Archive for the ‘Choraktivitäten’ Category

Golden Harps meinten come and feel the (easter) gospel im Paulussaal Freiburg

Friday, March 29th, 2013

Nicht immer muss eine Osterfeier brav in deutscher Sprache sein und eher einen besinnlichen Rhythmus besitzen.
So überlegte Friedhelm Matter, Chorleiter der Golden Harps nicht lange, wass man hier aus dem reichhaltigen Fundes passendes findet und kam so auf die Idee zum einen ein paar Ausschnitte der Gospelmesse Gloria zu singen. Die Golden Harps griffen allerdings auf eine arrangierte Version der Messe, die Tore W. Aas mal für seinen Oslo Gospel Choir geschrieben hatte.
Hanne Fossum war so freundlich gewesen und hatte diese Messe ins Deutsche übersetzt. Die Videos zeigen allerdings Ausschnitte der englischen Version.

Ein junger Mensch würde es vielleicht als Creme de la Creme betrachten, er ist einfach nur Credo

Auch dieser Titel erinnert eher an einen Teil aus der Liturgie – nennt er sich schlicht Kyrie. Das er allerdings so gar nicht typisches mitteleuropäisches Agnus dei ist, wird schon nach den ersten Takten spürbar.

Auch ein Kyrie fehlte nicht.

Von der Bedeutung von “Gloria”, das soviel wie “zur Ehre Gottes (in der Höhe)” bedeutet passt die Messe eher auf den Ostersonntag. Immerhin ist an diesem Tag Jesus von den Toten auferstanden und es ist hier viel eher angebracht Gott dafür zu ehren. Kein normaler Mensch würde wohl am Karfreitag darauf kommen, Gott für einen sterbenden Menschen zu danken.

Wie verknüpft man von daher am sinnvollsten die Zeit des Leidensweg Jesus mit einer Messe, die eher die Auferstehung würdigt. Schnell war dann klar, dass hier Auszüge aus dem Osteroratorium “7 Tage in Jerusalem” passen, in dem die verschiedenen Stationen von Jesus beschrieben wird wie es zu der Kreuzigung und schlußendlich seiner Auferstehung beschrieben wird. Das Oratorium hatten die Golden Harps im Jahr 2011 bereits erfolgreich als Doppelkonzert mit dem norwegischen Chor Reflex aufgeführt gehabt.

Ein bisschen aufgelockert wurde der Abend durch passende Blackgospelsongs, die die Golden Harps üblicherweise singen

Manchen wird obiger Titel bekannt sein, er kommt auch im Film “The Gospel” vor. Ein weiterer ist Holy, Holy, Holy von Donnie McClurkin.

Angel Company mit besinnlichen Gospeln zur Passionszeit in Pforzheim

Saturday, March 16th, 2013

Einen ihrer Glanzpunkte hatte die Angle Company, die ihren Namen von ihrem Gründer Berthold Engel hatte sicherlich die Eröffnungsfeier des Gospelkirchentages 2010 in Karlsruhe

Aber nicht nur an großen Events ist die Sängerschaft um Engel zu erleben. Relativ kurzfristig hatte mich der Leadsänger B. Free zum Passionskonzert der Angel Company nach Pforzheim eingeladen.

Volle 2 Stunden lang ist hierbei die Gospelformation im Sonnenhof im Pforzheim zu erleben. Besinnlich wollen Solisten, Chorsänger und die Musiker das Konzert gestalten und mit der Auswahl der Titel, die sich von Bachchoral bis hin zu Spirituals, die zum Nachdenken anregen möchten, einen weiten Bogen spannen.

Das Passionskonzert findet am 24.03.  ab 18:00 Uhr in der evangelischen Sonnenhofgemeinde in Pforzheim statt. Der Eintritt ist dabei frei, es wird allerdings um eine Spende gebeten.

