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Gospelchor St. Josef, Rheinfelden will kein Just the two of us und startet einen Projektchor

Monday, April 25th, 2011

Man übersetze einfach mal den Satz “Just the two of us”. Und wenn man dazu noch nachfolgenes Video sieht langt man sich vielleicht an den Kopf und beginnt zu zweifeln.

Wieso eigentlich gerademal 2 von uns, wenn es wirklich viele sein können. Und genau dieses fragte sich der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden. Und geboren wurde der Projektchor, der am 17. Mai startet und führt mit 6 Proben jeweils dienstags zu einem hoffentlich genialen Abschlusskonzert in der eindrucksvollen Bogenhalle von Schloss Beuggen. Wenn ich es mal vom kaufmännischen Gesichtspunkt betrachte ist die menschliche Stimme sogar das günstigste Instrument. Man braucht dazu nicht ins Musikgeschäft und vielleicht einige tausend Euro hinblättern. Nein man trägt sie seit seiner Geburt mit sich herum und das einfach so, ohne, dass der Herrgott dafür etwas möchte.

Und gerade das Gospeln ist etwas ganzkörperliches. Schon das Singen alleine ist gesund, es sind viele Regionen des menschlichen Körpers im Einsatz. Sie bringen ihr Zwergfell in Wallung. Die Lungen werden mal so richtig in die Mangel genommen. Gerade beim Vokaltrakt hatte ich schon oft gehört, dass die Luft die ganzen Hohlräume frei macht, als gewissen Lacher sind dann die Hohlkörper im Kopf erwähnt. Und beim Gospeln kommt noch hinzu gewöhnlich steht man da nicht steif wie ein Zinnsoldat da, man bewegt sich dabei. Das kann teilweise sogar bis zur Extase führen. So geht es nämlich in den Staaten ab und das bei einem ganz normalen Gottesdienst

An anderer Stelle konnte ich schon lesen, man nehme 40 Personen, die lediglich Spaß am Singen haben und forme innerhalb von 3 Tagen einen Chor, der nicht einfach nur “Oh happy day” sing und dazu klatscht sondern so daher kommt, dass es noch lange Nachwirkungen hat. Und wenn man sich jetzt sogar 6 Proben dazu Zeit lässt und jedem die Gelegenheit bietet, sofern er es für sich möchte die Songs für sich sogar ein bisschen zwischendurch zu üben, dann kann nur soetwas rauskommen.

“God gave me a song” und ich kann den nur mit voller Inbrunst und Power singen. Vielleicht genau aus diesem Grund heisst der Titel im Chor schlicht “Power”.

Also willst Du auch Spaß haben, ein bisschen probieren ob die Stimme etwas mehr kann als nur sprechen. Flyer zum Projektchor des Gospelchors St. Josef, Rheinfelden

Soulfamily aus Freiburg beim Kulturabend der Mannheimer Targobank

Saturday, February 5th, 2011

Verblüfft war ich als plötzlich eine Chorschwester von mir auftauchte mit kräftig aufgelockten Haar. Von ihr wusste ich bereits, dass sie bei Soulfamily Freiburg mitsingt und sie hatte mir auch stolz gesagt, dass sich auf Facebook Bilder vom Auftritt in der ESG befinden würden. Als ich sie ansprach leuchtende Augen und “ja gestern hatten wir einen Auftritt bei der Targobank in Mannheim gehabt”.

Der Kulturabend fand in der Vereinshalle des SV Seckenheim statt.

Seckenheim ist eine kleine Stadt direkt vor den Toren Mannheims und wurde auch als Stadtteil schon vor einiger Zeit eingemeindet. Das Programm war sehr durchmischt gewesen von Pop bis hin zu Gospel wurde so einiges geboten. Die Soulfamily aus Freiburg hat dabei ihren eigenen Stil. Kein Blackgospel, der mehr an an Dancekonzert alle Kirk Franklin erinnert sondern eher Gospel, der sich etwas soulig anhört, manchmal auch sehr gefühlvoll.

Gesungen wurde in unterschiedlichen Besetzungen und so fand man sich einmal sogar zusammen, um spontan im Foyer des Vereinsheims in einer kleinen Combo im Kreis zu singen. Um die Gäste ersteinmal auf den Event der Targobank vorzubereiten fand eine halbe Stunde vor dem Auftritt der Soulfamily ein Sektempfang statt, damit alle schoneinmal gut gelaunt ihre Plätze einnehmen konnten. Sehr angetan äußerte sich nach dem Firmenevent der Targobank Mannheim auch die lokale Zeitung, der “Mannheimer Morgen” und beschrieb den Event als ein besonderer Event, bei dem der Chor Soulfamily aus Freiburg richtig geglänzt hätte.

