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Robert Lowry – Hintergründe zum Song Nothing but the blood of jesus

Sunday, June 4th, 2017

Über den Komponisten dieses Songs, Robert Lowry wusste ich bislang gar nichts. Er wurde 1826 in Philhadelphia, Pennsylvania geborem und starb 1899 in Plainfield, New Jersey. Zu Lebzeiten war Professor für Literatur, Kirchenmusiker einer babtistischen Gemeinde und Komponist verschiedener Gospelsongs.

  1. Was kann meine Sünde weg waschen?
    Nichts anderes als das Blut von Jesus;
    Was kann mich wieder ganz machen können?
    Nichts anderes als das Blut von Jesus.

    • Refrain:
      Oh! die Strömung ist kostbar
      Das macht mich weiß wie Schnee;
      Keine andere Quelle, die ich kenne,
      Nichts anderes als das Blut von Jesus.
  2. Dadurch, dass ich wieder sehen kann hast Du mir vergeben,
    Nichts anderes als das Blut von Jesus;
    Für meine Reinigung ist dies mein Flehen,
    Nichts anderes als das Blut von Jesus.
  3. Mit nichts lassen sich die Sünden büßen,
    Nichts anderes als das Blut von Jesus;
    Nichts Gutes, das ich getan habe,
    Nichts anderes als das Blut von Jesus.
  4. Dies ist meine Hoffnung und Frieden,
    Nichts anderes als das Blut von Jesus;
    Dies ist meine Gerechtigkeit,
    Nichts anderes als das Blut von Jesus.
  5. Jetzt da das ich es überwinden werde –
    Nichts anderes als das Blut von Jesus;
    Jetzt dadurch werde ich meine Heimat erreichen –
    Nichts anderes als das Blut von Jesus.
  6. Herrlichkeit! Herrlichkeit! Dies ich singe —
    Nichts anderes als das Blut von Jesus,
    Mein Lob dafür ich bringe —
    Nichts anderes als das Blut von Jesus.

Sicherlich gibt es machnal Situationen wo man sich sagt, dass wenn manb zurück schaut viel Mist im Leben produziert hat. Man fühlt ein gewisses Laster, dass man gerne los werden möchte, aber man weis irgendwie nicht wie man das schaffen soll. Es ist irgendwie zu einer Eigenschaft geworden, so wie man einen offensichtlicbh in der Umwelt erkennt. Das meint man jedenfalls von sich selbst.

Was man allerdings weis ist, dass Jesus für einen gestorben ist und das Blut für die unglaubliche Macht des Glaubens steht und der Glaube durchaus in der Lage ist Berge zu versetzen. In der Kathpedia wird es als kostbares Blut Jesus Christi erwähnt. Es wird als Lösegeld interpretiert, dass die Menschheit zahlen mußte, um nach dem Leben zu Gott in den Himmel aufgenommen werden zu können.

Im Refrain ist von Strömung die Rede. Da kommt mir schnell der Pfingstbezug. Die Aussendung des heiligen Geistes, Feuer und die Zungen. In anderen Gospelsongs wie “Carribean Medley (Donnie McClurkin)” kommt es in an der Stelle “fire, fire, fire – fire fall on me”. Also Feuer, Feuer, Feuer – Feuer, das auf mich herabfällt sehr gut zur Geltung.

Wenn man die Bibel durchblättert, dann wird man feststellen, dass die Evangelisten immer wieder das Thema Vergebung aufgreifen. In einem Predigttext zu Sündenvergebung. Hier wird eine psychologische Grundlage betrachtet, was steht denn vor der Vergebung – Angst, Schuldzuweisung, am ärgert sich, ist vielleicht sogar wütend. Danach verspürt man plötzlich eine gewisse Losgelöstheit und Erleichterung. In einer andere Predigt zu Hebräer 4,14 wird Jesus als Brückenbauer,  verglichen une erwähnt, dass das Wort Priester aus dem Lateinischen übersetzt genau für dieses steht. Wenn man Pfingsten und Ostern mal nebeneinander stellt, dann könnte man es meiner Meinung so nehen, dass an Ostern die Sünden vergeben und man mit dem Osterlamm, dass die Sünden der Welt vortträgt die Sündenvergebung sehen. Die Reinigung kann man an Pfingsten erkennen, wenn man sich die Sache mit dem Feuer vorstellt. Wenn es beispielsweise zu einem Flächenbrand kommt und beispielsweise Teile der Steppe brennen, dann  geht erstmal ein Stück Natur verloren. Allerdings erholt sich die Natur durchaus davon, es wachsen wieder junge Pflanzen und langsam erwacht die Natur zu neuem Leben. Genauso ist es, wenn es in der Wüste plötzlich regnet.

