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Sarah McLachlan – Hintergründe zum Titel World on fire

Sunday, June 12th, 2011

An Pfingsten wird nicht nur die Ausschüttung des heiligen Geistes gefeiert sondern auch, dass Moses zu dieser Zeit die 10 Gebote von Gott erhalten hatte. Hier ist vorallem vom brennenden Dornbusch die Rede. Vom Feuer ist allerdings auch im neuen Testament die Rede, nämlich, dass Zungen wie Feuer waren. Da ist eigentlich ein Titel “World on fire” gar nicht mal so unpassend.

Herzen werden in diesem dunklem Zeitalter getragen
Du bist nicht in den Seiten dieser Geschichte allein
Nacht ist unter das Leben und dem Sterben gefallen
Und ich versuche, sie innen zu halten, yeah ich versuche, sie innen zu halten

[Chor]
Des Weltens Feuer und
Es ist mehr, als ich behandeln kann
Ich klopfe in das Wasser
(Ich versuche, mein Schiff zu ziehen)
Ich versuche, mehr zu holen
Mehr als ich behandeln kann
(Bringe  es auf den Tisch)
Hole mir, was ich in der Lage bin

Ich achte auf den Himmel und ich finde ein Benennen
Etwas, das ich tun kann, um diesen Moment zu ändern
Bleibe nah an mir, während der Himmel fällt
Möchten nicht allein zurückgelassen werden, möchten nicht allein sein

[Chor]

Herzen brechen, Herzen reparieren
Der Liebe Schmerzen noch
Anblicke, Zusammentreffen, Flächeabbruch
Noch gibt es Gespräch von
leeren Seelen und der Kälte
Schließt von innen her auf uns

Wir zerteilen den Schleier auf unserer Mördersonne
Laufen geradeaus weiter und auch wenn Du den Weg nur kurzfristig gehst
Mehr, die nehmen wir, kleiner, werden wir
Ein Vermögen von einem, einem weniger bedeutet.

Der Titel scheint sich aus einer Geschichte verhaus zu entwickeln, vielleicht einem Erlebnis, das mal zu früheren Zeiten gemacht wurde. Es ist vom dunklen Zeitalter die Rede. Eine Übersetzungsmaschine hatte mir schlicht Mittelalter vorgeschlagen.  Und in der Tat im Mittelalter hatte man durchaus nicht human gelebt wie man es heute tut. Da kam es durchaus mal vor, dass argumentiert wurde “hier hat einer böses angestellt, also sind wir jetzt auch böse zu ihm, hacken ihm eben mal die Hände ab” oder ähnliche Methoden wurden praktiziert. Man erinnere sich beispielsweise an den Pranger.  Aber es soll auch etwas aufmunterndes hier zur Geltung kommen, man ist nicht alleine. Die Nacht scheint etwas Negatives in der Geschichte zu haben und spannt sich hier sowohl unter das Leben als auch unter den Tod. Vielleicht weil man sich früher nachts gerne mal gefürchtet hatte, da man nicht soviel sah und sich schlecht orientieren konnte.

In der Pfingstpredigt ist vom Feuer die Rede, aus dem Zungen kommen.  Beim Brennen wird zwar durch die Flammen Leben ausgelöscht, aber es bietet danach auch wieder die Möglichkeit für neues Leben. Das Brennen kann man auch positiv betrachten. Die Welt brennt, hier kann es dafür stehen, die Menschheit ist so begeistert und “brennt” förmlich endlich kreativ zu sein und die verschiedensten Dinge machen zu können.

Allerdings die Tatsache, dass man ins Wasser klopft zeigt offensichtlich, dass man zwar gerne etwas erschaffen möchte, es einem aber nicht gelingt. Man haut seinen Nagel in eine nachgiebige Materie. Ein Nagel, den man in Wasser haut wird nie halten. Aber man hält inne und überlegt sich, was ist hier wohl an Material sinnvoll, nach welcher Methode werde ich wohl den besten Erfolg haben. Und man erkennt, man hat immer noch ein Problem, das man offenbar selbst aktuell nicht zu lösen schafft. Und man erhält die Aufforderung “sprich es aus, was Dich bedrückt, sage ganz offen wo es klemmt, denn nur so kann man Dir auch helfen”. Also einfach sein unfertiges Produkt auf den Tisch stellen und es den anderen zeigen.

In der Apostelgeschichte wird erwähnt, dass am Pfingsttag ein Brausen vom Himmel her kam. Das passt zur Zeile, man passt auf den Himmel auf und stellt fest, dass hier ein Ereignis stattfindet, das benannt werden kann. Weiter wird berichtet, dass der Himmel Zungen ausgesendet haben soll, die wie Feuer gewirkt hätten. Und hier wieder übertragen auf die Liedzeile – man stellt fest plötzlich kann man etwas, was man vorher nicht richtig konnte. Man konnte sich verständlich machen.

Die Zeile “wir zerteilen unseren Schleier auf unserer Mördersonne” lässt sich vielleicht biblisch so verstehen. Es wurde Buße getan und möglicherweise ließ man sich im Anschluß taufen wie viele es zu Pfingsten in der Damaligen Zeit getan haben. In der Apostelgeschichte ist dies in Apostel 2,37-41 zu lesen. Und man soll sich nicht fürchten, sondern einfach mal seinen inneren Schweinehund bewingen und gerade loslaufen. Mag sein, dass man nach kurzer Zeit dann auf einen anderen Weg abbiegt, aber man ist vorwärts gekommen. Bezogen auf die farbigen Sklaven auf den Baumwollplantagen in den amerikanischen Südstaaten. Wer den Mut zur Flucht gepackt hatte, hatte vielleicht es geschafft nach Kanada und in die Freiheit zu gelangen. Wer allerdings gezögert hatte und auf der Plantage geblieben war, der hatte erst einmal weiter als Sklave arbeiten müssen und auf den Bürgerkrieg hoffen.

Allerdings soll man bescheiden sein, nicht zu hohe Ansprüche stellen, denn schnell kann man da auch verlieren. Je mehr wir nehmen wollen. Je mehr wir also von anderen gemacht haben möchten, desdo weniger ist die Achtung der Anderen uns gegenüber. Man wird nicht mehr als gleichwertig betrachtet sondern als Ausbeuter. Und nicht immer muß Vermögen in geldlichem Sinne betrachtet werden. Man kann auch ein beträchtliches Vermögen besitzen, wenn man viel erfahren konnte und dadurch sein eigenes Wissen entsprechend aufbauen konnte und nun in der Lage ist das Know how und seine Erfahrungen an andere weiterzugeben.

binationales Chorprojekt Sacred Concerts zwischen Gospel-Generation, Joyfulvoices und dem Chor der ev. ref. Kirche Binningen-Bottmingen (BL)

Sunday, May 8th, 2011

Das Projekt “Sacred Concerts” von Duke Ellington war eine Idee des schweizerischen Chorleiters Dieter Wagner der evangelisch reformierten Kirche Binningen-Bottmingen und erreichte bereits im Januar 2011 den Gospelchor Gospel Generation aus Friesenheim zwischen Lahr und Offenburg. Bei Recht clever hatte es der Chor Gospelgeneration mit seiner Namensfindung gemacht, sie hatten sich gesagt, wenn schon die Sänger zwischen 11 und 50 Gospel singen, dann kann man sagen eine ganze Generation singt Gospel. Oder aber der Gospel gibt sich von der einen auf die andere Generation weiter.

Bottmingen bildet seit dem 10. Jahrhunder zusammen mit Binningen eine kirchliche Einheit. Die älteste evangelische Kirche ist die Margarethenkirche, die sich am Rande eines Bergrückens von Binningen befindet und die Besonderheit besitzt, dass sie eine Winkelkirche ist. Der Grund für die Winkelkirche liegt darin, das ihre Schiffe in einem rechten Winkel aufeinander treffen und sich genau in der Ecke der Altar befindet. Bottmingen hat inzwischen eine eigene evangelische Kirche, die im Jahr 2004 renoviert worden ist. Das Konzert wir neben Bottmingen auch noch in Frick im Kanton Aargau aufgeführt.

Es sollte etwas besonderes werden was sich Duke Ellington überlegt hatte. Wie im richtigen Gospel üblich – Noten gab es keine, die Töne konnte man als direkte Eingebung verstehen, denn sie befanden sich ausschließlich in den Köpfen der Beiligten. Eine Bigband, einen Chor und ein paar Gesangssolisten, so stellte sich Duke Ellington sein Werk “Sacred Concerts” sich vor. Rausgekommen ist eine gekonnte Fusion zwischen swingenden, rhythmischen Jazzelementen, die sich mit europäischer Kirchenmusik vereinen und ein bisschen jenweits der schwarzen Gospelmusik waren. Das Werk “Sacred Concert” resultierte aus einem Auftrag für die Einweihungsfeier der Grace Cathedral in San Francisco, bei dem die erste Version von insgesamt 3 Sacred Concerts entstand, die das Duke Ellington-Ochester mit großem Erfolg in vielen Kirchen der USA aufführten.

Am 8. Mai 2011 wurde Sacred Concerts mit gleich zwei Chören und einer Bigband zusammen aufgeführt. Dieter Wagner, der seit Juli 2002 Projektleiter für “Kirchenmusik” der reformierten Kirche Frich und seit 2007 auch Projektlei ter für populare Kirchenmusik an der refomierten Kirchengemeinde in Binningen-Bottmingen. Der Kirchenmusiker schloss nach seinem Studium in Heidelberg noch ein weiteres Studium für Gesang in Basel an. Als Konzert- und Opernsänger war er bereits an verschiedensten Orten zu erleben. Also Solistin war Nicolle Cassel engagiert worden, die 1998 hr Gesangstudium an der Musikhochschule in Dresden aufgenommen hatte und 2002 noch ein Aufbaustudium für Sologesang machte. Neben verschiedenen Auftritten trat sie als Mitglied der Bayerischen Staatsoper als Papagena in Mozarts berühmter Oper auf.

Als besonderes Gimmick war noch Andreas Jakopec mit von der Partie. Der inzwischen mehrfache schweizer Meister im Steptanz sorgte immer wieder für eine Auflockerung des Werkes und vielleicht auf für den gewissen Pusch für die große Sängerschaft. Ich hatte so den Eindruck gehabt, dass so um die 100 Sängerinnen und Sänger auf der Bühne standen.

Gesine Fünfgeld, die Schulmusik studiert hatte und in Friesenheim den Gospelchor Gospelgeneration leitet, trat erst gegen Schluss als Chorleiterin in Erscheinung. Davor stand sie recht unauffällig am linken Rand zwischen all den anderen Sängerinnen.

Praise god

Es wird an dien 150. Psalm in der Bibel erinnert. Im Hebräischen heisst dieser  הַלְלוּ יָהּ ׀ הַלְלוּ־אֵל בְּקָדְשֹׁו הַלְלוּהוּ בִּרְקִיעַ עֻזֹּו׃
Es geht darum, dass man Gott oder El in seinem Heiligtum loben soll. Das wird vermutlich der große Tempel in Jerusalem gewesen sein, an dessen Stelle sich jetzt der Felsendom befindet. Bei dem Psalm selbst gibt es verschiedene Querverweise zu Moses und andere Psalme. Bei Moses kommt die Trennung von Tag und Nacht und die zeitliche Trennung zur Sprache.

Halleluja! Lobet den Herrn in seinem Heiligtum; lobet ihn in der Feste seiner Macht!
Lobet ihn in seinen Taten; lobet ihn in seiner großen Herrlichkeit!
Lobet ihn mit Posaunen; lobet ihn mit Psalter und Harfen!
Lobet ihn mit Pauken und Reigen; lobet ihn mit Saiten und Pfeifen!
Lobet ihn mit hellen Zimbeln; lobet ihn mit wohlklingenden Zimbeln!
Alles, was Odem hat, lobe den Herrn! Halleluja!

Heaven

Hier habe ich von der Übersetzung des Textes den Eindruck, dass das Paradies besungen wird
Himmlisch, himmlisch zu sein
O Paradies mein Traum
gelobtes Paradies
jedes süße und hübsche Ding
Leben möchte Liebe, möchte Liebe hervorbringen
Himmlisch, himmlisch zu sein

Sehr ausführlich wird in den Titeln auf das Thema Freiheit eingegangen, so dass in dem Sacred Contert auch etwas patriotisches drinn steckt. Der Aufruf an die farbigen Sklaven doch zu schauen in Freiheit zu kommen. Man kann sich auch vorstellen, dass hier Berichte von Farbigen eingeflossen sind, die dank der Underground Railroad die Möglichkeit hatten nach Kanada zu gelangen und so in Freiheit sein zu können.

In vielen Titel wird immer wieder auf die Kernaussage der Freiheit eingegangen. Zum einen wird wohl auf die Unterdrückung von farbigen Sklaven in den amerikanischen Südstaaten hingeweisen, die zum Teil zur Flucht die Underground Railroud nutzen konnten und zum anderen, die Auslöser für den amerikanischen Bürgerkrieg waren. Der andere Aspekt die Israeliten in Ägypten.

Hier gab es sogar Passagen, bei denen die Solistin als Sprecherin diente. Die Freiheit ist allerdings auch etwas, das weltweit ein Thema war und so war es recht lustig anzuhören als immer wieder einzelne Sänger aus dem “Masschoir” das Wort Freiheit in unterschiedlichen Sprachen aussprechen durften.

The Shepard

Die Schönheit des Herrn ist unbeschreiblich
Die Macht des Herrn kann nicht genug gelobt werden
Der Anblick des Herrn ist unvorstellbar
und wir sollen wissen, das Licht des Herrn
ist Wahrheit und wirft keinen Schatten
Das Wunder des Herrn
das beste aller Zukunft
Die Herrlichkeit des Herrn
Gelobtes Paradies
Das Reich des Herrn ist universell und
Am Anfang ist Liebe
und nur der Herr weiß wann

Hier wird man direkt in die Apokalypse versetzt wie Gott die Erde erschuf  und vorallem wie gut es eigentlich Adam und Eva im Paradies gegangen war. Es muss ein fantastisches Gefühl sein, wenn man direkt vor dem Herrn steht und ihn von oben bis unten nur bewundern kann. Übersetzt heisst der Titel “Der Schäfer” und man kann dies so verstehen, dass Gott der Schäfer von uns ist, wenn man uns als seine Schafe und Lämmer ansieht. Gott behütet und sozusagen wie seine Herde.

Come sunday

Herr, gelobter Herr im Himmel
Gott, allmächtiger Gott der Liebe
Oh bitte blicke hinab
Und hilf meinem Volk
Herr, gelobter Herr im Himmel
Gott, allmächtiger Gott der Liebe
Oh bitte blicke hinab
Und hilf meinem Volk
Ich glaube, dass der Herr Sonne und Mond
am Himmel geschaffen hat
Der graue Himmel kümmert mich nicht
denn es sind nur Wolken
die vorüberziehen
Herr, gelobter Herr im Himmel
Gott, allmächtiger Gott der Liebe
Oh bitte blicke hinab
Und hilf meinem Volk

Hier hat man das Gefühl, dass hier Moses den Gott auf die Problematik der Gefangenschaft der Israeliten in Ägypten aufmerksam macht. Nachzulesen im 2. Buch Moses, 1:8-14. In dem Titel wird immer wieder davon geredet, dass Gott dem Volke helfen soll und es ist hier von meinem Volk die Rede. Es macht also starken sinn, dass hier in den Worten von Moses gesprochen wird und das mit meinem Volk das Volke Israels gemeint wird.  Und mit der Heimführung der Israeliten werden diese ja von vielen Plagen und schlechten Zeiten in Ägypten erlöst und aus dem Grund wird alljährlich das Passahfest gefeiert. Genauere Informationen findet man in dem Blogpost “Sehr wichtiger Tag” .

Finale Praise God and Dace

Das Konzert war ein toller Erfolg gewesen. Immer wieder wurde zwischenrein applaudiert. Am Schluss gab es “Standing Ovations” und so manch einer der schweizer Besucher, die eher für Zurückhaltung bekannt sind, fing sogar an zu pfeifen oder stieß Jubelrufe aus.

Joakim Arenius – Hintergründe zum Titel ‘we pray (in the morning)’

Tuesday, March 22nd, 2011

Offensichtlich ist Joakim Arenius überzeugt, beten kann man nahezu 24 Stunden am Tag. Gut das ist natürlich übertrieben, es reicht wenn man morgens und abends betet. Ich vermute mal, dass einige Sänger des Gospelchors St. Josef, Rheinfelden, die den Gospelkirchentag 2008 in Hannover besucht hatten, den Titel mit in den Chor gebracht hatten.

Wir beten am Morgen und
Wir beten in der Nacht
Da Gott die Kraft hat, um alles richtig zu machen

Er tat es für mich
Er tut es für Dich
Und all die Dinge hat er für Dich getan.

Wir beten am Morgen und
Wir beten in der Nacht
Da Gott die Kraft hat, um alles richtig zu machen

Ich meinte einen Berg zu sehen wo ich ihn finden kann
Ich stieg den Berg rauf, aber er durchquerte meine Erinnerung
Was hast Du getan – ich hab gebetet

Wir beten am Morgen und
Wir beten in der Nacht
Da Gott die Kraft hat, um alles richtig zu machen

Er tat es für mich
Er tut es für Dich
Und all die Dinge hat er für Dich getan.

Nach meinem Gefühl ist das wohl eine moderne Kurzfassung als Moses auf den Berg Sinai stieg, um dort die 10 Gebote zu empfangen. Das betrifft vorallem den Mittelteil. In dem Hauptpart wird vorallem zum Ausdruck gebracht, dass wir eigentlich unendlich dankbar Gott sein können. Er tut einfach Gutes. Und die Dinge tut er nicht blos für mich selbst, sondern auch Du kommst in den Genuß. Im Endeffekt kommt hier zur Geltung, dass Gottes Liebe unendlich groß ist und er eben einem immer nur zeigen möchte, dass man ihm etwas bedeutet und er einen dafür auch belohnen möchte. Hans Christian Jochimsen hat die große Liebe Gottes in dem Titel “Deeper than”.

Hans Christian erklärt es selbst in seinem Video ganz gut. Als ich nach einigen Tagen endlich mal Noten dazu bekommen hatte (ja nach Jahren erstaunlicherweise) mich mit dem Text beschäftigt hatte meinte ich irgendwie einen Bezug zu finden, dass es auch für ihn nur ein Gebet weit entfernt ist. Volker drückte es in dem Titel von Joyful Gospel so aus “He’s just a prayer away“.

Wie Johannes der Täufer und andere Geistliche zu Zeiten Jesus sind immer wieder in die Wüste gegangen und damit in die Abgeschiedenheit, um ihren Glauben zu festigen. Es stellt sich von daher schnell die Frage, warum suchen wir Wallfahrtskirchen auf und warum wird vielleicht auch ein Berg mit einem gewissen Hintergrund bestiegen. Hier habe ich einen interessanten Vortrag von Ruth Lapide gefunden, die auch sehr häufig in der Bibel-TV-Sendereihe “Das Gespräch” auftritt.

Euphrosine – Hintergründe zum Titel Steal away (to Jesus)

Thursday, February 17th, 2011

Der Gospel hat eine klare Botschaft – “Mach Dich auf und gehe zu Jesus” und das mit einem Apell, das man doch einfach der Welt, vielleicht auch der bösen Welt doch einfach den Rücken kehren soll.

Stehle Dich weg.
Stehle Dich weg.
Stehle Dich weg.
Stehle Dich weg zu Jesus.
Stehle Dich weg.
Stehle Dich weg nach Hause.
Ich habe nicht lang erhalten, hier zu bleiben.

Stehle Dich weg.
Stehle Dich weg.
Stehle Dich weg.
Stehle Dich weg zu Jesus.
Stehle Dich weg. (stehlen Sie nach Hause)
Stehle dich weg nach Hause.
Ich habe nicht lang vor, hier zu bleiben.

