Posts Tagged ‘golden harps’

Golden Harps meinten come and feel the (easter) gospel im Paulussaal Freiburg

Friday, March 29th, 2013

Nicht immer muss eine Osterfeier brav in deutscher Sprache sein und eher einen besinnlichen Rhythmus besitzen.
So überlegte Friedhelm Matter, Chorleiter der Golden Harps nicht lange, wass man hier aus dem reichhaltigen Fundes passendes findet und kam so auf die Idee zum einen ein paar Ausschnitte der Gospelmesse Gloria zu singen. Die Golden Harps griffen allerdings auf eine arrangierte Version der Messe, die Tore W. Aas mal für seinen Oslo Gospel Choir geschrieben hatte.
Hanne Fossum war so freundlich gewesen und hatte diese Messe ins Deutsche übersetzt. Die Videos zeigen allerdings Ausschnitte der englischen Version.

Ein junger Mensch würde es vielleicht als Creme de la Creme betrachten, er ist einfach nur Credo

Auch dieser Titel erinnert eher an einen Teil aus der Liturgie – nennt er sich schlicht Kyrie. Das er allerdings so gar nicht typisches mitteleuropäisches Agnus dei ist, wird schon nach den ersten Takten spürbar.

Auch ein Kyrie fehlte nicht.

Von der Bedeutung von “Gloria”, das soviel wie “zur Ehre Gottes (in der Höhe)” bedeutet passt die Messe eher auf den Ostersonntag. Immerhin ist an diesem Tag Jesus von den Toten auferstanden und es ist hier viel eher angebracht Gott dafür zu ehren. Kein normaler Mensch würde wohl am Karfreitag darauf kommen, Gott für einen sterbenden Menschen zu danken.

Wie verknüpft man von daher am sinnvollsten die Zeit des Leidensweg Jesus mit einer Messe, die eher die Auferstehung würdigt. Schnell war dann klar, dass hier Auszüge aus dem Osteroratorium “7 Tage in Jerusalem” passen, in dem die verschiedenen Stationen von Jesus beschrieben wird wie es zu der Kreuzigung und schlußendlich seiner Auferstehung beschrieben wird. Das Oratorium hatten die Golden Harps im Jahr 2011 bereits erfolgreich als Doppelkonzert mit dem norwegischen Chor Reflex aufgeführt gehabt.

Ein bisschen aufgelockert wurde der Abend durch passende Blackgospelsongs, die die Golden Harps üblicherweise singen

Manchen wird obiger Titel bekannt sein, er kommt auch im Film “The Gospel” vor. Ein weiterer ist Holy, Holy, Holy von Donnie McClurkin.

Quincy Jones (Handels Messiah) – Hintergrund zum Titel For unto us a child is born

Saturday, December 15th, 2012

Eigentlich ganz passend in die Weihnachtszeit ein Titel aus dem großen Werk “Der Messias” und hier besonders dieser Titel. Ist er doch die Kernaussage des Weihnachtsfestes “Seht her für euch ist heute ein Kind geboren (und nicht irgendein)”

der farbige Produzent, der auch für Madonna, Michael Jackson, Prinz und viele andere amerikanische Popstars tätig war hatte als Vorlage die klassische Version des Messias von Händel genommen, darauf allerdings ein modernes Werk draus gemacht mit Elemten aus Rap, karribischen Klängen und das auch ein bisschen auf die Art des Blackgospels gebracht wurde.

Und der Engel sagte zu Ihnen: Fürchtet euch nicht, Ich bring Euch die Botschaft eines sehr freudigen Ereignisses, dass für alle Menschen bestimmt ist. Für Dich ist an diesem Tag in der Stadt Davids ein Erlöser geboren, welcher Christus der Herr ist. (Lukas 2:10-11)

Predigt zu Heilig Abend

Der Titel stammt direkt von Jesajah 9:6-7:

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst;

Vielleicht ist die Betrachtungsweise aus einem anderen Blickwinkel hier durchaus interessant

In der Bibel TV-Produktion “Spurensuche” wird die Bedeutung von Weihnachten mal am Beispiel von dem Weihnachtsmann, “Stille Nacht” und Lichterketten auf dem Flughafen in Tokyio genommen. Eigentlich ein Land, das mit dem Christentum überhaupt gar nichts gemeinsam hat. Und auch der Pater, der gleich zu beginn zu Wort kommt sagt eigentlich gleich, dass der Weihnachtsmann sein Feind ist, denn dieser ist wie viele Wissen eine Erfindung der Getränkefirma Coca Cola. Allerdings sagt der Pater ganz offen, dass in das eigentliche Fest was hinzugekommen ist, was eigentlich da gar nicht reingehört, jedoch schafft die Kunstfigur des Weihnachtsmann einen Anknüpfungspunkt für solche Kulturen.  Durch den Weihnachtsmann erhalten diese die Möglichkeit etwas von Jesus Christus zu erfahren.

Sehr interessant ist, dass man Frieden eigentlich mit der Geborgenheit, die die meisten Kinder bei deren Geburt begleiten. Und das ist eigentlich das wonach sich die Menschheit auch weiterhin sehnt und offensichtlich versucht man sich an dem Weihnachtsfest wieder auf dieses zu besinnen.

