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Gospelchor Rheinhausen gestaltete Gospeltime in Kehl

Sunday, February 26th, 2017

Schon fast ein großer Chor mit um die 50 Sänger sind die Gospelsingers Rheinhausen in der Ortenau.

Fotorechte: Gospelsingers Rheinhausen (Homepage)

“Wir möchten gerne das Evangelium bzw. die frohe Botschaft verkünden” so lautet die Aufgabe, die sich der Gospelchor gestellt hat. Der Chor beschränkt sich instrumental auf das Wesentliche, die Stimmen sollen im Vordergrund stehen und deswegen wird der Chor in aller Regel höchstens von einem Piano, einem Bass und einem Cajon begleitet.

http://www.youtube.com/watch?v=dCTs3CBixuU

Der Chor ist in Rheinhausen in der Nähe von Rust im Naturschutzzgebiet Taubergießen beheimatet. Der Taubergießen ist ein Auenwald des Rheins, dessen Flußarme noch mit Wasser befüllt sind und dadurch einen Erhalt des Auenwaldes und dem Tier- und Pflanzenleben gewährleistet.

Fotorechte: Fritz Geller-Grimm

http://www.youtube.com/watch?v=zGgFq2dLEE4

Am 19. Februar 2017 gestaltete der Chor den speziellen Gottesdienst Gospeltime in der evangelischen Johannisgemeinde in Kehl mit. Ziel von Gospeltime ist mit den Gospels etwas bewegen zu können. Aus dem Grund sind die Gottesdienste immer mit einem sozialen Zweck verbunden.

Diakoniefonds sind eine tolle Sache.

Fotorechte: Karin Kraus, Legelhurst

Seit 2015 gibt es einen solchen Diakoniefond bei der Kirchengemeinde Willstädt-Legelhurst, der eine betreute Seniorengruppe anbietet. Die Spenden aus dem Gospeltimegottesdienst kamen dieser Einrichtung zu gute. Geleitet wird die Gruppe von Karin Kraus, die mit ihren Senioren beispielsweise singt, spielt oder gemeinsam Essen zubereitet. Viele Bewohner dieser Gruppe leiden an Demenz und bedürfen so eine intensivere Betreuung. Im Gemeindehbaus der Kirchengemeinde Legelhurst möchte man ihnen gerne zumindest einmal im Monat die Möglichkeit geben Ruhe zu finden und man abschalten können von den Sorgen und Nöten des Alltages.

Der Gospeltimegottesdienst in Kehl ist ein festes Angebot der evangelischen Johannisgemeinde. Sie bieten immer wieder Chören der Region sich dort präsentieren und den Gottesdienst mitgestalten zu können. Allerdings müssen sich die Chöre sagen, dass dies Benefiz ist, kein Geld dafür erhalten, aber etwas für die gute Sache tun.

gospliger Neujahrsbeginn – Good News Gospelchor Sinzheim gab Neujahrskonzert

Sunday, January 8th, 2012

Kurz vor der Jahrtausendwende hatte sich der Gospelchor Sinzheim erst gegründet. Wirft man einen Blick auf die Homepage des Chores, dann fällt auf, dass der Gospelchor schon die verschiedensten Auftrittsmöglichkeiten hatte und darunter sogar eine Reise nach Ungarn zählte.

Die kleine Stadt Sinzheim liegt im Landkreis Rastatt und ist gar nicht soweit von dem mondänen Kurort Baden-Baden, das vorallem durch sein Casino bekannt ist. Die bedeutende katholische Kirche in Sinzheim Baden ist die Pfarrkirche St. Martin. Dessen Pfarrgemeinde ist auch für verschiedene umliegende Ortschaften zuständig.

Begonnen wurde das Neujahrskonzert mit dem Gospel “dance for the lord”. Durch den flotten Rhythmus, dazu noch der Gospelmove und schon war auch im Puplikum zu spüren wie schnell die Alltagssorgen vergessen waren und die Leichtigkeit auch so manch einem Zuhörer zu wirken anfing.

