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Go Gospel abgesagt und Adrienne Morgan Hammond schaffte es selbst Nürnberger und sogar Hildesheimer nach Kirchzarten (Schwarzwald) zu locken

Monday, October 3rd, 2011

Ich hatte mit Adrienne bereits im letzten Jahr den Workshop mitgemacht und stellte dann fest, “ich brauch die Frau einfach”. Und von daher war es selbstverständlich gewesen, dass ich mich auch zum Workshop am letzten Septemberwochenende angemeldet hatte und die Fahrten nach Kirchzarten aufnahm. Wie immer war ich bereits um halb 5 Uhr am Nachmittag dagewesen, da soetwas angegeben war, dass die Registrierung in dieser Zeit stattfinden würde. Hellauf begeistert begrüßte mich sogleich auch Ina Saumer, die wieder die Organisation für den Workshop übernommen hatte und äußerte erst einmal, dass ich ein besonderer Teilnehmer sein würde. Und dann erzählte mir gleich “Der große Gospelevent GoGospel in Nürnberg sei abgesagt worden und es hätten sich 5 Nürnberger zusammengetan und würden jetzt mit einem Kleinbus zum Workshop von Adrienne auch nach Kirchzarten kommen” und auch einige weiterer seien über das Internet auf diesen Workshop gekommen. Auch andere Teilnehmer, die normal im Gospelchor Stegen singen würden erzählten gleich, ja da hätte jemand  einen sehr tollen Text geschrieben und da seinen wohl auch Videos eingebaut gewesen.

Es wurde auch eine Eigenkomposition von ihr mit dem Titel “Light to light (the way home)” einstudiert. Adrienne erzählte bei ihrem Workshop in Kirchzarten auch wie sie dazu gekommen ist das Lied zu schreiben, aber erst nachdem irgendeine Begeisterung von einer Dame aus dem Alt geklärt war (man bekommt dies auf einem Video mit).

Wohnzimmer, Adrienne saß direkt vor dem Kamin, das Kaminfeuer loderte und es gab auch das gewisse Knistern von dem Holz und der herabfallenden Asche. In dieser romantischen Stimmung begann Adrienne damit das Lied zu schreiben. Wie schon oben erwähnt habe ich zur Einleitung ein Video gedreht.

Sie äußerte nur, sie würde dieses Lied gerne am Ende des Konzertes als Zugabe singen.

Und so hört sich der Song an, den Adrienne mal zusammen mit einem Chor und Band zusammen aufgeführt hatte.

Beim Abschlusskonzert des Gospelworkshops in Kirchzarten wurde er allerdings nur von Marco am Flügel begleitet und auch noch mit wesentlich mehr Dynamik gesungen.

Über die Dynamik, mit der Sopran dies bereits beim Einstudieren gesungen war Adrienne offenbar so begeistert und prompt ging sie auf eine Teilnehmerin zu und sagte nur “Ich muss Dich jetzt mal drücken” und tatsächlich Adrienne und die Teilnehmer hatten sich fest umschlungen und umarmten sich.

Irgendwie überkam es mich dann und ich bemerkte nur “Ach das ist das Spa-Angebot, was im Workshop dabei ist”. Adrienne dann nur “Ruprecht ich werde Dich auch noch umarmen, später”.

Auch der Titel “Thy will be done” wurde auf vielfachen Wunsch von vielen Stegenern, die auch im letzten Jahr den Gospelworkshop Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten im Schwarzwald dabei waren nochmals einstudiert. Zuerst erklärte sie sehr eindrucksvoll den Songs.

Anschließend wurde er einstudiert. War natürlich ein Vergnügen für die, die im Moment mal Pause hatten, da mit den einzelnen Stimen gearbeitet wurde.

“Nicht schrill sondern schön” will ich es haben – schön das ist das Keyword”. Und was die Lautstärke anging da wurde aber gefeilt. Es galt es zu erreichen das man so singt, dass man gerade an dem Punkt ist wo man sich selber schon nicht mehr hören kann, aber noch die Selbstkontrolle über sich hat. Es wurde allerdings zugestanden den Ton mit viel Luft zu hauchen. Gerade in der Nachbesprechung in ner Pizzaria erzählten mir gerade die Teilnehmerinnen aus Stegen und dem Freiburger Umland, dass sie das so leise singen auch sehr anstrengend finden, quasi als Gegensatz zu dem volle Power und der Angst der Heiserkeit.

