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Missisippi Mass Choir – Hintergründe zum Titel When praises go up

Friday, April 6th, 2012

Da mal wieder Ostern ansteht war ich erneut auf der Suche was gibt es eigentlich für Gospel, die inhaltlich an die Kreuzigung und die Auferstehung von Jesus erinnern. Ich meine hier einen gefunden zu haben.

Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Oh das Lob
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: preise ihn
Chor: preise ihn
Chor: sei so als ob Dein Innerstes außen ist. (zeige Dein Inneres)

Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Oh das Lob
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: preise ihn
Chor: preise ihn
Chor: sei so als ob Dein Innerstes außen ist. (zeige Dein Inneres)

Vers Solist (deutsch):
Wenn Du Dich für die Danksagung starkmachen möchtest
Wenn Du das bist, dann schließt Du den Schmerz mit ein
Er bereitet Dich vor zu ihm zu gelangen und seinen Namen zu segnen
Jesus bedient sich Deinem Lobpreis
Er ist die Person, die für Dich den Weg bereitet hatte

Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Oh das Lob
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: preise ihn
Chor: preise ihn
Chor: sei so als ob Dein Innerstes außen ist. (zeige Dein Inneres)

Vers+ Solist (deutsch):

Du wendest Dich, um Dich für die Danksagung einzusetzen
Um das zu herauszuarbeiten, von dem er spricht
Sei strark genug, um seinen Namen zu segnen
Er bedient sich Deines Lobes (an ihn)
Er war die Person, die für Dich den Weg bereitet hatte.

Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Oh das Lob
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: preise ihn
Chor: preise ihn
Chor: jederzeit

Vamp:

Segne den Herrn (3x)
Segne den Herrn, sende Dein Lob nach oben

Vamp:
Sende Dein Lob nach oben

Halleluuuuuja

Vamp:
Sende Dein Lob nach oben

Halleluuuuuja

Vamp:
Sende Dein Lob nach oben
Wenn man den ersten Wechselgesang zwischen Solist und Chor sich anhört, dann fragt man sich vielleicht warum eigentlich pausenlos davon gesungen wird, dass man Anbetung begeht, das Lob auch nach oben steigt und wir andererseits den Segen empfangen und dies immer und immer wieder. Um das vielleicht etwas besser zu verstehen kann vielleicht das Video erklären, bei dem der Leiter einer Worship-Academie zu Wort kommt.

Sehr interessant finde hier ich den Ansatz, dass der Interviewpartner es so sieht, dass die Musik einem helfen soll besser an Gott glauben zu können und sie eher unterstützend bei der Anbetung wirkt. So gesehen kann man den Wechselgesang so betrachten, dass durch die Wiederholung der Worte sich der Inhalt bei den Sängern, dem Puplikum oder der Gospelgemeinde einfach besser einprägen soll.

Das man sein Inneres nach Außen kehren soll meint wohl, dass man es durchaus zeigen darf, dass man doch eigentlich ein guter Mensch ist. Anders vielleicht formuliert, man soll sich nicht verstecken oder hinter eine Maske verbergen.

Sicherlich stutzt man erst einmal, wenn man in der zweiten Zeile von der ersten Strophe lesen darf, dass man den Schmerz mit einschließt. Ein normaler Mensch würde sagen “ich bedanke mich doch nicht dafür, das mir jemand Schmerzen zufügt”. Man bedankt sich eigentlich immer dafür, dass es einem jetzt besser geht. Warum man dabei den Schmerz oder das Leid einschließt wird vielleicht in einer Diskussionsrunde mit dem Thema “Warum lässt Gott das zu” klarer.

In der Diskussion wird eine interessante Definition für Hölle gemacht “Die Hölle ist da wo keine Liebe ist”.  Dadurch kann die Hölle überall sein, es kann schon dadurch kommen, dass der Vater sich getrennt hat und jetzt die Liebe von einem Elternteil fehlt, man kann in der Schule desöfteren “gehänselt” worden sein und hier die Liebe durch Anerkennung fehlen. Weiterhin wird geäußert, dass der Mensch den Instinkt hat immer etwas zu suchen und ein Liebesentzug vielleicht auch dadurch stattfinden kann, dass man diesem Menschen nicht ermöglicht etwas zu finden.

