Posts Tagged ‘every praise’

Hezekiah Walker – Hintergründe zum Titel No greater love

Sunday, September 27th, 2015

Eigentlich gar nicht mal so alt ist Bishop Hezekiah Walker. Geboren wurde er am 24. Dezember 1962 und kann man so fast schon selbst als Christkind bezeichnen. Inzwischen ist er ein bedeutender Gospelmusiker und hat im New Yorker Stadtteil Brooklyn eine Megachurch. Immer wieder landete er Hits wie “Souled Out” oder auch “Every praise” oder eben auch diesen Titel hier.

Ich hatte Schwierigkeiten, ich litt Qualen,
aber bei allem gab Jesus mir die Kaft, es zu ertragen.
Und darum liebe ich seinen Namen.
Mein Gott war gut, barmherzig und gütig.
Mein Herz tat mir weh, in aller Demut,
aber er hörte selbst meinen zaghaftesten Ruf.
Und antwortete mir. Er befreite mich von all meinen Ängsten.
Er ist das Alpha und Omega, der Beginn und das Ende.
Er ist das Lamm Gottes, das hingegeben wurde.
Er ist der lebendige Christus. Er ist der Allmächtige.
Er ist mein größter Halt. Ja, so ist es.
Und seinen Namen preise ich in aller Ewigkeiten.
Er ist stark und machtvoll und unvergleichlich.
Niemalswill ich einen anderen Gott dienen.
Oh ja, ich liebe ihn.
Es gibt keine großartigere Liebe und darum liebe ich ihn.

Ich hatte Schwierigkeiten, ich litt Qualen. Vermutlich versteht man diese 2 Aussagen am besten oder identifierziert sich sogar
mit folgendem Video:

Natürlich könnte man sich jetzt sagen, klar es gibt Jesus und Gott. Aber manch einer würde es erstmal halbherzig aufnehmen. Ich glaube die Barmherzigkeit und Güte wird einem vielleicht sogar noch mehr bewußt, wenn ein Ereignis eintritt an das man so gar nicht geglaubt hat. Der Gesprächspartner aus diesem

Link zu dem Video

Er beleuchtet die Frage mit dem Glauben und der Barmherzigkeit etwas anders. Hier wird sich eher gefragt wozu der Glaube eigentlich dienlich sein, um schneller zu heilen und in der Gesellschaft noch besser den Nutzen zu verstehen. Mit dem Flugzeugabsturz wird es vielleicht am klarsten. Zaghaft wurde versucht Kontakt mit Gott aufzunehmen und bat ihm zu helfen. Selbst hatte man mit der Hilfe allerdings fast nicht mehr gerechnet. Und doch scheint er auch diese ganz leise Ausage wargenommen zu haben und er hatte darauf geantwortet.

Er befreite mich von allen Ängsten – er ist der Allmächtige. Verstehen kann man diese sicherlich erst, wenn man sie selbst warnimmt. Es hat mit Bewußtsein zu tun. Man hat keine Angst mehr vor Jesus Gott und man spürt einfach die Geborgenheit, wenn man sich selbst bewußt wird, da ist jemand da, der einen behütet und vorallem es irgendwie jemand da, der irgendwie alles mitbekommt und einem Kraft vermittelt. Auf diesen Jemand, Gott, kann man also vertrauen.

Gospelworkshopwoche mit Angelika Rehaag in der VHS im alten Kloster Inzigkofen gerade zu Ende und Fortsetzung folgt

Saturday, September 19th, 2015

Ja es ist möglich nicht nur um die 40 Teilnehmer zu sein sondern exakt 60. Wer einmal Angelika Rehaag beim einige Tage in Inzigkofen erlebt hat, der kommt gerne wieder.

Von einer Schweizerin, erzählte wie sie auf den Workshop aufmerksam wurde. Sie war den Donauradweg entlanggeradelt und hatte einen kurzen Halt am VHS-Heim in Inzigkofen gemacht, gesehen, dass es dort einen Gospelworkshop gab und gleich reingegangen zur Anmeldung und sich direkt für diesen Kurs angemeldet.

Es ist schon eine etwas andere Art wie Angelika Rehaag ihren Gospelgesang wünscht. Er soll eher gerufen klingen, aber auch so, dass die Stimme geschohnt wird und der Hals nicht darunter leiden muss. Es mag ungewohnt sein, wenn man aufgefordert wird wie eine Mickymaus zu klingen.

“Diese Stelle ist vorgezogen – stellt euch eine alte Schreibmaschine vor, ich will diese Stelle praktisch auf dem Ping haben”. Solche und ähnliche Anekdoten sorgten für Auflockerung und jeden Tag gab es an angebrachter Stelle eine andere.

Foto: Ruprecht Helms

Und bereits am ersten Tag hieß es. “Um 19 Uhr treffen sich Tenor und Bass und ich möchte ihnen einige Tipps zum Gesang geben” äußerte Rehaag. Jeder der Anwesenden musste erst einmal eine Tonleiter singen, zum Teil auch 2 oder 3. Sehr interessant war dann z. B. der Tipp einfach mal mit dem einen Bein nach vorne zu gehen und seinen Kopf ein bisschen anzuheben. Auch nicht jeder wußte es, dass das Heben der Augenbrauen sich auf die Stellung des Gaumensegels sich auswirkt, dass landläufig auch als Zäpfchen bezeichnet wird. Am Ende der 1,5 Stunden Stimmtraining fragte Angelika Rehaag in die Runde wie es denn jeder empfunden hatte und viele äußerten, dass sie es umfunden hatten, dass sie voluminös klangen, dass es allerdings sehr angenehm war mit dem Singen und sie das Gefühl hatten, dass sie sich gar nicht sonderlich angestrengt hatten.

