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Elisabeth Odegard Widmer – Hintergründe zum Titel Soon I will be home

Saturday, February 12th, 2011

Viele Jahre wurde dieser Titel immer wieder gerne bei den Konzerten gesungen. Vermutlich einfach deswegen weil es viele Stellen gab die schön mit Saxophon zu spielen waren. Im Video übernimmt dies eine Trompete. Der Titel Soon I will be home lässt einen nachdenken und man kommt auf Dinge wie das Gleichnis mit dem verlorenen Sohn aus der Bibel. Es können die Worte eines farbigen Sklaven sein, der dank der Underground Railroad sich sagen kann “Es dauert zum Glück nicht lange und ich werde endlich in Kanada und damit in Freiheit sein”. Genauso können es allerdings auch die Gedanken eines Sklaven sein, der aufgrund von Fluchtversuchen bereits gebrochene Knie hat, ausgepeitscht wurde, weil er zuwenig Erträge eingebracht hatte und schon fest davon überzeugt ist, dass er in Kürze erschossen wird und er aber weis, dann ist er endlich von seinen Qualen erlöst, er wird dann endlich beim Herrn im Himmel aufgenommen und wird es dort besser haben.

Der Liedtext:
Ich gehe einen Weg, folge einigen Schritten,
die Straße auf der ich gehe ist steinig, aber ich fühle mich sicher!
Denn du hast mich bei meiner Hand genommen
und deine Worte sind die Zeichen, denen ich folgen muss.
Du führst mich durch mein Leid.

Aber es werden Tage kommen, wo meine Augen verblendet werden;
ich werde stolpern und fallen.
Doch du wirst dann mein Herz mit Frieden erfüllen.
Du rührst meine Augen an, so dass ich sehen kann,
welchen Platz du für mich bereitest hast.

Bald werde ich zu Hause sein.
Bald werde ich das versprochene Land erreichen.
Bald stehe ich vor ihm von Angesicht zu Angesicht
und er wird sagen: Nun kannst du dich ausruhen!

Und wenn ich ihn sehe, kann ich frei singen:
gesegnet sei mein Vater, allmächtiger König!
Ich erhebe meine Stimme, singe und preise ihn,
weil er mich errettet hat durch seine liebende Gnade.

 

Zum Gleichnis des verlorenen Sohnes habe ich eine Predigt über Lukas 15,1 gefunden. Inhalt des Gleichnisses ist:
Der jüngere Sohn verlangt von seinem reichen Vater sein Erbteil. Sobald er sein Geld erhält, geht er ins Ausland und verprasst es. Zum Bettler herabgesunken, schlägt er sich als Schweinehirte durch und hungert dabei so, dass er reumütig zum Vater zurückkehrt, um sich zu seiner Sünde zu bekennen und ihn um eine Stelle als Tagelöhner zu bitten. Der Vater ist jedoch so froh über die Rückkehr des Sohnes, dass er ihn festlich einkleidet und für ihn ein großes Fest veranstaltet. Als sich der ältere Sohn über das Verhalten des Vaters beklagt, entgegnet dieser:
„Du bist immer bei mir gewesen, was mein ist, ist dein. Freue dich über die Rückkehr deines Bruders, der tot war und wieder lebendig geworden ist.“.

Wenn man den Text des Gospels jetzt mit dem Gleichnis vergleicht, dann trifft es auf die Gedanken des jüngeren Sohnes zu wie er sich als Schweinehirt gefühlt haben muss und dies kurz bevor er den Entschluss gefasste zu seinem Vater zurückzukehren.

Im Magazin USA befindet sich ein langer Bericht über die amerikanische Sklaverei Es wird in dem Beitrag auch beschrieben, dass man im Gegensatz zu römischen Sklaven die als Sklaven eingesetzten Afrikaner und Indianer als unterentwickelte Rasse ansah und man die wie Arbeitstiere betrachtete. Bei uns sind Arbeitstiere Pferde oder Kühe. Wenn man den Beitrag aus dem Geschichtsmagazin gelesen hat, dann wird man den Gospel vielleicht besser verstehen.

