Ich hatte mit Adrienne bereits im letzten Jahr den Workshop mitgemacht und stellte dann fest, “ich brauch die Frau einfach”. Und von daher war es selbstverständlich gewesen, dass ich mich auch zum Workshop am letzten Septemberwochenende angemeldet hatte und die Fahrten nach Kirchzarten aufnahm. Wie immer war ich bereits um halb 5 Uhr am Nachmittag dagewesen, da soetwas angegeben war, dass die Registrierung in dieser Zeit stattfinden würde. Hellauf begeistert begrüßte mich sogleich auch Ina Saumer, die wieder die Organisation für den Workshop übernommen hatte und äußerte erst einmal, dass ich ein besonderer Teilnehmer sein würde. Und dann erzählte mir gleich “Der große Gospelevent GoGospel in Nürnberg sei abgesagt worden und es hätten sich 5 Nürnberger zusammengetan und würden jetzt mit einem Kleinbus zum Workshop von Adrienne auch nach Kirchzarten kommen” und auch einige weiterer seien über das Internet auf diesen Workshop gekommen. Auch andere Teilnehmer, die normal im Gospelchor Stegen singen würden erzählten gleich, ja da hätte jemand einen sehr tollen Text geschrieben und da seinen wohl auch Videos eingebaut gewesen.
Es wurde auch eine Eigenkomposition von ihr mit dem Titel “Light to light (the way home)” einstudiert. Adrienne erzählte bei ihrem Workshop in Kirchzarten auch wie sie dazu gekommen ist das Lied zu schreiben, aber erst nachdem irgendeine Begeisterung von einer Dame aus dem Alt geklärt war (man bekommt dies auf einem Video mit).
Wohnzimmer, Adrienne saß direkt vor dem Kamin, das Kaminfeuer loderte und es gab auch das gewisse Knistern von dem Holz und der herabfallenden Asche. In dieser romantischen Stimmung begann Adrienne damit das Lied zu schreiben. Wie schon oben erwähnt habe ich zur Einleitung ein Video gedreht.
Sie äußerte nur, sie würde dieses Lied gerne am Ende des Konzertes als Zugabe singen.
Und so hört sich der Song an, den Adrienne mal zusammen mit einem Chor und Band zusammen aufgeführt hatte.
Beim Abschlusskonzert des Gospelworkshops in Kirchzarten wurde er allerdings nur von Marco am Flügel begleitet und auch noch mit wesentlich mehr Dynamik gesungen.
Über die Dynamik, mit der Sopran dies bereits beim Einstudieren gesungen war Adrienne offenbar so begeistert und prompt ging sie auf eine Teilnehmerin zu und sagte nur “Ich muss Dich jetzt mal drücken” und tatsächlich Adrienne und die Teilnehmer hatten sich fest umschlungen und umarmten sich.
Irgendwie überkam es mich dann und ich bemerkte nur “Ach das ist das Spa-Angebot, was im Workshop dabei ist”. Adrienne dann nur “Ruprecht ich werde Dich auch noch umarmen, später”.
Auch der Titel “Thy will be done” wurde auf vielfachen Wunsch von vielen Stegenern, die auch im letzten Jahr den Gospelworkshop Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten im Schwarzwald dabei waren nochmals einstudiert. Zuerst erklärte sie sehr eindrucksvoll den Songs.
Anschließend wurde er einstudiert. War natürlich ein Vergnügen für die, die im Moment mal Pause hatten, da mit den einzelnen Stimen gearbeitet wurde.
“Nicht schrill sondern schön” will ich es haben – schön das ist das Keyword”. Und was die Lautstärke anging da wurde aber gefeilt. Es galt es zu erreichen das man so singt, dass man gerade an dem Punkt ist wo man sich selber schon nicht mehr hören kann, aber noch die Selbstkontrolle über sich hat. Es wurde allerdings zugestanden den Ton mit viel Luft zu hauchen. Gerade in der Nachbesprechung in ner Pizzaria erzählten mir gerade die Teilnehmerinnen aus Stegen und dem Freiburger Umland, dass sie das so leise singen auch sehr anstrengend finden, quasi als Gegensatz zu dem volle Power und der Angst der Heiserkeit.
Und natürlich fehlten die Annekdoten aus Adriennes bewegten Leben nicht. Da es im letzten Jahr schon die Annekdote mit dem Bürgermeister bei einem Konzert von Adrienne und dem gewissen Verständnis wie sich Deutsche bei Konzerten freuen gab es jetzt eine Annekdote von Adrienne als sie frisch nach Deutschland gekommen ist und sich bei einem Gottesdienst beim Pfarrer vorstellte. Ja sie hätte auch eine schauspielerische Ausbildung und vorallem die Aufnahme in die Schauspielschule von L. A. wäre nicht so leicht gewesen, aber sie könnte die -> Gebärmuttersprache <-. Die Kirche tobte vor Lachen, allein der Pfarrer behielt Fassung. Adrienne dachte nur “Oooohh wie peinlich”. Wieder zurück im Hotelzimmer zurück kramte sie ihr Wörterbuch raus und schlug nach und dort stand “Gebärdensprache”. Sie dachte da dann nur, ok da habe ich odentlich versaut in der Gemeinde, da werde ich dann keine 2. Chance bekommen. Nur die 2. Chance bekam sie natürlich.
