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Gospelchor St. Josef, Rheinfelden wurde 25 und gab sein erstes Jubiläumskonzert

Friday, July 5th, 2013

Kaum glauben konnte es Peter Konetschy, dass aus seinem Traum von einem Jugendchor es nach 25 Jahren immer noch einen Chor mit dem Namen St. Josef gibt. Gute 1.800 km war er angereist gewesen, um sich das 1. Jubiläumskonzert anzuhören. Wolfgang Schwander, der in der Anfangszeit den Chor als er noch ein Jugendchor geleitet hatte führte auch kurz durch die Entstehungsgeschichte des Chores und ließ sich auch nicht lumpen, dass dem Chor ziemlich schnell die Bezeichnung “Hosenträgerchor” auferlegt wurde, denn die Hosenträger, die bei den Männern zu einem weißen Hemd und Jeans getragen wurden war einfach das Markenzeichen des Chores gewesen.

Stefan Reiser als Solist ganz alleine auf Bühne eröffnete mit dem Titel “Something inside so strong” den Songpart des Retrochors, bei dem über 40 Sängerinnen und Sänger aus Berlin, Düsseldorf, aus München, Nürnberg, Mannheim und anderen Orten innerhalb Deutschlands extra zu diesem Konzertevent angereist waren.

Nach der Eröffnung gingen sie allerdings ein Lied zurück und sangen den allersten Titel des Chores “Oh what a day”, der im Repertoire des Chors auch stolz die Nummer 1 trägt.

Schon damals musste es nicht unbedingt Gospel sein, den der Chor sangt. Mit “Where peaceful water flow” bewies der Retrochor, dass er auch sehr gefühlvolle Balladen von Chris de Burg singen kann.

Auch der sehr gefühlvolle Titel von Barkley James Harvest, der natürlich standesgemäß mit Accustikgitarre begleitet wurde durfte nicht fehlen. Bei manchen wird die Botschaft des Songs “bitte nicht versuchen zu fliegen, auch nicht versuchen zu Gott zu fliegen – Du könntest abstürzen” wurde sicherlich bei manchem emotional anders umgesetzt. Man merkte es einfach im Puplikum wie so mancher total ergriffen von diesem Titel war.

Fast ein Must bei jedem Konzert und bei jeder Hochzeit das obligatorische “Oh happy day”. Auch die lokale Presse nahm diesen bekannten Titel gleich auf und nutze diesen zu beschreiben wie toll eigentlich dieser ganze Konzertnachmittag gewesen war. Der Retrochor hatte diesen Titel zum Abschluss seines Parts ausgewählt gehabt und war in den letzten Takten dieses Titels durch die Menge von der Bühne gegangen. Was sicherlich viele nicht bemerkt hatten war, dass der “Chor heute”, wie sich der aktuelle Chor bezeichnete gleichzeitig auf die Bühne marschierte, denn diese machen den zweiten Block des Konzertnachmittages.

Mit dem beschwingten Titel “Sana sananina” eröffnete der aktuelle Gospelchor St. Josef seinen Part an dem Konzertnachmittag und sorgte gleich, dass das Puplikum entsprechend locker wurde und mehr oder minder mitwippte. Auch die Helfer an der Theke nahme den Gospelbeat in sich auf und haben ebenfalls ordentlich mitgewiegt.

Danach ging es gleich mit einer “Wuppnummer” weiter und mit “get together” hieß es auch nochmals bitte zusammenkommen und kräftig mitmachen. Sehr schön untermalt sicherlich von der gekonnt winkenden Armbewegung, die sich der Chor als Choreografie zu den kurzen Husummerparts, die jede zweite Strophe begleiteten sich einfallen ließ.

Kaum besser hatte Julia Parletta mit ihrem Solo den Song “Never gonna loose my way” interpretiert, den der Chor als nette Ballade aufgenommen hatte, um einen kleinen Kontrast in das Programm aufgenommen hatte und bewieß damit, dass der Chor auch hervorragend langsame und gefühlvolle Gospel vom Oslo Gospel Choir singen kann.

“aber ihr sollt jetzt nicht einschlafen” hatte sich der Chor gedacht, als sie dann gleich wieder mit dem “Praise ye the lord” eine fetzige und etwas ältere Nummer anstimmten.

Allerdings Bässe können auch sehr gut singen und dies zeigte sich gleich beim Titel “Thy word”, der vom Michael W. Smith und Amy Grant stand und bei dem Yvonne Koller das Solo sang. Es war hier immer ein gekonnter Wechsel zwischem Chor und Solist gewesen. Für viele sicherlich fenomenal das Ende des Liedes wo lediglich noch zwei Sänger aus dem Bass die Solistin begleitet hatten.

