Dich nicht sehen
Du bist allen an was ich glaube
Du bist alles was ich brauche
Du bist so wunderbar, so wunderbar zu mir

Wieviel Freude und Glück Du einem bringst
Wieviel Freude und Glück Du einem schenkst
Wie ein Traum
Ein führendes Licht, das in der Nacht scheint
Du bist so wunderbar, so wunderbar zu mir

Der englischsprachige Gospelblogkollege Sacrosanctgospel hat sich bereits mit den Hintergründen des Titels “You are so beautiful” auseinandergesetzt. Und bereits in der Songlyrik merkt man, dass sich Joe Cocker recht früh mit Gott und was Gott ihm bedeutet hat auseinandergesetzt hat. Er erkennt, dass Gott für ihn etwas wunderbares ist und dass er seinen tiefen Glauben in ihm gefunden hat.

Ein weiterer Gospel von Joe Cocker, den ich selbst sehr gerne gesungen hatte ist “Take me home“. Es könnte von einem Plantagenarbeiter in den Südstaaten der Vereinigten Staaten erzählen, der von seinem Plantagenbesitzer bis zum Letzten gepeinigt wurde und der sich nur sagt, wenn ich über den Missippi ins gelobte Land Kanada gelangen könnte, dann wäre ich erlöst. Genauso würde ich erlöst sein, wenn ich einfach sterben dürfte und ich in den Himmel kommen dürfte, um dort endlich ein erfüllteres Weiterleben genießen dürfte.

Eigentlich war der Titel “With a little help for my friends” ein Titel der Beatles gewesen, geschrieben von John Lennon und Paul McCartney. Allerdings aus welchen Gründen auch immer hatten die Beatles diesen nie als Single rausgebracht. Joe Cocker hatte den Titel im Rhythmus leicht abgeändert, ein Walzerrhythmus hatte ihm einfach mehr gefallen. Vielleicht hatte der Gospelchor, der im Hintergrund mitsang dem Titel einen gewissen Touch gegeben.

Von Joe Cocker ist es bekannt, dass auch bei ihm eine Zeit des Alkohols und der Drogen kam. Wohl ein Problem, dass es bei manchen Musikern gibt, denkt man an Bob Marley. Man genießt die Würdigung und den Ruhm auf der Bühne, aber danach fält man in ein Loch und hat plötzlich eine Krise, es fehlt einem die Anhimmelung, die man einer versucht künstlich wieder herzustellen und den Fehler gemacht hat sich Drogen einzuwerfen.

Er erlebte so in den 70 Jahren fast einen physischen Zusammenbruch und kam durchaus mal mit dem Gesetz in Konflikt. Ich erinnere mich an die überlieferten Erzählungen von einem Chorleiter, der über die Entstehung des Songs “up where we belong” erzählt hatte. Jennifer Warnes entdeckte Joe Cocker plötzlich in einer Londoner U-Bahn. Sie wusste wohl von ihm, dass er früher mal ein großer Künstler aus den Woodstockzeiten war. Er saß wohl mit einer kleinen Blechdose in der U-Bahn und bat jeden um eine milde Gabe Geld. So heruntergekommen war er zu diesem Zeitpunkt. Sie sprach ihn an und man entschloss sich etwas zu machen. “Ein Geschenk des Himmels” wird sich wohl Joe Cocker dann gedacht haben.

Joe Cocker hatte in den 90er Jahren auch mit Phil Driscoll zusammengearbeitet, der selbst ein begnateter Trompeter war und viele Coverversionen von Songs mit modernem christlichen Inhalt wie “Bridge over troubled water”, “His eyes is on the sparrow” und eben auch “You are so beautiful” mit Joe Cocker produziert hatte.

Den Titel “Feeling alright” gab es schon im Jahr 1969 bevor  Joe Cocker ihm einen neuen Beat verpasste und ihn in einen eher funkigen Rhythmus brachte. Einem Rhythmus, der so in den 70er Jahren auch in der aufkommenden Discomusik vorkam.

