Archive for the ‘Highlights beim Gospel in Baden’ Category

9. Feburar – Afrogospel in Karlsruhe

Tuesday, February 5th, 2013

zum wiederholten Male findet am 9. Februar 2013 im Johannes-Brahms-Saal des Karlsruher Kongresszentrums statt. Es muss fantastisch wirken, wenn beim großen Finale über 250 Stimmen zusammenkommen, die vorwiegend von afrikanischen Instrumente wie Djembe, Talking Drum oder einer bei uns vermutlich ganz unbekannten Mbria begleitet werden.

Allerdings treten die dort vertretenen Chöre auch einzelnen auf und so sind auch typische Klassiker oder Evergreens aus der Gospelwelt zu hören

Aber auch Titel wie “Amazing Grace” oder “Oh happy day” dürfen an dem Abend nicht fehlen.

Der Eintrittspreis orientiert sich eher an den Preisen für Veranstaltungen im Kongresszentrum. Ist somit höher als der Preis für ein übliches Gospelkonzert in einer Kirche.

Patrick Resseng gab Gospelkonzert in der Markuskirche in Karlsruhe

Sunday, November 25th, 2012

Noch vor gut 10 Jahren begann erst seine Karriere wo er den ersten Preis in “REVALATION 2002″ für die beste männliche Stimme gemacht hatte. Und das war nicht in Deutschland gewesen, das war in Kamerun.

Neben vielen Auftritten in Rundfunk und Fernsehen gibt Patrick Resseg allerdings auch Workshops, gibt Unterricht und ist ein begnadeter Solosänger. Seine Lieder begleitet er gerne mit Piano, Gitarre als auch mit Trommel. Seine ausdruckstarke Stimme rundet diese nur ab.

Mit dem Konzert am 24. November 2012 wollte Patrick Resseg gerne eine Schule in Kamerun unterstützen. Vielleicht können die Kameruner sagen,

dass sie das riesen Glück haben, dass in Kamerun alle staatlichen Schulen kostenfrei sind und sich nach Vorbildern aus Frankreich und England orientieren. Leider sieht die Praxis anders aus, sie nennen es “Einschreibegebühr” andere würden vielleicht dazu schlicht sagen, wer was lernen will muss halt zahlen. Und die Kosten sind dabei nicht unerheblich. Immerhin geht es dabei um den Transport der Kinder, es müssen Hefte und Bücher gekauft werden, die Schuluniform muss besorgt werden und dann sind die Kinder in Klassen, die durchaus mal 80 Kinder enthalten können.

In den Video kommen immer wieder Lehrkräfte zu Wort die gerade die Schwierigkeiten, die an Schulen in diesem Land bestehen aufgezeigt werden.

Seit einiger Zeit ist die Markuskirche in Karlsruhe jetzt Gospelkirche. 3000 evangelische Christen in der karlsruher Weststadt gehören zu deren Gemeinde. Etwa jeden Monat gibt es in dieser Kirche einen Gospelgottesdienst mit anschließendem Kurzkonzert, an dem sich Gospelchöre aus der Region aber auch Künstler, die im badischen Raum wirken präsentieren können.

Chor für einen ganzen Tag davon sind Miriam Schäfer und Joachim Blomenkamp in Karlsruhe überzeugt

Tuesday, November 6th, 2012

Mit unseresgleichen bei Pop und Gospelmusik eine Kirche füllen, davon sind Miriam Schäfer und Joachim Blomenkamp überzeugt, die am 17. November zum Chortag nach Karlsruhe einladen.

Und so in entwa könnte man visuell einen solchen Chortag geschreiben. Das Video zeigt einen solchen aus dem Jahr 2009, der in der Ludwigsburger Friedenskirche durchgeführt wurde. “Wir wollen nicht nur gemeinsam singen, wir wollen alle auch weiterkommen” so sagt sich Blomenkamp was das Programm und den Ablauf des Chortages in Karlsruhe angeht.

