Posts Tagged ‘creative kirche’

Chortag in Deggenhausertal mit Miriam Schäfer

Thursday, April 26th, 2012

Nach dem erfolgreichen 5. Int. Gospelkirchentag 2010 in Karlsruhe soll es in Baden weitere Angebote für Chöre und Gemeinden geben, die Gospelmusik in Ihre Gemeindearbeit integrieren wollen. Wir laden Sie herzlich ein zum Chortag in Deggenhausertal, Samstag 07. Juli 2012. Eingeladen sind Chorleiter, Sänger, Pfarrer und Interessierte, die Freude am Singen haben.

Was ist der Chortag?

Mit Gleichgesinnten einen Tag voller Gesang und Freude erleben und dabei wichtige Gesangs-Grundlagen kennenlernen und vertiefen: Das ist der Chortag für Pop- und Gospelmusik in der Kirche. Unter fachkundiger Leitung werden deutschsprachige und englischsprachige Pop-, Worship- und Gospelsongs vorgestellt und eingeübt. Eigens für die Chortage erscheint jährlich eine „Chormappe“ die die jeweils besten Lieder für Chöre aufnimmt. Darunter werden auch Jahresthemen wie „Ostern“ oder auch Kompositionen zu Jahreslosungen vorgestellt, die das Repertoire eines jeden Chores bereichern.

Was kann ich lernen?
In den Proben vermitteln die Referenten wertvolle Tipps, wie die Stimme optimal eingesetzt und der Chorgesang noch besser wird. Die Übungen sind praxisnah, leicht verständlich und motivierend. Themenschwerpunkte sind: Einsingübungen / Rhythmus / Präsentation / Stimmbildung. Außerdem gibt es natürlich jede Menge neuer Lieder aus der „Chormappe“.

Was kann ich entdecken?

Beim Chortag treffen sich viele Chöre zum Austausch. Erfahrungen und Hilfen für den eigenen Choralltag werden geteilt. Eine Notenbörse und ein kleiner „Markt der Möglichkeiten“ zeigt, was die eigene Chorarbeit und den eigenen Gesang voran bringt.

Chormappe zum Chortag 2012
Zu jedem Chortag erscheint exklusiv die Chormappe mit 20 Songs. Die Chormappe erscheint in Kooperation des Evangelischen Jugendwerkes Württemberg (EJW) mit der Creativen Kirche. Gemeinsam gehen wir auf Spurensuche nach Liedern, die den Choralltag bereichern, Spaß beim Singen vermitteln und den Chor weiter entwickeln. Zur Chormappe gibt es außerdem eine Klavierausgabe, Partitur und CD.

Deggenhausertal/ Kirchenbezirk Überlingen/Stockach,

7. Juli 2012 mit Miriam Schäfer und Hans Werner Scharnowski,.

Die Gospelkirche in Karlsruhe mit dem Vocalensemble Creativ aus Dudenhofen

Wednesday, March 7th, 2012

Erst im Jahr 2012 ist die Gospelkirche Karlsruhe umgezogen und hat als neue “Heimat” die evangelische Markuskirche an Yorckstraße im Karlsruher Stadtteil Weststadt. Immer wieder war die Kirche bereits in den vergangenen Jahren Schauplatz von Gospelveranstaltungen gewesen. So wurde sie am Gospelkirchentag 2010 genutzt oder Ostern 2011 bei einem Doppelkonzert der Goldenharps aus Lahr zusammen mit dem Gospelchor Reflex aus Norwegen.

Die Kirche schreibt über sich selbst, dass deren Gemeinde etwa 3000 protestantische Gemeindemitglieder angehören. Als offene Kirche versteht sich die Markuskirche, die unter der Woche jeweils von 8:00 bis 19:00 als Ort der Stille geöffnet ist und einem die Gelegenheit zum Gebet, einfach nur nachdenken, mal eine Kerze anzünden oder einfach nur neue Energie aus der Kraft der Ruhe tanken zu können. In den vergangenen Monaten waren bereits Getup aus Pfinztal sowie der Jazz & Gospelchor Karlsruhe zur Gottesdienstgestaltung und einem anschließenden Kurzkonzert zu Gast in der Markuskirche.

Nächster Gospelgottesdienst ist am 11. März mit dem Vokalensemble Creativ aus Dudenhofen.

“Wenig ist manchmal mehr” so könnte man es begründen warum das Vokalensemble Creativ aus Dudendorf gerademal aus 6 Sängerinnen und Sängern besteht, das sich im Jahr 2000 gegründet hatte. Der überwiegende Teil des Ensembles ist auch Solist des “Gospelchor Lingenfeld”. Auch ein Chorleiter und Organist, der über C-Examen für Kirchenmusik verfügt ist ein Teil des Ensembles was er allerdings nicht selbst leitet, sondern von einer ausgebildeten Sängerin und Kirchenmusikerin geleitet wird.

