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Christopher Tin – Hintergründe zum Titel Baba Yetu

Wednesday, February 18th, 2015

Ich wurde zufällig beim Durchblättern eines Gästebuchs wo Konzertbesucher Feedback geben können auf diesen Titel aufmerksam. Als ich mich ein bisschen mit den Inhalt beschäftigt hatte war ich dann der Meinung, dass es genau in die Zeit Aschermittwoch bis Ostern passt, wo sich viele Menschen gerne besinnen und etwas einschränken möchten.

Vater unser, der du
bist im Himmel. Amen!
Vater unser,
geheiligt werde dein Name.

Unser tägliches Brot gib uns heute,
Vergib uns
unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unsern Schuldigern.
Führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen!

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden. (Amen)

Erstaunlicherweise hatte man bei diesem Gospel, der in afrikanischer Sprache produziert wurde von vornherein vor eine Notenfassung in SATB rauszubringen.

Der Titel wurde die Titelmelodie des  Computer-Strategiespiels  Civilisation. Hier vielleicht eine kurze Vorstellung dieses Computerspiels.

Es ist eigentlich schon erstaunlich, dass in einem Computerspiel ein Gebet als Titelmelodie verwendet wird. Eigentlich ist es sogar das Grundgebet von Jesus, da “Baba Yetu” übersetzt heißt “unser Vater” oder eben “Vater unser”. Im christlichen Gottesdienst ist es fester Bestandteil.

Interessant meiner Meinung nach sind allerdings die Auslegungen des Grundgebets. Nach der Auslegung könnte man eigentlich sein, “Herr wir können stolz auf Dich sein. Du bist eigentlich immer für uns da sei es in Form einer Mutter oder als eine Art Vater, jedenfalls ist jeder von uns Dir wichtig und er steht Dir nahe”.

Wenn man nur so die Textstelle “geheiligt werde Dein Name” liest, dann denkt man in diesem Gebet vielleicht einfach nur nett. Erst richtig interessant wird es in einer Auslegung zum Matthäusevangelium warum man eigentlich den Namen Jesus heiligen sollte und plötzlich werden einem wieder die ganzen Wundertaten von Jesus in der damaligen Zeit vergegenwärtigt. Und man konnte es sich damals einfach nur damit erklären, dass Jesus für die Menschen einfach ein Übermensch war, weil er zu Dingen in der Lage war zu dem sie nicht selbst in der Lage waren oder aber worauf sie selbst einfach nicht gekommen waren. In der Auslesung zum “Vater unser” kommt zur Sprache, dass man auch an die guten Dinge von Jesus denken soll, wenn man seiner Mitwelt plötzlich vermitteln möchte, wenn es um Unfrieden, Unterdrückung, Kriegszustände und der gleichen geht, dass es da mal jemanden gab vor dem jeder gleich war und der jedem auch Hilfe angeboten hatte ohne zu fragen, ob dieser überhaupt im richtigen Lebensstand ist, ob er überhaupt berechtigt ist Hilfe zu erhalten, …

Das Reich Gottest ist für den Menschen vermutlich gar nicht vorstellbar. Im Gebet ist zwar davon die Rede “Dein Reich komme”. Nuw wie kann man sich dieses Reich sich überhaupt vorstellen. Damit die Menschheit das verstehen kann hatt Jesus wohl bewusst in Gleichnissen gesprochen. Der Sender Bibel-TV hat hier mal ein Interview produziert, was dies vielleicht verdeutlicht:

Auch schwer verständlich ist eigentlich was will eigentlich Gott. Schnell fällt einem ein “Nächstenliebe”. Aber ist das wirklich alles was er will oder will er das eigentlich was wir uns daraus abgeleitet haben. Interessant ist hier vielleicht das Leben über eine Reportage in der Diakonie:

Auch was das tägliche Brot und all die Nahrungsmittel, die wir so zur Verfügung haben sollten wir eigentlich mit Bedacht genießen.

Heute sieht es mit den Nahrungsmitteln eher so aus:

Da bekommt man eher gemischte Gefühle ob man da noch bewusst genießen kann, ob die Qualität noch stimmt oder ob dies inzwischen schon in der Form nötig wurde, weil wir eben stets unser Fleisch haben wollen und auch andere Lebensmittel, wann wenn wir sie brauchen. In der Zeit um Jesus war man sich diesem sicherlich mehr bewusst, da die Bauern auf dem Feld noch hart arbeiten mussten und man inder Bibel auch von Dürrekatrastophen lesen konnte.

