Posts Tagged ‘Gebet’

Mary & Mary – Hintergründe zum Titel In the morning

Sunday, July 5th, 2015

Mary & Mary kennt man quasi seit dem ihr Song Shackless auf diversen Gospelkonzerten zu hören war und vielleicht hier und da sogar im Radio, evtl. sogar in Discotheken. Aber von den 2 jungen Damen konnt auch dieser Titel.

[Chorus:]
Am Morgen bist Du noch in Ordnung
Am Morgen wird die Sonne noch scheinen
Morgens sind noch keine Wolken am Himmel
Wenn es in Deinem Leben dunkel wird,  wartest Du bereits auf das Tageslicht

Jemand sagt mir, was falsch ist
Warum meine Nächte so lange dauern
Es ist immer ‘ schwer zu glauben
Du kannst mich hören

Dann geben Sie mir ein Zeichen
Dass Sie mich beten gehört
Lassen Sie mich wissen
Diese dunkle Nacht wird nicht immer anhalten.

[Chorus]

So viele Höhen und tiefen
Sie wissen nicht wo Sie anfangen
So viele Nächte weinte Sie
Das Leben hat Dir das Herz gebrochen

Es mag sehr hart
Ist keine Hilfe in Sicht nicht
Aber mach dir keine Sorgen
Darüber heute Abend, weil

[Chorus]

Es wird ein Tag sein
Es geht um bedeckt
Sie können nicht sehen klar (Sie können nicht deutlich erkennen, keine)
Aber nicht Sie stoppen, prayin’
Bete für den Tag
Wenn die Sonne wieder scheinen wird, wieder scheinen wird.
(… Ooh Ooh ooh……)

[Chorus]

In der ersten Strophe des Songs scheint es darum zu gehen, man steht auf und ersteinmal beginnt der Tag ganz normal. Es könnte ein Sommertag sein, die Sonne scheint in ihrer vollen Kraft und absolt keine Wolken am Himmel auszumachen. Wenn es dunkel wird freut man sich vielleicht über den Tag und erwartet beeits mit größter Freude den nächsten.  Es muss aber nicht immer so sein. An dem Tag kann auch etwas schief gelaufen ein und man hört plötzlich eine Stimme, die einem sagt was falsch gelaufen ist. Völlig erschrocken fragt man sich und denkt in dem Moment vielleicht an Gott und sagt sich “Gott, kannst Du mich etwa hören”.

Im Religionsunterricht für Kinder wurde mal auf die Thematik eingegangen, ob Gott einen hört und dort wurde den Kindern gesagt, dass wenn man sehr still ist man sogar Gott hören könnte. Schon im Psalm 145:18 steht

Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen.

Querverweise auf diesen Psalm finden sich bei Johannes und sogar schon im alten Thestament bei  Moses.

Das Gott ein Zeichen geben soll oder man eigentlich eine Antwort erwartet wird in diesem Video ganz gut erklärt.

Link zum Video

In dem zweiten Vers wird der Dialog, den man während einem Gebet mit Gott hat beleuchtet. Und genauso ist die Erwartung, wenn man in ein Gebetshaus geht. Man möchte auch von Gott, wenn man zu ihm betet, dass er einen anhört und am liebsten möchte man, dass er 24 Stunden am Tag sich für einen Zeit nimmt und bereit ist Gebete anzuhören. Man sucht bereits da nach dem Zeichen, das man von Gott dann erhalten möchte. Und gerade das mit dem Zeichen meine ich kommt in dem Interview auch sehr gut zur Geltung.

Wenn man Sorgen hat, große Sorgen vielleicht sogar, dann steht man häufig ratlos da und weis eigentlich gar nicht so richtig wo bei den Sorgen anfangen. Welche soll man vielleicht als erste erzählen.

Gerade als Patient in einem Krankenhaus kann es schnell mal sein, dass man Angst vor einer OP hat oder sich so seine Gedanken über seine Krankheit hat und verunsichert in die Zukunft blickt. Man sucht sich hier durchaus einen Seelsorger, der einem ersteinmal zuhört, auch wenn man seine Sorgen vielleicht ihm erst einmal völlig zusammenhangslos vorträgt.