Im Konzert gesungen wurde auch der Titel “What a mighty god we serve” und was eigentlich immer zu einem Gospelkonzert gehört ist ein Gospelmedley, bei dem das Puplikum auch mitsingen kann. Und da gab es auch ein zusammengesetzt aus dem Titeln “Go tell it on the mountain”, “This is the light of mine” und “Down by the riverside”.
Die Art und Weise, wie sie jeden auf das Konzert vorbereitet hat fand ich auch ganz süß formuliert. Und natürlich hat sie auch recht mit dem. “Es sitzt keiner im Puplikum mit Partitur in der Hand” und weiter noch “Ihr werdet im Konzert nicht bewertet. Keiner wird kommen, ich gebe für das Konzert 3 Punkte, ein anderer ich gebe 8 Punkte, wieder ein anderer ich gebe 10 Punkte “.
Teilnehmerin Siegrid aus St. Peter war zum ersten Mal überhaupt an einem Workshop gewesen und da sie sich im letzten Jahr wohl zu spät angemeldet hatte, hatte Ina ihr angeboten sie auf dieses Jahr umzubuchen. Ich hatte sie nach dem Abschlusskonzert angesprochen. Sie nur “Ja der Workshop hat mir in der Tat viel Spaß gemacht und auch die Art von Adrienne hat mir gefallen mit was für einer Lockerheit, aber auch Geduld sie den Workshop durchgeführt hatte. Ich kann mir durchaus vorstellen es nochmal zu machen”. Der Termin für 2012 steht sogar bereits und ist für das Wochenende 19. bis 21. Oktober vorgesehen.

























































Die Pauluskirche wurde im Jahr 1905 erbaut und war die Gemeindekirche der Paulusgmeinde in Freiburg. Aufgrund ihrer Größe wurde diese Kirche später umgebaut und aufgeteilt in eine Kirche im ersten Stock und dem Paulussaal, der lange Zeit der Konzertsaal in Freiburg war. Inzwischen hat der Paulussaal Konkurrenz durch das Konzerthaus Freiburg erhalten. Träger des Paulussaal ist die Stadtmission Freiburg. Nochimmer finden im Paulussaal kirchliche Veranstaltungen statt sowie Konzerte und Kleinkunst von durchaus größeren Künstlern.
Die Golden Harps sind eigentlich aus einem Gospelprojekt heraus entstanden, bei dem 1997 sich mehrere Musiker trafen und den innigen Wunsch hatten ein Gospelprojekt durchzuführen. Problem nur, die Region wollte mehr. Es kam eine Anfrage für die Landesgartenschau in Mosbach “Singt doch mal bei uns” also ein Grund sich erneut zu treffen was alle so schön fanden, dass man die lockere Zusammenkunft aufgeben wollte. Die Gemeinsachaft aus Sängern wurde so nachgefragt, dass für 1998 genügend Auftrittsmöglichkeiten vorhanden waren und man beschloss ab dann unter dem Namen Golden Haprs aufzutreten.
Bei Ihren Karfreitagskonzert im Paulussaal in Freiburg sind die Golden Harps zusammen mit den norwegischen Top-Gospelchor REFLEX aufgetreten. Das Oratorium “7 Tage in Jerusalem” wurde bereits in Schweden und Dänemark in der jeweiligen Landessprache aufgeführt. In diesem Jahr war es zum ersten Mal auf Deutsch zu erleben. Leider hatte ich mich irgendwie auf 20:00 Uhr eingestellt, so dass ich bei der Vorstellung der Chöre noch nicht anwesend war. Und wie kamm man es besser ausdrücken, dass ein großes christliches Fest stattfindet und man sich erführtich verhalten als als mit dem Titel “Burden down” was soviel bedeutet wie knie nieder.
Also warum nicht mal gemeinsam “Oh Du Fröhliche” und “Stille Nacht, heilige Nacht” singen. Vom ersten ist mir weniger eine internationale Version bekannt. Das zweite, “Stille Nacht” hat es als “Silent night” bereits um die ganze Welt geschafft und selbst in Japan singt man das traditionell deutsche Weihnachtslied.
An dem Eishockeyspiel, an dem die Soulfamily als Soul- und Gospelchoir auftrat waren die Einnahmen für den Verein 
Wir möchten da gerne Gutes tun dachte sich wohl der Calvery Chapel Gospel Choir und veranstaltete Ende Juli letzten Jahres ein Openair-Benefizkonzert beim Seepark in Freiburg. Natürlich war auch an das schlechte Wetter gedacht gewesen und als Alternative das Bürgerhaus angegeben, das sich direkt am See befindet. Im See selbst befindet sich eine große überdachte Plattform, auf der gerne mal Musikvereine auftreten und auch einem Gospelchor gute Möglichkeiten zum Auftritt bietet. Ein lauer Sommernachmittag läd zu Veranstaltungen unter freiem Himmel auch geradezu ein. Aus dem Grund war das Konzert auch für den späten Nachmittag angesetzt und auf 2 Stunden ausgelegt. Da der Tag ein Sonntag war, hatten die Besucher anschließend noch gut Zeit sich anderen Dingen zu beschäftigen und war für die arbeitende Bevölkerung auch nicht zu spät geworden.