Sie selbst schreiben über sich, dass das Vokalensemble Creativ in der jetzigen Besetzung seit dem Jahr 2000 besteht. Von daher kann es gut möglich sein, dass man sich bereits früher in anderen oder wechselnden Besetzungen zusammen gefunden zum musizieren zusammen gefunden hatte, allerdings dann unter anderem Namen aufgetreten war.

In der Regel tritt die Gesangsgruppe mit Klavier- oder auch Orgelbegleitung auf, wobei sich auch das eine oder andere A-capella- Stück im Programm findet. Die Leitung des Ensembles liegt in den Händen von Pia Knoll.

Ein breites Repertoire zeichnet das Vokalensemble Creativ aus. Von Barock über Klassik bis hin zu Gospels und Neuen Geistlichen Liedern – die Kombination von „souligen“ und klassischen Stimmen lässt viele musikalische Stilrichtungen zu. Konzerte, Engagements sowie Gottesdienstgestaltungen gehören zu den Aktivitäten des Ensembles.

Mit “I found the way”, einem durchaus schwungvollen Titel glänzte die Gruppe bereits beim Weihnachtskonzert in Dudenhofen, das sie unter das Motto “Captain Noah and his floating zoo” gestellt hatten. Das Konzert damals teilte sich in zwei Teile auf. Das Motto ist zugleich eine eher moderne Kantate, die im Jahr 1970 enstand. Inhalt des Oratoriums sind 10 Geschichten aus der Schöpfungsgeschichte, die auch Genesis-Geschichte genannt wird. “Schamlos habe er einfach mal in das stilistische Sammelsurium der Popularmusik gegriffen” wie der Komponist die Ausgestaltung des Oratoriums beschreibt. Vielleicht hatte man deswegen sich einfach gesagt, dann passen moderne Gospels als Ergänzung einfach dazu.

Dass die Vocalgruppe aber auch etwas jazzige Titel beherrscht wurde mit dem Titel “Soon I will be done” bewiesen. Das Video zeigt ein bisschen theatralischen Arrangement des Titels

Nun darf man am Samstag, den 11. März 2012 also gespannt sein wie harmonisch sich sie ausgewählten Gospelsongs in den Gottesdienst einfügen und was sich das Ensemble an Gospel für das Kurzkonzert ausgesucht haben.

Zum Gospelkirchentag von Freiburg, Karlsruhe, HD/MA/LU aus nach Dortmund, der Gospelbus bringt sie hin

Saturday, February 18th, 2012

2010 war die Stimmung richtig euphorisch gewesen als in ganz Karlsruhe der Gospelkirchentag stattfand. Am Freitag hatte man an einigen Kirchen sogar den Hinweis vorfinden können “Kirche überfüllt”. Überzeugt ist man nun 2012 davon, dass sich die Stimmung auch nach Dortmund überträgt und nicht blos in einer Straßenbahn “Oh happy day” gesungen wird sondern ganze U-Bahnzüge vom Gospelklang erfüllt sind.

Sicherlich für die Badener ist es ein weiter Weg, um nach Dortmund zu kommen. Aus dem Grund hat Herr Martin vom Regionalbüro Süd der Creativen Kirche in Karlsruhe ein ganz besonderes Angebot. Für 99 Euro ist geplant einen Gospelbus von Freiburg im Breisgau über Karlsruhe, Heidelberg und Mannheim nach Dortmund fahren zu lassen. Im Preis ist bereits die Teilnahme am Gospelkirchentag sowie das Galakonzert mit den Wise Guys enthalten.

Betrachtet man die Kosten mal im Vergleich. Für einen Einzelteilnehmer, der einfach so hinfahren möchte beträgt bereits der Teilnehmerpreis bis Mitte März 74 Euro. Wenn man das Glück hat als Gruppie sich einem teilnehmenden Chor anschließen zu können, dann bezahlt man für das Wochenende immerhin 54 Euro. Für eine Übernachtung in einer Schule inklusive Frühstück bezahlt man nochmals 23 Euro.

Für einen Einzelfahrer wäre das jetzt
Teilnahmegebühr 74 €
Übernachtung     23 €
ohne Anreise

Gesamt                 97 €

Für eine einfache Fahrt von Freiburg Hbf nach Dortmund bezahlt man alleine für eine Bahnfahrt bereits zwischen 99 und 120 Euro, wenn man zu einer zivilen Uhrzeit fahren möchte. Sicherlich ist es möglich auch zu den Sparpreisen von 39 oder 49 Euro zu fahren, allerdings reist man dann in allerregel nachts oder muss man jenachdem bis zu 3 mal umsteigen, um an sein Ziel zu gelangen.

Man kann also sagen, wenn man mit dem Zug und einer Bahncard 50 anreist immerhin so mit fast 200 Euro für das Wochenende Gospelkirchentag rechnen müsste. Da wird es doch gerne gesehen, wenn es die Möglichkeit sich bieten würde bis zu 100 Euro einsparen zu können und alles was an dem Gospelkirchentag angeboten wird auch mitnehmen zu können.

Anmeldungen für den Gospelbus, der ab Freiburg fahren würde nimmt per Email Herr Jochen Martin unter  martin[at]creative-kirche.de entgegen.