Der nachfolgende Titel “Climbing up the mountain” stifftete schon etwas Verwirrung. Bei der Acapellatitel setzten die verschiedenen Stimmen versetzt ein und gaben dem Song so eine gewissene jazzige Note. Auch hier konnten sich viele ein Mitschnipsen nicht verkneifen. Aber der Beat hatte es sich in sich und bringt so manch einem zum wuppen.

Man kann es natürlich als gewisse Steigerung des Konzertes ansehen. Ist doch der Titel “By the rivers of Babylon
ein eindeutiger Puplikumsgospel. Dank Boney M. wird so manch einer dem im Hinterkopf rumdümpeln haben
und war bestimmt angetan diesen zusammen mit dem Gospelchor lauthals mitzuschmettern. Und so entsteht das Feeling, das man auch in den amerikanischen Gospelchurches hat. Bei dem Gospel “Let there be praise” hat man am Anfang den Eindruck, klingt ja ziemlich abgehackt. Aber genau dieses knackig-kurze Acapellaintro verpasste dem Titel die gewisse Würze als der zu einem modernen schnelleren Gospelsong wechselte und man kein Eindruck von Hipp-hopp mehr hat.

Die Botschaft sehr einfach “Freedom is coming, freedom is coming, freedom is coming oh yes, I know”. Und hier dachte sich der Chor, eine Aufteilung in 4 Grüppchen, die nacheinander einsetzen und das Puplikum in der Sinzheimer Kirche in die Mitte nehmen ist genau das richtige. Vielleicht manch einer, der Gospel schnell lernt oder den Song vielleicht sogar kennt wird sich vielleicht still in den Gesang noch miteingeklinkt haben.

Hier werden sicherlich Erinnerungen wach und man erinnert sich schnell an Sister Act 1, also Woopy Goldberg als Schwester Mary Clarance einen Nonnenchor aufgerüttelt hatte und dem Kloster einen ganz neuen frischen Geist verpasst hatte. Ich kann mir gut vorstellen, dass Sisteract auch nochmal viel in Sachen Gospelbewegung in Deutschland beigetragen hat. Die Darbietung noch im Nonnenoutfit zu machen, hatte Good News aus Sinzheim verzichtet, allerdings hatte der Titel “Hail holy queen” mindestens genauso gewuppt wie bei den Abendsternen.

Hatten Good News bislang vorwiegend Blackgospel wurde nun ein Wechsel vorzogen und ein Gospel der Whitecommunity gesungen. Wie auf dem Video, bei dem die Gaither Vocal Band den Song singt merkt man schnell den Bluegras- bzw. Countrystyle.

Ich kann mich noch gut erinnern, war glaub noch gegen Ende der 70ern wo ich diesen Abbatitel aus der Musikbox einer Pizzaria gehört hatte. Damals waren die noch in Lokalen anzutreffen. Bei den Aufzeichnungen zur Carmen Nebel-Show hatte ich den Titel auch von einer Kinderformation, die sich “Children of Sweden, singing Abba” nannten. Im Original von Abba kommt recht spät ein Kinderchor ins Spiel. Den Song grundsätzlich von einem Chor wie z. B. einem Gospelchor zu singen halte ich eigentlich für besser, man merkt direkt wie sich der Song entfaltet und auch wesentlich mehr Fülle entwickelt.

Gospelchor St. Josef (Rheinfelden) gospelt im schweizer Binningen

Sunday, November 21st, 2010

Bereits ein Mal war ich schon in der katholischen Kirche von Binningen (Kanton Baselland) gewesen, um mir ein Konzert vom Rheinfeldener Gospelchor St. Josef, der damals ebenfalls zusammen mit der Metallharmonie aus Binningen aufgetreten ist, anzuhören. Heilig-Kreuz-Kirche In der evangelischen Kirche, St. Margarethen hatte ich bereits einige Male zusammen mit dem Freiburg Gospel Choir auf Hochzeiten gesungen. Kurz erwähnt sei, dass diese Kirche als sog. Winkelkirche gebaut wurde.
Und als ich mal in der Bildergalerie so hatte ich gesehen, dass ich vor etwa genau 6 Jahren bei dem Konzert dabei gewesen war.

