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Gospel von der Baar im Markgräfler Land

Friday, May 6th, 2016

Freude ist ihr Programm. So beschreiben sich die etwa 40 Sängerinnen und Sänger vom Gospelchor “Voices of Joy” aus Villingen-Schwenningen selbst. Ihr Repertoire überwiegend der Blackgospel von Kirk Franklin und den amerikanischen Gospelgrößen. Allerdings es tauchen auch bekannte Komponisten aus Dänemark, Schweden und Norwegen wie Hans-Christian Jochimsen, Joakim Arenius und Tore W. Aas auf.

Wenn man sich so auf der Homepage des Chores umschaut, dann stellt man fest, dass der Chor durchaus häufig auftritt. Allerdings ist es nicht nur auf den Bereich Baar und Heuberg beschränkt. Wenn man genauer hinschaut, dann entdeckt man schon mal Konzerte in Köln und München. Zuletzt war der Chor im südwestlichen Dreiländereck in Steinen im Wiesental zu erleben.

Blättert man so durch die Homepage des Chores, so stellt man fest, dass der Chor durchaus gerne unterwegs ist. Im Jahr 2016 hatte er bereits ein Konzert in Bad Dürrheim gegeben und hatte auch schon mit dem Landesgospelchor von Baden-Württemberg Gospelicious ein Konzert gegeben. Konzerte in Neu-Ulm, München und anderen größeren Städten runden die Reiseaktivitäten ab.

Im April 2016 gastierte der Chor in der evangelischen Freikirche in Steinen im Wiesental. Auf ihrem Flyer zum Konzert erwähnte auch der Chor seine fünfköpfige Band.

Hans-Christian Jochimsen – Hintergründe zum Titel We can move mountains

Thursday, May 3rd, 2012

Es ist der Song, den Hans Christian Jochimsen als Aktionssong für das Jahr 2012 zumindest arrangiert hatte. Es gibt nämlich noch eine weitere Version von “We can move mountains”, die bei Youtube als Originalversion bezeichnet wird. Diese ist aber mehr im Countrystile gehalten.

Strophe:

Mehr, mehr als eine Millionen Dinge können wir tun.Mehr, mehr als eine Millionen strahlende Gesichter für dich und mich. Wir können etwas tun, lass uns die Hände reichen und einfach anfangen die Welt mit Liebe zu verändern.

Chorus:

Wir können Berge versetzen, wenn wir glauben.Komm zur Quelle, dort wartet ein Segen auf dich.
Mehr als eine Millionen Leben können wir berühren …
einer von einer Millionen, das könnte einer von uns sein.

Bridge:

Warst du jemals an einem Ort, an dem dir das Leid ins Gesicht gesprungen ist, wo Menschen in Verzweiflung leben und sich keiner um sie kümmert?

Ich nehm dich an die Hand, denn zusammen sind wir stark.
Jetzt kommt es auf dich und mich an, der Welt zu zeigen …

Chorus:

Wir können Berge versetzen, wenn wir glauben.
Komm zur Quelle, dort wartet ein Segen auf dich.
Mehr als eine Millionen Leben können wir berühren …
einer von einer Millionen, das könnte einer von uns sein.

Die Botschaft im Song “We can move mountains” ist, das man etwas bewegen kann. Emilie Körber wollte gerne etwas bewegen und sich direkt dafür einsetzen. Aus dem Grund hatte sie sich zu einem freiwilligen sozialen Jahr in Israel über die Aktion Sühnezeichen entschieden.

Aber man muss um etwas bewegen zu wollen nicht unbedingt ins Ausland. Auch hierzulande gibt es so manchens wo man anfangen könnte etwas zu bewegen. In der katholischen Kirche stellt sich z. B. die Frage, warum dürfen Frauen nicht auf die Kanzel. Beim Islam könnte die Frage aufkommen, könnte das Kopftuch vielleicht eine Art Unterdrückung der Frau darstellen? Viele Meinungen wurden hier bei einer Talkrunde im Sender Phönix dagelegt.

Zum Refrainteil, in dem erwähnt wird, dass man auch einen Segen dafür bekommt, wenn man gutes getan hat

Untereinander wird man den Begriff Segen, wie er im Video verwendet wird, eher als geschätzt werden verstehen. Die Mitmenschen möchten gerne geachtet werden. Joyce Meyer agumentiert allerdings, dass falsche zwischenmenschliche Behandlung auch bedeuten kann, dass der Segen Gottes einem verwehrt bleibt. Was sie mit dem Video vorallem ausdrücken will ist, dass man zum Geber werden soll. Und zwar meint sei, dass wenn jeder möchte es gerne versuchen darf in seinem Charakter Gott ähnlicher zu werden. Ich selbst gehe davon aus, dass man es nie schaffen wird auch charakterlich gleichwertig wie Gott zu sein – allerdings kann ich mir vorstellen, wenn man solch einen als gutmütigen Menschen zu schätzen versteht, diesem auch sehr viel Respekt zuerkannt wird. Man möchte einem solchen Menschen dann vermutlich für vieles danken was er für andere einfach gemacht hat.