Gospelday und Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden gehörte zu den Gosplern in ganz Deutschland

Saturday, September 17th, 2011

Ursprünglich als Gospelchain durch ganz Deutschland angedacht wurde draus der Gospelday. Ein Tag, an dem möglichst viele Gospelchöre in Deutschland um 12:00 Uhr gemeinsam ein Lied singen sollten und sich für eine gerechtere Welt einsetzen sollten.

Die Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt”, die am Gospelkirchentag in Karlsruhe offiziell gestartet wurde und bei der am Abschlussgottesdienst mehrere Aktionsmitwirkende gesegnet wurden sind sollte weiterleben. Und so wurde aus der Idee der Gospelchain der Gospelday. Viele namhafte Künstler wie Dieter Falk, Nina Hagen, Miriam Schäfer, Joakim Arenius und nicht zuletzt Hans-Christian Jochimsen, aus dessen Feder der Aktionssong “Let us stand” stammt unterstützen die Aktion un den Gospelday.

Aufgerufen hatte die Creative Kirche aus Witten und recht schnell hatten sich 200 Chöre in 200 verschiedenen Städten gefunden, die alle an diesem Tag singen wollten. Da viele Chorleiter allerdings gesagt hatten, dass sie ohne viel Probeaufwand an dem Tag teilnehmen wollten wurde viel gehirnt.  Bereits vor den Sommerferein hatte sich eine stattliche Zahl an Gospelchören in ganz Deutschland gefunden, die sich alle am Gospelday beteiligen – hier die Standorte anhald von Googlemap.

Übersichtskarte der Gospelday-aktivitäten

Matthias Otto wollte schon am Start der Aktion gerne einen Aktionssong haben. Er saß mit Hans Christian Jochimsen zusammen und fragte ihn, ob er was komponieren konnte, bei dem zu erkennen ist, dass man die Welt wachrütteln muss, wenn man den Klimawandel aufhalten möchte, dann muss man jetzt ein Stopsignal setzen und der Welt sagen, dass man etwas ändern kann und vorallem, dass man in der Gemeinschaft etwas erreichen kann und man gemeinsam stark ist. Es dauerte einige Zeit, plötzlich gab es eine Email.

Foto: Badische Zeitung

“Ja ich hatte da mal so eine Songidee” kam Hans-Christian zurück und plötzlich war der Kampagnensong da.


Das entsprechende Video ist vorübergehend deaktiviert

Auch der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden war von diesem Vorhaben begeistert. Eine kleine Deligation hatte sich zusammengeschlossen und waren im September 2010 gemeinsam zum Gospelkirchentag nach Karlsruhe gefahren. So stand bereits am Jahresanfang 2011 fest, in Rheinfelden wird sich am Gospelday der ansässige Gospelchor an dem Tag auf den Marktplatz stellen und aktiv sein.

Wer allerdings in Rheinfelden nach einem Platz sucht, der sich Marktplatz nennt, wird ein Problem haben. Es gibt zwar den Oberrheinplatz in Rheinfelden, aber keinen Marktplatz. Recht umständlich fand ich heraus, dass auf dem Rathausvorplatz immer der Wochenmarkt stattfindet und der Gospelchor St. Josef, der in Rheinfelden (Baden) beheimatet ist, wird wohl diesen als Marktplatz bezeichnen. Der Marktplatz von Rheinfelden sollte der Ort sein, an dem am Gospelday der Rheinfeldener Gospelchor auftrat. Auf den Plakaten wurde es teilweise genauer beschrieben mit Platz vor der Christuskirche, denn die kennt man in Rheinfelden (Baden) schon genauer.

Foto: Rheinfelden.net

Offensichtlich wollte man den Projektlern, die nach dem Sommerferien vermutlich noch weiter beim Chor singen möchten und vermutlich kommen da noch weitere hinzu die Möglichkeit bieten auch beim Gospelday mitsingen zu können. Aus diesem Grund wurde einfach beschlossen, dass man zum Eingrooven die Lieder vom Projektchorkonzert nimmt, die man damals zusammen mit den Projektlern einstudiert hatte.  Das “Deeper than” wurde von der Redakteurin der BZ bereits als sehr ausdruckstarkes Lied beschrieben und es von auszugehen, dass ihr offensichtlich die Choreografie (original von Hans-Christian Jochimsen leicht abgeändert, da man die Bewegungen langsamer und weicher wollte) gefallen hatte. Auch das “Get together” ist ein flotter Ohrwurm, der fast schon zum Mitsungen, Mitsingen oder sonstiges einläd.

Nach den Sommerferien wurde dann begonnen an den Feinheiten zu arbeiten. Es wurde mit der ersten Probe extra 1 Woche vor dem Ende der Sommerferien begonnen, wobei sich der Chorleiter die Zeit extra eingeräumt hatte, da er anderweitig noch viel Organisationsarbeit zu tun hatte. Begonnen wurde eine Choreografie zum Titel “Let us stand” einzustudieren und es dabei nicht los beim gegenseitigen Händereichen zu lassen. Auch das “Get together” wurde nochmal kurz durchgeprobt. Allerdings einige der Titel, die für den Tag vorgesehen waren wurden erst am 13. geprobt, der Probe zu der auch die Band hinzukam. Kurzfristig erfuhr man, dass noch 2 weitere Titel angedacht waren und dass man nun mit dem Aktionssong und dem “Amazing Grace” auf gute 10 Lieder kam und den Gospelday zu einem kleinen Benefizauftritt gemacht hatte.