Aus dem Grund sind auch Rhythmus, Präsentation und Stimmbildung ebenfalls ein Teil an dem Chortag. Damit nicht lang rumgerätselt werden muss was an dem Tag überhaupt für Lieder gesungen werden, wurde die Chormappe 2012 mit beliebten Pop- und Gospelsongs zusammengestellt.  Miriam Schäfer, eine der beiden Hauptverantwortlichen des Chortages hatte 2010 ihren Bachelor in Pupularmusic gemacht und ist seit dem diplomierte Sängerin und Songwriterin. Sie ist inzwischen eine gefragte Workshopleiterin und macht neben Chorgesang auch Coaching für Bands sowie Stimmbildung.


Jochchim Blomenkamp hingegen hat Kirchenmusik studiert. In dieser Zeit leitete er jahrelang einen Jugendchor in Heidelberg. Er war zum einen im Vorbereitungsteam des Gospelkirchentags 2010 in Karlsruhe gewesen und hat sich mit seinem Gospel- und Jazzchor “spiritual voices” in Karlsruhe und der näheren Umgebung längst einen Namen gemacht. Vielleicht kann man es nebenbei erwähnen und es rundet lediglich sein Wirken etwas ab ist die Tatsache, dass er seit 2007 Bezirkskantor von Karlsruhe-Durlach ist. Der nächste Chortag findet am 17. November im Albert-Schweizer-Saal in Karlsruhe statt. Einzelteilnehmer sind mit 27 € dabei. Im Preis ist bereits die Chormappe enthalten. Das Catering an dem Tag kostet nochmals 12 Euro extra. Anmelden zum Chortag Baden kann man sich bereits jetzt schon.

Jazz meets Gospel oder wenn Christoph Georgii im Oktober 2012 in der Karlsruher Gospelkirche auftritt

Saturday, October 6th, 2012

Christoph Georgii aus Karlsruhe kann man als Tastenwunder ansehen, wenn man ihn bei seiner Leidenschaft dem Jazz und der Improvisation erlebt. Neben normalem Klavierspielen und Kirchenmusik studierte er allerdings auch Jazzpiano und Orgelimprovisation. Aufgrund seines guten Könnens erhielt er schnell Lehraufträge unter anderem an der Hochschule für ev. Kirchenmusik in Bayreuth sowie an der Musikhochschule von Würzburg für die Facher Jazz, Rock, Pop und Piano sowie Liturgisches Orgelspiel und das Klavierspiel im Schulalltag.

Um sein künstlerisches Wirken auch zeigen zu können steht ein Jazztrio ein gutes Beispiel, das neben Eigenkompositionen auch Jazzimprovisationen von Chorälen oder Jazz-Suiten.  Mit der Jazzgröße Wolfgang Lackerschmid trat er bereits als Organist und regelmäßig spielt er im Duo mit dem Jazzsaxophonisten Uwe Steinmetz.

2008 erhielt er den Ruf als Dozent nach Rheinfelden(Baden) ans Schloss Beuggen, das nämlich auch Haus der Kirchenmusik ist. Für ihn ist es ein Auftritt im eigenen Haus, da er sonst als Pianist in der Markuskirche, die inzwischen die Gospelkirche von Karlsruhe ist, arbeitet. Zugleich ist er auch Beauftragter für Popularmusik und das entsprechende Fortbildungsprogramm in dem Bereich der Evangelischen Landeskirche in Baden.

Am 14. Oktober 2012 ist der in der Markuskirche am Yorkplatz in Karlsruhe zu erleben. Wie üblich als Pianist während einem Gottesdienst um 18:00 Uhr und anschließend um 18:45 Uhr in einem Kurzkonzert.