Und natürlich fehlten die Annekdoten aus Adriennes bewegten Leben nicht. Da es im letzten Jahr schon die Annekdote mit dem Bürgermeister bei einem Konzert von Adrienne und dem gewissen Verständnis wie sich Deutsche bei Konzerten freuen gab es jetzt eine Annekdote von Adrienne als sie frisch nach Deutschland gekommen ist und sich bei einem Gottesdienst beim Pfarrer vorstellte. Ja sie hätte auch eine schauspielerische Ausbildung und vorallem die Aufnahme in die Schauspielschule von L. A. wäre nicht so leicht gewesen, aber sie könnte die -> Gebärmuttersprache <-. Die Kirche tobte vor Lachen, allein der Pfarrer behielt Fassung. Adrienne dachte nur “Oooohh wie peinlich”. Wieder zurück im Hotelzimmer zurück kramte sie ihr Wörterbuch raus und schlug nach und dort stand “Gebärdensprache”. Sie dachte da dann nur, ok da habe ich odentlich versaut in der Gemeinde, da werde ich dann keine 2. Chance bekommen. Nur die 2. Chance bekam sie natürlich.

Im Konzert gesungen wurde auch der Titel “What a mighty god we serve” und was eigentlich immer zu einem Gospelkonzert gehört ist ein Gospelmedley, bei dem das Puplikum auch mitsingen kann. Und da gab es auch ein zusammengesetzt aus dem Titeln “Go tell it on the mountain”, “This is the light of mine” und “Down by the riverside”.

Die Art und Weise, wie sie jeden auf das Konzert vorbereitet hat fand ich auch ganz süß formuliert. Und natürlich hat sie auch recht mit dem. “Es sitzt keiner im Puplikum mit Partitur in der Hand” und weiter noch “Ihr werdet im Konzert nicht bewertet. Keiner wird kommen, ich gebe für das Konzert 3 Punkte, ein anderer ich gebe 8 Punkte, wieder ein anderer ich gebe 10 Punkte “.

Teilnehmerin Siegrid aus St. Peter war zum ersten Mal überhaupt an einem Workshop gewesen und da sie sich im letzten Jahr wohl zu spät angemeldet hatte, hatte Ina ihr angeboten sie auf dieses Jahr umzubuchen. Ich hatte sie nach dem Abschlusskonzert angesprochen. Sie nur “Ja der Workshop hat mir in der Tat viel Spaß gemacht und auch die Art von Adrienne hat mir gefallen mit was für einer Lockerheit, aber auch Geduld sie den Workshop durchgeführt hatte. Ich kann mir durchaus vorstellen es nochmal zu machen”. Der Termin für 2012 steht sogar bereits und ist für das Wochenende 19. bis 21. Oktober vorgesehen.

Osterkonzert der Golden Harps und Reflex aus Oslo im Paulussaal in Freiburg

Sunday, April 24th, 2011

Selbst hatte ich im Paulussaal zu Gospelkonzerten schon auf der Bühne gestanden. Diesmal war es umgekehrt – es galt zu genießen und sich anstecken zu lassen. Anstecken von den Gospeln, die beim Konzert von den Golden Harps aus Lahr geboten wurden. Nebenbei bemerkt sei, dass der Paulussaal in Freiburg so um die 1 000 Besucher aufnehmen kann.

Die Pauluskirche wurde im Jahr 1905 erbaut und war die Gemeindekirche der Paulusgmeinde in Freiburg. Aufgrund ihrer Größe wurde diese Kirche später umgebaut und aufgeteilt in eine Kirche im ersten Stock und dem Paulussaal, der lange Zeit der Konzertsaal in Freiburg war. Inzwischen hat der Paulussaal Konkurrenz durch das Konzerthaus Freiburg erhalten. Träger des Paulussaal ist die Stadtmission Freiburg. Nochimmer finden im Paulussaal kirchliche Veranstaltungen statt sowie Konzerte und Kleinkunst von durchaus größeren Künstlern.