Golden Harps gaben Benefizkonzert im Europapark zugunsten einfach helfen

Thursday, December 27th, 2012

Wenn man an den Europapark denkt, dann würden Leute aus der Region schnell sagen “das Mack-Imperium”.  Die Idee für den Europapark kamen Franz und Roland Mack 1972 als sie zusammen eine Reise in den USA gemacht hatten. Drei Jahre später war es auch schon so weit und 1975 öffneten erstmals die Tore des Parks. Einen Umbruch erlebte der Park 1995 als sich überlegt wurde auch Gastronomie und vorallem Übernachtungsmöglichkeit innerhalb des Parks anzubieten. In diesem Jahr öffnete das Erlebnishotel “El Andaluz” seine Pforten. 2004 wurde mit dem Hotel Colosseo, ein Erlebnishotel im italienisch-römischen Stil eröffnet und ist mit 1.450 Betten zugleich das größte Einzelhotel in Südbaden.

Allerdings sollten die Interessen der Familie Mack nicht nur auf dem Park beschränkt sein.  So ist Mauritia Mack
Schirmherrin des Vereins “einfach helfen e. V.”, der sich um schwerkranke Menschen und deren Angehörigen kümmert und dem Kind Maximilian gewittmet ist. Roland Macks Ehefrau Marianne gründete einen anderen Verein mit dem Namen “Santa Isabel”.

Dieser Verein unterstützt vorallem die Rehaklinik Katharinenhöhe bei Furtwangen, in der Kinder medizinisch versorgt werden und auch anderweitig entsprechende Rehabilitationsangebote erhalten.

Um beiden Vereinen etwas gutes zu tun veranstaltete der Gospelchor “Goldenharps” aus Lahr Ende Dezember 2012 im Hotel Colosseo im Saal “La Scala” ein Benefizkonzert. Die Titel des Konzerts natürlich gut gemischt.

oder auch von Fred Hammond

Immer gerne sind auch moderne Balladen mit reingenommen, die nicht immer vom Oslo Gospel Choir sein müssen. Sehr passend war hier “Halleluja you’re worthy”, der im Original vom Brooklyn Tabernacle Choir gesungen wird.

Eigentlich hatte Friedhelm Matter kurz vor dem Jahr 2000 nur daran gedacht einen überregionalen Projektchor, der bei einer Jugendveranstaltung auftreten sollte auf die Beine zu stellen. Doch der Chor kam da bereits so gut an und auch sie Sänger damals wollten einfach mehr und entstand daraus Ende 1998 die GOLDEN HARPS. Da die meisten der 35 Sänger ihren Wohnsitz in der Ortenau hatten wurde schnell Lahr als Probeort festgelegt. Ihr Wirkungskreis erstreckt sich längst von Freiburg im Süden bis Karlsruhe im Norden. Neben mehreren Konzerten im Jahr haben die Goldenharps auch ein umfangreiches Rahmenprogramm und werden immer wieder zu Hochzeiten und anderen Events gebucht.

Voices Hearts and Soul gaben Openairauftritt in Albstadt-Ebingen

Friday, December 14th, 2012

wenn man den Chor als Menschen betrachten würde, dann würde man sagen, so langsam wird er jugendlich. Etwas über 10 Jahre ist der Chor “Voices, Hearts & Soul” gerademal alt. Ursprünglich eigentlich nur ein bescheidener Chor der Volkshochschule, allerdings schnell wurde mehr draus,

denn bereits 2005 hatte der von Frau Abernathy. Geprobt wird Montags in der Längenfeldschule in Balingen.

Das Repertoire ist gut gemischt und vorwiegend Blackgospel. Es reicht von Balladen wie obige vom Brooklyn Tabernacle Choir bis zu fetzigen Gospel, so wie diese Version, die vom St. James Adult Choir gesungen wird und den simplen Titel “Great day” besitzt.

Am 14. Dezember 2012 entschloss sich der Chor auf die Straße zu gehen und ein Open Air auf
dem Markplatz in Ebingen zu singen.

Der Nachwuchs wird auch schon früh eingeplant und so gibt es bei den Voices nicht nur einen Erwachsenenchor. Auch ein Schülerchor wurd von der Chorleiterin geleitet und so werden die Kinder und Jugendlichen schon frühzeitig an spätere Gospeln im Erwachsenenchor vorbereitet.