Soulfamily aus Freiburg mit ein Hauptact bei Lörrach singt

Sunday, July 15th, 2012

Es gibt es schon seit Jahren, dass immer vor dem Stimmenfestival, einem Kind von Helmut Bürgel, dem früheren Geschäftsführer der Burghof GmbH der Gesangstag “Lörrach singt” durchgeführt wurde. Einigen sind vielleicht noch die afrikanischen Klänge vom Frauenchor Steinen

oder das “Trickle Trickle”, gesungen vom Jazzchor Flat & Co. aus Lörrach im Ohr. Flat & Co., der Jazzchor aus Lörrach, der vor über 20 Jahren von Annegret Brake gegründet wurde, ist in Lörrach schon ein fester Bestandteil geworden. Annegret beschreibt die Namensfindung schlicht damit, dass Flat für ein b in den Noten steht und das Co. eben für all das, was sich noch drumrum gestellt. Wie schon im letzten Jahr wurde dem 50 Sänger starken Chor die Hauptbühne beim Burghof für den Auftritt zur Verfügung gestellt.

Wir sind zwar ein Frauenchor, aber ein ganz besonderer. So in etwa beschreibt sich der Chor Jazzaffaire aus Freiburg selbst, der nach dem Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden ebenfalls auf der Burghofbühne auftreten durfte. “Wir singen eben alles was wuppt”, so beschreiben es die Sängerinnen, die sich gerne im Jazz, Swing, Pop und Latin stimmlich austoben.


Schwungvoll daherkommen so hatte sich Karl Gehweiler, Leiter des Gospelchors St. Josef aus Rheinfelden es sich gedacht. Im Gepäck daher  der Titel “Get together” vom Oslo Gospelchoir, der von vielen Chören gerne zu Beginn einen Konzertes benutzt wird.

Neben “Let us go into the house of the lord” schon seit Jahren ein Evergreen beim Chor wurde auch ein verhältnismäßig neues Stück vorgestellt, das “Goin’ to the/that holy city”. Das erste Mal hatte der Chor diesen Titel in seinem Frühjahrskonzert gesungen.

Nach dem Auftritt des Gospelchors St. Josef, Rheinfelden hatten wir Sänger uns noch den Frauenchor Jazzaffaire angehört, der auf hohem Niveau verschiedenste Titel, zum Teil recht jazzig gesungen hatte. Eine Chorschwester aus dem Alt äußerte ihr Empfinden und meinte nur, dass sei ihr irgendwie zu schräg und gleicherzeit sehr schwer zu singen.

Begonnen hatte der Freiburger Chor mit einer jazzigen Interpretation des Begees Titel “How deep is your love”. Hier konnte man sehr gut die Qualität des Chores erkennen, da er als Acapellatitel gesungen wurde. Er hatte sich weitgehend am Original gehalten. Sehr viel anders wirkte ein weiterer Titel den die Jazzaffaire aus Freiburg ebenfalls sangen, er nennt sich “Round midnight”.

Ganz andere Titel hatte sich der Gospelchor St. Josef allerdings für das Experiment “Klanggasse” ausgesucht gehabt. Hier wurden zum Teil Titel aus dem Hochzeitsrepertoire des Chor gesungen. Man war auch drauf vorbereitet andere Chöre durch Geräusche und anderen Lauten zu unterstützen. In manch einem Kopf wird wohl wumgeschwirrt sein “huch – was hat mich denn da ungewohntes zu erwarten”.
Bei einer Selbstbeurteilung, die an eine Chorschwester, die nicht teilgenommen hatte als SMS gesendet wurde hatte Karl Geweiler einfach gemeint, das Puplikum hätte applaudiert und wir hätten es als frenetisch (was immer das auch heißen mag) interpretiert.

Etwa zur gleichen Zeit trat die Formation “Soulfamily” aus Freiburg in der Innenstadt auf. Die Formation mit ihrem Leiter Joel da Silva hatte im Jahr 2010 sich so richtig zusammengefunden gehabt als einige gute Sängerinnen und Sänger, die zuvor beim Freiburg Gospel Choir mitgesungen hatten zu Soulfamily gewechselt waren. Im Gegensatz zu den Sängerinnen und Sängern um Carsten Schulz sagt sich der Chor, dass er sich eben deutlich vom Black Gospel unterscheiden möchte, zwar auch Gospel singt, aber auch Jazz, Soul und die gewissen brasilianischen Rhythmen, dem Land aus dem der Chorleiter der Formation kommt. Sie hatten auf ihrer bei der Beschreibung des Facebookevents gleich erwähnt, dass die Soul- und Gospelformation aus Freiburg gleich vier mal bei dem Event zu hören sei.

