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Jemand großes kommt nach Karlsruhe, aber wer ist Hezekiah Walker

Wednesday, February 21st, 2018

Er ist nicht viel älter als aktuell die meisten von uns. Im Jahre 1962 wurde Hezekiah Walker in Fort Greene geboren.

Fotorechte: Aude (Wiki)

Seit 1994 ist der Pastor schon Gospelsänger, Songwriter und betreibt in Brooklyn die Megachurch Love Fellowship Tabernacle von dessen Chor, dem Love Fellowship Crusade Choir ist er der Chorleiter. Den Chor hatte Walker allerdings schon bevor er so richtig als Pastor Fuß faste gegründet und begann erst einmal mit Auftritten in Arenen, Hallen, Krankenhäusern, Gefängnissen und entsprechend der farbigen Mentalität allerdings auch mit Präsenz auf einer ganz normalen Straße.

Wie bei vielen Pfarrern in den Vereinigten Staaten, die mit einer Gemeinde durchstarten möchten begann der Start November 1993 ganz klein mit nur 8 Personen. Hezekiah Walker, der an der Universität von Long Island einen seiner Schwerpunkte in Soziologie hatte wollte mit seiner Kirche bewußt die jüngeren Menschen erreichen. Und da er seine Kirche in einem sozialen Brennpunkt in Brooklyn hatte gelang es ihm auch viele Menschen von ihrem Leben mit Drogen, Kriminalität und Sünde zu befreien und sie erkennen zu lassen, dass das Leben ohne diese Probleme viel schöner sein kann. So ist es nicht verwunderlich, dass im Jahr 1996 seiner Gemeinde schon über 1000 Mitglieder angehörten.

Seinen Chor den Love Fellowship Crusade Choir hatte er schon Mitte der 80er Jahre gegründet und 1986 mit ihm die erste LP aufgenommen. Die ausgekoppelte Single “I’ll make it” wurde schnell zu einem Hit in den Charts.

Neben dem Love Fellowship Crusade Chor hatte Walker auch einen Kirchenchor in seiner Megachurch. Dieseer war jünger und von seiner Stilrichtung mehr am Hip-hop als andere Kirchenchöre aus der damaligen Zeit. Auch mit diesem Chor war er erfolgreich und konnte Grammy-Nominierungen für sich verbuchen. Mehrfach den Stella-Award und 2006 sogar 2 Awards. Den einen als bester Chor mit Contemporary Gospel und den anderen für den besten Gospelsong. Den letzten Preis hatte der Chor und sein Leiter 2009 als herausragender Gospelkünstler erhalten.

Wie zu mir durchgedrungen ist, soll er eine wichtige Rolle beim Gospelkirchentag in Karlsruhe spielen. Was genau war zum Zeitpunkt Ende Februar / Anfang März noch nicht zu erfahren. Da der Gospelkirchentag im September 2018 zum zweiten Mal in Karlsruhe sein wird, wird man bis dahin die genauen Details erfahren.

Gospelworkshopwoche mit Angelika Rehaag in der VHS im alten Kloster Inzigkofen gerade zu Ende und Fortsetzung folgt

Saturday, September 19th, 2015

Ja es ist möglich nicht nur um die 40 Teilnehmer zu sein sondern exakt 60. Wer einmal Angelika Rehaag beim einige Tage in Inzigkofen erlebt hat, der kommt gerne wieder.

Von einer Schweizerin, erzählte wie sie auf den Workshop aufmerksam wurde. Sie war den Donauradweg entlanggeradelt und hatte einen kurzen Halt am VHS-Heim in Inzigkofen gemacht, gesehen, dass es dort einen Gospelworkshop gab und gleich reingegangen zur Anmeldung und sich direkt für diesen Kurs angemeldet.

Es ist schon eine etwas andere Art wie Angelika Rehaag ihren Gospelgesang wünscht. Er soll eher gerufen klingen, aber auch so, dass die Stimme geschohnt wird und der Hals nicht darunter leiden muss. Es mag ungewohnt sein, wenn man aufgefordert wird wie eine Mickymaus zu klingen.

“Diese Stelle ist vorgezogen – stellt euch eine alte Schreibmaschine vor, ich will diese Stelle praktisch auf dem Ping haben”. Solche und ähnliche Anekdoten sorgten für Auflockerung und jeden Tag gab es an angebrachter Stelle eine andere.

