Ja von Stromrebellen hat man ja schon was gehört, die gibt es in Schönau im Schwarzwald. Aber Gospelrebellen? Den Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden (Baden) könnte man so bezeichnen. In der Zeit wo sich viele Gospelchöre gegründet haben, entstand auch der Gospelchor St. Josef. Wer aber meint, davor gab es keinen Chor dort, der irrt. Davor war es der Jugendchor St. Josef, dessen Markenzeichen die übergroßen Jeans mit Hosenträgern waren. Schon damals wollten sie es wissen und waren überzeugt, den Song “Oh what a (beautyful) day”, der von Paul Hofrichter arrangiert war, kriegen wir hin.
Paul Hofrichter war in der Zeit der Musikus bei der Missionsgemeinschaft Janzzteam gewesen, die selbst christliche Songs performt hatten und in ihrem Gebäude in Lörrach-Stetten sogar über ein Tonstudio verfügten.
Damals noch 18 Sänger, die es wissen sollten. Inzwischen sind diese Jungs und Mädels schon noch älter als 18 sie wollen es immer noch wissen und das Ziel hat sich nicht verändert. Verändert hat sich aber das Repertoire, das jetzt über mehr als 100 Songs umfasst und auch die Zahl der Mitglieder sind etwa so um die 50.
Wie soll man es bezeichnen über 20 Jahre lassen viel Raum zu Veränderung. Seit 2003 ist Karl Gehweiler der Chorleiter des Gospelchores. Erst bei der Probe zu Anfang April hiess es plötzlich “Ja ich bin der Erwin, ich habe von Euch in der Zeitung gelesen und möchte mich gerne mal im Bass ausprobieren”. Ein strahlendes Gesicht bei der Schriftführerin machte sich breit, die praktisch auch zur Mitgliederbetreuung des Chors gehört und für Neulinge der Erstkontakt ist, machte sich breit. Und man konnte gleich merken. Ein weiterer Mann – soetwas ist doch super.
Ich selbst war so etwa gegen Mitte Februar zum Chor gestoßen, nachdem ich 6 Jahre im Breisgau bei einem Chor gesungen hatte und etwa noch 1 Woche brauchte, um mich von Heiserkeit aufgrund eines Workshops in Antalya zu befreien. Wobei dieser Workshop immer wieder viel Spaß macht und man viel lernt. Und schon 2 Wochen später – ein bekanntes Gesicht für mich “Wir kennen uns doch, hast Du nicht in Freiburg gesungen. Und ich ja bei einem gewissen Chor – Achja daher”. Und siehe da Sybille R. war plötzlich aufgetaucht.
Aktuell befindet sich der Chor in einer heissen Phase, ein Konzert will bestritten werden. Und wie man auf der Chorhomepage lesen kann, das Repertoire reicht von Acapella – wie z. B. “Steal away”
bis hin zu fetzigen Titeln wie “we pray in the morning”.
Aber auch afrikanische Titel wie “Thula sizwe”
und “Sanna sannanina” gehören dazu.
Von dem deutschlandweiten Chorwettkampf “Chormeister” verspricht sich der Gospelchor eine professionelle CD-Aufnahme, um Nachwirkungen von guten Konzerten hinterlassen zu können und natürlich auch, um über Höreindrücke seine Qualität zu zeigen und vielleicht auch als Demo für Hochzeitsbuchungen zu dienen.
Es lässt direkt erst einmal Eindrücke entstehen, als ob hier ein Song aus Spaniens Südküste gespielt wird.
Sehr gefühlvoll beginnt hier eine Akustikgitarre an zu spielen und behutsam setzt die Solistin mit den ersten Zeilen ein.
Allerdings nach vielleicht gerade mal 2 Zeilen Text heisst es jetzt wird gegroovt. Und sogleich setzen E-Bass und Schlagzeug noch mit ein.
Um auf eher worshipmäßige Titel vorzubereiten schließt verhältnismäßig nahtlos der Titel “Burden down” an.
2. Sweet Jesus
Hier muss die Solistin eine wahre Freude haben erst einmal ein ausgiebiges Solo singen zu können. Und hier schraubt sie sich teilweise richtig in große Höhen. Man vermisst vielleicht nur die etwas predigtartigen Einwürfe, die die Farbige im Video noch bringt. Nach dem langen und gefühlvollen Solo sitzt der Chor mit ordentlicher Geschwindigkeit ein und sorgt dafür, dass der Hörer der CD erst einmal wach wird.
3. Lean on me
Sehr gemächlich beginnt der für viele bekannte Ohrwurm “Lean on me”. Nach einem kurzen Klaviervorspiel setzt gleich der komplette Chor ein. Die gewisse Schwerfälligkeit setzt hierbei der Chor gekonnt um und sorgt dadurch, dass der Titel sich gut einprägt und zum direkten Mitsingen animiert.
4. Here I am to worship
Der erste Part dieses Worshipsongs von Michael W. Smith wird hier Solo gesungen. Beim Einsetzen des Schlagzeuges setzt auch der Chor und die Band mit ein. Anders als im Video klingt der Chor sehr ausgewogen. Bei dem Part “I’ll never know” kommen vorallem die Männerstimmen zur Geltung und bringen eine gewisse Dynamik in den Titel.
