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Was hat Paris mit Karlsruhe zu tun, Gospel n Life Harmony beim Gospelkirchentag

Friday, June 29th, 2018

GOspel’N Life Harmony sind ein Chor aus 25 Choristen.
Begleitet von Musikern, die in ihren jeweiligen Kategorien hervorragen (3 Keyboards, 1 Bass, 1 Schlagzeug) und natürlich ein Chorleiter ohne den der Chor nicht sein würde: Mireille Patel!

Wenn ich es richtig verstehe schreiben sie, dass es beim ersten Auftritt gerademal 2000 Leute waren, die aktiv dabei waren. Beim ersten richtig Konzert hatten sich 12000 Menschen drann beteiligt.

Schon früh, im Alter von 7 Jahren begann die Chorleiterin mit Klavier und lernte Musiktheorie. Im Jahr 1993 wurde mit dem Namen “Believe” ihre erste weibliche Gospelgruppe gegründet. Gerademal 5 Jahre später, im Jahre 1998 trat sie in den Chor “Evangelium Akkord Sänger” unter der Leitung von Monique Ange-Hertin ein.

Dieses Treffen kann man als Durchbruch für Mireille ansehen und es bildet den Anfang ihrer neuen Berufung als Chorleiterin.
Es folgen für sie andere herausragende Erfahrungen wie ihr treffen und Zusammenarbeit mit Liz MC Comb und Edwin Hawkins (Komponist des berühmten “Oh Happy Day”).
3 Chorleiter, die die Rolle des Modells und der Säule kombinieren, erlauben Mireille, ihre künstlerischen Qualitäten für die Leitung eines Chores als Chordirigent zu entwickeln: Regine La Passion, Monique-ange HERTIN und Isabelle Seeer.
Und so beschließt Mireille, Ihren Chor “GOSPEL’N Life Harmony” zu kreieren, der die Hallen emotional entzündet und deren Repertoire für den Rest sorgt!

Gospel n Life sind ziemlich aktiv. So beteiligen sich die Gospelformation am Pariser Kulturfestival, das auch ein Festival der Stimme beinhaltet, das sie schlicht “Singing Paris” nennen. Hierfür haben sie eine nicht gerade unbekannte Location ausgewählt nämlich die Eliteuniversität Surbonne in Paris.

Daneben setzt Gospel n Life Harmony sehr auf die entstandenen Kontakte und freut sich hier, dass sie schon mit Gruppierungen und Gospelgrößen wie: Gospel for 100 voices, dem Gospel Music Workshop of America (GMWA), Gospel Chords Singers.

Gospel n Life Harmony sagt sich ganz offensichtlich, was sie bereits in der Surbonne in Paris hinbekommen haben geht vielleicht noch größer und außerhalb von Paris. Sie freuen sich sehr Karlsruhe beim Gospelkirchentag 2018 zum Wuppen zu bekommen.

Gospelworkshopwoche mit Angelika Rehaag in der VHS im alten Kloster Inzigkofen gerade zu Ende und Fortsetzung folgt

Saturday, September 19th, 2015

Ja es ist möglich nicht nur um die 40 Teilnehmer zu sein sondern exakt 60. Wer einmal Angelika Rehaag beim einige Tage in Inzigkofen erlebt hat, der kommt gerne wieder.

Von einer Schweizerin, erzählte wie sie auf den Workshop aufmerksam wurde. Sie war den Donauradweg entlanggeradelt und hatte einen kurzen Halt am VHS-Heim in Inzigkofen gemacht, gesehen, dass es dort einen Gospelworkshop gab und gleich reingegangen zur Anmeldung und sich direkt für diesen Kurs angemeldet.

Es ist schon eine etwas andere Art wie Angelika Rehaag ihren Gospelgesang wünscht. Er soll eher gerufen klingen, aber auch so, dass die Stimme geschohnt wird und der Hals nicht darunter leiden muss. Es mag ungewohnt sein, wenn man aufgefordert wird wie eine Mickymaus zu klingen.

“Diese Stelle ist vorgezogen – stellt euch eine alte Schreibmaschine vor, ich will diese Stelle praktisch auf dem Ping haben”. Solche und ähnliche Anekdoten sorgten für Auflockerung und jeden Tag gab es an angebrachter Stelle eine andere.