Bereits an vielen Stellen in der Bibel ist erwähnt, dass Gott den Frieden bringt. Dr. Josef Tkach hat sich über den Friedensfürst seine Gedanken gemacht. Über den Begriff ewiger Vater habe ich eine Ansichtserklärung der Mormonen gefunden.

Golden Harps gaben Benefiz-Gospelkonzert zugunsten des Hospizvereins Offenburg

Monday, November 19th, 2012

20 Jahre, auf die sie stolz sein können. Wer der der Hospizverein Offenburg

Um extrem schwierige Lebensphasen, darum möchte sich der Hospizverein in Offenburg kümmern und diesen Entschluss fasste er bereits vor 20 Jahren. Würdevoll sterben zu können und dies nicht einsam und verlassen in einem Krankenhauszimmer, dafür stehen viele Hospize. Hier wird sich um schwerste Erkrankungen, die häufig unheilbar sind gekümmert und mehr noch es wird versucht diese Menschen wieder in den normalen Alltag zurückzuholen.

Der Hospizverein bietet auch Vorbereitungskurse für eine ehrenamtliche Arbeit im Hospiz an. Am 27.11. startet hier der nächste Kurs, der am 16.04.2013 endet

Über Golden Harps – mögliche Titel

Ain’t No Mountain High Enough

Praktisch ein Ohrwurm, den die Golden Harps auch immer wieder gerne singen, weil er zum einen flott, mitunter tanzbar und eben dank Sister Act2 wieder richtig bekannt wurde. Kaum jemand weis, dass der Titel eigentlich eine schon ältere Disconummer ist, die von Diana Ross stammt.

Von Edwin Hawkins denkt man eigentlich weniger, dass er auch Worshipsongs komponiert hat, stammt von ihm doch der Klassiker “Oh happy day” und ein ähnlich alter Song “To my father’s house”. Allerdins “Give us peace” ist ein solcher Song, der zum Teil Elemente enthält, die dem Titel ein souligen Charakter verleihen.

Schon etwas rockiger klingt hier der Gospel “Open the eyes” vom Oslo Gospel Choir. Allerdings gibt es eine ähnliche Version auch vom Michael W. Smith.

Schon ruhiger wirkt hier der Titel “You are holy”. Allerdings ist der nicht ganz einfach, da hier Männer und Frauen dann unterschiedliche Texte singen müssen

Aber nicht nur Songs aus Sister Act haben die Golden Harps in ihrem Programm. Auch andere Ohrwürmer oder Titel aus dem Bereich Blackgospel gehören zu ihrem Repertoire

Das “Higher and higher” dürfte beispielsweise aus dem Blockbuster “Ghostbusters 2″ bekannt sein. Auch verschiedene Titel von Kirk Franklin, Mary & Mary

In Hospizen gibt es häufig ehrenamtliche Mitarbeiter. Aber mitunter erwartet man einfach, dass entsprechende Interessenten zu solchen Aufgaben schlicht geeignet sind. Doch welcher Neuling ist gleich in der Lage aus dem Stand heraus eine Trauerbegleitung zu machen, die Bedürfnisse von Sterbenden zu verstehen und entsprechend einfühlsam auch ein Gespräch führen zu können.

Ihre Ansprechpartnerin ist Sophie Warning, Tel. 0781 – 26644.

Golden Haprs sangen auf der Hochzeit in Herbolzheim

Sunday, June 17th, 2012

Die Golden Harps sind bekannt, dass sie für Hochzeiten buchbar sind und diesmal wurden sie für eine Hochzeit in der Wallfahrtskirche Maria Sand in Herbolzheim gebucht.

Seit über 250 Jahre steht die jetzige Wallfahrtskapelle. Soweit wir wissen, standen am gleichen Platz davor drei andere Kapellen, alle kleiner als die jetzige. So ist dieser Ort ein Ort des Gebetes für unzählige Menschen über Jahrhunderte hinweg.
Unter dem Pfarrer Anton Machleid wurde die jetzige Kapelle gebaut, der wenige Jahre später auch für den Neubau der Pfarrkirche sorgte.
Dankbar sind wir den Christen, die sich im 18. Jahrhundert mit viel Eifer für den Erhalt der Wallfahrtskirche einsetzten.

Geborgenheit sollte wohl vermittelt werden, warum zum Einzug der Titel “Beautifil saviour” gewünscht worden war.

“Mit Gospel kann man viel ausdrücken” so begann der Pfarrer die Begrüßung der Gemeinde und spannte auch den Bogen, dass man bevor man den großen Schritt mit der Hochzeit begeht sich häufig in der Beziehung annähert, sich darin eben auch ein stückweit geborgen fühlt. Und geborgen kann man sich auch bei einem Erlöser fühlen. Um wohl für etwas Auflockerung vor einem längeren Wortpart, der auch ein paar Lesungen und der Predigt bestand zu sorgen, sangen die Golden Harps aus Lahr den Titel “Give us peace”, der von Richard Smallwood geschrieben, aber von Edwin Hawkins produziert wurde.

