Posts Tagged ‘Dankbarkeit’

T. D. Jake – Hintergründe zum Titel Jesus you’re worthy to be praised

Thursday, November 17th, 2011

Es war eher Zufall gewesen als ich mich gerade entschieden hatte ein Hintergrundsposting zu einem anderen Titel von T. D. Jake zu erstellen, dass ich auch diesen Titel entdeckt hatten, bei dem auch so richtig wuppt.

Jesus, Du bist es wert angebetet zu werden
Jesus, Du bist es wert angebetet zu werden
Dadurch, dass er von ihm aufgenommen (hochgenommen) wurde, betest Du bereits den heiligen Namen an.

Jesus, Du bist es wert angebetet zu werden
Jesus, Du bist es wert angebetet zu werden

Er ist König der Danksagung
Und erhebe Dich, ihn zu preisen
Er ist dankbar in den Himmel aufgenommen worden zu sein
Und segne den heiligen NamenPreise ihn für das, was er (alles) getan hat
Danke ihm für den Sieg

Segne das heilige Königreich
Preise den Herren
Komm, lass es uns gemeinsam tun und den heiligen Namen preisen
Seine Liebe lässt Dich in die Hände klatschen
Alle, wenn Du verstehst

Jesus, Du bist es wert gepriesen zu werden

Winke mit meiner Hand
Halte meine Fäße
Winke mit meiner Seele
Erhebe meinen Herrn

Winke mit meiner Hand
Halte meine Füße
Winke mit meiner Seele
Erhebe meinen Herrn

Vamp:
Preise ihn
Lobe den Herrn

Preise ihn für das was er getan hat
Und segne seinen heiligen Namen

Vamp:
Jesus

Jesus, Du bist es wert gepriesen zu werden

Solo:

Preise ihn für das was er getan hat
Und segne seinen heiligen Namen

Preise ihn für das was er getan hat
Und segne seinen heiligen Namen
Preise ihn für das was er getan hat
Und segne seinen heiligen Namen

Jeus, Du bist wert gepriesen zu werden

Wenn man sich jetzt die übersetzte Lyrik so durchgelesen hat, dann wird manch einer denken “schon wieder so ein Lobpreislied”. Lothar Kosse hat dies ganz nüchtern gesehen und vertritt die Ansicht “Musik ist eine Schöpfung Gottes”. Noch mehr zum “Gottfaktor” und seinen Ansichten zu Lobpreis kann man in folgendem Interview erfahren.

Pastor T. D. Jake versteht es mit der Tatsache, dass es wert ist Jesus anzubeten, da er von Gott bei seinem Tode in sein Reich aufgenommen wurde und durch die Aufnahme Gottes er bereits einen heiligen Namen erhalten hat und man in diesem Zusammenhang ihn dann anbetet. Was einen auch stutzig macht ist der erste Satz der ersten Strophe “Er ist König der Danksagung”. Soll das etwa heissen, er wurde mit dem Worldavard im Kundenbeziehungsmanagement ausgezeichnet und ist ein gibt keinen Besseren in Sachen Kundendienst und Kundenfreundlichkeit. Würde das Christentum einer Aktiengesellschaft oder einem sontigen großen Wirtschaftskonzern entsprechen, dann ließe sich vielleicht darüber nachdenken. Allerdings würde solch ein Vergleich hinken und ist schlicht nicht verwendbar.

Als ich ein bisschen recherchiert hatte wie man König der Dankbarkeit verstehen könnte wurde ich auf König Salomon aufmerksam. Die Bibelfigur König Salomon wird in König 3,2-15 beschrieben.

So gesehen verstehe ich Salomon als “König der Dankbarkeit” aufgrund seiner Leidenschaft gerne Opfergaben für Gott zu bereiten. Der Rethoriker Clemens Ressel hat sich über König der Dankbarkeit ebenfalls seine gedanken gemacht. Der Mensch dankt gewöhnlich aber nur, wenn er zuvor in einem schlechteren Zu- oder Umstand sich befand und er jetzt das Gefühl hat, es geht ihm dadurch besser. Er dankt z. B., wenn er von einer schweren Krankheit geheilt wurde, oder wenn er es geschafft hat aus einem unterdrückten Land fliehen zu können. Aber so wie die Menschen unterschiedlich sind gibt es auch die unterschiedlichsten Gründe warum die Menschen einfach mal danke für etwas sagen möchten.

