Posts Tagged ‘Liebe Gottes’

Jackie Wilson – Hintergründe zum Titel Higher and Higher

Monday, January 2nd, 2012

So richtig kann man es sich nicht vorstellen, dass der Titel als Soulnummer in den Jahren von 1960 gespielt wurde. Ein großes Comeback feierte der Titel allerdings in Gostbusters 2 als die Geisterjäger diesen Song von der wandernden Freiheitsstatue aus laufen ließen, um gegen Schleim, der mit Bösem gefüllt war anzukämpfen.

Deine Liebe erhebt mich – Hebe mich noch höher
Wie ich vorher noch nie erhoben war – vorher bereits erhoben sein
Mach weiter – Yeah
Stille Deine Sehnsucht – Erfülle meine Wünsche

Refrain:
Deine Liebe erhebt mich und hebt mich immer noch hoch
Hebt mich höher, höher und höher
Deine Liebe erhebt mich und hebt mich immer noch hoch
Hebt mich höher, höher und höher

Vers2
Einst war mein Herz zerstört, ich fühlte mich down
Unzufriedenheit war mein bester Freund
Aber als Du kamst war es von nun an getrennt
Und Du weisst er war es nicht
Der sein Gesicht erneut zeigte

Die Botschaft des Songs passt meiner Meinung nach nahezu 1:1 zu folgender Szene im Gostbusterfilm

In dem Film wird deutlich was positive Gedanken und ein Gospel, der die ganze Freude ausdrückt bewirken kann. Es geht um die unglaubliche Liebe, die Gott einem von uns schenkt. Und derjenige spürt auch die Liebe und will immer mehr davon haben. Er beschreibt es, die Liebe Gottes hebt ihn hoch und dadurch kommt er Gott immer ein Stückchen näher. Wie in vielen Gospeln ist es nicht automatisch so, dass man von Geburt an geimpft ist, dass Gott einen liebt und man entsprechend stark im Glauben ist und praktisch Gott einfach liebt, weil dies mehr oder minder ein Instinkt ist. Da der Mensch ja in der Lage ist über viele Dinge nachzudenken soll er dies ja auch bewusst, immerhin hat er auch die Fähigkeit Entscheidungen zu treffen.

Judy Bailey hat es in einem Interview auf den christlichen Sender Bibel.TV sehr gut ausgedrückt

Das Thema des Interviews war “Ready to fly”, was im Prinzip zu der Botschaft dieses Gospels passt. Sie berschreibt gleich in ihrem ersten Satz, dass sie immer noch staunt, dass sie jetzt da steht wo sie steht und vorallem immer wieder die verblüffende Erkenntnis Gott befindet sich in ihrem Leben und er möchte auch was mit ihr machen. Was vielleicht auch eine weitere Botschaft in dem Song ist, gerade wenn man die zweite Strophe sich ansieht ist, dass man Gott immer vertrauen kann, auch wenn man das warum im ersten Moment gar nicht richtig versteht.

Calvin Bridges – Hintergründe zum Titel For god so loved the world

Sunday, October 30th, 2011

In dem Workshop mit Calvin Bridges in Lörrach konnte ich auch folgenden Gospel lernen

Die Version, die Video gesungen wird, entspricht allerdings nicht dem Arrangement von Calvin Bridges. Die Botschaft wird aber in etwa gleich sein.

Gott liebte die Welt so sehr, dass er ihr seinen einzigsten Sohn gab
So dass jeder, der an ihn glaubt nicht dabei umkommen sollte.
Er dabei nicht umkommen sollte, aber ewiges Leben erhalten sollte.

Welche Art und Weise unser Vater uns liebt, er hat sie uns gegeben.
Wir sollten dabei angesprochen werden durch den Sohn des allerhöchsten Gottes.
Was wurde mit uns getan, dass wir die Einzigsten sein sollten, die solch eine Belohnung erhalten, einfach nur weil wir Gott lieben.