5. We lift our hands
Bei diesem Titel richtet sich der Chor sehr an das Orinal von Tore W. Aas und dem Oslo Gospel Choir. Nach dem ersten gemeinsamen Vers übernimmt der Sopran einen Teil bevor sich der Chor wieder zum gemeinsamen Singen zusammenfügt.
6. My life is in your hands
Das dieser Titel von Kirk Franklin stammt erwartet man eigentlich weniger. Aber das tut er. Nach einem kurzen Vorspiel von und gesprochenen Einwürfen setzt der Chor in einem Unisonogesang der ersten Textteils ein. Sehr gekonnt teilen sich hier die Frauenstimmen an bestimmten Stellen von den Männern ab, um dann wieder Unisono weiterzusingen. Wie es das Original Kirk Franklin vormacht ist ein Solist immer verantwortlich als Vorsänger zu fungieren und den Text kurz vorzusprechen. Ich kann mir vorstellen, dass viele Brautpaare sich auch von Rejoy diesen Titel zu ihren Hochzeiten wünschen.
7. Hallelujah, Salvation and Glory
Nachdem das Keyboard erst einmal die Melodie, die ich von “Great is he” her kenne vorweg gespielt hat setzt hier der Chor mit dem Halleluja, Salvation, .. ein. Der Part “Great is he” versetzt der Chor dabei ersteinmal in den Hintergrund. Erst allmählich fängt der Sopran mit einem Halleluja ein. Der ganze Song wird allmählich zu einem Titel, der auch 3 Gesangsparts wird und mich an das erinnert, was ich als “Great is he” kenne und bereits selbst gesungen hatte.
8. I will call upon the Lord
Mit tollem Call & Response kommt der Titel “I will call upon the Lord”.
Und hier konnte der Chor endlich mal zeigen das er an Dynamik hat und wie toll sich hier die Männer und die Frauenstimmen abwechseln können. Der Vers läd direkt zum Mitklatschen ein. Das machte der Chor natürlich auch zum Schluss, allerdings ließen sie den Zwischenklatscher weg. Mit dem “Yeah” am Ende, wurde dem Titel noch der gewisse Pfiff zum Abschluss aufgesetzt.
9. Come see
Einen gewissen stilistischen Unterschied begeht der Chor Rejoy bei diesem Titel, da er zumindest etwas souliger im Vergleich zu den vorangegangenen Titel daher kommt. Und auch die Solistin wirkt hier mit ihrer Stimme so ein bisschen Malerin Monroe und Moulin Rouge nachzuempfinden. Der Chor übernimmt hier vorwiegend den Husummerinnen und Husummerpart.
10. Worship Christ
Beim Lesen von diesem Titel dachte mir, das ist bestimmt der Gospel “We worship christ, halleluja”. Allerdings war es entsprechend wie im Video so, dass sich hier Chor und Solist gekonnt abgewechselt hatten. Ein gewisser Call & Response zwischen Solisten und Chor wurde hier auch abgewechselt. Richtig knackig wurde der Chor als plötzlich ein schneller Part kam, schön dynamisch laut. Der anschließende Vamp wurde dagen sehr verhalten begonnen und so eine gewisse Dynamik aufgebaut.
11. I can go to God in prayer
Der Titel von Ann Nesby, der auch von Albertina Walker gesungen wird sollte wohl für eine gewisse Abwechlung
auf der CD sorgen und nicht nur da machte er es. Man merkt richtig, wie die Sängerinnen und Sänger eine wahre Freunde entwickelten endlich mal einen flotten Titel singen zu können, der so richtig in die Eingeweide gehen möchte und diese zu rhythmischen Zuckungen anregen möchte.
12. Praise ye the Lord
Erst einmal ein etwas längeres Klaviervorspiel dachte sich hier der Chor, um den Speed vom vorigen Titel noch wirken zu lassen. Aber dann wurde erst einmal ordentlich gepraist. Das kann aber nur knackig sein, denn sonst würde der gewisse Biss fehlen. Der Vers, den der Chor sang war verhältnismäßig kurz und so wurde der Titel immer wieder durch Vamps und knackigen Einlagen verlängert.
13. Give us peace / O come all ye faithful
Bevor die Reinigungskraft am Wochenende gewissene Gospelbegeisterte mühsam mit dem Besen von der Decke kratzen muss, sollte es also etwas Langsames her, um eine gewisse Cooldownphase zu haben. Und mit dem Titel “Give us peace” wurde etwas extrem Ruhiges gefunden. Vielleicht für manch einen sogar zu ruhig. Der Chor konnte so allerdings zeigen wie gut sie gemeinsam singen können und wie harmonisch das wirken kann. Offensichtlich wollte der Gospelchor Rejoy in seinem Konzertmitschnitt ein ganzes Jahr mit unterbringen und so schließt er die CD mit einem Gospel ab, den wir in unserem Land als altes deutsches Weihnachtslied kennen. Meine, es hiesse dort “Herr lass Dich anbeten”.