Golden Harps ist ein Gospelchor aus Lahr, der von Friedhelm Matter geleitet wird. Die Golden Harps sind eigentlich aus einem Gospelprojekt heraus entstanden, bei dem 1997 sich mehrere Musiker trafen und den innigen Wunsch hatten ein Gospelprojekt durchzuführen. Problem nur, die Region wollte mehr. Es kam eine Anfrage für die Landesgartenschau in Mosbach “Singt doch mal bei uns” also ein Grund sich erneut zu treffen was alle so schön fanden, dass man die lockere Zusammenkunft aufgeben wollte. Die Gemeinsachaft aus Sängern wurde so nachgefragt, dass für 1998 genügend Auftrittsmöglichkeiten vorhanden waren und man beschloss ab dann unter dem Namen Golden Haprs aufzutreten. Bei Ihren Karfreitagskonzert im Paulussaal in Freiburg sind die Golden Harps zusammen mit den norwegischen Top-Gospelchor REFLEX aufgetreten. Das Oratorium “7 Tage in Jerusalem” wurde bereits in Schweden und Dänemark in der jeweiligen Landessprache aufgeführt. In diesem Jahr war es zum ersten Mal auf Deutsch zu erleben. Leider hatte ich mich irgendwie auf 20:00 Uhr eingestellt, so dass ich bei der Vorstellung der Chöre noch nicht anwesend war. Und wie kamm man es besser ausdrücken, dass ein großes christliches Fest stattfindet und man sich erführtich verhalten als als mit dem Titel “Burden down” was soviel bedeutet wie knie nieder.

Nachdem Felix Matter von den Golden Harps in das Osterprojekt, das seine deutsche Uraufführung am Karfreitag im Paulussaal von Freiburg hatte, übergab er die musikalische Vorstellung dem befreundeten Chor Reflex aus Oslo in Norwegen. Die Welt von Reflex ist eigentlich der Contemporary Gospel.

Im Video wird es von einer Solistin gesungen, aus dem Grund hatte Martin Alfsen von Reflex dies speziell für Chor neu arrangiert. Allerdings, wenn man “On my way” so hört, dann kann man sich hervorragend vorstellen, dass die hervorragenden Sängerinnen und Sänger so ziemlich alle Feinheiten, die der Song bietet rausarbeiten konnten. Immerhin singt in dem Chor jeder mit seinem eigenen Mikro.

Beim nachfolgenden Song “A brand new day” konnte der norwegische Chor Reflex

Musicals sind doch was tolles dachte sich wohl Reflex.Und bei diesem fetzigen Titel begann auch der ganze Saal an zu wuppen. Und die Norweger zeigten wie fröhlich und ausgelassen sie sein können. Vielleicht mag manchen das Gesangsmikro im Weg gewesen sein, um sich noch mehr ausleben zu können.

Dass der Chor aber auch gefühlvoll kann zeigte sich im letzten Tiel “One day”

Nun hiess es, dass sich der Gastgeber die Golden Harps vorstellen sollten. Das taten sie natürlich aus. Und direkt stimmstark mit diesem Titel

Um wohl etwas auf das Oratorium einzustimmen hatte sich Felix Matter wohl überlegt mit einem Worshipsong die Vorstellung von Golden Harps abzuschließen. In dem nachfolgen Song geht es sehr häufig um den Tempel.

Dass auch beide Chöre gut im Gospeln sind zeigte sich dann mit dem gemeinsamen Singen von noch 3 Gospelsongs. Und vermutlich hat keiner damit gerechnet, aber auch Queen hatte mal einen Titel mit Bezug auf Gott gehabt.

Und gleich schloss nochmals ein Titel eines großen amerikanischen Gospelstars an. Keinem weniger als Fred Hammond.

Erneut war Wuppen im Paulussaal angesagt. Aber was will man auch tun, wenn ein Titel erst einmal fetzig beginnt. Die Melodie sehr eiprägsam und hat sicherlich manch einen zum Mitsingen verleitet. Damit sich die Besucher im Paulussaal in Freiburg etwas erholen konnten und einen besseren Übergang zum Oratorium “7 Tage in Jerusalem” zu finden wurde noch was langsames gesungen.