Gott liebte die Welt so sehr, dass er ihr seinen einzigsten Sohn gab
So dass jeder, der an ihn glaubt nicht dabei umkommen sollte.
Er dabei nicht umkommen sollte, aber ewiges Leben erhalten sollte.

Welche Art und Weise unser Vater uns liebt, er hat sie uns gegeben.
Wir sollten dabei angesprochen werden durch den Sohn des allerhöchsten Gottes.
Was wurde mit uns getan, dass wir die Einzigsten sein sollten, die solch eine Belohnung erhalten, einfach nur weil wir Gott lieben.
Dafür, dass wir nicht nicht umkommen aber ewiges Leben erhalten

Vamp:
Ewiges, ewiges, ewiges Leben

Wer immer an ihn glaubt

Vamp:
Soll nicht umkommen

soll nicht umkommen, aber ewiges Leben erhalten

Der Inhalt des Titels knüpft an das Johannesevangelium Kapitel 3:16 an.
Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Zu dieser Bibelstelle habe ich folgenden Link Pedigttext zu einer Göttinger Christvesper auf eine Predigt gefunden. Aber nicht nur bei Johannes wird auf dieses Ereignis eingegangen. Auch in Römer 5:8, Römer 8:32 und bereits im ersten Kapitel des Johannesevanglium wird auf die Liebe Gottes und die in Erscheinungtretung von Jesus eingegangen. In dem Kapiteln der Römer wird das auch mit dem Tod Jesu am Kreuz verbunden. Heisst also, Gott hat die Menschheit so geliebt, dass Jesus praktisch dafür auch sterben musste.

In der Predigt hinterfragt sich der Pfarrer und stellt fest, dass der Mensch doch alles tut, um geliebt zu werden. Ich betrachte das ein bisschen anders und erkenne in dieser Liebe auch soetwas wie Anerkennung erhalten. Jeder Mensch hat es gerne, wenn er von anderen geachtet und geschätzt wird. Schon Abraham Maslow hat die Anerkennung als ein soziales Bedürfnisses des Menschen erkannt und dies ziemlich unmittelbar unter die letzte Stufe, die Selbstverwirklichung platziert. Und gäb es die Anerkennung überhaupt nicht, so hätte man auch nicht behaupten können, dass die afrikanischen Sklaven, die nach Südamerika eingeführt wurden, um dort auf Plantagen zu arbeiten von deren Besitzern unterdrückt wurden und als ungeordnete Menschen angesehen wurden.

Manuel Seibel hatte ich in einem Bibelkommentar gemacht und hier vorallem die Einzigartigkeit des Menschen vervorgehoben, die Gott offensichtlich so fasziniert. Hier meint Manuel Seibel, dass der Mensch offensichtlich für Gott wertvoll ist. Diese Frage stellte sich auch der christliche Sender Bibel-TV und führte in seiner Sendereihe “Das Gespräch” ein Interview

Hans-Christian Jochimsen – Hintergründe zum Titel Deeper that (the ocean)

Friday, May 20th, 2011

Den Titel hatte ich neu auf dem Gospelkirchentag in Karlsruhe gelernt. In diesem Jahr (2011) war er für mich eine Wiederholung bei dem Projektchor des Gospelchors St. Josef gewesen. Da ich finde, dass der Titel durchaus wuppt und zum anderen auch nicht all zu schwer zu lernen ist, hatte ich ihn bei den Liederwünschen, die man abgeben konnte auch entsprechend vorgeschlagen.

Wie kann ich es Dir erzählen. Wie kann ich es erreichen, dass Du es siehst.
Gerade, weil Du so wichtig für mich bist – Lass mich das erklären, Lass mich das definieren. Du meinst, dass die Welt für mich da ist.

Tiefer (auch im Sinne von weiter) als der Ocean, höher als der Himmel. Viel mehr als der Sonnenschein ist meine Liebe für Dich.
Tiefer (im Sinne von weiter) als der Ocean, höher als der Himmel. Das ist warum ich Dich so liebe.

Wie kannst Du das bezweifeln? Wie kannst Du Dich darüber wundern? Wenn ich Dich wirklich liebe, wenn ich mich wirklich sorge. Lass es mich erklären.

Hans Christian Jochimsen beschreibt es in seinem Video wie es zu dem Titel gekommen ist. Es ist ein Song von Gott an ihn. Er beschreibt wie sehr Gott einen liebt. Wenn man die Liebe in Entfernung ausdrücken wollte, dann reicht es nicht aus, dass die Ozeane teilweise Kilometer tief sind, auch wenn Du zieg Meilen mit dem Schiff einen Ocean bereits befahren hast, Du hast immer noch nicht die Distanz zurückgelegt wie sehr man geliebt wird. Auch reicht der unendliches Raum des Weltalls nicht aus, um die Liebe Gottes beschreiben zu können. Selbst der Sonnenschein, der alles erhellt und Lebenssubstanz für Pflanzen, Tiere und uns selbst ist. Gott möchte gerne, dass die ganze Welt für den Menschen da ist, nur der Mensch sollte das beste daraus machen. Vorallem nicht kaputtmachen, denn dazu wäre er auch in der Lage.

Hans Christian Jochimsen erzählt weiter, dass wie er die Liebe Gottes beschreibt er durch das Lesen der Bibel erfahren hat und auch selbst entsprechende Erfahrungen machen konnte. Vermutlich erinnert er sich da an die Schöpfungsgeschichte und es wird in der Bibel gesagt, dass Gott den Menschen nach seinen Vorstellungen erschuf und man es so betrachten könnte, dass jeder Mensch eine Kopie von Gott sei. Der christliche Sender Bibel-TV hat in seiner Sendereihe “Das Gespräch” ein entsprechendes Interview geführt.

In dem Video kommst das Wachsen sehr zur Sprache. Und zwar Wachsen im Sinne, dass sich die Welt und die Menschheit entwickelt. Und ich kann mir vorstellen, dass die Detailliebe auch daran liegt, dass kein Standbild produziert wurde sondern Gott es liebt, dass aus der Ausgangssituation sich nun etwas entwickeln wird. Das kann man wie ein Pflanzensamen betrachten aus dem eine Pflanze, vielleicht sogar große Pflanze wird und die kurz vor ihrem Ableben Nachkommen produziert und ein stückweit selbst kopiert, allerdings jedes Exemplar wiederum ein Individuum ist. Was vielleicht in dem Video möglicherweise noch unbeantwortet geblieben ist, ist die Tatsache was Hans Christian Jochimsen an Erfahrungen im christlichen Glauben gemacht hat und was möglicherweise der Auslöser war den Titel “Deeper than” zu komponieren. Ich finde hier das folgende Video sehr anschaulich

Ich kann mir hier vorstellen, dass Jochimsen vielleicht auch erstmal Halt gesucht hatte und ihm vielleicht auch in Gesprächen gezeigt wurde, dass es durchaus Christen gibt mit denen man reden kann und die einem weiterhelfen. In dem Video war dies offensichtlich die Begegnung eines ägyptischen Studenten mit koptischem Glauben, der plötzlich die SMD, die Studentenmission Deutschland eine deutschlandweit christliche Bewegung, die sich an Studenten wendet und ihnen die Möglichkeit bietet sich über christliche Themen auszutauschen. Da ich etwa 1 Jahr lang selbst mich mal in einer solchen Gruppe in Würzburg befand (rein aus Interesse und um Anschluss zu finden) kann man den Missionsauftrag nicht unbedingt vordergründig sehen, obwohl manch einer vielleicht frommer ist und andere den christlichen Glauben weniger stark ausleben. Jedenfalls war es für diesen Studenten erstaunlich, dass hier die Nächstenliebe gelebt wurde und man ihm Hilfe anbot oder einfach nur die Möglichkeit sich auszutauschen oder über Probleme reden zu können.