Gut gefühlte 1,5 Minuten beginnt der Titel mit einem recht souligen und balladenhaften Klavierintro. Nicht ganz so lange aber trotzdem ausführlich schließt sich ein Solo an. Dass es ein Livemitschnitt erkennt man schon daran, dass hier und da beim Solo geklatscht wird was sogar in den Gospelchurches vollkommen üblich ist. Der Titel bleibt allerdings nicht so langsam und wirkt kurzfristig sogar ein bisschen rockig. Er endet mit einem kurzen Männersolo.
Wise up
Jetzt ist Disco angesagt. Oder jedenfalls hat man gleich das Gefühl gleich mittanzen zu können – jedenfalls das versteht der Gospelchor unter dem Titel “Wise up”. Recht fetzig fängt die E-Gitarre und der Stringbass an in den Titel einzustimmen. Die Frauenstimmen beginnen hier mit dem Lead zu einem Call- & Responsepart, die Männer antworten hier recht knackig auf die Frauen. Nach einem Teil gemeinsamen Singen folgt eine kurze Instrumentaleinlage durch die Gitarre bevor es wieder zum Call & Response zwischen Frauen und Männern kommt. So wie es bei vielen Discotiteln üblich ist wirft das Keyboard kurz drei Akkorde mit rein bevor knackig weitergesungen wird. Dies alles unstützt den gewissen Beat des Titels.
Don’t let the sun go down on me
Mit dem typischen Klaviervorspiel so wie im Original beginnt sachte der Titel. Man merkt den Power und die Leidenschaft, die der Solist in seinen Part reinlegt. Gekonnt übernimmt der Chor den Refrain, um dann gefühlvoll ins Husummen überzugehen. Dass auch ein Schlagzeug mitspielt merkt man kaum, so zurückhalten verhält es sich auf der CD-Aufnahme.
Oh Mary don’t you weap
Da ist aber ein gewaltiger Rhythmus zu spüren und das kündigt das Klavier gleich mal an. Zu Beginn spielt kurz eine Mundharmonika mit. Bei der Solistin merkt man, dass sie versucht so ein bisschen angerauhten Countrystyle mit ihrer Stimme zum Ausdruck zu bringen. Der Chor gibt hierbei das Fundament und singt immer versetzt zur Solistin mal vor oder wiederholt was von der Solistin. Der längere Solopart der Solistin wird von der E-Gitarre unterstützt und hebt nochmal das gewisse Feeling des Titels hervor.
Praise ye the Lord
Hier konnte das Schlagzeug mal alles geben. Der Titel beginnt mit einem kurzen Klaviervorspiel. Man erkennt gleich, dass der Titel ein Livemitschnitt ist und ab und an hat man auch den Eindruck, dass der Chor mitgeklatscht hat. Beim Schluss hat sich der Chor etwas einfallen lassen, hier ist nicht irgendwann der Titel zuende. Nein, es wird abrupt gestopt und vielleicht erst einmal 2 Sekunden gewartet. Dann folgt nochmal ein Anschwellen für den Schlusston des Songs.
Where peaceful waters flow
Extrem countrymäßig präsentiert sich der Gospelchor St. Josef bei diesem Titel. Akkustikgitarre beim Vorspiel – gibt es ja eher selten. Hier passt sie allerdings sehr gut dazu und versetzt eher so in die Zeit von Jon Baiz. Bei der Solistin hat man auch den Eindruck, dass die sich versucht den Countrystyle zu interpretieren. Die erste Strophe wird hierbei von einer Solistin aus dem Alt gesungen. Danach ist es nicht etwa so, dass gleich der ganze Chor einsetzt, sondern eine weitere Solistin, diesmal aus dem Sopran kommt hinzu und es wird nun zweistimmig weitergesungen. Erst nachdem die beiden eine ganze Zeit gemeinsam gesungen haben und neben Akkustikgitarre dezent noch von Keyboardakkorden begleitet wurden, setzt der Chor als ganzes ein. Die Parts für den Husummerinnenchor sind immer nur kurze Phrasen, dafür aber genau da wo man sie vom Gefühl her auch platzieren würde.
Use me Lord
Hier hat man fast den Eindruck, es könnte fast acapella vom Chor gesungen werden. Das Keyboard könnte fast schon eine willkommene Unterstützung sein. Zu Beginn wirkt es sehr balladenhaft. Allerdings sind einige abgehakte Phrasen drinn, die dem ganzen ein bisschen Pepp verleihen. Gegen Schluss wird dem ganzen eine gewisse Dynamik versehen, da es kurz anschwillt und sanft abklingt.
More abundantly
Es wird wieder Zeit für etwas Flottes. Und sehr rhythmisch beginnt hier der Chor zusammen mit Keyboard und Schlagzeug den Titel. Man hat teilweise den Eindruck, dass die Frauenstimmen leicht versetzt einsetzen und dem ganzen eine leicht jazzige Note versetzen. Auch kurze Call & Responseparts sind in dem Titel enthalten.
