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Gospelworkshop mit Adrienne Morgan-Hammond geht in Kirchzarten in die 4. Runde

Monday, March 25th, 2013

Es ist schon bemerkenswert. Seit 2010 gibt es schon den Gospelworkshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten. “Wir hatten 2009 Adrienne bereits in Lahr erlebt und wussten, wir brauchen sie in Kirchzarten” so die Ansicht von Ina Saumer, die immer noch mit voller Begeisterung den Workshop organisiert.

Ich denke, dass in diesem Video sehr gut die Meinung verschiedenster Workshopteilnehmer beschrieben wird, warum man immer wieder in Kirchzarten zusammenkommt und sich auch neue Gesichter schon nach Kirchzarten getraut hatten. “Wenn ihr das als leise Nummer hinbekommt, I give all around something – ich spendiere euch Gummibärchen”

Im Jahr 2011 war neben anderen eine Teilnehmerin aus Buchloe in Oberschwaben extra angereist, da sie nicht zu GoGospel nach Nürnberg konnte. Ein Jahr später hatte einer Teilnehmerin lediglich eine Erkältung das kommen verhindert, die extra den 3stündigen Weg von Memmingen aus machen wollte. Andere Teilnehmer kamen mitunter aus Tübingen zum Workshop angereist.

Zum Glück wird nicht jedes Jahr in Kirchzarten ein neuer Pfarrer eingeführt. Aber auch im vergangenen Jahr, hatte man in der verkürzten Zeit es sogar hinbekommen die Gospel in Perfektion darbieten zu können. In diesem Jahr hat man dazu wieder mehr Zeit. Der Workshop findet jetzt allerdings in der letzten Oktoberwoche statt. Spannend bleibt es dann mit Samstagmittag, denn in den 3 Jahren hatte man es immer erlebt gehabt, dass man draußen mittagessen konnte und auch die Kaffeepause im Freien genossen werden kann. Aber kann ja sein, dass sich das Jahr sagt – wenn der Winter aus dem vergangenen Jahr schon verlängert wurde, dann soll es auch noch im November warm sein.

Auf jedenfalls hatte man schon so manchen Ohrwurm bei Adrienne lernen dürfen

Bislang hatte sie Steve Wonder noch nicht mitgebracht gehabt, von daher kann man sich überraschen lassen.
Allerdings durfte man schon nach Wickie Winans singen

und auch die männlichen Kopfstimmen wollte Adrienne im Jahr 2012 nicht verschonen und hatte sich dafür diesen schönen Titel von Kirk Franklin hierfür überlegt gehabt

Jeder kann singen, davon ist Adrienne überzeugt

vielleicht pickt man lediglich einen Tag mal raus, aber man kann da schon soviel erarbeiten. Sie versucht einfach mit den Leuten zu kommunizieren und gemeinsam Spaß zu haben. Auf diese Weise kann sie auch viel vermitteln und so manchen vielleicht in gewissen Dingen fördern, die er an sich vielleicht noch gar nicht so erkannt hat. Musik geht einfach Hand in Hand. “Sei einfach Du selbst und versuche nicht Deinen Lieblingssänger nachzumachen” – das ist die Botschaft von der Adrienne überzeugt ist. Sie ist sich selbst, dazu steht sie und das versucht sie auch weiterzugeben – stark genug sein, seine Frau oder seinen Mann auf der Bühne zu sein und sich sagen zu können, nach 3 Tagen kriegen wir soetwas durchaus hin. Bislang hatte es in Kirchzarten immer geklappt gehabt.

Anmelden zum Workshop kann man sich bereits unter www.gospelworkshop-kirchzarten.de

Adrienne Morgan-Hammond Hintergründe zum Titel The light to light (the way home)

Wednesday, October 5th, 2011

Auf dem Workshop mit Adrienne Morgan-Hammond Ende September 2011 durfte ich diesen Titel selbst lernen.