Immer der Höhepunkt einer kirchlichen Hochzeit ist das Eheversprechen und der Ringtausch. Mit dem nachfolgenden Titel, der von dem Lahrer Gospelchor Goldenharps gesungen wurde kann man mit dem Titel “Like a mighty river” den fortlaufenden Fluss der Ehe kaum besser beschreiben.

zum Abschluss gab es noch einen Ohrwurm für die Hochzeitsgemeinde “Ain’t no mountain high enough”, ein Discotitel von Diana Ross, der durch Sister Act 2 nochmal ein Comeback feierte. Und natürlich versäumte der Pfarrer nicht zu erwähnen, dass dies halt jetzt mal nicht “Oh happy day” ist, aber es genauso eine Nummer ist, die mitreißt und das sollte doch die Hochzeitsgemeinde einfach mal einwirken lassen und mitmachen, bevor sie die Kirche verlassen und dem weiteren Verlauf des besonderen Tages folgen.

Golden Harps gestalteten Hochzeit in der Antoniuskapelle von Oberachern

Saturday, April 14th, 2012

Auf dem Quicktime VR kann man durch den Innenraum der Antoniuskapelle in Oberachern navigieren. Sie wurde Mitte April für eine Hochzeit gewählt. Damit nicht nur das tolle Ambiente der Kirche selbst stimmte gehörte natürlich auch der passende Gospelchor. Und so war schnell klar, ein solch passender Chor konnte nur die Goldenharps sein, die für solche Events eine spezielle kleinere Besetzung haben.
Die Antoniuskapelle ist auch das Wahrzeichen von Oberachern, die in der Zeit zwischen 1763 und 1764 als dritte Kapelle erbaut worden war und jetzt immer noch Wallfahrtsort ist. Auf diese Tatsache ist natürlich die Stadt Achern sehr stolz, und sagt, dass die Kapelle dadurch einen besonderen Stellenwert habe. Zu erwähnen sei hierbei die wertvolle vergoldete Antoniusstatue über dem Hochaltar, die der Kapelle auch den Namen gab.

“Halleluja”, der große Höhepunkt im Leben ist jetzt da könnte man denken. Mit der Quincy Jones-Version von Händels Halleluja verstanden die Goldenhaprs die Gedanken “Classic meets Pop”gekonnt umzusetzen und rissen gleich die Jüngeren aus der Hochzeitsgemeinde in ihren Bann. Für das Brautpaar natürlich der pefekte Titel zum Einzug und auch mal was anderes als immer nur den Hochzeitsmarsch.

Pfarrer begrüßt Brautpaar und Hochzeitsgemeinde. Allgemeines wie sich Brautpaare kennengelernt haben könnten.
Nach dem würdig und zugleich modernen Eingangslied nahm sich der Pfarrer erst einmal die Zeit die Hochzeitsgemeinde, die zum Teil weit angereist war zu begrüßen und auch das Leben des Brautpaares vom Kennenlernen bis zur Hochzeit etwas zu beleuchten. Auch wie man sich kennenlernt ist ja immer wieder etwas spannendes, weil es doch so unterschiedlich ausfallen kann. Häufig erkennt man recht schnell gemeinsame Neigungen z. B. zu Hobbies oder auch Gegensätzlich wo man sich dann doch irgendwie wieder ergänzen kann. Das Lied “You raise me up” wo es zum Teil um Stille genießen und sich auch zusammen zu setzen und die Zweisamkeit zu genießen hat vielleicht gerade hier die emotionalen Momente kaum besser beschreiben können.

Da eine kirchliche Trauung eigentlich immer auch ein kleiner Gottesdienst ist, so gehörte natürlich auch eine Hochzeitspredigt mit rein. Passend hier eine Beschreibung für die Kunst sich richtig zu lieben. Es ist von Liebe die Rede, die allerdings jedem immer noch genügend Freiraum geben soll. Wie kann man eigentlich einen Wert schätzen, wenn man nicht bewerten darf? Oder auch zu einem kommen, ohne dass dieser das Gefühl zu haben, der ist jetzt bewusst auf mich zugegangen, weil er etwas von mir möchte. Ist hier vielleicht mehr die Rede vom Abholen? Viele Fragen werden den Anwesenden, die den Worten des Pfarrers zuhört hatten durch den Kopf gegangen sein. Und auch für diese Gedanken hatten die Goldenharps einen passenden Titel, den sie im Anschluss sangen parat. “Draw me close”.

Neben einigen Einlagen, die von Anwesenden aus der Hochzeitsgemeinde der Trauung in Oberachern kamen gab es natürlich auch den Höhepunkt jeder Trauung, den Ringtausch. Es ist fast schon eine Tradition bei den Hochzeiten, so auch bei der Hochzeit in Oberachern, dass zum Abschluss immer ein schwungvollter Titel noch erfolgen muss. Häufig heisst es dann “Oh happy day”. Diesmal war es nicht der Fall, es war ein Titel, der durch den Film “Sisteract 2″ nochmal ein Come back hatte und von Diana Ross stammt “Ain’t no mountain high enough”.