Foto: Ruprecht Helms

Und bereits am ersten Tag hieß es. “Um 19 Uhr treffen sich Tenor und Bass und ich möchte ihnen einige Tipps zum Gesang geben” äußerte Rehaag. Jeder der Anwesenden musste erst einmal eine Tonleiter singen, zum Teil auch 2 oder 3. Sehr interessant war dann z. B. der Tipp einfach mal mit dem einen Bein nach vorne zu gehen und seinen Kopf ein bisschen anzuheben. Auch nicht jeder wußte es, dass das Heben der Augenbrauen sich auf die Stellung des Gaumensegels sich auswirkt, dass landläufig auch als Zäpfchen bezeichnet wird. Am Ende der 1,5 Stunden Stimmtraining fragte Angelika Rehaag in die Runde wie es denn jeder empfunden hatte und viele äußerten, dass sie es umfunden hatten, dass sie voluminös klangen, dass es allerdings sehr angenehm war mit dem Singen und sie das Gefühl hatten, dass sie sich gar nicht sonderlich angestrengt hatten.

Ein “Agnus Dei” von Michael W. Smith bzw. Donnie McClurkin mag zwar sehr ergriffen klingen. “Aber bitte keine Schlangenbeschwörung”. So äußerte sich Angelika Rehaag beispielsweise was die deutliche Aussprache der Worte angeht. Klassisch gesungen möge das zwar sehr anmutend für einen selbst klingen. Allerdings bei vielen Kehlen vermischt sich das einzelne Wort schnell mal zu einem Brei und wird nicht mehr so gut verstanden. Vorallem man stelle sich jetzt ein große Kirche vor und man möchte gerne, dass unverstärkt auch die letzte Reihe etwas von dem Inhalt mitbekommt. “Ich will eure oberen Zähne sehen, die unteren interessieren mich nicht”. Andernfalls kann es passieren. “Ich ziehe euch die Oberlippe über die Nase und wenn dies beim Konzert erfolgen muss” äußerte sich Rehaag diesbezüglich.

Spätestens beim Abschlußkonzert am Freitag merkte man, es hatte einen Sinn gehabt, dass es galt eher in die Nase reinzusingen und vorallem bei Sopran und Alt nicht immer in Kopfstimme zu singen, denn macht man vielleicht eine Tür zur Kathedrale im Kopf auf, klingt schön klassisch – nur das kriegt das Puplikum in der großen Kirche nicht so mit, weil man dann einfach zu leise klingt und es auch fürchtbar anstrengend ist.

Foto: Ruprecht Helms

Alle Anwesenden freuen sich auf eine Fortsetzung und der Termin steht bereits fest. Am 28. August 2017 begrüßt Angelika Rehaag erneut zu einer Chorwoche Gospelgesang in der Volkshochschule im alten Kloster Inzigkofen.

Hezekiah Walker Hintergründe zum Titel I feel your spirit

Wednesday, May 20th, 2015

Von dem Bischoff Hezekiah Walker ist bekannt, dass er schön für viele recht schwungvolle Gospel gesorgt hat. Bekannt sind Titel wie “I am souled out”. Geboren wurde er im Dezember 1962 und hat heute  eine protestantische Großkirche im New Yorker Stadtteil Brooklyn.

[Solist:]
Ich fühle deinen Geist über mir
[X 2]

Es liegt in meiner Hand
in meiner Seele
und ab und an in meinen Füßen
Ich fühle deinen Geist
über mir (ja)

[Chorus:]
Ich fühle deinen Geist
über mir
[X 2]

Es liegt in meiner Hand
in meiner Seele
und ab in meinen Füßen
Ich fühle deinen Geist
über mir

[Führen:]
Ich fühle deine Anwesenheit
über mir
[X 2]

Es liegt in meiner Hand
in meiner Seele
und ab in meinen Füßen
Ich fühle deine Anwesenheit
über mir

[Chorus:]
Ich fühle deine Anwesenheit
über mir
[X 2]

Es liegt in meiner Hand
in meiner Seele
und ab in meinen Füßen
Ich fühle deine Anwesenheit
über mir
Verschieben [X 3]
Unten in meiner Seele

[Führen:]
Ich fühle deinen Ruhm
über mir
[X 2]

Es liegt in meiner Hand
in meiner Seele
und ab in meinen Füßen
Ich fühle deinen Ruhm
über mir (ja)

[Chorus:]
Ich fühle deinen Ruhm
über mir
[X 2]