Nach der Vorstellung der Chöre war das eigentlich Oratorium zu hören. Teilweise sehr theatralisch gestaltete sich dieses.  So teilten sich Golden Harps und Reflex bereits beim 2 Titel des Oratoriums in einen Chor für das Volk und einen Chor für den Pharisäer auf. Und schon kurz danach gab es wieder einen Teil, der gemeinsam gesungen wurde. Die Dirigenten waren dabei lustig anzusehen. Wärend man bei Friedhelm Matter sehen konnte, dass er förmlich mit der Musik mitging stand der Chorleiter des norwegischen Chors da und dirigierten präzise und gelassen seinen Chor.

In einer Radioproduktion zu 7 Tage in Jerusalem vom SWR wird kurz erzählt wie es zu dem Oratorium kam und wie es geschafft wurde, dass sich die Chöre austauschen konnten, obwohl eine gemeinsame Probe erst kurz vor dem ersten Konzert möglich war.

Mal etwas anderes war es als die Chöre von der Bühne maschierten und sich neben dem Puplikum aufstellten. Der norwegische Chor auf der Seite der Eingangstüren, die Goldenharps auf der Seite wo sich Vorhänge befinden. Erzählt wird die Ostergeschichte mit Jerusalem, einem Gebetshaus über das letzte Abendmal über den Einriß des Tempels bis hin zur Auferstehung von Jesus. Manchmal hatte man den Eindruck gehabt, es wirkt so als ob man Phantom der Oper hört. Dann wieder als ob ein Gospel auf deutsch gesungen wird. Ein anderes Mal wurde von sehr disonanten Klängen überrascht, in denen gesungen wurde und in dem Geschichtsteil die Dramatik verstärken sollten.

Die Lieblingsstelle für den Schlagzeuger muss natürlich der Geschichtsteil mit dem Einriß des Tempels gewesen sein, denn da konnte er in die Vollen gehen. Dieser Teil fing jedoch ganz harmlos an und erinnerte zu Beginn einen erst einmal ein ein leichtes klassisches Stück, da man als eine der ersten Lektionen im Klavierunterricht hätte haben können. Aber als von einem Spalt und dem Auseinanderbrechen des Tempels die Rede war, begannen Trommelwirbel und es wurde laut. Da tat sich was, es schien etwas nicht mehr in Ruhe dastehen zu wollen wie es ursprünglich bestimmt war. Man merkte buchstäblich die ganze Dramatik.

Bei dem vorletzten Geschichtspart begaben sich die Chöre wieder ins Puplikum nachdem sie jeweils ihre Einzelmikros abgelegt hatten und jeder Chor sang unverstärkt an einer Saalseite sich gegenüberstellend. Lediglich die Solistin, die die Maria sang stand noch auf der Bühne.

Zum Schlussteil kamen beide Chöre wieder auf die Bühne, jeder Sänger nahm wieder sein Mikro in die Hand und es ging zum finalen Abschluss der Auferstehung.

Soulfamily aus Freiburg beim Kulturabend der Mannheimer Targobank

Saturday, February 5th, 2011

Verblüfft war ich als plötzlich eine Chorschwester von mir auftauchte mit kräftig aufgelockten Haar. Von ihr wusste ich bereits, dass sie bei Soulfamily Freiburg mitsingt und sie hatte mir auch stolz gesagt, dass sich auf Facebook Bilder vom Auftritt in der ESG befinden würden. Als ich sie ansprach leuchtende Augen und “ja gestern hatten wir einen Auftritt bei der Targobank in Mannheim gehabt”.

Der Kulturabend fand in der Vereinshalle des SV Seckenheim statt.

Seckenheim ist eine kleine Stadt direkt vor den Toren Mannheims und wurde auch als Stadtteil schon vor einiger Zeit eingemeindet. Das Programm war sehr durchmischt gewesen von Pop bis hin zu Gospel wurde so einiges geboten. Die Soulfamily aus Freiburg hat dabei ihren eigenen Stil. Kein Blackgospel, der mehr an an Dancekonzert alle Kirk Franklin erinnert sondern eher Gospel, der sich etwas soulig anhört, manchmal auch sehr gefühlvoll.

Gesungen wurde in unterschiedlichen Besetzungen und so fand man sich einmal sogar zusammen, um spontan im Foyer des Vereinsheims in einer kleinen Combo im Kreis zu singen. Um die Gäste ersteinmal auf den Event der Targobank vorzubereiten fand eine halbe Stunde vor dem Auftritt der Soulfamily ein Sektempfang statt, damit alle schoneinmal gut gelaunt ihre Plätze einnehmen konnten. Sehr angetan äußerte sich nach dem Firmenevent der Targobank Mannheim auch die lokale Zeitung, der “Mannheimer Morgen” und beschrieb den Event als ein besonderer Event, bei dem der Chor Soulfamily aus Freiburg richtig geglänzt hätte.