Ungeklärt ist allerdings immer noch warum im Gebet “Vater unser” von Sündenvergebung gesprochen wird. In einem weiteren Bibelkommentar aus Bibelwissen wurde auf das Lukasevangelium verwiesen und so wie ich den Kommentar verstehe soll man dies mit der Sündenvergebung als Vergleich sehen. Es ist dort von Frommen die Rede, die weniger an Geld denken sondern eher an das, was man sich zu schulden hat kommen lassen, wo gesündigt wurde. Man sollte somit auch in der Lage sein verzeihen zu können.

Zum Ende des Gebets hin wird ja die Erlösung von dem Bösen gewünscht. Etwas, was durchaus in die heutige Zeit passt. Denkt man an die Probleme in der Ukraine, denkt man an die Aktivitäten in Syrien und dem Irak. In dem Bibelkommentar wird hier auf Matthäus Kapitel 6 Verwiesen, wo allerdings über die Bergpredigt geschrieben wird. In einem anderen Zusammenhang darf man es allerdings so verstehen, dass man auch Verständnis haben sollte, dass man nicht verloren ist. Im Bibelkommentar zu “Warten auf den Herren” , bei den im ersten Brief an die Thessalonier die Rede ist, ist von Verstandessache die Rede. Auch der Glaube an Gott ist quasi eine Herzensangelegenheit.

Missisippi Mass Choir – Hintergründe zum Titel This morning when I rose

Saturday, April 23rd, 2011

Der ideale Gospel für den Ostersonntag, wenn man den Titel mal ins Deutsche übersetzt. Der Tag, an dem ich auferstand.

Vers 1:
(Heute morgen, als ich auferstand),
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Heute morgen, als ich auferstand) ,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Heute morgen, als ich auferstand) ,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich kenne den Herren), kümmert sich um mich,
(Ich kenne den Herren), sorgt für mich,
(und ich weiß, dass er wird)
Begleite und führen mich den ganzen Weg,
ja stets.

Vers 2:
(Ich erwachte heute morgen, ich sah einen nagelneuen Tag) auf,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich erwachte heute morgen, ich sah einen nagelneuen Tag) auf,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich erwachte heute morgen, ich sah einen nagelneuen Tag) auf,
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich kenne den Heren), kümmert sich um mich,
(Ich kenne den Herren), sorgt für mich,
(und ich weiß, dass er wird)
Begleite und führen mich vollständig,
ja vollständig.

Vers 3:
(Ich wachte heute morgen mit dem heiligen Geist) auf
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich wachte heute morgen mit dem heiligen Geist) auf
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

(Ich stand heute morgen mit dem heiligen Geist) auf
Ich hatte nicht keinen Zweifel.

Vamp 1:
Geglaubt wie das Gehen.

Vamp 2:
Geglaubt wie die Unterhaltung.

Vamp 3:
Geglaubt wie das Beten.

Vamp 4:
Geglaubt wie der Gesang.

Vamp 5:
Geglaubt wie das Laufen.

Vamp 6:
Geglaubt wie das Schreien.

Ende:
(Ich kenne den Herren), kümmert sich um mir,
(Ich kenne den Herren), sorgt für mich,
(Wiederholung, wie gewünscht)

(Und ich weiß, dass er kommen wird)
Begleite und führen mich den ganzen Weg lang,
ja die ganze Zeit.

In dem Gospelsong ist unschwer zu erkennen, dass es hier um die Auferstehung geht. So wie er textlich formuliert ist könnte man fast schon meinen, dass Jesus selbst von seiner Erfahrung erzählt, die er hatte als er plötzlich auferstanden war. Das kann allerdings auch von einem der Jünger sein, der in seinen Worten beschreibt, dass er plötzlich wieder Jesus vor sich gesehen hat und das so real, dass er keinen Zweifel mehr an seine Person und sein neues Leben hatte. Bibel-TV hat in seiner Sendereihe “Das Gspräch” mal hinterfragt, ob Jesus eigentlich wirklich auferstanden ist.

In dem Video kommt eine Kernbotschaft rüber. Es geht vorallem darum, dass die Auferstehung von Jesus den Menschen verändert. Und der gläubige Mensch erkennt, Jesus ist eben immer noch für einen da. Man kann es auch so interpretieren, dass der Tod ihm letzlich nichts ausgemacht hat.

Aber auch selbst kann man sich nach einer schweren Operation oder gar einer erforderlichen Transplantation neu geboren und auferstanden füheln.

In dem Video erzählt Marcel übers Telefon wie er sich nach einer komplizierten Transplantation fühlt. Vielleicht mag manch einer interpetieren, dass er sich wie auferstanden fühlt.

