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Donald Lawrence – Hintergründe zum Song Giants

Wednesday, March 6th, 2019

Bei Donald Lawrence handelt es sich um einen amerikanische  Komponisten, der 1961 in Charlotte im US-Bundesstaat Northcarolina geboren wurde. In Cincinneti am Conversatorim studierte er Musik und erwarb den Bachelor for Fine Arts Degree für Musik. Während seines Studiums war er in einer Baptistengemeinde in Cincinetti musikalischer Verantwortlicher. Zwischenzeitlich erhielt er mehrere Grammies und Gewinner eines Stella Award. Er arbeitete u. a. neben Kirk Franklin, Donnie McClurkin sowie Karen Clark-Sheared (ein Teil der Clark-Sisters) zusammen. Er war musikalischer Direktor von Stephanie Mills und auch Songwriter für die Clark-Schwestern.

Riesen sterben,
Je größer sie sind, desto härter fallen sie.

Riesen, sie sterben,
Spazieren Sie einfach um die Jericho-Mauer herum.

Jetzt kommen wir in Deinem Namen
Und wir stehen auf Deinem Wort,
Was im Himmel gelockert wird,
Wird auf der Erde gelockert.

Jetzt kommen wir in Deinem Namen
Und wir stehen auf Deinem Wort,
Was im Himmel gelockert wird,
Wird auf Erden gelockert;
Lasst Gott aufstehen, Riese, sterben.

[Brücke:]
Euer Lob wird euch den stärksten Rückhalt bringen.
Wenn du betest, wirst du Wunder sehen.
Einfach beten, wenn es unmöglich erscheint
Und der König der Herrlichkeit wird seine Herrlichkeit zeigen.
Lasst Gott aufstehen, Riese, sterben.

[Chor]

[Vamp 1:]
Wenn du lobst,
Wenn du lobst,
Wenn du lobst,
Sie müssen runterkommen.

[Vamp 2:]
Wenn du anbetest,
Wenn du anbetest,
Wenn du anbetest,
Sie müssen runterkommen.

[Vamp 3:]
Wenn du schreist,
(Einfach) Nur schreien.
Wenn du schreist,
Sie müssen runterkommen.

[Vamp 4:]
Sie müssen runterkommen.

[Ende:]
Lasst Gott aufstehen, Riesen sterben.

Riesen sterben – da wird man sich erst mal sagen “ok, ja – Menschen sterben irgendwann auch, Tiere werden gefressen oder sie starben einfach und Pflanzen verwelken dann einfach, wo ist das Problem”. Dann wird man sich vielleicht fragen, warum beginnt der Komponist damit “Riesen sterben” also müssen für ihn mal Riesen da gewesen sein. Die Verbindung liegt nahe, dass es für ihn mal Riesen auf der Erde gab. Und auch in der Bibel, Moses 6, Kapitel 1 bis 6 ist was von Riesen auf der Erde geschrieben. Theologisch wird es im Bibelstudium, genau lesen erklärt.

Ein Bezug auf die zweite Zeile beleuchtet hier vielleicht  obiges Video. Hier wird auch von gefallenen Engeln geredet und von der Nephilim, was übersetzt für Riesen steht. In weiterem Zusammenhang wird allerdings auch von Dämonen gesprochen und Wesen vor denen man damals Angst hatte.

Josuah soll der Nachfolger von Moses sein und damals die Israeliten von Ägypten in das gelobte Land Kanaan, das heute im Staat Israel liegt geführt haben. Der Name ist hebräisch und steht für Retter, Rettung aber auch Hilfe. Wenn jetzt Menschen von einem Retter um etwas herumspazieren, dann haben diese dabei meist keine Angst mehr, da sie im festen Glauben sind, demjenigen, dem sie folgen weis schon was er tut und es wird etwas Gutes sein.

Allerdings warum sind die Mauern von Jericho eingestützt. Was könnte dahinter stecken “Jetzt kommnen wir in Deinem Namen”. Eigentlich kann das für Zweierlei stehen. Zum einen für das Böse, denn Allmachtdedanken oder einfach nur das Streben nach Macht. Zum Anderen allerdings, dass man sich einer Unterdrückung oder auch Politikbestrebungen entgegenstellt. In der Predigt “Von Menschentöchtern, Gottessöhnen und Riesen” wird genau dieses beleuchtet.

Interessant ist ein Beitrag in der Wochenzeitung “Die Zeit”, der hinterfragt warum die Mauern von Jericho eingestüzt sind. An vielen Stellen in der Bibel wird über das warum gerätselt. Eine mgögliche Erklärung, die mit dem zu tun hat worauf das Fundament lastet findet sich in dem Beitrag.