Die Soulfamily singt aber nicht nur bei Firmenevents von Banken. Sie lässt sich auf für Hochzeiten oder andere Feierlichkeiten buchen.

Neu erschienenes Gospelliederbuch von Martin Bartelworth

Sunday, November 7th, 2010

Von dem Geschäftsführer der Creativen Kirche gibt es inzwischen ein sehr umfangreiches Liederbuch mit diversen Gospelsongs. Auch enthalten sind neben Titeln von Hans Christian Jochimsen und Helmut Jost Titel von Kirk Franklin. Mag sein, dass manche hier einen anderen Geschmack haben oder den ein oder anderen Liedtitel gerne anders singen würden.

Auf Gospelblog.de gibt es eine sehr umfangreiche Buchbesprechung zu diesem Werk. Sollte Interesse an dieser Besprechung bestehen, dann empfehle ich dort im Blog zu lesen. Es wird auch auf einen Punkt eingegangen, bei dem Komponisten, Arrangeure und Musiker extrem empfindlich sind.

Soulfamily bringt neuen Wind in den ESG-Semestereröffnungsgottesdienst in Freiburg

Thursday, September 30th, 2010

Lange Zeit hatte beim Semestereröffnungsgottesdienst, den die ESG immer zweimal im Jahr gemacht hatte und offensichtlich auch weiterhin anbietet der Freiburg Gospel Choir gesungen. Inzwischen macht der Chor dies nicht mehr und bietet somit jungen Formationen eine Gelegenheit die Möglichkeit es für sich zu nutzen, Präsenz zu zeigen und bekannt zu werden.

Soulfamily

aktuelles Foto der Soulfamily

Bis vor einigen Jahren wurde dieser Gottesdienst von Pfarrer Raabe durchgeführt. Das Problem war nur, dass man seinen Predigten irgendwie nie folgen konnte – ging ab und an einfach zu sehr ins Element und man wünschte sich also eine 2. Predigt, die den eigentlichen Sinn und vorallem das Warum der ersten Predigt erklärt hätte. Gut diese 2. Predigt gabs eben nicht. Nachdem Herr Raabe dort aufgehört hatte, hatte Cäcilie Flamm dann die Durchführung der Gottesdienste übernommen. Die Dame, die bei uns schlicht Zilla genannt wurde, war nach meinem Eindruck die persönliche Assistentin des Pfarrers und die Dame, die für fast alles zuständig war. Inzwischen hat die ESG mit Herrn Michael Phillipi einen neuen Studentenpfarrer erhalten, der jetzt zusammen mit dem ESG-Team den Gottesdienst durchführt.

singen

Auf dem Bild ist nicht die Formation Soulfamily abgebildet

Man darf diesmal gespannt sein, da die Formation Soulfamily aus Freiburg als Gospelchor auftritt und natürlich einen eigenen Stil mitbringen wird. Vorgenommen mir die mal anzuhören, hatte ich immer schon und so kann man einfach mal unbelastet sich einen Eindruck verschaffen. Ich gehe von einem neuen Wind aus, da auch der Leiter Joel da Silva vom Alter her eher noch jung und dynamisch ist und sich neben seinem Beruf gerne in der Musik verwirklicht. Selbst hatte ich diese Gottesdienste immer als eher kleinere Runde, die im Chorraum gebildet wurde kennengelernt. Es wurden Stühle im Kreis aufgestellt und dann gemeinsam gefeiert. Und für die gesungenen Titel hatte es nie viel gebraucht, das Klavier aus der Ecke hatte gereicht.

Die Möglichkeit die Soulfamily kennenzulernen ist am Sonntag, den 24. Oktober ab 18:00 Uhr in der Chistuskirche in der Turnseestraße (Wiehre) geboten. Wer dies aus irgendwelchen Gründen aber nicht konnte, es gibt hier ein Video, dass bei diesem Auftritt entstand.

Eine schöne Ballade, die mit sehr viel Audruck gesungen wurde und ab und mit einigen souligen Harmonien erwänzt war. Mit einem schönen Solos des Chorleiters selbst wurde dieser Titel begonnen.