Es wurde sich drauf eingestellt, dass das Puplikum durchaus häufig wechselt kann und möglicherweise unterschiedlich auf die verschiedenen Gospel reagiert wird. Aus dem Grund hiess in in der letzten Probe extra, dass es sein könnte, dass man den ein oder anderen Song vielleicht sogar weglässt, eben so wie das Puplikum reagiert. Ich selbst bin recht früh aufgebrochen, da ich wie beim Projektchorkonzert mich beim Aufbau beteiligte.

Da meiner Meinung nach eine Vortänzerin oder Vortänzer gefehlt hatte, hatte die Choreografie doch eher so ein gewisses Eigenleben gehabt – mehr oder minder stark eben. Ganz im Gegenteil die Leute, die sich zum Eintritt einfanden hatten sich dann auch alle Titel angehört und sogar beim Aktionssong “Let us stand” kräftig mitgesungen.


Video vorübergehend deaktiviert

Und immerhin meinen wir so um die 60 Personen gezählt zu haben, die sich den Auftritt  angehört hatten. Auch ein Infostand war aufgebaut, um auf die auf Punkte von der Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt” was man selbst machen kann zu informieren. Einige Anregungen kamen auch von der ersten Vorsitzenden, Yvonne Koller, selbst, die den Puplikumstitel “Let us stand” gekonnt anmoderierte.


Video vorübergehend deaktiviert

Als ich mal auf dem Aktionsportal nachgeschaut hatte war ich ziemlich überrascht – Anmeldung für Gospelday 2012. So ein bisschen was hatte ich von Matthias Otto schon selbst gehört als ich ihn über einen Chor informiert hatte, der abgesagt hatte und gemeint hatte, dass er mal nachhaken könnte was die Crea vielleicht noch optimieren könnte. Auf dem Aktionsportal stand nämlich “krankheitsbedingt konnte unser Chor in diesem Jahr nicht auftreten, wir werden aber 2012 dabei sein”. Und offensichtlich hatte Matthias Otto und die ganze CREA-Belegschaft erst einmal ein ziemlich langes Gesicht gezogen, weil sie noch gar nicht an 2012 und eine Wiederholung gedacht hatten – es bleibt also spannend.

Neu erschienenes Gospelliederbuch von Martin Bartelworth

Sunday, November 7th, 2010

Von dem Geschäftsführer der Creativen Kirche gibt es inzwischen ein sehr umfangreiches Liederbuch mit diversen Gospelsongs. Auch enthalten sind neben Titeln von Hans Christian Jochimsen und Helmut Jost Titel von Kirk Franklin. Mag sein, dass manche hier einen anderen Geschmack haben oder den ein oder anderen Liedtitel gerne anders singen würden.

Auf Gospelblog.de gibt es eine sehr umfangreiche Buchbesprechung zu diesem Werk. Sollte Interesse an dieser Besprechung bestehen, dann empfehle ich dort im Blog zu lesen. Es wird auch auf einen Punkt eingegangen, bei dem Komponisten, Arrangeure und Musiker extrem empfindlich sind.

Gospelkirchentag – Karlsruhe, eine Stadt im Gospelfieber

Sunday, August 29th, 2010

Dass die Stadt so richtig klingt und schwingt, davon ist Landesbischof Ulrich so richtig überzeugt.

Plakatturm
Zusammen mit Martin Barthelworth, dem Geschäftsführer der Creativen Kirche, die Veranstalter vom Gospelkirchentag ist, Dekan Otto Vogel und der ersten Bürgermeisterin, Margret Mergen, von Karlsruhe wurden am 23. August einer von 10 Plakattürme der Presse vorgestellt.

Die Einstimmung auf den Großevent in Karlsruhe ist bereits perfekt im Gange. Das Programmheft, das der Post aus Witten beilag, zeigt wieviele Chöre die Chance nutzen möchten in Karlsruhe Präsenz zu zeigen. Zwei Videoempfehlungen wurde mir als Blogkomentar noch genannt und drum gebeten die noch einzubauen. Auch über Facebook, dort ist der Blog eingebunden, hatte ich auch positive Resonanz erhalten. Ich bin schon ganz gespannt, auch wie sich das Aktionsvorhaben weiterentwickelt. Immerhin habe ich hier selbst sehr viel recherchiert gehabt.

“Gospel für eine gerechtere Welt” – Botschaftertagung bei der Creativen Kirche in Witten

Tuesday, June 1st, 2010

Auf dem Kickoff zum Gospelkirchentag wurde die Aktion schon kurz angesprochen. Aber nur, dass man hierfür noch Botschafter sucht. Im Frühjahr des Jahres wurde ich von der CREA noch einmal gezielt angesprochen und hatte mich daraufhin als Botschafter für die Aktion gemeldet.