Da man mit einem eigenen Chor sehr stark eingebunden war, hatte man die anderen Chöre mehr am Rand wahrgenommen. Aber alleine auf dem alten Markplatz von Lörrach waren zwei kleine Bühnen aufgebaut und man konnte jenachdem wo man stand gleich zwei Chöre hören. Auch habe ich von anderen erfahren, dass es sich durchaus so verhalten hatte, wenn sie durch die Fußgängerzohne gingen man sich schon sehr auf einen Chor konzentrieren musste, wenn man nur einem Chor zuhören wollte. Von überall her erreichten einen Lieder, aber eben ganz verschiedene. Das Niveau der Chöre tagsüber war sehr unterschiedlich. Die Chöre, die ich sehen konnte hatten allerdings alle Noten in der Hand gehabt. Etwas, was ich beim Auftritt natürlich strikt ablehne.

Ein sehr interessantes Erlebnis war das Experiment mit der Klanggasse gewesen. Da unser Chor sehr stark vertreten war, hatte der Regisseur spontan erklärt, dass wir zwei Gruppen bilden sollten. Eine Gruppe, die tatsächlich singt und eine weitere Gruppe, die nur Geräusche machen sollte. So wurde ab und an eines unserer einstudierten Songs gesungen, ein anderes Mal hatten wir Sprech- oder Einsingübungen genommen, um einfach zu anderen Chören oder Formationen, die gerade am Singen waren entsprechende Geräusche zu machen. Die Vorgaben waren ganz unterschiedlich, mal sollte dazu geklatscht werden, eine andere Gruppe sollte einfach mal laut durcheinanderreden und wieder eine andere Gruppe hatte eine andere Aufgabe gehabt. Das Puplikum war angehalten mit geschlossenen Augen durch die Gasse zu gehen und einfach mal den Klang auf sich wirken zu lassen. Das Finale war, dass wir selbst durch die Gasse marschieren sollten, um uns anschließend wieder neu aufzustellen.

Um 18:00 Uhr war das Finale von den Tagesaktivitäten und es hat hier seit Jahren Tradition, dass sich ein spontan zusammengefundener Chor seine einstudierten Titel präsentiert und verschiedene Song auch zusammen mit dem Puplikum singt. Einen afrikanischen Titel fand ich ganz nett. Danach habe ich mich allerdings zu einer Pause entschlossen, da mit die Stücke dann zu volkstümlich vorkamen und das persönlich nicht so mein Ding ist. Allerdings die Geschmäcker sind unterschiedlich und es gab durchaus Zuhörer, die sich diesen deutschen Gesang auch angehört hatten.

Am Abend gegen 20:20 hatte die Gospelformation Soulfamily nochmals die Gelegenheit ihr Können unter Beweis zu stellen. Gleich zu Beginn stellte sich der Chorleiter Joel da Silva vor, dass er Brasilianer sei und auch aus Sao Paulo kommen würde und das ihre Lieder bunt gemischt seinen und natürlich auch Song auf Portugisisch gesungen würden.

Und relativ gleich zu Beginn  kam ein Titel, den man in der englischen Originalversion gleich als “Joshua fit the battle of Jerico” hätte erkennen können. Aber das wäre ja langweilig gewesen und so hatte der Gospelchor aus Freiburg den Titel einfach mal auf Portugisisch gesungen. Interessant anzuhören, weil eben anders und man war auch von der typischen Melodie abgewichen und hatte ihn etwas jazzig gesungen gehabt. Für Lörrach hatte sich die Soulfamily etwas besonderes überlegt gehabt und einen Beatboxer mitdazu genommen und dadurch bei manchen Titeln interessante Klangmischungen hinbekommen.

