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Walter Hawkins – Hintergründe zum Titel Goin’ up yonder

Sunday, August 18th, 2019

Quelle: Essence.com

Hawkins der Nachname ist sicherlich durchaus bekannt. Aber das bekannte “Oh happy day” ist von seinem Bruder. Allerdings ist er der Bruder von Edwin Hawkins. Er war mit Tramaine Hawkins, auch einer bekannten Gospelsängerin die Songs wie “The potter’s house” und der Discohit “In the morning time” performt hatte.  Seine Karriere begann er im North Carolina Jugendchor der Church of God in Christ. Walter Hawkins hatte allerdings schon in den 70er Jahren den Chor seines Bruders Edwin Hawkins verlassen und seinen eigenen Chor gegründet.

Geschrieben hatte er neben dem Titel “When the battle is over” auch diesen Song “Goin’ up yonder”.

Wenn du wissen willst
Wohin ich gehe?
Wohin ich bald gehe
Wenn dich jemand fragt
Wohin ich gehe
Wohin ich bald gehe?
Ich gehe da drüben hinauf oder Ich gehe damit hinauf
Ich gehe damit hinauf
Ich gehe damit hinauf
Ich gehe damit hinauf
Um bei meinem Herrn zu sein
Ich kann den Schmerz ertragen
Die Herzschmerzen, die ihr mir bringt
Der Trost zu wissen
Ich werde bald weg sein
So wie mir Gott die Gnade erweist
Ich werde dieses Rennen laufen
Bis ich meinen Retter sehe
Angesicht zu Angesicht
So bin ich

Song urpsrünglich für eine Beerdigung bestellt gewesen. Der Song beginnt mit einer Fragestellung. Es wird davon ausgegangen, dasss jemand vermisst wird. Jemand möchte fortgehen und derjenige weis offensichtlich schon, dass er seine Reise schon recht bald antreten wird. Die Antwort wird einen vielleicht erst einmal verwundern, wenn hören muß “ja ich gehe eben nur mal eben da drüben hinauf”.  Und vielleicht noch mehr wird es ihn verwundern, wenn derjenige ihm sagt “Ach weist Du ich möchte nur bei meinem Herrn sein”. Allerdings derjenige, der dies sagt weis, dass er jetzt erlöst ist. Er ist endlich bei Gott angekommen und wurde in sein Reich aufgenommen. Es wird ihm gut gehen – jedenfalls so seine Vorstellung.

Was nun vermittelt wird ist in gewisser Weise ein Loslassen. Zum einen dass vermittelt wird – bei Gott kann man schmerzfrei leben. Zum anderen – das Leben geht weiter. Vielleicht wirst Du über den Umstand, dass Du einen geliebten Menschen verloren hast erst einmal traurig sein. Aber das musst Du nicht andauernd, sei eher dankbar dafür, dass Du diesem Menschen in Deinem Leben begegnen durftest. Wenn Du Dir vorstellt, dass es demjenigen, der gerade verstorben ist und der jetzt bei Gott ist gut geht, dann wirst Du Dich vielleicht auch getröstet fühlen. Vor allem wenn Du spürst, dass Gott auch für Dich da ist und er Dich genauso liebt, dann erfährst Du vermutlich auch Trost und fühlst Dich aufgehoben.

Derjenige, der jetzt vor Gott tritt weiß, dass Gott ihn nimmt wie er ist. Er weiß, dass Gott ihn vielleicht begrüßt “wenn ich Dein Leben mal so anschaue, gerade ein Unschuldlamm bist ja nicht, aber ich verzeihe Dir”. Bei Gott erfährt er also Gnade. Jedenfalls weiß er, dass er schon recht bald vor Gott stehen wird. Er wirkt jedenfalls entschlossen, dass er das jetzt durchzieht und dass er irgendwann vor Gott stehen wird und Gott derjenige seien wird, der ihn auch beschützt, wo er sich geborgen fühlen kann und der ihn aufnimmt und beherbergt wo er vielleicht anderswo gar nicht so leicht eine Bleibe gefunden hat.

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Es gibt viele Situationen im Leben wo man vielleicht einen Schicksalschlag erleidet. Im Volksmund spricht man dann gerne davon “Trübsal blasen”. Schon in der Bibel im Brief an die Epheser (Ephesus ist eine Provinz im Westen der Türkei) geht es um Trübsal und das dieses mit Trost ausgeglichen werden kann. In der Predigt wird gesagt – trösten das können Kinder leicht und sind mit dem Begriff auch unbefangen. Gleichzeitig wird dies beim Erwachsenen hinterfragt. Manch einer von den Erwachsenen wird vielleicht sagen ” ich stehe mit 2 festen Beinen im Leben, mich haut so schnell nichts um. Also Trost, was ist das denn?”.

Eingestehen – wir möchten gerne wertgeschätzt werden. Über ein Lob von jemand anderem freut man sich. Man freut sich über ein Kompliment – im übertragenen Sinne hat dies auch mit Trost zu tun.