Am letzten Maiwochenende ging es dann zu einer Botschaftertagung nach Witten in Westphalen. Die CREA beschrieb es in seinem Infoschreiben für die Botschafter ganz spannend “Wir betreten Neuland und wir werden zusammen lernen”. Vorbereitet war man also auf eine Ideensammlung, die es immer beim Projektstart erst einmal braucht. Als Themenschwerpunkte wurden erst einmal eingekreist: gerechte Entwicklung, Umweltschutz und Fairtrade.

Am Freitag gab es nur einen groben Informationsüberblick über die ganze Aktion. Es traten Rednerinnen vom evangelischen Entwicklungsdienst und Brot für die Welt auf.

Was könnte Burkina Faso eigentlich besser als folgendes Video:

Der Samstag war geprägt mit dem Inhalt globale Ungerechtigkeit. Wir hinterfragten uns auch warum es uns eigentlich gut geht oder auch warum wir meinen, dass es uns gut geht. Ich denke, dass eine gewisse Empfindung für Gerechtigkeit auch in dem Animationsfilm “Das große Krabbeln” erklärt wird.

Dieser Film geht vorallem auf den Aspekt ein, gemeinsam kann man was bewirken. In einer Broschüre habe ich eine provokante Schlagzeile gelesen, die ich erst einmal so stehen lassen möchte. “Geld kann duften” !!

Und wenn man mal, wie ich VWL hatte, kommt man schnell drauf, dass Geld ja nur ein Zahlungsmittel ist oder noch krasser ein Tauschmittel und in der modernen Welt statt Abgaben von Salz, Getreide oder mittelalterlichen Fronleistungen benutzt wird. Von daher Geld an sich macht rein gar nichts. Es kommt halt drauf an wofür die Menschen es benutzen. Normalerweise gelangt das Geld an Banken, Unternehmen oder Staaten, die das Geld produktiv einsetzen, aber wofür – meist doch, um erwirtschaftete Gewinne einzufahren. Was für Auswirkungen auf Mensch und Natur dies hat wird meist weniger nachgefragt. Bei den ethischen Geldanlagen gibt es sogar etwas Kroteskes. Man schließt Unternehmen aus, aber man fördert auch Unternehmen. Und nochmehr, es findet auch eine Beeinflussung von Unternehmen statt. Negativkriterien sind beispielsweise Investitonen in Waffen, Prostitution oder schlicht wo erkannt wird, dass der Mensch mehr als Ressource angesehen wird. Aber es gibt auch Institutionen und Unternehmen, die beispielsweise im Klimaschutz was bewegen wollen und somit Positivkriterien erfüllen.

Sehr anschaulich hat dies die Website Kirchenfinanzen zusammengestellt. In diesem Zusammenhang haben wir einen provokanten Kurzfilm angeschaut:

Anschließend haben wir die Ungerechtigkeit in Burkina Faso genauer beleuchtet. Aber um die Ungerechtigkeit in diesem Land besser zu verstehen, sollte man erst einmal erfahren, wie dort überhaupt gelebt wird.

Die Ungerechtigkeit kann man jetzt vielleicht besser verstehen, wenn man dieses Land im Vergleich zu Europa, den Industrienationen aber vielleicht auch anderen afrikanischen Staaten wie den Tschad, in dem Erdöl gewonnen wird, von Südafrika wo viele sich versprechen ein neues Imperium aufzubauen oder auch anderen Staaten, die sich in Afrika bereits im Aufschwung befinden.

Manch einer wird sich bei diesem Punkt sicherlich denken, da hat jemand einen Knall “Warum mein Kühlschrank andere etwas angeht”. Wenn man zumindest mal gedanklich sich in einen Menschen aus Burkina Farso (Sahelzone) versetzt, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass die danach lechzen in einen Kühlschrank blicken zu können, in dem sie was finden. Sie selbst müssen sich häufig selbst die Frage stellen, wie finde ich etwas, um es in den Kühlschrank stellen zu können. Oder noch extremer, wo kriege ich einen Kühlschrank her, um zumindest über die Speisen etwas Abkühlung zu erfahren.

Inzwischen ist mir die Frage “Warum mein Kühlschrank andere etwas angeht” und vorallem warum man seinen Kühlschrank bei längerer Abwesenheit eigentlich nicht in Betrieb haben brauch bewusster geworden. Es geht hier vorallem um den Klimawandel. Zum einen hört man da, es wird trockener, zum anderen wird es feuchter und es gibt Gegenden, die mit dem Anstieg des Meeresspiegels zu kämpfen haben. Hierzu habe ich eine Produktion von Arte gefunden:

Die andere Frage, die sich jedoch stellt ist, was hat das Video mit dem Klimawandel in Afrika und möglicherweise für Burkina Faso zu tun. Auch hier hat Arte eine entsprechende Produktion mal gemacht:

Danach wurde exemplarisch mal ein Themenabend durchgespielt, wie dieser bei einem Chor aussehen könnte. Sinn macht es eigentlich erst einmal den Kontinent Afrika an sich vorzustellen als auch über den Aufschwung

Wir Mitteleuropäer sind eher von einem verhaltenen Wesen geprägt und fragen uns da schon eher, ob es Sinn macht ein Hilfsprojekt zu unterstützen was vielleicht danach untergeht. Man möchte gerne erfahren, was haben die Afrikaner eigentlich selbst schon erreicht oder wo gibt es Ansätze, die den Afrikaner zeigen – hier ergeben sich neue Möglichkeiten. Das Selbstbewusstsein dieses Kontinentes zählt also.