Frieden – immer wieder ist es das Thema in der Bibel. Auch beim Segen zum Ende des Gottesdienstes ist das “gehet hin in Frieden” oder zu Weihnachten “Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen”. Es gibt eine “Denkschrift des Rates der evangelischen Kirche, Deutschland“.  Allerdings kann man es derzeit auch als Dauerthema sehen, wenn man die Nachrichten verfolgt und immer wieder von den Terroranschlägen erfährt.

Die zwei Videos lassen einen zur Friedenfindung vermutlich nachdenklich werden. Im oberen Land wird in ein Land geblickt, in dem es immer wieder Unruhen gibt, in dem in manchen Landstrichen die Taliban völlig das Sagen hat. Afghanistan. Gerade jüngst gegen Ende Mai 2017 wurde von einer Eskalation in Nürnberg berichtet als ein junger Afghane, der sich in einer Berufsschule befand aus dem Unterricht heraus verhaftet werden und abgeschoben werden sollte. Fast zeitgleich stellte sich Afghanistan allerdings wieder als problematisch heraus als bekannt wurde, dass es einen Anschlag gegeben hatte und dort auch die deutsche Botschaft in Mitleidenschaft bezogen wurde. Was man vielleicht hier an Denkansetzen verwenden kann wird in der Diskussionsrunde mit Maybritt Illner klar.

Heimat ist da, wo man sich aufgehoben fühlt, wo man daheim ist.  In der Predigt zum Thema Heimat wie unterschiedlich dies bei den jeweiligen Menschen ausfallen kann. Im Johannesevangelium 14, Verse 23 bis 27 beantwortet Jesus wie er den Begriff Heimat versteht und dies knüpft hierbei an Pfingsten an. Auch geht er hier auf Textstellen ein, die in einer Songstrophe vorher erwähnt werden. Friede ist nämlich auch mit Heimat verbunden. Wie die Antworten dazu aus dem Alltag sein können ist hier zu sehen

Wenn man heute einen fragt was für eine herrlich ist oder was für ihn Herrlichkeit bedeutet, dann werden viele sicherlich erst einmal mit den Achseln zucken, da es ein Gefühl ist und mitunter hat man in der heutigen Gesellschaft das Glücksgefühl irgendwie etwas verlernt. In Zeiten der Bibel setzte sich gerne manch ein Schriftgelehrter der Leere und dem absoluten Nichts und den harten Bedigungen der Wüste aus. Sie waren permanent der sängenden Sonne ausgesetzt und der Staub blies ihnen ins Gesicht. Vieles ist hier in der Predigt zu Herrlichkeit Gottes nach Exodus zu lesen. Es wird zum einen als eine Sehnsucht und zum anderen als etwas Schönes beschrieben. Sogar von der Sehnsucht nach etwas Schönen kann man sprechen.

In dem Video wird gleich auf Bach und seine großen Werke eingegangen. Sicherlich tolle Musik. Was allerdings verblüfft ist die Aussage, dass Bachs Werke wie ein 5. Evangelium zu vergleichen werden könnten. “Er wollte die Herrlichkeit Gottes in seinen Werken zum Ausdruck bringen” so ein Zitat des Redners. Dann wird erst einmal der Schwerpunkt auf die Johannespassion gelegt, die allerdings den Leidensweg Christi bis zu seiner Auferstehung erzählt und mit den Worten enden “es ist vollbracht”. Herrlichkeit wird hier klar definiert mit Worten wie Glanz, man stellt mehr da und vorallem es ist Ausstrahlung vorhanden. Zu Pfingsten wird diese Ausstrahlung bewußt, wenn man bedenkt, dass Gott den Glauben ausschüttet und erreicht, dass sich alle Menschen untereinander verstehen, obwohl sie unterschiedliche Sprachen sprechen. Auch dieses Phänomen kann man als herrlich bezeichnet, gerade wenn man als Tourist ein fremdes Land bereist, vielleicht dort auf einen älteren Menschen trifft und feststellt, dass der weder Deutsch noch Englisch kann und sich dann fragt wie soll man sich mit diesem dann verständigen.