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Donnie McClurkin – Hintergründe zum Titel how great is our god

Tuesday, May 28th, 2013

Es hat eigentlich auch was Pfingsten zu tun. Das Posting kommt vielleicht etwas verspätet. Allerdings trotzdem passend, den genau in diesen Tagen findet das Musical Adonie statt, dass auch eine Königin besingt, die stellvertretend für Gott stehen soll.

Die Pracht eines Königs, gekleidet in Majestät
Lassen Sie die Erde, die sich freuen
Ganze Erde freuen sich

Er wickelt sich in Licht und Dunkelheit versucht zu verbergen
Und das Beben in seiner Stimme
Bebt seine Stimme

Wie groß ist unser Gott, Sing mit mir
Wie groß ist unser Gott, und alle sehen es
Wie groß, wie groß unser Gott ist

Alter bis Alter, er steht
Und die Zeit ist in seinen Händen
Anfang und Ende
Anfang und Ende

Die Gottheit drei in einem
Vater, Sohn, Geist
Der Löwe und das Lamm
Der Löwe und das Lamm

Vor allem Namen
Verdient unser Lob
Mein Herz singt
Wie groß ist unser Gott

Wie groß ist unser Gott, Sing mit mir
Wie groß ist unser Gott, und alle sehen ihn
Wie groß, wie groß doch unser Gott ist

Im Nahen Osten, vorallem im Iran gibt sogenannte persische Gärten, die in unseren Kreisen gerne als Paradiesgarten bezeichnet werden. In unserer Gegend würde man soetwas eher in Form eines Schlossgartens finden. Es soll die Macht und den Einfluss des Herrschers auf seine Umgebung und Umwelt verdeutlichen und einen majestätischen Charakter wiederspiegeln. Es wird angenommen, dass der Garten Eden, der im Alten Thestament beschrieben war auch solch ein Paradiesgarten gewesen sein könnte.

In dem Video wird vielleicht sehr gut verdeutlicht wie Gott aus dem Hintergrund zu wirken und könnte vielleicht eine Beschreibung für die Textstelle sein “er wickelt sich in Licht und Dunkelheit”. Zugleich auch warum er eine faszinierende Stimme besitzen kann.

Mit der Stimme Gottes ist allerdings der Glaube gemeint.

Viele fragen sich aber vermutlich trotzdem noch “gibt es überhaupt Gott” – “warum soll man jetzt plötzlich singen oder einfach was tun, was einen extrem freut”. Der christliche Sender Bibel TV hat hierzu ein Interview produziert

Es wird hier sehr schön auf den Punkt gebracht, es gibt Gott, weil man auch irgendwann wo man gar nicht anders sich erklären kann und in den Glauben übergehen muss, weil man sonst schlicht wahnsinnig wird. Genauso kann man es sich nur erklären, dass Gott die Welt geschaffen hat, denn sonst würde man sich das ganze nicht erklären können wie es dazu kommt, dass Materie zusammenkommt und den Planeten Erde formt.

Eigentlich ist man irgendwie verpflichtet “Danke” sagen zu können.

Es geht um die innere Überzeugung. Man kann kein Lobpreis singen, wenn man nicht selbst an die Inhalte glaub. Jedenfalls von dem ist der Interviewpartner überzeugt. Und plötzlich merkt man das Beben der Stimme und kann mit Symbolfiguren wie der Löwe oder das Lamm besser umgehen.

Gaither Vocal Band – Hintergründe zum Titel Satisfied

Thursday, August 11th, 2011

Von der Gaither Vocal Band hatte ich in den vergangenen Jahren schon den Titel “John the revaluter” lernen können.  Obwohl Bill Gaither eigentlich im Gospel eher zur Whitecommunity zählt haben seine Titel starken christlichen Bezug.

Ich habe die Religion der alten Zeit
Diese Religion der alten Zeit habe ich erhalten
Das ist der Grund warum ich erfüllt bin

Gut, Du kannst mich jetzt fragen, ob ich glücklich bin
Wenn ich den angenehmen (süßen) Frieden in mir habe
Wenn ich mir Sorgen wegen morgen mache
Wenn ich das Ende meiner Reise erreiche.