Golden Harps gaben Adventskonzert für den Förderverein krebskranker Kinder, Freiburg

Sunday, December 9th, 2012

Inzwischen seit über 30 Jahren gibt es schon den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg. Klein hatte es wie immer angefangen. Waren es 1980 gerademal die Anmieutung von Zimmern und die Übernahme von Personalstellen der Kindertumorstation der Freiburger Uniklinik gewesen. Es sollte allerdings mehr entstehend und so wurden Elternwohnung für die krebsleidenden Kinder geschaffen und mehr noch die Krebskinderstation erhielt einen Neubau, es wurde ein Elternhaus geschaffen, das später auch noch erweitert wurde.  Die Kinderonkologie besteht an der Unikinderklinik erst seit 2005 und der Förderverein ist vorallem auf den MRT ganz solz, der dank des Vereins im Jahr 2007 angeschafft wurde und den Ärzten in der Kinderklinik für die Kinder schonende Untersuchungen ermöglicht.

Es gibt aber da noch viel zu tun und das sagten sich auch die Goldenharps bei der Planung des Benefizkonzertes. Die Zelltherapie ist z. B. noch relativ neu und bestimmt auch ein Bereich, der in der Krebsforschung noch weiter ausgebaut werden kann.

Die World of living – so dachte sich die Fertighausfirma Weberhaus ist es doch ganz nett eine Parklandschaft anzulegen, in der man in entspannter Atmosphäre mal ihre Häuser besichtigen könnte und zugleich noch ein besonderes Erlebnis hat. Denn es gibt unter Anderem ein Baumhaus zu bestaunen und ein Restaurant. Aber auch Tagungen und Veranstaltungen sind dort möglich. Eine solche, den Kolumbussaal nutzten die Goldenharps für ihr Benefizkonzert

Und auch in diesem Jahr versuchten die Goldenharps einen gekonnten Mix aus Blackgopsel und modern arrangierten Advents- und Weihnachtsliedern zu kreieren.

Darunter auch ein bisschen Klassik, nämlich Händel. Zugegeben auch dieser Titel “For unto us a child is born” mit Rapeinlade und kackigem Sound, doch etwas anders wie man es vielleicht von eim Choral her gewohn wäre.

Die Goldenharps sind aber auch für modernen, also den contemporary Blackgospel bekannt. Einer dieser Größen ist Kirk Franklin und so durfte der Titel “Lovely Day” natürlich nicht fehlen.

Ebenfalls ein fester Teil im Repertoire der Goldenharps sind Titel vom Oslo Gospel Choir. Man kann es kaum besser ausdrücken, aber ich denke genau dieser Titel ist eigentlich eine Selbstbekenntnis von jedem Gospelsänger “darum singe ich schlichtweg”. Und Tore W. Aas hat dem einfach einen englischen Titel verpasst “That’s why I sing”.

Gospel Diamonds aus Untergruppenbach singen im Dezember in der Markuskirche Karlsruhe

Wednesday, December 5th, 2012

Den 9. Dezember kann man durchaus noch zu Anfang Dezember zählen. “Nein wir sind kein Laienchor” – so äußert sich Damir Brajlovic Sänger, Pianist, Keyboarder, Vocalcoach und eben Chorleiter der Gospel Diamonds aus Untergruppenbach über seinen Chor. Gestandene Musiker (ausgebildet) so könnte man die Sängerinnen und Sänger eher bezeichnen. Auch die Begleitband ist mit Profimusikern bestückt.

Das Repertoire ist recht vielfältig gespickt mit Gospeln, die durchaus aus dem Bereich Blackgospel stammen. Einer ist z. B. ein Jessy Dixon Klassiker “Born again”

Aber auch der Ohrwurm “Shackless” von dem Rapperpaar Mary & Mary gehört dazu.

