Posts Tagged ‘Dinge hinterfragen’

Richard Smallwood – Hintergründe zum Titel follow the star

Friday, December 21st, 2018

Mir war der Titel zum ersten Mal bei den Gospelweihnachten der “Die KisSingers” in der Erlöserkirche von Bad Kissingen begenet. Und dieser Gospel passt sehr gut in die Weihnachtszeit. Follow the star – folge dem Stern

Frei übersetzt durch Jörg Wöltche ergibt sich folgender Text:
Ein Stern scheint, um dich herauszuführen aus Verzweiflung, um dir zu zeigen, dass sich jemand sorgt, um die Gefangenen zu befreien, für dich und mich.
Ein Stern schein, um dich aus einem neuen Leben zu führen. Ein Kind ist geboren, um dich zum Licht zu führen. Ein neugeborenes Baby, um Freude und Liebe zu bringen, ein heiliger Erlöser von oben. Folge dem Stern zu einer Welt von Frieden und Licht,  folge ihm, der den Weg duch die Nacht erhellt. Dieser Stern scheint für alle Menschen. Folge dem Stern nach Bethlehem – zu einer Welt der Freude und des Friedens.

Was die Sterndeuter genau zu jener Zeit gesehen haben ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Es kann der Halleysche Komet gewesen sein. Es können sich aber auch Konstellationen aus Jupiter und Saturn bis hin zu Jupiter, Venus und Mond gewesen sein, die eine Art Pseudostern gebildet hatten wo man angenommen hatte, dass dieser einen Hinweis geben möchte.

Den Aufbruch wagen ist in eine  Predigttext der Predigtreihe “Weihnachten für Fortgeschrittene” zu lesen, die sich auf Matthäus 2, 1 – 12 bezieht. Aufbruch steht meist dafür, dass man etwas hinter sich lässt. Bei einem Visionär steht es, man hat eine Idee und möchte jetzt zur Tat schreiten, es anpacken und schauen ob sich seine Idee verwirklichen lässt.

Das Nachrichtenportal für Brandenburg berichtet wie schwierig es Gefangene nach ihrer Entlassung aus der Justizvollzugsanstalt haben. Immernoch bestehen Vorurteile “Das ist doch ein Knacki gewesen, wieso…”, die es diesen Menschen schwierig machen eine Wohnung oder einen Job zu bekommen.

Ein interessanter Ansatz ist hier Häftlinge als Jugendcoaches einzusetzen. Das Video, eine Galileofolge, zeigt wie Häftlinge einer Klasse Jugendlicher demonstrieren wie ein Tag in der Justizvollzugsanstalt aussieht. Manche der Jugendliche hatten bereits Delikte begangen. Vielleicht lernen sie hier, was wohl der sinnvolle Weg ist seine künftiges Leben gestalten zu können.

Interessant ist vielleicht der Vergleich aus dem Video mit der Tatsache der Sterndeuter, wenn man es von den Worten “auf Gottes Wort hören” betrachtet. Die Sterndeuter wussten genau, was sie für eine Aufgabe haben. Im Video hingegen kann man von Brocken reden, die man so in der Zeit aufgeschnappt hat und heute mal so, morgen mal so ansieht. Im Endeffekt, heute sind so manche Dinge nicht eindeutig. Da kann man sich schnell die Frage stellen “hat man da überhaupt auf ein Wort gehört”, vorallem “hat man die Worte überhaupt verstanden”. Das ist nämlich auch immer die Sache, viele Worte sind nicht unbedingt verstanden worden. Die Herren im Altertum hatten diese oder zumindest waren sie im festen Glauben, dass sie die Worte verstanden hatten. Dann kommt allerdings hinzu, die Worte Gottes kamm man physikalisch betrachtet nicht wahrnehmen. Es wird keine bestimmte Frequenz ausgesendet, bei der man sagen kann, hier sind für den Menschen hörbare Signale enthalten, die er wahrnehmen, in seinem Hirm auswerten und den Inhalt verstehen kann. Allerdings erhält man eine Art Orientierung und Lebenshilfe durch Selbsterkennung. Gott spricht praktisch zu einem in dem Moment, wenn man die Dinge hinterfragt “warum hatte ich es so gemacht, warum nicht anders und warum mache ich es plötzlich so”.

Das Beste geben

Vielleicht betrachtet man es erst einmal vom Standpunkt her “etwas geben” im Sinne von “etwas hergeben, etwas opfern.

In obigem Video geht es um die Religion den Islam, da ist die Rede von sich Gott hingeben, sich ihm opfern im Sinn von hingeben.

In den Kapiteln Moses ist von tierische Opfern die Rede. Im Altertum hat man häufig Tiere geopfert, da man annahm, dass es die Götter wohlstimmen würde. Wie man ein solches Opfer darbringen sollte ist im Buch Moses sehr genau beschrieben. Vielleicht am deutlichsten wird die Rolle des Opfers, die der Mensch bringen sollte das 4. Buch Moses. Es ist “in der Wüste” betitelt. Wenn man so leben will mit Gott, dann ist gemeint, dass man mal die Ärmlichkeit, die Karkheit der Landschaft und die Qualen mit denen man ums Überlegen kämpfen muß. Eben all das mit dem man in der Wüste ausgesetzt ist.

