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Gospelworkshoptag mit Angela Mink in Emmendingen

Tuesday, June 18th, 2013

Foto: Badische-Zeitung (verlinkt)

Bescheiden hatte es auch bei ihr angefangen, Angela Mink. erst einmal nur im Kirchenchor. Mit 7 Jahren hatte sie bereits gesungen und ihre ersten Auftritte. Als junge Teenagerin betrieb sie erst einmal klassischen Gesang bevor sie ihre Leherin Judy Roberts ihr bewies, dass Gospel auch sehr schön in ihr stimmliches Fundament reinpasst.

Seit 1989 leitet sie mehrere Chöre rund um Emmendingen, so z. B. auch den Chor Soulvation. Ihre Begeisterung kriegt sie immer wieder auf die Mitsänger und das Puplikum übertragen, wenn sie nur mal locker äußert “in das  hhh-mm-kululu von Hamba nathi müsse man eben reinspringen”

Der Ort wird die evangelische Stadtkirche in Emmendingen sein. Es kann gut sein, dass die Proben im Gemeindehaus stattfinden.

Samstag, 22.06. 14:00 – 18:30

Sonntag, 23.06.: 10:00 Uhr Gospelgottesdienst

Neben ihren Chören ist Angela Mink allerdings immer wieder als Sängerin mit Jazbands unterwegs.  Zum einen hat sie mit ihrer Formation bereits den Titel “Knocking on heavens door” von Gun’n’ roses interpretiert. Immer wieder gehören allerdings Titel aus dem Jazzbereich zu dem wo sich die Sängerin gerne austobt.

Wer gerne an dem Workshoptag dabei sein möchte kann sich per email an bezirkskantorat-em[at]gmx.de  anmelden. Hierüber sind auch genauere Infos zu erfahren.

Gospel and More in Badenweiler mit Engeleinfluss

Monday, October 3rd, 2011

Inzwischen ist die Gospelnacht “Gospel and More” in die 9. Runde gegangen. Jedes Jahr im Herbst lud hierzu das Tourismusbüro, die Casiopayatherme und die ev. Kirchengemeinde zu einer langen Nacht in die Pauluskirche von Badenweiler ein und es sind dort schon viele Chöre aufgetreten. Das eine mal war es der Temporalchor aus Müllheim, ein anderes Mal Rejoices aus dem französischen Colmar, der Chor Soulvation mit Angela Mink aus Emmendingen ist schon aufgetreten und auch ein Gospelchor aus Freiburg war zwei mal dort aufgetreten.

In der Zeitung werden sie beschrieben als “kaum aus dem Badenweiler Musikgeschehen wegzudenken, sie gehören einfach rein der Bezirksgospelchor Taktlos”.

Ebenso war noch nie eine Gospelnacht in Badenweiler vergangen an der nicht Sandy William und Henry Übel aufgetreten sind. Die ausgebildete Sängerin, die lange Zeit die feste Solistin der New Formation aus Lörrach war hat meiner Meinung nach eine Vorliebe für soulige Stücke. Aber sie ist immer für Überraschungen da und es wurde so manche Eigenkomposition schon präsentiert. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war die Angle Company aus Pforzheim, die bereits bei der Eröffnung kräftig eingeheizt hatten.

Aber ihr Repertoire besteht nicht nur aus dem Titel “let celebate”. Es ist ziemlich vielfältig, wie man auf einem vorstellenden Video sehen kann.

Mit “Give him glory” sorgte die Anglecompany direkt eine gekonnte Kombination aus einem wuppendem Titel und einem Titel, der auch den Bezug auf Gotteshaus hat

Den Namen hat die Gospelformation nach dem Leader Berthold Engel. Auch Adrienne war offensichtlich als Gast bei Gospelnacht in Badenweiler gewesen. Sie hatte selbst gerade einen Workshop in Kirchzarten angeboten und da lohnte sich wohl der Abstecher nach Badenweiler. Was sie allerdings als “No go” gleich anmerkte war, dass der Sänger immer wieder zur Wasserflasche griff und sie dies als ein Ding der Unmöglichkeit empfand, da das Puplikum alles sieht und das Trinken das aufkommende Feeling unterbrechen würde. Natürlich ist es nachvollziehbar, wenn ein Sänger es gerne hat, wenn seine Stimme geschmiert ist und er ungern das Gefühl eines trockenen Halses hat. Und wenn schon einmal eine Gospelformation von weiter weg anreist, die auch für Qualität bekannt sind (immerhin sie hatten es ja bei der Eröffnung vom Gospelkirchentag bewiesen), dann wird klar sein, dass diese dann den Hauptact der Nacht stellen werden.

Chor Soulvation tritt zum 10jährigen Bestehen der Stiftungen Brücke in Köndringen auf

Saturday, June 25th, 2011

Sie ermöglicht es Menschen Mittel und Wege aufzuzeigen wie diese sich selbst aus deren Armut selbst befreien zu können. Es werden speziell Projekte unterstützt, die sich vorallem auf die Befriedigung der Grundbedürfnisse der Einwohner in fernen Ländern konzentrieren. Hier kümmern sich die Helfer um Nahrung, sie besorgen eine Wohnung und organisieren die Bildung und medizinische Grundversorgung. Die Rede ist von der Stiftung Brücke, die von Emmendingen-Köndringen aus in verschiedensten Ländern wirken.

Im letzten Jahr waren die Gründer in Burkina Faso und sich um das Projekt Fahrradmühle gekümmert. Gerade im April 2011 hatte der Verein einen Vortragsabend durchgeführt, an dem Dias aus Burkina Faso gezeigt wurden und dazu Flammkuchen verkauft wurde. Im Jahr 2009 waren Peter Haas und Bettina Mühlen-Haas nach Bangladesh gereist in das Projektgebiet der Hilfsorganisation MATI und haben von ihrer Reise ein Tagebuch sowie Videoaufnahmen zusammengestellt.