Anschließend wurde in den Räumlichkeiten der ESG meistens ein Essen zubereitet und die Erstsemestler dazu eingeladen. Soetwas bietet natürlich immer die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, mal zu chillen und einen netten Abend zu haben.

Mariah Carey – Hintergründe zum Titel “Jesus, what a wonderful child”

Sunday, September 26th, 2010

Was sich in den ersten 3 Akkorden vom Keyboarder erst als entspannender Titel empfunden wird, entpuppt sich jedoch schnell als Titel, der einen vom Tempo her richtig wachrüttelt.

Es geht dabei um den Anblick des Jesuskindes als es in der Krippe liegt. Und man gleich feststellt was das doch für ein wundervolles Kind ist. Dabei liegt es erst einmal da wie jedes normales Baby, alleine in einer doch relativ schlichten Krippe. Aber man merkt gleich wass er einem an Hoffnung und Freude es (das besondere Kind) einem bringt und man möchte, dass man erst einmal den Engeln zuhört was diese einem zu singen haben. Nämlich “Gloria, gloria zu unserem neu geborenen König”. Die Engel kären die Mutter Maria erst einmal auf, dass dies kein gewöhnliches Kind ist sonder Jesus und dass dieser noch große Taten vollbringen wird. Es wird auch gesagt, dass Jesus (das Kind) eigentlich in der Geborgenheit von Engeln liegt.

Und immer wieder der Aufruf – man soll doch entlich auf das hören was von den Engeln her gesungen wird. Im Gegensatz zu dem Jesus-Vamp im Video nehmen wir im Chor richtig Fahrt auf und singend das wesentlich schneller. Ich selbst muss dann erst einmal abkühlen, da ich hatürlich choreografiemäßig einen Kurzstreckensprint sozusagen in der Zeit hinlege.

Gospelkirchentag – auch fürs Radio bereits mega interessant

Sunday, September 5th, 2010

Es wird bereits schon viel Wind gemacht über die großen Tage im Radio. Oder genauer viele elektrische Wellen. Gospel lebt nunmal von Eindrücken und von der Musik. Aus dem Grund berichtet der SWR an mehreren Tagen über den Gospelkirchentag. Ich selbst hatte schon in einem freien Radio eine Radioproduktion über Gospel gemacht und weis daher wie umfangreich man über das Thema Gospel von der Geschichte angefangen bereits erzählen kann.

Leider haben viele sicherlich die erste Sendung verpasst. Sie lief heute von 8:00 bis 9:00 aus SWR1 und brachte einen Vorbericht über den Gospelkirchentag. Weitere Sendetermine:

Freitag, 10.09.2010

SWR 2-Forum, 17:05 bis 17:50 Uhr
Der Jesus-Groove – Warum boomt Gospel
Eine Diskussionssendung

Mal das Thema im Dialog zu führen wird auch interessant sein, den jeder denkt anders über Gospel und interpretiert es in
seiner eigenen Art und Weise.

Sonntag, 12.09.2010

SWR 1-Sonntagmorgen, 06:03 bis 10:00 Uhr Bericht vom Gospelkirchentag in Karlsruhe, Reporter Martin Koch
Bin mal gespannt, ob mir vielleicht sogar ein gewisser Chorbruder mir an dem Tag über den Weg läuft.

Nina Hagen auf dem Gospelkirchentag in Karlsruhe

Tuesday, August 24th, 2010

Man glaubt es kaum, aber auch sie wird da sein. Nina Hagen. Bislang kannte man Nina Hagen ja nur als nervige, schrille und abgespacte Rockröhre. Bibel TV hat eine Reportage über sie produziert und stellt Nina Hagen als Christin vor. Taufen liess sich Nina Hagen im Jahr 2009.

Zusammen mit Dieter Falk hatte sie die Gruppe Monrose gecastet. Erleben kann man Nina Hagen in Karlsruhe bereits an der Eröffnungsfeier. Zusammen mit Dieter Falk und seinen Dieter Falk Allstars wird die Tite aus ihrem aktuellen Album “Personal Jesus” vorstellen. Im Bitel-TV-Video hatte sie es bereits erwähnt, sie würde auch wahnsinnig gerne Gospel singen. Das hat sie auch getan und am Gospelkirchentag wird man auch Stücke aus den Richtungen Blues und Country Rock hören.

