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Calvin Bridges – Hintergründe zum Titel Yes god is real

Saturday, October 22nd, 2011

Neben anderen Titeln durfte ich bei einem Workshop mit Calvin Bridges auch diesen Titel, den Calvin Bridges arrangiert hatte.

Es gibt einige Sachen
Ich kann möglicherweise nicht wissen
Es gibt einige Plätze
Ich kann nicht gehen

Aber ich bin sicher
Von dieser einer Sache
Dieser Gott ist real
Er kann mich fühlen, das spüre ich
Er ist tief in mir

Chor:
Ja ist Gott real
Real in meiner Seele
Ja ist Gott real
Für ihn hat er sich gewaschen
Und hat mich vollständig erschaffen
Seine Liebe für mich
Ist wie reines Gold
Ja ist Gott real
Er kann mich fühlen, das spüre ich
Er ist in meiner Seele

Vers zwei:
Einige Völker können zweifeln
Einige Völker können verachten
Alle können sich darauf verlassen
Und lassen Du mich allein
Aber was mich anbetrifft
Ich nehme Teil am Sein Gottes
Für mich ist Gott real und ich kann mich fühlen
Er ist in meinem Herzen

Chor

Vers drei:
Ich kann nicht sagen
Gerade wie Du es gefühlt hattest
Wenn Jesus
Nahm alle Ihre Sünden hinweg
Aber seit dem dieser Tag
Ja seit dem diese Stunde
Gott ist real gewesen
Für kann mich mich fühlen
Seine heilige Energie

Hauptsächlich geht es in dem Titel geht es vorallem um die Wundertaten, die Jesus zu seiner Zeit verbracht haben soll. Da wird berichtet, dass ein Blinder plötzlich wieder sehen kann als er auf Jesus getroffen war. Die sogenannten Wunderheilungen sind für die heutige Zeit etwas schwer nachzuempfinden, denn viele sagen sich, dass es einfach Heilungen waren, die man sich zu dieser Zeit einfach nicht erklären konnte und als übernatürlich empfand. Als ich bei Calvin Bridges diesen Song gelernt hatte, hatte er auch eine Gospelmesse gehalten. In seiner Predigt versetzte er einen in solch einen Blinden, der von Jesus geheilt worden ist. Vergleichbar mit der Szene wo Eddie Murphy als vermeintlich Blinder angerollt kommt und von der Polizei gestoppt wird. Er fühlt sich plötzlich wie neu geboren und ist erstaunt, dass er plötzlich sehen kann, Beine hat und laufen kann.

So wie Eddie Murphy in dem Film “Die Glücksritter” so wird sich zur damaligen Zeit der Blinde gedacht haben “ooops, ich kann ja plötzlich sehen – wie geht denn sowas?”. Etwas, das für ihn über alle Vorstellungskraft geht. In dem Moment ist Gott für ihn Wirklichkeit geworden.

Wenn man sich aber fragt, wenn Gott schon gute Dinge tun kann, warum sieht man ihn dann nicht. Ist vielleicht ein alter Mann, der einen an der Hand nimmt. Ein bisschen schwierig also verstehen wie kann Gott eigentlich in einem leben. Michael Stahl ein vielleicht hier sehr passendes Buch geschrieben “Sicher mit Gott” geschrieben, hierüber hat der christliche Sender Bibel-TV mit ihm ein Interview geführt.

Vielleicht kann man es so verstehen, dass Gott einem Selbstwert verleiht, man ihn in sich spürt und vorallem man die Energie spürt. Und diese Energie wird sich in Tatendrang äußern, dass man plötzlich Dinge anpacken möchte zu denen man sich vorher vermutlich gar nicht einmal getraut hat.

In einigen Völkern wird es vorkommen oder war es vorgekommen, dass die Kirche vom der Regierung nicht gerne gesehen wurde. Als ich mal in der Slowakei unmittelbar nach der Grenzöffnung war, war es für einen schwierig eine christliche Kirche ausfindig zu machen, da es einfach keine Wegweiser dorthin gab und diese Kirche teilweise gut getarnt waren. Ich habe hier ein sehr interessantes Video gefunden.

Es gab bis zur Öffnung der innerdeutschen Grenze eine Organisation “Kirche in NOT”, die sich um vertriebene Deutsche und vorallem Priester gekümmert hatte, die ihren Glauben in der DDR und den kommunistischen Staaten nicht leben konnten. Aber es wird in der Podiumsdiskussion auch erkennbar, dass man es hinkriegen kann, wenn diese Christen ihren Glauben nicht verlieren, dass ihnen geholfen werden kann und wie es sich gezeigt hatte, konnte man auf friedliche Art und Weise die kommunistische Herrschaft von einem guten Miteinander und von dem Umstand überzeugten, dass die Zentralverwaltungswirtschaft und der Kommunismus in der heutigen Zeit veraltet und bei vielen auch unerwünscht ist.

Wie darf man im Text allerdings die Zeile “Ich nehme Teil am Sein Gottes”. Eigentlich macht man das von Geburt an automatisch was auch in der Sendereihe “Bibel TV – das Gespräch” sehr deutlich.