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Der Sofia Gospel Choir beim Gospelkirchentag 2018 in Karlsruhe

Saturday, July 7th, 2018

Als ich mir einen Überblick verschaffen wollte, welche Chöre denn bei der Gospelnacht am 2. Gospelkirchentag in Karlsruhe auftreten hatte ich nicht schelcht gestaunt. Da gibt es sogar einen Gospelchor aus der Hauptstadt Bulgariens – der Sofia Gospel Choir. Am besten der Chor stellt sich einfach mal selbst vor – jung und frisch hier erstmal durch einen Flashmop.

Woran glauben wir?

Wir glauben an die christlichen Werte – Liebe, Vertrauen, Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Treu und Glauben in der Änderung, Hoffnung, gegenseitige Unterstützung, gegenseitige Akzeptanz, ungeachtet der Unterschiede in Alter, sozialem Status, der ethnischen Zugehörigkeit, nationaler Herkunft und religiösen Überzeugungen. Jeder ist willkommen, wenn er die Botschaft der Gospelmusik respektiert, nämlich den Glauben an Gott, die Liebe zu den Menschen und den Respekt für christliche Werte.
Wer kann an Menschen teilnehmen?

Wer Gospelmusik mag, singt gerne und ist eine positive Person. Mitglieder können Personen über 16 Jahre sein.
Welche Art von Evangelium führen wir durch?

Traditionelle Gospel-Songs, so wie alte Spirituals, Acapella-Lieder, zeitgenössischer Chorsound und Solo, sowie christliche Lieder von bulgarischen Autoren.

Was sind unsere Ziele?

Unser Hauptziel ist es, die Gospelmusik und ihre Werte in Bulgarien zu fördern, neue Freundschaften und Beziehungen zwischen Menschen zu schaffen, die auf gegenseitigem Respekt, Vertrauen und Akzeptanz basieren.
Unsere Vision von der Zukunft?

Eine Gemeinschaft von Menschen zu schaffen, die nicht nur das Evangelium erfüllen, sondern auch eine positive Einstellung gegenüber dem Leben und den menschlichen Beziehungen haben. Wir glauben, dass auch eine kleine Gruppe von Menschen mit unterschiedlichem Denken zu einer guten Veränderung in der Gesellschaft beitragen kann.

Sofia Gospel Choir

Fotorechte: ArtSofia bzw. dessen Blogbetreiber

“Für uns ist es einfach wichtig dabei zu sein”. So der Chorleiter Geri Balevska vom Sofia Gospel Choir.

Erst im Juni 2018 hatte der Chor zum Gospelfest in Banka, Bulgarien eingeladen, bei dem sie sich gewünscht hatten mit bulgarischen und Gospelchören aus dem Ausland zusammen zu gospeln.

In Deutschland Osten, in Zwickau waren sie bereits 2014 bei den Gospelholidays gewesen, bei denen sie u. a. auf Hans-Christian Jochimsen trafen

Es ist natürlich eine große Ehre für diesen Chor mal die Gelegenheit zu haben in Deutschland singen zu können, wie bereits weiter oben erwähnt sind die Lebenshaltungskosten in Bulgarien sehr niedrig und längst nicht jeder Bulgare kann sich die Kosten für solch eine Reise leisten

Mottoevent beim Laetitia Chor (Gospelchor Furtwangen) – Wenn ich alle Sprachen der Welt könnte

Friday, July 1st, 2011

Sehr eingehend beschäftigte sich der Laetitia Chor Neukirch bei Furtwangen nachfolgender Problematik.

Bereits in einem Gottesdienst war “Wenn ich alles Sprachen dieser Welt sprechen könnte” ein zentrales Thema gewesen.

Der Liedtext des zentralen Titels hierzu lautet wie folgt:

Wenn ich alle Sprachen dieser Welt sprechen könnte, und ich könnt´ sie alle verstehen,
wenn ich den Gesang des Paradieses verstünde, sänge wie die Engel so schön,
dann wär´ meine Sprache nur Sprachlosigkeit, wie lärmede Pauken, wie Glockengeläut,
wie überstende Felsen, wie Glas das zerbricht, hätte ich die Liebe nicht! Refr.
2) Wenn ich auch Visionen hätte wie die Propheten, wär´ mir kein Geheimnis verhüllt,
könnte ich mit meinem Glauben Berge versetzen, und wär´ ganz mit Weisheit erfüllt,
dann wär´n diese Gaben nur wertloser Tand, wie Steine im Wasser, wie rieselnder Sand,
wie welkende Blätter im herbstlichen Licht, hätte ich die Liebe nicht! Refr.
3) Wenn ich all mein Hab und Gut an Arme verschenkte und bekämpfte Hunger und Not;
wenn ich auf Gerechtigkeit und Freiheit bestünde, stürbe gar den Märtyrertod,
dann wäre mein Leben vergebene Zeit, ein sinnloses Streben nach Vollkommenheit,
dann trüge ich Masken vor meinem Gesicht, hätte ich die Liebe nicht! Refr.
Refr.: Die Liebe ist gütig, gedulig und freundlich, die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht.
Die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, sie trägt Dir nichts nach, und sucht nicht ihr Recht.
Die Liebe verändert der Welten verlauf, die Liebe hört niemals auf.

