Swinging Spirit in Kappelrodeck gab Benefizkonzert zugunsten Kenia

Malerisch fügt sich der Ort Kappellrodek in die Schwarzwaldlandschaft der Ortenau und die Umgebung von der Hornigsrinde, ein. Relativ zentral gelegen in dem Ort ist die Pfarrkirche St. Nikolaus, die am 18. März vom Gospelchor Swinging Spirit dazu genutzt wurde ein Benefizkonzert zugusten der Malaika Childrens, einem Waisenhaus, das sich im Westen Kenias befindet zu geben. Beschäftigt man sich ein bisschen mit der Geschichte von Kapellrodek, dann staunt man nicht schlecht, dass der Ort sogar schon zu der Römerzeit bekannt war. Genaue Belege darüber gibt es allerdings nicht. Bekannt ist, dass im 14. Jahundert der Ort Kapellrodek zum Kloster St. Georgen gehörte.

Achertäler Dom, so liebevoll nennen die Kapellrodeker ihre Pfarrkirche St. Nikolaus. Das rühlt wohl nicht nur von dem warmroten Sandstein, der zum Bau verwendet wurde sondern auch der Glasfenster, die in der Kirche eingelassen wurden und der Tatsache, dass die Kirche St. Nikolaus über mehrere Altäre verfügt. Alles zusammen ergibt eine Ausstrahlungskraft, die man eher von Domkirchen her kennt.

Guten Gewissens nach vorne blicken und den Mensch dabei nicht vergessen das sind die Ziele bei dem Verein Malaika Childrens, bei denen die Menschlichkeit und Menschenwürde das oberste Ziel ist was sie mit ihrer Vereinsarbeit erreichen möchten. Neben den Grundbedürfnissen sollen die Kinder in dem Waisenhaus eine Zukunftssicherung durch eine gute Ausbildung und Heranführung an ein selbständiges Leben, das ihnen auch ein eigenes Einkommen zu erlangen ermöglicht. Sehr stark für Kenia eingesetzt hatte sich der damalige Pfarrer Willy Schneider aus Ottenhöfen, der inzwischen in Rente ist. Dadurch, das Herr Schneider in Ottenhöfen, das unweit von Offenburg am Beginn des Kinzigtals liegt hatte der Gospelchor Swinging Spirit offensichtlich eine Bezugsperson gehabt, die den Chor auf die Möglichkeit diesen Verein zu unterstützen aufmerksam gemacht.

Gefreut hätten sich die Zuhörer des Konzertes sicherlich, wenn auch ein oder mehrere Titel von Whitney Houston mit in dem Konzertprogramm gewesen wären. Aus dem reichen Fundus im Repertoire, wie der afrikanischen Nationalhymne

einer Reaggynummer

hatte sich der Chor diesmal wieder etwas neues ausgesucht und überraschte damit die Konzertbesucher. Der Offenburger Chor ist dafür bekannt, dass er Gospel nicht nur singen möchte, sondern es leben und mit den Hintergründen, die im Gospel stecken identifizieren möchten. Aus dem Grund wird immer wieder versucht ein Konzert gleichzeitig auch mit einer Aktion zu verbinden. In diesem Fall einer Spende für ein Waisenhaus in Kenia.

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