Die Heilig-Kreuz-Kirche ist relativ schnell von der Haltestelle Binningen-Dorf zu Fuß aus erreichen und liegt am Hang. Und mit 2maligen Tramwechsel in Basel ist man relativ zügig dort. Mir kam die Kirche relativ groß vor. Diesmal hatte ich mir deren Konzert am 21. November gegönnt, da sich das andere Konzert mit einem Termin in Freiburg überschnitten hatte. Die Zeit 17:00 ist eigentlich recht früh, gut aber zu diesem Zeitpunkt ist es auch schon dunkel in der Jahreszeit.

Den Gospelchor aus Rheinfelden gibt es schon länger und ich hatte ihn sogar mal in der katholischen Kirche in Schopfheim gehört, als sie ein Konzert mit dem damaligen Dirigenten Bernhard Ladenburger gegeben hatte. Inzwischen ist Karl Gehweiler der Chorleiter des Chores, der auch den gemischten Chor der Singgemeinschaft Lörrach leitet und eine Zeit lang sogar Chorleiter vom Chor Temporal aus Müllheim war.

Da das Konzert in Binningen stattfand sollte man ja höflicherweise den lokal ansässigen Musikverein und möglicher Weise auch Gastgeber den Vortritt gewähren. Somit begann das Konzert mit der Metallharmonie aus Binningen. Metallharmonie ist ein typisch schweizer Begriff und steht für ein Blasorchester, bei dem auch Holzblasinstrumente wie Saxophone, Klarinetten, Oboen und Fagott zum Einsatz kommen. Man konnte es so betrachten, erst einmal werden ordentlich die Ohren durchgepustet, damit die frohe Botschaft der gesungenen Gospels besser eindringen kann. Damit die Besucher sich erst einmal eingewöhnen konnten gab es zu Beginn den Evergreen “Jericho” oder auch bekannt unter “Joshua fit the battle of jericho”. Danach kam eher eine Bigbandnummer, bei der in der Anmoderation an einen Rosenkranz erinnert wurde.

A Gospel Celebration war eher als Medley gedacht und vereinigte einige bekannte Titel. Der Titel “Hymn for a child erinnert einen fast schon an ein Weihnachtslied – vorallem wenn man ihn auf dem Video verfolgt.

Und beim letzten Titel vom ersten Teil “Stompin’ at the Savoy” meinte der Moderator sogar, dass er ja nicht damit rechnen würde, dass dazu noch getanzt würde “das ist in einer Kirche ja weniger üblich”. Gut zum Schluss wurde er einem besseren belehrt.

Nun war der Gospelchor Sankt Josef aus badischen Rheinfelden an der Reihe. Ich hatte mich da schon etwas gewundert, dass mir bekannte Gesichter nicht mehr zu sehen waren und offensichtlich ein großer Sängerwechsel im Chor stattgefunden hatte. Auch hat man offensichtlich einen Wandel im Repertoire vorgenommen und ist diesmal ohne der Band sondern lediglich mit Keyboardbegleitung aufgetreten. Eingestiegen ist der St. Josefschor mit Praise ye the lord. Danach kam ein Titel von Tore W. Aas, dem Gründer des Oslo Gospel Choir “House of the lord”, bei dem Martin Huber den Solopart übernahm und auch recht eindrucksvoll rüberbrachte.

Nicht so extrem mit Sologesang sondern mehr in der Gruppe als Accapellasong wurde der Titel von Dick Tunney “Peace be still” gesungen. Zugegeben, der Komponist oder Arrangeur ist mir noch unbekannt.

Vielleicht mannchen vom Gospelkirchentag 2008 in Hannover ist noch folgender Titel von schwedischen Komponisten Joakim Arenius ein Begriff “We pray”. Nicht ganz ausgeschlossen, dass einer von den Sängern 2008 in Hannover war und den Song in den Chor gebracht hatte.