Soulfamily, die neue Soul- und Gospelformation aus Freiburg gab Konzert in Hessen

Sunday, July 25th, 2010

Soulfamily Relativ frisch präsentiert sich die Soulfamily, eine Formation aus Freiburg, die sich auf Soul und Gospel spezialisiert ist mit eigener Website seit Juni 2010 auch im Internet präsent. Gründer dieser Formation ist Joel da Silva, der auch etwa seit Herbst 2009 im Tenor des Freiburg Gospel Choirs mitsingt. Gleich ins Auge fallen mir bekannte Gesichter von Kolleginnen aus dem Alt. Joel komponiert auch selbst und hatte einen kleinen Musikgeschmack schon versucht unserem Carsten vorzuspielen.

Am 10. Juli 2010 gab die Formation ein Konzert in der Adventsgemeinde von Darmstadt mit Special Guests, die aus Brasilien, Russland und den USA kommen. Der Eintritt war frei gewesen.

Homepage von Soulfamily: soulfamily.blog.de

Wenn ein Sommer zum Stimme ölen einläd, dann heisst es Lörrach singt

Thursday, June 24th, 2010

Erst Ende Mai hatte ich im Ruhrgebiet mich vorgestellt und geäußert, dass ich aus Lörrach kommen würde. Und gleich “ah, da gibt es doch immer dieses Stimmenfestival”. Gut das gibt es natürlich auch, aber davor gibt es dies hier:

Am Samstag, 26.06.10 ist es wieder soweit.

“Lörrach singt” und fast alle Formationen, die irgend etwas mit Singen zu tun haben strömen nach Lörrach. Gut der Freiburg Gospel Choir macht dies nicht, er hat seine Gründe. Soulvation aus Emmendingen hatte ich dort auch noch nie angetroffen. Die Bandbreite ist vielfältig und reicht von russischer Folklore mit dem Chor “Echo” über afrikanische Rhythmen über Gospel bis hin zu Jazz, was u. a. Annegret Brake mit Flat & Co. präsentiert. Am weitesten entfernt eine Formation aus Konstanz vom anderen Dreiländereck. Allerdings auch viele Chöre kommen aus der Schweiz nach Lörrach.

Im letzten Jahr fand ich es angenehm, dass sie das Festival ein bisschen umgestellt haben und es auf mehrere kleine Bühnen aufgeteilt hatten. So gab es auf dem alten Markplatz 2 kleine Bühnen wo es früher nur eine große Bühne gab. Auch die Sitzplätze wurden reduziert. Ich selbst hatte so 2002 mit der New Formation dort selbst mal mitgesungen. Allerdings fand ich es als Sänger nicht so überragend, da man in eine Menge voller Menschen hineingesungen hatte, die sich mehr auf ihr Bierglas konzentrierten und den Gospelgesang so an sich vorbei plätschern liessen. Zudem hatte der Techniker auch Probleme gehabt den Chor richtig auszusteuern, bei einer OpenAir-Veranstaltung wie es “Lörrach singt” nunmal ist natürlich nochmals eine größere Herausforderung.

Im letzten Jahr war ich vorallem wegen Rejoice aus Wolfenweiler gekommen, die zwei Auftritte an dem Aktionstag hatten und die von einem ehemaligen Bassbruder von mir (sang mit mir im Freiburg Gospel Choir) am Keyboard begleitet wurden. Er hatte mich natürlich entsprechend eingeladen. Die Chöre nutzen diesen Tag ganz gerne, um sich in der Region bekannt zu machen. Vorallem ist es vom Veranstalter, der Burghof GmbH und dem Kulturcafe Nelli Nashorn so konzipiert, dass die Chöre selbst nahezu keine Kosten haben.

Sehr beschwingt hatte auch der Gospelchor aus Rheinfelden gesungen, der seit ein paar Jahren von Karl Gehweiler geleitet wird, der auch Dirigent von dem gemischten Chor der Singgemeinschaft ist. Einige New Formationler hatte ich auch noch getroffen, die sich noch beim Karstadt aufhielten, da sie vor Rejoice gerade ihre paar Titel gesungen hatten. Allerdings hat sich da Repertoire bei der New Formation vom Gospel mehr hin zum Musical gewandelt. Und leider vermisse ich bei den Gospelformationen, die bei Lörrach singt auftreten immer noch die Choreografie, die für mich zum Gospel dazugehört.