Mein Lord, mein Lord, ruft er mich an. (Anrufe ich)
Er benennt mich durch den Donner. (Donner)
Die Trompete klingt Weise unten in meiner geheiligten Seele.
Ich habe nicht lang vor, hier zu bleiben.

Grüne Bäume verbiegen. (verbiegen)
Sünder stehen erlöst da. (zitternd) <- vermute mal, dass sich tembling so übersetzen lässt
Die Trompetetöne innerhalb meiner Seele.
Ich habe nicht lange vor, hier zu bleiben.

Stehle Dich weg. (in der Mitternachtsstunde)
Stehle Dich weg. (wenn Du etwas Energie benötigst)
Stehle Dich weg. (wenn Dein Herz schwer ist)
Stehle Dich weg zu Jesus. (stehle Dich weg zu Jesus)
Stehle Dich weg. (stehle Dich weg nach Hause)
Stehle Dich weg nach Hause. (habe nicht lange vor)
Ich habe nicht lang vor, hier zu bleiben.

Mein Lord, ruft er mich an. (Anrufe ich)
Ich kann ihn hören, mich durch den Blitz zu benennen. (leuchten)
Die Trompetetöne innerhalb meiner Seele.
Ich habe nicht lang erhalten, hier zu bleiben.

(sein Gehen, vorbei nachher zu sein, während)
Stehle Dich weg zu Jesus. (oh)
Stehle Dich weg. Stehlen Dich weg nach Hause
Stehle Dich weg zu Jesus.
Ich habe nicht lang vor, hier zu bleiben.
Ich habe nicht lang vor, hier zu bleiben. (Halleluja stehlen weg)
Ich habe nicht lang vor, hier zu bleiben.

Vom biblischen her betrachtet kann hier auch Moses zu den Israeliten gesprochen haben, als die sich in Gefangenschaft in Ägypten sich befanden. Mag sein, dass er es so formuliert habe könnte “Hey Du, warum siechst Du denn einfach hier als Jemand rum, der sich untergeordnet fühlt. Wenn Du Dich was wert fühlst, warum gehst Du nicht einfach da hin wo Du geschätzt wirst und Dich eine bessere Zukunft erwartet”. Und in gewisser Weise wird dies dadurch bekräftig, dass man den Apell auch trotz Donner oder Unterdrückung, sei es durch die Ägypter, sei es durch die Plantagenbesitzer, seien es die Israeliten und das Problem mit den Palestinensergebieten.

John P. Kee – Hintergründe zum Titel “Jesus is real”

Saturday, December 18th, 2010

Es ist schon etwas her, dass ich diesen Titel lernen konnte, aber er hatte mich auch gleich gepackt und bestätigt, dass ist ein Titel, der wuppt. Die Aussage ganz simple “Jesus existiert”.

Jesus existiert. Ich weis der Herr ist für mich Realität. Manchmal, wenn ich das Gefühl habe, alles geht nur langsam. Ich keine Ahnung habe wo ich hin soll, in dem Moment kam Jesus daher und machte mich stark, gab mir Kraft. Und ich weis, Jesus existiert. Wenn ich mich am Boden fühle, mein Akku leer ist, ich vielleicht an Burn out leide und keiner um mich rum ist, dann ist Jesus mein Freund. Vorallem, den ich gefunden habe. Und ich fühle ihn. Ich fühle ihn in meinen Händen, ich fühle ihn in meinen Füßen. Ich kann ihn, Gott, fühlen und weis Jesus ist überall in mir. Sogar im Kopf fühle ich ihn und manchmal beisse ich mir vielleicht eine Scheibe ab (ich weis nicht was die Phrase mit den Zähnen hier zu sagen hat).

Meiner Meinung muss der Vamp mit dem Yes eigentlich Yeah heissen. Es drückt nämlich die Freude aus, dass man die Kraft Jesus besitzt und darüber extrem stolz ist und sich dementsprechend freut.

In der Bibel ist an verschiedenen Stellen immer wieder von Wundertaten die Rede. Das beginnt bereits im alten Testament bei Moses. Im Markusevangelium 9:15 findet man folgende Passage:
Und alsbald, da alles Volk ihn sah, entsetzten sie sich, liefen zu und grüßten ihn.