We’ll be there
Bei der Einleitung in den Song hat man fast den Eindruck hier spielt ein Klavier und es ist da ein Erzähler, der erst einen Teil flüstert. Nur es bleibt nicht bei dem. Es wird sachte in ein gesungenes Männersolo übergegangen. Der Chor übernimmt dann den Refrainpart zuerst mit einem Husummen, dann aber mit dem “we’ll be there”. Das Schlagzeug setzt recht spät ein aber mit einem gekonnten Wirbel. Im Schlussvamp gibt es einen kleinen Harmoniewechsel bevor der Titel langsam ausklingt.
Never turn back
Nein, es wird hier nicht rockig so wie die Videoversion es vermuten lässt. Die Version des Chores ist zwar auch recht flott, aber noch melodios und dem dem gospeltypischen Offbeat. Die Solistin ist auch hier wieder im Vordergrund. Beim Chor hat man den Eindruck, dass hier Refrain gesungen wird oder er als Echo für die Solistin dienst. Einen typischen Call & Response lässt sich hier allerdings nicht erkennen, da der Chor zu schnell meiner Meinung nach antwortet.
We believe
Mit einem sehr kurzen Vorspiel, vielleicht 1 Takt beginnt dieser gefühlvolle Titel. Eher verhalten setzt die Solistin ein und singt erst einmal die erste Strophe. Dass sie beim Singen kleine Wellen in die Mellodie macht ist sicher so gewollt. Danach folgt ein kleines Zwischenspiel und erst leise setzt das Schlagzeug mit ein. Die zweite Strophe wird kurz von der Solistin vorgesungen, wird dann aber vom Chor abgenommen. Später haben offensichtlich die Männer einen kleinen Extrapart, was sie bestimmt auch mit Freude gesungen haben.
There is love
Leise beginnt hier die E-Gitarre und wird unterstützt von einem Husummerchor. In diesem Chor, der beim Backingsingen ist setzt die Solistin ein. Nach einiger Zeit merkt man, dass Stellen im Duett gesungen werden und der Chor fast gar nichts zu singen hat oder lediglich zu husummen hat. Das ist aber nicht durchweg so, sondern beim Refrain hat man den Eindruck, dass dieser vom Chor schon mitgesungen wird. Die Begleitung der Gitarre ist stets gezupft und betont dadurch das eher Melancholische an dem Titel.. Erst zum Schluss merkt man wieder, dass es eine Liveaufnahme ist.
Jesus Christ Superstar
Da fühlen sich Keyboard und Schlagzeug wohl. Der Chor schließt das Vorspiel mit einem kurzen Husummen ab. Der männliche Solist hat einen ganzen Teil erst einmal allein zu singen. Später setzt der Chor in einen Art Call & Response ein. Den Part Jesus Christ wird allerdings vom Chor gesungen. Wobei auch hier die Männer dann nochmals einen kleinen Extrapart haben. Danach ist wieder der Solist drann. Dieser Wechsel kommt ein paar Mal vor. Man merkt hier wirklich, dass der Chor versuchte hier ein gewisses Musicalfeeling in den Titel zu bringen.
Light of the world
Mit dem Video “Little light of mine” hat der Titel allerdings nichts zu tun. Auch mit einem ähnlichen Titel von Carman hat der Titel nichts zu tun. Durch das Zusammenspiel von E-Gitarre und Stringbass wird erstmal kräftig Groove erzeugt. Die Solistin spricht den Titel erst einmal aus bevor der Chor den Refrain singt. Wie bei vielen Gospeln üblich gibt es hier auch wieder ein Call & Response zwischen Solist und Chor. Das Klavier begleitet etwa ab dem Moment ab dem der Chor singt und hat etwa in der Songmitte auch ein längeres Zwischenspiel, bei dem es von der E-Gitarre unterstützt wird. Oh man sollte ja noch einen christlichen Bezug reinbringen, so scheint es – also gibt es zum Schluss ein ordentliches Hallelujasingen vom Chor.
Let the music heal your soul
Bei diesem von Viva bekannten Titel setzt der Chor ziemlich leise ein. Es ist eher ein ruhiges Lied und man hat schnell den Eindruck, dass der Chor es schafft den Titel zu einem Ohrwurm werden zu lassen. Bei dem Solo hat man den Eindruck teilweise den Eindruck, dass der Solist durchaus improvisieren darf und sich deutlich von der typischen Melodie durchaus abhebt. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass gerade dieser letzte Titel auch dazu verleiten kann, dass sich die CD nochmals von vorn angehört wird.
Den Einstieg in die aktuelle CD des Gospelchors Soulvation aus Emmendingen liefert der Titel “This little light of mine”. Ein traditioneller Gospel, der zu Beginn mit einem Solopart beginnt. “Das ist genau mein Part” wird sich wohl Angela Mink, Chorleiterin von Soulvation gedacht haben, die den Soloteil gesungen haben wird.