Die Passage, dass er einen bereitet, um zu ihm zu gelangen man in zwei Richtung zu verstehen sein. Dein eine Richtung ist die Wegbereitung für Jesus. Diese lehnt sich an das Markusevangelium an.

Die Basisbibel erklärt Wüste damit, dass das Jordantal gemeint ist, da es der Wüste bereits sehr nahe kommt.

Hier ist die karge Landschaft sehr gut zu erkennen. Auch ist ziemlich weit oben ein See zu erkennen, der See Genezaret. Der obere Quellsee wie ich erfahren habe ist inzwischen verlandet.

[Gottesdienst vom Michel]

In der anderen Richtung hilft vielleicht folgender kurzer Ausschnitt aus dem Film “Gespräche mit Gott”

Das beutet, dass man Gott im Leben selbst nicht direkt sehen kannst, aber man kann Gott durch seine Zeichen erfahren. In der Bibel wird allerdings die Erscheinung von Christus in der Offenbarung beschrieben

Hier wird es mit “Erscheinung von Christus vor Gericht” verstanden.

Wenn man gerne verstehen möchte warum sich Jesus des Lobpreis bedient, dann sollte man sich in der Bibel mit dem Jakobus beschäftigen.

Gerade, um zu verstehen warum Jesus einen den Weg bereitet hat, muss man möglicherweise erst einmal verstehen warum von ihm immer gesagt wird, dass er die Sünden der Menschheit genommen hat. Sehr interessant ist hier vielleicht die Diskussion mit Frau Ruth Lapide, in der Zuschauerfragen (Bibel-TV( beantwortet werden

Viele denken ja, der eine hat mehr gelitten, der andere weniger. Die jüdische Theologiewissenschaftlerin Ruth Lapide setzt dem allerdings entgegen, dass sie aussagt, dass Leid nicht abwägbar ist. Entweder man leidet oder man leidet nicht. Sie sagt auch über den Tod von Jesus am Kreuz und das ihm vielleicht das leben genommen wurde, dass Jesus gesagt haben soll “niemand nimmt mir das Leben, ich gebe es freiwillig her”. Und warum das vielleicht auch mit Wegbereitung zu tun haben kann – er gibt sein Leben für andere her, weil er intelligent genug ist und weis, dass die Römer ihn umbringen wurden und ihm das Leben nehmen würden. So gesehen gibt er sein Leben ab, damit diejenigen, die an ihn glauben die Chance haben weiterzuleben.

In der 2. Strophe stolpert man vielleicht gleich ersteinmal über die Stelle “arbeite heraus wovon er spricht”.

Was Jesus sicherlich immer gewollt hatte und wovon er auch spricht ist die Achtung und die Würde des Menschen. So ist es ja bereits im Artikel 1 des Grundgesetzes verankert “Die Würde des Menschen ist unantastbar”. Für den Leiter einer Behinderteneinrichtung ist dies sogar Arbeitsgrundlage und auch er sieht es so wie eine werdende Diakonin, dass man über Menschenwürde bei gehändikapten Personen nicht diskutieren brauch – sie sind genauso Menschen. In dem Video wird es auch sehr gut herausgearbeitet, dass Sabine, die in dem Beitrag den Beruf der Diakonin erlernen möchte auch öfters mal das Gespräch mit Bewohnern der Einrichtung sucht und dadurch auch vermittelt, dass es für Menschen, die es schwer haben im Leben oder vielleicht einfach nur mal traurig sind einen Halt gibt nämlich Jesus, der ihnen auch Kraft und Zuversicht gibt.