Hintergründe zum Titel ‘Nobody knows the trouble I’ve seen’

Wednesday, March 30th, 2011

Es ist ein traditionelles Spiritual das man irgendwann einfach mal hört. Vor ettlichen Jahren hatte ich es so Deep River auch mal selbst gesungen. Inzwischen gibt es ettliche Coverversionen von dem Titel. Hier eine Acapellaversion.

Keiner weis, was ich für Probleme gesehen habe.
Keiner kennt sie, außer Jesus.
Glory, Halleluja.
Manchmal gehts mir gut, manchmal gehts mir schlecht
Ja, Herr, Du weisst, machmal fühle ich mich immer am Boden (liegend)
O ja, Herr, immer noch.

Keiner weis, was ich für Probleme gesehen habe.
Keiner kennt sei, außer Jesus.
Glory, Halleluja.

Du warst hier bevor ich es tat
Oh ja, Herr, es werde es nie vergessen.
Allen meinen Freunden zu erzählen, dass ich auch kommen werde.

Meiner Meinung nach fast der Gospelsong vieles Zusammen. Man kann die Inhalte sogar auf die
aktuelle Zeit übertragen. Ein Japaner würde vielleicht sagen “Hast Du das starke Erdbeben, den sich daran anschließenden Tsunami gesehen – warst Du vielleicht sogar nahe dem AKW Fukushima gewesen und hast live mitbekommen was hier für ein unbeschreibliches atomare Desaster aufgrund des Tsunami gegeben hat?”. Vielleicht weist Du dann, was ich alles an Problemen und absoluten schockierenden Bildern ich alles sehen und erleben durfte.

In der Bibel ist bereits immer wieder von Hungerkathastrophen die Rede. Es wurde von der Sinnflut geredet, bei der Noah als Lebensretter ins Spiel kommt. Man kennt die Kreuzzüge und aus dem Geschichtsunterricht kann man sich vielleicht an den Psychopaten, Kaiser Nero erinnern, der irgendwann meinte dass die Stadt Rom brennen sollte.

Neben der Sklaverei in den Südstaaten der Vereinigten Staaten gibt es auch heute noch Christenverfolgung. Zu diesem Thema hat der christliche Sender Bibel-TV in seiner Sendereihe “Bibel-TV das Gespräch” ein Interview mit dem Thma Christenverfolgung heute produziert.

Es wird in dieser Sendung von Korea berichtet, wo man den Staatsführer Kim Yong Ill als eine Art Gott anerkennen muss, aber auch vom Islam geredet wo angeblich die Rede ist, dass man sich dem Gott Alah zu unterwerfen hat. So wie ich das Christsein verstehen werde ich von Gott lediglich drum gebeten, dass ich nur an diesen einen Gott glauben soll. Allerdings werde ich dazu nicht gezwungen sondern könnte natürlich auch an vercromte Radkappen, Formel 1-Piloten, an den in 2011 amtierenden Fußball-Nationaltrainer Johannes Loew oder sonst jemanden glauben.

In der letzten Strophenzeile ist eine Botschaft versteckt, die einem durchaus Kraft geben kann. Vorallen beispielsweise den afrikanischen Sklaven in den Südstaaten Amerikas zu Zeiten der Sklaverei. Ihnen sollte gesagt werden, dass es von den Gräultaten, die man den Sklaven antut immer eine Erlösung gibt. Entweder derjenige kann dank der Underground Railroad nach Kanada fliehen oder sollte man von den Plantagenbesitzern erschossen werden, jedenfalls Gott da ist, der einen dann in sein Reich aufnimmt. Und das ist es was man seinen Freunden sagen soll, man kommt immer aus dem Dilema raus – es wird alles gut.

Chicago Mass Choir – I’m going with Jesus

Wednesday, March 2nd, 2011

Diesen Titel hatte ich vielleicht vor 3 oder 4 Jahren sogar selbst mal gesungen. Ein sehr flotter und tiefsinniger Titel.

CHOR
Ich gehe mit Jesus den ganzen (Lebens-)Weg.
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg.
Sie können mich, Sie können mich weder stoppen noch zur Umkehr bewegen.
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg.

VERS
Manchmal muss ich fasten und beten
Manchmal muss ich mich weg stehlen (flüchten)
Manchmal muss ich heraus schreien helfe mir Herr
(OH- JA)
Ich weiß, wenn ich meinen Frieden halte, kümmert sich der Herr um mich.
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg.

