Posts Tagged ‘gaither vocal band’

Gaither Vocal Band – Hintergründe zum Titel I believe in a hill called calvery

Thursday, April 2nd, 2015

Es ist mal keine Gruppierung von Farbigen sondern von Weißen. Die Gaither Vocal Band. Gegründet wurde sie von Bill Gaither, einem sehr gläubigen Menschen, der übrigens im Laufe der Zeit auch viel zusammen mit Jessy Dixon gearbeitet hatte. Die Gruppe gibt es bis zum heutigen Tag, auch wenn sie sich inzwischen New Gaither Vocal Band nennt. Von ihr ist auch der Titel “John the revelator”

Ich glaube an einem Hügel namens Golgata
Ich glaube daran, egal wieviel es kostet
Und wenn es die Zeit ergeben hat
Und die Erde ist nicht mehr
Ich werde noch an dem alten robusten Kreuz festhalten.

Oh, ich glaube, dass dies das Leben ist
Mit seinen großen Geheimnissen
Sicherlich wird es eines Tages
zu einem Ende kommen, oooh
Aber glauben wird erobern
Die Dunkelheit und der Tod
Und wird mich schlußendlich
zu meinem Freund führen

OO-ooh
Ich glaube, dass  es der Christus war,
Der am Kreuz getötet wurde
Der die Macht hatte, Leben auch heute noch zu ändern
Denn er hat mich völlig verändert
Ein neues Leben gehört mir
Deshalb. Durch das Kreuz
Ich werde bleiben

Ich glaube an einem Hügel namens Golgata, oooh
Ich glaube, was immer es auch kosten werde
Und wenn Zeit ergeben hat
Und die Erde ist nicht mehr
Ich werde noch an die alte robuste Kreuz festhalten.

Calvery lässt sich anhand Wörterbüchern oder Übersetzungsmaschinen nicht korrekt übersetzen,  es ist praktisch biblisches  Englisch und spricht von dem Berg, auf dem Jesus gestorben ist. Gemeint ist Golgata. Das dies ein Berg oder Hügel sein soll hat die Menschheit im Laufe der Zeit hinzuerfunden, in der Bibel selbst steht dazu nichts. Was sich hinter diesem Begriff genau verbirgt erklärt dieser Link ins Bibellexikon .

Der Glaube des Komponisten an diesen Berg Golgatha oder genauer schlicht an diese Schädelstätte ist so stark, dass er dafür bereit ist alles zu zahlen.

Es ist davon die Rede, dass er noch glaubt, wenn die Erde nicht mehr die seien würde, die sie jetzt ist. Um sich da ein bisschen reinzuversetzen habe ich eine Doku gefunden, die simulieren soll wie sich das Leben auf der Erde verhält, wenn sich die Erdrotation verlangsam und schließlich zum Stillstand kommt. In solch einem Fall kann es durchaus sein, dass der Glaube an Christus und der Glaube an das Gute wächst. Allerdings kann man bei solch einer Doku im Moment vielleicht auch denken, dass dies alles Irrsinn ist.

Da wird man sicherlich erst einmal denken, der Mensch spinnt – das ist ja Irrsinn, wenn er dafür alles hergeben möchte. In der Psychiatrie gibt es die Krankheitsbilder Boderline oder auch Magersucht, wo sich sich häufig etwas einredet oder ein fixtives, allerdings falsches Ziel ansteuert.

Allerdings in diesem Fall ist der christliche Glaube gemeint. Ein sehr interessantes Interview hierzu hatte der Sender Bibel-TV mal produziert mit dem Titel “warum Christen so schnell lügen”. Im Prinzip steht dieses sogar mit den 10 Geboten im Konflikt. Schnell mal werden Ansichten vertreten wo man fest überzeugt ist, dass es so ist und auch nur so sein kann. Die Wahrheit will man erst einmal gar nicht sehen oder man realisiert diese einfach wesentlich später erst.