Mit “Certainly lord”
bringt der Chor aus Emmendingen einen auch als traditionellen Gospel eingestuften Titel. Im Vergleich zum ersten Titel ist er wesentlich schwungvoller. Nach meinem Gefühl ein richtiger Ohrwurm, der zum Mitklatschen einläd und direkt den Reiz liefert mehr von der CD hören zu wollen. Im Gegensatz zum Video ist der Titel mehr Acapella gesungen, was eine der Spezialitäten von Soulvation ist. Der Titel hauptsächlich ein Call & Response so dass Solist und Chor etwa gleichbedeutend drannkommen. Bei dem Titel finde ich allerdings eine Band sehr sinnvoll, da diese den Schwung, der im Titel steckt noch mehr betont. Bei nur Acapella könnte der eher schnellere Rhythmus und der Pepp, der in dem Titel verborgen ist etwas untergehen.
Der nächste Titel ist nicht mehr ganz so flott, er wirkt eher beruhigend. Selbst habe ich diesen Titel meine ich auf einem Workshop mal gelernt. Ein Titel, der absolut zu einem Acapellagesang passt und dem Chor seine Stimmgewalt entlockt. Es wird immer angegeben, dass “He is always close to you” von Martin Carbow stammen würde.
Der dritte Titel nennt sich “Noah”. Als ich den allerdings in Youtube recherchiert hatte bin ich nur auf Bill Cospy gestoßen. Ihn kennt man aus der Bill Cospy-Show und ist als Commedian bekannt. Man kann also echt gespannt sein was Angela Mink mit ihrem Chor draus gemacht hat. Könnte natürlich tatsächlich so sein, dass der Chor hier mal einen Sketch eingebaut hat und so bewusst auf was total anderes gesetzt anbietet.
Auch dieser Titel ist eher eine Ballade. So wie der Gospelchor ihn gesungen haben kann, wird er etwa dem Video entsprechen
Es scheinen tatsächlich auch Männer im Chor vertreten zu sein. Der Titel ist so gestaltet, dass die Männerstimmen immer etwas hinterher hinken, so aber das letzte Wort vom Sopran abnehmen und nochmals wiederholen. Vielleicht hat sich der Komponist dabei gedacht, es prägt sich so besser ein. Für meine Verhältnisse wirkt er in der Länge etwas kurz.
“Dieser Titel ist 6stimmig”. Soetwas konnte ich zu dem nachfolgenden Titel schon lesen.
Auch dieser Titel wirkt sehr gefühlvoll, und selten mal kommt eine Disonanz vor. Im Video hat ihn ein Jazzchor gesungen, allerding auch hier Acapella.
Es ist ein typisches Lied für Hochzeiten, das mal ein Kapitän gesungen haben soll und den traditionellen Gospel bekannt machte.
Der Titel beinhaltet immer wieder Stellen, bei denen Husummen angesagt ist oder was man als Backings bezeichnet während der Solist Teile vorweg singt. So beginnt Angela Mink erst einmal die erste Strophe als Solo vorwegzusingen.
Einen Abstecher nach Afrika liefert dieser Song, der auch vom Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden gesungen wird. Nachdem es einige langsame Titel zu hören gab, jetzt wieder einen, der etwas schwungvoller ist.
Wenn Amezaliwa nicht gestampft und geklatscht würde, dann fehlt irgendwas bei dem Titel. Hier konnten sich die einzelnen Sänger auch mal in Form einen kleinen Einrufes einbringen und so den Titel nochmals zusätzlich auflockern.
“Hat sich hier Angela Mink etwa von einem Zeichentrickfilm inspirieren lassen?” könnte man jedenfalls meinen, wenn man den Titel “(Oh) how beautiful” auf Youtube recherchieren möchte. Dies ist nämlich der Titel, der auf das Amezaliwa folgt.
Das “I will follow him” kennt jeder aus Sister Act I. Die wenigsten wissen aber, dass es kein Gospel ist, sondern ein christlicher Popsong.
Hier reicht die Pianobegleitung vollkommen aus, mit der Soulvation ab und an begleitet wird. Eindrucksvoll liefern hier die Männerstimmen eine Art Fundament, da sonst der Sopran und der Alt etwas überwiegen würden. Er fängt ruhig an, hat allerdings dann einen Rhythmuswechsel, der mal wieder zum Mitklatschen und Mitschnippen oder auch nur Wippen einläd. Dass man den Titel automatisch mitsingt lässt sich wohl kaum vermeiden. Die meisten werden Sister Act irgendwann einmal gesehen haben. Ich hatten den Titel schon selbst gesungen und mich gewundert, dass dieser der einzigste war, wo der Bass plötzlich ein Violinschlüssel bekommen hatte. Dass die Frauen zum Abschluss des langsamen Teils mit einem hohen Ton aufhören, kann natürlich bei der Version auf der CD auch so sein, es kann allerdings auch eine Spezialität von den Abendsternen sein. Auch der schnelle Teil lässt natürlich stimmliche Abweichungen vom Original zu und macht den Titel natürlich etwas interessanter.
Da geht noch mal die Post. Direkt nach dem Sister-Act-Titel schließt sich “Ride the chariot” an.