Den Gottesdienst am Sonntag wird diesmal ein Gospelchor aus einem Dettingen mitgestalten. Unglücklicherweise war in der BZ nicht angegeben ob das Dettingen bei Konstanz gemeint ist oder ein Dettingen im Stuttgarter Raum oder glaub in der Ulmer Gegend gibt es auch noch ein Dettingen.

“Gospel für eine gerechtere Welt” – Botschaftertagung bei der Creativen Kirche in Witten

Tuesday, June 1st, 2010

Auf dem Kickoff zum Gospelkirchentag wurde die Aktion schon kurz angesprochen. Aber nur, dass man hierfür noch Botschafter sucht. Im Frühjahr des Jahres wurde ich von der CREA noch einmal gezielt angesprochen und hatte mich daraufhin als Botschafter für die Aktion gemeldet.

Am letzten Maiwochenende ging es dann zu einer Botschaftertagung nach Witten in Westphalen. Die CREA beschrieb es in seinem Infoschreiben für die Botschafter ganz spannend “Wir betreten Neuland und wir werden zusammen lernen”. Vorbereitet war man also auf eine Ideensammlung, die es immer beim Projektstart erst einmal braucht. Als Themenschwerpunkte wurden erst einmal eingekreist: gerechte Entwicklung, Umweltschutz und Fairtrade.

Am Freitag gab es nur einen groben Informationsüberblick über die ganze Aktion. Es traten Rednerinnen vom evangelischen Entwicklungsdienst und Brot für die Welt auf.

Was könnte Burkina Faso eigentlich besser als folgendes Video:

Der Samstag war geprägt mit dem Inhalt globale Ungerechtigkeit. Wir hinterfragten uns auch warum es uns eigentlich gut geht oder auch warum wir meinen, dass es uns gut geht. Ich denke, dass eine gewisse Empfindung für Gerechtigkeit auch in dem Animationsfilm “Das große Krabbeln” erklärt wird.

Dieser Film geht vorallem auf den Aspekt ein, gemeinsam kann man was bewirken. In einer Broschüre habe ich eine provokante Schlagzeile gelesen, die ich erst einmal so stehen lassen möchte. “Geld kann duften” !!

Und wenn man mal, wie ich VWL hatte, kommt man schnell drauf, dass Geld ja nur ein Zahlungsmittel ist oder noch krasser ein Tauschmittel und in der modernen Welt statt Abgaben von Salz, Getreide oder mittelalterlichen Fronleistungen benutzt wird. Von daher Geld an sich macht rein gar nichts. Es kommt halt drauf an wofür die Menschen es benutzen. Normalerweise gelangt das Geld an Banken, Unternehmen oder Staaten, die das Geld produktiv einsetzen, aber wofür – meist doch, um erwirtschaftete Gewinne einzufahren. Was für Auswirkungen auf Mensch und Natur dies hat wird meist weniger nachgefragt. Bei den ethischen Geldanlagen gibt es sogar etwas Kroteskes. Man schließt Unternehmen aus, aber man fördert auch Unternehmen. Und nochmehr, es findet auch eine Beeinflussung von Unternehmen statt. Negativkriterien sind beispielsweise Investitonen in Waffen, Prostitution oder schlicht wo erkannt wird, dass der Mensch mehr als Ressource angesehen wird. Aber es gibt auch Institutionen und Unternehmen, die beispielsweise im Klimaschutz was bewegen wollen und somit Positivkriterien erfüllen.

Sehr anschaulich hat dies die Website Kirchenfinanzen zusammengestellt. In diesem Zusammenhang haben wir einen provokanten Kurzfilm angeschaut:

Anschließend haben wir die Ungerechtigkeit in Burkina Faso genauer beleuchtet. Aber um die Ungerechtigkeit in diesem Land besser zu verstehen, sollte man erst einmal erfahren, wie dort überhaupt gelebt wird.

Die Ungerechtigkeit kann man jetzt vielleicht besser verstehen, wenn man dieses Land im Vergleich zu Europa, den Industrienationen aber vielleicht auch anderen afrikanischen Staaten wie den Tschad, in dem Erdöl gewonnen wird, von Südafrika wo viele sich versprechen ein neues Imperium aufzubauen oder auch anderen Staaten, die sich in Afrika bereits im Aufschwung befinden.