Schon der Missisippi Mass Choir hat einen Gospel namens  “It wasn’t the nails” im Repertoire, in dessen Botschaft es darum geht, dass Jesus einen Vertrag mit Gott hatte und aus dem Grund am Kreuz festgehalten wurde. Nägel hätte es nach dem her gar nicht gebraucht.

Es wird das Leben als etwas gesehen, wo es noch viel zu entdecken gibt. Der Songautor ist sich bewusst, dass es für ihn noch nicht abgeschlossen ist und es Entfaltungsmöglichkeiten gibt, die genutzt werden sollten. Wenn man an die Forschung denkt, dann findet man doch immer wieder Dinge, die rätselhaft und spannend zu gleich sind und wo man sich fragt auf was für geniale Einfälle hier die Natur wieder gekommen ist.

Ich glaub die Textzeile “Dunkelheit und Tod” muss man nicht unbedingt wörtlich nehmen. Höchst warscheinlich reicht es, wenn man hier an Abgeschiedenheit denkt und davon, dass zurückgezogen gelebt wird. Erimiten tun dies beispielsweise, sie ziehen sich aus dem normalen Leben zurück und leben in Abgeschiedenheit

Vielleicht ein anderes Beispiel ist ein Beispiel aus der Seelsorge.

Eigentlich Hauptschwerpunkt in der Seelsorge und vorallem in der Notfallseelsorge ist es ein neues Leben aufzuzeigen und wenn es eigentlich so ist, dass das alte Leben weitergeht aber eben ganz anders. Es muss manchmal nicht nur das eigene Leben betroffen sein, dass z. B. durch eine Organtransplantation zu einem neuen Leben erweckt wurde. Bei größeren Unfällen gerät auch häufig das Leben der Angehörigen durcheinander.

Ich glaube dieses Video spricht sogar für sich.

Aber wie ist die Sache mit dem Kreuz zu verstehen. Vielleicht sehr interessant ist es, wenn man den Grund warum Jesus sterben musste mal aus jüdischer Sicht sieht.

Gaither Vocal Band – Hintergründe zum Titel he touched me

Saturday, February 2nd, 2013

JesBereits vor einigen Jahren hatte ich in meinen früheren Gospelchor einen Titel der Gaither Vocal Band gesungen gehabt. Bill Gaither, ein Weißer, ist ein sehr gläubiger Mensch und hat immer wieder versucht Lieder mit christlichem Hintergrund aufzugreifen, so hatte er auch viele Titel zusammen mit Jessy Dixon wiederbelebt.

Gefesselt von einer schweren Bürde,
Erdrückt durch eine Last von Schuld und Scham,
Dann die Hand Jesu, die mich berührt,
Und jetzt bin ich nicht mehr das gleiche.

Er berührte, Ach, er hat mich berührt,
Und oh Freude, die meine Seele überflutet!
Etwas passiert, und jetzt weiß ich,
Er berührt mich und hat mich ganze.

(Mark Lowry) Da ich dieses gesegnete Retter getroffen habe,
Seitdem hat er gereinigt und hat mich ganze,
Ich werde nie aufhören, ihn zu Preisen,
Ich werde es zu schreien, während Ewigkeit rollt.

(Gaither Vocal Band) Oh! Er berührte mich! Oh! Er berührte mich!
Er berührte mich! Und Oh Freude, die meine Seele überflutet!
Etwas passiert, und jetzt weiß ich,
Er berührt mich und hat mich ganze.

Sehr häufig wird in Gospel durchaus Themen aus dem aktuellen Alltag angesprochen. Es muss bei der Komposition des Titels vielleicht nicht hagenau diese Situation zugetroffen sein. Allerdings sehr passend finde ich hier das Interview mit einem ehemaligen Drogensüchtigen.

Er hatte das Glück gehabt, dass Jesus in sein Leben eingetreten war, er praktisch von ihm berührt wurde und so zum Glauben gefunden hatte. Ihm wurde wichtig die gewonnene Erkenntnis, anderen Drogensüchtigen einen Weg aufzuzeigen, wie sie aus ihrem Ehlend rausbekommen, wie sie wieder eine Perspektive finden können und vorallen noch viel mehr, wie sie ihr Selbstvertrauen stärken können.