Soulfamily bringt neuen Wind in den ESG-Semestereröffnungsgottesdienst in Freiburg

Thursday, September 30th, 2010

Lange Zeit hatte beim Semestereröffnungsgottesdienst, den die ESG immer zweimal im Jahr gemacht hatte und offensichtlich auch weiterhin anbietet der Freiburg Gospel Choir gesungen. Inzwischen macht der Chor dies nicht mehr und bietet somit jungen Formationen eine Gelegenheit die Möglichkeit es für sich zu nutzen, Präsenz zu zeigen und bekannt zu werden.

Soulfamily

aktuelles Foto der Soulfamily

Bis vor einigen Jahren wurde dieser Gottesdienst von Pfarrer Raabe durchgeführt. Das Problem war nur, dass man seinen Predigten irgendwie nie folgen konnte – ging ab und an einfach zu sehr ins Element und man wünschte sich also eine 2. Predigt, die den eigentlichen Sinn und vorallem das Warum der ersten Predigt erklärt hätte. Gut diese 2. Predigt gabs eben nicht. Nachdem Herr Raabe dort aufgehört hatte, hatte Cäcilie Flamm dann die Durchführung der Gottesdienste übernommen. Die Dame, die bei uns schlicht Zilla genannt wurde, war nach meinem Eindruck die persönliche Assistentin des Pfarrers und die Dame, die für fast alles zuständig war. Inzwischen hat die ESG mit Herrn Michael Phillipi einen neuen Studentenpfarrer erhalten, der jetzt zusammen mit dem ESG-Team den Gottesdienst durchführt.

singen

Auf dem Bild ist nicht die Formation Soulfamily abgebildet

Man darf diesmal gespannt sein, da die Formation Soulfamily aus Freiburg als Gospelchor auftritt und natürlich einen eigenen Stil mitbringen wird. Vorgenommen mir die mal anzuhören, hatte ich immer schon und so kann man einfach mal unbelastet sich einen Eindruck verschaffen. Ich gehe von einem neuen Wind aus, da auch der Leiter Joel da Silva vom Alter her eher noch jung und dynamisch ist und sich neben seinem Beruf gerne in der Musik verwirklicht. Selbst hatte ich diese Gottesdienste immer als eher kleinere Runde, die im Chorraum gebildet wurde kennengelernt. Es wurden Stühle im Kreis aufgestellt und dann gemeinsam gefeiert. Und für die gesungenen Titel hatte es nie viel gebraucht, das Klavier aus der Ecke hatte gereicht.

Die Möglichkeit die Soulfamily kennenzulernen ist am Sonntag, den 24. Oktober ab 18:00 Uhr in der Chistuskirche in der Turnseestraße (Wiehre) geboten. Wer dies aus irgendwelchen Gründen aber nicht konnte, es gibt hier ein Video, dass bei diesem Auftritt entstand.

Eine schöne Ballade, die mit sehr viel Audruck gesungen wurde und ab und mit einigen souligen Harmonien erwänzt war. Mit einem schönen Solos des Chorleiters selbst wurde dieser Titel begonnen.

Anschließend wurde in den Räumlichkeiten der ESG meistens ein Essen zubereitet und die Erstsemestler dazu eingeladen. Soetwas bietet natürlich immer die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen, mal zu chillen und einen netten Abend zu haben.

Soulfamily, die neue Soul- und Gospelformation aus Freiburg gab Konzert in Hessen

Sunday, July 25th, 2010

Soulfamily Relativ frisch präsentiert sich die Soulfamily, eine Formation aus Freiburg, die sich auf Soul und Gospel spezialisiert ist mit eigener Website seit Juni 2010 auch im Internet präsent. Gründer dieser Formation ist Joel da Silva, der auch etwa seit Herbst 2009 im Tenor des Freiburg Gospel Choirs mitsingt. Gleich ins Auge fallen mir bekannte Gesichter von Kolleginnen aus dem Alt. Joel komponiert auch selbst und hatte einen kleinen Musikgeschmack schon versucht unserem Carsten vorzuspielen.

Am 10. Juli 2010 gab die Formation ein Konzert in der Adventsgemeinde von Darmstadt mit Special Guests, die aus Brasilien, Russland und den USA kommen. Der Eintritt war frei gewesen.

Homepage von Soulfamily: soulfamily.blog.de