Ich kann mich an die Grundschule erinnern wo man auch soziales Miteinander beigebracht bekommen hatte und ich versuche die Aussage “behandle einen anderen so wie Du selbst gerne behandelt werden möchtest” auch zu leben. Für mich bedeutet das vorallem sehr viel Transparenz. Ich möchte mich z. B. gerne auf Aussagen von anderen verlassen kann, genauso sage ich mir, dass ich selbst einfach zu meinen Worten stehen muss.

Gerade, wenn wieder das Jahr zu ende geht und im Fernsehen wieder die Spendengalas ausgestrahlt werden kommt bei manchen vielleicht schnell der Eindruck, dass man irgendwie gezwungen werden soll etwas von seinem Wohlstand herzugeben. Für Gott ist dies allerdings etwas unnatürliches. Ich verstehe es auch so, dass man das innere Bedürfnis hat einem anderen eine Anerkennung zukommen zu lassen – “man macht dies von Herzen” würde manch einer das nennen. Und auch in der Bibel wird davon gesprochen, dass man Freude empfindet, wenn man aus seinem inneren Herzen des anderen etwas von sich geben kann quasi als Zeichen der Anerkennung. Natürlich kann man ein riesen Geldgeschenk einem zukommen lassen, manchmal reicht es allerdings schon aus, wenn man sich für den anderen einfach mal Zeit nimmt und ihm vielleicht nur zuhört.

Gospelday und Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden gehörte zu den Gosplern in ganz Deutschland

Saturday, September 17th, 2011

Ursprünglich als Gospelchain durch ganz Deutschland angedacht wurde draus der Gospelday. Ein Tag, an dem möglichst viele Gospelchöre in Deutschland um 12:00 Uhr gemeinsam ein Lied singen sollten und sich für eine gerechtere Welt einsetzen sollten.

Die Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt”, die am Gospelkirchentag in Karlsruhe offiziell gestartet wurde und bei der am Abschlussgottesdienst mehrere Aktionsmitwirkende gesegnet wurden sind sollte weiterleben. Und so wurde aus der Idee der Gospelchain der Gospelday. Viele namhafte Künstler wie Dieter Falk, Nina Hagen, Miriam Schäfer, Joakim Arenius und nicht zuletzt Hans-Christian Jochimsen, aus dessen Feder der Aktionssong “Let us stand” stammt unterstützen die Aktion un den Gospelday.

Aufgerufen hatte die Creative Kirche aus Witten und recht schnell hatten sich 200 Chöre in 200 verschiedenen Städten gefunden, die alle an diesem Tag singen wollten. Da viele Chorleiter allerdings gesagt hatten, dass sie ohne viel Probeaufwand an dem Tag teilnehmen wollten wurde viel gehirnt.  Bereits vor den Sommerferein hatte sich eine stattliche Zahl an Gospelchören in ganz Deutschland gefunden, die sich alle am Gospelday beteiligen – hier die Standorte anhald von Googlemap.

Übersichtskarte der Gospelday-aktivitäten

Matthias Otto wollte schon am Start der Aktion gerne einen Aktionssong haben. Er saß mit Hans Christian Jochimsen zusammen und fragte ihn, ob er was komponieren konnte, bei dem zu erkennen ist, dass man die Welt wachrütteln muss, wenn man den Klimawandel aufhalten möchte, dann muss man jetzt ein Stopsignal setzen und der Welt sagen, dass man etwas ändern kann und vorallem, dass man in der Gemeinschaft etwas erreichen kann und man gemeinsam stark ist. Es dauerte einige Zeit, plötzlich gab es eine Email.

Foto: Badische Zeitung

“Ja ich hatte da mal so eine Songidee” kam Hans-Christian zurück und plötzlich war der Kampagnensong da.


Das entsprechende Video ist vorübergehend deaktiviert

Auch der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden war von diesem Vorhaben begeistert. Eine kleine Deligation hatte sich zusammengeschlossen und waren im September 2010 gemeinsam zum Gospelkirchentag nach Karlsruhe gefahren. So stand bereits am Jahresanfang 2011 fest, in Rheinfelden wird sich am Gospelday der ansässige Gospelchor an dem Tag auf den Marktplatz stellen und aktiv sein.

Wer allerdings in Rheinfelden nach einem Platz sucht, der sich Marktplatz nennt, wird ein Problem haben. Es gibt zwar den Oberrheinplatz in Rheinfelden, aber keinen Marktplatz. Recht umständlich fand ich heraus, dass auf dem Rathausvorplatz immer der Wochenmarkt stattfindet und der Gospelchor St. Josef, der in Rheinfelden (Baden) beheimatet ist, wird wohl diesen als Marktplatz bezeichnen. Der Marktplatz von Rheinfelden sollte der Ort sein, an dem am Gospelday der Rheinfeldener Gospelchor auftrat. Auf den Plakaten wurde es teilweise genauer beschrieben mit Platz vor der Christuskirche, denn die kennt man in Rheinfelden (Baden) schon genauer.

Foto: Rheinfelden.net

Offensichtlich wollte man den Projektlern, die nach dem Sommerferien vermutlich noch weiter beim Chor singen möchten und vermutlich kommen da noch weitere hinzu die Möglichkeit bieten auch beim Gospelday mitsingen zu können. Aus diesem Grund wurde einfach beschlossen, dass man zum Eingrooven die Lieder vom Projektchorkonzert nimmt, die man damals zusammen mit den Projektlern einstudiert hatte.  Das “Deeper than” wurde von der Redakteurin der BZ bereits als sehr ausdruckstarkes Lied beschrieben und es von auszugehen, dass ihr offensichtlich die Choreografie (original von Hans-Christian Jochimsen leicht abgeändert, da man die Bewegungen langsamer und weicher wollte) gefallen hatte. Auch das “Get together” ist ein flotter Ohrwurm, der fast schon zum Mitsungen, Mitsingen oder sonstiges einläd.