Sein Talent, seine Begabung entdecken

In dem Video wird kurz auf die psychiologischen Hintergründe des ersten Eindrucks eingegangen. Aber schnell geht es dann zu dem Punkt, dass man gerne hinterfragt, könnte der erste Eindruck, den der andere von einem gewonnen hat passen oder war man da zu ungeschickt. Könnte man da vielleicht noch etwas besser machen. Viele Ideale, die kommuniziert werden mögen allerdings aufgesetzt sein. Auf was die Dozentin im Video hinausmöchte. Man übernimmt vieles von anderen, allerdings ist dies dann nicht unbedingt authentisch. Viel glaubwürdiger wird man, wenn das Ideal in einem geboren wird. Mir fällt in dieser Hinsicht ein simpler Spruch ein. “Sei Du selbst, alle anderen gibt es schon”. Im Bezug jetzt auf das Vorherige – sein Bestes geben. Vielleicht stellt man plötzlich fest, dass man sein Bestes eigentlich noch nie gegeben hat. Plötzlich kommen Fähigkeiten und Talente zum Vorschein, die man bislang noch nie entdeckt und genutzt hatte.

Von daher kann man den Songtitel dann auch so verstehen “Folge dem Stern, der zu dem führt was Du wirklich bist”.

A. Reif – Hintergründe zum Titel Lift jesus up

Monday, November 7th, 2011

Im Chor nennen wir es schlicht, eine Rocknummer oder eben ein Titel, der wuppt.

Das Video ist nicht ganz passend zu der Version von A. Reif, die von Karl Gehweiler noch leicht umarrangiert wurde.

Hebe Jeus hoch und schenke ihm seine Anerkennung, erfreue Dich an ihm und rühme seinen Namen
Hebe Jeus hoch und schenke ihm seine Anerkennung, erfreue Dich an ihm und rühme seinen Namen,
weil er der König der Könige und der Herr über die ganze Erde ist.

Er ist gestorben, um wieder aufzuerstehen und hat für uns sein Leben geopfert.
Seine Liebe ist größer als all die Liebe auf der ganzen Welt

Hebe Jeus hoch und schenke ihm seine Anerkennung, erfreue Dich an ihm und rühme seinen Namen,
weil er der König der Könige und der Herr über die ganze Erde ist.

Der Teufel hat keine Chance und Jesus Christus hat gewonnen. Seine Liebe wird Dich dahin führen wo Du ewiges Leben mit ihm erhälst.

Vamp:
Hebe Jeus hoch und schenke ihm seine Anerkennung, erfreue Dich an ihm und rühme seinen Namen,
weil er der König der Könige und der Herr über die ganze Erde ist.

Wenn ich mir die Lyrik zu dem Titel mal durchlese, dann erinnert es mich direkt an 2 Titel. Der eine “Shake the devil off” von Dorothy Norwood und der andere “Deeper than” von Hans Christian Jochimsen. Vielleicht muss man direkt erst einmal beim Titel “Deeper Than” anfangen, den Hans-Christian Jochimsen komponiert hat, um darin zu beschreiben wie sehr uns Gott liebt. Er versucht es damit zu beschreiben, dass diese tiefer als der Ocean ist und der ist teilweise tiefer als der Mount Everest hoch ist und Forschungen in solch einer großen Tiefe aufgrund des starken Wasserdruckes schier unmöglich sind. Auch die Breite des Sonnenscheins kann in Zahlen oder gar einer Maßeinheit gar nicht ausgedrückt werden, selbst die Sonne ist im Vergleich zur Erde schon gigantisch groß. Auch die zwischenmenschliche Liebe ist kaum meßbar und man kann vielleicht mühsam die Liebespärchen auf der Welt zusammenzählen und sich sagen, es wird warscheinlich die 5fache oder vielleicht eher schon in das unendlichgehend Vielfache davon sein.

Vielleicht bedeutet es einfach, es muss die Liebe gelebt werden. Um das zu verstehen nützt vielleicht folgende Reportage.

Allerdings ist der Song nicht nur so zu verstehen, dass man Nächstenliebe betreiben soll, sondern, dass der Herr auch eine Wertschätzung erfahren möchte. Die Wertschätzung kann man ihm vielleicht geben, wenn man irgendwann einfach wieder Gott bewußter wird. Zum Theme “Glaube – Liebe – Hoffnung” hat der Sender Bibel-TV in der Sendereihe “Das Gespräch” ein Interview geführt.

“weil er der König der Könige ist”. Da fragt man sich vielleicht erst einmal, was soll das denn. Es gibt doch nur König oder im Adel höherwertig ein Kaiser. Aber was darf man denn unter einem Oberkönig verstehen. Wenn man allerdings die Weihnachtsgeschichte im Detail mal gelesen hat, dann wird einem klar, dass Jesus etwas Besonderes ist und die Adventszeit die Zeit ist, die auf das Kommen Jesus vorbereitet. In der Bibel-TV-Sendung Erasmus wird diese Aussage kommentiert und vielleicht auch sehr verständlich gemacht.

“Der Teufel hat keine Chance… “. Um diese Phrase zu verstehen muss man vielleicht reinversetzen, wenn jemand vielleicht doch vom Teufel besessen wurde. Michael Winterhoff, Kinderpsychiater hatte ein Buch rausgebracht “Warum unsere Kinder Tyrannen werden”

Hier kommt zur Sprache, dass Kinder heranwachsen andere fremdzusteuern. Und wenn man die Dikaturen betrachtet, dann kann man in der Tat feststellen, dass die meisten Landleute dieser Diktaturen stur dem folgen was ihnen das Regime vermittelt, ohne, dass die Dinge hinterfragt werden. Der Teufel hat in dem Fall keine Chance, wenn das was er von einem will hinterfragt wird und man sich plötzlich sagt, dass muss für einen ja gar nicht mal gut sein, was von einem verlangt wird und man sich weigert. Und es entwickelt sich eine Art Eigenstolz und Selbstwertgefühl.