Joakim Arenius – Hintergründe zum Titel ‘we pray (in the morning)’

Tuesday, March 22nd, 2011

Offensichtlich ist Joakim Arenius überzeugt, beten kann man nahezu 24 Stunden am Tag. Gut das ist natürlich übertrieben, es reicht wenn man morgens und abends betet. Ich vermute mal, dass einige Sänger des Gospelchors St. Josef, Rheinfelden, die den Gospelkirchentag 2008 in Hannover besucht hatten, den Titel mit in den Chor gebracht hatten.

Wir beten am Morgen und
Wir beten in der Nacht
Da Gott die Kraft hat, um alles richtig zu machen

Er tat es für mich
Er tut es für Dich
Und all die Dinge hat er für Dich getan.

Wir beten am Morgen und
Wir beten in der Nacht
Da Gott die Kraft hat, um alles richtig zu machen

Ich meinte einen Berg zu sehen wo ich ihn finden kann
Ich stieg den Berg rauf, aber er durchquerte meine Erinnerung
Was hast Du getan – ich hab gebetet

Wir beten am Morgen und
Wir beten in der Nacht
Da Gott die Kraft hat, um alles richtig zu machen

Er tat es für mich
Er tut es für Dich
Und all die Dinge hat er für Dich getan.

Nach meinem Gefühl ist das wohl eine moderne Kurzfassung als Moses auf den Berg Sinai stieg, um dort die 10 Gebote zu empfangen. Das betrifft vorallem den Mittelteil. In dem Hauptpart wird vorallem zum Ausdruck gebracht, dass wir eigentlich unendlich dankbar Gott sein können. Er tut einfach Gutes. Und die Dinge tut er nicht blos für mich selbst, sondern auch Du kommst in den Genuß. Im Endeffekt kommt hier zur Geltung, dass Gottes Liebe unendlich groß ist und er eben einem immer nur zeigen möchte, dass man ihm etwas bedeutet und er einen dafür auch belohnen möchte. Hans Christian Jochimsen hat die große Liebe Gottes in dem Titel “Deeper than”.

Hans Christian erklärt es selbst in seinem Video ganz gut. Als ich nach einigen Tagen endlich mal Noten dazu bekommen hatte (ja nach Jahren erstaunlicherweise) mich mit dem Text beschäftigt hatte meinte ich irgendwie einen Bezug zu finden, dass es auch für ihn nur ein Gebet weit entfernt ist. Volker drückte es in dem Titel von Joyful Gospel so aus “He’s just a prayer away“.

Wie Johannes der Täufer und andere Geistliche zu Zeiten Jesus sind immer wieder in die Wüste gegangen und damit in die Abgeschiedenheit, um ihren Glauben zu festigen. Es stellt sich von daher schnell die Frage, warum suchen wir Wallfahrtskirchen auf und warum wird vielleicht auch ein Berg mit einem gewissen Hintergrund bestiegen. Hier habe ich einen interessanten Vortrag von Ruth Lapide gefunden, die auch sehr häufig in der Bibel-TV-Sendereihe “Das Gespräch” auftritt.

Revelation – Hintergründe zum Titel “I knew you were waiting”

Monday, January 10th, 2011

Bei diesem Titel fühlte ich mich gleich an die Duettversion von George Michael und Aretha Franklin erinnert, die Ende der 80er Jahre mal eine angesagte Disconummer war. Ich war sehr überrascht als ich las, dass dieser Titel zu den Titeln gehört, die beim Workshop “Gospel und Wellness” in 2011 einstudiert wird.

Wenn ich die Übersetzung überfliege, Volker übersetzt nämlich seine Liedtexte immer, hat man den Eindruck, dass ein Soldat von seiner Arbeit erzählt. Allerdings ist hier der Soldat nur ein Beispiel, es kann jeder damit gemeint sein und es einfach um die Meisterung eines Krisenmomentes geht.

Wie ein Krieger, der kämpft und den Kampf gewinnt.
Ich kenne den Geschmack des Sieges.
Auch wenn ich durch dunkle Nächte ging, von Schatten verschlungen wurde
war ich emotional verkrüppelt.
Irgendwie schaffte ich es doch durch den Kummer
Ja, es gelang mir, ich entkam
Ich fand meinen Weg aus der Dunkelheit
Hielt an meinem Glauben fest – Ja ich weiß
Hielt an meinem Glauben fest.