Er hat auch bei dem Abschlusskonzert den Gospel vor dem Puplikum kurz erklärt. Die Botschaft selbst ist aber wesentlich mehr.

Ich glaube, dass Jesus die Antwort auf all meine Gebete ist.
All was ich mir wünsche und alles das, was ich brauche habe ich brauche habe ich durch Dich erhalten Deine wundervolle Güte.
Auch wenn ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen kann, wenn ich mich fast immer mich in Dunkelheit aufhalte
Du kommst und gibst mir…

Refrain:
Das Licht um mich nach hause zu leuchten. Einen Schutz mitten in dem Sturm.
Meine Hoffnung, meine Träume, alles was ich habe .. uh .. uh
Ich gebe es Dir, Jesus mein König

Als die Dinge noch schief liefen, war ich noch nicht stark genug den richtigen Weg zu finden
uh….
Stattdessen ging ich stetig (weiter), drehte mein Herz weg bis ich nicht mehr wusste wohin..
uh…
Aber einst kamst Du und trocknetest meine Tränen, die ich vergossen hatte, Ich konnte Deinen Plan verstehen und ich könnte plötzlich wieder sehen…
ah….

Refrain:

Bridge:
Jetzt da der weg klar ist, beginnt genau hier meine Reise. Ich werde in der Dunkelheit nicht mehr verlorengehen.
Weil Du mir das (Gewisse) gegeben hattest

Refrain:
Ich gebe es Dir, Jesus mein König, denn Du bist das / der …

Um vielleicht den Inhalt des Titels besser zu verstehen ist vielleicht nachfolgendes Interview hilfreich. Bibel-TV beschreibt dies in einem Abriss wie folgt “Als die Dame durch einen Unfall querschnittsgelähmt wird bricht für sie erst einmal eine Welt zusammen”.

Vielleicht noch deutlicher ist auch folgendes Interview. Die Dame, die dort zu Wort kommt ist krankheitsbedingt an den Rollstuhl gefesselt, gehörlos und nahezu taub. Aber sie hat dank des starken Glaubens auch die Zuversicht und sieht das Licht, um im Leben weiterkommen zu können

“Ein Gott, der einen verteidigt”, das wurde hier gewünscht. Für viele auch unveständlich die Äußerung der Dame, dass Gott bei ihr Leben würde. Das ist natürlich sinnbildlich zu verstehen. Aber dadurch, dass sie immer Gott an ihrer Seite hatte, hatte sie die Hoffnung erhalten und es ist vielleicht für sie auch ein Licht aufgegangen, der ihr oft genug gezeigt hat wie sie ihre schwierige Situation im Alltag meistern konnte.

Die Sache mit dem Sturm wird in dem Interview auch etwas beschrieben. Durch den Satz “Gott wohnt bei Dir, warum kommt er dann nicht zu uns”. Nach dem Motto, dass dieser Gott bestimmt eingebildet ist, sonst hätte er sich ja auch um die anderen gekümmert nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung. Man hatte also versucht sie nicht richtig zu achten und sie wie ein Sturm wegzublasen. Aber es schien eine Art Glocke um sie rum zu wirken, die die ganzen Windböen, die sie wegblasen könnte abgehalten hatte. Das mit dem Wegdrehen des Herzen muss man vielleicht auf das erste Interview beziehen, denn im zweiten Interview hatte ich nicht den Eindruck gehabt, dass sich zuerst aufgegeben werden sollte.

