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Donnie McClurkin – Hintergründe zum Titel “I call you faithful”

Friday, January 7th, 2011

Ich hatte diesen Titel im Frühjahr 2008 aufgenommen gehabt und wusste relativ schnell, dass dieser dem Chorleiter gefallen hatte, er allerdings ihn nicht als Einzelstück nehmen wollte.

Ich rufe Dich heilig
Dein Name ist heilig
Du bist zu mir so heilig!
Ich rufe Dich heilig
Herr, Du bist heilig
Heilig bist Du
und heilig bist Du. (Wiederholung 2X)
Yeah! (8mal)

(Der obige Part wird wiederholt mit untenstehenden Einsätzen)
Zuverlässig / Zuverlässiger
Heiler
Retter
Angemessen bzw. Angemessener
Alles das (Du bist alle das zu mir gewesen)

Yeah (ununterbrochen bis zum Fadeout oder ein Reprise begonnen wird)


Bei dem Titel handelt es sich an ein Dankeslied an Gott. Er war immer für einen da gewesen. In vielen Gospeln ist auch hier immer die Rede, wenn man Dich gerufen hatte, dann warst Du für einen Da. Hier wird die große Güte und auch die Liebe Gottes an die Menschen angesprochen. Auch wenn man den größten Blödsinn macht, vielleicht auch ein Schwerverbrecher war – Gott verzeiht in extrem vielen Fällen und hat einen trotzdem lieb. In der zweiten Wiederholung wird Bezug auf die Heilungen von Blinden und Gehbehinderten durch Jesus eingegangen. Für die damaligen Leute war es ein Phänomen, dass ein Blinder mit dem damaligen Stand der Medizin plötzlich wieder sehen konnte oder ein Lahmer wieder gehen konnte. Mag sein, dass sich der Lahme vielleicht auch nur etwas gebrochen hatte. Die heutige Operationstechnik, in dem häufig Schrauben im Knochen versenkt werden oder Absplitterungen mit Platten fixiert werden gab es damals noch nicht. Allenfalls provisorische Schienen aus Holz, die ans Bein angebunden wurden wird es gegeben haben.

Bei der Wiederholung mit Retter wird vermutlich Bezug auf Moses genommen worden sein. Gerne wird hier die Heimführung der Israeliten aus Ägypten mit Durchschreitung des Roten Meeres genommen. Auch in der damaligen Zeit wurden immer wieder Dürrekatastrophen und auch Heuschreckenplagen erwähnt. Hier dankt man Gott, dass man diese Katastrophen gesund überleben konnte.

Der christliche Sender Bibel.TV hat in seiner Sendereihe “Das Gespräch” und hier mit dem Musiker Lothar Kosse ein Interview zum Thema Gottfaktor im Worshop oder auf Deutsch Lobpreis geführt. Es ist interessant hierbei zu erfahren, dass bereits im alten Testament erwähnt wird, dass man bereits damals Gott in Form von Lieder angebetet hat. Inzwischen hat sich der Worship weiterentwickelt. Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dem Interview.