WIEDERHOLEN SIE VERS
WIEDERHOLEN SIE CHOR

BRÜCKE
Wenn Sie ihn lieben, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Wenn Sie ihn benötigen, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Wenn Sie ihn lieben, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Wenn Sie ihn benötigen, klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)
Gehen Sie an und klatschen Sie einfach Ihre Hände
(Ein wenig lauter)

DURCHLAUF
Ich gehe, mit Jesus
Ich gehe, mit Jesus
Ich gehe, mit Jesus
—wiederholen Sie mehrmals

ENDE
Ich gehe mit Jesus den ganzen Weg

Bei dem Komponisten dieses Titel kann man sich gut vorstellen, dass er mal eine Begegnung mit Jesus (auf geistiger Ebene) hatte. Mag sein, dass er mal einen schweren Schicksalsschlag gehabt hatte. Jedenfalls ist er so davon überzeugt, dass Jesus ihm gut tut, dass er vom Glauben überzeugt ist und sein künftiges Leben mit Jesus gehen möchte. Und in der 3. Zeile des Chorus wird die feste Überzeugung bekräftigt “Sie können mich weder stoppen noch zur Umkehr bewegen”.

Im Vers wird man an viele Rabiner und Geistige zu Zeiten von Jesus erinnert, die häufig in die Wüste gegangen sind, weil sie der Meinung waren dadurch ihren Glauben mehr festigen zu können. Sie haben in Armut gelebt, gefastet und natürlich auch gebetet, dass der Herr ihnen beisteht und sie zum Glauben bringt.

Ich habe ein bisschen bei Youtube und Bibel-TV recherchiert und ein Interview im Rahmen der Reihe “Bibel TV – das Gespräch gefunden.

Vielleicht kann man es am besten verstehen, dass man seinen künftigen Weg mit Jesus gehen möchte, wenn man das Interview mit einer Rollstuhlfahrerin verfolgt, die taub ist und kaum sehen kann.

Donnie McClurkin – Hintergründe zum Titel Great and mighty is our god

Friday, February 11th, 2011

Als ich den Titel gelernt hatte wurde dieser als Medley zusammen mit “I call you faithful” einstudiert. Beide Titel sind von Donnie McClurkin und ich meine, dass er sich vom Inhalt her auch an den anderen Titel anfügt.

Groß und mächtig ist unser Gott (Halleluiah, ja Du bist Gott)
Groß und ist unser Gott mächtig (Es gibt sonst nirgens jemanden, der so wie Jesus ist)
groß und mächtig ist unser Gott (niemand ist wie der Herr, niemand ist wie der Herr) {x2,},
groß und ist unser Gott mächtig (Nein, nein, nein, nein) {X2}
Groß und ist unser Gott mächtig (Er ist ein mächtiger Gott ) Er ist ein mächtiger
(Vamp bis Fade out)

Der Titel beschreibt ganz eindrucksvoll wie der Komponist, in dem Fall Donnie McClurkin Gott empfindet und vorallem seine Wirkung auf uns Menschen. Groß und mächtig scheint under Gott zu sein. Für ihn ist Jesus einzigartig. Das kann daran liegen, dass Jesus nie nachgefragt ob es sich um einen Reichen handelt oder ob der Mensch vielleicht arm ist. Die Bibel erzählt sogar, dass Jesus auch Zöllner (heute mit Steuereintreibern vergleichbar) durchaus befreundet war. Vorallem aber auch die Gabe, dass Jesus offensichtlich in der Lage war gehandicapte Menschen zu heilen. Auch mit Gott selbst ist keiner vergleichbar und es steht bereits in den 10 Geboten, das man doch bitte so freundlich sein soll und als Christ anerkennen sollte, dass man in einer 1-Gott-Religion sich aufhält.

Donnie McClurkin bezieht sich in seinem Song auf Hiob 36, 5: „Siehe, Gott ist mächtig und verwirft niemand; er ist mächtig an Kraft des Herzens.“. Über das Thema “Gott ist mächtig” habe ich einen Predigttext eines österreichischen Pfarrers gefunden, der die Thematik etwas verständlicher macht und in seiner Sichtweise veranschaulicht. Die Predigt ist in vier Bereiche aufgeteilt einmal die Flutgeschichte, man soll Verantwortung vor dem Schöpfer zeigen und ein Bezug auf die aktuelle Zeit mit Häufung von Flutkatastrophen in den vergangenen Jahren. Sei das der Tzunami über Indonesien, sei es Hurikan Kathrina oder ganz aktuell die großen Überschwemmungen in Australien.

Kirk Franklin / Fred Hammond – Hintergründe zum Titel “My desire”

Wednesday, January 5th, 2011

Bislang habe ich diesen Titel nur gehört. Sowohl als mp3 im Original mit Kirk Franklin und Fred Hammond und mit mega toller Choreografie aufgeführt von “Colours of Gospel” aus Mainz. Da der Titel saumäßig wuppt, kann ich mir gut vorstellen, dass der auch Einzug bei einem Chor am südlichen Oberrhein findet. Gut wenn man den Chor beim Gospelkirchentag gehört hatte, dann kann man die Übersetzung der Überschrift direkt mit dem Kirk-Franklin-Titel verbinden.