Vom Beat des Stückes hätte man es eigentlich weniger erwartet, dass hier wirklich christliche Inhalte vermittelt werden, aber es geht hier um Ketten, die gebrochen werden.

Der Titel kringt schon eher an ein altertymliches Liturgiegesang. Allerdings ist er alles andere als ein solches. Das einzigste was man sagen könnte, es ist eine typische Ballade und Worshipsong. So gesehen haben die Gospel Diamonds aus Untergruppenbach sowohl fetzige Gospel wie gefühlvolle und emotionale Balladen, die sie zu den verschiedensten Anlässen zum Besten geben können.

Lange Zeit war die Gospelkirche Karlsruhe in dem ökumenischen Gemeindezentrum Maria Magdalena beheimatet. Nachdem im Jahre 2012 die Gemeinde allerdings serbisch-orthodox wurde zog die Gospelkirche in die Markuskirche, eine evangelische Kirche in der Weststadt beim Yorkplatz um.

Zur Markusgemeinde gehören etwa 3000 Männer, Frauen und Kinder. Die Markuskirche selbst war bereits von Beginn an so konzipiert, dass ein größerer Chor auf der Orgelempore Platz finden sollte und auch genügend Besucher einen Sitzplatz im Kirchenschiff finden sollten und somit bietet sie auch dort Platz für 900 Kirchenbesucher. Der separatstehende Glockenturm wurde bewusst so eckig gestaltet, so daß von jeder Straßenschlucht aus eine Seitenfläche des Turm zu sehen sein sollte, er also sechseckig ist.

Golden Harps gaben Benefiz-Gospelkonzert zugunsten des Hospizvereins Offenburg

Monday, November 19th, 2012

20 Jahre, auf die sie stolz sein können. Wer der der Hospizverein Offenburg

Um extrem schwierige Lebensphasen, darum möchte sich der Hospizverein in Offenburg kümmern und diesen Entschluss fasste er bereits vor 20 Jahren. Würdevoll sterben zu können und dies nicht einsam und verlassen in einem Krankenhauszimmer, dafür stehen viele Hospize. Hier wird sich um schwerste Erkrankungen, die häufig unheilbar sind gekümmert und mehr noch es wird versucht diese Menschen wieder in den normalen Alltag zurückzuholen.

Der Hospizverein bietet auch Vorbereitungskurse für eine ehrenamtliche Arbeit im Hospiz an. Am 27.11. startet hier der nächste Kurs, der am 16.04.2013 endet

Über Golden Harps – mögliche Titel

Ain’t No Mountain High Enough

Praktisch ein Ohrwurm, den die Golden Harps auch immer wieder gerne singen, weil er zum einen flott, mitunter tanzbar und eben dank Sister Act2 wieder richtig bekannt wurde. Kaum jemand weis, dass der Titel eigentlich eine schon ältere Disconummer ist, die von Diana Ross stammt.

Von Edwin Hawkins denkt man eigentlich weniger, dass er auch Worshipsongs komponiert hat, stammt von ihm doch der Klassiker “Oh happy day” und ein ähnlich alter Song “To my father’s house”. Allerdins “Give us peace” ist ein solcher Song, der zum Teil Elemente enthält, die dem Titel ein souligen Charakter verleihen.

Schon etwas rockiger klingt hier der Gospel “Open the eyes” vom Oslo Gospel Choir. Allerdings gibt es eine ähnliche Version auch vom Michael W. Smith.

Schon ruhiger wirkt hier der Titel “You are holy”. Allerdings ist der nicht ganz einfach, da hier Männer und Frauen dann unterschiedliche Texte singen müssen

Aber nicht nur Songs aus Sister Act haben die Golden Harps in ihrem Programm. Auch andere Ohrwürmer oder Titel aus dem Bereich Blackgospel gehören zu ihrem Repertoire

Das “Higher and higher” dürfte beispielsweise aus dem Blockbuster “Ghostbusters 2″ bekannt sein. Auch verschiedene Titel von Kirk Franklin, Mary & Mary

In Hospizen gibt es häufig ehrenamtliche Mitarbeiter. Aber mitunter erwartet man einfach, dass entsprechende Interessenten zu solchen Aufgaben schlicht geeignet sind. Doch welcher Neuling ist gleich in der Lage aus dem Stand heraus eine Trauerbegleitung zu machen, die Bedürfnisse von Sterbenden zu verstehen und entsprechend einfühlsam auch ein Gespräch führen zu können.