Bereits in der Bibel gibt es immer Stellen wo Klage und Trost erwähnt wird

Wie man sich allerdings in Trauer fühlt, was der Grund sein kann, warum man nachts weinen muss, mag vielleicht überspitzt dieses Video beschreiben

Gerade dieses Video erklärt es, warum es manchmal sehr hart sein kann Situationen, die man in seinem Leben erleben musste verarbeiten zu können. Hier kann es durchaus sein, dass man vor sich selbst resigniert und der Ansicht ist, hier gibt es keinen Weg mehr raus und es ist keine Hilfe in Sicht. Aber auch bei solchen Extremen kann immer noch das völlig Unerwartete eintreffen und man erfährt plötzlich Trost und einer zeigt einem Weg hinaus und wenn es Gott selbst ist, der einen dort wieder rausführt.

Calvin Bridges gestaltete die erste Gospelmesse im Stil der Farbigen in Lörrach

Saturday, October 15th, 2011

Da Calvin Bridges nicht nur Musiker sondern auch Pastor in den Vereinigten Staaten ist, hat er sich in seinem Chosenworkshop, der erstmalig in Lörrach stattfand sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Ein bisschen was hatte ich schon gehört wie unkonventionell der Gottesdienst in einer schwarzamerikanischen Gospelchurch abläuft, es aber einmal selbst mitzumachen ist da schon etwas besonderes.

Am Samstagabend um 20:00 Uhr fand die etwas andere Messe statt. Vielleicht am Anfang würde man nicht unbedingt denken, dass diese sich groß von einer typisch deutschen Messe starten würde. Sie begann mit einem recht harmlosen Gebet. Inhalt des Gebetes hautsächlich, dass Gott einen erhören soll und einem wohl gesonnen sein soll. Aber schon nach dem Gebet wurde es anders. Gleich in Anschluss hatte man den Eindruck, dass Calvin einige selbstkomponierte Titel präsentieren wollte. Für ihn als Pastor war es vielleicht lediglich, dass er halt ein paar “Kirchenlieder” oder spezieller Worshipsongs auf dem Keyboard spielen wollte.Und gleich wurde in der Kirche aufgestanden, alle klatschen mit und als ob man sich abgesprochen hätte hatte sich die ganze Kirchengemeinde in einem Block geschlossen entsprechend dem Gospelschritt auf 2 und 4 nach links und nach rechts gewegt.

Auch die Predigt war sehr lang und vorallem ungelaublich nachvollziehbar. Man hatte den Eindruck, Calvin berichtet von sich selbst was er für eine Erfahrung mit Jesus gemacht hat.  Und auf einmal hatte man den Eindruck gehabt man befindet sich mitten in einer Wunderheilung von Jesus. Fleht doch lautstark ein Blinder Jesus an ihm zu helfen, solch eine schauspielerische Leistung bring Calvin plötzlich in seiner Predigt. Und er erklärt vorallem, dass der Blinde durch Jesus plötzlich wieder sehen kann und es für diesen so fantastisch ist, dass er gleich die frohe Botschaft anderen weitererzählen möchte. Sehr geschickt leitete er zu seinem wichtigsten Song über, den er vor einiger Zeit selbst geschrieben hatte “Chosen.

Der Song selbst wurde nicht gesungen. Aber er erzählte das Intro von dem Song, weil dieser sich noch gut in die Messe einfügte und sein Workshop, den er am Wochenende veranstaltet hat sich auch “Chosen” nennt. Er erklärt erst einmal was Church eigentlich heisst. Und war stammt es vom Wort Eklecia und meint damit, dass wir die Kirche oder alle zusammen die Gemeinde von Jesus sind. Und wir sind berufen worden aus der Dunkelheit herauszukommen und dieses wunderbare Licht zu genießen. Und in dem Titel “Chosen” geht es darum, dass wir ausgewählt wurden für den Meister, in demfall Gott den Herren zu arbeiten. Und zusammengefaßt, wir allen verbreiten die gute Nachricht von Jesus Christus.

Bei diesem Song kam der ganze Workshop vor zum Altar und sang diesen Song vor. Wer natürlich wollte konnte die Melodie mitsingen und fröhlich mitklatschen, mitschnipsen oder das tun wozu er lustig war. Auch ein weiterer Song wurde mit dem Chor zusammen gesungen.