So wie es im Himmel ist, genau dieses hätten wir ganz gerne auf der Erde. Vielleicht von manchen ein Wunschdenken. Andersherum drückt es vielleicht die Herrlichkeit von Gott aus, dass er die Welt gerne in der ganzen Schönheit haben möchte. Vielleicht annähernd drückt der Film “Wie im Himmel” die Gefühle der Menschen aus
Zu dem Film “Wie im Himmel” gibt es eine Predigt aus der Kirche in Altriet

Wie kann man die Zeile “Und wir stehen zu Deinem Wort” besser erklären, bei dem es um Vertrauen geht als erst einmal mit dem Gegensatz davon zu beginnen. Ich glaube einer der unbeliebtesten Personen ist Donald Trump. Rod Rosenstein hatte sich mit den Ermittlungen in der Russlandaffäre beschäftigt, für Trump offensichtlich ein Dorn im Auge. Fakt ist, dass Rod Rosenstein von Trump entlassen worden ist. Spekulationen könnten jetzt aufkommen, dass hier ein unliebsamen Kapitel, wo es um Trickserei und Manipulationen in Richtung Wahlerfolg gehen an das Tageslicht kommen könnten. Viele Menschen wollen genau diese Dinge nicht, sie möchten das Gefühl haben dass hier ehrlich mit einem umgegangen wird. Sie möchten die Dinge, die einer erreicht hat auch schätzen können. Jemanden vertraut man viel mehr, wenn man weis, dass von diesem viel Gutes ausgegangen ist. Der Wunsch wird wach, dass man an Gott festhalten kann, er es richten wird und einen vor dunklen Mächten und Dämonen beschützt.

Im Vamp 1 liegt der Schwerpunkt auf dem Lob. Da wird sich manch einer sagen, das Gott gelobt werden soll, das bekommt man ja ständig zu hören. In einer  Predigt der EFG Bad Salzungen mit dem Thema “Gott loben das ist unser Amt” stellt der Pfarrer erst einmal die Frage – “was bewirkt es in uns, wenn wir gelobt werden”. Die Antwort findet sich schnell. Man fühlt sich gut und irgendwie motiviert es einen auch. Im Umkehrschluß kann man da nicht sagen, dass Gott eine Art Wertschätzung erfährt, wenn man ihn lobt. Der Pfarrer ist überzeugt, dass in dem Gott gelobt wird auch etwas bei den Gläubigen erfolgt, in dem Moment wo sie ihn loben. Es wird eine Beziehung aufgebaut.

Die Kernbotschaft des Vamp 2 “Beten” wurde beispielsweise von Yolanda Adams in “Just a prayer” besungen. Worum es geht, steckt vielleicht in dem Titel “He is just a prayer way“, den immer wieder die Gospelchöre von Volker Dymel aufführen. Vielleicht noch extremer die Ansicht des Songwriters Pace La Shun, der den Song “Prayer will fix it“, den auch der Chicago Masschoir singt. Simpel ausgedrückt – Ein Gebet macht es schon. Vermutlich ist es auch das Vertrauen, das sich im Song “We pray” von dem schwedischen Musiker Joakim Arenius immer wiederholt – Gott hat die Kraft um alles richtig zu machen.

Bevor zum Schluß wiederholt wird “Sie müssen runterkommen” fragt man sich im 3. Vamp – warum muss man sie anbrüllen. Sind diese schwerhörig. Verstehen sie einen nur, wenn man schreien muß. Vielleicht erst einmal die Frage, warum schreien Menschen eigentlich, wenn sie wütend sind. Mahadma Ghandi hatte es mal so definiert “Man möchte gerne unerfüllten Bedürfnissen lauthals Gehör verschaffen”. Interessant ist vielleicht das Fazit, wenn man den Beitrag aus dem Link gelesen hat. “Man muss schreien, weil sich die Herzen zu weit entfernt haben und sie sich sonst nicht verstehen würden”.  Ganz anders sieht es bei einem Baby oder bei Menschen aus, die Schwierigkeiten haben sich verbal auszudrücken. Ein Baby gibt z. B. durch eine bestimmte Form des Schreiens zu verstehen das es hungrig ist. Oder aber eine Mutter versteht einen quengeligen Schrei automatisch so, dass das Baby müde ist und gerne schlafen möchte. Bezogen auf den 3. Vamp bedeutet es jedenfalls, dass man das Schreien als Hilferuf verstehen kann und praktisch Engelscharen ausgesendet werden, die einen beschützen sollen.