Deutlicher wird hier meiner Meinung nach was in dem Liedtext mit “Ich konnte Deinen Plan verstehen und ich konnte wieder sehen”.  Hier erzählt die Kronprinzessin von folgender Begebenheit. Sie hatte versucht ihren Vater zu finden und ist aus diesem Grund in die Republik Kongo gereist. Das einzigte was sie von ihrem Vater hatte war ein Foto.  Dies hatte sie im festen Glauben, dass alles gut gehen wird einem ihr bislang wildfremden Mann gegeben, der ihr angeboten hatte zu helfen. Selbst hatte man ihr aber geraten nicht nach ihm zu suchen sondern im gebuchten Hotel aufzuhalten. Plötzlich als sie an der Hotelrezeption sich aufhielt, das Personal da bereits informiert war wunderte sie sich, dass die Rezeptionistin plötzlich zu staunen anfing. Sie drehte sich rum und konnte ihren Augen nicht trauen als sie plötzlich die 3 Gestalten, die auf sie zukamen als ihr Vater und zwei ihrer Brüder erkennen konnte. Man kann es also so deuten, dass Gott es genau geplant hatte, dass die Prinzessin genau dort auf die wichtigste Person in ihrem Leben trifft und sie in dem Moment auch Glück und Zuversicht verspürt.

Go Gospel abgesagt und Adrienne Morgan Hammond schaffte es selbst Nürnberger und sogar Hildesheimer nach Kirchzarten (Schwarzwald) zu locken

Monday, October 3rd, 2011

Ich hatte mit Adrienne bereits im letzten Jahr den Workshop mitgemacht und stellte dann fest, “ich brauch die Frau einfach”. Und von daher war es selbstverständlich gewesen, dass ich mich auch zum Workshop am letzten Septemberwochenende angemeldet hatte und die Fahrten nach Kirchzarten aufnahm. Wie immer war ich bereits um halb 5 Uhr am Nachmittag dagewesen, da soetwas angegeben war, dass die Registrierung in dieser Zeit stattfinden würde. Hellauf begeistert begrüßte mich sogleich auch Ina Saumer, die wieder die Organisation für den Workshop übernommen hatte und äußerte erst einmal, dass ich ein besonderer Teilnehmer sein würde. Und dann erzählte mir gleich “Der große Gospelevent GoGospel in Nürnberg sei abgesagt worden und es hätten sich 5 Nürnberger zusammengetan und würden jetzt mit einem Kleinbus zum Workshop von Adrienne auch nach Kirchzarten kommen” und auch einige weiterer seien über das Internet auf diesen Workshop gekommen. Auch andere Teilnehmer, die normal im Gospelchor Stegen singen würden erzählten gleich, ja da hätte jemand  einen sehr tollen Text geschrieben und da seinen wohl auch Videos eingebaut gewesen.

Es wurde auch eine Eigenkomposition von ihr mit dem Titel “Light to light (the way home)” einstudiert. Adrienne erzählte bei ihrem Workshop in Kirchzarten auch wie sie dazu gekommen ist das Lied zu schreiben, aber erst nachdem irgendeine Begeisterung von einer Dame aus dem Alt geklärt war (man bekommt dies auf einem Video mit).

Wohnzimmer, Adrienne saß direkt vor dem Kamin, das Kaminfeuer loderte und es gab auch das gewisse Knistern von dem Holz und der herabfallenden Asche. In dieser romantischen Stimmung begann Adrienne damit das Lied zu schreiben. Wie schon oben erwähnt habe ich zur Einleitung ein Video gedreht.

Sie äußerte nur, sie würde dieses Lied gerne am Ende des Konzertes als Zugabe singen.

Und so hört sich der Song an, den Adrienne mal zusammen mit einem Chor und Band zusammen aufgeführt hatte.

Beim Abschlusskonzert des Gospelworkshops in Kirchzarten wurde er allerdings nur von Marco am Flügel begleitet und auch noch mit wesentlich mehr Dynamik gesungen.

Über die Dynamik, mit der Sopran dies bereits beim Einstudieren gesungen war Adrienne offenbar so begeistert und prompt ging sie auf eine Teilnehmerin zu und sagte nur “Ich muss Dich jetzt mal drücken” und tatsächlich Adrienne und die Teilnehmer hatten sich fest umschlungen und umarmten sich.

Irgendwie überkam es mich dann und ich bemerkte nur “Ach das ist das Spa-Angebot, was im Workshop dabei ist”. Adrienne dann nur “Ruprecht ich werde Dich auch noch umarmen, später”.