Abschließend wurde zusammen mit der Gemeinde noch “Oh happy day” gesungen und dies schien ist einen extremlangen Vamp überzugehen, denn das war nach 3 Minuten nicht zu ende und irgendwann sind mir auch die Hände vom langen Überkopfklatschen, was eigentlich im späteren Verlauf erst kommt müde und schwer geworden und so musste auf Schulterhöhe weitergeklatscht werden.

Walter Hawkins – Hintergründe zum Titel Until I found the lord

Monday, July 18th, 2011

Es ist schade, dass Walter Hawkins im Frühjahrs 2010 leider verstorben ist. Und wenn man nach der Ankündigung den Song noch genießt begreift man die Wort “Es gibt eigentlich keine bessere Musik als die Gospelmusik” richtig.

Gut, ich schrie und ich schrie
(Die ganze Nacht lang durchgeschrieen)
Ich schrie und ich schrie
(Die ganze Nacht lang durchgeschrieen)
Ich schrie und ich schrie
Bis ich den Herrn gefunden hatte
(Wiederholung)

Gut betete ich und ich betete
(Gebetet und ich betete)
Die ganze Nacht lang gebetet
(Die ganze Nacht lang gebetet)
Ich betete und ich betete
Bis ich den Herrn gefunden hatte
(Wiederholung)

Gespräch / gesprochen: Als ich angebetet wurde, empfinde wir es manchmal, dass die Worte entgleiten
und wir wissen nicht was wir dem Herrn sagen möchten, das ist genau das , was ich tue.

Ich fing an zu ächzen und ich ächzte
(Geächzt und ich ächzte)
Die ganze Nacht lang geächzt
(Die ganze Nacht lang geächzt)
Ich ächzte und ich ächzte
Bis ich den Herrn fand

Ich fing an zu singen und ich sang
(Sang und ich sang)
Sang die ganze Nacht lang
(Sang die ganze Nacht)
Ich sang und ich sang
Bis ich den Herrn fand

Meine Seele…
(Könnte nicht überführt werden)
Nicht meine Seele
(Könnte nicht überführt werden)
Nicht die Seele, Herr
(Könnte nicht überführt werden)
Bis ich den Herrn gefunden hatte
Ich fing an zu schreien und ich schrie
(Ruf und ich schrien)
Ruf die ganze Nacht lang
(Ruf die ganze Nacht lang)
Ich schreie und ich schrie
Bis ich den Herrn fand

Meine Seele…
(Könnte nicht überführt werden)
Nicht meine Seele
(Könnte nicht überführt werden)
Meine Seele, Herr
(Könnte nicht überführt werden)
Bis ich den Herrn fand
(Wiederholung)

(Änderungstempo)
Ich erhielt.
(Sieg!)
Der Sieg!
Ich erhielt ihn.
(Der Sieg!)
In meinem Herzen…
(Der Sieg!)
In meiner Seele…
(Der Sieg!)
(Wiederholung, wie verwiesen)

Ich erhielt den Sieg
Ich erhielt den Sieg
Ich erhielt den Sieg
(Wiederholung, wie verwiesen)

Es wirkt so als ob Walter Hawkins vielleicht von den Eindrücken eines Afroamerikaners zu Zeiten der Plantagenarbeit in den Südstaaten erzählen möchte wie dieser von einem Plantagenbesitzer unterdrückt wurde und vielleicht schon zahlreiche gescheiterte Fluchtversuche hintersich hat und jetzt nach dem Herrn ruft, damit er endlich von seinen Leiden befreit wird. Aber bereits in der zweiten Strophe ist eigentlich nicht so recht zu erkennen, dass jemand sich vollkommen aufgibt. Es wird versucht zu beten, man hat also noch einen Stück Restglauben und es wird durch das Gebet versucht zu erreichen, dass Gott einen erhört.

In dem gesprochenen Teil bin ich der Meinung, dass Gott mal seinen Eindruck schildert und er beschreibt, dass sich die Menschen offensichtlich manchmal schwer tun ein Gebet zu formulieren. Er beschreibt, dass es ab und an vorkommt, dass hier nach Worten gesucht wird und ab und an wohl kein richtiges Wort gefunden wird. Und weiter habe ich den Eindruck, dass Gott einem einen Spiegel hingestellt hat und einem zeigt so wird gerade zu ihm gebetet. Wobei ich mir gut vorstellen kann, dass man, um zu Gott zu beten überhaupt gar keine perfekt ausgearbeitete Rede vortragen braucht. Jedenfalls merkt man plötzlich man betet zwar zu Gott, aber man schafft, das was man vortragen möchte gar nicht richtig zu formulieren und trotzdem wird man verstanden.

