Posts Tagged ‘hoffnung’

Adrienne Morgan-Hammond Hintergründe zum Titel The light to light (the way home)

Wednesday, October 5th, 2011

Auf dem Workshop mit Adrienne Morgan-Hammond Ende September 2011 durfte ich diesen Titel selbst lernen.

Er hat auch bei dem Abschlusskonzert den Gospel vor dem Puplikum kurz erklärt. Die Botschaft selbst ist aber wesentlich mehr.

Ich glaube, dass Jesus die Antwort auf all meine Gebete ist.
All was ich mir wünsche und alles das, was ich brauche habe ich brauche habe ich durch Dich erhalten Deine wundervolle Güte.
Auch wenn ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen kann, wenn ich mich fast immer mich in Dunkelheit aufhalte
Du kommst und gibst mir…

Refrain:
Das Licht um mich nach hause zu leuchten. Einen Schutz mitten in dem Sturm.
Meine Hoffnung, meine Träume, alles was ich habe .. uh .. uh
Ich gebe es Dir, Jesus mein König

Als die Dinge noch schief liefen, war ich noch nicht stark genug den richtigen Weg zu finden
uh….
Stattdessen ging ich stetig (weiter), drehte mein Herz weg bis ich nicht mehr wusste wohin..
uh…
Aber einst kamst Du und trocknetest meine Tränen, die ich vergossen hatte, Ich konnte Deinen Plan verstehen und ich könnte plötzlich wieder sehen…
ah….

Refrain:

Bridge:
Jetzt da der weg klar ist, beginnt genau hier meine Reise. Ich werde in der Dunkelheit nicht mehr verlorengehen.
Weil Du mir das (Gewisse) gegeben hattest

Refrain:
Ich gebe es Dir, Jesus mein König, denn Du bist das / der …

Um vielleicht den Inhalt des Titels besser zu verstehen ist vielleicht nachfolgendes Interview hilfreich. Bibel-TV beschreibt dies in einem Abriss wie folgt “Als die Dame durch einen Unfall querschnittsgelähmt wird bricht für sie erst einmal eine Welt zusammen”.

Vielleicht noch deutlicher ist auch folgendes Interview. Die Dame, die dort zu Wort kommt ist krankheitsbedingt an den Rollstuhl gefesselt, gehörlos und nahezu taub. Aber sie hat dank des starken Glaubens auch die Zuversicht und sieht das Licht, um im Leben weiterkommen zu können

“Ein Gott, der einen verteidigt”, das wurde hier gewünscht. Für viele auch unveständlich die Äußerung der Dame, dass Gott bei ihr Leben würde. Das ist natürlich sinnbildlich zu verstehen. Aber dadurch, dass sie immer Gott an ihrer Seite hatte, hatte sie die Hoffnung erhalten und es ist vielleicht für sie auch ein Licht aufgegangen, der ihr oft genug gezeigt hat wie sie ihre schwierige Situation im Alltag meistern konnte.

Die Sache mit dem Sturm wird in dem Interview auch etwas beschrieben. Durch den Satz “Gott wohnt bei Dir, warum kommt er dann nicht zu uns”. Nach dem Motto, dass dieser Gott bestimmt eingebildet ist, sonst hätte er sich ja auch um die anderen gekümmert nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung. Man hatte also versucht sie nicht richtig zu achten und sie wie ein Sturm wegzublasen. Aber es schien eine Art Glocke um sie rum zu wirken, die die ganzen Windböen, die sie wegblasen könnte abgehalten hatte. Das mit dem Wegdrehen des Herzen muss man vielleicht auf das erste Interview beziehen, denn im zweiten Interview hatte ich nicht den Eindruck gehabt, dass sich zuerst aufgegeben werden sollte.

