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Bishop Larry D. Trotter – Hintergründe zum Titel with god I can

Friday, May 1st, 2015

Von Larry D. Trotter hatte ich schon vor einigen Jahren einen Titel gesungen. Sehr gut kann ich mich noch daran erinnern, dass es damals richtig schwierig war den Text, der zu singen war zu ermitteln.  Eine Lyrik fand sich damals nicht und es galt dann sich durch den Song durchzuhören. Zum Glück konnte ich zu diesem Song eine Lyrik finden, die auch sehr prignante Botschaft hat und vom Text her es schnell auf den Punkt bringt.

Mit Gott kann ich es
Mit Gott ist es möglich, ich kann es
Mit Gott kann ich es und es wirkt in mir

Ich kann Berge versetzen, die mir im Weg stehen
Was immer auch kommt, ich werde drauf vorbereitet sein und es geht mir gut
Mit Gottes Hilfe
Mit Gott kann ich es

Vamp:
Nichts ist zu hart (für mich)
Ja, ich habe Gott

Bridge:
Mit Gott kann ich es ( 8 Wiederholungen)

Ending:
Mit Gott kann ich es, kann ich es tun.

In den Gottesdiensten in den Vereinigten Staaten ist es durchaus üblich,  dass für jemanden gebetet wird und sich an das Gebet direkt ein Dankessong anschließt.

In dem Gospel wird meiner Meinung nach von jemanden erzählt, der in der Gesellschaft nicht richtig wargenommen wird und auch eigentlich an sich selber zweifelt. Allerdings hat er Halt gefunden – Halt in Gott. Sehr interessant ist hier vielleicht die Dokumentation über salafistische Juden, die der Sender Arte produziert hatte. Es wird hier von einer Bevölkerung berichtet, die ständig auf dem Kampf um Anerkennung und ihre Stellung in der Gesellschaft ist. Sie möchten gerne eine Identität erhalten. Durch ihren jüdischen Glauben fühlen sie sich gestärkt, sie sind plötzlich wer.

“Ich kann Berge versetzen” – gut wenn man dies wörtlich nehmen würde, dann muss man erstmal grinsen. Physikalisch gesehen ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Allerdings, wenn man es im übertragenen Sinn betrachtet, dann wird einem schnell klar was gemeint ist, der gestärkte Selbstwert. Man gibt nicht gleich aus, wenn man vor einem großen Problem steht, sondern man schafft es Ruhe zu bewahren, vielleicht mal drüber nachzudenken und früher oder später auch eine gute Lösung dafür zu finden.

Die Probleme, die gerade in der Interviewproduktion von Bibel-TV angesprochen werden können vielfältig sein. Der eine leidet unter Depressionen und plötzlich sieht er plötzlich wieder Licht und merkt er ist wer. Andere leiden unter Eßstörungen oder anderen Dingen.

Manchmal kann das Selbstwertgefühl bereits gestärkt werden, wenn man einfach merkt, dass da jemand ist, der einem zuhört und vorallem, der einem vertraut. Und meiner Meinung ist es auch wichtig, dass gerade Menschen, die sich schlecht fühlen merken, dass ihnen Vertrauen geschenkt wird und sie sich auch wieder richtig hingestellt fühlen, wenn sie mal umgefallen sind.

Carole King – Hintergründe zum Titel “You’ve got a friend”

Saturday, January 15th, 2011

Lang lang ist es her wo ich den Titel sogar selbst gesungen hatte.

Er ist eigentlich ein Titel, der gerne bei Hochzeiten gesungen wird. Diesmal ist es kein Dankeslied sondern ein Lied, bei dem Gott zu einem spricht. Und im Endeffekt wird nur ein kleiner Wink gegeben “Hey, ich sehe, dass Du gerade nicht weiter weist. Wenn Du Hilfe brauchst ich stehe zur Verfügung”.

Wenn du down bist und bekümmert und liebevolle Pflege brauchst
Und nichts richtig läuft
Schließe deine Augen und denke an mich und schon bald werde ich bei dir sein
Um selbst deine dunkelste Nacht zu erhellen

Refrain:
Du brauchst nur meinen Namen zu rufen und du weißt, wo immer ich bin
Ich komme gelaufen, um dich wieder zu sehen
Winter, Frühling, Sommer oder Herbst, du brauchst nur zu rufen
Und ich werde da sein – ja das werde ich
Du hast einen Freund

Wenn sich der Himmel über dir dunkel färbt und voller Wolken hängt
Und der alte Nordwind beginnt zu wehen
Kopf hoch! Rufe einfach laut meinen Namen
Schon bald werde ich an deiner Tür klopfen

Bridge:
Ist es nicht gut zu wissen, dass du einen Freund hast
Menschen können so kalt sein
Sie verletzen dich, lassen dich im Stich
Ja, sie nehmen deine Seele, wenn due sie lässt
Oh ja, lass das nicht zu

Im Gospel geht es vorallem darum, dass er für einen da ist. Er ist vorallem ein Freund für welche, die sich vielleicht unter Depressionen oder sich einfach am Boden fühlen. Der Herr sagt zu einem, dass man seine Augen schließen soll und wenn man dies tut spürt man wie er als Freund zu einem kommt. Und er sagt, er sorgt dafür, dass auch die dunkelsten Stellen in denen man sich derzeit gefindet ausgeleuchtet werden und man wieder Zuversicht gewinnt. Und man könnte es fast mit dem roten Knopf vergleichen, den Sozialstationen an Senioren ausgeben den Hausnotruf. Einmal gedrückt und schon kümmert sich der Sozialdienst um Hilfe. Und auch hier heisst es, einfach sich bemerkbar machen und man erhält die Hilfe, die man benötigt. Skiferien, Sommerloch – nein das kennt der Herr nicht, er bietet einen Seelensupport vom feinsten 24 Stunden am Tag und dies an 365 Tagen im Jahr. Und das selbst der Freund und Helfer einmal Hilfe braucht, darüber wurde eine Interviewsendung im Rahmen der Sendereihe “Das Gespräch” von Bibel-TV produziert.

Hier vielleicht ein Beispiel wie man konkret ein Freund für einen sein kann. Bibel-TV hat ein Interview mit einer Seelsorgerin geführt, die Seelsorge bei der Loveparadekatastrophe 2010 betrieben hat.