Ein eher traditioneller Gospel, allerdings mit einem Tempo reisst er natürlich mit. Und so wie im Video reichen hier die Stimmen der Sänger vollkommen aus, um den Song gut rüberzubringen. Auch hier wird wieder auf den Call & Response gesetzt wobei der Chor beim Vorsingen nicht schweigen muss sondern der Vorsänger nur knapp vorwegsingt.
Die CD endet mit 2 Titeln, die ich zu den gewissen “Musts” ansehe. Das eine ist “Oh happy day”.
Ich selbe liebe die Originalfassung von Edwin Hawkins. Allerdings hat da jeder seine eigene Art wie er diesen Titel singt. Manche haben sogar einen schnellen Zwischenteil. Wie Angela Mink diesen Titel singt weis ich nicht, ob sie sich eher an einem Freiburger Chor orientiert oder ob sie es so liebt wie es die New Formation aus Lörrach immer gesungen hat, also mit einem schnellen Zwischenteil.
Der Titel “Amen” ist ebenfalls so ein Ohrwurm, den man immer gerne zum Abschluss singt und bei dem eigentlich auch nochmal alle anfangen mitzuklatschen und durchaus auch mitzusingen. Der Titel ist ja sogar noch leichter zu singen als das “Oh happy day”, er besteht im Wesentlich ja nur aus einem Wort.
Gerne wird “Amen” im Medley gesungen zusammen beispielsweise mit “This little light of mine” oder gar als Medley mit 3 Titeln. Allerdings steht auf der CD nichts angegeben, dass dies eine Medleyversion ist und davon gehe ich aus, dass es nur der Titel “Amen” ist.
Ein origineller Titel für eine CD eines Gospelchores. Mag sein, dass es dadurch viele Bürger Wehrs gegeben hat, die bei dem Genuß der CD in der Tat glücklich und fröhlich wurden. Oder aber es ist einfach der Name des Gospelchores, der sich hinter der CD verbirgt.
Der Titel “I will follow him”, der aus dem Film “Sister Act I” mit Whoopy Goldberg stammt, ist eigentlich christlicher Pop. Hier wird der Chor interessanterweise von einer Accoustikgittarre begleitet. Sofern auch ein Keyboard mitspielen sollte, dann wurde es sehr dezent in den Hintergrund gelegt und ist so gut wie gar nicht zu hören.
Ich hätte mir vielleicht hier und da sogar noch ein Husummerinnenteil, in Fachkreisen auch Backings genannt, gewünscht, aber als ich mir auf Youtube mal das Original angehört hatte, stellte ich fest, dass auch dort kein Husummerteil vorhanden ist. Sehr kurz kommt die Männerfraktion ins Spiel, in dem sie ein “I did it” einwerfen. Im späteren Teil singt vorallem der Chor und die Solistin wirkt übernimmt den Husummerinnenpart.
“Oh happy day” ist irgendwie das Fundament in einem Gospelchor. Ich kenne kaum einen Gospelchor, der diesen Evergreen von Edwin Hawkins nicht singt. Die Geschwindigkeit entspricht in etwa dem Original. Was leider etwas wenig beachtet ist ist der Offbeat, also die Betonung auf 2 und 4, die den Titel noch mehr hätte swingen lassen. In dem mp3-Hörbeispiel ist leider der Hauptteil nicht vorhanden und so kann ich schlecht sagen, ob der Chor beim Übergang zum Teil mit “He tought me how to wash…” das Tempo anzieht und wie vorallem das “fight and pray” umgesetzt wird. Ich hatte da schon erlebt, dass gerade hier die Stelle knackiger Gesungen wurde, um etwas Dramatik reinzubringen.
“Rock my soul” ist ein typischer Kanon, der sich gut zum Warmsingen eignet. Er wurde schon 1971 von den Le Humpries Singers gesungen und könnte evtl. auch in der Flowerpowerzeit entstanden sein. Genau weiss ich es leider nicht. Viele Chöre haben diesen Titel im Repertoire, auch die Gospelformation Joyful Gospel singt diesen Song. In der Version vom Chor wirkt es fast so, dass Frauen und Männer sich abwechseln. Denn zu beginn wirkt der Chor so als ob die Frauenstimmen überwiegen, später hat man den Eindruck, dass sich die Männer ein bisschen durch die weiblichen Stimmen gemogelt hätten.
Nach dem Titel “Thank you for the music” wurde ich automatisch an die New Formation erinnert, die den Titel auch häufig bei Auftritten gesungen hatte. Das ist eigentlich kein Gospel sondern ein Song der schwedischen Gruppe “Abba” und sagt nicht viel mehr aus, dass sie sich freuen die Fähigkeit besitzen Musik machen zu dürfen.
Ich muss zum Video allerdings hinzusagen. Es handelt sich hierbei um einen TV-Auftritt im japanischen Fernsehen. Und leider ist bei genauerem Hinsehen gleich zu merken, dass das Playback leider nicht dem Lippenbewegungen der Agneta übereinstimmt. Die Version vom Chor benutzt nicht Keyboard und Gitarre und auch keinen künstlichen Hall. Es wirkt viel mehr, dass der Titel sehr stark acapella gesungen wird, sich aber immer wieder mit einer E-Gitarre, die eher einen Stringeffekt hat, abwechselt oder jenachdem auch mal gekonnt mischt.