Wertschätzung und das Gefühl der Anerkennung beginnt allerdings bereits im hier und jetzt. Es ist einfach ein Grundbedürfnis des Menschen gerne anerkannt zu sein. Fühlt man sich nicht anerkannt, dann ist man häufig schlecht gelaunt, grübelt nach, tendiert im schlimmsten Fall zu Depression.

Sehr interessant spricht der Launologe, Helmut Fuchs über die Abfärbung von schlechter Laune auf die Wirtschaft, auf den Umgangston in Firmen und es erschreckend zu hören, so seine Meinung, dass man alle 10 Meter auf einen Menschen mit psychischen Problemen stoßen kann. Die psychische Belastung und Stress kann sich auch auf die Lebensdauer auswirken und es ist erwiesen, dass bei Belastungen der Krankenstand auch höher ist.

Viele Gedanken zum Thema Trost hat sich die evangelische Freikirche in Hamm gemacht. Die Passage Offenbarung 21,4 mag hier interessant sein nach der vielleicht viele Afroamerikaner leben. Gott wird alle Tränen abwischen. Denn während einer Trauerfeier für einen Verstorbenen wird auch gleichzeitig Dank erwiesen. Plötzlich heißt es “Seit doch froh, dass ihr ihn oder sie kennenlernen durfted”. Er wird da wo er jetzt ist glücklich sein. Der Verstorbene wird sich vielleicht sagen “warum steht jetzt wegen ihm die Welt plötzlich still”. Das Leben geht weiter und die Welt wird sich auch weiter drehen. Lebt die Momente im Leben, die glücklich machen.

The Clark Sisters – Hintergründe zum Titel you brought the sunshine

Sunday, May 15th, 2011

Man könnte fast meinen in den 80ern in der Disco schon unbewusst auf diesen Titel getanzt zu haben, ohne zu wissen, dass dies ein Gospelsong der Clark Sisters war.

Du bildetest meinen Tag, Du tatst es auf meine Weise
Du hörtest mich immer, jedes Mal wenn ich bete
Du gabst mir Frieden, Du gabst mir Anmut
Du setztest ein Lächeln in mein Gesicht

Du holtest den Sonnenschein {Du holtest den Sonnenschein}
In meinem Leben {warf heraus die Rettungsleine}
Warf heraus die Rettungsleine (Du holtest den Sonnenschein)
Zu mein Leben sparen {warf heraus die Rettungsleine}

Seit damals habe ich Christ gekannt
Es hat gegeben solch eine Änderung in meinem Leben (Uh-huh)

Du bildeten meinen Tag, Du tatst es auf meine Weise
Du hörten mich jeden, jedes Mal wenn ich bete
Du gaben mir Frieden, Du gabst mir Anmut
Du setzten ein Lächeln nach meinem Gesicht

Du holten den Sonnenschein {Du holten den Sonnenschein}
In meinem Leben {warf heraus die Rettungsleine}
Warf heraus die Rettungsleine (Du holten den Sonnenschein)
Zu mein Leben sparen {warf heraus die Rettungsleine}

Erstaunliche Anmut, wie süß das Lied
Das speicherte ein Eindruck, der mein eigener sein könnte.

{Ich bin ein Zeuge, dass Jesus} jeder Jesus kennt
{Unterscheidet bezüglich Ihres Lebens}
{Ich bin ein Zeuge} kenne ich einen Zeuge {diesen Jesus}, jeder der dieses erfahren hat kennt Jesus
{Unterscheidet bezüglich Ihres Lebens}
{Ich bin ein Zeuge} kenne ich einen Zeuge {diesen Jesus}, jeder der dieses erfahren hat kennt Jesus
{Unterscheidet bezüglich Ihres Lebens}

Ich einmal war, aber jetzt bin ich verloren und wieder gefunden
Aber jetzt, aber jetzt sehe ich
Oh yeah yeah
Mmm, hmm, mmm, hmm

Du bildeten, Du bildetest meinen Tag (Du holten den Sonnenschein)
Du kamen, Du kamen meine Weise (danke, Jesus, warf heraus die Rettungsleine)
Du bildeten, Du bildetest meinen Tag (danke, Jesus, mmm, hmm, danke, Jesus)
Du tatst es,  Du tatst es auf meine Weise (danke, Jesus, danke, Jesus, mmm, hmm)

In diesem Titel dankt man Jesus, dass er einen aufgerichtet hast. Bereits in der zweiten Zeile wird davon gesprochen, dass Jesus einem Frieden gibt. Es kann damit angenommen werden, dass sich hier ein Sklave bedanken möchte, dass ihm die Flucht nach Kanada gelungen ist. Aktuell könnte manch einer denken, dass durch die Tötung von Osama bin Laden einem jetzt Frieden gegeben wurde. Man möchte vielleicht Obama und den Navy Seals danken, dass diese den Auftrag ausgeführt hatten. Vorallem dadurch, dass Jesus oder Gott für einen da war hat man endlich geschafft wieder glücklich zu sein und man kann sich wieder über die verschiedensten Dinge freuen.