Es folgten 2 Titel “Honor” und “Deep river”, die traditionelle Gospels sind. Zugegeben den Titel “Honor” hatte ich zuvor noch nicht gehört. War aber vorallem in der Acapellaversion schön anzuhören. Wesentlich bekannter war
natürlich mir das “Deep river”, da ich früher selbst schon den Titel gesungen hatte und ihn sogar einmal von den Glory Gospel Singers gesungen, genossen hatte.

Beide Titel befinden sich auf der CD “Deep into my heart“, die im Blog ebenfalls besprochen ist.

Auf Youtube gibt es noch ein wesentlich älteres Video, das in Ansätzen sogar der Version von der amerikanischen Formation gleicht. Das Video zeigt jedoch eine Chorversion. Schon verblüfft was man aus einem weiteren traditionellen Titel machen kann. “Joshua fit the battle of Jericho” erinnert einen ja eher als Standardgospel, den man vielleicht sogar früher mal in der Schule gesungen hat. Aber von wegen, dass hier eine diese langweilige Version gesungen wurde, oh nein – da kam eine eher jazzige Version rüber wo man wirklich gestaunt hatte mit welchen Harmonien da gearbeitet wurde und wie auch mit knackigen Wortakzenten gearbeitet wurde.

Und beim nachfolgenden Titel musste man natürlich mitsingen.

Ihn hatte ich bereits beim Workshop mit Adrienne Morgan Hammond in Kirchzarten gesungen gehabt. Allerdings in einer wesentlich dynamischeren Version. Nämlich behaucht begonnen. Hier war er natürlich nicht gehaucht gewesen sondern in einer Lautstärke gesungen aber zum Teil mit unterschiedlichen Stimmeinsätzen, der das gewisse romantische Feeling dann doch in den Areniustitel reinbrachte.

Der Miriam Makeba-Titel “Thulaziswe”, der eigentlich ein sehr schöner Titel war wurde leider nicht gesungen. Stattdessen kam der Titel “Come and go with me”.

Eine Nummer, die gerade beim sehen des Videos eigentlich nur Acapella sein kann ist der nachfolgende Titel “Didn’t my Lord deliver (daniel)”.

Bendet wurde der 2. Teil des Konzertes und dem großen Gospelpart des Josefschor wieder mit einem Titel des Oslo Gospel Choirs “Shout for joy”. Was übersetzt natürlich viel Sinn macht, man ruft vor Freude.

Nun gab es nochmals Gospels von der Metallharmonie. Und hier waren Ohrwürmer angesagt. Begonnen wurde mit “Amen / This is light of mine”. Danach folgte ein Medley in dem dann traditionelle Gospel wie “Go tell it on the mountain”. Ich meinte auch “Old time religion” in der traditionellen Fassung rausgehört zu haben und ich meine sogar nochmals Amen war darin verbacken.

Zum Abschluss wurde das “Oh happy day” wieder zusammen mit der Metallharmonie Binningen gesungen, aber mit dem St. Josefchor aus dem badischen Rheinfelden natürlich ein interessantes Zusammenwirken zwischen Blas- und Symphonieorchester und einem Gospelchor. Ich hatte allerdings den Eindruck gehabt das Blasorchester möchte schnell den Song noch hinter sich bringen. Von daher mal schnell “Oh happy, oh happy day when Jesus washed”, dann schnell etwas Hauptteil und kurz den Schlussvamp und das sollte dann reichen an Happy-Day-Version. Glücklicherweise wurde es dann gleich nochmals wiederholt.

Der Gospelkirchentag in Karlsruhe 2010

Sunday, September 12th, 2010

In dem urpsrünglichen Posting hatte ich über das Wochenende schon soviel geschrieben gehabt, dass der Zähler mir über 1500 Worte bescheinigte. Da es zu Performanceproblemen gekommen ist und mir der Kollege von Gospelblog schon äußerte, er fürchtet, dass sein Mac bald ein Aschehäufchen wird, habe ich die Erlebnisse nun auf 3 Postings aufgeteilt.