In der ersten Zeile des Gospels ist von einem Schamgefühl die Rede. Der Mensch, der über sich erzählt fühlt sich irgendwie beschmutzt, schuldig und schämt sich auch für seine Situation. Allerdings erzählt er diese Situation in der Vergangenheitsform. Sie trifft aktuell nicht mehr zu, denn er ist bereits auf Jesus oder eine Person, die man stellvertretend für Jesus einsetzen könnte. Jedenfalls wurde ihm durch diese Person soviel Mut zugesprochen, dass er merkte, dass er wieder wer ist. Er ist nicht mehr ein Nichts, sondern er kann was und er wird auf der Welt gebraucht.

Um vielleicht verstehen zu können warum einer von heute auf morgen der glücklichste Mensch in Bezug auf den Glauben auf Gott, hilft vielleicht dieses Video

In dem Seminar wird relativ zu Beginn bezug auf das Lukasevangelium Kapitel 2, Vers 49 Bezug genommen:

Er antwortete ihnen:
“Wieso habt ihr mich gesucht?
Habt ihr denn nicht gewusst,
dass ich bei meinem Vater sein muss?”

Hierbei betrachtet Jesus Gott zum ersten Mal als seinen Vater. Dieser Vers greift eine Aussage von Jesus zurück, als er wiedergefunden wurde. Seine Eltern hatten ein ungutes Gefühl gehabt, als sie gemerkt hatten, dass da jemand fehlt, sie den Sohn Gottes verlohren hatten. Heute würde man es vielleicht eine coole Handlung verstehen, denn Jesus ersten Worte “warum regt ihr euch denn so auf, ich war nur im Tempel gewesen und hatte ein bisschen gebetet”.

Jesus als geschäftlicher Repräsentat oder als Pressesprecher von Gott zu sehen ist ein interessanter Gesichtspunkt. In dem Seminar wird Gott als Unternehmer verglichen, ein Unternehmer, der im Menschengeschäft tätig ist. Das muss man natürlich im übertragenen Sinne sehen, da sonst schnell an Menschenhandel gedacht wird und das ist eine strafbare Handlung.

Das Glück, das im Gospel zur Sprache kommt, kann man vielleicht mit dem Erfolg, den Gott bei seinem “Geschäft mit den Menschen” erreicht hat verstehen. Er kann sich zum einen sicherlich selber glücklich schätzen, dass er soviel erreicht hat. Andererseits können die Menschen, die man vielleicht hier als Kunden betrachten kann, glücklich schätzen, dass sie vom Anbieter Gott so einen tollen Service geboten bekommen.

Gaither Vocal Band – Hintergründe zum Titel “The King is coming”

Saturday, December 22nd, 2012

Sie gehören eigentlich zum Whitegospel. Allerdings ist Bill Gaither ein sehr christlicher Mensch und hatte auch schon viel mit Jessy Dixon zusammen gesungen und hier doch das ein oder andere Lied mit sehr tiefgehendem Inhalt ausgegraben. Sehr passend zur Weihnachtszeit finde ich diesen Titel, der davon spricht, dass der König kommen wird.

Lob Gott, kommt er für mich

Der Markt ist leer, nicht mehr Verkehr auf der Straße
Die Werkzeuge des Erschaffers sind leise, nicht mehr Zeit um den Weizen zu ernten
Beschäftigte Hausfrauen legen ihre Arbeit nieder, im Gerichtssaal findet keine Debatte mehr statt
Die Arbeit auf der Erde wurde ausgesetzt, als der König durch das Tor kommt

Glückliche Gesichter auf weiter Flur, diejenigen, deren Leben erlöst wurden
gebrochene Häuser hat er geflickt, diejenigen aus dem Gefängnis, die er befreit hat
Meine lieben Kinder und die alten Hand in Hand stehen alle im Glanz
Wer (von ihnen) war verkrüppelt zerbrochen, ruiniert, gekleidet in der Kleidung weiß wie Schnee,