Nach den Sommerferien wurde dann begonnen an den Feinheiten zu arbeiten. Es wurde mit der ersten Probe extra 1 Woche vor dem Ende der Sommerferien begonnen, wobei sich der Chorleiter die Zeit extra eingeräumt hatte, da er anderweitig noch viel Organisationsarbeit zu tun hatte. Begonnen wurde eine Choreografie zum Titel “Let us stand” einzustudieren und es dabei nicht los beim gegenseitigen Händereichen zu lassen. Auch das “Get together” wurde nochmal kurz durchgeprobt. Allerdings einige der Titel, die für den Tag vorgesehen waren wurden erst am 13. geprobt, der Probe zu der auch die Band hinzukam. Kurzfristig erfuhr man, dass noch 2 weitere Titel angedacht waren und dass man nun mit dem Aktionssong und dem “Amazing Grace” auf gute 10 Lieder kam und den Gospelday zu einem kleinen Benefizauftritt gemacht hatte.

Es wurde sich drauf eingestellt, dass das Puplikum durchaus häufig wechselt kann und möglicherweise unterschiedlich auf die verschiedenen Gospel reagiert wird. Aus dem Grund hiess in in der letzten Probe extra, dass es sein könnte, dass man den ein oder anderen Song vielleicht sogar weglässt, eben so wie das Puplikum reagiert. Ich selbst bin recht früh aufgebrochen, da ich wie beim Projektchorkonzert mich beim Aufbau beteiligte.

Da meiner Meinung nach eine Vortänzerin oder Vortänzer gefehlt hatte, hatte die Choreografie doch eher so ein gewisses Eigenleben gehabt – mehr oder minder stark eben. Ganz im Gegenteil die Leute, die sich zum Eintritt einfanden hatten sich dann auch alle Titel angehört und sogar beim Aktionssong “Let us stand” kräftig mitgesungen.


Video vorübergehend deaktiviert

Und immerhin meinen wir so um die 60 Personen gezählt zu haben, die sich den Auftritt  angehört hatten. Auch ein Infostand war aufgebaut, um auf die auf Punkte von der Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt” was man selbst machen kann zu informieren. Einige Anregungen kamen auch von der ersten Vorsitzenden, Yvonne Koller, selbst, die den Puplikumstitel “Let us stand” gekonnt anmoderierte.


Video vorübergehend deaktiviert

Als ich mal auf dem Aktionsportal nachgeschaut hatte war ich ziemlich überrascht – Anmeldung für Gospelday 2012. So ein bisschen was hatte ich von Matthias Otto schon selbst gehört als ich ihn über einen Chor informiert hatte, der abgesagt hatte und gemeint hatte, dass er mal nachhaken könnte was die Crea vielleicht noch optimieren könnte. Auf dem Aktionsportal stand nämlich “krankheitsbedingt konnte unser Chor in diesem Jahr nicht auftreten, wir werden aber 2012 dabei sein”. Und offensichtlich hatte Matthias Otto und die ganze CREA-Belegschaft erst einmal ein ziemlich langes Gesicht gezogen, weil sie noch gar nicht an 2012 und eine Wiederholung gedacht hatten – es bleibt also spannend.

zu guter letzt gehts in Schloss, grandioses Abschlusskonzert in der Bogenhalle von Schloss Beuggen des Gospelprojektchor vom Gospelchor St. Josef, Rheinfelden

Monday, July 11th, 2011

Foto: Wladislaw Skoja (Wiki GFpL)

Nach 6 Proben für den Projektchor des Gospelchors St. Josefs im Jahr 2011, bei dem bereits bei der ersten Probe schon so um die 30 Damen und 2 Herren gekommen waren gab es ein tollen Abschlusshalle in der Bogenhalle des Schloss Beuggen am östlichen Stadtrand von Rheinfelden.

Keine Verpflichtung, die man eingeht hiess es auf dem Flyer zum Projektchor und doch sind alle, die sich für das Projekt gemeldet hatten geblieben und hatten mit Leidenschaft zwei Titel von Hans Christian Jochimsen und 2 Titel vom Oslo Gospel Choir einstudiert. Eine junge Dame im Alt brachte sich mit einer Choreografie ein. Eine ältere Dame, die sich mal im Chor probieren wollte, erklärte spontan, dass sie gerne eine Strophe beim bekannten Titel “Get together” von Tore W. Aas solistisch singen wolle. Und warun diese Menschen, die Spaß an ihrer Sache haben nicht einfach lassen.

Damit es ein nicht all zu kurzes Konzert wird, wurde überlegt dass der Gospelchor mit einigen Titeln aus ihrem Konzertrepertoire den Anfang macht.  Einen Einzug hatte man nicht gemacht, allerdings hatte der Titel “We pray” es auch hier geschafft das Puplikum gleich in seinen Bann zu ziehen

Let us go into the house of the lord

Er war schon beim Frühjahrskonzert des Gospelchor St. Josef in der Stadtkirche von Lörrach zu hören gewesen und mit Sicherheit eines der Lieblingstitel von Martin Huber, den man merkt richtig was er als Leadsänger für eine Leidenschaft in diesen Song legt.

Auch das Jesus, be a fence wurde bereits im Frühjahr gesungen und orientiert sich mehr an der Originalversion statt an der gecoverten Version von Fred Hammond, die in Freiburg gesungen wird.

Im Chor nennt sich der Titel “Shout for joy“, aber als ich auf Youtube recherchiert hatte fand ich ihn unter “Shout to the lord”. Aber es handelt esich um den selben Titel vom Oslo Gospel Choir.

Ein Medley ist Bestandteil bei vielen Gospelkonzerten und so entschloss man sich auch hier einen Titel mit reinzunehmen, der bekannte Evergreens gekonnt vereinte. Fing er langsam an und erinnerte erstmal an eine schöne balladenhafte Fassung von Swing low wechselte er plötzlich den Rhythmus und wurde richtig flott. Plötzlich wurde damit begonnen das “When the saints go marchin in” zu singen, dann aufeinmal meinte man möchte man gerne einen Jazztitel singen und viele der Sängerinnen und Sänger begannen mit dafür typischen Backinggesängen und husummten auf “Du” und langgezogenen “Aahhs”.

Und dann zusammen mit den Projektlern noch 6 weitere Titel

Mit dem sehr schmissigen Titel “Deeper than” begann der Projektchor seine einstudierten Songs vorzutragen.

Logisch, erst einmal sollte man das Puplikum zusammenbringen. Und was ist da passender als einfach zu sagen “get together” oder in

http://www.youtube.com/watch?v=oTEgOq98b1s&feature=related

Von einigen aus dem Chor, die zum Gospelkirchentag nach Karlsruhe gefahren waren war der Vorschlag gekommen doch Lieder, die man dort gelernt hatten zu singen. Ich hatte dann “Deeper than” vorgeschlagen. Ein anderer Song, ebenfalls von Hans Christian Jochimsen war “Lord hold me“, den wir bei der Aktivistentagung bei der Creativen Kirche in Witten gesungen hatte und dessen Noten ich dem Chorleiter Karl Gehweiler dann übergeben hatte.

nach diesem langsamen Titel von Hans-Christian Jochimsen wurde es mit dem Titel “Sweet Jesus” wieder um einiges schneller. Lansame Lieder klingen zwar schön aber sie können bei zu hoher Dosis auch ungewollte Nebenwirkungen hervorbringen. Vermutlich deswegen beugte man diesem mit obigem Titel vor.

Spontan mitreingenommen wurde Rakana vangeri. Und dies vorallem aus dem Grund, wiel hier das Puplikum einbezogen werden sollte. Es ist schon einige Zeit her, ich hatte 2004 bei den Konzerten in der Bonifaziuskirche und der Heilig-Kreuz-Kirche in Binningen miterlebt. Damals war in der Badischen Zeitung noch von Choreografie zwischen Kirchenbänken zu lesen.

http://www.youtube.com/watch?v=km7BDS63cA0

Eigentlich der perfekte Titel, um vorallem stimmungsvoll ein Konzert abzuschließen. Vielleicht wollte man auch ein Zeichen setzen und sagte sich, die Gospels scheinen in einem wie ein kleines Licht weiter. Da es für den Projektchor der Titel war, der als letztes einstudiert wurde, wurde auf die Verteilung von Solos verzichtet und komplett von allen gesungen.

Dies war allerdings nicht das Abschlusslied, es folgte danach noch der etwas flottere Titel “sweet Jesus“. Vielleicht erhoffte sich Karl Gehweiler dadurch, dass das Puplikum noch bleiben möchte und dass mindestens noch eine Zugabe gewünscht wurd. Eine gab es natürlich dann noch.

Damit nicht alles gleich auseinander bricht und vorallem die Neulinge, die sich am Projektchor beteiligt hatten noch einen würdigen Ausklang zu bieten wurden alle zu einem Sektempfang eingeladen und die Neulinge erhielten jeweils noch eine Rose als kleines Andenken an die schöne Zeit zusammen. In der letzten Probe vor dem großen Showdown mit Generalprobe und Konzert die große Frage “Wer von euch Projektlern könnte sich den vorstellen weiter im Chor mitzumachen”. Und sogleich äußerte sich Yvonne positiv, also von Almut und Julia (eine weitere) weis ich schon dass sie gerne weiter machen würden.  Bereits jetzt hatte der Chor von dem ganzen Projektchor auch etwas Positives, hat die Mitgliedergewinnung, die man sich durch den Projektchor erhofft hatte durchaus etwas gebracht. Die namentliche Aufzählung der Projektler war bereits lang und dann noch zu hören, dass man auf der Suche nach einem größeren Raum ist lässt wohl vermuten, dass es viele sind, die sich vom Projektchor haben anstecken lassen und jetzt gerne im Chor fest mitsingen wollten.

Hans-Christian Jochimsen – Hintergründe zum Titel Deeper that (the ocean)

Friday, May 20th, 2011

Den Titel hatte ich neu auf dem Gospelkirchentag in Karlsruhe gelernt. In diesem Jahr (2011) war er für mich eine Wiederholung bei dem Projektchor des Gospelchors St. Josef gewesen. Da ich finde, dass der Titel durchaus wuppt und zum anderen auch nicht all zu schwer zu lernen ist, hatte ich ihn bei den Liederwünschen, die man abgeben konnte auch entsprechend vorgeschlagen.