Ein etwas anderen Auftritt hatte der Gospelchor “Rejoice” gehabt, der am Freitagabend im Shoppingcenter “Ettlinger Tor” auftetreten war. Wie sie selbst schrieben waren sie bislang in solchen Locations noch nicht aufgetreten. Dabei gibt es durchaus Gospelchöre, die bereits auf Hausmessen und in Baumärkten gesungen haben. Und so spontan wie der Chorleiter wohl gewesen sein muss war seine Äußerung etwa wie folgt “wir machen jetzt einfach aus der gewissen Kathedrale eine andere Kathedrale, nämlich die der Gospelmusik”. Und damit es etwas mehr wuppt hatten Sie ihre Solistin und ihre fünfköpfige Band mit im Gepäck gehabt.

Was für ein Zufall, kurz vor dem Gospelkirchentag hatte ich über Facebook den Kontakt zu Vivian Glade von den Glad(e)makers hergestellt. Sie ist so wie ich selbst auch Aktionsmitwirkende bei der Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt”. Wir hatten uns sogar noch unterhalten gehabt und sie hätte sich riesig gefreut, wenn ich am Freitag um 22:30 Uhr zu ihrem Auftritt in die “kleine Kirche” gekommen wäre. Hier ein paar Eindrücke von den Glad(e)makers.

Gospelkirchentag – Naturally 7 stellen sich vor

Wednesday, September 1st, 2010

Über sich selbst erzählen sie, dass sie sich erst 1999 gefunden hatten. Roger “N” Thomas erzählt, dass er Schlagzeug immer schon ein fantastisches Instrument fand.

Man nehme dazu noch eine Gitarre und macht das alles nur mit dem Mikro. Und plötzlich merkt der Soundman an “mit dem Mikro ist irgendwas nicht in Ordnung”. Und schon wirft dieser ein, dass ihm zum Sound eine Idee gekommen ist. Nach der Show sich in ein Hotelzimmer zurückziehen muss für die Jungs nicht unbedingt sein. Da alles mit der eigenen Stimme gemacht wird meint Waren weiter ist es sehr anstrengend und man muss genau hinhören was man selbst performt. Die Palette an Vorbildern ist groß.

Mal wird sich Stevie Wonder vorgenommen und dann kommen sie plötzlich drauf, Simon and Garfunkel kommen gerade jetzt vermutlich mehr an. Der eine von ihnen erfreut sich per Beatbox mal ein richtiges Drumsolo hinzulegen. “Im zweiten Tenor zu singen und dazu die Instrumente zu haben” so wird sich geäußert ist schon toll und dazu die Instrumente und die Dynamik, die dadurch entsteht ist schon fantastisch. Wozu brauch es das legendäre Technics 1210 und eine Vinylplatte, wenn dem DJ hier zum scatchen ein schlichtes Mikro reicht.Und die fassen sich schlicht zusammen “wenn die Stimme spielt, dann ist es Naturally7″.

vom instrumentalisierten Spiritual zur Barbershopmusik

Monday, March 8th, 2010

Nach und nach wurden die Spirituals melodiöser, es bildeten sich einige Formation. Viele Farbige überlegten sich, ob es nicht geschickter ist, die Kunden beim Friseur, wenn sie geschnitten werden musikalisch zu unterhalten. Es standen dann durchaus so um die 4 Farbige um einen Kunden rum und besangen diesen mit Acapellasongs und boten ihm hierbei eine kleine Show.

Sehr bekannt aus dieser Zeit ist der Titel “Mr. Sandman”

oder auch der Titel “Over the rainbow”

In Deutschland brachte es vorallem die Gesangsformation “The Comedian Harmonists” die Barbershopmusik ins Land. Anfangs wurden die Lieder auf Deutsch gesungen. Bekannt aus dieser Zeit sind die Titel “Mein kleiner grüner Kaktus”, “Veronika der Lenz ist da”, “Ein Freund, ein guter Freund” und andere.

Leider enthielt die Formation auch Juden an Bord, so dass sie vorallem Zeit des 2. Weltkrieges von den Nazis verfolgt wurden und Auftrittsverbot bekamen. Daraufhin trennte sich die Gruppe, ein Teil flog in die Vereinigten Staaten und gründeten dort eine neue Formation. Passend von daher nachfolgender Titel: