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Quincy Jones (Handels Messiah) – Hintergrund zum Titel For unto us a child is born

Saturday, December 15th, 2012

Eigentlich ganz passend in die Weihnachtszeit ein Titel aus dem großen Werk “Der Messias” und hier besonders dieser Titel. Ist er doch die Kernaussage des Weihnachtsfestes “Seht her für euch ist heute ein Kind geboren (und nicht irgendein)”

der farbige Produzent, der auch für Madonna, Michael Jackson, Prinz und viele andere amerikanische Popstars tätig war hatte als Vorlage die klassische Version des Messias von Händel genommen, darauf allerdings ein modernes Werk draus gemacht mit Elemten aus Rap, karribischen Klängen und das auch ein bisschen auf die Art des Blackgospels gebracht wurde.

Und der Engel sagte zu Ihnen: Fürchtet euch nicht, Ich bring Euch die Botschaft eines sehr freudigen Ereignisses, dass für alle Menschen bestimmt ist. Für Dich ist an diesem Tag in der Stadt Davids ein Erlöser geboren, welcher Christus der Herr ist. (Lukas 2:10-11)

Predigt zu Heilig Abend

Der Titel stammt direkt von Jesajah 9:6-7:

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; er heißt Wunderbar, Rat, Held, Ewig-Vater Friedefürst;

Vielleicht ist die Betrachtungsweise aus einem anderen Blickwinkel hier durchaus interessant

In der Bibel TV-Produktion “Spurensuche” wird die Bedeutung von Weihnachten mal am Beispiel von dem Weihnachtsmann, “Stille Nacht” und Lichterketten auf dem Flughafen in Tokyio genommen. Eigentlich ein Land, das mit dem Christentum überhaupt gar nichts gemeinsam hat. Und auch der Pater, der gleich zu beginn zu Wort kommt sagt eigentlich gleich, dass der Weihnachtsmann sein Feind ist, denn dieser ist wie viele Wissen eine Erfindung der Getränkefirma Coca Cola. Allerdings sagt der Pater ganz offen, dass in das eigentliche Fest was hinzugekommen ist, was eigentlich da gar nicht reingehört, jedoch schafft die Kunstfigur des Weihnachtsmann einen Anknüpfungspunkt für solche Kulturen.  Durch den Weihnachtsmann erhalten diese die Möglichkeit etwas von Jesus Christus zu erfahren.

Sehr interessant ist, dass man Frieden eigentlich mit der Geborgenheit, die die meisten Kinder bei deren Geburt begleiten. Und das ist eigentlich das wonach sich die Menschheit auch weiterhin sehnt und offensichtlich versucht man sich an dem Weihnachtsfest wieder auf dieses zu besinnen.

Bereits an vielen Stellen in der Bibel ist erwähnt, dass Gott den Frieden bringt. Dr. Josef Tkach hat sich über den Friedensfürst seine Gedanken gemacht. Über den Begriff ewiger Vater habe ich eine Ansichtserklärung der Mormonen gefunden.

Gospelchor des Basler Münster lud zur Gospelnacht ein

Monday, December 5th, 2011

Als sehr geräumige Kirche hatte ich bereits als kleiner Junge das Münster in Basel in Erinnerung, das Wahrzeichen von Basel, das auf einem Hügel direkt am Rhein auf Großbasler-Seite sich befindet. Ursprünglich war es die Bischofskirche gewesen und wurde in der Zeit zwischen 1019 und 1500 in rotem Sandstein erbaut.

Als ich von der Basler Schiffslände zum Münsterberg aufgestiegen war und oben angekommen hatten sich schon viele Besucher vor dem Münster versammelt und warteten auf dem Einlass. Der große Innenraum des Münsters wurde abgedunkelt, lediglich die violette Beleuchtung des Chorraums war im oberen Teil der Kirche zu sehen. Plötzlich hörte man Schritte, aber erst einmal weit und breit nicht zu sehen, dass sich ein Gospelchor formieren wollte. Der Gospelchor des Basler Münster hatte es sich einfach mal ganz anders gedacht und sagte sich, das Publikum wird einfach mal in die Mitte genommen.

Zu einer weiteren stimmstarken Ballade kam nun der Gospelchor des Basler Münsters zusammen und sang diesen geschlossen mit einer langsamen Bewegung im Gospelschritt nach links und rechts.

Es erinnert einen recht schnell an eine gefühlvolle Ballade von Michael Jackson “You are not alone”. Allerdings wurde der Song nicht ganz in der Melodie gesungen, wie man es vom King of Pop her kennt. Eher war es etwas souliger, aber mindestens genauso schön zu hören.

Sollten vielleicht ein paar im Publikum bei den schönen Balladen eingeschlafen sein, dann war spätestens jetzt schluss damit. Ein Klatscher in die eigenen Hände und auch mal seine Singnachbarn abklatschen. Ich glaube anschaulicher kann man den Titel “Put your hands in the hand”, allerdings ist im Song gemeint, dass man dem Herrn die Hände reicht.

Und mit genau so einem Schwung wurde auch gesungen. Da der Chor lediglich von der Ehefrau des Chorleiters am Flügel begleitet wurde, kamen die einzelnen Stimmen auch so richtig zur Geltung.

Sehr auflockernd fand ich, dass man nun mal zur Besinnung kommen konnte und den Besuchern der Gospelnacht eine Geschichte über Zwillinge erzählt wurde, die thematisch zur Weihnachtszeit passte und

Genauso aufgelockert präsentierte sich das “Reign in me“, den der Gospelchor des Münsters nun darbot. Für viele im Publik hies es im Stillen jedenfalls mitschnipsen oder zumindest mitwippen.

Ähnlich bewegt wie auf dem Video gings auch ab wie das Siyahamba dargeboten wurde. Allerdings wurde das mit 2 weiteren afrikanischen Liedern gesungen, die allerdings nicht rausgehört hatte.

Mit dem Song “Will the circle be unbroken” bewies, der Gospelchor am Münster, dass er nicht nur Blackgospel singt sonder durchaus mal Songs aus dem sogenannten Whitegospel sich dazugesellt.

Dieser Song wurde in kleinen Grüppchen gesungen, was ich auch mal eine interessante Form fand wie ein Chor auch singen kann. Gegen Ende des Titel begang sich allmählich alle Sängerinnen und Sänger zu setzen. Allerdings war das nicht auf einmal, sondern immer mal wieder setzte sich jemand aus dem Chor hin, bis zum Schluß alle saßen.

In der Zeit, die die katholische Kirche als “stille Zeit” bezeichnet ist es für viele auch ganz wichtig zueinander zu finden. Sehr passend war auch hier, dass diesmal eine Geschicht zum Thema Freundschaft erzählt wurde. Oft so ist es im Leben man hat zwar irgendwann in seinem Leben den einen oder anderen Kontakt aufgebaut, aber im Alltag kommen viele dieser Beziehungen zu Mitmenschen schnell wieder in Vergessenheit. Häufig wird einem eine richtige Freundschaft erst wieder bewusst, wenn man in eine missliche Situation geraten ist und dann der Freund einem beisteht und versucht einem tatkräftig zu helfen und das einfach so.

Mit diesem Titel zeigte der Gospelchor, dass er auch Popsongs im Repertoire hat, den ich kann mich erinnern, dass dieser Song so Ender der 80er Jahre ein durchaus in den Radiostationen oft gespielter Titel war. Ich könnte mir vorstellen, dass es die Gruppe “Tears for fears”, von ihnen stammt auch der Titel “Everybody wants to rule the world”

Natürlich hätte sich hier der Chor an der Solistin orientieren und den Spiritual ganz brav singen. Tat er aber nicht sonder man merkte wirklich, dass hier eher durch aufgewühltes Wasser geschritten wurde. Und der Maschierschritt, den sich der Gospelchor aus Basel als Choreografie überlegt hatte, unterstrich dies sogar noch

Ein richtiger Ohrwurm war der Popsong “Halleluja”, bei dem es nach meinem Gefühl egal ist, ob der mit einem großen Masschoir wie im Video von Mano Ezoh der Fall ist oder ob das nur ein Gospelchor in einer Stärke von 25. Auch hier werden einige sicherlich innerlich den Titel mitgesungen haben.

Anschließend wurde ein Mitsingmedley gesungen bestehen aus Amen und “Little light of mine”. Da man diese Gospel einfach kennt wurde auch angefangen kräftig zu klatschen und viele hatten zumindest das Amen auch mitgesungen.

Warum ist der Mitmensch plötzlich so gut drauf wo wer kurz zuvor eigentlich noch so vor sich hingedümpelt hat. Immer wieder war in der Geschichte zu hören “ja ich habe mit Gott zu Mittag gegessen”.Mag sein, dass die Geschichte im Drummherum ziemlich fiktiv ist, aber es geht was beim Mittagessen passiert ist. Man ist auf Gott getroffen. Vielleicht wurde die Geschichte auch stellvertretend für die Wundertaten von Jesus und einfach der Tatsache benutzt, dass Gott viel gutes getan hat und die Erkenntnis, das es Gott gibt auch in gewisser Weise dankbar ist und Zuversicht erlangt hat.

Fast schon etwas wie ein amerikanischer Weihnachtssong wirkte hier die “Hymn to freedom”. Aber offensichtlich auch ein recht braver song. Vielleicht wurde es ganz bewusst so gewählt, um von der Geschichte wieder einen Übergang zu den Gospeln zu finden.

Als Mitsinggospel war “Lean on me” gedacht. Da in meinem Chor der Song sogar im Repertoire enthalten ist, hatte ich ihn auch mitgesungen und direkt versucht den sogar ohne Ablesen der kurzen Lyrik so hinzubekommen. Da er von zig Interpreten schon gespielt wurde kann man eigentlich gar nicht so richtig sagen von wem der Titel eigentlich stammt. Sogar Kirk Franklin hat sich an dem Gospel schon probiert.

Dass die 25 Sängerinnen und Sänger auch rockig können wurde mit dem Titel “Creep” bewiesen, der ein gefühlvolle Rockballade ist und z. B. von Radiohead bei Rock am Ring gespielt wurde.

Der Gospel, der erst durch Withney Houston meiner Meinung nach so richtig den Durchbruch schaffte “I go to the rock” war auch Bestandteil eines Medley gewesen, was nun vom Gospelchor gesungen wurde.

Auch hier bestand die Choreografie natürlich aus Schnipsen und Klatschen. Gespannt war ich natürlich darauf wie sich denn der Chor verhalten würde, wenn die Händer wieder runtergenommen werden. Die gingen auch sehr schnell runter. Zuerst dachte ich, dass die aus Vergesslichkeit runtergeplumst waren und nicht langsam runtergeführt. Aber schnell merkte man, das war beabsichtig, denn der ganze Chor zeigte an, dass er jetzt am Schluss, erschöpft und durch die Schwere der Kopf jetzt eben schon nach vorne gefallen war.

Seit einigen Jahren läd der noch recht junge Gospelchor des Basler Münsters jeweils im Dezember zur Gospelnacht in die Hauskirche ein. Diesen Chor hatte ich durch einen glücklichen Zufall beim Gospeltagevent “Go Spell” im Zwinglihaus in Basel-Gundeldingen schon erlebt. Diesen Titel hatten sie ganz am Ende nochmals gesungen und dabei im Sitzen begonnen.

Go spell, ein ganzer Tag Gospel im Zwinglihaus im Basler Stadtteil Gundeldingen

Monday, September 26th, 2011

Das was am 17. September ein deutschlandweiter Event war, an 200 Orten sangen 200 Chöre nur ein Lied ist jetzt, am 25. September, etwas kleiner geworden, es ist nur noch 1 Location, aber immerhin 5 Chöre. Da Gospel zu übersetzen ist mit Evangelium oder die frohe Botschafft kann man das Motto vielleicht so verstehen, man wollte die Botschaft verständlicher machen und aufteilen. “Go spell” bedeutet übsersetzt nämlich buchstabieren hin oder gehe hin und zerpflücke es in einzelne Buchstaben.

Sehr verblüfft war ich natürlich zu lesen als da stand, Konzert des Gospelchor Rheinfeldens, da es offensicht zwei dieser Gospelchöre gibt und der eine zum Glück noch einen gewissen Zusatz im Namen hat. Das Zwinglihaus ist nach dem Reformator Ulrich Zwingli benannt, der zusammen mit Calvin (dessen Haus befindet sich in Allschwil) auch in der Schweiz gewirkt hatte und das dortige evangelisch-reformeirte Gemeindehaus von Gundeldingen ist.

Begonnen hatte um gleich um 9:30 Uhr der Gospelchor “The Gospel Voices”. Der Chor selbst beschrieb es auf seiner Website als Eröffnungsgottesdienst an diesem Sonntag. Es war eher als Wortgottesdienst konzipiert mit Gospelgesängen. Sehr angenehm war es, dass der Tag recht aufgelockert organisiert war und es nach dem Gottesdienst erst einmal eine Kaffeepause gab. Auf diese Weise hatte auch der Gospelchor des schweizer Rheinfelden genügend Zeit zum Einsingen und den Soundcheck gehabt wärend man mal nach draußen gehen konnte, durchatmen oder wenn man wollte den Austausch mit seinen Gospelbrüdern- und -schwestern suchen. Es war dann schon bemerkenswert Christoph Kamber, begleitet von seiner Frau wird an den Mikrofonplatz geleitet. Der Gospelchorleiter ist nämlich blind und kann seine Umwelt auch nur dank eines gut eingestellten Hörgerätes mitbekommen, da er dazu auch stark hörgeschädigt ist. Und sehr eindrucksvoll wurde der nächste Chor anmoderiert.

Vom Gospelchor des schweizer Rheinfelden ist man eher Acapellastücke gewöhnt. Gegründet wurde dieser Chor im Jahr 1992 von dem Jazzkomponisten Chester Gill, der leider 2003 gestorben war. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Christoph B. Herrmann die Leitung des Chores. Zum einen hat er ein mir etwas weniger bekannte Version des Titel “Somebody is knocking at your door” gesungen.

Zum anderen eine sehr interessante Version vom Titel “Steal away”, den wir selber im Chor singen, sowie einen etwas flotteren Accapellatitel

Noch wesentlich jünger ist der Gospelchor des Basler Münsters. Erst 2001 wurde dieser Chor vom damaligen Münsterpfarrer gegründet. Die alljährliche Gospelnacht im Münster ist für den Chor ein gewisses Must und sie stellen immer wieder fest, dass die Kirche dann total überfüllt ist. Und man merkte schon die junge Power vom Chor, da war Bewegung drinn und auch die Pianistin, die für den Tag die Chorleitung übernommen hatte hatte mit viel Pepp ihre Truppe angeführt. Neben bekannten Gospelsong wie “Lean on my” waren auch Popsongs aus den 80ern dabei gewesen.

Am jüngsten ist wohl der Gospelchor Seon aus dem Kanton Aargau, ihn gibt es erst seit 2005 und nachdem ich mal das “Über uns” gelesen hatte ist der Chor wohl spontan zusammengekommen, da der jetzige Chorleiter einfach nur angesprochen wurde, ob er Lust hätte zu Gospeln und man hätte schon einige, die gerne mit ihm zusammen gospeln würden. Diese waren auch mit kompletter Band gekommen und hatten so natürlich kräftig eingeheizt. Vielleicht auch zum Leidwesen der Sängerinnen und Sänner, den eine Sängerin aus dem Sopran hatte als wir zufällig in einer Pause zusammen an einem Tisch saßen ihr Leid geklagt, dass ihr das Schlagzeug zu laut war, sie wahnsinnig kräftig singen mussten und sich auch irgendwie heiser fühlte.

Als letztes trat der Gospelchor Colors aus Zürich, der von Roswitha Höhm geleitet wird. Immer wieder überrascht die Dame mit Einfällen, wie sie die Gospelsongs etwas aufpeppen kann. So kam sie einmal auf die Idee den Titel “Amazing grace” mit einem Dudelsackintro zu beginnen, wobei sie selbst den Dudelsack spielte. Wenn man mal das Repertoire des Chores sich anschaut, dann stellt man schnell fest, dass es norwegisch geprägt ist. Und in der Tat, Roswitha Höhm liebt die Songs des Oslo Gospel Choir und hat auch Tore W. Aas, einen weiteren Solisten vom Oslo Gospel Choir und Hans-Christian Jochimsen als Dozenten für einen gemeinsamen Workshop eingeladen. Allerdings sage ich ganz ehrlich, der Workshop hat seinen stolzen Preis.

Es war auch naheliegend, dass sie dann einen Titel von Hans-Christian Jochimsen gesungen hatten. Den Titel auf dem Video hatte ich sogar selbst beim Kickoff zum Gospelkirchentag in Karlsruhe mit Hans-Christian Jochimsen gesungen. Der Titel “Let me fly” wurde allerdings beim Masschoir gesungen, als alle Chöre zusammenstanden und von jeden Chor 2 Titel gesungen wurden.

Für mich waren viele Titel bekannt und so hatte ich den ein oder anderen gut mitsingen können. Ich fand es auch ein gewisse Ehre, dass ich von einer Sopranistin von “The Colors” beim Masschoirpart ein Zeichen bekommen hatte, dass ich mich doch zu den Sängern stellen sollte und es ihr jedenfalls auch gefallen hatte wie ordentlich ich mitgewuppt hatte. Ihren Wunsch hatte ich auch bei den beiden letzten Titeln “Heal the world” und “Rock my soul”. Und da ich es ja gewöhnt war nur nach Text zu singen und mir zur Not die Töne mal eben zu besorgen war das natürlich auch überhaupt kein Problem.

Gospelchor Rejoy begleitete Hochzeit in Oberwolfach

Tuesday, February 15th, 2011

OberwolfachRecht ruhig liegt der Luftkurort Oberwolfach im Schwarzwald mit seinen sieben Seitentälern und seinen zwei Ortsteilen. Und genau in diesem Ort sollte etwas besonderes stattfinden, eine Hochzeit, die vom Gospelchor Rejoy begleitet werden sollte. Auch einen kleinen Fluß hat Oberwolfach mit dem eher gefährlich klingenden Namen Wolf. Aber im Nachhinein eigentlich ist das Gewässer viel zu harmlos für solch einen Namen. Aber vermutlich war die oder der Wolf mit ein Beeinflusser für die Namensgebung Oberwolfach, das sich Schwarzwald befindet. Erwähnenswert sein vielleicht, dass sich an dem Ort das Besucherbergwerk Grube Clara und ein mathematisches Forschungsinstitut befindet. Auch ein Mineralien- und Mathematikmuseum befindet sich im Ort. Als Ort für die Hochzeit wurde sich die katholische Bartholomäuskirche ausgesucht, die sich am Beginn eines Seitentales befindet.
Bartholomäuskirche Oberwolfach

Zum Einzug wurde der die Ballade “My life is in your Hand” gesungen, die sich überraschend viele Brautpaare sich immer wieder zur Hochzeit wünschen. Mag sein, dass man sich hier Hoffnung für tolle Zeiten in der Ehe verspricht, immerhin ist in dem Song auch von Freude die Rede.

Direkt zum Trauungspart wurde der Song “There is none like you” gesungen. Und die Stimmung konnte hier kaum überboten werden. Ich kann mich erinnern, den Titel hatte ich selbst mal auf einem Workshop gesungen gehabt und beim Solo konnte man fast eine Gänsehaut bekommen. Es ist direkt gut vorstellbar wie es wohl der Braut gegangen sein musste als ob ihr der Bräutigam nochmal gesanglich bestätigen würde “es gibt keinen, der so ist wie Du”.

Etwas ganz besonderes hatte man sich zum Friedensgruß ausgedacht, der bei den Katholiken sehr gerne dem anderen gegeben wird. Kein Titel drückt mehr den Zusammenhalt einer Gemeinde und hier einer Hochzeitsgemeinde aus als der Titel “We are the world”.

Ende der 80er wurde dieser von USA for Afrika gesungen und es wirkten bekannte Größen wie Lionel Richie, Tina Turner, Michael Jackson, Steve Wonder und viele andere drann mit. Anlässlich der Erdbebenkatastrophe in Haiti wurde der Titel neu arrangiert. Und spontan fasste sich die ganze Hochzeitsgemeinde an den Händen, um zu verstehen zu geben – ja wir sind eine kleine Hochzeitswelt.

Aber eine Hochzeit endet eigentlich niemals ohne den gewissen Ohrwurm. Und so musste Rejoy auch diesmal den Klassiker “Oh happy day” zum Abschluss singen.