Die Gospelkirche in Karlsruhe mit dem Vocalensemble Creativ aus Dudenhofen

Wednesday, March 7th, 2012

Erst im Jahr 2012 ist die Gospelkirche Karlsruhe umgezogen und hat als neue “Heimat” die evangelische Markuskirche an Yorckstraße im Karlsruher Stadtteil Weststadt. Immer wieder war die Kirche bereits in den vergangenen Jahren Schauplatz von Gospelveranstaltungen gewesen. So wurde sie am Gospelkirchentag 2010 genutzt oder Ostern 2011 bei einem Doppelkonzert der Goldenharps aus Lahr zusammen mit dem Gospelchor Reflex aus Norwegen.

Die Kirche schreibt über sich selbst, dass deren Gemeinde etwa 3000 protestantische Gemeindemitglieder angehören. Als offene Kirche versteht sich die Markuskirche, die unter der Woche jeweils von 8:00 bis 19:00 als Ort der Stille geöffnet ist und einem die Gelegenheit zum Gebet, einfach nur nachdenken, mal eine Kerze anzünden oder einfach nur neue Energie aus der Kraft der Ruhe tanken zu können. In den vergangenen Monaten waren bereits Getup aus Pfinztal sowie der Jazz & Gospelchor Karlsruhe zur Gottesdienstgestaltung und einem anschließenden Kurzkonzert zu Gast in der Markuskirche.

Nächster Gospelgottesdienst ist am 11. März mit dem Vokalensemble Creativ aus Dudenhofen.

“Wenig ist manchmal mehr” so könnte man es begründen warum das Vokalensemble Creativ aus Dudendorf gerademal aus 6 Sängerinnen und Sängern besteht, das sich im Jahr 2000 gegründet hatte. Der überwiegende Teil des Ensembles ist auch Solist des “Gospelchor Lingenfeld”. Auch ein Chorleiter und Organist, der über C-Examen für Kirchenmusik verfügt ist ein Teil des Ensembles was er allerdings nicht selbst leitet, sondern von einer ausgebildeten Sängerin und Kirchenmusikerin geleitet wird.

Sie selbst schreiben über sich, dass das Vokalensemble Creativ in der jetzigen Besetzung seit dem Jahr 2000 besteht. Von daher kann es gut möglich sein, dass man sich bereits früher in anderen oder wechselnden Besetzungen zusammen gefunden zum musizieren zusammen gefunden hatte, allerdings dann unter anderem Namen aufgetreten war.

In der Regel tritt die Gesangsgruppe mit Klavier- oder auch Orgelbegleitung auf, wobei sich auch das eine oder andere A-capella- Stück im Programm findet. Die Leitung des Ensembles liegt in den Händen von Pia Knoll.

Ein breites Repertoire zeichnet das Vokalensemble Creativ aus. Von Barock über Klassik bis hin zu Gospels und Neuen Geistlichen Liedern – die Kombination von „souligen“ und klassischen Stimmen lässt viele musikalische Stilrichtungen zu. Konzerte, Engagements sowie Gottesdienstgestaltungen gehören zu den Aktivitäten des Ensembles.

Mit “I found the way”, einem durchaus schwungvollen Titel glänzte die Gruppe bereits beim Weihnachtskonzert in Dudenhofen, das sie unter das Motto “Captain Noah and his floating zoo” gestellt hatten. Das Konzert damals teilte sich in zwei Teile auf. Das Motto ist zugleich eine eher moderne Kantate, die im Jahr 1970 enstand. Inhalt des Oratoriums sind 10 Geschichten aus der Schöpfungsgeschichte, die auch Genesis-Geschichte genannt wird. “Schamlos habe er einfach mal in das stilistische Sammelsurium der Popularmusik gegriffen” wie der Komponist die Ausgestaltung des Oratoriums beschreibt. Vielleicht hatte man deswegen sich einfach gesagt, dann passen moderne Gospels als Ergänzung einfach dazu.

Dass die Vocalgruppe aber auch etwas jazzige Titel beherrscht wurde mit dem Titel “Soon I will be done” bewiesen. Das Video zeigt ein bisschen theatralischen Arrangement des Titels

Nun darf man am Samstag, den 11. März 2012 also gespannt sein wie harmonisch sich sie ausgewählten Gospelsongs in den Gottesdienst einfügen und was sich das Ensemble an Gospel für das Kurzkonzert ausgesucht haben.