Beim Medley hört man gleich raus, dass hier “He’s got the whole world” enthalten ist. Es ist allerdings so gesungen, dass ich fast den Eindruck habe, ich müsste jetzt einen großen Kreis für die ganze Welt in die Luft schreiben. Gekonnt wird hier ins “Amen”, ebenfalls ein Ohrwurm, den man kennt übergeblendet wird. Einwürfe wie “amen”, “halleluja” oder “god praise the lord” werden hier nicht eingebracht. Vielmehr übernimmt hier eine Solistin bestimmte Phrasen und man hört deutlich raus, dass eine Frauenstimme in einer höheren Lage als die anderen singen. Es ist gut vorstellbar, dass sich dann “This little light of mine” oder “Oh happy day” anschließen könnten.
Ein auch schon etwas älterer Gospel, den ich beim Workshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten lernen durfte ist “Put your hand in the hand (of the man)”. Er ist ein flotterer Titel, der vorallem zum Mitklatschen, Mitschnippsen oder einfach nur Wippen verleitet.
Der Chor singt es allerdings nicht so schnell wie in der Youtubeaufnahme, der Countrysängerin Joan Baez. Das einleitende Solo ist hier perfekt unterlägt mit Backings, die vorallem von den Männerstimmen kommen. Das Solo wird nach kurzer Zeit vom Chor förmlich abgenommen und in der Strophe scheinbar fortgeführt. Dass auch hier eine Gitarre begleitet bekommt man erst einige Zeit später mit, wenn hier ein kurzes Zwischenspiel erfolgt, ansonsten hält sie sich hier dezent im Hintergrund.
Wo beim singen vermutlich keiner die Kirche verlassen würde ist der Song “The lions sleep to night”, den vor Urzeiten mal die Gruppe “Tokens” produziert hatten. Hier konnte sich der Chor wirklich mal stimmlich ausbreiten und das taten sie auch und fügten sich gekonnt um die Solostimme herum. Nach etwa der ersten Strophe hört man hier, dass Percussions einsetzen. Vermutlich mussten diese genommen werden, da ein einzelnes Instrument weniger die typische Urwaldstimmung vermitteln kann.
Offensichtlich in einem choreigenen Arrangement wurde das “This is light of mine” gesungen. Es unterscheidet sich deutlich von dem was man eigentlich so in dem Kopf hat, denn der Titel ist eigentlich sehr bekannt.
Beim Titel kommt der Schwung auf, allerdings finde ich etwas schade dass das “shine” für mein Gefühl etwas zu sehr ausgesungen ist. Sonst hat man fast den Eindruck, dass der Chor sich bemüht auch wirklich den Offbeat reinzubekommen. Nach einer eher schwungvollen Nummer wie dem “Put your hand in the hands” eine gute Slowndown-Nummer, wenn man das Puplikum oder in diesem Fall den Hörer der CD wieder etwas abkühlen lassen möchte und ihn aus der bei guten Gospeln durchmal aufkommenden Extase rausholen möchte.
Irgendwie hat ich plötzlich Lust gehabt und hatte einfach mal geschaut was es so an Gospelchören in meiner Nähe so gibt. Ein Chor mit dem Namen Stimmenlos aus dem Schwarzwaldort Bernau machte mich neugierig.
Und gleich auf der Startseite des Webauftritts ein Verweis auf “Höreindruck der CD”. Neugierig klickte ich drauf. Und gleich zu Beginn geht es recht flott zur Sache. Wer sich jetzt einen Chor mit großer Band vorstellt wird sich mächtig wundern. Schon der erste Titel kommt eher Acapella rüber. Lediglich von einem E-Piano wird der Chor begleitet.
Wenn man in Youtube nach dem Song recherchiert stößt man allerdings auf Version wie diese hier
Der 2. Titel der CD wirkt beim Anhören etwas afrikanisch. Leider lässt sich der Titel “De angels in heab’n” in Youtube nicht finden.
Beim Lesen des 3. Titels “Just couldn’t be contended” wurde ich an einen Blackgospeltitel erinnert. Könnte vom Chicago Mass Choir oder einem anderen der großen amerikanischen Gospelchöre gewesen sein. Wenn ich mich noch richtig erinnere, dann könnte es in einer Passage gewesen war und mit “until I find the lord” enden. Er wirkt allerdings allerdings eher als ob er sich vom Tempo her zwischen Ballade und schnellerem Gospel einzuordnen wäre. Wer jetzt alles den Titel gesungen hat und was es da vielleicht auch an unterschiedlichen Arragements gibt, habe ich jetzt nicht nachgeschaut. Die auf der CD gesungene Version erinnert an eine Fassung, die vom Standford Ministries Choir gesungen wird.