Auch der Titel “Thy will be done” wurde auf vielfachen Wunsch von vielen Stegenern, die auch im letzten Jahr den Gospelworkshop Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten im Schwarzwald dabei waren nochmals einstudiert. Zuerst erklärte sie sehr eindrucksvoll den Songs.

Anschließend wurde er einstudiert. War natürlich ein Vergnügen für die, die im Moment mal Pause hatten, da mit den einzelnen Stimen gearbeitet wurde.

“Nicht schrill sondern schön” will ich es haben – schön das ist das Keyword”. Und was die Lautstärke anging da wurde aber gefeilt. Es galt es zu erreichen das man so singt, dass man gerade an dem Punkt ist wo man sich selber schon nicht mehr hören kann, aber noch die Selbstkontrolle über sich hat. Es wurde allerdings zugestanden den Ton mit viel Luft zu hauchen. Gerade in der Nachbesprechung in ner Pizzaria erzählten mir gerade die Teilnehmerinnen aus Stegen und dem Freiburger Umland, dass sie das so leise singen auch sehr anstrengend finden, quasi als Gegensatz zu dem volle Power und der Angst der Heiserkeit.

Und natürlich fehlten die Annekdoten aus Adriennes bewegten Leben nicht. Da es im letzten Jahr schon die Annekdote mit dem Bürgermeister bei einem Konzert von Adrienne und dem gewissen Verständnis wie sich Deutsche bei Konzerten freuen gab es jetzt eine Annekdote von Adrienne als sie frisch nach Deutschland gekommen ist und sich bei einem Gottesdienst beim Pfarrer vorstellte. Ja sie hätte auch eine schauspielerische Ausbildung und vorallem die Aufnahme in die Schauspielschule von L. A. wäre nicht so leicht gewesen, aber sie könnte die -> Gebärmuttersprache <-. Die Kirche tobte vor Lachen, allein der Pfarrer behielt Fassung. Adrienne dachte nur “Oooohh wie peinlich”. Wieder zurück im Hotelzimmer zurück kramte sie ihr Wörterbuch raus und schlug nach und dort stand “Gebärdensprache”. Sie dachte da dann nur, ok da habe ich odentlich versaut in der Gemeinde, da werde ich dann keine 2. Chance bekommen. Nur die 2. Chance bekam sie natürlich.

Im Konzert gesungen wurde auch der Titel “What a mighty god we serve” und was eigentlich immer zu einem Gospelkonzert gehört ist ein Gospelmedley, bei dem das Puplikum auch mitsingen kann. Und da gab es auch ein zusammengesetzt aus dem Titeln “Go tell it on the mountain”, “This is the light of mine” und “Down by the riverside”.

Die Art und Weise, wie sie jeden auf das Konzert vorbereitet hat fand ich auch ganz süß formuliert. Und natürlich hat sie auch recht mit dem. “Es sitzt keiner im Puplikum mit Partitur in der Hand” und weiter noch “Ihr werdet im Konzert nicht bewertet. Keiner wird kommen, ich gebe für das Konzert 3 Punkte, ein anderer ich gebe 8 Punkte, wieder ein anderer ich gebe 10 Punkte “.

Teilnehmerin Siegrid aus St. Peter war zum ersten Mal überhaupt an einem Workshop gewesen und da sie sich im letzten Jahr wohl zu spät angemeldet hatte, hatte Ina ihr angeboten sie auf dieses Jahr umzubuchen. Ich hatte sie nach dem Abschlusskonzert angesprochen. Sie nur “Ja der Workshop hat mir in der Tat viel Spaß gemacht und auch die Art von Adrienne hat mir gefallen mit was für einer Lockerheit, aber auch Geduld sie den Workshop durchgeführt hatte. Ich kann mir durchaus vorstellen es nochmal zu machen”. Der Termin für 2012 steht sogar bereits und ist für das Wochenende 19. bis 21. Oktober vorgesehen.

Gospelworkshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten geht in die zweite Runde

Wednesday, April 27th, 2011

Ich erinnere mich an das erste Juliwochenende im Jahr 2010. Endlich hatte ich begriffen warum der “Höllentäler” eigentlich Höllentäler heisst. Verschwitzt und schweisgebadet war ich aus einen völlig überhitzten Doppelstockwagen in Kirchzarten ausgestiegen. Zur evangelischen Kirche in Kirchzarten war es zum Glück nicht weit, der Nase lang sich Richtung Schauinsland durchgeschlängelt mal links, mal rechts und schon war man stand man vor einem eher etwas modern wirkenden Kirchenbau am südlichen Ortsrand von Kirchzarten. In einem Seitenraum aufgebaut 1 lange Tischreihe, eine junge sympathische Dame lächelte einen an und bat einen noch um ein kurzes Autogramm. Relativ unscheinbar eine Farbige mit extrem kurzen Haaren.

Außer ihr und Workshopteilnehmern keiner da gewesen. “Marco, mein Mann ist heute Morgen mit dem Auto in Kölln gestartet, er wird wohl noch im Stau stecken” begann sie in etwa ihre Begrüßung. Das nächste was folge “hey, was ist das Problem – es scheint die Sonne, es ist ein toller Tag, wir fangen halt einfach mal so an”. Einstudiert wurde ein kleiner Kanon. Und wer jetzt meinte, er kriegt noch Noten dazu. Ein bisschen Text gab es. Hey, ihr Sopräner könnt das ja direkt super “komm schlag ein”. Die Melodie hatte sich schon verhältnismäßig gut eingeprägt. Auch Adrienne verfolgt den Weg, dass die Gospels lediglich per Textblatt einstudiert werden. Das ist auch die gängige Praxis in Lousianna, South Carolina und den amerikanischen Südstaaten, das die Gospels notenmäßig nicht niedergeschrieben werden.

Es folgten die Altstimmen, Tenor und die paar Bass-Stimmen. “Ruprecht, kannst Du vielleicht doch noch in den Tenor gehen und aushelfen”. Und die Dame hier, vielleicht wäre Tenorstimme auch noch günstig. Und schon war die Stimmstärke in etwa gegeben. “Aber Leute Liebe ist doch was gefühlvolles, die Liebe möchte da nicht angeröhrt werden”.  Und schon machte sie ein Beispiel “Die Liebe möchte es gerne so haben”. Leise und etwas soulig begann sie den ersten Textteil vorzusingen. Und man fühlte sich überwältigt. Da hatte man ja wirklich den Eindruck, die Sache ist gefühlvoll und der Horizont ist zwar erkennbar, liegt aber auf Distanz.

Am Samstag wurde gleich die Kühle des Morgens ausgenutzt. Da sie recht schnell gemerkt hatte, dass vorallem bei den etwas anspruchsvolleren Gospeln die Melodie noch nicht so schnell in den Kopf eindrang hatte sie eine tolle Idee. Es ging an die frische Luft  und jede Stimme bildete eine Kleingruppe für sich. Und sie war auch unter sich mit verhältnismäßig guten Abstand zu den anderen Gruppen. Man hatte am Freitagabend schon eine Ablaufänderung besprochen gehabt, am Samstag wirkte ein Deutschlandspiel rein und 2010 das Jahr der Fußball-WM in Afrika war, musste natürlich auf den Fußball rücksicht genommen werden.

Bereit am Samstagmittag gab es namentliche Deckung mit dem Titel “It was a great thing” von F.C. Barnes, der an diesem Workshop einstudiert wurde.

Auch dieser Titel wurde einstudiert.  Ich hatte ihn später bei einem Konzert in der Heilig-Kreuzkirche von Binningen gehört. Hier wurde er in einer mittleren Lautstärke kontinuiertlich gesungen.