Deutlicher wird hier meiner Meinung nach was in dem Liedtext mit “Ich konnte Deinen Plan verstehen und ich konnte wieder sehen”.  Hier erzählt die Kronprinzessin von folgender Begebenheit. Sie hatte versucht ihren Vater zu finden und ist aus diesem Grund in die Republik Kongo gereist. Das einzigte was sie von ihrem Vater hatte war ein Foto.  Dies hatte sie im festen Glauben, dass alles gut gehen wird einem ihr bislang wildfremden Mann gegeben, der ihr angeboten hatte zu helfen. Selbst hatte man ihr aber geraten nicht nach ihm zu suchen sondern im gebuchten Hotel aufzuhalten. Plötzlich als sie an der Hotelrezeption sich aufhielt, das Personal da bereits informiert war wunderte sie sich, dass die Rezeptionistin plötzlich zu staunen anfing. Sie drehte sich rum und konnte ihren Augen nicht trauen als sie plötzlich die 3 Gestalten, die auf sie zukamen als ihr Vater und zwei ihrer Brüder erkennen konnte. Man kann es also so deuten, dass Gott es genau geplant hatte, dass die Prinzessin genau dort auf die wichtigste Person in ihrem Leben trifft und sie in dem Moment auch Glück und Zuversicht verspürt.

Mary Mary – Hintergründe zum Titel Shackles

Saturday, August 13th, 2011

Gospel ist sehr fassettenreich und ich war einfach mal wieder am recherchieren mit was für einen Titelhintergrund man sich beschäftigen kann. Ich suchte nach einer etwas lebhaften Musikrichtung und stieß hier auf Mary Mary, die so ein bisschen einen Hip hop-Stil haben was die Gospelmusik betrifft.

Es ist sicher hier am brodeln.

Yeah, wissen wir dies?
Ich habe nichts dagegen, wenn (dem so ist)
Nur froh, frei zu sein
Weisst Du, was ich sage, uh!)

Nehme die Fesseln von meinen Füßen, damit ich tanzen kann
Ich will nur dich loben
(Was sollen wir – / was möchtest Du tun?)
Ich will nur dich loben
(Yeah, yeah)
Du brachst die Ketten jetzt kann ich meine Hände heben
(Uh fühlst Du mich?)
Und ich werde dich preisen
(Was soll mit Dir werden?)
Ich werde dich preisen

In den Ecken meiner Seele
Ich kann einfach nicht scheinen, um einen Grund zum glauben, zu finden
Das kann ich brechen, um frei zu sein
Denn du siehst, ich habe mich so lange ehlend gefühlt
Fühlen Du wie all die Hoffnung verschwunden ist
Aber als ich meine Hände hebe, beginne ich zu verstehen
Dass ich Dich durch meinen Umstand lob

Nehme die Fesseln von meinen Füßen, damit ich tanzen kann
Ich will nur dich loben
Ich will nur dich loben
Du brachst die Ketten, jetzt kann ich meine Hände heben
Und ich werde dich preisen
Ich werde dich preisen

Alles, was schief gehen könnte
Alles ging auf einmal falsch
So viel Druck auf mich gefallen
Ich dachte, ich hätte meine Erinnerung verloren
Aber ich weiß, Sie sehen wollen,
Wenn ich will, halten sich über diese Studien
Aber ich brauche dich, um diese Last heben
Denn ich kann es nicht mehr

Nehme die Fesseln von meinen Füßen, damit ich tanzen kann
Ich will nur dich loben
Ich will nur dich loben
Du brachst die Ketten jetzt kann ich meine Hände heben
Und ich werde dich preisen
Ich werde dich preisen

Du warst bereits durch das Feuer und den Regen gegangen
In jeder Art und Weise gebunden
Aber Gott hat jede Kette gebrochen
Also lass mich jetzt gehen

Nehme die Fesseln von meinen Füßen, damit ich tanzen kann
Ich will nur dich loben
Ich will nur dich loben
Du brachst die Ketten jetzt kann ich meine Hände heben
Und ich werde dich preisen
Ich werde dich preisen
(Repeat x3)

Nehmen Sie sie weg
Was sollte ich getan haben, yeah

Nehme die Fesseln von meinen Füßen, damit ich tanzen kann
Ich will nur dich loben
Ich will nur dich loben
Sie brach die Ketten jetzt kann ich meine Hände heben
Und ich werde dich preisen
Ich werde dich preisen

Der allererste Satz vermittelt schon, es handelt sich wohl um eine Aufbruchstimmung. Und wenn man in der Verbindung “Nur froh, frei zu sein”, dann erinnert man sich an Bilder von den Demonstationen im Iran oder ganz aktuell die Geschehnisse in Syrien.