Zentral geht es um das Verstehen. Die erste Zeile erinnert mich ein bisschen an die Flowerpowerzeit wo man gerne eine große Gemeinschaft sein wollte, jeder versteht jeden, jeder ist für den Weltfrieden und wenn man Bilder und Filme aus der Zeit sieht hat man das Gefühl – alle finden die Welt schön und bunt. Wenn man eine Oase mit der Wüste vergleicht, dann kann man schnell den Eindruck vom Paradies bekommen. Hier wächst was und man kann sich schnell an den Früchten (meist Datteln) bedienen und durchaus auch Landwirtschaft betreiben. Dort gehts einem gut wobei man in der Einöde eher vor sich hinsiecht.

Mit Worten kann man allerdings viel erreichen. Man kann sich mitteilen. Mit Parolen und Apellen kann man etwas bewegen. Man kann entweder Protest ausdrücken, aber man kann so wie Politiker es durchaus gerne tun auch jemanden beeinflussen. Allerdings sollte man über seine Worte auch nachdenken. Es kommt immer drauf an wie die beim anderen verarbeitet werden. Es können Worte sein, die auf ein solides Fundament setzen – Fakten, Fakten, Fakten wie es der Chefredakteur von Focus immer wieder gerne mal äußert und was eine Zeit auch der Werbeslogen des Magazins war. Allerdings können Worte auch verletzen, wenn sie nicht so ankommen wie man vielleicht wollte oder aber man vielleicht jemanden bewusst kränken wollte. Dann wirkt ein Wort wie ein Glas, das man fallen lässt oder mit voller Wucht in die Ecke schmeißt und das dann zerbricht.

Aber auch in der amerikanischen Lebensphilosophie sind Worte durchaus wichtig. Hier lebt man nach Abraham Maslows Bedürfnispyramide und strebt die Selbstverwirklichung an. Und oftmals reichen hier Wort bereits aus, um jemanden Anerkennung zu zeigen. Und mit diesen Worten kann man den Glauben und nicht zuletzt den Glauben an sich selbst, dass man im Stande ist etwas zu leisten und am Ende etwas auf die Beine gestellt zu haben über das man stolz sein kann und das auch von anderen geschätzt wird. Das Streben nach Fortentwicklung und Selbstverwirklichung kann man mit einem Samenkorn vergleichen. Leider kommt es un unseren Kreisen gerne mal vor, dass man feststellt “Huch hier wächst was, also schnell aus- und kaputt-treten”. Und so ist der Samen im Keim erstickt und tot. Lässt man ihn einfach, dann gedeiht er und bringt vielleicht eine schöne Pflanze zu tage oder in der Wüste vielleicht auch ein Baum, der Schatten spendet.

Nach dem Gottesdienst schloss der Chor noch ein Konzert an, bei dem weitere Titel aus ihrem Repertoire zu hören waren. Als Einstieg brachte der Chor den Boney M-Ohrwurf “Rivers of Babylon”. Auf dem Video wird es allerdings von Mano Ezoh im Rahmen eines Totalpraise-Masschoirprojekts gesungen.

Und da in der früheren Christenheit häufig Latain gesprochen wurde folgte nachfolgender Titel

Ein Song, der vorallem auf die Leiden von Jesus Bezug nimmt war ein weiterer Titel, der im Konzert dargeboten wurde.


Gospelchor St. Josef, Rheinfelden will kein Just the two of us und startet einen Projektchor

Monday, April 25th, 2011

Man übersetze einfach mal den Satz “Just the two of us”. Und wenn man dazu noch nachfolgenes Video sieht langt man sich vielleicht an den Kopf und beginnt zu zweifeln.

Wieso eigentlich gerademal 2 von uns, wenn es wirklich viele sein können. Und genau dieses fragte sich der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden. Und geboren wurde der Projektchor, der am 17. Mai startet und führt mit 6 Proben jeweils dienstags zu einem hoffentlich genialen Abschlusskonzert in der eindrucksvollen Bogenhalle von Schloss Beuggen. Wenn ich es mal vom kaufmännischen Gesichtspunkt betrachte ist die menschliche Stimme sogar das günstigste Instrument. Man braucht dazu nicht ins Musikgeschäft und vielleicht einige tausend Euro hinblättern. Nein man trägt sie seit seiner Geburt mit sich herum und das einfach so, ohne, dass der Herrgott dafür etwas möchte.