Es gehört fast schon zum Inventar von “Lörrach singt” das Buschorchester aus Freiburg, Inzwischen gibt es dieses Ensemble aus Chor und eigentlichem Orchester seit mehr als 15 Jahren. Gerade die verschiedenen afrikanischen Instrumente wie Djembe, Djonga, Bongos, Conga, aber auch Xylophon bis hin zur Steeldrum machen eben diesen gewissen swingenden Rhythmus aus, der mitreißt und auch bei “Lörrach singt” dafür gesorgt hatte, dass fast keiner mehr ruhig sitzen konnte, sondern fast die kompletten Anwesenden schlichtweg wuppen mußten.

Swinging Spirit aus Offenburg eröffnet den Katholikentag in Mannheim

Thursday, May 17th, 2012

Es nennt sich Abend der Begegnung. Für eine Eröffnung eigentlich ein sehr passender Begriff, da man bei solchen Gelegenheiten erst einmal teilweise von weit her zusammenkommt. Interessant vielleicht erst einmal ein paar Eindrücke von Mannheimer Passanten zum Katholikentag.

Wie bei manch einer Großveranstaltung ist es üblich, dass die Eröffnungsfeier bereits sehr umfangreich ausfällt. Neben allgemeinen Begrüßungsreden sollte der Gospel auch nicht zu kurz kommen, immerhin steht Gospel für “die gute Nachricht”.

Der Gospelchor Swinging Spirit ist für zweierlei bekannt. Zum einen sind das die vielen Benefizkonzerte, die der Chor bislang gegeben hat und was dem Chor auch wichtig ist, zum anderen ist es das Liedgut, sie selbst beschreiben es “mitreißend”. Aber nicht nur der Gospelchor aus Schutterwald trat dort auf, sondern auch die Musikgruppe

“Exodus” aus Niederschopfheim

Da auch Gospelchöre und Gruppen aus der Mannheimer Umgebungen ihren Platz fanden, konnte man auch Gospel wie beispielsweise diesen genießen. Aufmerksam auf den Song, der in dem Video zu sehen ist unter den Audiobereich des Chores “Our Voices”. Sie selbst bezeichnen sich als “Der etwas andere Gospelchor”.
Mit 15 Sängerinnen und Sängern kann man den Chor vielleicht eher als eine etwas größere Formation bezeichnen. Das Aushängeschild ist der Acapellagesang, der vielleicht gerademal von einem Klavier oder auch mal ein Chello, einer Gittare oder einem anderen Instrument begleitet wird.

Die ganze Eröffnung ging von 19:00 bis 22:00 Uhr. Um 20:00 war der Auftritt der Swinging Spirits angesetzt. Die Gruppe Exodus hatte sich für die Eröffnung des Katholikentages mehr vorgenommen und so präsentierten sie das Kindermusical “Noah unterm Regenbogen”.

Mano Ezoh bringt mit Voices of Karlsruhe erstmals seinen großen Gospelevent auch nach Baden

Tuesday, May 8th, 2012

Seinen großen Traum – einmal den Weltrekord an Gospelchor zu haben, bei dem über 1000 Sängerinnen gemeinsam singen hatte er schon gehabt und hatte im Herbst 2011 einen mega Event in der Münchner Olympiahalle feiern können. Für Mano Ezoh, bei  in Deutschland eine Art Tellerwäscherkarriere durchlebte war es natürlich der größte Erfolg gewesen. Neben seinem Stammchor , der in Deggendorf probt, hatte er immer schon in Bayern an verschiedenen Orten Projektchöre unter dem Begriff “Total Praise” auftreten lassen.

Allerdings ein Mano Ezoh sagt sich nicht, “jetzt hab ich ja erreicht was ich wollte” und hört einfach auf. Eher war es für ihn der Ansporn auch anderswo auf einen Großevent hinzusteuern.