Mein Wunsch ist Dich zu bitten
Immer mehr und mehr wie Du, Jesus, zu werden.
Jedes und täglich, hebe ich meine Hände an und sage
„Ich möchte dir mehr ähneln“

Mein Wunsch ist Dich zu bitten
Immer mehr und mehr wie Du, Jesus, zu werden.
Jedes und täglich, hebe ich meine Hände an und sage
„Ich möchte dir mehr ähneln“

Ich gebe Ihnen mein Leben
Nehme mich in Deine Arme und halte mich, Jesus
Ich gebe Dir mein Herz
Ich weiß, dass Du diese defekten Stücke reparieren kannst
Ich bin total, ich bin total
Total festgelegt an Ihnen

Mein Wunsch ist Dich zu bitten
Immer mehr und mehr wie Du, Jesus, zu werden.
Jedes und täglich, hebe ich meine Hände an und sage
„Ich möchte dir mehr ähneln“

Mein Wunsch ist Dich zu bitten
Immer mehr und mehr wie Du, Jesus, zu werden.
Jedes und täglich, hebe ich meine Hände an und sage
„Ich möchte dir mehr ähneln“

Ich gebe Ihnen mein Leben
Nehmen Sie mich in Ihren Armen und halten Sie mich Jesus
Ich gebe Ihnen mein Herz
Ich weiß, dass Sie diese defekten Stücke reparieren können

Ich gebe Dir mein Leben
Mein Herz
Meine Seele
Übernehme die Kontrolle

Ich liebe dich ich liebe dich
Ich liebe dich ich liebe dich


Ich bin total, ich bin total
Ich bin total, ich bin total
Ich bin total, ich bin total
Total festgelegt an Ihnen

Vom Inhalt her wird man an den Titel von Kurt Carr “In the santurary” erinnert. Zu Beginn geht es erst einmal darum, dass man gerne so sein würde wie Jesus. Man ist von ihm total begeistert wie eben Jesus für die Menschen so war. Man kann hier vielleicht einen krassen Vergleich ziehen, den Bibel.TV auch dazu bewegte in seiner Sendereihe “Das Gespräch” einen Streetworker den Jesus von St. Pauli zu nennen. Wer einmal in Hamburg gewesen war oder den Stadtteil St. Pauli genauer kennt, der Spricht vom Kiez. Die Gegend wo dem roten Gewerbe nachgegangen wird, wo es Alkohol- und Drogenprobleme gibt und jenachdem es auch mal vorkommt, dass einer überfallen und ausgeraubt wird. Abgezogen wie es im Deutsch der Jugendlichen auch heisst. Man hat dann einfach gar nichts mehr, nicht einmal eine Rückfahrkarte – geschweige denn Geld. Ein Streetworker in dem Stadtteil kann für diese Menschen ein sehr wichtiger Ansprechpartner sein. Das ist kein leichter Job für diese Arbeiter, hatte selbst mal eine Streetworkerin kennengelernt, die in St. Georg gearbeitet hatte. Sicherlich sehen manche dieser Obdachlosen einen solchen als Jesus an, da er sich darum kümmert, dass ein solcher mal zu Arbeit finden kann. Er versucht sie auf Methadon umzustellen, wenn sie zuvor drogenabhängig waren und noch einiges andere mehr. Im Beitrag wird das Jesuscenter vorgestellt was sich im Bezirk Sternschanze des Hamburger Stadtteils St. Pauli befindet.

Mit Ruth Lapide stellte sich Bibel.TV eine andere Frage, nämlich die, ob Jesus ein Parzifist war. Kernaussage zum Parzifist ist, ist einer, der Dinge mit Gewaltlosigkeit löst. Bedingung hierfür ist allerdings, dass ein Volk häufig unterdrückt ist. Das muss allerdings damals nicht unbedingt der Fall gewesen sein.

In Jesus wird allerdings auch der Töpfer gesehen und von den Taten des Töpfers schien sich offensichtlich auch T. D. Jake inspiriert haben, denn
nicht umsonst wird er seine Kirche Potter’shouse-church genannt haben. Also die Kirche des Töpfers. Tramaine Hawkins hat speziell über “The potter’s house” gesungen. Es ist zwar nicht von Scherben die Rede sondern von Stücken, aber auch hier ist man davon überzeugt, dass Jesus in der Lage ist, diese Defekte, die man hat zu reparieren und einen so wieder in Ordnung zu bringen. Von Jesus ist man so angetan, dass ihm das Leben, sein eigenes Herz und seine Seele übergeben wird und er darum gebeten wird, auf all die Dinge aufzupassen. Und noch dazu man ist vollkommen überzeugt, dass man Jesus braucht und nur Jesus einen lenken kann. Dies wird auch dadurch ausgedrückt, dass Jesus einen kontrollieren soll.