Gut, ich bin mit meinem Jesus zufrieden
Und wenn er bei mir klopft, werden ihn eintreten lassen
Und er läuft mit mir das Tal durch
Für mich weiß ich , dass er mein Freund ist

Erfüllt, erfüllt

Keine Mühe kann mich überhaupt unten erhalten
Wenn meine Augen im Tod geschlossen werden
Mit meinem Jesus bin ich im Ruhezustand
Dann weisst Du, dass ich erfüllt bin

Ich habe diese alte Religion der alten Zeit
Diese Religion der alte Zeit erhalten
Das ist, warum ich erfüllt bin

Wenn meine Freunde sie alle mich verlassen
Und sie drehen mich von ihrer Tür
Wenn sie keine Samen der Freundlichkeit säen
Stellst Du die Dornen in meinem Weg und lässt sie wachsen

Gut macht er nicht vorbei yonder aus
Wenn ich dass andere Seite erreiche
Gut werde ich mich mit meinem Jesus hinsitzen
Erfüllt, bin ich erfüllt

Erfüllt, erfüllt
Keine Mühe kann mich überhaupt unten erhalten
Wenn meine Augen im Tod geschlossen werden
Mit meinem Jesus bin ich im Ruhezustand
Dann wissen Sie, dass ich erfüllt bin

Erfüllt, erfüllt
Keine Mühe kann mich überhaupt unten erhalten
Wenn meine Augen im Tod geschlossen werden
Mit meinem Jesus bin ich im Ruhezustand
Dann wissen Sie, dass ich erfüllt bin

Ich habe diese alte Zeitreligion
Diese alte Zeitreligion erhalten
Das ist, warum ich erfüllt bin

Wenn man nur die paar Worte “ich hab die alte” belächelt man all zu oft denjenigen, der von sich sagt, dass er was altes hat und an etwas vergangenem festhalten möchte. Schnell sagt man sich, der lebt im Damals und möchte nicht vorankommen. Aber vielleicht ist das genau hier der springene Punkt, man fühlt sich näher an der Art des Glaubens, wie man ihn damals praktiziert halt als wie man den Glauben heute lebt oder vielleicht auch was bei einem an Eindruck entstanden ist wie allgemein in seiner Umwelt geglaubt wird, wenn überhaupt an Gott geglaubt wird. Vielleicht sehr gut kann dies folgendes Interview erklären:

Was Bill Gaither in der ersten Strophe jedenfalls zur Sprache bringt, dass er es gerne möchte, dass er nicht an geldlichen Reichtum oder sonst etwas Vergängliches glauben darf, sondern, dass er an Gott glauben darf und er der Ansicht ist, dass dadurch sein Leben erfüllt ist.

Und viele fragen sich vermutlich immer noch was hat ein Mensch davon, dass er an Gott glaubt. Gott gibt ihm kein Geld. Gott kann man nicht als Zahlungsmittel einsetzen, um Lebensmittel zu kaufen. Wenn man beispielsweise Atheist ist fragt man sich schnell wie denn einer dann glücklich sein kann. Ich habe mal kurz die ersten Minuten dieses Film angesehen:

Mann kann sich natürlich jetzt Sorgen um all das machen, was im Film angesprochen wird. Das ist dann vergleichbar mit der Aussage “wenn ich mir Sorgen wegen Morgen mache”.  Wenn man versucht allerdings sich über die materiellen Dinge zu stellen oder sich einfach sagt, es brauch dies zwar im Leben, aber das nicht allen im Leben. Vielleicht hat man dann schon Frieden mit sich gefunden. Ein Einwohner von Somalia wird sich schon glücklich fühlen, wenn er merkt, dass es Mitmenschen gibt, die sich seinem Leid annehmen und ihm etwas zu Essen geben, ihm medizinische Leistungen bietet und ihm schlicht ein Überleben bietet. Zusammengefasst, es gibt zwar den geldlichen Wert, aber es gibt auch den eigenen Wert. Sich was wert fühlen, überzeugt sein, dass man wer ist – so kann man schon zu seinem Frieden finden. Jesus wird sich vermutlich die Frage nach seinem Tod beantwortet haben “ich bin zwar jetzt Tod, aber ich hab der Menschheit gezeigt, dass jeder an sich glauben kann, sich etwas wert fühlen kann und dass das eigene Leben absolut etwas wert war. Und das war genau die Bestimmung gewesen, die man jetzt vollendet hat, man an sein Ende erreicht hat.