Mano Ezoh versteht es nicht nur  Gospel in seinen Events unterzubringen sondern wie z. B. hier

Shout, in den 80ern ein großer Discohit der Gruppe Tears for fears, diesmal aufgefrischt in einer Version mit über 1000 Sängern.

Genauso beeidruckend und mitreißend kommen allerdings die Gospel rüber, bei denen in den Vamps teilweise die Stimmen einzeln oder in kleineren Blöcken singen.

Die weiteren Probetermine sind: 04.05.2012 / 15.06.2012 / 20.07.2012 / 05.10.2012
Die Proben finden in der Philippuskirche der Evang. Hoffnungsgemeinde Karlsruhe, Am Anger 6 b, 76189 Karlsruhe, statt.

Mano Ezoh hatte er kürzlich in der Zeitung “Der Westen” über sich geäußert, dass er die Projektteilnehmer zwar hart rannimmt, aber auch liebenswert sein kann. Bei dem Projekt “Voices of Karlsruhe” sind nicht 1138 Sänger erforderlich, von seinem Projekt “Voices of Dortmund” konnte ich allerdings lesen, dass er immerhin am 300 Sängerinnen und Sänger denkt. Gegenüber einem Gospelchor, der sich als größerer Gospelchor bezeichnen würde ist das also locker die sechsfache Menge.

Am 1. Dezember findet das große Abschlusskonzert statt und ich rechne damit, dass wohl dann alle Sänger aus verschiedenen Probeorten
zusammenkommen werden. Neben Karlsruhe gibt es nämlich auch “Voices of Mannheim”, also ein weiterer Ort in Baden-Württemberg, an dem geprobt wird.
Allerdings von der Region ist das natürlich nicht mehr Baden sondern Kurpfalz.

Die Gospelkirche in Karlsruhe mit dem Vocalensemble Creativ aus Dudenhofen

Wednesday, March 7th, 2012

Erst im Jahr 2012 ist die Gospelkirche Karlsruhe umgezogen und hat als neue “Heimat” die evangelische Markuskirche an Yorckstraße im Karlsruher Stadtteil Weststadt. Immer wieder war die Kirche bereits in den vergangenen Jahren Schauplatz von Gospelveranstaltungen gewesen. So wurde sie am Gospelkirchentag 2010 genutzt oder Ostern 2011 bei einem Doppelkonzert der Goldenharps aus Lahr zusammen mit dem Gospelchor Reflex aus Norwegen.

Die Kirche schreibt über sich selbst, dass deren Gemeinde etwa 3000 protestantische Gemeindemitglieder angehören. Als offene Kirche versteht sich die Markuskirche, die unter der Woche jeweils von 8:00 bis 19:00 als Ort der Stille geöffnet ist und einem die Gelegenheit zum Gebet, einfach nur nachdenken, mal eine Kerze anzünden oder einfach nur neue Energie aus der Kraft der Ruhe tanken zu können. In den vergangenen Monaten waren bereits Getup aus Pfinztal sowie der Jazz & Gospelchor Karlsruhe zur Gottesdienstgestaltung und einem anschließenden Kurzkonzert zu Gast in der Markuskirche.

Nächster Gospelgottesdienst ist am 11. März mit dem Vokalensemble Creativ aus Dudenhofen.

“Wenig ist manchmal mehr” so könnte man es begründen warum das Vokalensemble Creativ aus Dudendorf gerademal aus 6 Sängerinnen und Sängern besteht, das sich im Jahr 2000 gegründet hatte. Der überwiegende Teil des Ensembles ist auch Solist des “Gospelchor Lingenfeld”. Auch ein Chorleiter und Organist, der über C-Examen für Kirchenmusik verfügt ist ein Teil des Ensembles was er allerdings nicht selbst leitet, sondern von einer ausgebildeten Sängerin und Kirchenmusikerin geleitet wird.