Allerdings ein Must bei jedem Joe Cocker-Konzert und ich bin überzeugt bis zu seinem Lebensende war “You can leave your hat on”. Der Song wurde auch Soundtrack in dem Film “9 1/2 Wochen”, in dem Kim Basinger mitspielt.

Golden Harps in weihnachtlicher Mission

December 17th, 2014

“Oh an dem Freitag zu der Uhrzeit kann ich leider doch nicht” oder aber “extra dort hin ist mir dann doch etwas weit”. Gerade den ersten Satz habe ich gerade kürzlich zu hören bekommen und doch merkte ich, dass doch das Interesse an ein paar besinnlichen Stunden da war und man nicht unbedingt ein “Oh Du fröhliche” oder “Ihr Kinderlein kommet” von einem Kirchenchor hören möchte sondern schon etwas Schwungvolleres.

Schon lange wissen es die Golden Harps, dass die Leute sich in der Weihnachtszeit gerne ein Gospelkonzert gönnen möchten, aber entweder keine Zeit haben oder ihnen der Weg in einen Ort zu weit ist.

Flyer den Weihnachtskonzerten der Golden Harps

Den Eindruck, dass jetzt Hirten daher kommen und sich vor dem Jesuskind an einer Krippe niederknien, um es zu huldigen wird nahezu jedes Jahr an verschiedenen Orten um Freiburg und Lahr vermittelt.

Meistens beginnt ihre Weihnachtstour an einem beliebten Treff in Umkirch bei Freiburg im Gasthaus Gutshof und dort im Bürgersaal. Ich war selbst schon dort bei einem Konzert der Goldenharps gewesen und der Saal strahlt irgendwie etwas heimeliges aus.

Foto: Siddhartha Finner (Wikipedia)

So richtige weihnachtliche Stimmung kommt eigentlich erst in einer Kirche auf und so können sich vorallem auch die Menschen aus Friesenheim und Schuttern freuen, dass auch in der Klosterkirche von Schuttern die Goldenharps immer gerne ein Weihnachtskonzert geben. Bei einem Blick in die Wikipedia erfährt man plötzlich, dass die Pfarrkirche in Friesenheim, die zum benachbarten Klostern in Schuttern gehört zusammen mit dem Kloster in Gegenbach im Kinzigtal in Zusammenhang mit dem Bisstum Bamberg gebracht wurde und es ist hier etwas von einer Schenkung zu lesen. Ob das ein Weihnachtsgeschenk jetzt war, war leider nicht zu erfahren.

Neben eher flotteren Gospeln wie “The lord just keeps on blessing me” und dem Popsong “You raise me up” studiert Friedhelm Matter allerdings ganz gerne mit seinem Gospelchor aus Lahr auch Titel vom Oslo Gospel Choir und “Joy to the world” passt eigentlich ganz gut in die Weihnachtszeit, da hier auch von einer Verkündung gesprochen wird.

Aber nicht nur Friesenheim steuern die Goldenharps gerne an. Jährlich sind sie auch in der Livingworld von Weberhaus bei Kehl zu finden oder gerne nutzen sie auch die Möglichkeit im Europapark aufzutreten. Da die Pfarrkirche in Friesenheim ein besonders schöner Ort für ein Konzert ist, sind die Goldenharps dort an zwei Tagen zum Jahresende dort jeweils zu erleben.

Und man staune, wo man doch von Gospelchören der festen Meinung ist, da wird ja nur Englisch gesungen. Die “Harpies” können auch Deutsch und hatten das Ende Dezember 2013 bereits in der Pfarrkirche in Friesenheim unter Beweis gestellt.