Dass man Jesus einfach so in sein Haus oder seine Wohnung lässt ist eigentlich schon mit einem starken Vertrauen verbunden. Es ist ja nicht normal, dass man einfach jeden x-beliebigen in seine Räume lässt sondern schon ziemlich genau abwägt. Und man möchte ganz gerne Jesus als Coach haben, das bedeutet aber auch, dass man zugibt noch nicht alles zu wissen und von Jesus noch einiges hinzulernen möchte. Um allerdings aufnahmefähig zu werden, muss man ab und an vielleicht erst einmal aufwachen. In dem Interview wird dies an einem Beispiel “Arno Backhaus stellt sich auf eine Leiter und trägt ein Schild – ich bin ein höheres Wesen” sehr gut zur Geltung. Mancher geht vielleicht vorbei, weil er das einfach nur nett findet. Andere bleiben aber stehen und fragen sich was der Typ einem sagen möchte. Und es ist gut nachvollziehbar, dass man immer nach Karriere strebt, dass man eigentlich immer höher möchte. Meiner Meinung ist das auch nicht verkehrt, ungeklärt bleibt allerdings, ob man sich da trotzdem noch frei fühl oder ob man sich doch einem Leistungszwang beugt. Wenn man sich allerdings frei fühlt, dann kann man auch einem folgen von dem man bereit ist noch etwas zu lernen.

Ich habe einfach mal bewusst dieses Video eingebaut. Vielleicht kann man daran die letzte Strophe besser verstehen. Meiner Meinung nach trifft die Aussage von dem “Samariter” es genau auf den Punkt. Man kann in seinem Leben durchaus manches angestellt haben, was andere vielleicht nicht in Ordnung fanden und was vielleicht sogar mit dem Gesetz in Konflikt geraten kann. Was Gott sich allerdings sicherlich wünscht ist, wenn irgendwann der Zeitpunkt kommt und man sich sagt, dass dies ja alles Mist war und nicht so gelebt hat wie es Gott vielleicht will und man sich vornimmt einige Dinge im Leben künftig anders zu machen. Bill Gaither nimmt hier den Tod als Punkt zum revuepassieren lassen und man kann mit sich zufrieden sein, vielleicht kann man dann ein gutes Gefühl haben, wenn man sich sagen kann, man hat mit Jesus seinem Leben ein gutes Fundament gegeben.

Hintergründe zum Titel Walk in Jerusalem (like John)

Monday, June 13th, 2011

Auch ein Titel, in dem Video scheint er von einem Chor gesungen zu werden, der wohl mehr klassisches Repertoire hat, passt sehr gut zur Pfingstzeit.

Chor:
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie John zu gehen.
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie John zu gehen.

Oh, Johannes, oh Johannes, oh, was sagst Du eigentlich?
Das Gehen in Jerusalem mögen gerade John.
Ich treffe Dich dort am krönenden Tag.
Das Gehen in Jerusalem mag  vorallem John.

Chor:
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie Johannes zu gehen.
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie Johannes zu gehen.

Einige kommen verkrüppelt und einige kommen Lamé,
Das Gehen in Jerusalem mag vorallem John.
Einige kommen, einige waren  in Jesus Namen unterwegs.
Das Gehen in Jerusalem mag vorallem John.

Chor:
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie Johannes zu gehen.
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie Johannes zu gehen.

Oh, Johannes, oh Johannes, oh, was sagst Du?
Das Gehen in Jerusalem mögen gerade John.
Ich treffe Dich dort am krönenden Tag.
Das Gehen in Jerusalem mag vorallem John.

Chor:
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie John zu gehen.
Ich möchte bereit sein!  Ich möchte bereit sein!
Ich möchte bereit sein, Herr, in Jerusalem so wie John zu gehen.

Nach Jerusalem gehen, das magst Du einfach, Johannes. (langsam)

Der Titel beschreibt offensichtlich den Einzug nach Jerusalem aus sicht des Evangelisten Johannes. Das kann gut sein, dass es sogar der Johannes war, der als Johannes der Täufer in der Bibel bekannt wurde. In einem Interview auf Bibel-TV wurde dieser Johannes der Täufer einmal vorgestellt und als etwas ungewöhnlicher Mensch beschrieben worden sein. Gekleidet in Kamelfell und ernährt von Heuschrecken. Heute stellen wir uns sehr einfache Menschen vor, die so ähnlich leben. Wie viele Geistliche, so ist anzunehmen, dass auch Johannes mal in die Wüste gezogen ist, um seinen Glauben zu stärken.

