Golden Harps gestalteten Hochzeit in der Antoniuskapelle von Oberachern

Auf dem Quicktime VR kann man durch den Innenraum der Antoniuskapelle in Oberachern navigieren. Sie wurde Mitte April für eine Hochzeit gewählt. Damit nicht nur das tolle Ambiente der Kirche selbst stimmte gehörte natürlich auch der passende Gospelchor. Und so war schnell klar, ein solch passender Chor konnte nur die Goldenharps sein, die für solche Events eine spezielle kleinere Besetzung haben.
Die Antoniuskapelle ist auch das Wahrzeichen von Oberachern, die in der Zeit zwischen 1763 und 1764 als dritte Kapelle erbaut worden war und jetzt immer noch Wallfahrtsort ist. Auf diese Tatsache ist natürlich die Stadt Achern sehr stolz, und sagt, dass die Kapelle dadurch einen besonderen Stellenwert habe. Zu erwähnen sei hierbei die wertvolle vergoldete Antoniusstatue über dem Hochaltar, die der Kapelle auch den Namen gab.

“Halleluja”, der große Höhepunkt im Leben ist jetzt da könnte man denken. Mit der Quincy Jones-Version von Händels Halleluja verstanden die Goldenhaprs die Gedanken “Classic meets Pop”gekonnt umzusetzen und rissen gleich die Jüngeren aus der Hochzeitsgemeinde in ihren Bann. Für das Brautpaar natürlich der pefekte Titel zum Einzug und auch mal was anderes als immer nur den Hochzeitsmarsch.

Pfarrer begrüßt Brautpaar und Hochzeitsgemeinde. Allgemeines wie sich Brautpaare kennengelernt haben könnten.
Nach dem würdig und zugleich modernen Eingangslied nahm sich der Pfarrer erst einmal die Zeit die Hochzeitsgemeinde, die zum Teil weit angereist war zu begrüßen und auch das Leben des Brautpaares vom Kennenlernen bis zur Hochzeit etwas zu beleuchten. Auch wie man sich kennenlernt ist ja immer wieder etwas spannendes, weil es doch so unterschiedlich ausfallen kann. Häufig erkennt man recht schnell gemeinsame Neigungen z. B. zu Hobbies oder auch Gegensätzlich wo man sich dann doch irgendwie wieder ergänzen kann. Das Lied “You raise me up” wo es zum Teil um Stille genießen und sich auch zusammen zu setzen und die Zweisamkeit zu genießen hat vielleicht gerade hier die emotionalen Momente kaum besser beschreiben können.

Da eine kirchliche Trauung eigentlich immer auch ein kleiner Gottesdienst ist, so gehörte natürlich auch eine Hochzeitspredigt mit rein. Passend hier eine Beschreibung für die Kunst sich richtig zu lieben. Es ist von Liebe die Rede, die allerdings jedem immer noch genügend Freiraum geben soll. Wie kann man eigentlich einen Wert schätzen, wenn man nicht bewerten darf? Oder auch zu einem kommen, ohne dass dieser das Gefühl zu haben, der ist jetzt bewusst auf mich zugegangen, weil er etwas von mir möchte. Ist hier vielleicht mehr die Rede vom Abholen? Viele Fragen werden den Anwesenden, die den Worten des Pfarrers zuhört hatten durch den Kopf gegangen sein. Und auch für diese Gedanken hatten die Goldenharps einen passenden Titel, den sie im Anschluss sangen parat. “Draw me close”.

Neben einigen Einlagen, die von Anwesenden aus der Hochzeitsgemeinde der Trauung in Oberachern kamen gab es natürlich auch den Höhepunkt jeder Trauung, den Ringtausch. Es ist fast schon eine Tradition bei den Hochzeiten, so auch bei der Hochzeit in Oberachern, dass zum Abschluss immer ein schwungvollter Titel noch erfolgen muss. Häufig heisst es dann “Oh happy day”. Diesmal war es nicht der Fall, es war ein Titel, der durch den Film “Sisteract 2″ nochmal ein Come back hatte und von Diana Ross stammt “Ain’t no mountain high enough”.

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