Kurt Carr – Hintergründe zum Titel “In the santurary”

Monday, January 3rd, 2011

Diesen Titel hatte ich beim Workshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten gelernt. Im Prinzip ist es fast immer die gleiche Botschaft, die allerdings immer mit einer anderen Tätigkeit verbunden wird. “We lift our hands in the santurary” und das heisst eigentlich schlicht – rauf mit den Händen. Es geht eigentlich darum, das wir den Namen Jesus preisen und auch Emanuel hier eine Rolle spielt. In Form des Messias sind wir fest davon überzeugt, dass er wiederkommen wird.

Wir heben unsere Hände zum Heiligtum hin
Wir heben unsere Hände an, um Dir (oh Herr) den Ruhm zu geben
Wir heben unsere Hände an, um Dir das Lob zu geben
Und wir preisen Dich für den Rest unserer Tage
Ja preisen wir Dich für den Rest unserer Tage (2x)

Wir klatschen unsere Hände zum Heiligtum hin
Wir klatschen unsere Hände, um Dir den Ruhm zu geben
Wir klatschen unsere Hände, um Dir das Lob zu geben
Und wir preisen Sie für den Rest unserer Tage
Ja preisen wir Sie für den Rest unseres Tages

Wir singen unser Lied zum Heiligtum hin
Wir singen unser Lied, um Dir den Ruhm zu geben
Wir singen unser Lied, um Dir das Lob zu geben
Und wir preisen Sie für den Rest unserer Tage
Ja preisen wir Sie für den Rest unserer Tage

Jesus geben wir Dir das Lob
Emmanuel heben wir Deinen Namen hervor
Himmlischer Vater kommende als Mesaiah (wieder)!
Und wir preisen Dich für den Rest unserer Tage
Ja preisen wir Dich für den Rest unserer Tage

Halleluja für das Heiligtum
Halleluja geben wir Dir den Ruhm
Halleluja geben wir Dir das Lob
Und wir preisen Dich für den Rest unserer Tage
Ja preisen wir Dich für den Rest unserer Tage

Jesus geben wir Dir das Lob
Emmanuel heben wir Deinen Namen hervor
Himmlischer Vater kommende Mesaiah (wieder)!
Und wir preisen Dich für den Rest unserer Tage
Ja preisen wir Dich für den Rest unserer Tage

Ja
Ja Herr für den Rest unserer Tage
Ja
Ja Herr für den Rest unserer Tage
Ja
Ja Herr für den Rest unserer Tage
Ja
Ja Herr für den Rest unserer Tage
Ja
Ja Herr für den Rest unserer Tage
Ja
Ja Herr für den Rest unserer Tage
Halleluja

Halleluja
Für den Rest unserer Tage
Halleluja

Halleluja
Für den Rest unserer Tage
Ja
Ja Herr für den Rest unserer Tage
Ja
Ja Herr für den Rest unserer Tage
Halleluja

Halleluja
Für den Rest unserer Tage
Halleluja

Halleluja
Für den Rest unserer Tage
Ja
Ja Herr für den Rest unserer Tage
Und wir preisen Sie für den Rest unserer Tage!

Ich gehe davon aus, dass Kurt Karr bei der Komposition dieses Titels zwei Hintergründe miteinander verschmolzen hatte. Der erste Grund ist die große Liebe an Gott.

In der Sendung “Das Gespräch” wird schön herausgearbeitet, dass offfensichtlich die großen Wundertaten von Jesus einen stark gemacht haben die Hoffnung auf Gott zu setzen. Und Gott hat es einem immer wieder gezeigt, dass er den Menschen trotzdem lieb hat und einem die entsprechende Kraft gibt auch mit Schicksalsschlägen fertig zu werden. Von Krankheit und Tod ist hier die Rede. Und beispielsweise, wenn man nach einer langen schweren Krankheit wieder gesundet ist, kann dies für manchen vielleicht ein Zeichen sein. Auch Mediziner erleben manchmal Wunder, wenn plötzlich ein Patient wieder rumspringt wo man vorher fest überzeugt war, es geht solangsam mit ihm dem Ende entgegen.

Und das andere ist der Glaube an den Messias. Den Glauben, den vorallem die Juden verfolgen, dass eines Tages der Herr in Form des Messias wiederkommen wird und für Erlösung sorgen wird. Bibel.TV hat in der Serie “Emmaus” versucht das Kommen des Königs oder auch das Kommen des Messias zu erklären.
Im Matthäus Evangelium Kapitel 21 wird der Einzug Jesus nach Jerusalem beschrieben und wie die Bevölkerung nach Ansicht des Matthäus drauf eragiert hat.
Der Pfarrer in der Bibel.TV-Produktion kommentiert diesen Bibelauszug, so dass dieser für unser Laienverständnis besser nachvollziehbar ist.

Vickie Winans – Hintergründe zum Titel “Long as I got king jesus”

Tuesday, December 14th, 2010

Diesen Titel hatte ich 2004 neu erlernt und hatte zur großen Freude ihn bei einem Konzert von “Hohes C” in der Stadtmission Lörrach als Konzertbesucher genießen dürfen. “Es ist schon etwas länger her als ich auf Jesus getroffen bin”. Diese Aussage könnte von einem Jünger Jesus stammen, wenn man diesen in der heutigen Zeit danach gefragt hätte. Dieser Titel beschreibt im Kern wie Jesus oder auch Gott für einen ist. Immer wieder wird ausgesagt, dass man neben den König Jesus keinen weiteren benötigt. Die Übersetzung des Titels kommt daber davon, dass ein kleines entscheidendes Wörtchen fehlt.

Man könnte obiges meinen, wenn man nur den Titel übersetzt. Kurz sich mit den ersten Passagen befasst und schnell entsteht in einem ein ganz anderes Bild. Lepra Es könnte von einem Leprakranken aus der damaligen Zeit erzählen. Ein Obdachloser Obdachloser.

Das passt auch auf die Aussage “Ich lag da, bin betrogen worden, man spricht über mich und ich wurde schlecht behandelt”. Er fühlte sich verachtet und manchmal ist er sich wohl vorgekommen als ob er nur noch aus Knochen bestehen würde. Es ging bei mir hin und her, mal ging gut (war gut drauf) und manchmal niedergeschlagen. Meistens aber fühlte ich mich am Boden (zerstört). Solange ich jedoch Jesus (meinen König Jesus) habe, dann brauch keinen anderen noch.
Und ab dem Moment wusste ich, ich brauche keinen. Weder eine Mutter noch Vater, Schwester, Bruder. Keinen Arzt, keinen Anwalt für Rechtsstreitigkeiten, keinen Pfarrer und schon gar keinen Lehrer.

Ich weis, in dem Fall Jesus, er ein Lastenträger ist. Gemeint ist wohl damit, dass Jesus einem damals die Sünden abgenommen hat.
Ich weis, dass er hart im Nehmen ist. Und ich weis es gibt eine Brücke über das Wasser. Hier wird wohl Bezug auf die Underground Railroad genommen, die damals als Fluchthilfe für die Sklaven vorhanden war und eine Art Netzwerk darstellte.

Guter Gott – Du bist für jeden ein Freund, wenn er sich alleine fühlt und keine Freunde hat. Er wird für Dich das Brot sein, wenn Du hungrig bist und in einer Situation bist wo Du Dich nach jedem Stück Nahrung sehnst. Er wird Dich aufnehmen und willkommen heissen, wenn Du Dich einsam fühlst.

Zusammengefasst es ist ein Gospel, der beschreibt wie Gott ist und dies von jemanden beschrieben, der ganz unten lebt. Eben ein Bewohner eines Townships, Slum von Pretoria beispielsweise, der vielleicht auf dem Kiez in Hamburg ausgenommen wurde, jetzt auf der Straße lebt und absolut nichts mehr hat, nicht einmal ein Rückfahrtsticket.

Fred Hammond – Hintergründe zum Titel “Oldtime mix”

Friday, October 8th, 2010

Schon lange wurde uns von diesem Titel von Fred Hammond vorgeschwärmt, nun wurde er in Angriff genommen.

“Gott ist ein toller Gott” ruft man in die Menge und prompt erhält man das Echo “ja er ist ein absolut toller Gott”. Und man wundert sich, dass die Menge dieses schon weis und gibt wiederum die Antwort, dass man es selbst doch weis, dass er ein toller Gott ist. Ein Teenie würde vielleicht sagen “Gott – voll cool der Typ”. Und alle sollen dabei in die Hände klatschen und in ihrem Namen aufstehen. “Ich bin ein Soldat” vermutlich ist damit gemeint, man soll jetzt keinen umbringen sondern man ist ein Diener, der für die frohe Botschaft kämpft. Vielleicht soetwas wie ein Kreuzritter, der ausgezogene ist, um Völker, die evtl heidnisch oder in einer anderen Religion leben vom christlichen Glauben zu überzeugen.