Das herausarbeiten wollen und das selbst stark sein wollen geht meines erachtens ineinander über. In meinen Augen kann man einen etwas vermitteln, z. B. Glaubensdingen, wenn man davon selbst überzeugt ist. Sehr deutlich wird dies in einem Interview vom Bibel-TV über ein Missionsprojekt in Indien.

Die beiden letzten Sätze die bereits in der ersten Strophe vorkommen werden hier einfach nochmal wiederholt und sollen wohl einfach das Bewußtsein festigen.

Der Gospel endet mit einem Apell. Segne den Herren, vorallem auch seinen menschlichen Stellvertreter Jesus (er hatte in seinem Leben viel Gutes getan). Aber was noch viel wichtiger ist, sende Dein Lob nach oben zum Herrn. Beweise ihm, dass Du an ihn glaubst.

Calvin Bridges – Hintergründe zum Titel For god so loved the world

Sunday, October 30th, 2011

In dem Workshop mit Calvin Bridges in Lörrach konnte ich auch folgenden Gospel lernen

Die Version, die Video gesungen wird, entspricht allerdings nicht dem Arrangement von Calvin Bridges. Die Botschaft wird aber in etwa gleich sein.

Gott liebte die Welt so sehr, dass er ihr seinen einzigsten Sohn gab
So dass jeder, der an ihn glaubt nicht dabei umkommen sollte.
Er dabei nicht umkommen sollte, aber ewiges Leben erhalten sollte.

Welche Art und Weise unser Vater uns liebt, er hat sie uns gegeben.
Wir sollten dabei angesprochen werden durch den Sohn des allerhöchsten Gottes.
Was wurde mit uns getan, dass wir die Einzigsten sein sollten, die solch eine Belohnung erhalten, einfach nur weil wir Gott lieben.

Gott liebte die Welt so sehr, dass er ihr seinen einzigsten Sohn gab
So dass jeder, der an ihn glaubt nicht dabei umkommen sollte.
Er dabei nicht umkommen sollte, aber ewiges Leben erhalten sollte.

Welche Art und Weise unser Vater uns liebt, er hat sie uns gegeben.
Wir sollten dabei angesprochen werden durch den Sohn des allerhöchsten Gottes.
Was wurde mit uns getan, dass wir die Einzigsten sein sollten, die solch eine Belohnung erhalten, einfach nur weil wir Gott lieben.
Dafür, dass wir nicht nicht umkommen aber ewiges Leben erhalten

Vamp:
Ewiges, ewiges, ewiges Leben

Wer immer an ihn glaubt

Vamp:
Soll nicht umkommen

soll nicht umkommen, aber ewiges Leben erhalten

Der Inhalt des Titels knüpft an das Johannesevangelium Kapitel 3:16 an.
Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Zu dieser Bibelstelle habe ich folgenden Link Pedigttext zu einer Göttinger Christvesper auf eine Predigt gefunden. Aber nicht nur bei Johannes wird auf dieses Ereignis eingegangen. Auch in Römer 5:8, Römer 8:32 und bereits im ersten Kapitel des Johannesevanglium wird auf die Liebe Gottes und die in Erscheinungtretung von Jesus eingegangen. In dem Kapiteln der Römer wird das auch mit dem Tod Jesu am Kreuz verbunden. Heisst also, Gott hat die Menschheit so geliebt, dass Jesus praktisch dafür auch sterben musste.

In der Predigt hinterfragt sich der Pfarrer und stellt fest, dass der Mensch doch alles tut, um geliebt zu werden. Ich betrachte das ein bisschen anders und erkenne in dieser Liebe auch soetwas wie Anerkennung erhalten. Jeder Mensch hat es gerne, wenn er von anderen geachtet und geschätzt wird. Schon Abraham Maslow hat die Anerkennung als ein soziales Bedürfnisses des Menschen erkannt und dies ziemlich unmittelbar unter die letzte Stufe, die Selbstverwirklichung platziert. Und gäb es die Anerkennung überhaupt nicht, so hätte man auch nicht behaupten können, dass die afrikanischen Sklaven, die nach Südamerika eingeführt wurden, um dort auf Plantagen zu arbeiten von deren Besitzern unterdrückt wurden und als ungeordnete Menschen angesehen wurden.