Es liegt in meiner Hand
In meiner Seele
Und ab in meinen Füßen
Ich fühle deinen Ruhm
Über mir

Ich fühle deine Kraft
All over me [X 2]

Es liegt in meiner Hand
In meiner Seele
Und ab in meinen Füßen
Ich fühle deine Kraft
Über mir

[Chorus:]
Ich fühle deine Kraft
überall in mir  [X 2]

Es liegt in meiner Hand
In meiner Seele
Und ab in meinen Füßen
Ich fühle deine Kraft
Über mir
Verschieben [X 9]
Unten in meiner Seele

[Solist:]
Weil jeder
Hier in seine Hände klatscht
Ach, ich fühle Gott
Weil man einfach in der Lage ist auch zu tanzen

Komm schon, fühle ich ihn (bewegend)
Ich fühle ihn daherkommend (bewegend)
Ich fühle ihn in Anmarsch (bewegend)


Wenn man den Geist fühlt, dann wird man schnell an Pfingsten erinnert, da man hier die Ausschüttung des Heiligen Geistes feiert. In einer Predigt einer Göttinger Pfarrerin. Man muss in der Predikt über ein kleines Mädchen grinsen, dass versucht das Spüren vom heiligen Geist mit einem Haarfön zu erklären, in dem sie den Fön in Richtung des Fragers hält und ihn dann fragt, ob er was spürt. Er würde lediglich den warmen Luftstrom spüren.  Aber man kann dies auch im übertragenen Sinne verstehen. Der warme Luftstrom soll einfach mal für die Ausschüttung stehen. Und gleich in der ersten Strophe erfährt man wo überall im Körper der heilige Geist gespürt wurde. Er hat sich in der Seele verfestigt, auch an anderen Stellen ist er zu spüren und manchmal fühlt man sich einfach frei und möchte vielleicht vor Freude sogar tanzen.

Auch ein sehr interessanter Predigttext behandelt einen Brief an die Römer zur Pfingstzeit . Interessant ist hier ab und an die Fragestellung des Pfarrers, ob Jesus und der heilge Geist in einem wohnt oder ob der Pfarrer jetzt zum Partymacher werden muss, damit die Gemneinde etwas spüren kann. Es ist davon die Rede “der Pfarrer muss wohl beim Diskjockey in die Lehre gehen”. Die Kernaussage der Predigt ist, es gibt natürlich Leute, die einen bespaßen und künstlich das Gefühl von Glück aufbauen und man sich vielleicht einen kurzen Moment in seinem Leben auch frei fühlt. Wenn man aber die Disco dann verlässt holt einen der triste Alltagstrott schnell wieder ein. Anders verhält es sich, wenn Gott in einem wohnt. Man nimmt die Dinge anders war und weis vorallem, es ist jemand da, für den man wichtig ist, der an einen glaubt und der einem vielleicht auch einen entscheidenden Tipp gibt, wenn man mal nicht mehr weiter weis. Meist ist es dann nicht gerade, dass einem etwas gesagt wird, man erfährt dies allerdings sehr oft durch Selbsterkenntnis und dass einem plötzlich die Lösung einfällt.

“Gott kommt”. Ich glaube, wenn man das Video gesehen hat muss man dies in einem anderen Zusammenhang verstehen. Er kommt nämlich nicht wirklich sondern das Pfingstfest war fest geplant und plötzlich stellt man fest, plötzlich versteht man Gott und vorallem was Gott einem sagen möchte. Das ganze funktioniert dadurch, dass  die Menschen plötzlich sämtliche Sprachen verstehen und auch in der Lage sind mit den unterschiedlichsten Dialekten klarzukommen. In der Predigt wird auch deutlich, dass eher die Juden gebeten wurden zum Herrn zu kommen, weil er ihnen gerne etwas sagen wollte.

Im Relionsunterricht eines Schulzentrums in Baden-Württemberg ging es mal um “komm heiliger Geist“. Wenn man diesen Aufsatz, der zum Teil kindgerecht aufbereitet ist so durchliest, dann wird einem schnell bewusst, dass er in die Zeit zwischen Ostern und Pfingsten passt. Das Kommen ist hier in mehrere Teil aufgespaltet. Beginnend ab Ostern mit der Wiedergeburt. Mancher Jugendliche wird dies vielleicht so auslegen “ätschi, ätsch – ihr kriegt mich nicht tot, ich komme wieder”. Und bereits da beweist Jesus, dass er wiederkommt, in dem er aufersteht. Allerdings vcrweilt er nur einige Zeit noch auf der Erde bis Christi Himmelfahrt wo er sich sagt, dass er jetzt genug auf der Erde gelebt hatte und in den Himmel auffährt. Aber auch dann beweist der Geist mit dem Pfingstfest, dass er nicht weg ist sondern sich zeigt.

