Posts Tagged ‘friedvolles leben’

Fred Hammond – Hintergründe zum Titel “No weapon”

Monday, December 27th, 2010

Eine sehr gefühlvoll Ballade, die ich vor einiger Zeit lernen durfte und von dem es auch wesentlich flottere Titel gibt ist “No weapon”.

Keine Waffe richtet sich gegen mich, möchte man es ausdehnen auch das funktioniert nicht.
Gott tut was er sagt, er hält sein Wort und steht dazu.

Oh nein, ich werde mich doch nicht vor den Pfeile fürchten, die eines Tages verschossen werden
aus der Hand meines Feines
Ich werde standhaft bleiben und meinen Gott an meiner Seite haben
Und auch die Schlage, die sie verführen möchte wird nicht erfolgreich sein.

Die letzte Zeile des Titel verrät es meiner Meinung nach worum es in dem Titel geht. Es geht um die Verbannung aus dem Paradies und vorallem die Schlage, die Adam und Eva zum Biß in den Apfel verführen möchte. Die Bibel ist in Symbolsprache geschrieben und von daher kann sich jeder Mensch die Bibel so interpretieren wie er gerne möchte. Das Paradies steht für einen Ort, an dem der Mensch nur schöne Dinge erlebt und meist ist es auch ein Fleck, den der Mensch zwar anstrebt, aber nie erreicht. Vielleicht kann Paradies aber auch mit der Spitze von Maslows Bedürfnispyramide verglichen werden und in dem Fall wäre das Paradies die Selbstverwirklichung, man hat alles erreicht was man wollte und ist jetzt ein glücklicher und zufriedener Mensch.

Gut und Böse sind menschliche Beurteilungen. Allerdings kommt eine Art Beurteilung auch bei den “10 Geboten” vor, die Moses von Gott auf dem Berge Sinai erhält.Das Paradies wird im 1. Buch Moses 2:15 beschrieben:

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn baute und bewahrte.

Von der List der Schlage ist im 3. Kapitel des Mosebuches die Rede. Sie sorgt auch dafür, dass Adam und Eva aus dem Paradies verbannt werden. Man kann den Titel sogar auf die heutige Zeit beziehen. So könnten die Leute im Gazastreifen sich wünschen, dass endlich mal der Tag kommt, wo keine Waffen auf sie gerichtet sind und die Pfeile, die verfeuert werden ausbleiben und die Standhaften ein neues Leben in Freiheit und Friedfertigkeit beginnen können.

Eine weitere Botschaft, die man dem Titel entnehmen kann ist die Nächstenliebe. Man soll sich nicht ständig bekriegen und die Köpfe einschlagen. Man kommt viel weiter, wenn man friedvoll miteinander umgeht und von gegenseitigem Geben und Nehmen profitieren kann. Immerhin kann man auch voneinander lernen. Schnell mal seinem Studienkollegen einen kleinen Tipp gegeben oder auch mal ein Buch ausgliehen, schon macht es diesen glücklich und wer weis vielleicht kann er einem dann selbst mal wieder etwas Gutes tun.

Shirley Caesar – Hintergründe zum Titel “Tear your kingdom down”

Sunday, October 10th, 2010

Ein schöner Titel, den sich gut als Accapellasong eignet.

Die Botschaft ist ähnlich dem “Shake the devil off” von Dorothy Norwood.
Satan, wir werden Dein Reich abreißen. Dieses wird sogar zwei mal geäußert.
Du hast Dein Reich inzwischen über das ganze Land hinweg ausgeweitet.
Satan, darum werden wir Dein Reich jetzt abreißen.

Man könnte sich jetzt fast an die Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt” erinnert fühlen, bei der unter anderem auch an die Ungerechtigkeit in der Welt erinnert werden soll. Satan ist bei den Christen als Teufel bekannt. Ein Wesen, dass das Böse verkörpert. Im Lied wird zum Ausdruck gebracht, dass man das Gute bevorzugt und nicht möchte, dass sich das ganze Leid weiter ausbreitet. In der Bibel kommen immer wieder Szenen vor in denen Unheil über die Welt gebracht wurde. Sei es mit der Salzsäule zu der man erstarrt. Auch in der heutigen Zeit erleben Länder schwere Dürrekatastrophen. Man denke an den Hurrikan Kathrina wo sich die Leute in New Orleans fragen könnten, warum musste der Hurrikan über die Stadt einfallen. Das starke Erdbeeben auf Haiti zu dem Kirk Franklin den “Lovesong for Haiti” komponiert hatte. Oder man denke an die Talliban in Pakistan und Afghanistan, die für unser Verständnis die Einheimischen nicht gerade zu einem friedvollen Leben bringen sondern wo diese sich eher unterdrückt fühlen.

Als Bürger eines Landes möchte man keine Unterdrückung und nichts böses mehr haben. Man möchte friedvoll miteinander leben. Man möchte vielleicht auch, dass die Politik einen besser versteht und nicht ihre Vorhaben mit Knüppeln durchsetzt wie viele Demonstranten es Stephan Mappus beim Bauprojekt Stuttgart 21 vorgeworfen haben. Man denke an die Zeit von Sadam Hussein, der als Diktator das Land nach seinen Vorstellungen formen wollte und sogar einen Gasangriff gegen Kurden durchführe, weil der diese Menschen als Störfaktor betrachtete. Vielleicht kann man die Sache mit dem Teufel ganz gut mit Sadam vergleichen, der durch den Krieg in Irak schlussendlich gestellt, verurteilt und erhängt worden ist. Auch hier könnte man argumentieren “Sadam wir bringen Dein Ideologiegebilde und all das Böse was Du dem Irak angetan hast zum Einsturz. Du hast durch den Strick zu sterben”.