Wie kann ich es Dir erzählen. Wie kann ich es erreichen, dass Du es siehst.
Gerade, weil Du so wichtig für mich bist – Lass mich das erklären, Lass mich das definieren. Du meinst, dass die Welt für mich da ist.

Tiefer (auch im Sinne von weiter) als der Ocean, höher als der Himmel. Viel mehr als der Sonnenschein ist meine Liebe für Dich.
Tiefer (im Sinne von weiter) als der Ocean, höher als der Himmel. Das ist warum ich Dich so liebe.

Wie kannst Du das bezweifeln? Wie kannst Du Dich darüber wundern? Wenn ich Dich wirklich liebe, wenn ich mich wirklich sorge. Lass es mich erklären.

Hans Christian Jochimsen beschreibt es in seinem Video wie es zu dem Titel gekommen ist. Es ist ein Song von Gott an ihn. Er beschreibt wie sehr Gott einen liebt. Wenn man die Liebe in Entfernung ausdrücken wollte, dann reicht es nicht aus, dass die Ozeane teilweise Kilometer tief sind, auch wenn Du zieg Meilen mit dem Schiff einen Ocean bereits befahren hast, Du hast immer noch nicht die Distanz zurückgelegt wie sehr man geliebt wird. Auch reicht der unendliches Raum des Weltalls nicht aus, um die Liebe Gottes beschreiben zu können. Selbst der Sonnenschein, der alles erhellt und Lebenssubstanz für Pflanzen, Tiere und uns selbst ist. Gott möchte gerne, dass die ganze Welt für den Menschen da ist, nur der Mensch sollte das beste daraus machen. Vorallem nicht kaputtmachen, denn dazu wäre er auch in der Lage.

Hans Christian Jochimsen erzählt weiter, dass wie er die Liebe Gottes beschreibt er durch das Lesen der Bibel erfahren hat und auch selbst entsprechende Erfahrungen machen konnte. Vermutlich erinnert er sich da an die Schöpfungsgeschichte und es wird in der Bibel gesagt, dass Gott den Menschen nach seinen Vorstellungen erschuf und man es so betrachten könnte, dass jeder Mensch eine Kopie von Gott sei. Der christliche Sender Bibel-TV hat in seiner Sendereihe “Das Gespräch” ein entsprechendes Interview geführt.

In dem Video kommst das Wachsen sehr zur Sprache. Und zwar Wachsen im Sinne, dass sich die Welt und die Menschheit entwickelt. Und ich kann mir vorstellen, dass die Detailliebe auch daran liegt, dass kein Standbild produziert wurde sondern Gott es liebt, dass aus der Ausgangssituation sich nun etwas entwickeln wird. Das kann man wie ein Pflanzensamen betrachten aus dem eine Pflanze, vielleicht sogar große Pflanze wird und die kurz vor ihrem Ableben Nachkommen produziert und ein stückweit selbst kopiert, allerdings jedes Exemplar wiederum ein Individuum ist. Was vielleicht in dem Video möglicherweise noch unbeantwortet geblieben ist, ist die Tatsache was Hans Christian Jochimsen an Erfahrungen im christlichen Glauben gemacht hat und was möglicherweise der Auslöser war den Titel “Deeper than” zu komponieren. Ich finde hier das folgende Video sehr anschaulich

Ich kann mir hier vorstellen, dass Jochimsen vielleicht auch erstmal Halt gesucht hatte und ihm vielleicht auch in Gesprächen gezeigt wurde, dass es durchaus Christen gibt mit denen man reden kann und die einem weiterhelfen. In dem Video war dies offensichtlich die Begegnung eines ägyptischen Studenten mit koptischem Glauben, der plötzlich die SMD, die Studentenmission Deutschland eine deutschlandweit christliche Bewegung, die sich an Studenten wendet und ihnen die Möglichkeit bietet sich über christliche Themen auszutauschen. Da ich etwa 1 Jahr lang selbst mich mal in einer solchen Gruppe in Würzburg befand (rein aus Interesse und um Anschluss zu finden) kann man den Missionsauftrag nicht unbedingt vordergründig sehen, obwohl manch einer vielleicht frommer ist und andere den christlichen Glauben weniger stark ausleben. Jedenfalls war es für diesen Studenten erstaunlich, dass hier die Nächstenliebe gelebt wurde und man ihm Hilfe anbot oder einfach nur die Möglichkeit sich auszutauschen oder über Probleme reden zu können.

Neu erschienenes Gospelliederbuch von Martin Bartelworth

Sunday, November 7th, 2010

Von dem Geschäftsführer der Creativen Kirche gibt es inzwischen ein sehr umfangreiches Liederbuch mit diversen Gospelsongs. Auch enthalten sind neben Titeln von Hans Christian Jochimsen und Helmut Jost Titel von Kirk Franklin. Mag sein, dass manche hier einen anderen Geschmack haben oder den ein oder anderen Liedtitel gerne anders singen würden.

Auf Gospelblog.de gibt es eine sehr umfangreiche Buchbesprechung zu diesem Werk. Sollte Interesse an dieser Besprechung bestehen, dann empfehle ich dort im Blog zu lesen. Es wird auch auf einen Punkt eingegangen, bei dem Komponisten, Arrangeure und Musiker extrem empfindlich sind.

Gospelkirchentag – Tolle Tage in Karlsruhe gehen zu Ende

Thursday, September 16th, 2010

Der zentrale Titel aus dem Poporatiorum “Die 10 Gebote” war mir natürlich auch bekannt, dieser war für Sonntagmorgen vorgesehen. Immerhin hatte ich diesen bereits gesungen gehabt. Den Anlass, an dem ich diesen Titel singen konnte sieht man in nachfolgenden Video.

Allerdings wurde dieser Titel am Sonntag einstudiert als wir Aktionsbeteiligte mal wieder uns besprochen hatten, um Dinge für den Abschlussgottesdienst zu besprechen. An dem Tag gab es am Morgen auch eine Masschoirprobe und endlich auch mal ein gemeinsames Mittagessen.

Abschlussgottesdienst

Bis auf wenige Titel wurden nahezu alle gelernten Titel im Abschlussgottesdienst nochmals gesungen.

Speziell für den Gottesdienst kam auch der German Gospel Choir zusammen, der nur aus Chorleitern bestand. Ein auf dem Gospelkirchtag sehr wichtiger Titel, er ist gleichzeitig der Kampagnensong wurde auch gesungen:

Und ich fand es witzig, ich hatte mich relativ schnell daran beteiligt, dass sich spontan im Abschlussgottesdienst eine Händekette gebildet hatte und wie auf dem Video zu sehen ist, sich nahezu alle Anwesenden in der Europahalle die Hände gereicht hatten.

Spendenendergebnis

Ganz nebenbei sei auch erwähnt, dass beim Gospelkirchentag die Spendenbereitschaft so hoch war, dass in Burkina Faso bei dem Projektvorhaben, dass durch den Gospelkirchentag 4 von 5 geplanten Brunnen gebohrt werden können und jeder Brunnen kostet 10 000 Euro bei der Erstellung. Für einen 5. Brunnen hat es nicht ganz gereicht.

Gospelkirchentag – Ein Tag der Arbeit, der Gospelklänge und des Galakonzertes

Thursday, September 16th, 2010

Am nächsten Morgen stand erst einmal Arbeit auf dem Programm. Nach dem Frühstück hiess es Masschoirprobe

Schon recht früh ging das Songbook für den Gospelkirchentag ein. Das Heft aufgeschlagen und gleich
hiess es diesen Song zu lernen, allerdings in einer anderen Fassung. Der Song im Video hat einen anderen Text und ist schwungvoller (gefällt mir auch besser)

Beim Titel “You are” hatte ich es schon etwas leichter gehabt. Hier hatte ich das Glück, dass Hans Christian Jochimsen diesen am Kickoff zum Gospelkirchentag genau vor 1 Jahr in Karlsruhe mit mir und den damals Anwesenden bereits einstudiert hatte.

Dass ich “Brighter Day” von Kirk Franklin auch lernen sollte, da musste ich doch sehr grinsen. Mit dem Freiburgern singe ich diesen Titel nämlich schon seit einigen Jahren. Auch der Nürnberger Gospelchor hat diesen Titel im Repertoire. Allerdings kann ich mich noch erinnern als wir beim letzten Workshop in Antalya die DVD “The rebirth of Kirk Franklin” gesehen hatten ein Sänger gleich meinte, dass man diesen Titel doch mal neu einstudieren könnte (Volker Dymel singt diesen mit seinen Chören bislang noch nicht). Bei der Choreografie im Video hätte unser Carsten gleich gesagt “So und diese Choreografie studieren wir jetzt ein”. Bei den Jahreskonzerten haben wir allerdings für solchen Arobictanz einfach keinen Platz und bei 5000 Sängerinnen und Sängern bezweifele ich das ebenfalls.

Nachfolgender Titel “Deeper than” von Hans Christian Jochimsen war neu für mich. Zum Glück ist es nicht soviel Text gewesen zu lernen. Beim Abschlussgottesdienst hatten wir auch das Glück dass der komplette Opstand Gospel Choir mit dabei war und die Sängerinnen und Sänger hier nochmals kräftig unterstützen konnten. Im Video zum Song erklärt Hans Christian wie es zum Song kam und wie dieser Song gesungen werden sollte.

Ein weiterer Song, den uns Hans Christian beibrachte war der Titel “I have just heard a song”. Wie er selbst in seinem Video erklärt geht es um einen Gospeltitel, den man mal gehört hat und den man irgendwie nicht mehr aus seinem Kopf rauskriegt. Ist sogar durchaus möglich, dass dieses Phänomen genau bei diesem Titel eintritt.

Auch “My life is in your hands” wurde gesungen. Da ich diesen Titel allerdings schon an diversen Hochzeiten gesungen habe und es zu dem Song im Blog diverse Videos gibt, habe ich jetzt verzichtet erneut ein Video reinzustellen.

Gegen Mittag verteilte es sich wieder in der Stadt. Das Gefühl war, dass in ganz Karlsruhe gegospelt wurde. Sie waren auch vertreten und traten auf der Hauptbühne auf dem Marktplatz auf.