“In einer Lautstärke – so möchte ich den Titel aber nicht haben” fing Adrienne an. Ihr fangt bitte flüsterleise an. Ich möchte den so haben, dass der Zuhörer gerade noch so wahrnehmen kann, dass hier ein Ton gesungen wird und nicht blos der Mund aufgemacht wird. Beim Singen merkte man plötzlich wie sich ein Spannungsbogen aufbaute und der Titel plötzlich eine gewaltige Dramatik kam. Dass Adrienne sich fast alle 5 Minuten über irgendetwas totlachen konnte, hat nach einiger Zeit gar nicht mehr gestört sondern vielleicht eher auflockernd gewirkt.

Und immer wieder gab es Alltagtipps. Beispielsweise “Ich war vor 2 Jahren bei einem Gospelkonzert von einem Chor aus Bonn – hatten an sich schön gesungen, alle Notenmappen vor ihrer Nase, aber jetzt kam die Schwierigkeit, an einer Stelle sollte geklatscht werden. Also was tun. Notenmappe wurde kurzfristig genommen, unter den Arm geklemmt, geklatscht, sofort Notenmappe wieder rausgekramt und vor die Nase gehalten – Leute aber soetwas geht gar nicht”. Und weiter “wie will man sich denn da richtig bewegen können”. Die allerbeste Annekdote von ihr, die mir eigentlich nochmal so richtig Kraft für Auftritte gegeben hatte war allerdings die wo Adrienne einen Auftritt hatte und vor ihr der Bürgermeister mit toternster Mine saß und zu ihr allen ernstes äußerte “ja wieso, in Deutschland freut man sich so (mit absolut toternster Mine)”.

In Jahr 2011 findet dieser Workshop am letzten Septemberwochenende statt. Es ist also damit nicht mehr zu rechnen, dass man beim Abschlusskonzert in seiner Galagadrobe schwitzen muss sondern die Temperaturen allenfalls noch angenehm warm sind.

Kontakt: Ina Saumer gospel.ws.kirchzarten[at]googlemail.com oder Telefon: (07661) 98 23 15

F.C. Barnes – Hintergründe zum Titel “It was a great thing”

Monday, December 20th, 2010

Gelernt hatte ich diesen Titel auf dem Gospelworkshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten. Ein typischer Ostergospel, da hier auf Golgatha Bezug genommen wird.

Der Herr hatte mir all meine Sorgen genommen. Und als ich ihn verließ, war er trotzdem für mich da gewesen (hatte mich nicht fallen gelassen). Er hatte immer zu mir gestanden egal wieviele Probleme ich auch hatte. Als ich ihn verloren hatte, lies er mich nicht wie ein Umherirrender gehen. Er nahm mir meine Sünden und bewahrte meine Seele. Er säuberte mich und richtete mich auf.

Jesus starb auf Golgatha, so dass die ganze Welt ihn sehen konnte. Es war eine großartige Sache, dass er das für mich getan hatte.

Es war eine tolle Sache, dass er das für mich getan hat.
Es war eine tolle Sache, dass er mich auf diese Weise frei werden lies.
Jesus starb auf Golgatha, so dass die ganze Welt ihn sehen konnte. Es war eine großartige Sache, dass er das für mich getan hatte.
Es war eine tolle Sache, dass er das für mich getan hat.

Er war mein Arzt gewesen, er war mein Anwalt gewesen.
Mein Gott war gut zu mir gewesen, er war mein Freund gewesen.
Er war die Decke gewesen, in die ich mich kuscheln konnte, wenn ich mich alleine gefühlt hatte.
Und als ich verloren war, war er es, der mich aufgenommen hatte.

In dem Song geht es eigentlich um den Tod von Jesus und damit Verbunden die feste Meinung der Christen, dass in dem Moment Jesus die ganzen Sünden der Welt von den Menschen genommen haben soll und praktisch in den Himmel transportiert haben soll. Wenn man den Tod Jesus historisch betrachtet, dann wird man vielleicht davon ausgehen es gab hier jemanden, den gerade die römische Regierung als Scharlatan ansah und vielleicht als eine Art Sektenführer, der sein Volk auf eine bestimmte Sichtweise lenken wollte. Wie auch im Dritten Reich ist anzunehmen, dass man Schizofrene oder psychiatrisch auffällige Personen aus dem Verkehr ziehen wollte. In historischen Aufzeichnungen ist zu finden, dass Christus von Pontius Pilatus hingerichtet worden wäre, da es durch ihn zu Unruhen gekommen sei.