So beginnt die erste Zeile des Titels “Ich möchte bereit sein”. Und es ist durchaus vorstellbar, dass er diesen Satz in der Wüste gesagt hat, “Ich möchte bereit sein” und das möchte ich gerne mit geleertem Kopf und das gerne in einer Umgebung, die eigentlich überhaupt nichts bietet. Die Mitmenschen vielleicht sogar als unerträglich betrachten. Zum Vergleich wie will man denn an einem Platz wie dem Timesquare in New York, der Domplatte vor dem Köllner Dom, dem Vorplatz vor dem Centre de Pompidou sich auf jemanden konzentrieren können wo das ganze Leben um einen rum pulsiert und man eigentlich jede Möglichkeit hat abgelenkt zu werden.

Wenn man sich jetzt vorstellt, man kommt aus der Einöde, man hat unerträgliche Zeiten durchgemacht, häufig das Gefühl gehabt man verdurstet, man kriegt vielleicht nichts zu essen und kommt dann in eine Stadt oder vielleicht auch in seine alte Stadt zurück, man erlebt die ganz neu und nimmt sie ganz anders war. Man betrachtet es vielleich sogar als großes Geschenk, dass es Läden gibt wo es jede Menge Obst und Gemüse gibt, auch modische Kleidung, die einem angeboten wird und vorallem kleine Kaffeehäuser, die zum Austausch einladen. Man fühlt sich aufgenommen.

Und was Johannes wohl am meisten begeistert hatte war, dass er offensichtlich dort auf Jesus getroffen war. Aber offensichtlich war Jesus nicht so jemand wie Herr Schulz oder Herr Maier, also ein ganz normaler Jerusalemer. Dieser Mensch hat offensichtlich besonderes geleistet, denn es gab Menschen, die sich berufen gefühlt haben über Jesus zu erzählen und so würde man es in der heutigen Zeit nennen ihn promoted haben oder bei einem Politiker würde man sagen – Wahlwerbung für ihn betrieben haben.

Und Johannes war von Jesus offensichtlich so fasziniert, dass er auch einer von denen wurde, die Jesus promoten mussten und aller Welt erzählen wie gut Jesus war. Er ist sogar so überzeugt, dass er auch in Jerusalem sein will, wenn Jesus zum König (warscheinlich sinnbildlicher König) gekrönt wird. Vermutlich ist es der Glaube an dem Messias, von dem vorallem die Juden meinen, dass er immer noch kommen wird oder vorallem, dass der Erlöser eines Tages wieder kommen wird. Man kann vermutlich das Aufeinandertreffen am krönenden Tag auch auf Frohnleichnahm übertragen.

Diesen Vergleich, dass man am krönenden Tag auch da sein wird, kann man vielleicht sogar auf die amerikanischen Sklaven übertragen, die sich einfach gesagt hatten, wenn sie mal für den Plantagenbesitzer nutzlos würden und der Cheff jetzt vor lauter Fluchtversuchen die Nase voll hat und man sich jetzt zum Tode verurteilt sieht, es immer noch den Ausweg gibt, man wird in dem Moment wo man erschossen wird auf den Herrn, den Gott an den man glaubt, treffen und empfindet das als krönenden Moment.

Joakim Arenius – Hintergründe zum Titel ‘we pray (in the morning)’

Tuesday, March 22nd, 2011

Offensichtlich ist Joakim Arenius überzeugt, beten kann man nahezu 24 Stunden am Tag. Gut das ist natürlich übertrieben, es reicht wenn man morgens und abends betet. Ich vermute mal, dass einige Sänger des Gospelchors St. Josef, Rheinfelden, die den Gospelkirchentag 2008 in Hannover besucht hatten, den Titel mit in den Chor gebracht hatten.

Wir beten am Morgen und
Wir beten in der Nacht
Da Gott die Kraft hat, um alles richtig zu machen

Er tat es für mich
Er tut es für Dich
Und all die Dinge hat er für Dich getan.