Die Gruppe Up with people, von denen der Titel “we’ll be there” stammt war eigentlich ein riesengroßer Chor von Studenten aus allenmöglich Ländern, die früher große Gospelevents mit einer sehr großen Sängerschaft gemacht hatten. Mit der rauchigen Stimme eines Joe Cocker sang Martin Huber den Solopart dieses Titels, der bei dem er auch sehr häufig völlig alleine sang.

In den Gospelchurches der Farbigen ist es üblich, dass das Puplikum in das ganze Gospelgeschehen eingebunden ist. So dachte es sich auch Karl Gehweiler als er es einfach ansprach, dass sie jetzt einfach mal aufstehen und einen kleinen Wechselschritt machen. Und direkt stieg er ein ein das Yakana Vangheri. Das Puplikum hatte es natürlich gut, denn sie hatten zum einen einen Chor gehabt, der den afrikanischen Titel gesungen hatten und zugleich in einer Masse als Choreograf für das Puplikum anzusehen war.

Danach folgte eine sehr bekannte Ballade, die auch gerne für Hochzeiten verwendet wird – “You’ve got a friend”. Allerdings hatte die Karl Gehweiler etwas umarrangiert und einen kleinen Jazzakzent eingeflochten.

Man konnte froh sein, dass es bei dem Halleluja nicht bei der Ursprungsversion geblieben ist. Irgendwo hatte ich recherchiert gehabt, dass Leonard Cohen seinem Titel angeblich mal 80 Stofen gegönnt hatte. Wenn man sich das vorstellt, dann hätte der Titel warscheinlich ein komplettes Konzert ausgemacht gehabt. Viele werden den Titel allerdings aus Animationsfilmen wie Shrek kennen. Auch Mano Ezoh hatte diesen Titel bei seinem Weltrekordversuch in der Olympiahalle gesungen gehabt. Die Version, die der Gospelchor St. Josef gesungen hatte beinhaltete allerdings kein Solo.

“Let us go into the house of the lord” kann man als einen Dauerbrenner bei den Joseflern ansehen. Immer wieder ist dieser Titel an Konzerten zu hören. Vielleicht liegt es auch an Martin Huber, der in diesem Song das Solo singt daran, dass er den gewissen Groove reinbringt und so auch das Puplikum zum Wuppen bringt.

Mit etwas besinnlichen Titeln beendete der “Chor heute” seinen Gesangspart. Anschließend war es Zeit für den “Joint Choir”, bei dem es auf der Bühne richtig eng wurde, da hier Ehemalige und aktuelle Chorsänger gemeinsam die Titel “Never turn back” und “Gospeltrain” gesungen hatten. Da es während der Zeit, in der der Titel gesungen mehrere gab, die das Solo übernommen hatten, wurde hier das Solo von 3 Solistinnen gesungen. Choreografisch ging es später dann bei “Gospeltrain” zur Sache und mit Sicherheit hatte die Art des Klatschens nochmal so manchen im Puplikum zum Mitklatschen animiert gehabt.

Für die Konzerbesucher aber auch Ehemaligen und aktuelle war es sehr angenehm gewesen, dass nach dem Konzert ein Apero angeboten wurde und so die Gelegenheit zum Gespräch und zum Austausch über frühere und jetzige Zeiten anbot. Zum Teil waren auch die Konzertbesucher von weit angereist gewesen, so hatte beispielsweise ein Ehepaar mit Tochter sich aus dem Kanton Aargau auf den Weg zum Konzert gemacht gehabt.

Gospelchor St. Josef begleitet Hochzeit in der evangelischen Kirche von Bad Säckingen

Saturday, August 20th, 2011

Foto: Badische Seiten

Foto: Badische Seiten

Eine etwas andere Buchung für eine Hochzeit hatte der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden gegen Ende August bei der evangelischen Kirche in Säckingen gehabt. Sang allerdings nur zu Beginn und das Schlusslied. Das Brautpaar sollte von einer guten Freundin überrascht werden, was sicherlich auch gut gelungen war. Zur großen überraschung wurde auch der Titel Halleluja in der Quincy Jones-Fassung gesungen.
Das Brautpaar hatte sich allerdings nicht das Fridolismünster für ihre Hochzeit ausgesucht sondern hatte in der evangelischen Kirche von Bad Säckingen gereitet, die allerdings auch sehr malerisch aussieht.  Wie ich allerdings auf Videos sehen konnte ist der Innenraum dieser Kirche eher schlicht gehalten und nicht so reich verziert wie das Munster, das im Barockstil gebaut wurde. Aber auch nach einer Hochzeit zu singen hat was dachte sich der Chor und das Brautpaar hatte sich auch nicht viel an Liedern gewünscht. Zwei Lieder waren es, die gewünscht waren und da erlaubte sich der Chor sogar diese noch schnell Vorort aufzufrischen, diese gehören ja zum Hochzeitsrepertoire des Chors.

