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Gospelchor St. Josef gab weiteres Jubiläumskonzert in Rheinfelden-Karsau

Monday, November 11th, 2013

Wenn ein Chor 25 Jahre alt geworden ist, dann gibt es schon was zu feiern.

St. Michael, Karsau

Foto: Ruprecht Helms

Bereits Ende Juni 2013 hatte der Chor sein Sommerkonzert in der Bogenhalle des Schloss Beuggen gegeben gehabt. Diesmal hatte er sich die in relativer Nähe befindliche Kirche St. Michael im Rheinfeldener Stadtteil Karsau ausgesucht gehabt. Im Gepäck viele bekannte Titel, auch viele Spirituals, die ständig vom Chor gesungen werden. Das Konzert stand unter dem Motto “Time to celebrate” und so hatte der Chor den gleichnamigen Titel von Joakim Arenius wieder ausgegraben gehabt und mit in das Konzertprogramm genommen.

In dem Jahr neu hinzu sind die Titel “Halleluja” von Leonard Cohen, das bereits im Juni gesungen wurde und ungewöhnlicherweise ein Titel aus dem Bereich “contemporary gospel”, das Shackles von Mary & Mary. Bislang hatte sich der Gospelchor St. Josef immer schwer getan was den contemporary gospel betraf, schlicht und einfach wegen der Tatsache, dass es schwer ist Noten von diesen Titeln zu erwerben und zum Einstudieren der  Chor einfach Noten gewöhnt ist. Es bleibt spannend wie es mit den Rheinfeldenern weiter geht, da dieses Konzert für Karl Gehweiler zugleich der Abschied vom Chor ist. Wobei er dem Chor bis zum Jahresende noch erhalten bleibt. Allerdings gibt es schon mehrere Kandidaten, die sich beim Chor für die Position des Chorleiters beworben haben.

Es mag vielleicht ziemlich ungünstig sein, wenn sich ein Chorleiter auspowert und nach Jahrzehnten plötzlich feststellt, dass er  jetzt ausgelaugt ist und einfach nicht mehr kann. Karl Gehweiler und mir ist hier so ein Fall aus Lörrach bekannt oder zumindest hatten wir da den Eindruck gehabt. Er selber hatte mir gegenüber mal geäußert, dass sich ganz und gar nicht ausgepowert fühlt, sondern jetzt einfach seinen musikalischen Schwerpunkt anders ausrichten möchte und einfach nur den Gospelbereich für sich abschließen möchte.

Chormitglieder hatten sich selbst in einem bekannten Social Network schon geäußert, dass sie es ein sehr gelungenes Konzert fanden und sich auch mindestens einen Tag danach immer noch in so einem gewissen Schwebezustand fühlen würden.

Dorinda Clark-Cole Hintergründe zum Titel I’m on my way to heaven

Tuesday, July 30th, 2013

Eigentlich war ich nur auf MIDI-Files, die ich zum Gesangstraining nehmen könnte. So stieß ich auf diesen Gospel und schaute neugierig, ob es dazu vielleicht ein Video mit der Singstimme gibt.

Ich bin auf dem Weg in den Himmel, wo die Heiligen in weiß gekleidet sind
Rufe nach Ruhm, rufe nach der Herrlichkeit!
Zu diesem gelobten Land können nur Unsterbliche kommen, wo es nie die Nacht ist
Rufe nach dem ganzen Ruhm!
Refrain

O Ruhm, Halleluja!
Ich bin auf dem Weg zum Himmel,
laut nach Ruhm und Herrlichkeit rufen
O Ruhm, Halleluja!
Ich bin auf dem Weg zum Himmel,
Rufe nach Ruhm!

Ich bin auf dem Weg in den Himmel, wo die Straßen mit Gold gepflastert sind,
Rufe nach Ruhm und Herrlichkeit!
An die Stelle der vielen Villen und Herrlichkeiten noch ungeahnt
Rufe nach Ruhm!

Refrain

Ich bin auf dem Weg in den Himmel, gelobtes Land – der pure Genuss,
Rufe nach Ruhm und Herrlichkeit!
Wo die Seligen jeder Nation immer in weiß gekleidet sind
Rufe nach Ruhm!

Refrain

Ich bin auf dem Weg in den Himmel, wo ich mein Retter Gesicht sehen
Rufe nach Ruhm und Herrlichkeit!
Dort werde ich Erlösung der Geschichte erfahren, Lobpreis der rettende Gnade singe,
Rufe nach Ruhm!

Refrain

In der Bibel wird das gelobte Land mit dem Land Kanaan gleichgesetzt. Woher allerdings die Bezeichnung kommt ist bis heute unklar. Die römische Besatzung hatte die Bezeichnung ersetzt und dafür Syria eingesetzt, allerdings der heutige Staat Syrien liegt davon etwas versetzt. Heute entspricht dieser Abschnitt dem Staat Israel. Der Titel bezieht sich auf Zeit in der die Israeliten in Ägypten leben mussten und in Unterdrückung lebten. Allerdings lässt sich auch eine Analogie zu den amerikanischen Südstaaten ableiten wo früher die afrikanische Sklaven arbeiten durften. Sie verglichen das gelobte Land mit dem Staate Kanada. Viele emfanden es fast so, dass man offensichtlich nur als toter Sklave es schaffen würde in dieses gelobte Land zu kommen wo man weiß gekleidet als Engel leben darf – so sehr waren sie nämlich von den Plantagenbesitzern unterdrückt worden.

Viele der Sklaven hatten sich allerdings nicht aufgegeben und das verdeutlich auch der Satz “rufe nach Ruhm, rufe nach Herrlichkeit”. Damit möchte der Komponist sagen – bezieh Dich auf den Eigenstolz – man lebt und es gibt jemanden der an Dich glaub und der das auch schätzt was du tust.

Viele von denen, die in Unterdrückung leben glauben das im Jenseits immer etwas los ist, dass es da keine Tageszeiten gibt. Es ist da nie dunkel, sondern immer taghell und man ständig etwas erleben und vorallem zufrieden und glücklich leben.

Vielleicht eine etwas ähnliche Botschaft hat der Titel “He touch me” von der Gaither Vocal-Band. Die Sängerin Anja Lehmann hatte sich auf dem christlichen Sender “Bibel TV” dazu mal Gedanken gemacht

Sie fasst es sehr stark zusammen. Manchmal brauch es einfach diese gewisse Berührung. Der Datcher, der einem zeigt alles wird gut und es ist einfach herrlich mit dem jetzt gewordenen leben zu dürfen. Für Bill Gaither war es praktisch Jesus, der ihn berührt hatte und das er so wundervoll fand als Christ leben zu dürfen und vielleicht auch Nächstenliebe leben zu dürfen.

Gospelchor St. Josef, Rheinfelden wurde 25 und gab sein erstes Jubiläumskonzert

Friday, July 5th, 2013

Kaum glauben konnte es Peter Konetschy, dass aus seinem Traum von einem Jugendchor es nach 25 Jahren immer noch einen Chor mit dem Namen St. Josef gibt. Gute 1.800 km war er angereist gewesen, um sich das 1. Jubiläumskonzert anzuhören. Wolfgang Schwander, der in der Anfangszeit den Chor als er noch ein Jugendchor geleitet hatte führte auch kurz durch die Entstehungsgeschichte des Chores und ließ sich auch nicht lumpen, dass dem Chor ziemlich schnell die Bezeichnung “Hosenträgerchor” auferlegt wurde, denn die Hosenträger, die bei den Männern zu einem weißen Hemd und Jeans getragen wurden war einfach das Markenzeichen des Chores gewesen.

Stefan Reiser als Solist ganz alleine auf Bühne eröffnete mit dem Titel “Something inside so strong” den Songpart des Retrochors, bei dem über 40 Sängerinnen und Sänger aus Berlin, Düsseldorf, aus München, Nürnberg, Mannheim und anderen Orten innerhalb Deutschlands extra zu diesem Konzertevent angereist waren.

Nach der Eröffnung gingen sie allerdings ein Lied zurück und sangen den allersten Titel des Chores “Oh what a day”, der im Repertoire des Chors auch stolz die Nummer 1 trägt.