Da ich allerdings gerne ein paar Workshops besuchen wollte wie den Mouth- & Bodypercussion

Also mal in den Plan geschaut wo der stattfindet. “Ah im Tollhaus, direkt die Station hinter dem Gottenauer Platz”. Also rein in die Straßenbahn und erst einmal dahin. Aber dann fühlte ich mich erst einmal in der Wüste. Richtung Innenstadt gelaufen, da ich irgendwie meinte ein Schild von der Straßenbahn entdeckt zu haben. Dann plötzlich das Gebäude der Badischen Versicherung rückt näher – “Ne verkehrt” also wieder zurück. Und mein riesen Glück. Ich traf auf einen Kameramann von Bibel-TV, der mir erst einmal beichtete, dass ihm ein Stativteil verloren gegangen war und gerade vom Tollhaus kam. Freundlicherweise brachte er mich gleich dort hin. Im Nachhinein erfuhr ich, dass er das Teil gefunden hatte und voller Stolz natürlich in die Luft hob und es offensichtlich erst einmal allen vorbeikommenden gezeigt hatte, dass er was wiedergefunden hatte.

Am Samstag Abend stand ein Galakonzert mit dem Oslo Gospel Choir und Natually 7 an. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass alle gleichzeitig eine Eingebung hatten. Als ich mir sagte “Jetzt ist genau 19:00, solltest zur Europahalle aufbrechen” sagten sich dass aller noch zig andere. Ergebnis war – wir befanden uns in einer S1, die dann rappelvoll war und prompt wurde ein Gospel angestimmt. Nur das war dann so ein kompletter Gelenkzug mit bestimmt so 5 Gelenkgliedern sang von vorne bis hinten den Titel “Amen”. Was sich nur der Fahrer denken musste.

Von den beiden Gruppen etwas, was man als gegensätzlich bezeichnen kann. Der Oslo Gospel Choir hat sich von dem eigentlichen Gospelsingen distanziert und sich dem Worship verschieben, also eher gefühlvolle langsame Songs, sind aber ab und an auch noch Gospeltitel.

Natually 7 dagegen sind eine Acapellaformation, die auch durchaus Instrumente in Form von Mouthpercussion nachahmen. Da gibt es mal eine gefühlvolles “In the air tonight”, mal einen Gospel aber geht durchaus bin hin zu Hip hop. Allerdings wurde uns ganz frisch eine Neuigkeit verkündet. Das Konzert fing nämlich nicht gleich mit dem Oslo Gospel Choir an, sondern vorgeschaltet waren die Oslo Soul Children

Danach startete der Oslo Gospel Choir, in dessen Anmoderation ich erfahren hatte, dass Tore W. Aas vor 20 Jahren eine einfache Anzeige geschaltet hatte “Wir möchten gerne Gospel singen, wer hat Lust mit uns zu singen”. Die Resonanz soll so gewesen sein, dass eine ganze Schlage vor der Kirche sich befand und Tore erst einmal dachte, dass da was anderes staffinden würde. Aber nein, diese waren wegen seiner Anzeige gekommen. Und wie ich weiter hörte, manche von den Urmitgliedern, und den Chor gibt es jetzt 20 Jahre – sind immernoch dabei.

Nach etwa einer halbstündigen Pause in der Umgebaut und mal kräftig durchgelüftet wurde kamen dann Naturally 7 an die Reihe. Und immer wieder musste man sich zwingen und sich sagen, “nein – das ist alles menschliche Stimme, das Instrument existiert nicht”. Bei dem Mouth- und Bodypercussionsworkshop wurde beim Beatboxen kurz Naturally 7 erwähnt, dass das Beatboxen per Mikro auch einsetzen und hier natürlich auf höchstem Niveau.

Beim Galakonzert sah es dann so aus, hier eine Spezialversion vom Titel “In the air tonight”

Gospelkirchentag – die Vorfreude, die Eröffnung und eine tolle Nacht

Thursday, September 16th, 2010

In der Post war bereits viel zu lesen gewesen was einen erwartet. Und es war schon sehr viel was darin stand.
Bei einem selbst stieg der Puls schon im Vorfeld an, wenn man in Facebook schaute und las “ich freue mich schon auf Karlsruhe” oder “sind schon eine halbe Stunde früher aufgebrochen, Frauenplanung”. Ganz überraschend und recht kurzfristig wurde noch eine Bitte von Matthias Otto an mich rangetragen, der ich die Tage auch derne nachkomme.

Begonnen hat der Gospelkirchentag bereits am Freitag. Um 12:04 stand für mich die Zugfahrt nach Karlsruhe an. Da es beim EC noch in der Schweiz zu technischen Problemen in einem oder zwei Wägen gekommen war, wurden Wagen aus dem Zug genommen und so ergab sich eine Verspätung von 45 Minuten und die Tatsache, dass ich mich erstmal totsuchte, da ich den Wagen mit meinem reservierten Sitzplatz nicht finden konnte. Allerdings die zeitliche Verzögerung war gar nicht so schlecht, da ich sonst an der Schüle im Süden von Karlsruhe, gleich gegenüber von einem Teil des Vinzenzius-Krankenhauses. Da am Gospelkirchentag der Teilnehmerausweis auch Freifahrt im gesamten Netz der KVV beinhaltete stieg ich in Baden-Baden um und fuhr mit der S4 praktisch direkt hin. Quartiert ware ich direkt in dem Zimmer neben den Glad(e)makers, deren Chorleiterin Vivian Glade ich bereits über Facebook kennengelernt hatte und auch Aktionsmitwirkende war. Viele wollten zu Fuß von der Schule zur Eröffnungsfeier laufen, bei der bereit ab 17:00 Uhr die Angel Company einheizte.