Dies wird im ersten Teil einer zweiteiligen Produktion im Rahmen der BibelTV-Sendereihe “Das Gespräch” erklärt

GolgathaGolgatha heisst übersetzt Schädelberg. Also eine Stätte, die für Hinrichtung stand. Zur damaligen Zeit benutzten die Römer gerne die Tötungsmethode der Kreuzigung. In der Bibel berichtet Matthäus in 28,11 von der Kreuzigung Jesus. Allerdings ist man uneins wo sich diese Stätte genau befunden hat, Matthäus sagt schlicht ausserhalb der Stadt und Johannes wiederum nahe der Stadt. Da an Gogatha viele vorbeigegangen sein sollen nimmt man an, dass diese sich in der Nähe eines Stadttores befand.

Um man den Tod Jesus aber komplett verstehen zu können, sollte man diesen auch unter theologischem Gesichtspunkt betrachten. Auch dies hatte BibelTV gemacht und dies im 2. Teil der Produktion im Rahmen der Sendereihe “Das Gespräch”.

Workshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten

Monday, May 24th, 2010

“Eine Frau mit Power” wurde sich über Adrienne Hammond schon geäußert. Sie selbst schreibt, dass die Gospelmusik es schafft die unterschiedlichsten Menschen miteinander zu verbinden. Da mag was drann sein, denn schon der dänische Chorleiter Hans Christian Jochimson meinte, dass im Gospel sehr viel Kraft steckt und das Gospel in einem durchaus was verändern kann.

Bei Adrienne wird die typische Art des Gospellernens praktiziert. Keine Noten, viel Rhythmus und vorallem jede Menge Spaß. Und hierbei gilt wirklich jeder ob nun Profi oder Laie kann sich ausprobieren und vielleicht das ein oder andere verborgene Talent entdecken. Immerwieder lockern humorvolle Annekdoten die Atemübungen und Übungen zur Gospelgesangstechnik den Workshoptag auf.

Adrienne Morgan-HammondSelbst kommt Adrienne Morgan-Hammond aus den Vereinigten Staaten und ist in Köln hängen geblieben. Sie gibt schon lange Workshops und benutzt hier teilweise Songs, die sie selbst in peppiger Art arrangiert hat. Die Kölner Rundschau meinte über ihr Werkeln “Man könnte natürlich eine großere Anzahl Laien hernehmen einen Gospelchor draus bilden und die einfach ‘Oh happy day’ singen lassen und dazu klatschen, was allerdings nicht ihrer Art entspricht, denn Frau Hammond ist einfach anders”.

Dass die Frau was drauf hat wüsste schon der Nürnberger Gospelchor, liess sich von Frau Hammond coachen und gab mit ihr im November das Jubiläumskonzert zum 40. Geburtstag wie im Archiv des Chors nachzulesen ist.

Termin: 02.07. bis 04.07. in Kirchzarten (bei Freiburg) Beginn am Freitag um 18:00, ab 17:00 ist das Checkin.
Der Workshop schließt mit einem Auftritt ab. Der Preis für das Wochenende liegt bei 60 Euro und beinhaltet einen Imbiss am Samstag, was ich direkt von Adrienne erfahren habe.

Kontakt: gospel.ws.kirchzarten[at]googlemail[dot]de und Telefonnr. von Frau Saumer (07661) 98 23 15

Adrienne Hammond bietet ein Quicktime-Movie, um einen Eindruck von Ihren Workshops zu bekommen, an.

Lesen Sie hier von einem Interview, das eine Moderation von Gospelradio mit ihr führte.