Manuel Seibel hatte ich in einem Bibelkommentar gemacht und hier vorallem die Einzigartigkeit des Menschen vervorgehoben, die Gott offensichtlich so fasziniert. Hier meint Manuel Seibel, dass der Mensch offensichtlich für Gott wertvoll ist. Diese Frage stellte sich auch der christliche Sender Bibel-TV und führte in seiner Sendereihe “Das Gespräch” ein Interview

Calvin Bridges – Hintergründe zum Titel So much to be grateful for

Monday, October 24th, 2011

Ein Titel, der wenn man ihn richtig singt so richtig “wuppen” kann. Gelernt hatte ich ihm Mitte Oktober auf einem Workshop mit Calvin Bridges.

Als ich ein bisschen im Internet recherchiert hatte kam mir der Verdacht nahe, dass Calvin Bridges hier einen Song gecovert hat und dabei auf einen Song von Lee Williams zurückgegriffen hatte, der damals “So much to be thankful for” hiess.

So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.
So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.
So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.

Der Herr segnete mich. Er war es, der mich eines Tages wieder so viel sehen lassen konnte.
Er hat dies die ganze Zeit für mich getan und so wie ich es wollte.
Er hatte für mich Türen geöffnet, bei denen ich nicht in der Lage zu war
Ich hatte sie nie sehen können
Dankbar, Dankbar

So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.
So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.

Calvin Bridges hatte diesen Gospel in seine Gospelchurch geschickt eingebunden als er über ein Erlebnis mit Jesus berichtete und zwar wie sich ein Blinder gefühlt haben musste als er auf Jesus gestoßen war und er dank einer Wundertat von Jesus plötzlich wieder sehen konnte. Und dieser Mensch hatte sogar noch mehr wahrgenommen als eigentlich sehen wollte. Er war einfach nur platt, dachte “wow was mir da plötzlich geschehen ist”. Und davon war er so fasziniert, dass er die Fähigkeiten, die Jesus hatte gleich anderen erzählen musste.  Für ihn selbst galt es einfach “Es gibt da einen Mann, der kriegt das hin und vorallem, er macht dies einfach”.

Bei uns ist es im Herbst auch üblich, dass Gott für eine gute Ernte und was man daraus herstellen konnte, in Form des Erntedankfestes dankt. In den Staaten wird dies am 4. Donnerstag im November gefeiert. Ursprünglich war es dort auch ein Erntedankfest gewesen. Inzwischen ist es dort eigentlich schon mehr als nur für eine gute Ernte zu danken. Aufgrund des Pilgerlebens und seinen Vätern dankt man heute vorallem dafür, dass man das erreichen konnte wo man jetzt steht. Eigentlich ein allgemeines “Danke” was man an dem Tag ausspricht.

Der Satz “Er hat für mich Türen geöffnet, die ich nicht in der Lage war zu öffnen”. Manch einer wird sich erst einmal fragen, was soll da so schwierig sein eine Tür zu öffnen, sofern sie nicht absolut verschlossen ist. Diese Türen darf man in einem anderen Zusammenhang verstehen. Hiermit wird es vielleicht sehr anschaulich.

In dem Beitrag geht es um jemanden, der vor 20 Jahren noch als DJ gearbeitet hatte, selbst Drogen zu sich genommen war und so als Partykönig gelebt hatte. Aber das war damals, inzwischen lebt er anders. Offensichtlich wurde ihm eine Tür geöffnet zu einer anderen Sichtweise der Dinge. Er suchte nach der Achtung und Anerkennung. Ein Grundbedürfnis so wie es Maslow bereits beschreibt und das vielen Amerikanern wichtig ist. Sein Zeil war der Sinn des Lebens und die Selbstverwirklichung. Und ich denke, die Tür, die nicht so leicht zu öffnen ist, ist die zur Selbstverwirklichung. Die Selbstverwirklichung so stelle ich mir es vor ist etwas ganz Individuelles. Für jeden Menschen sieht die Selbstverwirklichung anders aus. Es gibt im Leben allerdings keine Stelle z. B. ein Plakat wo draufsteht “Hans Meier, das sind sie aktuell – und das könnten sie sein”. Es gibt zwar Spiegel wo man sein Äußeres sehen kann. Ein Spiegel, der einem hilft seine Frisur in Ordnung zu bringen, der vielleicht beim Ankleiden hilft. Es gibt aber kein Spiegel, der die Seele und Lebenssituationen zeigt. Aus diesem Grund ist das gewisse Sehen so schwierig.