Manch einer wird sich bei diesem Punkt sicherlich denken, da hat jemand einen Knall “Warum mein Kühlschrank andere etwas angeht”. Wenn man zumindest mal gedanklich sich in einen Menschen aus Burkina Farso (Sahelzone) versetzt, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass die danach lechzen in einen Kühlschrank blicken zu können, in dem sie was finden. Sie selbst müssen sich häufig selbst die Frage stellen, wie finde ich etwas, um es in den Kühlschrank stellen zu können. Oder noch extremer, wo kriege ich einen Kühlschrank her, um zumindest über die Speisen etwas Abkühlung zu erfahren.

Inzwischen ist mir die Frage “Warum mein Kühlschrank andere etwas angeht” und vorallem warum man seinen Kühlschrank bei längerer Abwesenheit eigentlich nicht in Betrieb haben brauch bewusster geworden. Es geht hier vorallem um den Klimawandel. Zum einen hört man da, es wird trockener, zum anderen wird es feuchter und es gibt Gegenden, die mit dem Anstieg des Meeresspiegels zu kämpfen haben. Hierzu habe ich eine Produktion von Arte gefunden:

Die andere Frage, die sich jedoch stellt ist, was hat das Video mit dem Klimawandel in Afrika und möglicherweise für Burkina Faso zu tun. Auch hier hat Arte eine entsprechende Produktion mal gemacht:

Danach wurde exemplarisch mal ein Themenabend durchgespielt, wie dieser bei einem Chor aussehen könnte. Sinn macht es eigentlich erst einmal den Kontinent Afrika an sich vorzustellen als auch über den Aufschwung

Wir Mitteleuropäer sind eher von einem verhaltenen Wesen geprägt und fragen uns da schon eher, ob es Sinn macht ein Hilfsprojekt zu unterstützen was vielleicht danach untergeht. Man möchte gerne erfahren, was haben die Afrikaner eigentlich selbst schon erreicht oder wo gibt es Ansätze, die den Afrikaner zeigen – hier ergeben sich neue Möglichkeiten. Das Selbstbewusstsein dieses Kontinentes zählt also.

Aber wie kann man Selbstbewusstsein erlangen. Hier vielleicht die ungeschriebene Gegebenheit “Wissen ist Macht”.  Das Problem vorallem bei den Frauen in Afrika und auch in Burkina Faso ist, dass viele davon nicht Lesen und Schreiben können und von daher viele die Amtssprache Französisch, die in Burkina Faso gesprochen wird überhaupt können. Hier vorallem mit Bildungsangeboten ist der EED (evangelische Entwicklungsdienst) aktiv. Er gibt dort Alphabetisierungskurse und es geht sogar soweit, dass er Stipenien anbietet, um jungen Erwachsenen aus Afrika und Staaten mit einem geringen Bildungsangebot die Möglichkeit zu bieten in Deutschland und anderen Industrienationen eine Ausbildung oder ein Studium bei einer Universität machen zu können und dann mit diesem Wissen zurück in ihr Land gehen können. Wie wichtig Bildung ist, veranschaulicht folgender Film:

Was uns allen sehr gefallen hatte war eine Art Aufstellungsspiel, bei dem 2 Rechtecke auf den Boden geklebt werden. Ein großes und ein kleines. Das große ist etwa 3 x so groß wie das kleine. Das kleine soll Burkina Faso symbolisieren, das große Deutschland. Wir hatten hier zum einen die CO2-Emissionen verdeutlicht. Mit dem CO2-Rechner kann jeder selbst seine CO2-Emissionen ermitteln.

Die Deutschen hatten mehrer Packen an Streichhölzern gehabt. Die Burkener mussten mit einem einzigen auskommen. Noch besser konnte man dies an einer Schokolade verdeutlichen. Deutschland hatte einen ganzen Teller voll erhalten, die Burkener hingegen gerademal einen Riegel. Für unser Beispiel wurde später sogar noch gesagt, dass einer von den Deutschen in unserem Fall eigentlich 26 Riegel Schokolade essen müsste. Die Burkener hätten von dem kleinen Stück Schokolade, die sie sich teilen sollten sogar noch eine kleine Ecke abbrechen müssen und dies an Deutschland zurückgeben müssen.

Vorstellbar könnte sein auch einige afrikanische Titel zu singen, um sich auch mit der Musik in Afrika zu beschäftigen. Und siehe da, es gibt sogar einen Gospelsong, der aus diesem Land stammt:

aber auch ein Siyahamba oder ein anderer afrikanischer Titel passt da doch gut.

oder man nimmt dann doch Miriam Makeba