Wir beten am Morgen und
Wir beten in der Nacht
Da Gott die Kraft hat, um alles richtig zu machen

Ich meinte einen Berg zu sehen wo ich ihn finden kann
Ich stieg den Berg rauf, aber er durchquerte meine Erinnerung
Was hast Du getan – ich hab gebetet

Wir beten am Morgen und
Wir beten in der Nacht
Da Gott die Kraft hat, um alles richtig zu machen

Er tat es für mich
Er tut es für Dich
Und all die Dinge hat er für Dich getan.

Nach meinem Gefühl ist das wohl eine moderne Kurzfassung als Moses auf den Berg Sinai stieg, um dort die 10 Gebote zu empfangen. Das betrifft vorallem den Mittelteil. In dem Hauptpart wird vorallem zum Ausdruck gebracht, dass wir eigentlich unendlich dankbar Gott sein können. Er tut einfach Gutes. Und die Dinge tut er nicht blos für mich selbst, sondern auch Du kommst in den Genuß. Im Endeffekt kommt hier zur Geltung, dass Gottes Liebe unendlich groß ist und er eben einem immer nur zeigen möchte, dass man ihm etwas bedeutet und er einen dafür auch belohnen möchte. Hans Christian Jochimsen hat die große Liebe Gottes in dem Titel “Deeper than”.

Hans Christian erklärt es selbst in seinem Video ganz gut. Als ich nach einigen Tagen endlich mal Noten dazu bekommen hatte (ja nach Jahren erstaunlicherweise) mich mit dem Text beschäftigt hatte meinte ich irgendwie einen Bezug zu finden, dass es auch für ihn nur ein Gebet weit entfernt ist. Volker drückte es in dem Titel von Joyful Gospel so aus “He’s just a prayer away“.

Wie Johannes der Täufer und andere Geistliche zu Zeiten Jesus sind immer wieder in die Wüste gegangen und damit in die Abgeschiedenheit, um ihren Glauben zu festigen. Es stellt sich von daher schnell die Frage, warum suchen wir Wallfahrtskirchen auf und warum wird vielleicht auch ein Berg mit einem gewissen Hintergrund bestiegen. Hier habe ich einen interessanten Vortrag von Ruth Lapide gefunden, die auch sehr häufig in der Bibel-TV-Sendereihe “Das Gespräch” auftritt.

Chicago Mass Choir – I’m going with Jesus

Wednesday, March 2nd, 2011

Diesen Titel hatte ich vielleicht vor 3 oder 4 Jahren sogar selbst mal gesungen. Ein sehr flotter und tiefsinniger Titel.

CHOR
Ich gehe mit Jesus den ganzen (Lebens-)Weg.
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg.
Sie können mich, Sie können mich weder stoppen noch zur Umkehr bewegen.
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg.

VERS
Manchmal muss ich fasten und beten
Manchmal muss ich mich weg stehlen (flüchten)
Manchmal muss ich heraus schreien helfe mir Herr
(OH- JA)
Ich weiß, wenn ich meinen Frieden halte, kümmert sich der Herr um mich.
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg.

WIEDERHOLEN SIE VERS
WIEDERHOLEN SIE CHOR

BRÜCKE
Wenn Sie ihn lieben, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Wenn Sie ihn benötigen, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Wenn Sie ihn lieben, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Wenn Sie ihn benötigen, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Gehen Sie an und klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)

DURCHLAUF
Ich gehe, mit Jesus
Ich gehe, mit Jesus
Ich gehe, mit Jesus
—wiederholen Sie mehrmals

ENDE
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg

Bei dem Komponisten dieses Titel kann man sich gut vorstellen, dass er mal eine Begegnung mit Jesus (auf geistiger Ebene) hatte. Mag sein, dass er mal einen schweren Schicksalsschlag gehabt hatte. Jedenfalls ist er so davon überzeugt, dass Jesus ihm gut tut, dass er vom Glauben überzeugt ist und sein künftiges Leben mit Jesus gehen möchte. Und in der 3. Zeile des Chorus wird die feste Überzeugung bekräftigt “Sie können mich weder stoppen noch zur Umkehr bewegen”.

Im Vers wird man an viele Rabiner und Geistige zu Zeiten von Jesus erinnert, die häufig in die Wüste gegangen sind, weil sie der Meinung waren dadurch ihren Glauben mehr festigen zu können. Sie haben in Armut gelebt, gefastet und natürlich auch gebetet, dass der Herr ihnen beisteht und sie zum Glauben bringt.