Der Satu “nimm die Fesseln von mir, damit ich tanzen kann” könnte sogar fast von einem Syrer stammen. Und damit könnte er meinen, er möchte sich gerne so sehen wie z. B. die Ägypter, die meiner Meinung nach einen Umbruch und ein politisches Neudenken erreicht haben. Viele Syrer werden sich eher in ihrem eigenen Regime gefangen fühlen und man bekommt aktuell mit wie Assad mit Personen umgeht, die in seinen Augen anders denken als wie er es gerne möchte. In dem Video sind immer wieder Hinweise auf die Bibel zu erkennen. Und ich denke hier ist genau der erste Hinweis genau richtig. Es ist vom Psalm 25:17 die Rede:

Die Angst meines Herzens ist groß; führe mich aus meinen Nöten!

Der Titel erzählt aber auch von einer Situation wo man es geschafft hatte. Man stelle sich beispielsweise den Tag nach dem Fall der Berliner Mauer vor, da konnten die Leute tatsächlich sagen, irgendwie wurden ihnen die Fesseln gelöst und sie können jetzt tatsächlich tanzen oder sie haben zumindest die Freiheit und können zu ihren Verwandten im Westteil. Auch hier wird direkt an eine Stelle in der Bibel angeknüpft, den Psalm 142:7

Führe meine Seele aus dem Kerker, daß ich danke deinem Namen. Die Gerechten werden sich zu mir sammeln, wenn du mir wohltust.

Man sucht einen Grund um wieder leben zu können. Entweder hatte der Komponist sich an eine Stelle von Matthäus erinnert oder die Macher vom Video haben bewusst versucht die Stelle zu beantworten, wie Gott einem hier antworten könnte, um leuchten zu können. Benutzt wird hier Matthäus 11:28

Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

Wenn man sich ein bisschen weiter mit Matthäus beschäftigt, dann passt vielleicht diese Folge von Bibel-TV Emmaus:

Die Tatsache, dass Gott die Fesseln aufgebrochen hat, kann damit zusammenhängen, dass man erhört wurde. Diesen Eindruck können die lybischen Rebellen haben, die sich sagen können – ein Glück, dass die Nato und deren Bündnispartner und helfen, unser Beten also etwas genutzt hat. Hier passt aus der Bibel der Psalm 118:5

In der Angst rief ich den HERRN an, und der HERR erhörte mich und tröstete mich.

Man möchte gerne frei von den Fesseln sein. Vielleicht deswegen hatten die farbigen Sklaven in dem amerikanischen Südstaaten zum Schluss auch den Bürgerkrieg geführt, weil sie einen ganz sehnlichen Wunsch hatten. Johannes hatte dies im Kapitel 8:36 kaum trefflicher beschreiben können, wie man sich nach dem Sieg und der Abschaffung der Sklaverei gefühlt haben musste.

So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.

Der Song beweist, dass er von einem Unterdrückten stammen könnte. Hier geht man fest davon ausgeht, dass Gott die Menschheit zur Vernunft bringt, dass einem der Hunger gestillt wird. Das kann sein, dass plötzlich Regen kommt und das Getreide wächst oder wie es in Somalia der Fall ist, dass Hilfsorganisation sich der Hungersnot annehmen und Medikamente und Lebensmittel ins Land bringen, um dem Menschen vorort direkt helfen zu können. Auch hier ein direkter Bezug auf Psalm 146:7

der Recht schafft denen, so Gewalt leiden; der die Hungrigen speist. Der HERR löst die Gefangenen.