Aber wie kann man Selbstbewusstsein erlangen. Hier vielleicht die ungeschriebene Gegebenheit “Wissen ist Macht”.  Das Problem vorallem bei den Frauen in Afrika und auch in Burkina Faso ist, dass viele davon nicht Lesen und Schreiben können und von daher viele die Amtssprache Französisch, die in Burkina Faso gesprochen wird überhaupt können. Hier vorallem mit Bildungsangeboten ist der EED (evangelische Entwicklungsdienst) aktiv. Er gibt dort Alphabetisierungskurse und es geht sogar soweit, dass er Stipenien anbietet, um jungen Erwachsenen aus Afrika und Staaten mit einem geringen Bildungsangebot die Möglichkeit zu bieten in Deutschland und anderen Industrienationen eine Ausbildung oder ein Studium bei einer Universität machen zu können und dann mit diesem Wissen zurück in ihr Land gehen können. Wie wichtig Bildung ist, veranschaulicht folgender Film:

Was uns allen sehr gefallen hatte war eine Art Aufstellungsspiel, bei dem 2 Rechtecke auf den Boden geklebt werden. Ein großes und ein kleines. Das große ist etwa 3 x so groß wie das kleine. Das kleine soll Burkina Faso symbolisieren, das große Deutschland. Wir hatten hier zum einen die CO2-Emissionen verdeutlicht. Mit dem CO2-Rechner kann jeder selbst seine CO2-Emissionen ermitteln.

Die Deutschen hatten mehrer Packen an Streichhölzern gehabt. Die Burkener mussten mit einem einzigen auskommen. Noch besser konnte man dies an einer Schokolade verdeutlichen. Deutschland hatte einen ganzen Teller voll erhalten, die Burkener hingegen gerademal einen Riegel. Für unser Beispiel wurde später sogar noch gesagt, dass einer von den Deutschen in unserem Fall eigentlich 26 Riegel Schokolade essen müsste. Die Burkener hätten von dem kleinen Stück Schokolade, die sie sich teilen sollten sogar noch eine kleine Ecke abbrechen müssen und dies an Deutschland zurückgeben müssen.

Vorstellbar könnte sein auch einige afrikanische Titel zu singen, um sich auch mit der Musik in Afrika zu beschäftigen. Und siehe da, es gibt sogar einen Gospelsong, der aus diesem Land stammt:

aber auch ein Siyahamba oder ein anderer afrikanischer Titel passt da doch gut.

oder man nimmt dann doch Miriam Makeba

Der Kickoff zum Gospelkirchentag in Karlsruhe

Sunday, March 21st, 2010

Es war die perfekte Einstimmung auf die wieder anlaufende Gospelzeit nach einer längeren Sommerpause gewesen. Gemeint ist hier der Kickoff zum Gospelkirchentag 2010 in Karlsruhe, der genau 12 Monate vorher in Karlsruhe stattfand und dazu dienen sollte sich einen Eindruck von den 3 Tagen Gospelkirchentag machen zu können, die Stadt Karlsruhe schon ein bisschen kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und sich wieder etwas mit dem Thema Gospel auseinander zu setzen. Organisiert wurde das ganze von der Creativen Kirche aus Witten.

An dem Tag brach ich so gegen 15:00 Uhr auf, da es etwa 1,5 Stunden Zugfahrt nach Karlsruhe sind und ich erst noch mein Hotelzimmer in Karlsruhe beziehen müsste, das Hotel lag am Gottenauer Platz und witziger Weise hiess die Kirche unweit Lutherkirche (für einen FGCler sehr verdächtig). Allerdings von der Haltestelle war es ein kleines Stück zu laufen und so musste ich meine Unterkunft erst noch suchen. Wie es dem auch sei, da am Abend ein ökumenischer Gottesdienst stattfinden sollte, war ich auch genau um 17:59 an der Stadtkirche Sankt Stephan angekommen, die Weinbrenner dem römischen Pantheon nachempfunden hatte.

Weinbrenners Pantheon, Sankt Stephan in Karlsruhe

Hatte mich auch irgendwie an die Pauluskirche in Basel erinnert, die ein achteckiger Bau war und etwa vergleichbar war auch die Hallzeit bei Sankt Stephan gewesen – für Gospelkonzerte total ungeeignet. Aber nun wieder zurück. Ich ging also rein, nahm einen freien Platz ein und hatte direkt das Gefühl gehabt “Wenn Ruprecht da ist, können wir anfangen” wie manches Mal nämlich unser Chorleiter pflegt zu sagen. Es ging also direkt los mit den Feierlichkeiten.