Gospeln mit Landluft – Goldenharps geben Konzert im Gutshof Umkirch

Sunday, December 4th, 2011

Nicht zum ersten Mal nutzten die Goldenharps den Bürgersaal im Gutshof von Umkirch für ein Konzert in der vorweihnachtlichen Zeit. Wie Friedhelm Matter bei der Eröffnung erzählte war man jetzt zum 5. Mal in Umkirch gewesen und zum 4. Mal jetzt im Gutshof. Und er staunte, dass die ganzen Male der Saal voll war. Diesmal wurde er einige Monate vor dem Konzert schon angesprochen, ob man jetzt den Vorverkauf einstellen könnte das Konzert sei praktisch dann über diesen ausverkauft und Gäste an der Abendkasse hätten dann keine Möglichkeit mehr. Ich hatte mich früh aufgemacht und war etwa eine Stunde vor Beginn am Bürgersaal Gutshof in Umkirch in der Nähe von Freiburg gewesen. Aber als ich am Gutshof angekommen war, war ich nicht der einzigste. Bestimmt so 10 Besucher standen da bereits und nach und nach kammen immer noch welche dazu. Um viertel nach Sieben, das Gospelkonzert begann um acht Uhr abends entschloss man sich bereit denn Saal in Umkirch für das Puplikum zu öffnen. Alle Welt wollte wohl Gospel hören und so bereits gegen halb acht der Saal bereits etwas über die Hälfte voll. Eine tolle Geste fand ich, dass sich Friedhelm Matter, Chorleiter der Golden Haprs sich die ganze Zeit nahm die Besucher quasi persönlich zu begrüßen. Auch hatte jeder Besucher am Eingang ein kleines Schokoladenherz erhalten, da ich noch zu den Besuchern zählte wo die Karten nicht vorhanden waren und es nur hieß “Sie haben ja bezahlt, also dürfen sie rein” gab es die Leckereien noch nicht.

Als das erste Lied begann hatte man schon das Gefühl, dass die Golden Harps wohl ein ganzes Konzert aus Weihnachtspopsongs machen würden. Sehr gefühlvoll mit kristallklaren Sound wurde der Song “Oh holy night” angestimmt.

Zum Glück war das Konzert dann doch eine bunte Mischung gewesen. Bei diesem Titel wurde eine wahre Meisterleistung offensichtlich in das Arrangement gelegt, denn aus aus dem eher klassischen Titel ist ein richtig guter Gospelsong geworden, bei dem man die klassichen O-Passagen eher durch Wiederholungen der Passagen oder gekonnten Backinggeang (Husummerinnenchor) ersetzt hatte. Damit das ganze doch eine noch etwas klassische Note hatte, kam eine Geigerin hinzu.

Zugegeben das erste Video ist die klassische Version von dem Titel, so hatten die Goldenharps es natürlich nicht gesungen. Eher klang es wie auf dem Video von “Halleluja”, eben so wie Quincy Jones sich einen Händel vorgestellt hat, knackig und alles brav im Offbeat gesungen.

Ich bin überzeugt durch Sister Act2, bei dem es im Abspann verwendet wurde hat der Titel “Ain’t no mountain high enough” eigentlich erst so den Durchbruch in der heutigen Zeit geschafft. Dabei war es bereits 1979 ein angesagter Discotitel von Diana Ross gewesen.

Ein weiterer Titel war “You rise me up”

Am meisten hatte ich mich gefreut als einer von den Titel gesungen, die ich erst Ende Januar 2011 selbst gelernt hatten und der von Kirk Franklin stammt “Lovely day”.

Wenn auf dem Programmheft schon “That’s why we praise him” ist es eigentlich schlecht, wenn man diesen Gospel in Umkirch nicht im Konzertabend bringt. Man könnte zwar meinen, dass dieser von einem norwegischen Komponisten und Chorleiter stammt, aber das ist offensichtlich nicht der Fall.

Bei den Golden Harps werden offensichtlich auch gerne Titel des Oslo Gospel Choirs gesungen. Für mich war es natürlich schön, dass “Draw me close” gesungen wurde, da mir das selbst bereits von einem Kurzauftritt bekannt war und ich den Song also lauthals noch mitgesungen hatte.

Auch hier waren die Gospelsongs so zusammengestellt, dass sich nicht Ballade an Ballade reihte sondern immer mal wieder auch ein etwas flotterer Titel dabei war, der natürlich auch wieder die Stimmung im Saal anhob.

Da hiess es für mich natürlich aufstehen, kräftig mitsingen und mitzuwuppen. Aber gut bei vielen der Kirk Franklin-Nummern kann man das ja soderso nicht anders. Bei der nachfolgenden Nummer gings nicht anders.

Auch so eine Nummer, die einen so richtig aus den Stühlen hebt und nicht nur ich war eifrig am “Wuppen”. Auch der Rest konnte es sich nicht verkneifen kräftig mitzuklatschen.

Nach dem bekannten “Lean on me” gab es einen gewissen Break, was die Gospels anbelangte. Immerhin es sollte ja auch ein Adventskonzert sein und auf Weihnachten einstimmen.

In einer Anmoderation von Friedhelm Matter sagte er, dass für viele die ganzen Prospekte und Beilagen, die man so die Tage bekommt ja ziemlich langweilig und zum großen Teil sogar nervend ist. Er findet die immer ganz toll, vielleicht auch, weil ich eine gewisse Marketingtätigkeit entdeckt hatte.”Weihnachten wird unter dem Baum entschieden” hieß es da plötzlich in dem neusten Prospekt einer großen Elektronikkette. In gewisser Weise war er verblüfft, denn eine Entscheidung gab es tatsächlich. Nur in diesem Slogan passen 2 wesentliche Punkte nicht. Zum einen wurde bereits über Weihnachten entschieden und dass da was passiert, nämlich vor mehr als 2000 Jahren und auch der Ort ist verkehrt. Damals gab es den Brauch einen Baum aufzustellen noch gar nicht und Weihnachten wurde im Himmel entschieden. Und so schlug Friedhelm Matter einen neuen korrekten Slogan vor “Weihnachten wurde im Himmel entschieden – ich bin doch nicht blöd”.