Bei Babies hat das Schreien allerdings einen  anderen Hintergrund, Ein Beitrag auf Mamiweb erklärt was es mit den Schreien der Babies auf sich hat. Vielleicht zusammengefasst kann man sagen, es ist ein Hilferuf vom Baby oder vielleicht aus Patientensicht “Das Baby hat geklingelt”. Da ein Baby sich noch nicht so ausdrücken kann wie ein Erwachsener schreit es einfach. Gegenüber Gott wird häufig gesagt, für ihn ist der beste Glaube der, den ein kleines Kind hat. Es nimmt die Dinge einfach so wie sie sind und hinterfragt sie wesentlich weniger als es Erwachsene tun. Aus dem Grund habe ich auch das Schreien aus Sicht eines Babys als Gesichtspunkt mit reingenommen.

Dorinda Clark-Cole Hintergründe zum Titel I’m on my way to heaven

Tuesday, July 30th, 2013

Eigentlich war ich nur auf MIDI-Files, die ich zum Gesangstraining nehmen könnte. So stieß ich auf diesen Gospel und schaute neugierig, ob es dazu vielleicht ein Video mit der Singstimme gibt.

Ich bin auf dem Weg in den Himmel, wo die Heiligen in weiß gekleidet sind
Rufe nach Ruhm, rufe nach der Herrlichkeit!
Zu diesem gelobten Land können nur Unsterbliche kommen, wo es nie die Nacht ist
Rufe nach dem ganzen Ruhm!
Refrain

O Ruhm, Halleluja!
Ich bin auf dem Weg zum Himmel,
laut nach Ruhm und Herrlichkeit rufen
O Ruhm, Halleluja!
Ich bin auf dem Weg zum Himmel,
Rufe nach Ruhm!

Ich bin auf dem Weg in den Himmel, wo die Straßen mit Gold gepflastert sind,
Rufe nach Ruhm und Herrlichkeit!
An die Stelle der vielen Villen und Herrlichkeiten noch ungeahnt
Rufe nach Ruhm!

Refrain

Ich bin auf dem Weg in den Himmel, gelobtes Land – der pure Genuss,
Rufe nach Ruhm und Herrlichkeit!
Wo die Seligen jeder Nation immer in weiß gekleidet sind
Rufe nach Ruhm!

Refrain

Ich bin auf dem Weg in den Himmel, wo ich mein Retter Gesicht sehen
Rufe nach Ruhm und Herrlichkeit!
Dort werde ich Erlösung der Geschichte erfahren, Lobpreis der rettende Gnade singe,
Rufe nach Ruhm!

Refrain

In der Bibel wird das gelobte Land mit dem Land Kanaan gleichgesetzt. Woher allerdings die Bezeichnung kommt ist bis heute unklar. Die römische Besatzung hatte die Bezeichnung ersetzt und dafür Syria eingesetzt, allerdings der heutige Staat Syrien liegt davon etwas versetzt. Heute entspricht dieser Abschnitt dem Staat Israel. Der Titel bezieht sich auf Zeit in der die Israeliten in Ägypten leben mussten und in Unterdrückung lebten. Allerdings lässt sich auch eine Analogie zu den amerikanischen Südstaaten ableiten wo früher die afrikanische Sklaven arbeiten durften. Sie verglichen das gelobte Land mit dem Staate Kanada. Viele emfanden es fast so, dass man offensichtlich nur als toter Sklave es schaffen würde in dieses gelobte Land zu kommen wo man weiß gekleidet als Engel leben darf – so sehr waren sie nämlich von den Plantagenbesitzern unterdrückt worden.

Viele der Sklaven hatten sich allerdings nicht aufgegeben und das verdeutlich auch der Satz “rufe nach Ruhm, rufe nach Herrlichkeit”. Damit möchte der Komponist sagen – bezieh Dich auf den Eigenstolz – man lebt und es gibt jemanden der an Dich glaub und der das auch schätzt was du tust.

Viele von denen, die in Unterdrückung leben glauben das im Jenseits immer etwas los ist, dass es da keine Tageszeiten gibt. Es ist da nie dunkel, sondern immer taghell und man ständig etwas erleben und vorallem zufrieden und glücklich leben.

Vielleicht eine etwas ähnliche Botschaft hat der Titel “He touch me” von der Gaither Vocal-Band. Die Sängerin Anja Lehmann hatte sich auf dem christlichen Sender “Bibel TV” dazu mal Gedanken gemacht

Sie fasst es sehr stark zusammen. Manchmal brauch es einfach diese gewisse Berührung. Der Datcher, der einem zeigt alles wird gut und es ist einfach herrlich mit dem jetzt gewordenen leben zu dürfen. Für Bill Gaither war es praktisch Jesus, der ihn berührt hatte und das er so wundervoll fand als Christ leben zu dürfen und vielleicht auch Nächstenliebe leben zu dürfen.