Schnell ist es im Leben mal vorgekommen, dass man sich verrennt. Sei es, dass man in eine Abofalle geraten ist und sich durch permanente Zahlungen geknebelt fühlt. Sei es, dass man einen Streit mit seinen Nachbarn hat. Es ist immer schön, wenn man weis, dass Jesus da ist und einem auch die Hand reicht, wenn man kurz vor dem Abgrund steht und man das Gefühl hat, gleich stürzt man da hinunter und zerschmettert womöglich. Man denkt irgendwie über das Lied nach und fühlt sich angesprochen.

Der Komponist dieses Titelt äußert sich damit, dass er es bezeugen kann, dass er Jesus kennt und er ist überzeugt, dass jeder Jesus kennt oder zumindest kennen sollte. Und es macht für ihn einen Unterschied, ob man mit dem Wissen, dass es Jesus gibt und man damit lebt oder ob man einfach so vor sich hinlebt, wenn es gut läuft, dann läuft es gut und wenn es schlecht läuft, dann ist man dazu bestimmt, dass das Leben es mit einem nicht gut will. Letzteres mist meiner Ansicht nach das dahinvegetieren.

Man hatte zuvor auch das Gefühl von sich gehabt, dass man dahinvegetiert hatte. Letzt aber, da ich Jesus begegnet war und er mir den richtigen Weg gezeigt hat fühle ich mich glücklich. Und vorallem habe ich begriffen wie gut dieser Schritt für mich war und wie ich mit wacheren Augen durchs Leben gehe. Einfach ein geiles Gefühl.

Bishop Larry D. Trotter – Hintergründe zum Titel “It’s only a test”

Monday, October 11th, 2010

Schon vor ein paar Jahren hatten wir einen Titel von Larry D. Trotter zum Jahreskonzert einstudiert und uns auf der Sommerfreizeit einen abgequält das mp3 wegen dem Text durchzuhören. Es gab zu dem Titel schlicht keine Lyrik im Internet, die es einem leichter gemacht hätte.

Bei dem Video ist es ganz angenehm, es liefert die Lyrik gleich mit.

Es ist nur ein Test, den Du durchmachst,
er wird wird bald real werden.
Beware Deinen Glauben; gebe nicht auf, da es nur ein Test ist.

Vers 1:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er wird nicht ewig dauern. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Sei stark, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und verwirkliche es. Verstehe, dass es nur ein Test ist, den Du durchmachst.

Chor

Vers 2:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er dauert nicht ewig. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Halt durch, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und denk drann, es ist nur ein Test, den Du durchmachst.

Chor

Vamp 1:
Sopran:
Bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Alte:
Egal was Du durchmachst, gebe nicht auf, es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Tenor:
Halte an, sei stark,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 2 (alle):
Halte an, sei stark.
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 3:
Es ist nur ein Test.

Ende:
Es ist nur ein Test.

Vielleicht kurz zu den Stimmen. Im amerikanischen Gospel ist eine Bass-Stimme unüblich. Es gibt lediglich Sopran, Alt und die Männerstimmen. Von daher also nur eine Tenorstimme. Mag sein, dass sich einige nämlich gewundert haben. Ein vierstimmiges Singen ist eher mitteleuropäisch.

Den Inhalt dieses Titels kann man so verstehen, dass Gott feststellen möchte wie stark man an ihn glaubt. Dafür gibt es aber keine Benotung und Gott sagt auch keine, dass er die Voraussetzung nicht erfüllt, um von ihm weiter unterstützt zu werden. Ganz im Gegenteil er schaut wie weit man im Leben selbst zurecht kommt und was man von ihm an Unterstützung benötigt. Der Gläubige soll hierbei ermuntert werden den Test durchzumachen, auch wenn er meint, dass er ihn vielleicht überfordert, er nicht all die gestellten Aufgaben bewältigen kann. Aber es ist kein Einstellungstest sondern eine einfache Prüfung, die Ansatzpunkte zur Förderung geben soll. Der Test selbst ist zeitlich begrenzt und es ist nicht vorgesehen diesen ständig zu wiederholen. Im Titel kommt auch nicht vor, dass dieser Test unbedingt von Gott gestellt sein muss. Es kann sogar ein Test sein, den man sich selbst stellt. Vielleicht eine Selbsterfahrung, um zu sehen wie stark man im Glauben ist. Und gerade diese Selbsterfahrung wollten viele Priester in der Zeit um Jesus machen. Sie sind in die Wüste gegangen, um ärmliche und fast existenzbedrohende Verhältnisse zu haben. Vor allem die Einsamkeit und auch, dass sie von anderen Dingen nicht abgelenkt werden. Dort in der Wüste prüften sie sich selbst, ob sie schwach werden oder ob sie in der Lage sind durchzuhalten und daran zu glauben das sie vom Tod verschont werden und neue Kraft für ihr weiteres Leben erhalten.