Vielleicht ein bisschen anders ausgedrückt wird sich hier im Psalm 28:6

Gelobt sei der HERR; denn er hat erhört die Stimme meines Flehens.

Man freht eigentlich nur, wenn man von einer Last befreit werden möchten. Und weiter oben wurde es ja bereits beschrieben, dass Gott einen frei macht.

Es ist eigentlich von vielem die Rede wo Gott zu bereit war einem zu helfen. Vielleicht klingt es direkt provokativ, aber das Johannesevangelium beginnt damit “Am Anfang war das Wort” und genau das behauptet eine Kommunikationsdesignerin – Gott ist Kommunikation.

Vielleicht genau dadurch teilt sich Gott mit und erinnert einen auch daran, dass er nicht weg ist. Vielleicht gerade, wenn man überzeugt ist, dass man den Glauben verloren hat, dass es vermutlich Gott gar nicht gibt. Und dadurch, dass Gott mit einem spricht oder man plötzlich auf Dinge aufmerksam wird, das mag in der Kommunikationswissenschaft durch das Medium Bibel erfolgen, dass man überzeugt ist, dass man ja nicht immer in seinem Trott leben braucht, sondern, dass man Dinge brechen kann und was dagegen unternehmen kann.


UWP, arrangiert Martin Huber – Hintergründe zum Titel We’ll be there

Friday, April 1st, 2011

Dies war so mit einer der ersten Titel mit denen ich konfroniert wurde als ich beim Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden einstieg. Von einem Kollegen aus dem Bass wurde dieser Song neu arrangiert und der Husummerinnenpart (Backings) wird, vermutlich auch er hier eingefügt hat. Von Martin habe ich zwischenzeitlich erfahren, dass sich bei dem Titel an ein Original der Formation “Up with people” angelehnt wurde.

Vielleicht kurz mal was man sich unter “Up with people” vorstellen kann. Es handelt sich dabei eine internationale Bildungsorganisation, die sich 1965 gegründet hat und vorallem durch verschiedenste Musicalperformance bekannt wurde bei denen zwischen 70 und 100 Studenten im Durchschnitt aus 20 verschiedenen Ländern zusammengecastet wurden.

So dunkel kann ich mich erinnern, dass es sogar mal einen Auftritt von “Up with people” in der Aula des Hans-Thma-Gymnasiums in Lörrach gegeben hatte. In diesem Video wird der Titel von Laura Aussems im Duet mit der Formation als eine Art Masschoir gesungen.

Im Video ist der Solopartpart aufgeteilt. Im Chor wird das Solo von Martin Huber gesungen, immerhin hat er den Titel auch arrangiert.

Es gibt einen Ort – Morgen genannt, irgendwo, gerade noch erreichbar für
unsere Gedanken.

Den Weg dorthin zu finden ist nicht leicht, es gibt so viele verschiedene
Hinweise.

Doch wir haben unsere Hoffnung und wir haben unsere Erinnerungen und das
Gefühl, daß das Morgen aus diesen anstehen wird.

Wir werden dort sein, wir werden ein weiteres Lied singen, wir werden dort
sein; wenn der Weg dorthin auch noch so weit ist. Wir werden dort sein -
das Gefühl wird immer stärker. Wenn das Morgen kommt, werden wir gemeinsam
dort sein.

Morgen, das ist der fallende Regen, die Wälder und die Delphine im Meer,
und das Kind von nebenan, gerade vier Jahre alt, das Dir erzählt, was es
später einmal werden will.

Es sind jene Vergessenen, die abgeschobenen Menschen, die nie aufhörten,
von besseren Zeiten zu träumen. Und wenn wir es geschafft haben, dann
sagen wir „was ich wirklich gerne tun würde, wenn die Musik zu spielen
beginnt, ich wurde gern den ersten Tanz mit Dir tanzen”.