Ihre Ansprechpartnerin ist Sophie Warning, Tel. 0781 – 26644.

Gospelchor St. Josef gaben Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Hospiz am Buck

Monday, November 19th, 2012

In diesen Jahr sollte es nicht nur ein Herbstkonzert geben sondern der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden hatte am Tag drauf noch ein Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins Hospiz am Buck gegeben.

Sehr lobenswert hatte sich auch der Vorsitzende des Fördervereins geäußert, dass sie normalerweise vom Verein her auf die Gruppen zugehen müssen und fragen, ob sie für den Förderverein etwas machen wollen. In diesem Fall war es allerdings anders gewesen und der Gospelchor aus Rheinfelden war von sich aus sogar auf den Förderverein zugekommen.

Das Leben kann durchaus recht unterschiedlich laufen und nicht immer kann man sich freuen, dass man bis an sein Lebensende gesund bleibt. Mitunter kann der Mensch plötzlich eine Krankheit erhalten, die in Krankenhäusern nicht mehr geheilt werden kann und auch Pflegeheime sagen nur, dass sie dann lediglich noch einen aufnehmen würden für den auch sie nichts mehr tun können. Solche Menschen sind unheilbar krank, wünschen sich allerdings nicht sehnlicher als menschenwürdig sterben zu können.

Genau für solche Fällen wo den Menschen vielleicht einfach die Ansprechpartner und nahen Personen fehlen ist ein Hospiz da, in dem auch versucht wird den Alltag in etwa so nachzubilden wie sie es von zu Hause her gewohnt sind. Sie erhalten hier professionelle Hilfe von Pflegekräften, die auch speziell auf Schmerz und Trauerverarbeitung hin ausgebildet sind.  Da die Hospize 10 % ihrer Kosten selbst schauen müssen wie sie diese zusammen bekommen ist der Förderverein da, der  jährlich schaut diese Summe an Kosten für den Hospizbetrieb reinholen zu können.

Das Programm hat dem vom Herbstkonzert des Gospelchors St. Josef entsprochen.Sehr erstaunt war der Chor, dass offensichtlich wenige Gäste bereits nach dem Abendgottesdienst in der Kirche geblieben waren.

Viele weitere Gäste waren kontinuierlich in die Kirche geströmt als sich der Chor noch bei der Stellprobe und beim Soundcheck befand. Die Vorsitzende des Chore fasste spontan den Entschluss diese Gäste zu begrüßen und erwähnte, dass das Konzert erst eine halbe Stunde später beginnen würde und sich der Chor noch beim Einsingen und dem Soundcheck befinden würde, das Konzert dann aber noch besser werden würde. Das sollte sich dann auch bewahrheiten. Das erste Konzert war zwar gut, aber der Chor hatte selbst den Eindruck gehabt, dass sie noch wesentlich stimmsicherer waren und auch beim Puplikum war der Funken noch wesentlich schneller übergesprungen und die Anwesenden hatten fast geschlossen bei jedem etwas flotteren Gospel richtig einen gewuppt. Auch bei den Balladen hatte man den Eindruck gehabt, dass die Ohren gespitzt wurden und zum teil richtig mitgefühlt worden war wie emotional die gesungen worden waren.

Gospelchor aus Rheinfelden gaben Herbstkonzert in der katholischen Kirche von Wyhlen

Sunday, November 18th, 2012

Nachdem im letzten Jahr das Herbstkonzert ausgefallen war, ist der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden (Baden) wieder zu seinen Traditionen zurückgekehrt.