Chor:
Kommt des Königs, der König kommt
Ich habe gerade gehört dem Trompete erklingen und bald sein Gesicht sehen
Kommt des Königs, der König kommt
Lob Gott, kommt er für mich

Ich höre das Chariot die Dröhnen, kann ich die marschierenden Gedränge
Und der Zorn des Gottes Trompete buchstabiert Ende der Sünde und Unrecht
Regal Rollen sind jetzt entfaltet, himmlischer Tribünen an Ort
Himmlischer Chor wird nun montiert, beginnen zu singen “Amazing Grace”

Wiederholen Sie die Chorus (2 X)

Gott Lob, ist er für mich, für mich, für mich kommt

gospliger Neujahrsbeginn – Good News Gospelchor Sinzheim gab Neujahrskonzert

Sunday, January 8th, 2012

Kurz vor der Jahrtausendwende hatte sich der Gospelchor Sinzheim erst gegründet. Wirft man einen Blick auf die Homepage des Chores, dann fällt auf, dass der Gospelchor schon die verschiedensten Auftrittsmöglichkeiten hatte und darunter sogar eine Reise nach Ungarn zählte.

Die kleine Stadt Sinzheim liegt im Landkreis Rastatt und ist gar nicht soweit von dem mondänen Kurort Baden-Baden, das vorallem durch sein Casino bekannt ist. Die bedeutende katholische Kirche in Sinzheim Baden ist die Pfarrkirche St. Martin. Dessen Pfarrgemeinde ist auch für verschiedene umliegende Ortschaften zuständig.

Begonnen wurde das Neujahrskonzert mit dem Gospel “dance for the lord”. Durch den flotten Rhythmus, dazu noch der Gospelmove und schon war auch im Puplikum zu spüren wie schnell die Alltagssorgen vergessen waren und die Leichtigkeit auch so manch einem Zuhörer zu wirken anfing.

Der nachfolgende Titel “Climbing up the mountain” stifftete schon etwas Verwirrung. Bei der Acapellatitel setzten die verschiedenen Stimmen versetzt ein und gaben dem Song so eine gewissene jazzige Note. Auch hier konnten sich viele ein Mitschnipsen nicht verkneifen. Aber der Beat hatte es sich in sich und bringt so manch einem zum wuppen.

Man kann es natürlich als gewisse Steigerung des Konzertes ansehen. Ist doch der Titel “By the rivers of Babylon
ein eindeutiger Puplikumsgospel. Dank Boney M. wird so manch einer dem im Hinterkopf rumdümpeln haben
und war bestimmt angetan diesen zusammen mit dem Gospelchor lauthals mitzuschmettern. Und so entsteht das Feeling, das man auch in den amerikanischen Gospelchurches hat. Bei dem Gospel “Let there be praise” hat man am Anfang den Eindruck, klingt ja ziemlich abgehackt. Aber genau dieses knackig-kurze Acapellaintro verpasste dem Titel die gewisse Würze als der zu einem modernen schnelleren Gospelsong wechselte und man kein Eindruck von Hipp-hopp mehr hat.

Die Botschaft sehr einfach “Freedom is coming, freedom is coming, freedom is coming oh yes, I know”. Und hier dachte sich der Chor, eine Aufteilung in 4 Grüppchen, die nacheinander einsetzen und das Puplikum in der Sinzheimer Kirche in die Mitte nehmen ist genau das richtige. Vielleicht manch einer, der Gospel schnell lernt oder den Song vielleicht sogar kennt wird sich vielleicht still in den Gesang noch miteingeklinkt haben.

Hier werden sicherlich Erinnerungen wach und man erinnert sich schnell an Sister Act 1, also Woopy Goldberg als Schwester Mary Clarance einen Nonnenchor aufgerüttelt hatte und dem Kloster einen ganz neuen frischen Geist verpasst hatte. Ich kann mir gut vorstellen, dass Sisteract auch nochmal viel in Sachen Gospelbewegung in Deutschland beigetragen hat. Die Darbietung noch im Nonnenoutfit zu machen, hatte Good News aus Sinzheim verzichtet, allerdings hatte der Titel “Hail holy queen” mindestens genauso gewuppt wie bei den Abendsternen.