Schon damals musste es nicht unbedingt Gospel sein, den der Chor sangt. Mit “Where peaceful water flow” bewies der Retrochor, dass er auch sehr gefühlvolle Balladen von Chris de Burg singen kann.

Auch der sehr gefühlvolle Titel von Barkley James Harvest, der natürlich standesgemäß mit Accustikgitarre begleitet wurde durfte nicht fehlen. Bei manchen wird die Botschaft des Songs “bitte nicht versuchen zu fliegen, auch nicht versuchen zu Gott zu fliegen – Du könntest abstürzen” wurde sicherlich bei manchem emotional anders umgesetzt. Man merkte es einfach im Puplikum wie so mancher total ergriffen von diesem Titel war.

Fast ein Must bei jedem Konzert und bei jeder Hochzeit das obligatorische “Oh happy day”. Auch die lokale Presse nahm diesen bekannten Titel gleich auf und nutze diesen zu beschreiben wie toll eigentlich dieser ganze Konzertnachmittag gewesen war. Der Retrochor hatte diesen Titel zum Abschluss seines Parts ausgewählt gehabt und war in den letzten Takten dieses Titels durch die Menge von der Bühne gegangen. Was sicherlich viele nicht bemerkt hatten war, dass der “Chor heute”, wie sich der aktuelle Chor bezeichnete gleichzeitig auf die Bühne marschierte, denn diese machen den zweiten Block des Konzertnachmittages.

Mit dem beschwingten Titel “Sana sananina” eröffnete der aktuelle Gospelchor St. Josef seinen Part an dem Konzertnachmittag und sorgte gleich, dass das Puplikum entsprechend locker wurde und mehr oder minder mitwippte. Auch die Helfer an der Theke nahme den Gospelbeat in sich auf und haben ebenfalls ordentlich mitgewiegt.

Danach ging es gleich mit einer “Wuppnummer” weiter und mit “get together” hieß es auch nochmals bitte zusammenkommen und kräftig mitmachen. Sehr schön untermalt sicherlich von der gekonnt winkenden Armbewegung, die sich der Chor als Choreografie zu den kurzen Husummerparts, die jede zweite Strophe begleiteten sich einfallen ließ.

Kaum besser hatte Julia Parletta mit ihrem Solo den Song “Never gonna loose my way” interpretiert, den der Chor als nette Ballade aufgenommen hatte, um einen kleinen Kontrast in das Programm aufgenommen hatte und bewieß damit, dass der Chor auch hervorragend langsame und gefühlvolle Gospel vom Oslo Gospel Choir singen kann.

“aber ihr sollt jetzt nicht einschlafen” hatte sich der Chor gedacht, als sie dann gleich wieder mit dem “Praise ye the lord” eine fetzige und etwas ältere Nummer anstimmten.

Allerdings Bässe können auch sehr gut singen und dies zeigte sich gleich beim Titel “Thy word”, der vom Michael W. Smith und Amy Grant stand und bei dem Yvonne Koller das Solo sang. Es war hier immer ein gekonnter Wechsel zwischem Chor und Solist gewesen. Für viele sicherlich fenomenal das Ende des Liedes wo lediglich noch zwei Sänger aus dem Bass die Solistin begleitet hatten.

Die Gruppe Up with people, von denen der Titel “we’ll be there” stammt war eigentlich ein riesengroßer Chor von Studenten aus allenmöglich Ländern, die früher große Gospelevents mit einer sehr großen Sängerschaft gemacht hatten. Mit der rauchigen Stimme eines Joe Cocker sang Martin Huber den Solopart dieses Titels, der bei dem er auch sehr häufig völlig alleine sang.

In den Gospelchurches der Farbigen ist es üblich, dass das Puplikum in das ganze Gospelgeschehen eingebunden ist. So dachte es sich auch Karl Gehweiler als er es einfach ansprach, dass sie jetzt einfach mal aufstehen und einen kleinen Wechselschritt machen. Und direkt stieg er ein ein das Yakana Vangheri. Das Puplikum hatte es natürlich gut, denn sie hatten zum einen einen Chor gehabt, der den afrikanischen Titel gesungen hatten und zugleich in einer Masse als Choreograf für das Puplikum anzusehen war.

Danach folgte eine sehr bekannte Ballade, die auch gerne für Hochzeiten verwendet wird – “You’ve got a friend”. Allerdings hatte die Karl Gehweiler etwas umarrangiert und einen kleinen Jazzakzent eingeflochten.

Man konnte froh sein, dass es bei dem Halleluja nicht bei der Ursprungsversion geblieben ist. Irgendwo hatte ich recherchiert gehabt, dass Leonard Cohen seinem Titel angeblich mal 80 Stofen gegönnt hatte. Wenn man sich das vorstellt, dann hätte der Titel warscheinlich ein komplettes Konzert ausgemacht gehabt. Viele werden den Titel allerdings aus Animationsfilmen wie Shrek kennen. Auch Mano Ezoh hatte diesen Titel bei seinem Weltrekordversuch in der Olympiahalle gesungen gehabt. Die Version, die der Gospelchor St. Josef gesungen hatte beinhaltete allerdings kein Solo.

“Let us go into the house of the lord” kann man als einen Dauerbrenner bei den Joseflern ansehen. Immer wieder ist dieser Titel an Konzerten zu hören. Vielleicht liegt es auch an Martin Huber, der in diesem Song das Solo singt daran, dass er den gewissen Groove reinbringt und so auch das Puplikum zum Wuppen bringt.

Mit etwas besinnlichen Titeln beendete der “Chor heute” seinen Gesangspart. Anschließend war es Zeit für den “Joint Choir”, bei dem es auf der Bühne richtig eng wurde, da hier Ehemalige und aktuelle Chorsänger gemeinsam die Titel “Never turn back” und “Gospeltrain” gesungen hatten. Da es während der Zeit, in der der Titel gesungen mehrere gab, die das Solo übernommen hatten, wurde hier das Solo von 3 Solistinnen gesungen. Choreografisch ging es später dann bei “Gospeltrain” zur Sache und mit Sicherheit hatte die Art des Klatschens nochmal so manchen im Puplikum zum Mitklatschen animiert gehabt.

Für die Konzerbesucher aber auch Ehemaligen und aktuelle war es sehr angenehm gewesen, dass nach dem Konzert ein Apero angeboten wurde und so die Gelegenheit zum Gespräch und zum Austausch über frühere und jetzige Zeiten anbot. Zum Teil waren auch die Konzertbesucher von weit angereist gewesen, so hatte beispielsweise ein Ehepaar mit Tochter sich aus dem Kanton Aargau auf den Weg zum Konzert gemacht gehabt.

Howes (Battle hymn) – Hintergründe zum Titel Glory, glory, Halleluja

Sunday, April 10th, 2011

Es ist ein Ohrwurm wie “Oh happy day” oder “Amen”. Irgendwie kennt man diesen Song und wird zum Mitsingen animiert.