Wenn man versucht die Textpassage “auch wenn der Weg weit ist” auf die heutige Zeit versucht zu übertragen, kann man beispielsweise auf die Problematik der Abtreibungen bei schwangeren Frauen kommen. In Pforzheim gibt es hier den Verein “Hilfe zum Leben”, der in dieser Folge “BibelTV – das Gespräch” vorgestellt wird.

Eine Streetworkerin, die im Hamburger Stadtteil St. Georg tätig ist und die ich mal bei einem Workshop in Hamburg-Tonndorf kennengelernt hatte brachte mich auf die Idee die Textpassage “auch wenn der Weg weit ist, wir werden dort sein” aus einem anderen Blickfeld zu sehen, nämlich aus dem der Jugendarbeit und der Tätigkeit eines Streetworkers. Der Hilfe von Süchtigen von dem Drogenproblem wegzukommen, sie zu stärken und ihnen wieder Zuversicht zu bieten. Über die Arbeit im Jesuszentrum, das sich im Schanzenviertel von Hamburg befindet berichtet folgenes Interview

Irgendwie klingt die Vorstellung wie man sich den Morgen oder sich den nächsten Tag vorstellen darf etwas märchenhaft. Man fühlt sich vielleicht in eine Lichtung im Regenwald des Amazonas versetzt. Von Delphinen im Meer ist die Rede. Dass hier von einem Kind von nebenan die Rede ist soll vielleicht den ungetrübten kindlichen Blick verdeutlichen. In dem Titel “AS” von Steve Wonder kommen auch diese Glücksgefühle vor, die alle sehr märchenhaft wirken.

Vielleicht gerade das reinbringen des Kinden soll uns Erwachsenen nochmals vergegenwärtigen. Ein Kind wägt nicht groß ab ob es sinnvoll ist einer Sache nachzugehen und sich Gedanken zu machen wie es sein kann. Es glaubt an die Dinge einfach, wenn es davon erfährt. Und für das Kind wird auf diese Weise alles gut.

R. Kelly – Hintergründe zum Titel “The storm is over now”

Tuesday, January 4th, 2011

Sehr viel Text hat dieser Titel. Adrienne Morgan-Hammond hatte ihn beim Workshop im Juli 2010 vorgestellt, sich jedoch aufgrund der Textmenge und der kurzen Zeit doch dazu entschlossen ihn nicht singen zu lassen. Das Video stammt aus der Potter’s House-Church in Dallas. Der Gospelgroßkirche von Bishop T. D. Jake.

Der Sturm ist jetzt vorbei. “Komisch gehts da um Sinnflut, Jericho oder um was gehts da” wird sich so mancher denken. So wie im Gospel “Don’t wait till the battle is over” vom Walter Hawkins oder im Titel “Imprint of your footsteps” von Ruby Hagedorn geht es um den inneren Sturm. Und anders als bei vielen Gospeln, die häufig eine kurze Botschaft wiederholen wird hier von einer ganzen Begebenheit erzählt.

Ich war in einem Tunnel
Und konnte das Licht nicht sehen
Und wann immer ich oben schauen würde
Ich könnte den Himmel nicht sehen
Manchmal, wenn ich stehen bleibe
Es scheint, wie Erfolgtes dem ich meilenweit nachgelaufen war.
Und mein Herz konnte am Schreien sein
Tote mitten in einem Lächeln

Aber andererseits kletterte ich die Hügel
Und sah die Berge
Ich rief um Hilfe, weil ich verloren war
Dann glaubte ich dem starken Wind
Hörte ein kleine Stimmen sagen

Der Sturm ist vorbei
(Der Sturm ist jetzt vorbei)
Und ich kann den Sonnenschein sehen
(Irgendwo über den Wolken hinaus)
Ich glaube an den Himmel (bzw. dem Gott im Himmel), yeah
(Himmel ist über mir)
Frei habe ich es angegangen und gesetzt, wow

Jetzt inmitten meines Kampfes
Alle Hoffnung wurde genommen
Das Stadtzentrum in einer gehetzten Masse
Und ganz alleine (hatte ich) geglaubt
Und von Zeit zu Zeit
Ich (hatte) geglaubt, wie ich meinen Verstand verlieren würde
Ich bin racin für Jahre gewesen
Und noch keine Ziellinie, oh