Sie selbst schreiben über sich, dass das Vokalensemble Creativ in der jetzigen Besetzung seit dem Jahr 2000 besteht. Von daher kann es gut möglich sein, dass man sich bereits früher in anderen oder wechselnden Besetzungen zusammen gefunden zum musizieren zusammen gefunden hatte, allerdings dann unter anderem Namen aufgetreten war.

In der Regel tritt die Gesangsgruppe mit Klavier- oder auch Orgelbegleitung auf, wobei sich auch das eine oder andere A-capella- Stück im Programm findet. Die Leitung des Ensembles liegt in den Händen von Pia Knoll.

Ein breites Repertoire zeichnet das Vokalensemble Creativ aus. Von Barock über Klassik bis hin zu Gospels und Neuen Geistlichen Liedern – die Kombination von „souligen“ und klassischen Stimmen lässt viele musikalische Stilrichtungen zu. Konzerte, Engagements sowie Gottesdienstgestaltungen gehören zu den Aktivitäten des Ensembles.

Mit “I found the way”, einem durchaus schwungvollen Titel glänzte die Gruppe bereits beim Weihnachtskonzert in Dudenhofen, das sie unter das Motto “Captain Noah and his floating zoo” gestellt hatten. Das Konzert damals teilte sich in zwei Teile auf. Das Motto ist zugleich eine eher moderne Kantate, die im Jahr 1970 enstand. Inhalt des Oratoriums sind 10 Geschichten aus der Schöpfungsgeschichte, die auch Genesis-Geschichte genannt wird. “Schamlos habe er einfach mal in das stilistische Sammelsurium der Popularmusik gegriffen” wie der Komponist die Ausgestaltung des Oratoriums beschreibt. Vielleicht hatte man deswegen sich einfach gesagt, dann passen moderne Gospels als Ergänzung einfach dazu.

Dass die Vocalgruppe aber auch etwas jazzige Titel beherrscht wurde mit dem Titel “Soon I will be done” bewiesen. Das Video zeigt ein bisschen theatralischen Arrangement des Titels

Nun darf man am Samstag, den 11. März 2012 also gespannt sein wie harmonisch sich sie ausgewählten Gospelsongs in den Gottesdienst einfügen und was sich das Ensemble an Gospel für das Kurzkonzert ausgesucht haben.

Zum Gospelkirchentag von Freiburg, Karlsruhe, HD/MA/LU aus nach Dortmund, der Gospelbus bringt sie hin

Saturday, February 18th, 2012

2010 war die Stimmung richtig euphorisch gewesen als in ganz Karlsruhe der Gospelkirchentag stattfand. Am Freitag hatte man an einigen Kirchen sogar den Hinweis vorfinden können “Kirche überfüllt”. Überzeugt ist man nun 2012 davon, dass sich die Stimmung auch nach Dortmund überträgt und nicht blos in einer Straßenbahn “Oh happy day” gesungen wird sondern ganze U-Bahnzüge vom Gospelklang erfüllt sind.

Sicherlich für die Badener ist es ein weiter Weg, um nach Dortmund zu kommen. Aus dem Grund hat Herr Martin vom Regionalbüro Süd der Creativen Kirche in Karlsruhe ein ganz besonderes Angebot. Für 99 Euro ist geplant einen Gospelbus von Freiburg im Breisgau über Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim nach Dortmund fahren zu lassen. Im Preis ist bereits die Teilnahme am Gospelkirchentag sowie das Galakonzert mit den Wise Guys enthalten.

Betrachtet man die Kosten mal im Vergleich. Für einen Einzelteilnehmer, der einfach so hinfahren möchte beträgt bereits der Teilnehmerpreis bis Mitte März 74 Euro. Wenn man das Glück hat als Gruppie sich einem teilnehmenden Chor anschließen zu können, dann bezahlt man für das Wochenende immerhin 54 Euro. Für eine Übernachtung in einer Schule inklusive Frühstück bezahlt man nochmals 23 Euro.