Hatten Good News bislang vorwiegend Blackgospel wurde nun ein Wechsel vorzogen und ein Gospel der Whitecommunity gesungen. Wie auf dem Video, bei dem die Gaither Vocal Band den Song singt merkt man schnell den Bluegras- bzw. Countrystyle.

Ich kann mich noch gut erinnern, war glaub noch gegen Ende der 70ern wo ich diesen Abbatitel aus der Musikbox einer Pizzaria gehört hatte. Damals waren die noch in Lokalen anzutreffen. Bei den Aufzeichnungen zur Carmen Nebel-Show hatte ich den Titel auch von einer Kinderformation, die sich “Children of Sweden, singing Abba” nannten. Im Original von Abba kommt recht spät ein Kinderchor ins Spiel. Den Song grundsätzlich von einem Chor wie z. B. einem Gospelchor zu singen halte ich eigentlich für besser, man merkt direkt wie sich der Song entfaltet und auch wesentlich mehr Fülle entwickelt.

Gaither Vocal Band – Hintergründe zum Titel I then shall live

Saturday, October 8th, 2011

Dass es durchaus gefühlvolle Gospel gibt beweist dieser Titel. Vielleicht ist es nicht jedermanns Sache, dass viele der Töne sehr lang ausgehalten werden.

Ich dann so lebe als einer, dem verziehen worden ist.
Ich gehe  mit Freude wissend, dass meine Schulden bezahlt worden sind.
Ich weiß, dass mein Name vor meinem Vater klar ist;
Ich bin sein Kind und ich habe keine Angst.
So groß begnadigt, verzeihe ich meinem Bruder;
Das Gesetz der Liebe, die ich froh befolge.

Ich werde dann leben als einer, der gelernt hat mit Mitleid umzugehen.
Ich bin gewesen, also geliebt, das, das ich es riskiere, auch zu lieben.
Ich weis wie die Furcht Wände anstelle von den Brücken errichtet;
Ich traue mich, die Dinge aus einem anderen Gesichtspunkt zu sehen.
Und wenn Verhältnisse Verpflichtung verlangen,
Dann bin ich da, mich darum zu kümmern und zu folgen.

Dein Königreich komme herum und durch mich und in mir;
Deine Energie und Ruhm, ließt Du durch mich glänzen.
Dein geheiligter Name, O den kann ich mit Ehre tragen,
Und kann Dein lebendes Königreich, das in mich gekommen wird.
Das Brot von Leben, O möge ich Anteil mit Ehre haben,
Und kannst Du eine hungrige Welt durch mich einziehen.

In der ersten Strophe wird sich in den Jesus hineinversetzt, der für die Christen am Kreuz gestorben war. Es wird theologisch immer davon ausgegangen, dass Jesus für die Menschen gestorben ist, um wenn er stirbt und seine Seele in den Himmel wandert automatisch die Sünden der Menschheit mitgenommen werden und  die ganzen Menschen plötzlich sündenfrei wären. Man kann so leben wie einer, dem verziehen worden ist bedeutet, dass vermutlich Jesus jemanden entdeckt hat, der verkehrt gehandelt hat. Jesus würdigt die Erkenntnis dieses Menschen, dass dieser einen Fehler begangen hat und sich gerne künftig in seinem Sinne verhalten möchte – er hat ihm diese Tat verziehen. Ich weis, dass es Gott bewusst ist, dass es Jesus ist, den er jetzt in den Himmel geholt hat und Jesus sein Sprachrohr für die Menschheit oder dieser als eine Art Veranschaulichungspuppe von Gott gedient hatte. Puppe ist in diesem Zusammenhang vielleicht etwas schwer verständlich. Aber er benutzte Jesus, damit die Menschen eines Gleichen haben und dadurch komplexere Dinge besser verstehen zu können. In dem Moment wo Jesus den Gang mit dem Kreuz über den Schultern hinauf auf den Schädelberg macht und er dort seine Hinrichtung durchs Kreuz erfährt, in dem Moment erkennt man selbst, dass man eigentlich an seiner Stelle hätte sein müssen. Aber Jesus hatte einem bereits verziehen und es tut einem schrecklich leid, dass ein anderer jetzt anstelle seiner für etwas büßen muß was man eigentlich selbst gemacht hatte. Und Jesus hatte hier nach einem Gebot gehandelt, das bereits in den 10 Geboten festgehalten ist, er hat Nächstenliebe betrieben, in dem er einen geliebt hat so wie er eigentlich selbst gerne geliebt worden wäre.