Irgendwie was Gewohntes, was vielleicht an deutsche Weihnachtstugenden erinnert und was eigentlich zu jedem Weihnachtsgottesdienst dazugehört. In der Gemeinde würde man das als “Stille Nacht” singen. Die Amerikaner haben dasraus einen schönen Weihnachtsgospel gemacht, der Titel lediglich englisch geworden “Silent night, holy night”.

Das Konzert in Umkirch war nur der Auftakt für weitere Konzerte, die noch den ganzen Dezember an verschiedenen Orten gegeben wird. Darunter ist auch ein Konzert im Hotel Coloseo des Europaparks Rust enthalten. Das letzte Konzert im Jahr findet genau am 30. Dezember statt. Und wenn die Goldenharps mal kein Konzert geben, dann lassen sie sich auch gerne zu Hochzeiten buchen.

Sommertraum-Hochzeit in Ettenheim mit jeder Menge Gospel durch Goldenharps

Saturday, August 27th, 2011

    wenn man sich über die Wiki oder die Stadtwebsite über Ettenheim informiert hat, dann ist die Kirche sogar genau in den Stil der Stadt eingepasst, denn die ganze Stadt ist eine Barockstadt – also auch eine Barockkirche. Und genau so herrschaftlich aussehende Gotteshäuser sind der perfekte Raum für eine Hochzeit. Ettenheim liegt geografisch am südlichen Rand der Ortenau, genau dort wo der Schwarzwald in die Rheinebene übergeht. Das sich dort befindliche Benediktinerkloster, zu dem auch das Ettenheimer Münster gehört, hatte schon recht früh Verbrüderungsversuche mit dem Kloster St. Gallen unternommen.

    Bemerkenswert ist vorallem die Orgel, die sich in der Kirche befindet. Sie stammt nämlich von Andreas Silbermann. Also warum diese nicht kräftig nutzen und kam die auch gleich zum Einsatz als der Gospelchor Goldenharps mit dem Titel “That’s why I sing” zum Einzug des Hochzeitspaars als diese in die Kirche einzogen.

    Nach der Begrüßung der Hochzeitsgemeinde und des Brautpaares durch den Pfarrer merkte man gleich, es sollte ein fröhliches Ereignis werden. War der Einzugstitel eher gefühlsbetont und langsamer gehalten war jetzt Freunde angesagt und was bei einem Hochzeitsgottesdienst eher unüblich ist, vielleicht auch wenn es eine Gospelhochzeit ist, einfach mal zu klatschen oder zu schnipsen. Aber so manch einer wird sich wohl überwunden haben genau das zu unterdrücken

    In der Lesung bei dieser Hochzeit wurde auch darauf hingesteuert, dass der Hochzeitstag ein besonderer Tag im gemeinsamen Leben eines Paares ist und auch ein besonderes Ereignis in der christlichen Laufbahn. Nachvollziehbar, dass die Goldenharps dies nochmal gesangstechnisch bekräftig haben und es eben “This is the day”  ist.

    Der Austausch der Trauringe ist immer der große Moment bei einer Trauung. Allerdings sollte er nicht einfach nur eine nette Geste sein, sonder man geht ab jetzt ein Bündnis ein und sich die Ehe abjetzt gemeinsam durchzustehen und idealerweise ein Leben lang. Vielleicht vergleichbar mit einem Fluß, der stetig am fließen ist und bei dem es fast gar keinen Moment gibt, bei dem ihm mal das Wasser ausgeht und er versiegt ist. Vielleicht mit ein Grund wieso sich das Brautpaar an dieser Stelle den Titel “Like the mighty river flow”. Und hier hatten die Goldenharps den leisen Orgelsound der Silbermannorgel kombiniert mit Keyboardklängen.

    Goldenharps begeistern auf Hochzeit in Willstätt

    Saturday, June 4th, 2011

    Romantisch möchte man es doch gerne an dem größten Tag in seinem Leben haben, wenn man sich bei seiner Hochzeit das Ja-Wort gibt. Eher unscheinbar fügt sich die Kirche in das Gesamtbild von Willstätt ein. Aber Barock und das bei einer Hochzeit hat immer etwas. Sehr imposant der Hochaltar im Inneren der Kirche. Bereits außerhalb der Kirche kann man bei genauer Beobachtung bereits viele detailreiche Steinmetzarbeiten entdecken. Sehr eindrucksvoll zeigt dies dieses Video

    Video der ev. Kirche, Willstätt
    Bei der Wahl des Gospelchors fiel das Los auf die Golden Harps aus Lahr. Bei der Auswahl der Lieder hatte man sich für den Einzug etwas ganz besonderes überlegt. Es sollte reinen Gewissens vor den Traualter geschritten werden und wie kann man das in einem Titel besser ausdrücken als mit dem Titel “2 burden down”.