Die Soulfamily singt aber nicht nur bei Firmenevents von Banken. Sie lässt sich auf für Hochzeiten oder andere Feierlichkeiten buchen.

Gospelchoir on the ice – Soulfamily aus Freiburg rief zu süddeutschlands größtem Weihnachtschor auf

Monday, December 20th, 2010

Zugegeben von den Staaten kennt man es ja, dass vor eimem Footballspiel das Puplikum durch die Cheerleaders erst einmal heissgemacht bzw. angefeuert werden. Aber ein Soul- und Gospelchor wie die Soulfamily auf der Eisfläche. Haben sich da nicht ein paar Jungs und Mädels doch verirrt. Nein! Ganz und gar nicht. Etwas ganz besonderes hatten sich die Soulfamily aus Freiburg ausgedacht. Es sollte Süddeutschlands größter Weihnachtschor entstehen und das bei einem Spiel im Eissportstadion von Freiburg. Also warum nicht mal gemeinsam “Oh Du Fröhliche” und “Stille Nacht, heilige Nacht” singen. Vom ersten ist mir weniger eine internationale Version bekannt. Das zweite, “Stille Nacht” hat es als “Silent night” bereits um die ganze Welt geschafft und selbst in Japan singt man das traditionell deutsche Weihnachtslied.

Bemerkenswert finde ich auch, dass die Veranstaltung der Wölfe under der Soulfamily als Benefizveranstaltung konzipiert ist. Die Spendeneinnahmen sollen der Aktion “Kinder helfen Kindern” zugute kommen, die 1975 von der Badischen Zeitung ins Leben gerufen wurde. Diese Aktion von der Badischen Zeitung ist vorallem gedacht geistig und körperlich behinderten Kindern zu helfen und auch körperlich kranken Kindern etwas Gutes zu tun. An dem Eishockeyspiel, an dem die Soulfamily als Soul- und Gospelchoir auftrat waren die Einnahmen für den Verein Herzklopfen bestimmt. Und sehr romantisch wurde es dann auch, denn jeder Besucher bekam eine Kerze und es kam gleich die weihnachtliche Stimmung auf, die bei den vielen Besuchern, die in die Halle passen natürlich enorm ist. Solch eine Einstimmung kommt natürlich beiden zu gute. Die Besucher werden auf das bevorstehende Eishockeyspiel der Freiburger Wölfe eingestimmt und für den Chorleiter der Soulfamily heisst es, aufmerksam gemacht in einer großen Menge von Gästen. Und wer weis, vielleicht konnten wieder ein paar Studenten gewonnen werden, die bekanntlich für Vieles zu begeistern sind.

Hier noch ein paar Eindrücke der Soulfamily in ihrem aktuellen Imagevideo

Calvery Chapel Gospel Choir aus Freiburg unterstützte Homebase-Projekt in Zambia

Thursday, December 9th, 2010

Die Dachorganisation Lifeline in Zambia setzt sich vorallem für Homebase-Care-Projekte ein. Als sie 2001 starteten waren es lediglich 4 kleine, voneinander unabhängige Projekte, die alle von Mpatamatu, Luanshya in Zambia aus gingen. Gerade durch die Ansiedlung christlicher Kirchen in Zambia mit denen sich die Organisation zusammentat konnten sie gerade im sozialen Bereich Antworten auf die aufkommenden Probleme mit der Eindämmung der Imunschwächekrankheit AIDS erhalten, die zum damaligen Zeitpunkt in Zambia wie eine Seuche wirkte.

Wohnung Zambia

Um die 160 Freiwillige besuchten 2 mal in der Woche die Wohnungen von AIDS-Patienten, um mit ihnen zu beeten und auch sie bei den Tätigkeiten im täglichen Leben zu unterstützen. Und sei dies nur, in dem mal die Wäsche gewaschen wurde oder für sie gekocht wurde. Von daher sind in der Organisation auch freiwillig tätige Schwestern eingesetzt, um den Bewohnern medizinische Hilfe zu gewährleisten. Auch hier ist sauberes Wasser mit ein Hauptthema in Zambia.