Wenn der Fluss auch tief war, ich geriet nicht ins wanken.
Wenn der Berg auch hoch war, ich glaubte trotzdem.
Wenn das Tal auch tief war, es hielt mich nicht auf, nein, nein
Ich weiß, Du hast gewartet
Ich weiß, Du hast auf mich gewartet

Mit unendlicher Sehnsucht suchte ich weiter
Sicher, dass unsere Blicke sich irgendwann treffen würden
So wie die Brücke in Flammen steht
So ist der Schmerz vorbei, eine Berührung von Dir befreit mich
Nein, ich werde nicht zurückblicken
Wenn ich an all diese Enttäuschungen denke
Ich lache nur – ich weiß das tust Du

So wurden wir also durch das Schicksal zusammen geführt
Ich weiß, dass unsere Liebe vorher bestimmt war
Ich wusste Du wartest, ich wusste Du wartest
Ich wusste Du wartest, ich wusste Du wartest auf mich

Im ersten Teil des Songs geht es vorallem darum, was derjenige aktiv betrieben hat, um seine derzeitige Lebenskrise anzugehen. Er hatte tapfer einen Kampf mit sich selbst geführt und hatte genugend Selbstbewusstsein sich zu sagen, dass er dies meistern wird, dass er als Sieger da rauskommt. Im zweiten Teil wird mehr auf die emotionale Ebene eingegangen und erwähnt, dass er sich dem Kampf vorallem aus der Sehnsucht heraus geführt hatte. Und die Berührung durch den Herrn (der wohl mit Dich gemeint ist) war der Auslöser, dass man vom Sieg überzeugt war und jetzt auch fest überzeugt ist, dass dieser Anstupser nötig war um das gewisse Bewußtsein zu erlangen. Man ist jetzt überzeugt davon dass man die gewisse Liebe finden musste und man wusste es wurde auf einen gewartet. Bei dem Fluss, der im Song vorkommt kann es entweder der Missisippi sein, den die Sklaven von damals häufig durchquert haben oder wenn man es biblisch betrachtet der Jordan als Grenzfluss zwischen Israel und Jordanien.

Donnie McClurkin – Hintergründe zum Titel “I call you faithful”

Friday, January 7th, 2011

Ich hatte diesen Titel im Frühjahr 2008 aufgenommen gehabt und wusste relativ schnell, dass dieser dem Chorleiter gefallen hatte, er allerdings ihn nicht als Einzelstück nehmen wollte.

Ich rufe Dich heilig
Dein Name ist heilig
Du bist zu mir so heilig!
Ich rufe Dich heilig
Herr, Du bist heilig
Heilig bist Du
und heilig bist Du. (Wiederholung 2X)
Yeah! (8mal)

(Der obige Part wird wiederholt mit untenstehenden Einsätzen)
Zuverlässig / Zuverlässiger
Heiler
Retter
Angemessen bzw. Angemessener
Alles das (Du bist alle das zu mir gewesen)

Yeah (ununterbrochen bis zum Fadeout oder ein Reprise begonnen wird)


Bei dem Titel handelt es sich an ein Dankeslied an Gott. Er war immer für einen da gewesen. In vielen Gospeln ist auch hier immer die Rede, wenn man Dich gerufen hatte, dann warst Du für einen Da. Hier wird die große Güte und auch die Liebe Gottes an die Menschen angesprochen. Auch wenn man den größten Blödsinn macht, vielleicht auch ein Schwerverbrecher war – Gott verzeiht in extrem vielen Fällen und hat einen trotzdem lieb. In der zweiten Wiederholung wird Bezug auf die Heilungen von Blinden und Gehbehinderten durch Jesus eingegangen. Für die damaligen Leute war es ein Phänomen, dass ein Blinder mit dem damaligen Stand der Medizin plötzlich wieder sehen konnte oder ein Lahmer wieder gehen konnte. Mag sein, dass sich der Lahme vielleicht auch nur etwas gebrochen hatte. Die heutige Operationstechnik, in dem häufig Schrauben im Knochen versenkt werden oder Absplitterungen mit Platten fixiert werden gab es damals noch nicht. Allenfalls provisorische Schienen aus Holz, die ans Bein angebunden wurden wird es gegeben haben.