Auch ein flotter und schöner Titel ist “We shall rise”. Er wurde bereits von den Gaithers gesungen. Zu dieser Gruppe muss man sagen, dass die teilweise auch als Gaither Vocal Band auftreten und hier u. a. den Titel “John the revaluter” gesungen haben.
Dass Video entspricht der Version, die auch vom Stimmenlos aus Bernau im Schwarzwald gesungen wird.
Hat man bei vielen Titeln auf der CD von Stimmenlos den Eindruck, dass sie überwiegend aus der Sopranstimme bestehen oder auf jeden Fall einstimmig wirken, so überracht der Titel “Striving for the future”. Doch bei dem Titel wird man prompt von einer vierstimmingen Harmonie überrascht. Zum Titel direkt habe ich kein Video gefunden, dafür habe ich erstaunlicher Weise ein Video gefunden, das in einem Film ein bischen darstellt worum es in der Story, die in dem Gospel verborgen ist, geht.
“Rock my soul” kennt man eher als traditionelle Nummer, die eher flott ist und die ich mir gut als Kanon vorstellen kann. In dieser Version war er mir bislang bekannt.
Überraschend hier, der Arrangeur versuchte offensichtlich den Seelenaspekt mit aufzunehmen und den Titel gefühlvoller zu gestalten. Man könnte hier annehmen, dass der Song in seiner Geschichte ein Anruf an Gott ist, dass einem etwas belastet, die Seele erlahm ist und man jetzt gerne möchte, dass die Seele wieder in Bewegung kommen soll. Befreit von dem Laster, das auf dieser liegt und das Gemüt träge werden lässt. Im Stream, den der Chor zum reinhören anbietet werden nur die ersten 15 Sekunden angespielt, daher lässt sich schlecht sagen, ob danach ein Rhythmuswechsel stattfindet und das Lied flotter werden lässt. Von Rock my soul gibt es auch folgende Variante, die allerdings gleich etwas flotter beginnt und sich deutlich von dem traditionellen Kanon (rock my soul in the boson of Abraham) unterscheidet.
Den Titel “Order my steps” kennt man eigentlich mit etwa 1 Takt Klaviervorspiel. Dieser Chor lässt allerdings das Klaviervorspiel weg und beginnt gleich mit der Strophe. Es beginnt hier damit, dass offensichtlich direkt Bezug auf eine aktuelle Lebenssituation genommen wird. Begonnen wird mit “Order my job” und man schnell den Eindruck hat, dass der Singende das Gefühl hat, dass die Welt zu brennen droht. Jedenfalls von der Lyrik her anders als in der Fassung, die von vielen Chören gesungen wird und bei der es drumm geht, dass Gott einem den Weg zeigen soll, die Schritte ordnen soll und zwar so, dass sie zu Gottes Welt passt.
Nach dem eher etwas getrageren Order my steps folgt auch der CD eine flottere Nummer. Titel “Hear my praying, lord”. Da es relativ losgelöst gesungen wird kann hier schnell draus geschlossen werden, dass es Lied über die große Güte Gottes ist und man immer zum Herrn beten kann und man das Gefühl hat ihn auch durchaus mal begegnen zu können. Spontan fällt mir hier die Aussage zu einem relativ aktuellen Titel von Hans Christian Jochimsen ein, der meinte Gottes liebe ist einfach weiter als der Ozean, geht weit über den Himmel himmel und ist mehr als nur der Sonnenschein – einfach etwas, was man mit materiellen Dingen nicht beschreiben kann.
“Walk in the light” ist zwischen rein wieder ein ruhiger Titel und lässt erkennen, dass es ein Worshiptitel sein muss. Auch dieser Titel wurde von unterschiedlichen Chören gesungen und auch vom Tempo her sehr unterschiedlich. Eine Version, die nicht ganz so langsam ist, ist beispielsweise die vom Georgia Mass Choir
Ein richtiger Ohrwurm, oder wo man davon überzeugt ist, “diesen Song kenne ich doch” ist der Titel “Over my head”.
Auch die andere Titel sind eher traditionelle Titel.
Das Video zeigt eine Soloversion von Deep River.
Amezaliwa, ein afrikanischer Gospel
der Chor singt es lediglich mit Pianobegleitung. Mag sein, dass er mit Congabegleitung und einem Klatscher noch etwas peppiger klingen würde. Ob der Titel vom Zulu her kommt, kann ich leider nicht sagen.
Nkosi Sikeleli Afrika
Hier erkennt bei der Version von Stimmenlos einen gewissen Call & Response zwischen den Männern, die Teile vorweg singen und den Frauen, die dann einsetzen. Auch hier hat man sofort den Eindruck, dass es ein Lobpreissong ist. Wenn ich mich nicht täusche ist es sogar die Südafrikanische Nationalhymne.
“I know the lord” den Titel hatte ich bereits selbst gesungen, allerdings mit einem eigenen Gesangspart bei den Männern, der hier nicht zu hören ist.
This little light of mine
Verschiedenste Chöre singen gerne diesen Titel. Gerne wird er auch in Medleys eingebaut und mit Titeln wie “Oh happy day” oder “Amen kombiniert.