Aber andererseits kletterte ich die Hügel
Und sahen die Berge (Berge)
Ich rief um Hilfe, weil ich verloren war
Dann glaubte ich dem starken Wind
Und dann ein kleine Stimmen sagen

Der Sturm ist vorbei
(Der Sturm ist vorbei jetzt)
Und ich kann den Sonnenschein sehen
(Irgendwo über den Wolken hinaus)
Ich kann Himmel glauben, yeah
(Himmel ist über mir)

Frei, ich habe es angegangen und gesetzt

Irgendwie trat mein Anfang nach rechts in (recht innen)
Dann stand der Glaube mein Freund (mein Freund)
Und jetzt kann ich abhängen
Auf den Stimmen des Winds
Wenn es sage (Sage)

Der Sturm ist vorbei
(Der Sturm ist jetzt vorbei)
Und ich kann den Sonnenschein sehen
(Irgendwo über den Wolken hinaus)
Ich kann Himmel glauben, yeah
(Himmel ist über mir)

Nicht werden Sie kommen, mich frei einzustellen
Nicht stellen Sie mich frei ein

Der Sturm ist vorbei
(Der Sturm ist vorbei jetzt)
Und ich kann den Sonnenschein sehen
(Irgendwo über den Wolken hinaus)
Ich kann Himmel glauben, yeah
(Himmel ist über mir)
Nicht werden Sie kommen, mich frei einzustellen

Es geht in dem Gospel vorallem daraum, dass es schön ist, wenn man seinen inneren Schweinehund schafft zu überwinden. Der Erzähler hatte den Eindruck sich so leer zu fühlen. Mitten in einem Tunnel zu stecken, bei dem das Tunnellicht aus war und wo er sich ziemlich orientierungslos drinn aufhielt. Den Himmel hatte man nicht sehen können und es kam einem vor, dass man in seinem Alltagstrott gefangen war, man beispielsweise an einer Montagestation einer Autofabrik steht und mit einem Druckluftschrauber nur die Schrauben der Räder festzieht. Allerdings das Herz könnte schreien und man fühlt sich plötzlich an Tote erinnert, die einem entgegenlächeln. Vielleicht erinnern sich Mitschüler oder auch andere Jugendlichen an ihre jungerwachsenen ehemaligen Freunde, die bei der Massenpanik auf der Loveparade 2010 zu tode kamen.

Als ich 2007 im Sommer mit einem Gospelchor auf Chorfreizeit war, wurde mit dem Chorleiter zusammen ein Ausflug unternommen. Damals waren wir im Allgäu in der Nähe von Nesselwang gewesen. Als Wanderung wurde sich die Alpspitze ausgesucht. Gut es gab einen Sessellift, den vermutlich normale Leute auch genommen hätten. Es wurde sich allerdings entschlossen den Aufstieg zu Fuß zu machen. Die ersten Schritte gingen auch noch verhältnismäßig, aber dann kam die Steigung. Und man merkte mit der Zeit die Steigung immer mehr. Eine gewisse Unlust kam schon auf, aber die Motivation und sich zu sagen “durchhalten” trieben einen weiter den Berg rauf. Draus geworden ist fast ein Tagesmarsch. Schließlich war man oben und konnte sich an einem herrlichen Panorama mit sehr weiter Sicht erfreuen. Auch der Gospel beschreibt es, dass es manchmal eine ordentliche Portion Überwindung kostet und vielleicht auch zwischendurch es einen packt, dass man doch umkehren möchte, weil es einfach bequemer ist – man vielleicht in seinen alten Trott zurückfallen möchte. Aber oben angekommen fühlt man sich plötzlich belohnt und ist stolz über seine Leistung.