Bei der Wiederholung mit Retter wird vermutlich Bezug auf Moses genommen worden sein. Gerne wird hier die Heimführung der Israeliten aus Ägypten mit Durchschreitung des Roten Meeres genommen. Auch in der damaligen Zeit wurden immer wieder Dürrekatastrophen und auch Heuschreckenplagen erwähnt. Hier dankt man Gott, dass man diese Katastrophen gesund überleben konnte.

Der christliche Sender Bibel.TV hat in seiner Sendereihe “Das Gespräch” und hier mit dem Musiker Lothar Kosse ein Interview zum Thema Gottfaktor im Worshop oder auf Deutsch Lobpreis geführt. Es ist interessant hierbei zu erfahren, dass bereits im alten Testament erwähnt wird, dass man bereits damals Gott in Form von Lieder angebetet hat. Inzwischen hat sich der Worship weiterentwickelt. Das Video zeigt einen Ausschnitt aus dem Interview.

Dorinda Clark Cole – Hintergründe zum Titel “So many times”

Thursday, December 23rd, 2010

Einmal gelernt, allerdings noch nie wirklich aufgeführt. Allerdings wieder mal ein Titel bei dem alles in einem zuckt.

So viele Mal benötigte ich Dich.
So viele Male kamst Du schon.
So viele Male, die ich rufen musste, Du, kamst zu meiner Rettung.

Vers:
So viele Male musste ich beten.
So viele Male ebneste Du mir schon den Weg.
So viele Male musste ich schreien und Du kamst zu meiner Rettung.

Chor

Brücke:
Du warst da.
Du warst da.
Du warst da.
Du warst da.

(Wenn Durcheinander mich komplett umgibt),
(verliesst Du mich, aber Du fandst mich);
Du kamst zu meiner Rettung.

Chor 2:
So viele Male,
so viele Male,
so viele Male kamst Du zu meiner Rettung.

Vamp 1:
Ich vergesse Dich nie,
Ich vergesse Dich nie.

Vamp 2:
Ich kann es nicht vergessen.

Vamp 3:
Vergiss es nie.

Vamp 4:
Du solltest es nie vergessen.
(Wiederholung, wie gewünscht)

Ich soll nie…

Ende:
So viele Male musste ich schreien,
Du kamst zu meiner Rettung.

Es ist ein Dankeslied an Gott. Hans Christian Jochimsen hatte es mit der Liebe Gottes bei seinem Titel “Deeper than” mal so ausgedrückt. “Sie ist tiefer als der Ozean, sie höher als der Himmel und breiter als der Sonnenschein”. Und damit meinte er, man kann die Liebe von Gott kaum in Worten beschreiben. Dorinda Clark-Cole erzählt in ihrem Song, dass Sie immer wieder einen Rat von Gott benötigt hat, sei es wegen tatkräftiger Hilfe oder sei es nur, um einen kleinen Hinweis zu erhalten wo die ideale Richtung ist, der man folgen sollte. Und immer wenn sie diese Hilfe benötigte war Gott für sie da gewesen. Vorallem verhielt es sich so, dass Gott ihr immer half, wenn Sie sich am Abgrund meint zu befinden und eine Rettung benötigte. Und es wurde sich unheimlich drüber gefreut, dass Gott eben immer und überall für einen einfach da ist. Ein Zeichen, dass Gott den Menschen liebt und einen eben nicht im Stich lässt, sondern ihm weiterhilft, wenn dieser Hilfe benötigt.

Der christliche Sender Bibel.TV hatte in seiner Sendereihe “Das Gespräch” versucht zu erörtern, warum die Liebe Gottes unerschütterlich ist.