    Bei der Hochzeitsgemeinde merkte man richtig wie angetan sie von der gekonnten Kombination aus Lied und dem langsamen Hereinschreiten des Brautpaaren in die Kirche waren. Nach einer kurzen Begrüßung durch den Pfarrer folgte ein weiterer Titel der Golden Harps “That’s why we praise him”.

    Und genau dieser Titel wurde in den daraufhin folgenden Worten des Pfarrers direkt aufgenommen. “Man sollte direkt dankbar sein, dass sich an einem so schönen Tag zwei junge Menschen das Ja-Wort geben möchten und mit sicherlich hatte jeder einzelne zuvor zu Gott gebetet, dass man sich endlich findet und gemeinsam eine Zukunft aufbaut”. Von diesen Worten war bei der Hochzeit die Braut sichtlich gerührt. In der Predigt ging der Pfarrer zu Beginn nochmals darauf ein wie sich das Paar kennengelernt hatte. Allerdings erwähnt er auch die Ehe und wie das Leben zusammen weitergehen sollte. Sehr plastisch verglich er dies mit einem Fluss. Irgendwie auch nachvollziehbar, dass man stetig zusammen nach vorne strebt und an dem Vorwärtskommen beispielsweise auch Kinder mit einfließen können, dass allerdings Nebenflüsse auch die vielen Verwandten und Bekannten sein können. Kaum gekonnter könnte hier die Überleitung zu dem nachfolgenden Titel sein “Like a mighty river”.

    Irgendwie wollte sich das Brautpaar an ihre Jugend zurückerinnern. Erstaunt war die Hochzeitsgemeinde setzten doch die Sängerinnen und Sänger der Goldenharps plötzlich sehr disonant zu einem Titel einer englischen Rockgruppe an. Und vermutlich hätte man es kaum gedacht, dass diese sogar mal einen Titel mit religiösem Bezug rausgebracht hatten. Aber genau das hatte der Titel  “All god’s people”

    Osterkonzert der Golden Harps und Reflex aus Oslo im Paulussaal in Freiburg

    Sunday, April 24th, 2011

    Selbst hatte ich im Paulussaal zu Gospelkonzerten schon auf der Bühne gestanden. Diesmal war es umgekehrt – es galt zu genießen und sich anstecken zu lassen. Anstecken von den Gospeln, die beim Konzert von den Golden Harps aus Lahr geboten wurden. Nebenbei bemerkt sei, dass der Paulussaal in Freiburg so um die 1 000 Besucher aufnehmen kann.

    Die Pauluskirche wurde im Jahr 1905 erbaut und war die Gemeindekirche der Paulusgmeinde in Freiburg. Aufgrund ihrer Größe wurde diese Kirche später umgebaut und aufgeteilt in eine Kirche im ersten Stock und dem Paulussaal, der lange Zeit der Konzertsaal in Freiburg war. Inzwischen hat der Paulussaal Konkurrenz durch das Konzerthaus Freiburg erhalten. Träger des Paulussaal ist die Stadtmission Freiburg. Nochimmer finden im Paulussaal kirchliche Veranstaltungen statt sowie Konzerte und Kleinkunst von durchaus größeren Künstlern.

    Golden Harps ist ein Gospelchor aus Lahr, der von Friedhelm Matter geleitet wird. Die Golden Harps sind eigentlich aus einem Gospelprojekt heraus entstanden, bei dem 1997 sich mehrere Musiker trafen und den innigen Wunsch hatten ein Gospelprojekt durchzuführen. Problem nur, die Region wollte mehr. Es kam eine Anfrage für die Landesgartenschau in Mosbach “Singt doch mal bei uns” also ein Grund sich erneut zu treffen was alle so schön fanden, dass man die lockere Zusammenkunft aufgeben wollte. Die Gemeinsachaft aus Sängern wurde so nachgefragt, dass für 1998 genügend Auftrittsmöglichkeiten vorhanden waren und man beschloss ab dann unter dem Namen Golden Haprs aufzutreten. Bei Ihren Karfreitagskonzert im Paulussaal in Freiburg sind die Golden Harps zusammen mit den norwegischen Top-Gospelchor REFLEX aufgetreten. Das Oratorium “7 Tage in Jerusalem” wurde bereits in Schweden und Dänemark in der jeweiligen Landessprache aufgeführt. In diesem Jahr war es zum ersten Mal auf Deutsch zu erleben. Leider hatte ich mich irgendwie auf 20:00 Uhr eingestellt, so dass ich bei der Vorstellung der Chöre noch nicht anwesend war. Und wie kamm man es besser ausdrücken, dass ein großes christliches Fest stattfindet und man sich erführtich verhalten als als mit dem Titel “Burden down” was soviel bedeutet wie knie nieder.

    Nachdem Felix Matter von den Golden Harps in das Osterprojekt, das seine deutsche Uraufführung am Karfreitag im Paulussaal von Freiburg hatte, übergab er die musikalische Vorstellung dem befreundeten Chor Reflex aus Oslo in Norwegen. Die Welt von Reflex ist eigentlich der Contemporary Gospel.