Gaither Vocal Band – Hintergründe zum Titel I then shall live

Saturday, October 8th, 2011

Dass es durchaus gefühlvolle Gospel gibt beweist dieser Titel. Vielleicht ist es nicht jedermanns Sache, dass viele der Töne sehr lang ausgehalten werden.

Ich dann so lebe als einer, dem verziehen worden ist.
Ich gehe  mit Freude wissend, dass meine Schulden bezahlt worden sind.
Ich weiß, dass mein Name vor meinem Vater klar ist;
Ich bin sein Kind und ich habe keine Angst.
So groß begnadigt, verzeihe ich meinem Bruder;
Das Gesetz der Liebe, die ich froh befolge.

Ich werde dann leben als einer, der gelernt hat mit Mitleid umzugehen.
Ich bin gewesen, also geliebt, das, das ich es riskiere, auch zu lieben.
Ich weis wie die Furcht Wände anstelle von den Brücken errichtet;
Ich traue mich, die Dinge aus einem anderen Gesichtspunkt zu sehen.
Und wenn Verhältnisse Verpflichtung verlangen,
Dann bin ich da, mich darum zu kümmern und zu folgen.

Dein Königreich komme herum und durch mich und in mir;
Deine Energie und Ruhm, ließt Du durch mich glänzen.
Dein geheiligter Name, O den kann ich mit Ehre tragen,
Und kann Dein lebendes Königreich, das in mich gekommen wird.
Das Brot von Leben, O möge ich Anteil mit Ehre haben,
Und kannst Du eine hungrige Welt durch mich einziehen.

In der ersten Strophe wird sich in den Jesus hineinversetzt, der für die Christen am Kreuz gestorben war. Es wird theologisch immer davon ausgegangen, dass Jesus für die Menschen gestorben ist, um wenn er stirbt und seine Seele in den Himmel wandert automatisch die Sünden der Menschheit mitgenommen werden und  die ganzen Menschen plötzlich sündenfrei wären. Man kann so leben wie einer, dem verziehen worden ist bedeutet, dass vermutlich Jesus jemanden entdeckt hat, der verkehrt gehandelt hat. Jesus würdigt die Erkenntnis dieses Menschen, dass dieser einen Fehler begangen hat und sich gerne künftig in seinem Sinne verhalten möchte – er hat ihm diese Tat verziehen. Ich weis, dass es Gott bewusst ist, dass es Jesus ist, den er jetzt in den Himmel geholt hat und Jesus sein Sprachrohr für die Menschheit oder dieser als eine Art Veranschaulichungspuppe von Gott gedient hatte. Puppe ist in diesem Zusammenhang vielleicht etwas schwer verständlich. Aber er benutzte Jesus, damit die Menschen eines Gleichen haben und dadurch komplexere Dinge besser verstehen zu können. In dem Moment wo Jesus den Gang mit dem Kreuz über den Schultern hinauf auf den Schädelberg macht und er dort seine Hinrichtung durchs Kreuz erfährt, in dem Moment erkennt man selbst, dass man eigentlich an seiner Stelle hätte sein müssen. Aber Jesus hatte einem bereits verziehen und es tut einem schrecklich leid, dass ein anderer jetzt anstelle seiner für etwas büßen muß was man eigentlich selbst gemacht hatte. Und Jesus hatte hier nach einem Gebot gehandelt, das bereits in den 10 Geboten festgehalten ist, er hat Nächstenliebe betrieben, in dem er einen geliebt hat so wie er eigentlich selbst gerne geliebt worden wäre.