Um 18:00 Uhr ging es dann richtig los. Und inzwischen hatte es sich gut gefüllt auf dem Marktplatz. Aber man las auch in der Laufschrift an allen Tramhaltestellen, dass wegen einer Großveranstaltung die Straßenbahnen im Abschnitt Marktplatz bis Ettlinger Tor nicht fahren und entsprechend umgeleitet würden.

Nina Hagen hatten wir Aktionsmitwirkende leider nicht miterlebt, da wir uns um 20 vor Sieben in der Krypta der Stadtkirche kurz getroffen hatten.

Krypta in Karlsruhe

Immerhin konnten wir Dieter Falk mit seinen Söhnen bei der Eröffnung erleben. Und gerade entdeckt habe ich, dass sich hierbei Hanjo Gäbler sich an der Hammondorgel befindet.

Ich war für einen Aktionskollegen spontan eingesprungen, der ursprünglich in der Altkatholischen Kirche eingesetzt war.

Altkatholische Kirche

Zu Anfang sang ein Chor mit einem bereiteren Repertoire, bestehend aus Pop, Jazz und Gospel. Allerdings waren die Titel eher die klassichen Gospel wie Swing low und Deep river und da sie mit Notenmappen sangen etwas steif. Ein gewisser Gegensatz dazu war der nachfolgende Chor, bei dem Chorleiter nur meinte “jetzt kommt dann ein Chor, bei dem auch etwas Darbietung dabei ist”. Wie das aussieht kann man auf folgendem Video sehen:

Ich hatte nach dem vorletzten Titel von denen die Gelegenheit bekommen nochmal kurz auf die Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt” einzugehen. Dabei konzentrierte ich mich auf das Wesentliche. Die Zuhörer waren schließlich begrüßt und auch grundsätzlich über das Projektvorhaben informiert. Deswegen war mein Schwerpunkt nun die Problematik mit dem sauberen Trinkwasser rüberzubringen.

Lutherkirche

Danach wechselte ich in die Lutherkirche und erlebte gerade Volker Dymel mit einem Mix seiner 3 Chöre. Da ich die Spende mit den Chorleiter abgesprochen hatte, hatte ich diese schon etwa 21:45 durchgeführt gehabt. Als ich in der Lutherkirche war dauerte es auch nicht lange und der Aktionskollege ging auf seiner Art und Weise auf die Hintergründe zur Spende ein. “Entschuldigen Sie, haben Sie vielleicht etwas Wasser für mich?” … “Haben Sie vielleicht etwas Wasser” … “Ach da gibts ja ein WC..” also auch eine Art und Weise wie man es machen kann, etwas schauspielerisch, ging natürlich auf die Grundproblematik des Wassers ein. Nach Volkers Auftritt, der bis 23:00 dauerte waren dann Colours of Gospel an der Reihe.

Und offensichtlich sagt sich Volker schon “Irgendwas mach ich falsch, wir brauchen frischen Wind”, wenn ich mal in Facebook so schaue. Offensichtlich von Colours of Gospel infiziert worden.

Zum Samstag gibt es ein separates Posting.

Der Gospelkirchentag in Karlsruhe 2010

Sunday, September 12th, 2010

In dem urpsrünglichen Posting hatte ich über das Wochenende schon soviel geschrieben gehabt, dass der Zähler mir über 1500 Worte bescheinigte. Da es zu Performanceproblemen gekommen ist und mir der Kollege von Gospelblog schon äußerte, er fürchtet, dass sein Mac bald ein Aschehäufchen wird, habe ich die Erlebnisse nun auf 3 Postings aufgeteilt.

Ein etwas anderen Auftritt hatte der Gospelchor “Rejoice” gehabt, der am Freitagabend im Shoppingcenter “Ettlinger Tor” auftetreten war. Wie sie selbst schrieben waren sie bislang in solchen Locations noch nicht aufgetreten. Dabei gibt es durchaus Gospelchöre, die bereits auf Hausmessen und in Baumärkten gesungen haben. Und so spontan wie der Chorleiter wohl gewesen sein muss war seine Äußerung etwa wie folgt “wir machen jetzt einfach aus der gewissen Kathedrale eine andere Kathedrale, nämlich die der Gospelmusik”. Und damit es etwas mehr wuppt hatten Sie ihre Solistin und ihre fünfköpfige Band mit im Gepäck gehabt.

Was für ein Zufall, kurz vor dem Gospelkirchentag hatte ich über Facebook den Kontakt zu Vivian Glade von den Glad(e)makers hergestellt. Sie ist so wie ich selbst auch Aktionsmitwirkende bei der Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt”. Wir hatten uns sogar noch unterhalten gehabt und sie hätte sich riesig gefreut, wenn ich am Freitag um 22:30 Uhr zu ihrem Auftritt in die “kleine Kirche” gekommen wäre. Hier ein paar Eindrücke von den Glad(e)makers.