Foto: Ruprecht Helms

Und bereits am ersten Tag hieß es. “Um 19 Uhr treffen sich Tenor und Bass und ich möchte ihnen einige Tipps zum Gesang geben” äußerte Rehaag. Jeder der Anwesenden musste erst einmal eine Tonleiter singen, zum Teil auch 2 oder 3. Sehr interessant war dann z. B. der Tipp einfach mal mit dem einen Bein nach vorne zu gehen und seinen Kopf ein bisschen anzuheben. Auch nicht jeder wußte es, dass das Heben der Augenbrauen sich auf die Stellung des Gaumensegels sich auswirkt, dass landläufig auch als Zäpfchen bezeichnet wird. Am Ende der 1,5 Stunden Stimmtraining fragte Angelika Rehaag in die Runde wie es denn jeder empfunden hatte und viele äußerten, dass sie es umfunden hatten, dass sie voluminös klangen, dass es allerdings sehr angenehm war mit dem Singen und sie das Gefühl hatten, dass sie sich gar nicht sonderlich angestrengt hatten.

Ein “Agnus Dei” von Michael W. Smith bzw. Donnie McClurkin mag zwar sehr ergriffen klingen. “Aber bitte keine Schlangenbeschwörung”. So äußerte sich Angelika Rehaag beispielsweise was die deutliche Aussprache der Worte angeht. Klassisch gesungen möge das zwar sehr anmutend für einen selbst klingen. Allerdings bei vielen Kehlen vermischt sich das einzelne Wort schnell mal zu einem Brei und wird nicht mehr so gut verstanden. Vorallem man stelle sich jetzt ein große Kirche vor und man möchte gerne, dass unverstärkt auch die letzte Reihe etwas von dem Inhalt mitbekommt. “Ich will eure oberen Zähne sehen, die unteren interessieren mich nicht”. Andernfalls kann es passieren. “Ich ziehe euch die Oberlippe über die Nase und wenn dies beim Konzert erfolgen muss” äußerte sich Rehaag diesbezüglich.

Spätestens beim Abschlußkonzert am Freitag merkte man, es hatte einen Sinn gehabt, dass es galt eher in die Nase reinzusingen und vorallem bei Sopran und Alt nicht immer in Kopfstimme zu singen, denn macht man vielleicht eine Tür zur Kathedrale im Kopf auf, klingt schön klassisch – nur das kriegt das Puplikum in der großen Kirche nicht so mit, weil man dann einfach zu leise klingt und es auch fürchtbar anstrengend ist.

Foto: Ruprecht Helms

Alle Anwesenden freuen sich auf eine Fortsetzung und der Termin steht bereits fest. Am 28. August 2017 begrüßt Angelika Rehaag erneut zu einer Chorwoche Gospelgesang in der Volkshochschule im alten Kloster Inzigkofen.

Rizen – Hintergründe zum Titel Just can’t tell it

Wednesday, July 13th, 2011

Von diesem Frauenduo, die sich Rizen nennen, war ich bereits 2010 begeistert als wir von denen den extrem schnellen Titel “View that city” gelernt hatten.

Der Titel von Rizen wird sich an einen Gospel von Edwin Hawkins anlehnen, der Text ist allerdings nicht absolut identisch mit untem stehenden.

1. Vers
Wenn ich das Leben nochmal rekapituliere
Ich denke an das, was Gott für mich getan hat
Soviel hat er getan
Und ich kann  es gerade nicht allen erklären

Chor
Ich kann es allen nicht erklären gerade
Aller er ist mein und alle gewesen
Ich kann es allen nicht erklären gerade

Solist
Was der Herr für mich getan hat

2. Vers
Wenn ich an seine Güte denke und alle, die er für mich getan hat
Meine Seele schreit heraus Halleluja
Ich lobe Gott für die Einsparung …

Chor
Ich kann sie alle nicht erklären gerade
Aller er ist mein und alle gewesen
Ich kann sie alle nicht erklären gerade

Solist
Oh, was der Herr für mich getan hat

Solist
Und dieses ist eine Sache, die ich Ihnen erklären möchte
Als ich eines Tages mal krank war, heilte er meinen Körper, ja, das er tat (der ist, was er für mich getan hat) und ich bin in der Lage davon zu erzählen.
Er gab mir ein Lied, das die Engel nicht singen können (der ist, was er für mich getan hat) Ruhm-Halleluja, ich bin zurückgekauft worden.
Das ist, was mein Gott für mich getan hat
Ich möchte eine weitere Sache sagen
Aus dem Dreck und dem an mir klebenden Lehm holte er mich heraus, ja er tat ab (der ist, was er für mich getan hat)
Oh, dann setzte er meine Füße auf einen Felsen, um bei mir zu bleiben, ja er tat (der ist, was er für mich getan hat)
Das ist, was er für mich getan hat

Vamp
Ich kann nicht
Ich nicht
Kannst Du es einfach nicht
Ich kann gerade nicht es allen (erklären)