Für einen Einzelfahrer wäre das jetzt
Teilnahmegebühr 74 €
Übernachtung     23 €
ohne Anreise

Gesamt                 97 €

Für eine einfache Fahrt von Freiburg Hbf nach Dortmund bezahlt man alleine für eine Bahnfahrt bereits zwischen 99 und 120 Euro, wenn man zu einer zivilen Uhrzeit fahren möchte. Sicherlich ist es möglich auch zu den Sparpreisen von 39 oder 49 Euro zu fahren, allerdings reist man dann in allerregel nachts oder muss man jenachdem bis zu 3 mal umsteigen, um an sein Ziel zu gelangen.

Man kann also sagen, wenn man mit dem Zug und einer Bahncard 50 anreist immerhin so mit fast 200 Euro für das Wochenende Gospelkirchentag rechnen müsste. Da wird es doch gerne gesehen, wenn es die Möglichkeit sich bieten würde bis zu 100 Euro einsparen zu können und alles was an dem Gospelkirchentag angeboten wird auch mitnehmen zu können.

Anmeldungen für den Gospelbus, der ab Freiburg fahren würde nimmt per Email Herr Jochen Martin unter  martin[at]creative-kirche.de entgegen.

Gospel and More in Badenweiler mit Engeleinfluss

Monday, October 3rd, 2011

Inzwischen ist die Gospelnacht “Gospel and More” in die 9. Runde gegangen. Jedes Jahr im Herbst lud hierzu das Tourismusbüro, die Casiopayatherme und die ev. Kirchengemeinde zu einer langen Nacht in die Pauluskirche von Badenweiler ein und es sind dort schon viele Chöre aufgetreten. Das eine mal war es der Temporalchor aus Müllheim, ein anderes Mal Rejoices aus dem französischen Colmar, der Chor Soulvation mit Angela Mink aus Emmendingen ist schon aufgetreten und auch ein Gospelchor aus Freiburg war zwei mal dort aufgetreten.

In der Zeitung werden sie beschrieben als “kaum aus dem Badenweiler Musikgeschehen wegzudenken, sie gehören einfach rein der Bezirksgospelchor Taktlos”.

Ebenso war noch nie eine Gospelnacht in Badenweiler vergangen an der nicht Sandy William und Henry Übel aufgetreten sind. Die ausgebildete Sängerin, die lange Zeit die feste Solistin der New Formation aus Lörrach war hat meiner Meinung nach eine Vorliebe für soulige Stücke. Aber sie ist immer für Überraschungen da und es wurde so manche Eigenkomposition schon präsentiert. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war die Angle Company aus Pforzheim, die bereits bei der Eröffnung kräftig eingeheizt hatten.

Aber ihr Repertoire besteht nicht nur aus dem Titel “let celebate”. Es ist ziemlich vielfältig, wie man auf einem vorstellenden Video sehen kann.

Mit “Give him glory” sorgte die Anglecompany direkt eine gekonnte Kombination aus einem wuppendem Titel und einem Titel, der auch den Bezug auf Gotteshaus hat

Den Namen hat die Gospelformation nach dem Leader Berthold Engel. Auch Adrienne war offensichtlich als Gast bei Gospelnacht in Badenweiler gewesen. Sie hatte selbst gerade einen Workshop in Kirchzarten angeboten und da lohnte sich wohl der Abstecher nach Badenweiler. Was sie allerdings als “No go” gleich anmerkte war, dass der Sänger immer wieder zur Wasserflasche griff und sie dies als ein Ding der Unmöglichkeit empfand, da das Puplikum alles sieht und das Trinken das aufkommende Feeling unterbrechen würde. Natürlich ist es nachvollziehbar, wenn ein Sänger es gerne hat, wenn seine Stimme geschmiert ist und er ungern das Gefühl eines trockenen Halses hat. Und wenn schon einmal eine Gospelformation von weiter weg anreist, die auch für Qualität bekannt sind (immerhin sie hatten es ja bei der Eröffnung vom Gospelkirchentag bewiesen), dann wird klar sein, dass diese dann den Hauptact der Nacht stellen werden.