Der Weg zum Herrn schien schwierig zu sein. Es ist von ächzen die Rede. Das könnte fast so wirken als ob ein Drogen- oder Alkoholsüchtiger seinen Entzug beschreibt. Häufig wird von Enzugserscheinungen zu Beginn eines solchen Entzuges geredet und es ist für das Pflegepersonal meist schwierig den Entzug so durchzuführen, dass sich diese Entzugserscheinungen in Grenzen halten und einen Entzugspatienten nicht zu sehr belasten. Am Ende wird es vielleicht als Erlösung beschrieben, man ist endlich weg von dem Zeug und man möchte vielleicht dafür Gott danken, dass er zu einem gehalten hatte und er es war, der einen von dem Laster befreit hatte.

Die Strophe mit dem, dass man die ganze Nacht singt und dass die Sache mit der Seele lässt sich vielleicht schlecht im Einzelnen deuten. Mit Singen alleine kann man eigentlich schon viele Stimmungen ausdrücken. Es gibt Worshipsongs, die oftmals Leid beschreiben und oftmals, dass man Gott um Hilfe bittet. Es gibt aber auch häufig sehr rhythmische Titel, die Freude ausdrücken, denke ich z. B. an Kirk Franklins “lovery day”. Am besten kann man dies vielleicht mit der Seele verstehen und vielleicht auch seelische Gefühle, wenn man sich mal das Bibel-TV “Das Gespräch / Spezial” ansieht.

In dem Video ist aber auch etwas anderes zu erkennen. Das Glück und das Kinder plötzlich glücklich sind. Und wenn man sich jetzt in solch ein Kind versetzt, dann wird man die Strophe verstehen “Ich erhielt den Sieg”. Das werden aber auch die Israeliten von sich sagen können, als sie dank Moses in ihrer Heimat, dem jetzigen Staate Israel angekommen waren. Auch die ganzen geflohenen Sklaven, die in Kanada angekommen waren konnten sagen “Ich habe gesiegt – ich habe den Sieg erhalten – ich bin der Sklaverei entkommen”. Die Kinder, die ein solches Kindercamp besucht hatten werden sich auch sagen können, ich habe gesiegt und Glück erfahren.

Chicago Mass Choir/LaShun Pace – Hintergründe zum Titel Prayer will fix it

Saturday, February 26th, 2011

vielleicht hat sich Volker Dymel bei seinem Titel “He’s just a prayer away” inhaltlich von diesem Titel anstecken lassen. Denn ob man jetzt sagt “Ein Gebet regelt alles” oder man es “Es ist gerademal ein Gebet entfernt” – es kommt fast auf das Selbe raus.

Gebet regelt dich
jedes Mal wenn
Gebet regelt es
jedes Mal wenn
Bilde Deine Position (nimm eine Position ein)
Was auch immer auf Ihrem Verstand
Gebet regelt ihn jedes Mal

(Vers 1)
Sie sind defektes hearted und Sie werden bemüht im Verstand (Ahh-Ooo)
Sie sind Umstände lässt Du dich verfangen in einer Bindung (Ooo)
Bringe Du es einfach vorbei zur göttlichen Energie weil
ALLE: Ein Gebet regelt es jedes Mal

(Vers 2)
Du schautest herum und alle Deine Freunde wurden gegangen (Ahh-Ooo)
Ich weiß jemand, dem Du Dich anverstrauen kannst (Ooo)
Sein Name ist Jesus, den er lässt Dich nie alleine
ALLE: Ein Gebet regelt es jedes Mal