Mit Mitleid umzugehen, wenn manche die Schlagzeile lesen “Bei dem Nonecker wohnte” und wird sich vermutlich sagen, wie kann man jemanden, der der Kirche das Leben schwer gemacht hatte, der die Predigten hat bespitzeln lassen und der sogar Menschen erschießen ließ, wenn diese durch die Spree, die Berliner Mauer oder die Grenze in den Westen wollte. Aber genau diese Frage hatte sich ein Geistlicher stellen müssen und sagte sich, Honecker ist trotzdem für ihn ein Mensch, dem jetzt geholfen werden sollte.

Der Pfarrer, der nun Margot und Erich Honecker Kirchenasyl geboten hatte hat dann entsprechend Energie gehabt und durch die Anerkennung, dass er eben diesen Asyl gewährt hatte auch Ruhm bekommen und er hatte in den Augen der Honeckers geglänzt, dass da jemand einem Zuflucht in einem Haus gewährt wo man es selber vermutlich nie verdient hätte. Auch der Aspekt der Furcht wird meiner Ansicht nach in dem Interview sehr gut beantwortet. Viele von uns haben ein Sicherheitsbedürfnis. Allerdings ist Furcht häufig etwas wo der Mensch sich zurückzieht. Ganz krass war das mit dem Entstehen des Staates Deutsche Demokratische Republik. Der Staatsaperat hatte eben Angst, dass die Bevölkerung flüchten könnte, um mehr Wohlstand genießen zu können und eben dem sozialistisch-kommunistischem Denken nicht folgen. Und aus der Furcht, sie könnten fliehen wurden tatsächlich Mauern errichtet, um sie daran zu hindern. Die Welt ist aber nur dann erfolgreich, wenn sie sich vernetzt und den Austausch pflegt. Und in dem Songtext kommt auch der Vergleich mit Mauerbauen und Brücken errichten vor. Ein drastisches Beispiel zur damaligen Zeit war beispielsweise die Errichtung der Luftbrücke, um den eingeschlossenen Menschen in Berlin durch die Luft auf Initiative der Amerikaner zu helfen. Auch ein Netzwerk und ein Brückenbau war zur Entstehung der Spirituals die Underground Railroad als Netzwerk für die Farbigen eine Möglichkeit zu haben zu fliehen.

Aus einem anderen Blickwinkel sehen. Einem anderen eine Brücke errichten kann man in der Tat nur aus dem anderen Blickwinkel. Vielfach hilft es, wenn sich in die Situation reinversetzt wird, dass Personen, die sich in Not befinden geholfen wird. In Zeiten der Sklaverei konnten sich natürlich solche, die nach Kanada gelangen konnten und zuvor selbst auf einer Baumwollplantage gearbeitet hatten sich recht schnell in die Verhältnisse reinversetzen, die dort geherrt hatten und hatten den gewissen Anreiz gehabt ihren Landsleuten helfen zu wollen sie da rauszuholen. Und auch in der heutigen Zeit wird sich z. B. in die algerischen Rebellen reinversetzt, die versuchen in dem Staat eine Demokratie aufzubauen und das Regine von Ghadafi zu stürzen.