Ich habe ein bisschen bei Youtube und Bibel-TV recherchiert und ein Interview im Rahmen der Reihe “Bibel TV – das Gespräch gefunden.

Vielleicht kann man es am besten verstehen, dass man seinen künftigen Weg mit Jesus gehen möchte, wenn man das Interview mit einer Rollstuhlfahrerin verfolgt, die taub ist und kaum sehen kann.

Fred Hammond – Hintergründe zum Titel “Oldtime mix”

Friday, October 8th, 2010

Schon lange wurde uns von diesem Titel von Fred Hammond vorgeschwärmt, nun wurde er in Angriff genommen.

“Gott ist ein toller Gott” ruft man in die Menge und prompt erhält man das Echo “ja er ist ein absolut toller Gott”. Und man wundert sich, dass die Menge dieses schon weis und gibt wiederum die Antwort, dass man es selbst doch weis, dass er ein toller Gott ist. Ein Teenie würde vielleicht sagen “Gott – voll cool der Typ”. Und alle sollen dabei in die Hände klatschen und in ihrem Namen aufstehen. “Ich bin ein Soldat” vermutlich ist damit gemeint, man soll jetzt keinen umbringen sondern man ist ein Diener, der für die frohe Botschaft kämpft. Vielleicht soetwas wie ein Kreuzritter, der ausgezogene ist, um Völker, die evtl heidnisch oder in einer anderen Religion leben vom christlichen Glauben zu überzeugen.

Auch über diesen Begriff habe ich mal nach biblischer Bedeutung recherchiert. Im Amos 1 wird eine Vereinbarung mit den Nachbarn Israels genommen. Es kommt schon hier die Stadt Damaskus, die heute die Hauptstadt Syriens ist und die Stadt Gaza im heutigen Gazastreifen vor. Auch Josuah in Kap 8 Vers 13 auf die Soldaten, dass sie ihre Positionen in der Nacht einnahmen als Joshua in das Tal kam. Für Matthäus sind die Soldaten hingegen einfach nur Geldeintreiber. In Johannes 19:24 wird auf eine Situation eingegangen, in der ein Soldat seine Kleider unter dem Volk verteilte und hierbei gar nicht mal weinte sondern es einfach als Sache ansah, die er als nötig empfand.

Jesus was the blood – damit ist gemeint Jesus sei das Blut, er sei für einen der Lebenssaft für den Glauben. Und auch hier antwortet die Gemeinschaft, dass das ganze Blut um einen herum man betrachtet, dass es das Blut Jesus ist, das in der Bibel als der Betriebsstoff für den Glauben angesehen wird. Und man weis, dass genau das Blut das Glaubenselement ist, das für einen bestimmt ist. Und er wird wieder kommen. Jesus wird zur Menschheit zurückkehren. Und man freut sich, dass Jesus für einen selbst zurückkehren wird.

In der Bibel wird verschiedentlich vom Blut Jesus gesprochen. Beispielsweise kommt in Johannes 6:53 vor, dass Jesus zu jemanden sagte “Ich sage Dir die Wahrheit, solange Du nicht von dem Fleisch des Sohnes vom Herrn (oder großem Mann) ist und sein Blut trinkst, hast Du kein Leben in Dir”. Ephenias sieht im Blut Jesus sogar das Blut eines jeden Christen. Einen wesentlich großen Teil zu der Suchphrase “The blood of jesus” beschäftigen sich auch die Thessalonier im 1. Buch. Sie bringen es hier in Verbindung mit dem “Thanks giving”-Fest, das in den Staaten gefeiert wird. Unser Erntedank passt hier weniger, da man Gott für seine dasein danken möchte und dass man in den Gebeeten immer wieder gedenken darf. Man erinnert sich fortlaufend an die Zuversicht, die Gott einem gibt und an die ganze Arbeit, die er mit Liebe beantwortet. Erstaunlicherweise wird im 1. Buch der Thessalonier hierbei direkt bezug auf Gospel genommen. Ich lass das mal so in der englischen Schreibweise stehen “because our gospel came to you not simply with words, but also with power, with the Holy Spirit and with deep conviction”.
Und genau hier wird gesagt, dass unsere frohe Botschaft (so wird Gospel eigentlich übersetzt) zu Dir nicht einfach durch reinen Worte gekommen ist sondern dass da Kraft hintersteckte und es aus tiefster Überzeugung kam.