Bei solchen Hilfprojekten ist natürlich eine gute Vorplanung, Ausführung und natürlich Kontrolle wichtig. Aus dem Grund ist in jedem Projekt ein Kassierer eingebunden, der über die finanziellen Mittel wacht und sich um das sog. Fundraising kümmert.

Seepark <strong>Freiburg</strong>Wir möchten da gerne Gutes tun dachte sich wohl der Calvery Chapel Gospel Choir und veranstaltete Ende Juli letzten Jahres ein Openair-Benefizkonzert beim Seepark in Freiburg. Natürlich war auch an das schlechte Wetter gedacht gewesen und als Alternative das Bürgerhaus angegeben, das sich direkt am See befindet. Im See selbst befindet sich eine große überdachte Plattform, auf der gerne mal Musikvereine auftreten und auch einem Gospelchor gute Möglichkeiten zum Auftritt bietet. Ein lauer Sommernachmittag läd zu Veranstaltungen unter freiem Himmel auch geradezu ein. Aus dem Grund war das Konzert auch für den späten Nachmittag angesetzt und auf 2 Stunden ausgelegt. Da der Tag ein Sonntag war, hatten die Besucher anschließend noch gut Zeit sich anderen Dingen zu beschäftigen und war für die arbeitende Bevölkerung auch nicht zu spät geworden.

Soulfamily bringt neuen Wind in den ESG-Semestereröffnungsgottesdienst in Freiburg

Thursday, September 30th, 2010

Lange Zeit hatte beim Semestereröffnungsgottesdienst, den die ESG immer zweimal im Jahr gemacht hatte und offensichtlich auch weiterhin anbietet der Freiburg Gospel Choir gesungen. Inzwischen macht der Chor dies nicht mehr und bietet somit jungen Formationen eine Gelegenheit die Möglichkeit es für sich zu nutzen, Präsenz zu zeigen und bekannt zu werden.

Soulfamily

aktuelles Foto der Soulfamily

Bis vor einigen Jahren wurde dieser Gottesdienst von Pfarrer Raabe durchgeführt. Das Problem war nur, dass man seinen Predigten irgendwie nie folgen konnte – ging ab und an einfach zu sehr ins Element und man wünschte sich also eine 2. Predigt, die den eigentlichen Sinn und vorallem das Warum der ersten Predigt erklärt hätte. Gut diese 2. Predigt gabs eben nicht. Nachdem Herr Raabe dort aufgehört hatte, hatte Cäcilie Flamm dann die Durchführung der Gottesdienste übernommen. Die Dame, die bei uns schlicht Zilla genannt wurde, war nach meinem Eindruck die persönliche Assistentin des Pfarrers und die Dame, die für fast alles zuständig war. Inzwischen hat die ESG mit Herrn Michael Phillipi einen neuen Studentenpfarrer erhalten, der jetzt zusammen mit dem ESG-Team den Gottesdienst durchführt.

singen

Auf dem Bild ist nicht die Formation Soulfamily abgebildet

Man darf diesmal gespannt sein, da die Formation Soulfamily aus Freiburg als Gospelchor auftritt und natürlich einen eigenen Stil mitbringen wird. Vorgenommen mir die mal anzuhören, hatte ich immer schon und so kann man einfach mal unbelastet sich einen Eindruck verschaffen. Ich gehe von einem neuen Wind aus, da auch der Leiter Joel da Silva vom Alter her eher noch jung und dynamisch ist und sich neben seinem Beruf gerne in der Musik verwirklicht. Selbst hatte ich diese Gottesdienste immer als eher kleinere Runde, die im Chorraum gebildet wurde kennengelernt. Es wurden Stühle im Kreis aufgestellt und dann gemeinsam gefeiert. Und für die gesungenen Titel hatte es nie viel gebraucht, das Klavier aus der Ecke hatte gereicht.

Die Möglichkeit die Soulfamily kennenzulernen ist am Sonntag, den 24. Oktober ab 18:00 Uhr in der Chistuskirche in der Turnseestraße (Wiehre) geboten. Wer dies aus irgendwelchen Gründen aber nicht konnte, es gibt hier ein Video, dass bei diesem Auftritt entstand.