Mit Mitleid umzugehen, wenn manche die Schlagzeile lesen “Bei dem Nonecker wohnte” und wird sich vermutlich sagen, wie kann man jemanden, der der Kirche das Leben schwer gemacht hatte, der die Predigten hat bespitzeln lassen und der sogar Menschen erschießen ließ, wenn diese durch die Spree, die Berliner Mauer oder die Grenze in den Westen wollte. Aber genau diese Frage hatte sich ein Geistlicher stellen müssen und sagte sich, Honecker ist trotzdem für ihn ein Mensch, dem jetzt geholfen werden sollte.

Der Pfarrer, der nun Margot und Erich Honecker Kirchenasyl geboten hatte hat dann entsprechend Energie gehabt und durch die Anerkennung, dass er eben diesen Asyl gewährt hatte auch Ruhm bekommen und er hatte in den Augen der Honeckers geglänzt, dass da jemand einem Zuflucht in einem Haus gewährt wo man es selber vermutlich nie verdient hätte. Auch der Aspekt der Furcht wird meiner Ansicht nach in dem Interview sehr gut beantwortet. Viele von uns haben ein Sicherheitsbedürfnis. Allerdings ist Furcht häufig etwas wo der Mensch sich zurückzieht. Ganz krass war das mit dem Entstehen des Staates Deutsche Demokratische Republik. Der Staatsaperat hatte eben Angst, dass die Bevölkerung flüchten könnte, um mehr Wohlstand genießen zu können und eben dem sozialistisch-kommunistischem Denken nicht folgen. Und aus der Furcht, sie könnten fliehen wurden tatsächlich Mauern errichtet, um sie daran zu hindern. Die Welt ist aber nur dann erfolgreich, wenn sie sich vernetzt und den Austausch pflegt. Und in dem Songtext kommt auch der Vergleich mit Mauerbauen und Brücken errichten vor. Ein drastisches Beispiel zur damaligen Zeit war beispielsweise die Errichtung der Luftbrücke, um den eingeschlossenen Menschen in Berlin durch die Luft auf Initiative der Amerikaner zu helfen. Auch ein Netzwerk und ein Brückenbau war zur Entstehung der Spirituals die Underground Railroad als Netzwerk für die Farbigen eine Möglichkeit zu haben zu fliehen.

Aus einem anderen Blickwinkel sehen. Einem anderen eine Brücke errichten kann man in der Tat nur aus dem anderen Blickwinkel. Vielfach hilft es, wenn sich in die Situation reinversetzt wird, dass Personen, die sich in Not befinden geholfen wird. In Zeiten der Sklaverei konnten sich natürlich solche, die nach Kanada gelangen konnten und zuvor selbst auf einer Baumwollplantage gearbeitet hatten sich recht schnell in die Verhältnisse reinversetzen, die dort geherrt hatten und hatten den gewissen Anreiz gehabt ihren Landsleuten helfen zu wollen sie da rauszuholen. Und auch in der heutigen Zeit wird sich z. B. in die algerischen Rebellen reinversetzt, die versuchen in dem Staat eine Demokratie aufzubauen und das Regine von Ghadafi zu stürzen.