Vamp
Mach einigen Krach
Ich kann es gerade nicht erzählen

Ich kann es nicht allen erzählen

Vamp
Ich kann es nicht erzählen

Der eigentliche Kern von dem Titel steckt meiner Meinung in dem Hauptteil, der vom Solist gesungen wird. Das man mal krank wird ist in dem langen Leben etwas unspektakulären. Schnell hat man sich mal einen grippalen Infekt eingefangen oder aber es ist ein Magen-Darmproblem, das einen für ein paar Tage aus dem Alltagsrhythmus wirft, aber man hat sich davon meist schnell wieder erholt und ist gesund. Es muss also ein schwerer Unfall passiert sein oder man hatte eine nicht alltägliche Krankheit gehabt. Sonst gäb es eigentlich kaum einen Grund, dass man davon erzählt. Der Tatsache, dass vielleicht Gott an der Heilung einer schweren Krankheit oder in dem Fall einem schweren Unfall wohl beteiligt gewesen war ist Gegenstand einer Interviewproduktion in der Sendereihe “Das Gespräch” vom christlichen Sender Bibel TV.

Von dem Lied, zu dem Engel nicht in der Lage sind es zu singen wird vermutlich eine Tat sein, die von innen heraus kommt und die man sich erst einmal nicht erklären kann. Die Frau in dem Beitrag wundert sich, dass sie z. B. im Urlaub einen Brief begonnen hatte zu schreiben und in diesem Brief ihrer Mutter dankt, dass sie ihr das Leben geschenkt hat. Und soetwas schreibt man normalerweise nicht in Urlaubsbriefe. Gut vorstellbar, dass dies einen Zeichen für eine Wandlung sein, die in einem vorgeht.

Eigentlich kann man Leben natürlich nicht kaufen. Vielleicht sind damit symbolische Kosten gemeint, die auf sich genommen wurden, um einen wieder zu einem normalen Leben zu bringen  oder an anderer Stelle, vielleicht auch wieder die Freiheit schenken konnte. Bei der Frau in dem Video kann vielleicht von zurückkaufen gesprochen werden, dass schweizer Ärzte ware Wunder vollbracht hatten, um Behandlungsfehler von mexikanischen Kollegen zu korrigieren und komplizierte Brüche wieder in Ordnung bringen konnten.

Vermutlich ähnlich freuen können sich Parkinsonpatienten, wenn Sie einen Hirnschrittmacher erhalten haben. Der Patient wird danach vermutlich ein Halleluja rufen und sich freuen, dass er nicht mehr zittert und das Gefühl haben, er wurde in ein normales Leben zurückgekauft. Und das man jetzt am Leben ist, dass einem vielleicht die Flucht aus einem Land gelungen ist, in dem Bürgerkrieg aufgrund eines Putsches gegen eine Diktatur herrscht – dass sind alles Dinge, die man sich nur erklären kann, dass diese von Gott kommen.

Um die Phrase “aus dem Dreck und an mir klebenden Lehm” zu verstehen, möchte ich gerne in die Drogenszene schauen, denn diese Menschen sind meistens ganz unten. Auch hier hatte der Sender Bibel-TV einige Beiträge gedreht

Dass man auf einen Stein gesetzt wird soll vielleicht einfach erst einmal ein Moment der Besinnung sein, der Möglichkeit, dass der Mensch selbst erfahren kann, dass jetzt neue Umstände auf ihn wirken, aber offensichtlich auch der Zeitpunkt dass Gott gerne als Coach einen begleiten möchte und einen Gesprächsstartpunkt gesucht hat.

Tramaine Hawkins – Hintergründe zum Titel “Wake up singing / In the morning time”

Sunday, September 26th, 2010

Man kann sich glatt vorstellen, hier hat Dr. Alban noch ein Wort mitzusingen. Immerhin hatte er mit seinem Titel “Sing halleluja” in den 80ern einen Sommer-Smashhit gelandet. Und in der Tat sagen wir uns immer, warum nicht mal Disco beim Gospeln. Dies Video hier ist eine Remixversion.

Es geht darum, dass man morgens aufwacht und der vollen Überzeugung ist, dass man lossingen muss. Man spürt plötzlich eines Tages den süßen Atem des Lebens, erfreue Dich daran und atme dies einfach tief in Dich ein. Mann schließt seine Augen, um sie später wieder zu öffnen dankt dabei Gott. Man fällt in den Schlaf und während man schläft renigt einen Gott von seinen Sünden.
Beim öffnen der Augen lässt man die Zeit an sich vorbeiziehen und sagt sich einfach “halleluja ist da schön”. Es ist einem völlig egal ob es regnet, man fühlt sich gut. Und man fängt einfach an zu tanzen, wenn man in seinen Füßen den gewissen Beat fühlt. Zusammengefaßt ein Discotitel, der die schöne Seite des Lebens beschreiben soll.