Hier ein Ausschnitt vom ökumenischen Eröffnungsgottesdienst, bei dem auch Hans Christian Jochimson sang:

Anschließend ging es zum Kennenlerntpart über und man begab sich ins DGBHaus zum Kennenlernen. Schon bei dem Blick auf die Namensschilder “Carmen Kettner” vom Nürnberger Gospelchor und mir von Antalya bekannt war, auffiel. Auch sonst war es lustig, denn eine junge Dame, die von Stuttgart her kam sprach mich plötzlich an, “wir kennen uns doch von Xing her”. Ich also in Deutschland eine nicht ganz unbekannte Person offensichtlich. Der Freitagabend gehörte allerdings dem dänischen Chorleiter Hans Christian Jochimson, der den ersten Teil seines zweitägigen Referates “How to teach gospel” brachte und heben seinen Erlebnissen und Erfahrungen über seine Art und Weise, wie er die Gospelsongs einstudiert mit uns auch einige Lieder einstudiert hatte.

Den ersten Abend ließen wir dann gemeinsam ausklingen im Restaurant “alte Bank”, das unweit der Kirche Sankt Stephan lag. Wir munkelten, ob es vielleicht eine ehemalige Filiale der Hypo Real Estate war, denn in den Räumlichkeiten soll tatsächlich mal ein Geldinstitut untergebracht gewesen sein.

Der Samstag begann ersteinmal mit einem ausgiebigen Frühstück im Hotel und so gegen 10:00 Uhr dann mit gemeinsamen Singen im DGBHaus, zusammen mit diversen Chorleitern aus ganz Deutschland. Direkt die Reihe vor mir waren zwei der Vorstände von “Colours of gospel” gewesen. Wir hatten vielleicht eine Stunde gesungen als dann ein kleines Singbreak erfolgte und wir mitgenommen wurden auf eine Stadtführung von etwa 1 Stunde, bei denen man uns den Marktplatz mit seiner Pyramide zeigte

das Rathaus Rathaus in Karlsruhe und natürlich das Schloss Schloss in Karlsruhe zeigte. Auch wurde von der Stadtführerin angesprochen, dass Karlsruhe eine sehr junge Stadt sei, die künstlich angelegt worden wäre und auch als die “Fächerstadt” berühmt ist.Stadtansicht Karlsruhe als Kupferstich

Auf diesem Spaziergang hatte mich dann Friedhelm Matter, der Gründer und Leiter von “The golden harps” ist und mit Golden Harps offizieller Partner des Gospelkirchentages ist, angesprochen “Ich sei doch von Freiburg, es hätte bei ihm früher die Ina mitgesungen”. Und natürlich musste ich ihm dann erzählen, dass Uwe und Ina immer noch vom Bodensee extra zu den Sommerfreizeiten und zu den Jahreskonzerten des Freiburg Gospel Choirs anreisen würden.

Mit Hans Christian hatten wir dann die Gospeltitel nach vielleicht 5 Mal durchsingen abgeschlossen, wir lernten dabei zu fliegen und konnten auch bei manch anderem Mal die Aussage der Gospelsongs direkt nachvollziehen. Seine Kernbotschaft des Referates war sich in die Geschichte des Songs reinzuversetzen und beim Singen daran zu denken eben genau diese Geschichte dem Zuhörer so zu vermitteln, dass sich dieser damit identifizieren kann.

Auch für mich gab es den Anstoß bei den ganzen Gospelsongs und der dazugehörigen Choreografie mehr darauf zu achten, dass ich die Geschichte versuche irgendwie einzubauen und mit den Gesten und Bewegungen zu schauen, dass ich die Zuhörer irgendwie direkt anspreche. Inzwischen lächele ich innerlich darüber, wenn unsere Choreografen uns immer drauf aufmerksam machen, dass wir doch beim singen lächeln sollen. Auf dieses brauche ich inzwischen nicht mehr zu achten, denn wenn ich von Freude singe, dann freue ich mich in dem Moment automatisch – also ist das echt und nicht irgendwie künstlich erzeugt. Ein spontanes und anekdotisches Highlight, wo man köstlich lachen musste war, als plötzlich ein Grashüpfer sich auf dem Rednerpult niederließ, Hans Christian diesen aufnahm und dem Kirk Franklin, der als Logobestandteil in groß in einer Ecke des Raumes stand, ihm diesen in die Mitte der Stirn setze, genau dort wo indische Frauen ihren roten Fleck tragen.

Das Team der Crea ist später dann auf die Punkte des Gospelkirchentages eingegangen, hatte uns sogar eine DVD vom Gospelkirchentag in Hannover vorgespielt und hatte kurz einen Part vorgestellt, den Dieter Falk im Rahmen eines Masschoirprojektes mit uns einstudieren wollte. Die Melodie klang irgendwie nach dem Titel “Lean on me” von Kirk Franklin. Dass diese der Gospelpart aus seinem Musical “Die 10 Gebote” war, hatten wir damals natürlich noch nicht geahnt. Das er dieses noch im Rahmen von Fernsehauftritten promoten wollte wurde nur am Rand kurz angesprochen.