Ich glaub als besten Beweis, dass viele sagen “Der Herr / Jesus ist zu preisen” ist die Wundertat der Speisung der Fünftausend und das Wunder der Brotvermehrung. Wie man dies verstehen kann wird vielleicht in dem Video mit Ruth Lapide deutlich

Wenn sich Jesus als ganz normaler Mensch betrachtet, dann gibt es für ihn natürlich einen Grund dankbar zu sein, dass er im Himmel aufgenommen wurde und zwar in der Form wie man sie in der Bibel lesen kann. Der gläubige Mensch träumt immer davon aufzuerstehen zu werden und viele Religionen sind von der Wiedergeburt und einfach weiterzuleben, auch wenn dies in einem anderen Körper ist. Für den rational denkenden Menschen natürlich etwas was in Wirklichkeit für diesen nicht möglich ist, also ein Wunsch ist.

Erster Teil des Sechsteilers “Der Mann der 1000 Wunder

Ich habe einfach mal den ersten Teil dieses Mehrteilers eingebettet, da gerade für Kinder aufbereitete Filme Dinge am anschaulichsten und verständlichsten erklären. Damit kann man es gut verstehen, dass man jemanden, der soviel Gutes getan hat gerne für die Wohltaten segnen möchte. Für den Sieg kann man aber nur danken, wenn man etwas erreicht hat. Hier verstehe ich das es schlicht die Erkenntnis oder auch die Stufe der Selbstverwirklichung, die man erlangt hat.

Seine Liebe lässt Dich applaudieren. Vielleicht muss man erst einmal verstehen was es mit der Liebe von Gott aufsich hat.

Dass man mit Händen winkt oder auch mit der Seele winkt ist vielleicht ein Zeichen, dass Gottes Liebe in einen eingedrungen ist und eigentlich alles in einem auf jeweils eigene Weise dafür danken möchte.  Und dass man vielleicht auch mal seine Füße halten muss, weil sie vermutlich weh tun wird daran liegen, dass Gott nicht einfach wie ein Bushaltestellenhäuschen einfach an einem festen Platz steht und man muss nur wissen wo. Häufig muss man erst einmal lange suchen bis man den Weg zu Gott gefunden hat. Das muss man sinnbildlich verstehen, das wird vermutlich das jeweils individuelle Ziel der Selbstverwirklichung sein. Und in dem Trickfilm über Jesus wird auch deutlich, dass der Mensch Jesus etwas besonderes ist und man ihn hervorheben sollte.

Die beiden Vamps fassen es nur noch einmal zusammen, dass Jesus etwas besonderes ist und dass er es wert ist für all seine Werke und die Hilfestellungen, die er der Menschheit gegeben hat gepriesen zu werden.

Dorinda Clark Cole – Hintergründe zum Titel Nobody like jesus

Monday, September 19th, 2011

Von Dorinda Clark Cole hatte ich bereits vor einigen Jahren den Titel “So many times” gelernt. Auf Wunsch des Saxophonisten des Chores, in dem ich damals gesungen hatte, wurde der Titel nicht an den Jahreskonzerten gesungen. Hier ist nun ein anderer Titel von Dorinda Clark Cole, der ebenfalls ein schnelleres Tempo hat und nach meiner Meinung auch das Potential zum Wuppen hat.