Der erste Titel hatte sich gut in den großen Tag eingefügt, sang man doch vom “oh, what a day” und stellte immer wieder fest wie glücklich man an diesem Tag sein konnte. Und nachdem man festgestellt hatte wie schön dieser Tag war wurde die Hochzeitsgemeinde musikalisch noch mitgenommen. Es folgte eine Einladung für die “Gospeltrain”.

Beide Titel sind sehr bei der Hochzeitsgemeinde angekommen und hatten eine gewisse Abwechslung in den Apero reingebracht. Nicht einfach nur an Tischen stehen und kleines Fingerfood genießen, nein es gab auch etwas für die Ohren. Und solche eher schmissigen Titeln passen da bekanntlich am besten.

Gospelchor St. Josef begleitet Hochzeit in der Schlosskirche von Beuggen bei Rheinfelden

Thursday, December 30th, 2010

Wer wollte nich schon immer mal in einem Schloss heiraten?

Das Schloss Beuggen ein ehemaliges Wasserschloss gewesen sein soll, davon merkt man verhältnismäßig wenig. Vielleicht ist es hier treffender ein am Wasser gelegenes Schloss. Die Schlossanlage ist inzwischen über 800 Jahre alt und hatte in der Zeit mehrmals seinen Namen gewechselt. Über 560 Jahre lang war die Anlage der Sitz der Deutschordenkommune, vorstellbar, die dem Schloss dann eine Kirche spendiert hatten, die direkt an das Schloss angebaut wurde.

Die Schlosskirche ist ein bisschen im Barrockstil gehalten. Allerdings ist sie mit Verzierungen nicht überladen und orientiert sich mehr am Stil des Schlosses. Beuggen bei Rheinfelden selbst besteht aus einer ganzen Reihe von Gebäuden, die sich alle um das relativ majestätisch wirkende neue Schloss grupieren. Der Hochrhein schließt an der einen Seite die Schlossanlage ab.

Es war eine der großen Nummern aus dem Hochzeitsrepertoire des St. Josefschor, die er auf der Hochzeit in der Schlosskirche von Beuggen gesungen hatte. Die Rede ist von Gospeltrain.

Netter kann man eine Hochzeitsgemeinde eigentlich nicht begrüßen, wenn es heisst “get on board”. Und da es im Leben eines Brautpaares nicht immer nur rosige Zeiten gibt, kann es wohl der Song “Bridge over troubled water” nicht besser ausdrücken.

Und hier musste sich offensichtlich der Keyboarder in seinem Element gefühlt haben. Die Version vom Gospelchor St. Josef hat nämlich erst einmal ein sehr langes Pianovorspiel, das allerdings stimmte es auf diese Weise die Hochzeitsgemeinde so richtig ein auf den Evergreen, den ich noch nie erlebt hatte, dass dieser nicht auf einer Hochzeit gewünscht wurde.

Für den Chor war es natürlich ein Heimspiel, da sich das Schloss Beuggen in unmittelbarer Nähe zu Rheinfelden befindet. Gesungen wurde von der Empore in der Schlosskirche. Etwas schade war es natürlich für das Brautpaar gewesen, so hatten sie den Chor im Rücken gehabt und konnten ihn nicht sehen.


Da das Schloss Beuggen heute ein Tagungszentrum ist wurde nicht extra ein Restaurant noch benutzt und so hatte der Chor im Anschluss an die Hochzeit die Möglichkeit gehabt sich am Apero direkt in einem großen Saal des Schlosses zu stärken. Das ist natürlich eine Gelegenheit, die sich nicht immer bietet. Allerdings die Verzierungen der Saalwände verlieh der Hochzeit auch etwas Würdiges und Feierliches.