Johannes schreibt in seinem Evangelium 4:47-49 folgendes

Und es war ein Königischer, des Sohn lag krank zu Kapernaum. Dieser hörte, daß Jesus kam aus Judäa nach Galiläa, und ging hin zu ihm und bat ihn, daß er hinabkäme und hülfe seinem Sohn; denn er war todkrank.

Und Jesus sprach zu ihm: Wenn ihr nicht Zeichen und Wunder seht, so glaubet ihr nicht.

Der Königische sprach zu ihm: HERR, komm hinab, ehe denn mein Kind stirbt!

Bibel.TV hat versucht herauszufinden warum Jesus einen befreit haben könnte. Hier einen Ausschnitt der Produktion

Joe Cocker – Hintergründe zum Titel “Take me Home”

Thursday, September 23rd, 2010

Auch beim Freiburg Gospel Choir ist ein ausgeprägtes Saxophonsolo in dem Titel enthalten. Vielleicht ist das sogar ein Grund warum der Saxophonist einmal äußerte, dass er einen Titel von Dorinda Clark Cole nicht spielen wolle sondern “Take me home” als Konzerttitel haben wolle.

Es geht darum, dass man dasteht vielleicht sogar gut sichtbar und voreinem ein Fluss liegt. Ein Fluss bei dem man das andere Ufer nicht erlangt. In der Bibel wird damit der Jordan gemeint sein. Jordan Man kann sich allerdings auch in die Zeit versetzen in der dieser Song entstanden sein könnte oder an die dieser Gospel anlehnt. Man stelle sich Sklaven vor, die auf einer Plantage am Missisippi arbeiten. Sie stehen am Ufer des Flusses und stellen fest “mensch der Fluss ist ja so breit, wir werden nie auf die andere Seite kommen”. Und siehe da plötzlich gibt es da eine Brücke, eine Brücke die einen das Wasser überqueren lässt. Im Alten Testament kann man sich jetzt an die Stelle im Mosebuch erinnert fühlen wo von der Teilung des Roten Meeres die Rede ist. Gut über das Rote Meer wird es nie eine Brücke geben, das ist einfach eine zu große Distanz zu überbrücken und von den Kosten her zu teuer. Teilung Rote Meer In der Bibel schaffen es die Israeliten trockenen Fußes durch das Meer laufen zu können. Versetzt in die Sklavenzeit kann es tatsächlich sein, dass plötzlich einer von denen eine Brücke über den Missisippi gefunden hat oder auch die entsprechende Vernetzung der Sklaven, die einem Überquerungsmöglichkeiten für den Missisippi bot. Jedenfalls war das für den Sklaven so gigantisch schön solch eine Brücke zu sehen. Er beschreibt dieses Erlebnis, dass die Brücke wie ein Regenbogen gewirkt hatte, also was extrem schönes. Gleichzeitig erinnert er sich an die Sache mit dem “verlorenen Sohn”. verlorener Sohn Die Geschichte vom “verlorenen Sohn” wird Gott benutzt haben, um zu zeigen, dass man sich durchaus auch mal abwenden kann, dass Gott aber immer da ist, wenn man doch mal wieder zu ihm zurückkehren möchte. Und genauso ist es in dem Song, es wird genau auf diese Möglichkeit gewartet, denn man ist fest im Glauben, dass diese Brücke entstehen wird und man wie der verlorene Sohn vom Herrn zurückgeholt wird oder einem jedenfalls die Möglichkeit geboten wird von sich aus wieder zum Herrn zu finden. Und der Suchende sagt sich, wenn Gott mich liebt, dann wird er mir auch den Weg ebnen zu ihm zu gelangen. Man kann es auch so sehen, dass es ein Sklave war, der permanent ausgepeitsch wurde und sich sagt, ich bin gerne bereit zu sterben. Denn wenn ich gestorben bin, dann bin ich dem Herrn nahe und kann mir sicher sein, dass es keinen bösen Plantagenbesitzer geben wird, der mir noch was antun kann.