Früh an einem Sonntagmorgen
Ein Gedanke wurde mir bewusst
(ungewiß, was sie sagt)
Gut, Ich würde immer noch verloren sein
Wenn er nicht für ihn gewesen war
Gut, ich weiß nicht, was ich tun würde
Wenn er mich nicht aus der Sünde heraus geholt hätte
Wo zum Teufel dachte (ich), hatte er mich
Ich bin mir sicher, dass ich ihn mir fernhalte, resultierend aus meiner Dankbarkeit
Eine Sache, die ich sagen kann, ist
Herr, ich danke Dir
Chor
Herr, ich danke Dir dafür, für Ihre liebevolle Anmut
Herr, ich danke Dir dafür, für alle Sachen Du für mich oh Herr getan hast
Herr, ich danke Dir dafür, für Ihren Sieg
Herr, ich danke Dir für, für alle Sachen Dufür mich getan hast
Vers 2
Sitze hier (und) erwäge
Über die Versuche, denen ich mich aussetzen durfte
Wo ich nicht weiß, was ich tun würde
Ohne seine erstaunliche Anmut
Gut ich würde noch verloren sein
Wenn sie (die Anmut) nicht für ihn gewesen war
ich weiß nicht, was ich tun würde
Ohne seine großartige Güte
Wo zum Teufel dachte (ich), hatte er mich
Ich wäre sonst sicherlich weg, resultierend aus meiner Dankbarkeit
Eine Sache, die ich sagen kann, ist Herr ich danke Dir -> yeeaahh
Chor
Herr gebe Du mir Stärke (und Energie)
Helfe mir, ihn zu bilden (jede Stunde)
Ich warf auf Ihnen (meine Sorgfalt)
und alle meine Belastungen – DU (entblößt)
Wiederholung
Da ist niemand
Niemand mag Jesus
Wiederholung
Beliebig
Ich komme so wie Du es dachtest, so wie Du das Leben gedachtest
Dass Du das Leben reichlich haben konntest,
Ich komme, weil ich liebe (yeaahh), komme, weil ich mich interessiere
Diese Zeite versuche ich mal sinngemäß zu übersetzen – es scheint mir, dass man die Ursache gefunden hat und jetzt ein Fundament erhalten zu haben auf dem man jetzt seine neue Sichtweise aufbauen kann.
Ich blickte in Richtung des Nordens, Blick in Richtung Süden
Ich könnte niemand nicht finden, um mir zu helfen, diesen Kampf zu kämpfen
Ich blickte in Richtung des Himmels, der in Richtung des Himmels geblickt wurde
Marias kleines Baby, was sein Namens mächtiger Jesus.

Vielleicht mögen viele denken, die nur die ersten beiden Zeilen gelesen haben. “Nett, wenn ich am Sonntag frei habe, ausschlafen kann, dann habe ich so manchen Gedanken (aber irgendeinen)”.  Man fühlt sich da eigentlich noch nicht richtig angesprochen. Wenn dann allerdings noch die 3. Zeile gelesen wird, dann fragt man sich vielleicht plötzlich warum denn plötzlich sowas. Warum meint jemand, dass er plötzlich verloren ist, geht es ihm denn nicht gut. Ich entnehme aus den drei Zeilen, plötzlich wird einem bewusst, dass man die ganze Zeit eigentlich nur so vor sich hingedümpelt hat und gar nicht bewusst gelebt hat, vorallem nicht im Hinterkopf hatte, dass da jemand da ist, der für einen vielleicht etwas wie eine Art Coach sein kann, Gott eben.

Schon häufig habe ich in den Übersetzungen von Gospeln die Stelle angetroffen “er hat mich aus der Sünde geholt”. Ich hatte daraufhin ein bisschen gegoogled und auf war auf ein Blogpost zu Propheten im Koran, da wird vielfach die Meinung vertreten, dass Propheten frei von Sünde ist. Ein bisschen weitergedacht bin ich auf Paulus gekommen, weil soweit ich mich erinnern kann teilweise prophetenähnlich gewirkt hatte. Vielleicht ganz schön erklärt wird die Person Aaron, der Moses lange begleitet hatte, in folgendem Interview

Was ich hier raushöre ist aber eher, dass der Aaron eher in innerlichen Frieden gelebt hatte, vielleicht ist das auch mit sündenfrei zu verstehen. Aber um sündenfrei zu leben, muss man auch bewusst sein was den Sünde ist. Das verstehe ich auch in dem Ausspruch “Zum Teufel er hat mich”. Er hat mich erwischt oder ertappt. Man ist als Mensch doch nicht unfehlbar. In meinen Augen ist soetwas aber auch ein Stück Selbsterfahrung, denn erst wenn man sich selbst kennengelernt hat kann man an sich arbeiten.