VAMPS:
Ein Gebet regelt es

Gebet, Gebet, regelt es jedes Mal

Gebet


***Ein Gebet regelt es
Wenn Ihr ganzes Geld ausgegeben wurde und die Rechnungen sind passend
Weiß ich, dass der Herr sich um Dich kümmert
Wenn Doktoren oben ihre Hände geworfen haben
Ich weiß, dass ein Gebet Dir eine zweite Chance gibt
Ich weiß, dass ein Gebet wird
Gebet regelt es, jedes Mal ja, das wird es
Gebet regelt es jedes Mal
Ich weiß, ich weiß, ich weiß, ich kenne Gebet
*** Gebet
Gebet
Oh Gebet
Gebet wird
Ja wird es
Gebet wird
Ja wird es
Regelt Dich es jedes Mal
Ja Gebet
Ich weiß, dass es wird
Regelt es jedes Mal
Wenn Ihr ganzes Geld ausgegeben wurde, ein Gebet wird es jedes mal wieder richten.
*** Ja Gebet
Gebet
Oh Gebet
Gebet
Gebet von dem rechtschaffenen Ermöglicher

Viel
Ich kenne Gebet
Gebet wird
Ja wird es
Gebet
Gebet
Beten Sie, stoppen Sie nicht zu beten
Stoppen Sie nicht Gebet
Beten Sie
Morgens
Beten Sie zur Mittagszeit
Beten Sie
Am Abend
Beten Sie
Beten Sie

Wenn man die Aussage “Ein Gebet wird es schon regeln” versucht zu hinterfragen, dann sollte man sich erst einmal auf Spurensuche begeben und versuchen herauszufinden wie ein Gebet überhaupt wirkt. Vielleicht sich auch fragen, warum beten wir überhaupt. Was wollen wir bei einem Gebet und was soll das Gebet für uns bewirken.

Im Gospel wird immer wieder ausgesagt, dass ein Gebet viel bewirken kann. Als erstes soll es einen aufrichten. Man erfährt durch ein Gebet wer man ist und vorallem wo man steht. Es wird davon gesprochen man soll Position beziehen. Aber Position kann man nur beziehen wenn man Abstände kennt und weis, dass man mit der einen Sache weniger zu tun hat – man sich nicht so intensiv beschäftigt wie mit einer anderen Sache, die einem vielleicht Spaß macht oder die man einfach interessant findet. Bei einer dritten Sache sagt man sich vielleicht interessiert einen zwar, aber man möchte das in die Zukunft verlagern oder aber sie ist ein Wunschtraum wo man weis, das erreicht man einfach nicht.

In der Sendereihe “Das Gespräch” von Bibel TV hat man ein Gebet aus einer anderen Sicht betrachtet. Hier ist von heilender Wirkung in der Medizin die Rede

Eine weitere Aussage, die dem Titel zu entnehmen ist. Es wird einem durch ein Gebet auch dann geholfen, wenn man mittellos ist und nicht mehr in der Lage ist die täglichen Dinge zu bezahlen. Damit kommt zum Ausdruck, für den Herrn zählt nicht das Geld, das man besitzt, um ein Mensch zu sein, der seinen Wert hat. Man kann auch ein wertvoller Mensch sein, da man gute Taten vollbracht hat oder auch verbringt und der in viellerlei Hinsicht über Dinge die er angehen möchte nachgedacht hat und einen guten Grund hat, diese eben zu tun. Beispielsweise einfach mal einem Bedürftigen etwas zu geben, weil er für einen ebenfalls ein Mensch ist.  So kann ein Streetworker von sich sagen, er hat durchaus mit einem Personenkreis zu tun, der in der Gosse lebt und er kann sich verabscheut fühlen, dass er sich eben mit solchen Menschen umgibt. Er kann sich aber auch sagen, er macht seine Arbeit, um den Menschen, die nahezu vor dem Nichts stehen, sich vielleicht aufgegeben haben und den Drogen verfallen sind eine neue Zukunftsperspektive zu bieten. Mag sein, dass viele von denen im Stillen ein Gebet gesprochen haben, im dem sie sich jeweils solch einen Streetworker wünschen.

Volker Dymel – Hintergründe zum Oldscool-Gospel-Medley (Antalya 2011)

Monday, January 31st, 2011

This is the day

Bei diesem Titel handelt es sich um eine ältere Nummer von Fred Hammond, wobei man es vermutlich fast nicht
erkannt hätte, dass hier ein Fred Hammondtitel verbundelt wurde. Von diesem Gospel wurde allerdings nicht alles verwendet sondern nur der Kern, der sich so übersetzen lässt.