Go spell, der Gospeltag startete in Birsfelden bei Basel neu durch

November 28th, 2014

Der Tag war natürlich etwas unglücklich mit einem Schicksalsschlag gestartet, aber jeder hatte dann tatsächlich versucht sein bestes zu geben, um daraus doch noch einen tollen Tag zu machen. Bereits vor der Kirche war ein Stand mit Kuchen und kleinen Schönckereien aufgebaut, an dem sich die Besucher und auch Chöre stärken konnten. Natürlich hatte es auch in einem Nebenraum der Kirche ein Gospelbistro gehabt es mittagseine Wirsingsuppe mit Wienerle und Rigatoni mit Tomatensauce gab und auch dort nochmal Kaffee und Kuchen sich besorgt werden konnte. Zu Trinken gab es auch jede Menge (für die Helfer natürlich gratis). Davon hatte ich selbst nicht viel gehabt, da am Nachmittag vor jedem Chorauftritt jeweils für den Chor noch ein Soundcheck vorgesehen war und
ich natürlich mit den Chören und Chorleitern es dann auch abgeklärt hatte wie jeder es haben möchte, Solistenmikros eingestellt und z. B. beim einen Chor dann noch gesorgt, dass der Chorleiter ein Podest bekam. Für den zweiten Chor kam das natürlich wieder weg, da es der Amerikanerin, die die Gospelformation stellvertretend dirigiert hatte dann doch nicht recht war. Ich hatte auch das Gefühl gehabt, dass sie etwas unsicher war was sie eigentlich braucht, um sich wohl zu fühlen. Als sie dann mit ihren Highheels auf den Boden stampfte und ich sie dann ansprach “Do you need some gras on the ground, for noisereducing”
hatte sie mich dann angegrinst. Auch sonst hatte sie sich immer wieder bedankt und als ich ihr Mikro noch auf Mundhöhe und im 45 Grad-Winkel hatte sie sich auch übermäßig bedankt gehabt, dass ich es ihr auch da recht machen wollte.

Als zweiter Chor kamen dann “The Gospelvoices” der Chor vom Christoph Kamper, ein blinder und schwer hör-geschädigte Chorleiter, der seine Lieder selbst schreibt und der dann von dem amerikanischen Gast dirigiert worden war. Die Bregget Rideau hatte etwa 1 Monat mit denen zusammen gearbeitet. Offensichtlich davor hatten die Kampers wohl schon geschafft mit ihr in Verbindung treten zu können und sie hatte auch später erzählt wie überwältigend es sei was für Gedanken in den Liedtexten stecken würden und sie überzeugt sei, dass viele mitteleuropäischen Gospelchöre das was sie singen würden eigentlich gar nicht so richtig verstehen würden. Bei einigen Songs hatte sie selbst auch die Leadstimme gesungen.

Als letzter Chor und bevor es dann zum Masschoir ging, ist der Gospelchor aus Sachseln, das etwas südlich vom Vierwaldstätter See liegt ihren Auftritt gehabt. Diese sind auch mit Band gekommen und hatten eine bunte Mischung aus Pop und Gospel mit gebracht. Was mich gefreut hatte war, dass sie auch von der Gruppe Fun den Titel “some nights” gesungen hatten, den wir im Chor nämlich am letzten Adventskonzert gesungen hatten. Natürlich hatte ich da lautstark mitgesungen und auch die Choreografie dazu gemacht. Auch “man in the mirror” hatten sie gesungen. Die Bregget hatte in ihrer Reihe natürlich schon ordentlich einen abgewuppt und auch ich war dann etwas nach vorne gekommen, hatte mich zwischen die Zuschauer gestellt und einen ab-getanzt. Zum Glück hatten mich die Leute dann auch verstanden als ich einfach mal das Zeichen gab “so jetzt mal alle raus aus den Stühlen”. Da wurde dann aber endlich total einer abgewuppt.

Im Masschoir hatte ich mich dann noch dazu gesellt. Die afrikanischen Lieder, waren ein paar wenige waren zum Glück sehr leicht zu singen. Ein anderer Teil an Liedern, die wohl vom Gospelchor auch Sachseln beigesteuert wurden, wie “Jesus on the mainline” waren mir bekannt und die konnte ich so ruck-zuck aus meinem Kopf abrufen.

Die gute Nachricht nach dem ganzen Event. Der Eventleiter war nach wenigen Tagen aus dem Spital wieder entlassen worden, fand es trotzdem einen gelungenen Tag und hatte sich auch entsprechend bedankt.