Alles in allem, ich hatte gestaunt wie offen doch die ganzen Menschen waren, hatte erfahren, dass extra eine Chorleiterin aus Dresden zum Kickoff angereist war. Hatte einen Chorleiter aus Giessen kennengelernt und wurde von verschiedensten angesprochen, ob wir mit unserem Chor bei der Gospelnacht zum Beginn des Gospelkirchentages auch anwesend seien. Hier konnte ich nur sagen, dass ich das gerne unserem Vorstand vorstelle, auch versuchen möchte mit unserem Carsten darüber zu sprechen. Auch mit Herrn Sedzik von der CREA hatte ich über meine Vorstellungen mit einer kleinen Lösung gesprochen gehabt, die ich allerdings in einem Gespräch mit Carsten dann verwerfen konnte. So blieb die Gastbeteiligung übrig.

Hier noch Eindrücke vom Gospelkirchentag 2008 in Hannover.

Chor aus dem Dreiländereck unterstützt “Die 10 Gebote”-Projekt bei der Carmen Nebel-Show

Thursday, March 11th, 2010

Ende November 2009 hatte ich plötzlich von der Creativen Kirche aus Witten erfahren, dass speziell aus der Region Freiburg 250 SängerINNEN für das Poporatorium “Die 10 Gebote” gesucht würden, aus dem der Titelsong bei der Carmen Nebel-Show, die am 08. und 09. Dezember in der Rothausarena in Freiburg aufgezeichnet wurde, gesucht würden. Also hatte ich mich prompt angemeldet.

rothausarena von aussen

So etwa am 3. Dezember erreichte mich plötzlich eine Rundmail über den Chorverteiler des Chores in dem ich zu diesem Zeitpunkt sang, dass aktuell noch 50 Sängerinnen gesucht würden und unser Chorleiter mit der CREA eine Kooperation geschlossen hatte, dass interessierte Chorsänger kostenfrei bei den Drehtagen unterstützend dabei sein könnten und im Gegenzug Werbung für unsere Konzerte gemacht würde.

Am Dienstag war ich also gegen 16:45 bei der Messehalle eingefunden, da wir uns vom Chor etwas abseits bei einem Geldautomaten treffen wollten. So nach und nach sind auch diejenigen angekommen, die entweder selbst angereist waren oder mit dem 1. Bus der Wittener Gruppe angereist waren. Es war zwar angegeben, dass man noch proben würde, allerdings fand etwa viertel nach fünf eine kurze Einweisung statt, wie sich Dieter Falk, der Komponist und vorallem seine Choreografin sich das Klatschen vorstellen würde. Also wurde wirklich ausgiebig das Klatschen geübt, was oh Grauss im Beat erfolgte (ein Gospler ist da den Off-Beat gewöhnt).

So um 17:30 ging es dann rüber in eine andere Halle, in der sich 2 große Muscheln befanden. Bei der ersten erfolgte sogar Rückprojektion mit mehreren Beamern. In der 2. Muschel sollten wir uns dann aufstellen, die Männer plötzlich nach vorne und davor aufstellen. Und so stand ich also in der 2. Reihe. Zu erkennen war gerademal Dieter Falk auf einem Podest und das rote Geblinke von mehreren Kameras. Insgesamt wurde das ganze vielleicht 5 mal wiederholt, dann hiess es plötzlich alles passt und das war es dann mit dem ersten Drehtag. Anschließend gab es noch eine warme Wurst mit Senf als Abendessen und der Tag war gelaufen. Einzigste Panne war, dass es leider einer Dame während dem Dreh schlecht geworden ist und sie mit Wasser aufgepeppelt werden musste, aber das war auch alles.

Am 2. Tag ging es erst einmal mit ausgiebigen Essen los, allerdings war statt Chiwapchici nur Maccaroni mit Tomatensauce zu finden, was den Veranstaltern natürlich gar nicht gepasst hatte. Aber bevor man hungrig eine Aufnahme macht wird auch das gegessen. So ab 20:00 hiess es dann Versammlung von einem der beiden Monitore und warten, warten, warten. Ab und an ging es an den Getränkeautomaten, um sich was nachzuholen. Vorallem kurz vor dem Auftritt hiess es plötzlich – Alle nochmal ordentlich Trinken, Pinkeln gehen und dann in Zweierreihen nichts wie raus. Der Song soll dieses mal sogar noch Besser rübergekommen sein, den nicht nur das Puplikum hatte kräftig applaudiert sondern hinter der Bühne auch das Fernsehteam.
Aufgezeichnet wurde an dem Tag allerdings nur die Ankündigung durch Carmen Nebel und ein kurzes Interview mit der Darstellerin der Ziborah, die gebürtige Freiburgerin ist.

Bahar Kizil