Dieses ist der Tag, dieses ist der Tag
Den  der Herr, den der Herr gebildet hat, hat gebildet
Ich freue mich, ich mich freue
Und seien Sie in ihm froh, froh in ihm

Dieses ist der Tag, den der Lord gebildet hat
Ich freue mich und bin in ihm froh
Dieses ist der Tag, dieses ist der Tag
Den der Herr geschaffen hat

Dieses ist der Tag, dieser ist der Tag
Dass der Lord, das der Lord gebildet hat, hat gebildet
Ich freue mich, ich mich freue
Und seien Sie in ihm froh, froh in ihm

In dem Gospel geht so ein bisschen um die Apokalypse und wie Gott die Erde erschuf. Genau genommen um die Erschaffung von Tag und Nacht, physikalisch gesehen das Wahrnehmen der Erdrotation. Und der Komponist bringt hierbei zum Ausdruck, dass er sich freut, dass man einen Tag erleben kann, das man leben darf. Vielleicht muss man sich aber auch einen Schritt davor setzen und sich fragen wie ist es denn, wenn der Tag kommt. Genau diese Fragestellung hat sich Bibel.TV gestellt und hier ein Interview innerhalb der Sendereihe “Das Gespräch” geführt.

I will call upon the lord

Ich rufe wegen dem Herrn an
Welcher Wert ist gepriesen zu werden
Auf diese Art und Weise werde ich vor meinen Feinden beschützt werden.

(Männer singen vor, Frauen geben Echo)
Ich rufe wegen dem Herrn an (mich ersuche um den Lord)
Welcher Wert ist gepriesen zu werden(wer angemessen ist gepriesen zu werden)
Auf diese Art und Weise werde ich vor meinen Feinden beschützt werden. (also wird I von meinen Feinden gespeichert)

In diesem Gospel geht es vorallem darum, dass man Gott anruft und man sicher ist, dass Gott an der Seite von einem sich befindet und einen beschützt. Man kann sich gut vorstellen, dass dieser Gospel in der Sklavenzeit der Afroamerikaner enstand. Sie könnten zum Ausdruck hier bringen, dass sie dank Gott die harte Arbeit durchstehen konnten und Gott auch vielen Sklaven es ermöglichte zu fliehen. Wenn man sicher sein möchte und dann kann man es auch damit betrachten, dass man von sich aus sehr viel geben möchte und zwar einfach das, wozu man selbst in der Lage ist. Große Stars geben hier vielleicht ein 10tel ihrer Einnahmen für caritative Zwecke. Ein Obdachloser wird vielleicht ein paar Cent geben oder einem seine Wolldecke überlassen. Viele von denen sind vielleicht aber auch davon überzeugt, dass wenn sie viel geben sie von Gott auch viel erhalten werden. Bibel-TV hat im Rahmen der Sendereihe “Das Gespräch” auch hierüber eine Produktion

We will bring the sacrifies of the praise

Auch hier wurde das Tempo beschleunigt, um den Übergang zu diesem Gospel unmerklicher zu machen. Zudem war im Arragement von Volker viel Call & Response eingebaut, so dass der Titel mehr geshoutet hatte. Beim Titel geht es eigentlich um die Seligkeit oder das gewisse Etwas innerhalb des Lobpreises. Und man möchte einen daran erinnern, dass man es nicht als normal nehmen sehen sondern dass man Erntedank oder schlicht “Danksagung” feiern sollte und man einem es einem gerne anbieten möchte einfach mal danke zu sagen. Danke für die guten Gaben, die man erhält, danke dafür, dass man nicht krank ist oder einfach danke, dass man leben darf. Und vorallem möchte man gerne, dass man sich freuen kann und man die Freude auch als ein gewisses Erfolgserlebnis ansieht, dass man was erreicht hat.

Everytime I feel the spirit

wir hatten diesen Teil des Medleys allerdings nicht langsam gesungen wie auf dem Video sondern uns in der Geschwindigkeit etwa an das Tempo gehalten wie der Tostedt-Community-Gospel-Choir den Titel singt. Anfangs war ich hier sogar zuschnell gewesen und bin deswegen auf Abstand zur Reihe vor mir gegangen, um diese durch das schnellere Tempo nicht weiter zu stören. Im Tempo konnte ich mich allerdings noch runterschrauben.

In mein Herz sich bewegen, bewegend in mein Herz
In mein Herz sich bewegen, bewegend in mein Herz
Nach dem Berg bete ich.