Ein “Agnus Dei” von Michael W. Smith bzw. Donnie McClurkin mag zwar sehr ergriffen klingen. “Aber bitte keine Schlangenbeschwörung”. So äußerte sich Angelika Rehaag beispielsweise was die deutliche Aussprache der Worte angeht. Klassisch gesungen möge das zwar sehr anmutend für einen selbst klingen. Allerdings bei vielen Kehlen vermischt sich das einzelne Wort schnell mal zu einem Brei und wird nicht mehr so gut verstanden. Vorallem man stelle sich jetzt ein große Kirche vor und man möchte gerne, dass unverstärkt auch die letzte Reihe etwas von dem Inhalt mitbekommt. “Ich will eure oberen Zähne sehen, die unteren interessieren mich nicht”. Andernfalls kann es passieren. “Ich ziehe euch die Oberlippe über die Nase und wenn dies beim Konzert erfolgen muss” äußerte sich Rehaag diesbezüglich.

Spätestens beim Abschlußkonzert am Freitag merkte man, es hatte einen Sinn gehabt, dass es galt eher in die Nase reinzusingen und vorallem bei Sopran und Alt nicht immer in Kopfstimme zu singen, denn macht man vielleicht eine Tür zur Kathedrale im Kopf auf, klingt schön klassisch – nur das kriegt das Puplikum in der großen Kirche nicht so mit, weil man dann einfach zu leise klingt und es auch fürchtbar anstrengend ist.

Foto: Ruprecht Helms

Alle Anwesenden freuen sich auf eine Fortsetzung und der Termin steht bereits fest. Am 28. August 2017 begrüßt Angelika Rehaag erneut zu einer Chorwoche Gospelgesang in der Volkshochschule im alten Kloster Inzigkofen.

Hezekiah Walker – Hintergründe zum Titel Every praise

Saturday, January 11th, 2014

Zum ersten Mal nach langer Zeit bin ich nicht mehr beim Gospelworkshop “Gospel & Wellness” dabei. Bei den Songs, die im Jahr 2014 einstudiert werden, ist allerdings der Titel von Hezekiah Walker enthalten, der über eine interessante Botschaft verfügt.

Vers 1:
Jeder Lobpreis ist zu unsrem Gott
Jedes Wort der Anbetung mit einem Akkord
Jeder Lobpreis, jeder Lobpreis ist zu unserem Gott

Vers 2:
Sing halleluja zu unserem Gott
Glory halleluja zu unserem Gott
Jeder Lobpreis, jeder Lobpreis zu unserem Gott

Vers 3:
Gott mein Erlöser
Gott mein Heiler
Gott mein Befreier
Ja, das ist er – ja das ist er

Vamp:
Ja, das ist er

Jedes Gebet ist für unseren Herrn
Jedes Wort des Lobpreis mit einem Akkord


Jeder Lobpreis soll eine Kontaktaufnahme zu unserem Herrn sein und ihm gewittmet sein. So jedenfalls beginnt Hezekiah Walker seinen Gospel. Schnell fragt man sich gibt es denn einen Unterschied im Lobpreis und gibt es vielleicht sogar unterschiedliche Gebete. Durchaus unterscheidet man Gebete und zu dem Thema hatte Bibel-TV auch ein Interview produziert.

Bereits gleich zu Beginn äußert Herr Öttinghaus bei der Frage wer den im Gebet sein Gesprächspartner ist, dass dies immer Gott sei. Auch wenn Jesus angebrochen würde, dann würde er stets auch zu Gott sprechen aber auch zu dem dreieinigen Gott. Und so beantwortet sich vielleicht auch die Frage warum jeder Lobpreis für den Herrn sein soll, weil Jesus praktisch der Stellvertreter Gottes auf Erden und für die Menschheit sein soll.

Die nächste Zeile “Jedes Wort der Anbetung mit einem Akkord” kann man wesentlich besser verstehen, wenn man eine Zusammenfassung zu Worshop gelesen hat. Schnell sagt man sich dann, dass dies mit der Lobpreismusik zu tun hat, die mitunter durch König David und seinem Harfenspiel geprägt und sicherlich sogar damit begonnen hat.

“Sing hallelujah” – klar könnte man sogar sagen Ende der 80er Jahre hatten das sogar die Jugendlichen durch den gleichnamigen Discohit von Dr. Alban gemacht

Um den Psalm 150, bei dem es um das Halleluja und das lobpreisen mit Freude in jeglicher Form besser zu verstehen ist vielleich der Fernsehgottesdienst ab Stelle 25:30 .

Warum soll aber Gott zum einen Erlöser, zum anderen Heiler oder vielleicht Befreier sein. Eigentlich muss man das von dem Punkt her betrachten, wenn man verfahren, ungeheilt ist. Also kurz um, es irgendwelche Ticks bestehen oder man sich inneren Zwängen ausgesetzt ist.

In diesem Fall kann man Gott im Sinne von Erlöser, Heiler oder auch Befreier als einen verstehen, der einen coacht wie er wieder die Kontrolle über Zwangsstörungen bekommt und sich so aus festgefahrenen Ritualen befreien kann und sich so von Verhaltensmustern trennen können, die Menschen mit solchen Leiden permanent belastet hatten.

Kurzum Hezekia Walker verdeutlicht, dass in Gott und Jesus eben die Kraft liegt an denjenigen zu glauben, der immer für einen da ist und einen wieder aus verzwickten Lebenssituationen herausführt, nämlich Gott.