Heute kann man sich den Satz “Dein Königreich komme um mich herum und durch mich hindurch”. In der heutigen Zeit wird man sich sagen, aber Kaiser und König sind längst abgeschafft, wie soll ich mich dann wie in einem Königreich fühlen was mich umgiebt. Und wie kann ich mich vielleicht sogar so fühlen als ob ich ein König bin. Das kann man vielleicht auch nur sinnbildlich verstehen oder vielleicht auch aus der Sicht eines Kindes nach seinem Empfindungen nach, wenn besonders glückliche Momente erfährt. Es gibt vom christlichen Sender Bibel-TV ein Gepräch-Spezial

Bei der Beschreibung des Projektes durch Paul Human erkennt man viele Dinge, die in der letzten Strophe zur Sprache kommen. Sie werden das Gefühl haben, sie befinden sich in einem Königreich und vielleicht als eigener König, der sich darin entfalten kann. Gleicherzeit weis aber jedes Kind in dem Projekt, dass sie das nicht erreicht hätten, wenn jemand ihnen dieses bessere Leben ermöglich hätte, in dem dort angesetzt wurde wo die Kinder Hilfe benötigen und auch was den Kindern Spaß macht und wie sie ihre Lebensfreude wieder mehr entfalten können.

Unbeantwortet finde ich sind jetzt noch die Zeilen “Brot des Lebens” und “hungrige Welt”. Bei Hunger denkt man in erster Linie an Essen, also Nahrungsaufnahme. Allerdings kann Hunger auch geistiger Hunger bedeuten und “Brot des Lebens” für diverse existenzelle Dinge. Vielleicht beschreibt nachfolgendes Video diese Fragen noch besser.

Gerade durch die Bilder, die eher ein sehr einfaches Leben zeigen, kann ich mir gut vorstellen, dass hier die Dinge “Brot des Lebens” und “Hunger” gut beschrieben wurden.

Hans Christian Jochimsen – Hintergründe zum Titel Lord hold me

Sunday, May 22nd, 2011

Für einen Projektchor, der vorallem zur Mitgliederanwerbung im Jahr 2011 dienen sollte wurde der Wunsch geäußert auch Lieder zu singen, die leicht zu lernen sind und eher langsam sind. Mir viel prompt der Titel “Lord hold me” von Hans Christian Jochimsen ein, da andererseits einige meinten auch Songs vom Gospelkirchentag in Karlsruhe zu singen.

Herr, Ich trete vor Dich
Hörst Du, dass ich jetzt zu Dir bete
In Deiner Anwesenheit fand ich mich geborgen/Anerkennung/Aufnahme,
Du bist mein Versteck
Herr halte mich jetzt, da ich zu Dir bete, lasse mich nie gehe Herr, ich brauche Dich
Du bist mein Versteck. Ich laufe zu Dir um Schutz zu erhalten und einen Rastplatz zu haben.

Hans Christian erzählt über den Titel, dass er diesen Song schrieb, da er sich an verschiedene Momente in seinem Leben erinnert fühlte. Er ist sein ganzes Leben lang immer in die Kirche gegangen und meinte “er sei ein guter Junge”. Und er war überzeugt davon, wenn er was braucht und nach einem Rat sucht, dann ist Gott für einen da und hilft einem seine Probleme zu lösen. Er meint, dass Gott ihm sehr wohlgesonnen ist, da er an Gott glaubt und ihn entsprechend anerkennt. Eines Tages ergab sich die Situation in seinem Leben wo er down war und er tatsächlich das Gefühl hatte, dass Gott sein Gebet erhörte. Er hatte eigentlich immer schon gebetet und war überzeugt, dass Gott sich um einen auch kümmert. Er saß vor seinem Piano und dachte gerade daran wieder einmal an Gott zu beten und plötzlich kam der Satz in seinen Kopf “Lord hold me” was soviel bedeutet wie Herr halte mich oder Herr stütze mich. Er äußerte “Herr, Du must mein Problem nicht hier und jetzt direkt lösen, aber bitte Herr halte mich, vergiss mich nicht und vielleicht kannst Du mir weiterhelfen, wenn Du dafür Zeit findest”. Und plötzlich hatte sich das Leben von Hans Christian geändert, da er merkte, dass Gott für einen da war. Und in der jetzige Zeit erinnert sich Hans Christian immer gerne an diesen Song, wenn er meint, dass in seinem Leben etwas unrund läuft und durch sein Gebet Gott wieder an einen erinnert wird und man merkt, es ist jemand für einen da. Vielleicht kann Gott auch Dich halten und Dich aufbauen, wenn Du Dich alleine fühlst, davon ist Hans Christian ebenfalls überzeugt.