Chor:
Jederzeit Zeit, wenn ich den Geist fühle, der sich in mein Herz begibt, werde ich beten.
Jederzeit Zeit, wenn ich den Geist fühle, der sich in mein Herz begibt, werde ich beten.

Vom Berg herunter (damit wird wohl der Ölberg gemeint sein) sprach der Herr
Aus seinem Mund heraus kamen Feuer und Rauch
Schaute ganz um mich, es schaute so fein
Bis ich meinen Lord fragte, ob alles meins war.

Chor:
Jederzeit Zeit, wenn ich den Geist fühle, der sich in mein Herz begibt, werde ich beten.
Jederzeit Zeit, wenn ich den Geist fühle, der sich in mein Herz begibt, werde ich beten.

Fluss Jordan, ist kühle an Kälte
Es kühlt den Körper aber nicht die Seele
Es gibt nicht aber ein Zug, nach dieser Schiene
Es läuft zum Himmel, an Recht zurück.

—-

Jordanfluss und der Verglöeich mit dem Missisippi. Heimführung aus Ägypten mit Verweis auf das Posting zur Underground Railroad.
Petrus an der Rechten gottes.

Chor:
Jederzeit Zeit, wenn ich den Geist fühle, der sich in mein Herz begibt, werde ich beten.
Jederzeit Zeit, wenn ich den Geist fühle, der sich in mein Herz begibt, werde ich beten.

Unten im Tal, wenn ich schwach mich fühle
Es ist, wenn der Teufel, gewöhnlich spricht
Weil er  kraftvoll ist, und von den Lügen
Ich benötige den Geist, mich klug zu halten.

Chor:
Jederzeit Zeit, wenn ich den Geist fühle, der sich in mein Herz begibt, werde ich beten.
Jederzeit Zeit, wenn ich den Geist fühle, der sich in mein Herz begibt, werde ich beten.

I will enter his gates

dieser Titel wurde schlussendlich weggelassen, da das Medley sonst zuviel Text gehabt hätte.

Volker Dymel & Joyful Gopsel – Hintergründe zum Titel “He is just a prayer away”

Sunday, January 16th, 2011

Vor einiger Zeit vermutlich von Volker selbst geschrieben und zusammen mit seiner Formation “Joyful Gospel” gesungen der Titel “He is just a prayer away”. Beim Workshop Gospel & Wellness im Jahr 2011 auf dem Programm. Kurz und knapp – es ist nur ein Gebet entfernt.

Er ist nur ein Gebet weit entfernt, ein Gebet weit entfernt
Er hörte mein Rufen, Er sah meine Träne
Er heilte meinen Schmerz
Er ist nur ein Gebet weit entfernt, ein Gebet weit entfernt
Ruf Ihn an und Er wird dir seine Liebe zeigen.

Wenn due eine helfende Hand brauchst ruf ihn an – ruf ihn an.
Wenn Du einen Freund brauchst, mit dem Du reden kannst, ruf Ihn an – ruf Ihn an.
Wann immer du Ihn brauchst, Er ist da – Er ist da
Links und rechts, am Tage und bei Nacht.
Er ist Gott, der sich imer um dich kümmern wird.

Rufe ihn (an)
R-R-R-R-R-Ruf ihn (an)

Die Botschaft ist fast die gleiche wie bei “You’ve got a friend“. Es ist halt nicht die ganze Zeit in einem balladenhaften Rhythmus gehalten sondern legt dann einen Speed zu. Mit ruf ihn an ist gemeint, dass man ein Gebet sprechen soll und darin das Anliegen bei Gott vorträgt. Und das was ein Seelsorger oder Sanitäter vielleicht nicht unbedingt kann, er kann es. Er heilt einem den Schmerz. Vorallem ist Gott jemand an den man sich immer wenden kann und er nimmt sich auch die Zeit und coacht einen, sogar zeitlich nicht beschränkt. Und da muss man weder sein Versicherungskärtchen vorlegen noch eine Überweisung seines Hausarztes. Vielleicht ist man verblüfft, wenn der Empfang bildlich betrachtet einem zu Verstehen gibt “uns reicht ein Gebet aus”. Und man brauch sich nicht zu schämen, wenn man mal ein Gebet spricht, man kann es an jeden Ort, zu jeder Situation, man kann es ganz still oder ganz laut tun.