Der Satz “ich bin mir sicher, dass er ihn mir fernhält” erinnert mich an den Titel “Shake the devil off” von Dorothy Norwood. Das bedeutet schüttele den Teufel ab, denn nur so wirst Du nicht in die Tiefe gezogen und im Leben vorallem vorankommen. Und genau die Tatsache, dass der Teufel abgeschüttelt werden konnte, hat man erfahren und man ist Gott dankbar dafür, dass er einem die Augen geöffnet hat und wichtige Erkenntnisse für einen künftigen Lebensweg gegeben hatte.

Im weiteren Verlauf des Gospels habe ich den Eindruck, dass sich in die Person Jesus versetzt wird und wie dieser als Mitmensch gesehen wird. Und zwar wird Jesus in seinen letzten Stunden beschrieben. Es scheint niemand da zu sein, der bereit ist ihn zu verstehen. Einige vorallem die Priester betrachten ihn als Schwachmat, Möchtegern, vielleicht sogar als Scharlatan oder vielleicht in Worten heutiger Poltik als Revolutionsführer, der Menschenbewegungen zu einem anderen auch politischen Denken führen möchte, vorallem wenn man an den Umgang mit den Römern denkt. Und dass Jesus verurteilt wird kann man der Zeile entnehmen “niemand mag Jesus”.

Die Worte “Herr, gebe mir Stärke” kann zu allem möglichen benutzt werden. Jesus kann im Moment seiner Kreuzigung mit Gott kommuniziert haben, dass sein Geist in den Himmel aufgenommen werden soll. Es kann für einen Obdachlosen auch heissen “halte durch, gib Dich jetzt nicht auf – es werden bessere Zeit noch auf einen zukommen”. Und vorallen Stärke erreicht man, wenn man sich etwas aufbaut. Das wird in dem nächsten Satz deutlich “Helfe mir ihn zu bilden”. Gemeint scheint hier mit Sicherheit den Glauben aufzubauen. Mit dem festen Glauben doch aufzugeben blickt man sich um und meint sich in einer total verlassenen Landschaft zu befinden. Man enpfindet, dass hier weder einer da oder sonst irgenetwas findet, was einen weiterbringt. Sehr anschaulich wird solch eine Situation in folgendem Interview beschrieben.

Man hat das Gefühl es ist nicht einmal ein Gegner da, nicht einmal der innere Schweinehund gegen den man kämpfen kann. Und trotzdem hat Maria einen Sohn geboren, der etwas ganz besonderes ist und er vorallem in vielen Dingen überlegen sein wird.

No Limit – Hintergründe zum Titel “Lord prepare me”

Tuesday, January 11th, 2011

Der Titel beschreibt es eigentlich kurz und knapp “Herr, bereite mich vor”. Ein weiterer Titel, der auf dem Workshop “Gospel und Wellness 2011″ auf dem Programm stand.

Herr bereite mich darauf vor, ein Heiligtum zu sein.
Rein und heilig, bewährt und wahrhaftig.
Mit Dankbarkeit werde ich ein lebendiges
Heiligtum für Dich sein.

Vamp für den Sopran
Herr, Herr, Herr ich werde für Dich leben

Vamp für den Alt
Herr bereite mich vor, Herr bereite mich vor, ich werde für Dich leben.

Vamp für die Männerstimmen
Ich werde für Dich leben.

Das Lied muss wohl von jemanden komponiert worden sein, der zum Ausdruck bringen wollte, dass er eigentlich gerne so sein wollte wie Gott. Ihm ging es seine Bedeutung zu zeigen. Ihn verehren die Menschen, er ist etwas Besonderes was einen bestimmten Status genießt. Vorallem betrachtet er den Herr als etwas was nicht irgendwie durch die Umwelt manipuliert worden ist. Es sind wahre Worte und Taten, die er für denen ausgesprochen und getan hat. Vorallem er hat in den Augen des Komponisten sich auch nichts zu schulde kommen lassen und alles war wohlüberlegt und mit Bedacht getan. Und das man jetzt zum Heiligtum werden möchte betrachtet man als Dankbarkeit gegenüber dem Herrn. Es ist ein Dankeslied an Gott, dass er so wunderbar für einen ist und man ihm gerne nacheifern möchte. Viele sehen den Lobpreis als eine Art der Ausdrucksweise, die mehr als nur nettes Musikmachen ist. Der christliche Sender Bibel-TV hat in seiner Sendereihe “Das Gespräch” auch zu diesem Thema ein Interview geführt.