Eine schöne Ballade, die mit sehr viel Audruck gesungen wurde und ab und mit einigen souligen Harmonien erwänzt war. Mit einem schönen Solos des Chorleiters selbst wurde dieser Titel begonnen.

Anschließend wurde in den Räumlichkeiten der ESG meistens ein Essen zubereitet und die Erstsemestler dazu eingeladen. Soetwas bietet natürlich immer die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, mal zu chillen und einen netten Abend zu haben.

Chor aus dem Dreiländereck unterstützt “Die 10 Gebote”-Projekt bei der Carmen Nebel-Show

Thursday, March 11th, 2010

Ende November 2009 hatte ich plötzlich von der Creativen Kirche aus Witten erfahren, dass speziell aus der Region Freiburg 250 SängerINNEN für das Poporatorium “Die 10 Gebote” gesucht würden, aus dem der Titelsong bei der Carmen Nebel-Show, die am 08. und 09. Dezember in der Rothausarena in Freiburg aufgezeichnet wurde, gesucht würden. Also hatte ich mich prompt angemeldet.

rothausarena von aussen

So etwa am 3. Dezember erreichte mich plötzlich eine Rundmail über den Chorverteiler des Chores in dem ich zu diesem Zeitpunkt sang, dass aktuell noch 50 Sängerinnen gesucht würden und unser Chorleiter mit der CREA eine Kooperation geschlossen hatte, dass interessierte Chorsänger kostenfrei bei den Drehtagen unterstützend dabei sein könnten und im Gegenzug Werbung für unsere Konzerte gemacht würde.

Am Dienstag war ich also gegen 16:45 bei der Messehalle eingefunden, da wir uns vom Chor etwas abseits bei einem Geldautomaten treffen wollten. So nach und nach sind auch diejenigen angekommen, die entweder selbst angereist waren oder mit dem 1. Bus der Wittener Gruppe angereist waren. Es war zwar angegeben, dass man noch proben würde, allerdings fand etwa viertel nach fünf eine kurze Einweisung statt, wie sich Dieter Falk, der Komponist und vorallem seine Choreografin sich das Klatschen vorstellen würde. Also wurde wirklich ausgiebig das Klatschen geübt, was oh Grauss im Beat erfolgte (ein Gospler ist da den Off-Beat gewöhnt).

So um 17:30 ging es dann rüber in eine andere Halle, in der sich 2 große Muscheln befanden. Bei der ersten erfolgte sogar Rückprojektion mit mehreren Beamern. In der 2. Muschel sollten wir uns dann aufstellen, die Männer plötzlich nach vorne und davor aufstellen. Und so stand ich also in der 2. Reihe. Zu erkennen war gerademal Dieter Falk auf einem Podest und das rote Geblinke von mehreren Kameras. Insgesamt wurde das ganze vielleicht 5 mal wiederholt, dann hiess es plötzlich alles passt und das war es dann mit dem ersten Drehtag. Anschließend gab es noch eine warme Wurst mit Senf als Abendessen und der Tag war gelaufen. Einzigste Panne war, dass es leider einer Dame während dem Dreh schlecht geworden ist und sie mit Wasser aufgepeppelt werden musste, aber das war auch alles.

Am 2. Tag ging es erst einmal mit ausgiebigen Essen los, allerdings war statt Chiwapchici nur Maccaroni mit Tomatensauce zu finden, was den Veranstaltern natürlich gar nicht gepasst hatte. Aber bevor man hungrig eine Aufnahme macht wird auch das gegessen. So ab 20:00 hiess es dann Versammlung von einem der beiden Monitore und warten, warten, warten. Ab und an ging es an den Getränkeautomaten, um sich was nachzuholen. Vorallem kurz vor dem Auftritt hiess es plötzlich – Alle nochmal ordentlich Trinken, Pinkeln gehen und dann in Zweierreihen nichts wie raus. Der Song soll dieses mal sogar noch Besser rübergekommen sein, den nicht nur das Puplikum hatte kräftig applaudiert sondern hinter der Bühne auch das Fernsehteam.
Aufgezeichnet wurde an dem Tag allerdings nur die Ankündigung durch Carmen Nebel und ein kurzes Interview mit der Darstellerin der Ziborah, die gebürtige Freiburgerin ist.

Bahar Kizil