Auch über diesen Begriff habe ich mal nach biblischer Bedeutung recherchiert. Im Amos 1 wird eine Vereinbarung mit den Nachbarn Israels genommen. Es kommt schon hier die Stadt Damaskus, die heute die Hauptstadt Syriens ist und die Stadt Gaza im heutigen Gazastreifen vor. Auch Josuah in Kap 8 Vers 13 auf die Soldaten, dass sie ihre Positionen in der Nacht einnahmen als Joshua in das Tal kam. Für Matthäus sind die Soldaten hingegen einfach nur Geldeintreiber. In Johannes 19:24 wird auf eine Situation eingegangen, in der ein Soldat seine Kleider unter dem Volk verteilte und hierbei gar nicht mal weinte sondern es einfach als Sache ansah, die er als nötig empfand.

Jesus was the blood – damit ist gemeint Jesus sei das Blut, er sei für einen der Lebenssaft für den Glauben. Und auch hier antwortet die Gemeinschaft, dass das ganze Blut um einen herum man betrachtet, dass es das Blut Jesus ist, das in der Bibel als der Betriebsstoff für den Glauben angesehen wird. Und man weis, dass genau das Blut das Glaubenselement ist, das für einen bestimmt ist. Und er wird wieder kommen. Jesus wird zur Menschheit zurückkehren. Und man freut sich, dass Jesus für einen selbst zurückkehren wird.

In der Bibel wird verschiedentlich vom Blut Jesus gesprochen. Beispielsweise kommt in Johannes 6:53 vor, dass Jesus zu jemanden sagte “Ich sage Dir die Wahrheit, solange Du nicht von dem Fleisch des Sohnes vom Herrn (oder großem Mann) ist und sein Blut trinkst, hast Du kein Leben in Dir”. Ephenias sieht im Blut Jesus sogar das Blut eines jeden Christen. Einen wesentlich großen Teil zu der Suchphrase “The blood of jesus” beschäftigen sich auch die Thessalonier im 1. Buch. Sie bringen es hier in Verbindung mit dem “Thanks giving”-Fest, das in den Staaten gefeiert wird. Unser Erntedank passt hier weniger, da man Gott für seine dasein danken möchte und dass man in den Gebeeten immer wieder gedenken darf. Man erinnert sich fortlaufend an die Zuversicht, die Gott einem gibt und an die ganze Arbeit, die er mit Liebe beantwortet. Erstaunlicherweise wird im 1. Buch der Thessalonier hierbei direkt bezug auf Gospel genommen. Ich lass das mal so in der englischen Schreibweise stehen “because our gospel came to you not simply with words, but also with power, with the Holy Spirit and with deep conviction”.
Und genau hier wird gesagt, dass unsere frohe Botschaft (so wird Gospel eigentlich übersetzt) zu Dir nicht einfach durch reinen Worte gekommen ist sondern dass da Kraft hintersteckte und es aus tiefster Überzeugung kam.

Dottie People – Hintergründe zum Titel “get your house in order”

Monday, September 27th, 2010

Er klingt sehr schwerfällig. Und auch bei uns im Chor wurde lange drann geübt bis dieses extrem langsame Tempo saß. Wir singen es acapella und werden lediglich von ner Trommel begleitet. Das ist dann auch schön, wenn der Schlagzeuger sich mal ganz vorne beim Puplikum hinstellt und auf seine Trommel hauen muss – sonst ist er meistens hinter seinem Drumkit abgetaucht.

In dem Video ist noch ein 2. Gospel mit integriert, der aber nicht zum Titel gehört.

Bringe Dein Haus in Ordnung! Für die Ankunft von Jesus wobei keiner weis wann er kommt und auch wo er aufkreuzen wird. Bringe vorallem Dein Haus auf Vordermann, damit er wiederkommen kann. Du weisst von Naturkatastrophen wie Erdbeeben, Hurikans und anderen. Kannst Du denn nicht erkennen, dass der Herr mit Dir spricht? Es ist ganz geschickt, wenn Du entsprechend aufmerksam bist.

In einem späteren Soloteil geht es dann darum, dass man von sovielen Obdachlosen und von Leuten weist, die sich nicht daheim fühlen. Aber mein Gott hat viele Häuser und Ländereien, wenn Du ihm heute an Deinem Leben teilhaben lässt.

Es wird mehrfach wiederholt, dass man sein Haus vorallem deswegen auf Vordermann bringen soll, damit man für die Rückkehr von Jesus vorbereitet ist. Vielleicht hat die jüdische Sitte, immer ein Gedeck mehr auf dem Tisch zu haben damit was zu tun. Auch hier wird es damit begründet, dass man für den ungebetenen Gast auch etwas zu Essen anbieten möchte.