Gospelkirchentag, Post aus Witten

Wednesday, July 28th, 2010

Das war eine schöne Überraschung gegen Mittag. Aus dem Briefkasten lächelte mich ein unschuldig weisser A4-Umschlag mit etwas umfangreicherem Inhalt an. “Ah, Creative Kirche” – und siehe da umfangreiche Informationen zum Gospelkirchentag und ein Teilnehmerausweis, der für die Tage 10. bis 12 September sowohl als Freifahrschein im gesamten Streckennetz der KVV berechtigt als auch als Ticket für das Galakonzert für Oslo Gospel Choir und Natually 7 dient.

(Martin Barthelworth von der CREA stellt Oslo Gospel Choir vor)

Der 5. Internationale Gospelkirchentag, der in diesem Jahr in Karlsruhe stattfindet hat erstmalig auch inhaltliche Schwerpunkte. Die bundesweite Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt” entstand in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) und Brot für die Welt. Im Programmheft wurde die Unterstützung noch allgemein gehalten mit konkretem Hilfsprojekt in Burkina Faso. Was speziell durch den Gospelkirchentag gefördert werden soll ist mir selbst bereits bekannt.

Am 10. September stimmt bereits ab 17:00 Uhr die Angel Company auf der Bühne am Marktplatz auf den Gospelkirchentag ein. Die offizielle Eröffnung findet um 18:00 Uhr statt mit Großworten von OB Heinz Fenrich, Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus und dem Landesbischof Dr. Fischer. Musik gibt natürlich auch und dies von Dieter Falk

Dieter Falk

, der einigen Freiburgern bereits von den Aufzeichnungen in der Rothausarena (Willkommen bei Carmen Nebel) bekannt ist und dem Opstand Gospel Choir, einem Gospelchor aus Dänemark.

Von 21:00 bis 24:00 treten in verschiedenen Kirchen Gospelchöre bei der Karlsruher Gospelnacht auf:

Christuskirche
Fetz Domino – Karlsruhe, Gospeltrain – Friedrichsdorf, Abendsterne und Oberberg Gospel Choir feat. Helmut Jost aus Wiedennest

Erlöserkirche
Golden Harps – Lahr

, BNLW Gospelband – Mühlheim (Ruhr), Stavanger Gospel Choir – Norwegen

, Preachermans Friends – Mannheim

Lutherkirche
Spirit’n Voices – Hütschenhausen, Volker Dymel mit seinen Chören Lean on Gospel, It’z Gospelpower und Rhythm of faith aus Quickborn, Itzehoe und Elmshorn, vielleicht sogar Joyful Gospel (Volkers Gospelformation) ??

sowie Colours of Gospel aus Mainz

Ettlinger-Tor-Center
GetUp Gospelchor – Pfinztal, Heart Choir – Wetter, Temptation Gospel Voices – Worms und Rejoice – Taunusstein

Stadtkirche Durlach
spirited voices – Karlsruhe, Almost Heaven – Friedrichshafen, New City Voices – Neustadt und Gospelchor Althagen – Bielefeld

Ökum. Gemeindezentrum Oberreut
Move together Oberreut – Karlsruhe, Masithi Chor – Neustadt, Connected – Butzbach und Gospelchor Wittenbach aus der Schweiz

Matthäuskirche
Gospeltrain – Söllingen, Gospelchor Hohenwettersbach, Stimmen-Los aus Bernau

Ev. Kirche Grötzingen
Haste Töne – Betzdorf, Gospelchor Oppenweiler und Happy Young Voices – Ginsheim

Auferstehungskirche in KA-Rüppurr
2gether – Karlsruhe, Holy Ghost Headquarters Choir – Ludwigshafen und Rise Up – Griesheim

St. Stephan
Covenant and Friends, Effatah – Rheinstetten, Bee Geesus aus Slowenien und Joyful Voices – Mannheim

Altkath. Kirche
Sing & Swing, Ittersbach, True Note – Mönchenglattbach, The Chosen Gospel Messenger – Esslingen

Ev. Paul-Gerhardt-Gemeinde
Hohes C – Graben-Neudorf, Open Up Wide – Leipzig, Cillis Gospelchor – Germering, The Good News Family – Karlsruhe

Thomaskirche
Sound of Joy – Bretzdorf, Imbeni – Karlsruhe, Care Gospel aus Norwegen

Kleine Kirche
Joy in Belief – Hof, Sound of Gospel – Frankfurt, ESG Chor – Karlsruhe, Glad(e)makers – Bremerhaven

und ebenfalls von den Glad(e)makers

Ev. Freikirchliche Gemeinde
Hartliner – Bad Kissingen und Spontanchor – Boxberg

Emmanuskirche Waldstadt
Voices of Joy – Villingen-Schwenningen, Gospel Unlimited – Karlsruhe, Sound of Salvation – Köln und Celebration – Wiehl