Rühmt ihn, rühmt ihn, Halleluja!
Rühmt ihn, rühmt ihn, Halleluja!
Rühmt ihn, rühmt ihn, Halleluja!
Seine Wahrheit schreitet voran.
Ich habe ihn in den Wachfeuern hunderter Feldlager gesehen,
Im Tau und Dunst des Abends errichteten sie ihm einen Altar.
Ich kann seinen gerechten Spruch im Licht der trüben und flackernden Leuchten sehen:
Sein Tag schreitet fort.
Ich habe eine aufwühlende Botschaft gelesen, die in glattem Stahl eingegraben ist:
„Wie Ihr an meinen Nächsten gehandelt habt, so werde ich an Euch handeln.“
Lasst den Menschensohn die Schlange unter seiner Ferse zermalmen,
Denn Gott schreitet voran.
Er hat in die Trompete gestoßen, die nie zum Rückzug rufen wird,
Er siebt auf seinem Richterstuhl die Herzen der Menschen aus:
Antworte ihm eifrig, meine Seele, jubiliert, meine Füße,
Unser Gott schreitet voran.
Im Glanz der Lilien wurde Christus jenseits des Ozeans geboren,
Mit einer Herrlichkeit in der Brust, die mich und dich verklärt:
Wie er starb, Menschen heilig zu machen, lasst uns sterben, Menschen zu befreien,
Während Gott voranschreitet.
Er kommt wie die Pracht des ersten Lichts in den Wellen,
Er ist Weisheit den Mächtigen und Ehre den Tapferen;
So wird die Erde sein Schemel sein und die Seelen der Ungerechten seine Diener
Unser Gott marschiert voran.
Nicht nur religiös sonder mit einer gewissen millitantischen Deutung vom Amerikanischen Bürgerkrieg, bei der politische Rhetorik nicht zu kurz kommt und auf die Wahrnehmung des Konflikts zwischen Nord- und Südstaaten öffentlich aufmerksam macht. Als eine fantastische Form der von England her reingebrachten Evangelisierung durch den Reformator Calvin (neben Melanchton ebenfalls ein bedeutender), die er in den Reden des Abolitionisten William Llyd Garrison sieht. Viele politische Reden aus dieser Zeit waren von der Gemeinsamkeit, Gleichbehandlung und vom Glauben an Gott geprägt. Aus viele patriotische Gedichte und Lieder stammen aus diesen Kriegsjahren. Hierzu habe ich die erste Folge einer Dokumentationsreihe zum Amerikanischen Bürgerkrieg gefunden, dauert ca. 1,5 Stunden.
Zahlreiche mehr oder minder offensichtliche Verweise auf Bibelstellen findet man in der Battle Hymn, in der das Glory, glory, halleluja eine zentrale Passage ist. Beispielsweise deutet “his days in marching on” auf die Prophezeihung hin. In der ersten Strophe bezieht sich Howes offensichtlich direkt auf die Prophezeihung aus Jesaja 63,1

Happy People bestreiten Narrengottesdienst in Wehr

Thursday, March 3rd, 2011

Schon der Psalm 150 sagt aus, dass man den Glauben so leben soll wie man es für richtig hält. Dabei darf es ruhig heiter zugehen. Wer aber jetzt an eine Parodie eines Gottesdienstes denkt, der hat sich getäuscht. Es ist einfach ein Gottesdienst der etwas anderen Art, der am Samstagabend in der Kirche St. Martin gefeiert wird und der von der Wehrer Fröschezunft angeregt wurde. Wann hat schon eine Gottesdienstgemeinde die Gelegenheit mal außergewöhnlich zu kommen. Fasnachtskostüm – kein Problem. Dies wurde schon beim letzten Narrengottesdienst so gemacht und da jetzt wieder die närrischen Tage anstehen, warum also dann nicht mal so.  Allerdings die Larve wie man im Allemannischen für Maske sagt wird nicht getragen. Ein bisschen Ehrgefühl sollte ja schließlich sein.

“I wänn sie härzlig grieeße zum Norregottesdienscht und I hoff, des gräftig zuglost wird was Gott uns wöd soge”. Und man merkt, es geht Allemanisch zu. Aber der Dialekt gehört auch zu den Zünften und den ganzen Narrencliquen. Die Lieder sind auch andere und so kann man sich gut vorstellen, dass der Gospelchor Happy People wieder zu seinem Halleluja

und dem Ohrwurm “Oh happy day” anstimmen wird.

Die Fürbitten werden wohl wieder von Mitgliedern der Fröschezunft vorgetragen. Wofür das Opfer sein soll da gibt es ja mehrere Möglichkeiten. Sei es als Erdbeebenhilfe in Neuseeland,  als  Cyclonhilfe für Australien. Die Spenden lassen sich also vielfältig einsetzen.

Rizen – Hintergründe zum Titel “View the/that city”

Friday, October 29th, 2010

Es geht um die Stadt Jerusalem, die heilige Stadt. Dieser Titel wurde ganz neu in das Konzertprogramm genommen und stammt vom amerikanischen Sänger Rizen.