Im letzten Teil des Textes “komm heiliger Geist” geht es um die Erfüllung und es wird Bezug auf das Abendmal genommen. Ich denke, dass das Video sehr anschaulicht macht was hinter dem Sinn des Christichen Abendmal steckt, womit in dem Text die Erfüllung begründet wird.

Hezekiah Walker – Hintergründe zum Titel Every praise

Saturday, January 11th, 2014

Zum ersten Mal nach langer Zeit bin ich nicht mehr beim Gospelworkshop “Gospel & Wellness” dabei. Bei den Songs, die im Jahr 2014 einstudiert werden, ist allerdings der Titel von Hezekiah Walker enthalten, der über eine interessante Botschaft verfügt.

Vers 1:
Jeder Lobpreis ist zu unsrem Gott
Jedes Wort der Anbetung mit einem Akkord
Jeder Lobpreis, jeder Lobpreis ist zu unserem Gott

Vers 2:
Sing halleluja zu unserem Gott
Glory halleluja zu unserem Gott
Jeder Lobpreis, jeder Lobpreis zu unserem Gott

Vers 3:
Gott mein Erlöser
Gott mein Heiler
Gott mein Befreier
Ja, das ist er – ja das ist er

Vamp:
Ja, das ist er

Jedes Gebet ist für unseren Herrn
Jedes Wort des Lobpreis mit einem Akkord


Jeder Lobpreis soll eine Kontaktaufnahme zu unserem Herrn sein und ihm gewittmet sein. So jedenfalls beginnt Hezekiah Walker seinen Gospel. Schnell fragt man sich gibt es denn einen Unterschied im Lobpreis und gibt es vielleicht sogar unterschiedliche Gebete. Durchaus unterscheidet man Gebete und zu dem Thema hatte Bibel-TV auch ein Interview produziert.

Bereits gleich zu Beginn äußert Herr Öttinghaus bei der Frage wer den im Gebet sein Gesprächspartner ist, dass dies immer Gott sei. Auch wenn Jesus angebrochen würde, dann würde er stets auch zu Gott sprechen aber auch zu dem dreieinigen Gott. Und so beantwortet sich vielleicht auch die Frage warum jeder Lobpreis für den Herrn sein soll, weil Jesus praktisch der Stellvertreter Gottes auf Erden und für die Menschheit sein soll.

Die nächste Zeile “Jedes Wort der Anbetung mit einem Akkord” kann man wesentlich besser verstehen, wenn man eine Zusammenfassung zu Worshop gelesen hat. Schnell sagt man sich dann, dass dies mit der Lobpreismusik zu tun hat, die mitunter durch König David und seinem Harfenspiel geprägt und sicherlich sogar damit begonnen hat.

“Sing hallelujah” – klar könnte man sogar sagen Ende der 80er Jahre hatten das sogar die Jugendlichen durch den gleichnamigen Discohit von Dr. Alban gemacht

Um den Psalm 150, bei dem es um das Halleluja und das lobpreisen mit Freude in jeglicher Form besser zu verstehen ist vielleich der Fernsehgottesdienst ab Stelle 25:30 .

Warum soll aber Gott zum einen Erlöser, zum anderen Heiler oder vielleicht Befreier sein. Eigentlich muss man das von dem Punkt her betrachten, wenn man verfahren, ungeheilt ist. Also kurz um, es irgendwelche Ticks bestehen oder man sich inneren Zwängen ausgesetzt ist.

In diesem Fall kann man Gott im Sinne von Erlöser, Heiler oder auch Befreier als einen verstehen, der einen coacht wie er wieder die Kontrolle über Zwangsstörungen bekommt und sich so aus festgefahrenen Ritualen befreien kann und sich so von Verhaltensmustern trennen können, die Menschen mit solchen Leiden permanent belastet hatten.

Kurzum Hezekia Walker verdeutlicht, dass in Gott und Jesus eben die Kraft liegt an denjenigen zu glauben, der immer für einen da ist und einen wieder aus verzwickten Lebenssituationen herausführt, nämlich Gott.