    Im Video wird es von einer Solistin gesungen, aus dem Grund hatte Martin Alfsen von Reflex dies speziell für Chor neu arrangiert. Allerdings, wenn man “On my way” so hört, dann kann man sich hervorragend vorstellen, dass die hervorragenden Sängerinnen und Sänger so ziemlich alle Feinheiten, die der Song bietet rausarbeiten konnten. Immerhin singt in dem Chor jeder mit seinem eigenen Mikro.

    Beim nachfolgenden Song “A brand new day” konnte der norwegische Chor Reflex

    Musicals sind doch was tolles dachte sich wohl Reflex.Und bei diesem fetzigen Titel begann auch der ganze Saal an zu wuppen. Und die Norweger zeigten wie fröhlich und ausgelassen sie sein können. Vielleicht mag manchen das Gesangsmikro im Weg gewesen sein, um sich noch mehr ausleben zu können.

    Dass der Chor aber auch gefühlvoll kann zeigte sich im letzten Tiel “One day”

    Nun hiess es, dass sich der Gastgeber die Golden Harps vorstellen sollten. Das taten sie natürlich aus. Und direkt stimmstark mit diesem Titel

    Um wohl etwas auf das Oratorium einzustimmen hatte sich Felix Matter wohl überlegt mit einem Worshipsong die Vorstellung von Golden Harps abzuschließen. In dem nachfolgen Song geht es sehr häufig um den Tempel.

    Dass auch beide Chöre gut im Gospeln sind zeigte sich dann mit dem gemeinsamen Singen von noch 3 Gospelsongs. Und vermutlich hat keiner damit gerechnet, aber auch Queen hatte mal einen Titel mit Bezug auf Gott gehabt.

    Und gleich schloss nochmals ein Titel eines großen amerikanischen Gospelstars an. Keinem weniger als Fred Hammond.

    Erneut war Wuppen im Paulussaal angesagt. Aber was will man auch tun, wenn ein Titel erst einmal fetzig beginnt. Die Melodie sehr eiprägsam und hat sicherlich manch einen zum Mitsingen verleitet. Damit sich die Besucher im Paulussaal in Freiburg etwas erholen konnten und einen besseren Übergang zum Oratorium “7 Tage in Jerusalem” zu finden wurde noch was langsames gesungen.

    Nach der Vorstellung der Chöre war das eigentlich Oratorium zu hören. Teilweise sehr theatralisch gestaltete sich dieses.  So teilten sich Golden Harps und Reflex bereits beim 2 Titel des Oratoriums in einen Chor für das Volk und einen Chor für den Pharisäer auf. Und schon kurz danach gab es wieder einen Teil, der gemeinsam gesungen wurde. Die Dirigenten waren dabei lustig anzusehen. Wärend man bei Friedhelm Matter sehen konnte, dass er förmlich mit der Musik mitging stand der Chorleiter des norwegischen Chors da und dirigierten präzise und gelassen seinen Chor.

    In einer Radioproduktion zu 7 Tage in Jerusalem vom SWR wird kurz erzählt wie es zu dem Oratorium kam und wie es geschafft wurde, dass sich die Chöre austauschen konnten, obwohl eine gemeinsame Probe erst kurz vor dem ersten Konzert möglich war.

    Mal etwas anderes war es als die Chöre von der Bühne maschierten und sich neben dem Puplikum aufstellten. Der norwegische Chor auf der Seite der Eingangstüren, die Goldenharps auf der Seite wo sich Vorhänge befinden. Erzählt wird die Ostergeschichte mit Jerusalem, einem Gebetshaus über das letzte Abendmal über den Einriß des Tempels bis hin zur Auferstehung von Jesus. Manchmal hatte man den Eindruck gehabt, es wirkt so als ob man Phantom der Oper hört. Dann wieder als ob ein Gospel auf deutsch gesungen wird. Ein anderes Mal wurde von sehr disonanten Klängen überrascht, in denen gesungen wurde und in dem Geschichtsteil die Dramatik verstärken sollten.

    Die Lieblingsstelle für den Schlagzeuger muss natürlich der Geschichtsteil mit dem Einriß des Tempels gewesen sein, denn da konnte er in die Vollen gehen. Dieser Teil fing jedoch ganz harmlos an und erinnerte zu Beginn einen erst einmal ein ein leichtes klassisches Stück, da man als eine der ersten Lektionen im Klavierunterricht hätte haben können. Aber als von einem Spalt und dem Auseinanderbrechen des Tempels die Rede war, begannen Trommelwirbel und es wurde laut. Da tat sich was, es schien etwas nicht mehr in Ruhe dastehen zu wollen wie es ursprünglich bestimmt war. Man merkte buchstäblich die ganze Dramatik.

    Bei dem vorletzten Geschichtspart begaben sich die Chöre wieder ins Puplikum nachdem sie jeweils ihre Einzelmikros abgelegt hatten und jeder Chor sang unverstärkt an einer Saalseite sich gegenüberstellend. Lediglich die Solistin, die die Maria sang stand noch auf der Bühne.

    Zum Schlussteil kamen beide Chöre wieder auf die Bühne, jeder Sänger nahm wieder sein Mikro in die Hand und es ging zum finalen Abschluss der Auferstehung.