Das 10jährige Bestehen muss schließlich mal gefeiert werden dachte sich der Verein und verband dies sogleich mit einem kleinen Auftritt des in Emmendingen beheimateten Chor Soulvation. Die Feier fand im schönen Sommermonat Juni in der Gemeindehalle von Köndringen statt, das zu Teningen gehört. Der Ort Teningen wiederum befindet sich nördlich von Emmendingen, man kann kann schon sagen er ist Emmendingen vorgelagert. Städtebaulich stoßen Emmendingen und Teningen fast direkt aufeinander.

“Kuluuuu-luu, Kuluuu-luuuu, kululu ventuuuu” begannen alle Anwesenden und wunderten sich ziemlich wieso ein afrikanisches Lied irgendwie so schwerfällig zu sein scheint. “Ihr müsst in das Kululu heineinspringen” merkte Angela Mink spitz an, warum der Song so träge war und wie man den gewissen Pepp in das Stück bringt. Ich hatte bei einem offenen Singen mit Angela Mink das Hamba nathi auch gesungen und die Menge hatte nur so gestaunt als ich extrem betont erst einmal “Hmmm” gesungen hatte. Und Angela Mink hatte wohl gleich gemerkt, da war jemand, der wohl mit Carsten Schulz schon zusammen gesungen hatte. Nachdem sich die Runde nämlich über das “Hmm” sehr gewundert hatten, äußerte sie sich nur ganz cool, dass man in das “kullulu” auch ineinspringen müsste.

Ein weiterer und sehr bekannter Titel war “He’s got the whole world”. Er ist bei vielen ein gewisses Must so wie “Oh happy day” oder “Amen”.

Nach einer ziemlich langen Podiumsdiskussion, die das Thema Entwicklungszusammenarbeit hatte eigentlich genau das richtige, um das anwesende Puplikum mal wieder entspannen. Hatten sie doch zuvor ziemlich anstrengend dem Diskussionsverlauf folgen müssen. Die lockere Art von Angela Mink wirkte hier schon mal positiv auf das Puplikum ein. Das gute am Chor Soulvation ist vielleicht, dass sie sowohl mit Musikern als auch Acapella hervorragend singen können und so konnte man den puren Gesang der Sänger gut folgen und hatte auch noch genügend ansteckenden Rhythmus, wenn doch mal am Keyboard begleitet wurde.

ausgebaded – Soulvation aus Emmendingen gaben Konzert in der Pfarrkirche St. Maria-Magdalena von Rheinbreitbach

Wednesday, March 9th, 2011

Am 15. Mai 2010 hiess es für die Soulvation aus Emmendingen, jetzt wird ausgebaded. Nein, hier wurde nichts ausgefressen. Es ging nur nach Rheinland-Pfalz, aber direkt an die Grenze zu NRW zu einem Gospelkonzert in die Pfarrkirche St. Maria-Magdalena in Rheinbreitbrach an den Niederrhein. Der Fremdenverkehrsort Rheinbreitbach liegt im Norden von Rheinland-Pfalz unmittelbar an der Grenze zu NRW und der Stadt Bad Honnef. Angenehm für den Fremdenverkehrsort ist, das es am Rande des Siebengebirges liegt. Das Ortsbild erinnert mit seinen Fachwerkbauten ein bisschen an Gengenbach im Kinzigtal. Einige herrschaftliche Villen sind im Ort Rheinbreitbach allerdings auch auszumachen.

Etwas markant ist die korallenrote Fasadenfarbe mit der die spätgothische Pfarrkirche St. Maria-Magdalena gestrichen ist. Sie besitzt einen Westturm und einen recht modernen Erweiterungsbau. Das Innere der Kirche St. Maria-Magdalena ist allerdings weitgehend Barock. Sehr imposant ist der Hochaltar in der Kirche aus dem 16. Jahrhundert. Für den Gospelchor Soulvation also genau das richtige Ambiente für ein Gospelkonzert.

Ein richtiger Ohrwurm mit denen die Emmendinger ihr Konzert gestartet hatten und dadurch das anwesende Puplikum gleich mit Mitschunkeln und Mitklatschen animierten.

Anschließend entschloss sich Angela Mink, Chorleiterin von Soulvation, das Puplikum virtuell erst einmal mit nach Manhatten zu nehmen, das ein bedeutendes Zentrum des Gospels ist. Lässt sich ganz leicht in einem Titel ausdrücken “Frist, we take Manhattan”.

Anschließend wurde es gefühlvoll und die Melodie des nachfolgenden Titels hätte sicherlich so manches Feuerzeug zücken lassen, weil irgendwie kommt einem die Melodie irgendwie bekannt vor.

“Wir können auch Gospel”, dachten sich Soulvation und wurde mit “We are going down Jordan” von den Les Humphries Singers auch wesentlich flotter. Und viele hatten bei diesem Titel auch mitgesungen, da es nicht sehr viel Text gab.

Das Moses ein bewunderswerter alter Mann war, der in seinem Leben viele großen Taten vollbracht hat und dem man schließlich auch die 10 Gebote und die Heimführung der Israeliten zu verdanken hat drückte Soulvation in dem Titel “Old man moses” aus.

Bei vielen Gospelkonzerten ist mindestens ein Medley üblich. So dachte es sich aus Angela Mink und nahm sie einige Titel der Les Humphries Singers und machte ein Medley draus.