Anfang Sommer mache ich es selbst immer ganz gerne, dass ich mal für 1 Woche ins Oberengandin fahre. In einer Pension, die sich in einem autofreien Tal befindet wird sich dann eingemietet. Ich habe einige Leute bereits kennengelernt, die fast jedes Jahr für 1 Woche ebenfalls an dem Ort verbingen und so wie ich die Zeit zum Wandern ausnutzen und auch, um mal abschalten zu können. Unter dem Jahr hat man meistens zu viel um die Ohren. Dauern sind irgendwelche Termine, man muss kurzfristig auf ein Meeting, ein Kunde will plötzlich was am Telefon oder sind ettliche Mails zu beantworten, am Abend ist man dann durchaus ausgepowert. Wenn dann die Zeit erreicht ist und man überzeugt ist, dass sein Akku leer ist, dann sind Zeiten der Stille einfach ideal. Man kann abhängen, losgelöst vom Alltag, es fehlt der Lärm von hupenden Autos und bimmelnden Trams und auch die Lust ist nicht verpestet von irgendwelchen Abgasen. Ab und an war es für mich ein Genuß gewesen die rötlich getauchten Berge im Abendlicht zu sehen oder zu sehen wie sich ganz langsam die Sonne über eine Bergkuppe schiebt und anfängt den morgentlichen Tau wegzudampfen. Solche tollen Stimmungen lassen sich aber auch an einem Vulkanberg oder am Meeresstrand erleben, idealerweise immer dann, wenn man Urlaub macht und soetwas richtig genießen kann.

Donnie McClurkin – Hintergründe zum Titel “Heart to soul”

Friday, November 5th, 2010

Auch hier kann man zusammenfassend wieder sagen, ein Song von einem selbst an Gott. Vielleicht auch ein Titel, der beschreibt wie Gott für einen ist.

Hier ist meine kleine Melodie.
Meine einfache Melodie.
Sie klingt bis ich auf den einzigen klugen und waren Gott treffe.

Es wird Lobpreissong für den Herrn gesungen. Darin wird sich nochmal bedankt, dass man jetzt
aus dem Land gekommen ist, in dem man leben musste als man voller Sünde war. Das kann beispielsweise die Wüste sein, in der man leben musste.heiliger Boden Es kann aber, wenn man an die Farbigen auf den Plantagen denkt die Gegend um New Orleans, Houston oder Staaten wie Lousianna sein, aus den man fliehen konnte und das Land Canada erreicht hatte. Beispielsweise weil das Netzwerk der Underground Railroad dem Sklaven hierbei geholfen hatte. In der Bibel befindet sich hier etwas über den Propheten Ezechil

Es wird drum geben, dass der Herr einen so nimmt wie man eben ist. Man möchte dem Herrn seine Einzigartigkeit geben. Und dies wird damit begründet, dass dies vom Sieg gekommen ist und ein Dank dafür ist, dass man gewinnen durfte. Man gibt zu erkennen, dass es eine Melodie ist, die vollgepackt mit Lobpreis oder im Englischen Worship ist. Im Prinzip sagt der Titel “Worship the lord” hier auch nur “Preise den Herrn” aus.

Im Chorus wird es nocheinmal verdeutlicht, dass es nur eine Melodie ist, eine sehr einfache Melodie. Diese aber direkt vom Herzen kommt und das Abbild des Herrn in der Seele ansprechen soll. Mit seiner eigenen Stimme möchte man auch zum Ausdruck bringen, dass Gott einem mehr bedeutet man ihn höher heben möchte.

Der erste Liedteil widmet sich vorallem Jesus. Man anerkennt, dass Jesus die Sünden der Welt als er am Kreuz hin auf sich genommen hatte und mit seinem Tod dafür bezahlt hatte.KreuzigungVon sich ist man überzeugt, dass durch den Tod Jesu am Kreuz das eigene Leben jetzt plötzlich an Wert gewonnen hat, man eine eigene Meinung darüber hat. Vor allem wurde mir (als eines dieser Individuen) Hoffnung gegeben, in der auch eine gewisse Zuversicht steckt. Du hast mich abgesichert, wenn meine Klänge etwas wehleidig wirkten.