Trinitatiskirche
Heart Chor – Burghaun, last-5-minutes aus Lich und Tonart B aus Lauterbach

Marktlücke
Marie Music & MGS aus Wien und Vicky Preus aus Paderborn

Johanneskirche Ettlingen
Christcendo – Neustadt, CrossSing Gospel – Göttingen, Heavens Gate Music Ministry – Karlsruhe und Heavens Voices aus Baunatal

Markuskirche
Spiritualchor – Karlsruhe, Get Up! – Kassel, AcademyGospelSingers – Düsseldorf und Gospelchor Mutschelbach

Johanniskirche
Gospelchor Sinsheim, Rainbow Gospel & Soul Connection – Mannheim, Messiah-Singers – Großbottwar, Kum-Ba-Yah – Neustadt

Stephanssaal
rejoySing – Oberriexingen, Pius Celebration – Aachen, Spirit of Music – Anröchte, Amatöne – Jade

Ök. Gemeindezentrum Maria-Magdalena
Gospelchor Hannover, Go!Spirit – Siegen, Gospelprojekt Heidelberg, Leipzig Gospel Choir

Alber-Schweizer-Saal
Gospelicious (Landesjugendgospelchor BW)

, Rora Chor aus Italien, UnitedGospelProject – Recklinghausen

Das Programmheft beinhaltet auch verschiedenste Workshops und Konzerte in der Zeit von Freitag und Samstag. Der Sonntag ist Vorgesehen für 3 Stunden Masschoir Masschoirprobe von 9:00 bis 12:00 mit Hans Christian Jochimson, Dieter Falk, Helmut Jost und Myron Butler aus den USA.

Um 12:30 bis 13:00 stellt Dieter Falk nochmals sein Poporatorium “Die 10 Gebote” vor

, der die Uraufführung in Düsseldorf oder die Präsentation in der Weihnachtsausgabe von ““Willkommen bei Carmen Nebel” verpasst haben sollte. Der Abschlussgottesdienst findet von 14:00 bis 15:45 in der Europahalle statt mit allen Beteiligten, Künstlern und Sängerinnen und Sängern. Martin Barthelworth, Geschäftsführer der Creativen Kirche, hatte bereits beim Kickoff geäußert, dass er es immer eine schöne Geste findet, wenn zum Schluss die Sonnenblumen, die in einem Kreuz zusammengesteckt wurden an die ganzen GKT-Teilnehmer verteilt werden.

Abschlussgottesdienst

Das Gospel sehr fassettenreich sein kann zeigen 2 Jazzmessen, die unter dem Motto “Gospel trifft Jazz” stehen, die jeweils am Samstagnachmittag in der Johanniskirche stattfinden. Um 14 Uhr singt der Kammerchor Mannheim eine uraufgeführte Jazzmesse und um 16 Uhr gibt es die “Missa in Jazz” (habe diese sogar als CD), die vom Karlsruher Chor “CoroPiccolo” gesungen wird.

Spontanität kommt nicht zu kurz und es gibt sogar eine eigene Bühne dafür. Im Schaufenster des Musikhauses Schlaile gibt es von 13 – 16 Uhr am Samstag eine Spontanbühne. Jede Combo, die einfach Bock hat sich spontan zu präsentieren, kann sich um das Digitalpiano postieren und einfach losjammen. Und eine kleine PA gibts sogar noch einfach so dazu.

“Gospel ohne Strom geht halt nicht” so nüchtern äußert sich Matthias Otto vom Aktionsbüro “Gospel für eine gerechtere Welt” zum Umweltschutzgedanken auf dem Gospelkirchentag. Es wirkt da schon komisch, wenn einfach geäußert wird, dass wegen Stromeinsparung beim nächsten Gospelsong nur noch mit Akustikgitarre und Querflöte begleitet wird. Und trotzdem gibt es Beispiele dafür, dass der Gospelkirchentag grüner wird. Der Creativen Kirche wurde von VW ein Gasfahrzeug zur Verfügung gestellt, In den Quartieren (verschiedene Schulen in Karlsruhe) gibt es Fairtradekaffee und -saft und bei den Plastikbechern wird auch über eine Alternative nachgedacht. Leider hatte mit der LED-Technik in der Europahalle nicht geklappt, die viel weniger Strom verbrauchen würde.