Clarence Eggleton – Hintergründe zum Titel “Praise ye the lord”

Monday, February 14th, 2011

Gleich bei der ersten Probe beim Gospelchor in Rheinfelden erfuhr ich, dass für einen bevorstehenden Auftritt der Titel “Praise ye the lord” einstudiert werden soll. Grund sich also mal mit dem Hintergrund zu dem Titel zu beschäftigen. Bei “Praise ye the lord” wird über folgendes gesungen:

Chor:
Lob, ja (lobe) den Herrn
Lob-Gott in seinem Heiligtum
Preise Du ihn in seinem mächtigen Himmel

Preise Du , javoll (preise) den Herrn (2x)
Lasse alles diesem erfüllenden Atem <-- hath könnte evtl. falsch übersetzt sein
Preise, ja preise den Herrn!

Wiederholen Sie Chor

Vers:
Preise ihn für seine Taten der Energie
Preise Ihn Preise den Herrn (2x)
Preise ihn für seine hervorragende Größe
Preise ihn__Preise den Herrn (2x)
Lob (jawoll lobe) den Herrn!

Chor

Wiederholen Sie Vers w/Soloist

Brücke:
Preise ihn… (4x)
Preise ihn mit dem Klingen der Trompete (2x)
Preise ihn mit der Harfe und dem Lyre (2x)
Preise ihn mit dem Tambourine und dem Tanzen (2x)
Preise ihn mit den aufgereihten Instrumenten (2x)… Yeah! *freuen*
Lasse das Alles dieses erfüllenden Atems (3x)… Lobe Ihn Yeah! *freuen*

Preisen Sie ihn… (4x)
Preise ihn mit dem Zusammenstoßen der Becken (2x)
Preise ihn mit den schallenden Becken (2x)… Yeah!

Lasse alles dieser hath Atem (3x)
Preise Ihn YEAH, Preise den Herrn!

Der Titel stützt sich dabei auf den Psalm 150 aus der Bibel.

Halleluja! Lobet den Herrn in seinem Heiligtum; lobet ihn in der Feste seiner Macht!
Lobet ihn in seinen Taten; lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Lobet ihn mit Posaunen; lobet ihn mit Psalter und Harfen!
Lobet ihn mit Pauken und Reigen; lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!
Lobet ihn mit hellen Zimbeln; lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln!
Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!

Der 150. Psalm ist gleichzeitig der letzte Psalm in einer ganzen Sammlung von Psalmen und soll vermutlich nochmal die Kernbotschaft aus den ganzen vorangegangenen Psalmen zusammenfassen. Kurz und knapp ausgedrückt, man soll Gott anerkennen, ihn schätzen und lobpreisen und das einfach so wie es jeder kann. Wobei das sollen im hebräischen mit Zukunft verbunden wird und man es von daher als Selbstverständlichkeit ansieht, dass man nicht anders kann als dem Gott die gewisse Anerkennung zeigen, dass er gute Werke vollbracht hat und man ihn im Ganzen mit seinen Mitteln danken möchte. Und hierbei wird das ausgesprochen wonach die Farbigen in ihren Gospelkirchen leben. Man kann Musik machen, wenn einem zumute ist, man kann Jubeln, Jauchzen man kann sich in Extase bringen oder wenn man den Eindruck hat, dass man so näher bei Gott ist, dann kann man auch innerliche Meditation betreiben. Das ist dem Herrn vollkommen egal und den Farbigen in ihrem Gottesdiensten übrigens auch.

Der christliche Sender Bibel-TV hat in seiner Sendereihe “Das Gespräch” zum Thema “Sprache Gottes” ein Interview geführt.

Und wenn man übiges hieraus überträgt, dann gibt es keine eindeutige Sprache bei Gott. Gott versteht jede Sprache und man kann in jeder Sprache Lobpreis betreiben.