Diemal als erster Auftritt für das eigentliche Herbstkonzert war die katholische Kirche St. Georg in Grenzach-Wyhlen ausgewählt worden.  Die spontane Meinung von meinem Kollegen aus dem Bass, als die Generalprobe für die zwei Herbstkonzerte in dieser Kirche stattfand “hervorragend für gregorianisch Gesänge – wegem dem Hall verschwimmt ja alles”.
Als Einzugslied hatte man sich für Sanna sananima entschieden gehabt und wegen der eher etwas schwierigeren Akustik wurde es so gehalten, dass die Instrumentalisten zu beginn etwas freier gespielt hatten und je mehr Sänger nach vorne kamen und sich aufstellen wurde auch rhythmischer gespielt.

Offensichtlich für die älteren Puplikumsteilnehmer war offensichtlich der Hinweis von Yvonne Koller gewesen, dass die gesungenen Lieder halt vorwiegend englisch seinen, da bei der Entstehung der Gospel die amerikanischen Plantagenbesitzer dies von ihren Sklaven halt so gefordert hatten.

Für die jungen Erwachsenen wird dies vermutlich eher selbstverständlich sein. Sehr ergriffen war das Puplikum gleich vom ersten Titel, einem perfekten Stück gleich für den Beginn mit dem treffenden Titel “Get together”, der ja auf deutsch “lasst uns zusammenkommen” heisst.

Dass der Chor allerdings nicht nur schmissige Songs wie “The house of the lord”, “Glory, glory” und “Swing low with the saints”, letzteres hatte Karl Gehweiler als Medley aus dem Stücken “Swing low sweet chariot” und “When the saints go marching in” selbst arrangiert und mit Elementen aus der Bigbandwelt und dem Jazz versehen auch ruhige Balladen vorbereitet hatte.

Richtig zur Geltung kam da vorallem der Kontrabass der von der Spielerin gestrichen worden war. Viele Gospelchöre nutzen als Bass häufig nur einen E-Bass. Aber eben ein richtiges akustisches Holzstreichinstrument hatte hier einfach den besonderen Kick ausgemacht gehabt.

Das Stück von Joakim Arenius, bei dem es um einen hilfesuchenden Menschen geht, dessen Augen auf einen Spatz gerichtet sind und der sich an Weggabelung befindet, einfach nicht mehr weiterweis und in seiner Verzweiflung zu Gott wurde allerdings in einer durchschnittlichen Lautstärke gesungen, ich hätte mir da wesentlich mehr Dynamik und vorallem kürzere Artikulation gewünscht.

Aber das das Puplikum immer nur still in den Bänken sitzen sollte, das ging auf Dauer eigentlich gar nicht. Aus dem Grund präsentierte der Gospelchor St. Josef den Gospel Yakana Vangheri

und plötzlich hieß es drei Schritte nach links und drei Schritte nach rechts und das immer schön im Wechselschritt und dazu noch klatschen. Beim Chor kam natürlich noch dazu, dass dazu auch noch gesungen wurde.

Vorallem bei den Titel “Glory, glory” und auch beim Jesus, be a fence merkte man, dass der Funke auf das Puplikum übergesprungen war – gerade da und mit unter doch mitgewuppt wurde

Allerdings wurde im Gegensatz zum Video die ältere Version von Sam Cook gesungen.  Allerdings gab es auch welche wo man sich als Chorsänger nur an eine Annekdote von Adrienne Morgan-Hammond erinnern konnte “… wir Deutschen freuen uns halt so”.

Go spell – Der Gospeltag Basel geht in die 5. Runde

Tuesday, October 30th, 2012

Jetzt zum 5. Mal hieß es am 28. Oktober 2012 wieder “Go spell” oder wie sich auch der Gospeltag von Basel nennt.

Der erste Chor “Let’s Gospel” ging eigentlich aus dem Basileia Gospel Chor aus Riehen hervor. Es handelt sich hierbei um eine kleine Abspaltung dieses Chores, die selber natürlich auch eine Band und Percussioninstrumente besitzen. Leider hatten sie diese allerdings nicht mitgebracht gehabt sondern sangen mit Unterstützung vom mp3.