Und gerade das Gospeln ist etwas ganzkörperliches. Schon das Singen alleine ist gesund, es sind viele Regionen des menschlichen Körpers im Einsatz. Sie bringen ihr Zwergfell in Wallung. Die Lungen werden mal so richtig in die Mangel genommen. Gerade beim Vokaltrakt hatte ich schon oft gehört, dass die Luft die ganzen Hohlräume frei macht, als gewissen Lacher sind dann die Hohlkörper im Kopf erwähnt. Und beim Gospeln kommt noch hinzu gewöhnlich steht man da nicht steif wie ein Zinnsoldat da, man bewegt sich dabei. Das kann teilweise sogar bis zur Extase führen. So geht es nämlich in den Staaten ab und das bei einem ganz normalen Gottesdienst

An anderer Stelle konnte ich schon lesen, man nehme 40 Personen, die lediglich Spaß am Singen haben und forme innerhalb von 3 Tagen einen Chor, der nicht einfach nur “Oh happy day” sing und dazu klatscht sondern so daher kommt, dass es noch lange Nachwirkungen hat. Und wenn man sich jetzt sogar 6 Proben dazu Zeit lässt und jedem die Gelegenheit bietet, sofern er es für sich möchte die Songs für sich sogar ein bisschen zwischendurch zu üben, dann kann nur soetwas rauskommen.

“God gave me a song” und ich kann den nur mit voller Inbrunst und Power singen. Vielleicht genau aus diesem Grund heisst der Titel im Chor schlicht “Power”.

Also willst Du auch Spaß haben, ein bisschen probieren ob die Stimme etwas mehr kann als nur sprechen. Flyer zum Projektchor des Gospelchors St. Josef, Rheinfelden

Fred Hammond – Hintergründe zum Titel “Oldtime mix”

Friday, October 8th, 2010

Schon lange wurde uns von diesem Titel von Fred Hammond vorgeschwärmt, nun wurde er in Angriff genommen.

“Gott ist ein toller Gott” ruft man in die Menge und prompt erhält man das Echo “ja er ist ein absolut toller Gott”. Und man wundert sich, dass die Menge dieses schon weis und gibt wiederum die Antwort, dass man es selbst doch weis, dass er ein toller Gott ist. Ein Teenie würde vielleicht sagen “Gott – voll cool der Typ”. Und alle sollen dabei in die Hände klatschen und in ihrem Namen aufstehen. “Ich bin ein Soldat” vermutlich ist damit gemeint, man soll jetzt keinen umbringen sondern man ist ein Diener, der für die frohe Botschaft kämpft. Vielleicht soetwas wie ein Kreuzritter, der ausgezogene ist, um Völker, die evtl heidnisch oder in einer anderen Religion leben vom christlichen Glauben zu überzeugen.

Auch über diesen Begriff habe ich mal nach biblischer Bedeutung recherchiert. Im Amos 1 wird eine Vereinbarung mit den Nachbarn Israels genommen. Es kommt schon hier die Stadt Damaskus, die heute die Hauptstadt Syriens ist und die Stadt Gaza im heutigen Gazastreifen vor. Auch Josuah in Kap 8 Vers 13 auf die Soldaten, dass sie ihre Positionen in der Nacht einnahmen als Joshua in das Tal kam. Für Matthäus sind die Soldaten hingegen einfach nur Geldeintreiber. In Johannes 19:24 wird auf eine Situation eingegangen, in der ein Soldat seine Kleider unter dem Volk verteilte und hierbei gar nicht mal weinte sondern es einfach als Sache ansah, die er als nötig empfand.

Jesus was the blood – damit ist gemeint Jesus sei das Blut, er sei für einen der Lebenssaft für den Glauben. Und auch hier antwortet die Gemeinschaft, dass das ganze Blut um einen herum man betrachtet, dass es das Blut Jesus ist, das in der Bibel als der Betriebsstoff für den Glauben angesehen wird. Und man weis, dass genau das Blut das Glaubenselement ist, das für einen bestimmt ist. Und er wird wieder kommen. Jesus wird zur Menschheit zurückkehren. Und man freut sich, dass Jesus für einen selbst zurückkehren wird.

In der Bibel wird verschiedentlich vom Blut Jesus gesprochen. Beispielsweise kommt in Johannes 6:53 vor, dass Jesus zu jemanden sagte “Ich sage Dir die Wahrheit, solange Du nicht von dem Fleisch des Sohnes vom Herrn (oder großem Mann) ist und sein Blut trinkst, hast Du kein Leben in Dir”. Ephenias sieht im Blut Jesus sogar das Blut eines jeden Christen. Einen wesentlich großen Teil zu der Suchphrase “The blood of jesus” beschäftigen sich auch die Thessalonier im 1. Buch. Sie bringen es hier in Verbindung mit dem “Thanks giving”-Fest, das in den Staaten gefeiert wird. Unser Erntedank passt hier weniger, da man Gott für seine dasein danken möchte und dass man in den Gebeeten immer wieder gedenken darf. Man erinnert sich fortlaufend an die Zuversicht, die Gott einem gibt und an die ganze Arbeit, die er mit Liebe beantwortet. Erstaunlicherweise wird im 1. Buch der Thessalonier hierbei direkt bezug auf Gospel genommen. Ich lass das mal so in der englischen Schreibweise stehen “because our gospel came to you not simply with words, but also with power, with the Holy Spirit and with deep conviction”.
Und genau hier wird gesagt, dass unsere frohe Botschaft (so wird Gospel eigentlich übersetzt) zu Dir nicht einfach durch reinen Worte gekommen ist sondern dass da Kraft hintersteckte und es aus tiefster Überzeugung kam.