Vorsänger: Ich werde diese heilige Stadt ansehen eine von damals… Du weist, das bin ich

Chor: Ich werde diese heilige Stadt eine… und des Hallelujas von damals ansehen
Ich werde mir diese heilige Stadt ansehen
Sehe diese heilige Stadt an
Sehe diese heilige Stadt eine von damals, eine (diese) Stadt von damals an.

Vorsänger: Ich werde singen und müdes von derzeit… Ihnen nie zu erhalten wissen Sie, dass ich bin

Chor: Ich werde müdes… (hier konnte offentsichtlich etwas nicht rausgehört werden)

das Halleluja von damals singen und nie so erhalten können
singen wie damals
Ich werde singen und dabei nie müde werden
Singe und erhalten nie Lähmendes von damals, Etwas von damals

Etwas von damals
Etwas von damals
Sehe diese heilige Stadt und zwar wie sie damals war.

Vorsänger: Ich werde gehen die Straßen von Ruhm einer von derzeit

Chor: Ich werde durch die damaligen Straßen gehen, die vom Ruhm einer… (was genau fehlt hier) erfüllt sind und des Hallelujas
Ich werde würdigen Straßen gehen
Gehe die Straßen von Ruhm der damaligen Zeit.

Vorsänger: Ich werde schreien meine Mühen über Einen von damals. Sie wissen, dass ich bin

Chor: der Chor antwortet mit etwa dem Gleichen

Inhaltlich geht es hier um die Mühen, die man zu dieser damaligen Zeit hatte.

Vorsänger: Ich werde ein kleines Gespräch mit Jesus haben
Dabei werde ich ihm meine Probleme erklären
Er hört mein Rufen
Und antwortet nach und nach

Ich werde (sie mir) ansehen (3x)
Ja werde ich ansehen (Wiederholung)

Der Vorsänger fasst jetzt nochmal alles zusammen, dass man in die heilige Stadt von damals möchte, dass man das Gespräch mit Jesus sucht, ihm von seinen Problemen erzählt und man weis, dass er einem antworten wird. Höchst warscheinlich sogar Ratschläge gibt, die einen weiterbringen.

Chor:
Ich werde (sie mir) ansehen (4x)
Ich werde gehen (4x)
Ich werde singen (4x)
Ich werde schreien (4x)

Weg, Ruf, singen, schreien (8x)
Ich werde (sie mir) ansehen (4x)
Ja ich werde sie mir ansehen
Sehe das Heilige an
Etwas von damals.

Zum damaligen Jerusalem habe ich mich soweit ich mich entsinnen kann bereits im Hintergrundsposting zu John the revaluter geäußert. Das muss dann nicht nochmals passieren, sondern in der nächsten Zeit verlinkt werden.

Durch Arjan von Gospelblog.de wurde ich aufmerksam noch umfangreicher zu recherchieren und bin hierbei auf eine Website mit Biografie über das Duo Rizen in englischer Sprache gestoßen.

Tramaine Hawkins – Hintergründe zum Titel “Wake up singing / In the morning time”

Sunday, September 26th, 2010

Man kann sich glatt vorstellen, hier hat Dr. Alban noch ein Wort mitzusingen. Immerhin hatte er mit seinem Titel “Sing halleluja” in den 80ern einen Sommer-Smashhit gelandet. Und in der Tat sagen wir uns immer, warum nicht mal Disco beim Gospeln. Dies Video hier ist eine Remixversion.

Es geht darum, dass man morgens aufwacht und der vollen Überzeugung ist, dass man lossingen muss. Man spürt plötzlich eines Tages den süßen Atem des Lebens, erfreue Dich daran und atme dies einfach tief in Dich ein. Mann schließt seine Augen, um sie später wieder zu öffnen dankt dabei Gott. Man fällt in den Schlaf und während man schläft renigt einen Gott von seinen Sünden.
Beim öffnen der Augen lässt man die Zeit an sich vorbeiziehen und sagt sich einfach “halleluja ist da schön”. Es ist einem völlig egal ob es regnet, man fühlt sich gut. Und man fängt einfach an zu tanzen, wenn man in seinen Füßen den gewissen Beat fühlt. Zusammengefaßt ein Discotitel, der die schöne Seite des Lebens beschreiben soll.