“Whitney Houston, Michael Jackson und Bob Marley oder auch Sister Act – das ist so der Bereich wo wir uns bewegen”, so beschreibt sich der Chor auf seiner Homepage Kreacenter. Plötzlich entdeckt man dort auch, dass sie auch Projekte machen zu den sie jedermann, der singen kann oder vielleicht einfach noch nicht gewusst hatte, dass er singen kann und es dort entdecken möchte, einladen.

Ein weiterer Titel dieser Formation.

Als zweiter Chor war die Gospelformation aus Lörrach an der Reihe. Sie hatten sich selbst beschrieben, dass sie aus der Not heraus entstanden waren und es hätte mit dem Pfarrer zu tun. Der Leiter dieser Formation ist zugleich der Chorleiter des Chors New Formation, die sich allerdings eher vom Gospel abgewand haben und jetzt mehr Musicals und Songs aus den 60er und 70er Jahren singen. Viele der Chorsänger der Formation hatten selbst schon früher in Gospelchören gesungen, so singt z. B. die frühere Chorleiterin des Gospelchors Hohes C, die im Markgräfler Land zu hausen waren, sowie ein weiterer Sänger dieses Chores dort mit. Bei einer Sopranistin könnte es gut sein, dass diese sogar Gesang studiert hatte, jedenfalls hatte man entsprechende sängerische Fähigkeiten direkt spüren können.

Es kann gut sein, dass Sabine Bürgin den Titel Order my steps  der Formation vorgeschlagen hatte, da ich den Titel bereits selber bei der Gospelnacht in Badenweiler vor einigen Jahren gesungen hatte und dort meines Wissens sogar noch “Hohes C” mit aufgetreten war. Dieser Titel war damals der Abschlusstitel gewesen, der mit allen Chören und Musikern gemeinsam gesungen wurde.

Man kann eigentlich nur staunen und viele hatten sich in dem Gospelchor, in dem ich mitsinge gefragt wie schafft Christoph Kamper es eigentlich einen Chor zu leiten, wenn er zum einen gar nichts sieht und zum anderen nur dank seiner zwei Hörgeräte etwas von der Umwelt mitbekommt. Aber sobald er am Flügel saß war er ein anderer Mensch, quasi in seinem musikalischen Element.

Schon beim ersten Titel vom Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden (Baden) ging es schwungvoll zu und die passenden Armbewegungen beim zwischenhusummen fügten sich harmonisch in den Song ein und bewirkten, dass die Botschaft noch deutlicher wurde.

Nicht ganz so plakativ war lediglich die Choreografie beim zweiten Titel “Let us go into the house of the lord”, der anschließend vom Chor gesungen wurde.

Mit einem gewissen sängerischen Fingerspitzengefühl wurde das Solo von Isela gesungen. Die noch fehlenden Emotionen wurden dann von den restlichen Sängern des Chors hinzugefügt. Vielleicht konnte man sich geradenoch glücklich schätzen, dass der Saalboden noch trocken blieb und die Ergriffenheit von dem Song noch nicht auf die Tränendrüse beim Puplikum gedrückt hatte, was sonst ja durchaus hätte passieren können.

So richtig gewuppt wurde dann beim Glory, Glory

als auch beim Medley “Swing low by the saints”, bei denen die Spirituals “Swing low sweet chariot” und “Oh when the saints” gekonnt ineinander gefügt wurden und von Karl Gehweiler zum Teil sogar mit Jazzelementen versehen wurden.

Den Abschluss des Tages machte die Gospelchurch, die zum ersten Mal bei den ganzen Events Gospeltag “Go spell”  in dieser Form abgehalten wurde und das Masschoirsingen, bei dem alle Chöre nochmal zusammenkamen kombiniert mit einem freien Gottesdienst verbunden war durchgeführt wurde. Allerdings wer sich jetzt lange Gebete oder eine Predigt vorstellte hat hier falsch gedacht, die Wortpassagen waren eher kurze christliche Andachttexte.