Heute kann man sich den Satz “Dein Königreich komme um mich herum und durch mich hindurch”. In der heutigen Zeit wird man sich sagen, aber Kaiser und König sind längst abgeschafft, wie soll ich mich dann wie in einem Königreich fühlen was mich umgiebt. Und wie kann ich mich vielleicht sogar so fühlen als ob ich ein König bin. Das kann man vielleicht auch nur sinnbildlich verstehen oder vielleicht auch aus der Sicht eines Kindes nach seinem Empfindungen nach, wenn besonders glückliche Momente erfährt. Es gibt vom christlichen Sender Bibel-TV ein Gepräch-Spezial

Bei der Beschreibung des Projektes durch Paul Human erkennt man viele Dinge, die in der letzten Strophe zur Sprache kommen. Sie werden das Gefühl haben, sie befinden sich in einem Königreich und vielleicht als eigener König, der sich darin entfalten kann. Gleicherzeit weis aber jedes Kind in dem Projekt, dass sie das nicht erreicht hätten, wenn jemand ihnen dieses bessere Leben ermöglich hätte, in dem dort angesetzt wurde wo die Kinder Hilfe benötigen und auch was den Kindern Spaß macht und wie sie ihre Lebensfreude wieder mehr entfalten können.

Unbeantwortet finde ich sind jetzt noch die Zeilen “Brot des Lebens” und “hungrige Welt”. Bei Hunger denkt man in erster Linie an Essen, also Nahrungsaufnahme. Allerdings kann Hunger auch geistiger Hunger bedeuten und “Brot des Lebens” für diverse existenzelle Dinge. Vielleicht beschreibt nachfolgendes Video diese Fragen noch besser.

Gerade durch die Bilder, die eher ein sehr einfaches Leben zeigen, kann ich mir gut vorstellen, dass hier die Dinge “Brot des Lebens” und “Hunger” gut beschrieben wurden.

Gaither Vocal Band – Hintergründe zum Titel “John the revolator”

Thursday, September 23rd, 2010

Inhaltlich könnte es in dem Titel “John the revolator” mit der Wandlung vom Saulus zum Paulus zu tun haben. Vorstellbar, dass solch eine Sinneswandlung auch bei Johannes dem Täufer stattfand.

Bekehrung

Auf seinen vielen Reisen kam er (in dem Fall Paulus) auch auf die griechische Insel Patmos. Leider wurde mir die Passage “a man was caste one day” nicht richtig übersetzt. Vielmehr entspricht es etwa folgender Passage in Thessalonicher 1, dass so ein Mann vermutlich dort gestrandet ist. Man versteht den Zusammenhang hier besser, wenn man die nachfolgende Zeile noch mitübersetzt. Als er nämlich dort zurückgelassen wurde, um zu sterben begann er zu beten. Nun kam der heilige Geist zu ihm herab. Und die Glaubenskraft befiel ihn. So dass er anfing all das was er gesehen hatte schriftlich festzuhalten.

Patmos

Patmos ist heute eine Insel im ägäischen Meer in relativer Nachbarschaft zur Insel Naxos. Sie ist inzwischen ein bisschen besiedelt und hat auf der Anhöhe eine größere Burganlage.

Johannes der Täufer sah Jerusalem als er wieder zur Besinnung kam. Es ist nicht anzunehmen, dass er irgendwie einen Berg hinunter gekommen ist.

Und als er sich umschaute entdeckte er Füße, die aussahen als ob sie aus Bronce wären und Augen, die wie Feuer wirkten. Bei den Füßen wird vermutlich an Matthäus 10:14 angeknüpft in dem davon gesprochen wird, dass wenn keiner einem zuhören möchte man die Stadt verlassen sollte und den Staub von seinen Füßen abschütteln solle. Und es könnte damit gemeint sein, dass wegen des Staubes die Füße schon ganz broncehaft wirken und aus den feurigen Augen abzulesen ist, dass man verflucht wird. Er hörte eine Stimme sagen “hey Du da unten, komm doch einfach zu mir rauf”. Und dort (oben) schrieb er von der Stadt Gottes.

Mal abgesehen von dem Gospel, vielleicht ist es auch interessant wer “Johannes der Täufer” wirklich gewesen sein könnte. Bibel-TV hatte zu dem Thema mal ein Interview geführt.