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Israel Houghton – Hintergründe zum Titel we win

Wednesday, April 1st, 2015

Eigentlich ein junger Gospelkünstler ist Israel Houghton, da er 1971 geboren ist. Er ist einer der Gospelgrößen, die sogar den Grammy gewannen. Sein Stil vielfältig da er Gospel mit Jazz, Rock und Reaggae vermischt und so quasi einen überkulturellen christlichen Musikstile geschaffen hat.

Wir überwinden es durch dein Wort
Dein Wort wird sich immer durchsetzen.
Wir überwinden es durch das Blut des Lammes
Und das Versprechen, das wir in Dir haben

Wir erheben unsere Stimme mit einen Schrei
Du verursachst uns immer zu motivieren
Wir heben unsere Hände, so wie es bereits getan wurde
Dafür hast Du schon gewonnen

[Chorus:]
Wir gewinnen wegen dir
Wir überwinden es und erobern es in Deinem Namen
Wir gewinnen wegen dir
Alle Dinge sind möglich
Wir gewinnen

Oh, oh, oh, oh, oh, oh
Wir haben den Sieg
Wir haben den Sieg
Oh, oh, oh, oh, oh, oh
Wir haben den Sieg
Es ist alles nur wegen dir
Wir gewinnen

“Wir können guter Dinge sein”. So kann man das Gefühl der Orogen, einem Volk in China beschreiben, mit denen eine Predigt von Markus Büttner beginnt. Wenn sie reisen, dann ist der Entschluss schnell gefasst und es wird mit leichtem Gepäck gereist.

Sehr häufig begegnet man in der Bibel dem Begriff “Lamm Gottes” und auch in der Liturgie des Gottesdienstes gibt es die Stelle “Lamm Gottes, der du wegträgst die Sünde der Welt”. Die Frage, die sich stellt ist aber “was bedeutet, dass Jesus das Lamm Gottes ist“.

Die Zeile “Wir erheben unsere Stimmen mit einem Schrei” kann man gerade in der österlichen Zeit vielleicht mit dem Nachemprfinden des Leidenswegs Jesus nachempfinden.

Hier kann man den Schrei so verstehen, dass man die Schmerzen loswerden möchte. Gleicherzeit empfinden viele, die heute zu Ostern die Via Dolerosa ablaufen, teilweise wohl mit einem Kreuz und ab und an schreien, dass sie sich mitgeteilt haben, dass andere es mitbekommen, dass man Schmerzen empfindet.

Die zwei Sätze, man schreit und man spürt wie man motiviert wird kann man aber auch von einem anderen Gesichtspunkt her sehen. Zur Therapie von bipolaren Störungen, im Volksmund als manisch depressiv bekannt, wird durchaus auch manchmal die Schrei- oder Schreibtherapie verwendet

Wir heben unsere Hände, so wie Du es schon getan hast kann man eigentlich nur als Lobpreis verstehen. Im Zusammenhang mit der Tatsache,  dass vorallem Jesus damit gewonnen haben soll, lässt es sich durchaus auch als Geste der Auferstehung deuten. Jesus wird in den Himmel erhoben und man bekommt wenige Tage später mit, dass er aufersteht und weiterlebt.

Im österlichen Zusammenhang lässt sich die Zeile “wir gewinnen wegen Dir” so verstehen. Jesus hat mit dem Tod am Kreuz und der späteren Auferstehung bewiesen, dass er sich nicht kleinkriegen lässt. Auch eine Demütigung durch das damalige jüdische Volk und das Leiden unter Pontius Pilatus konnte ihn nicht davon abhalten, dass er schlußendlich auferstanden ist und zumindest als Geist weiterlebte. Im Fabelwesen gibt es den Phönix, ein Vogel, der aus seiner eigenen Asche auferstehen kann und somit permanent weiterlebt.

Es mag vielleicht traurig sein, dass manche Menschengruppierungen Textphrase leider anders auslegen als ich sie verstehe und es viele verstehen werden. Gemeint ist aber sicherlich das Leid, was man leider an den verschiedensten Stellen auf der Welt zu sehen bekommt. Man kann sich durchaus sagen, es gibt Geschehnisse im Nahen Osten und dort Menschen, die man einfach nicht versteht.

Viele erinnern sich vielleicht auch an die Bilder aus dem Ukrainekonflikt. Auch hier kann man sich sagen,  aktuell gibt es dort vielleicht Konfliktpotential, aber wenn die Menschen stark genug sind und von sich selbst überzeugt wird es auch ein Leben nach der Konfliktsituation geben.

Vor wenigen Wochen ist der Film “Selma” angelaufen, der auf die Konfliktsituation der farbigen Amerikaner zur Zeit von Martin-Luther King hinweist. Auch hier erkennt man sehr stark den Rassismusgedankung und den noch vorherrschen Gedanken, dass alle dunkelhäutigen Menschen in Amerika es zu unterdrücken gilt und diese weniger wert seien als die weißen Amerikaner aus gutem Hause. Und was ist heute draus geworden, Farbige und hellhäutige Amerikaner leben heute friedlich zusammen und mit Barak Obama haben die Vereinigten Staaten sogar einen Farbigen als Präsidenten erhalten. Und dies zeigt, den Farbigen wurde die Frage beantwortet, ob diese oder in deren Worten “wir” gewinnen oder nicht und sie haben gewonnen.

Donnie McClurkin – Hintergründe zum Titel we fall down

Friday, July 27th, 2012

Es ist schon mehr als 2 Jahre her als ich diese schöne Ballade von Donnie McClurin lernen durfte

Wir fallen aber wir stehen wieder auf
Wir fallen aber wir stehen wieder auf
Wir fallen aber wir stehen wieder auf,
Ach ja Ein Heiliger nur ein Sünder ist, der fiel und sich erhob
Aber wir konnten nicht dort bleiben und standen auf,

Wir fallen aber wir stehen wieder auf
Wir fallen aber wir stehen wieder auf
Wir fallen aber wir stehen wieder auf
Für ein Heiligen nur ein Sünder ist, fiel nieder und erhob sich

Wir fallen aber wir stehen wieder auf
Wir fallen aber wir stehen wieder auf
Wir fallen aber wirstehen wieder auf
Für ein Heiligen nur ein Sünder ist, fiel nieder und erhob sich
Wir fallen aber wir stehen wieder auf
Wir fallen aber wirstehen wieder auf
Wir fallen aber wirstehen wieder auf
Für ein Heiligen nur ein Sünder ist, fiel nieder und erhob sich
Wir fallen aber wirstehen wieder auf
Wir fallen aber wirstehen wieder auf
Wir fallen aber wirstehen wieder auf
Für ein Heiligen nur ein Sünder ist, fiel nieder und erhob sich
Wir fallen aber wirstehen wieder auf
Wir fallen aber wirstehen wieder auf
Wir fallen aber wirstehen wieder auf
Für ein Heiligen nur ein Sünder ist, fiel nieder und erhob sich
Steh wieder auf
Steh wieder auf
Steh wieder auf
Für einen Heiligen, der nur ein Sünder ist, fiel nieder und erhob sich
Steh wieder auf
Steh wieder auf
Steh wieder auf
Für einen Heiligen, der nur ein Sünder ist, fiel nieder und erhob sich
Steh wieder auf
Steh wieder auf
Steh wieder auf
Für einen Heiligen, der nur ein Sünder ist, fiel nieder und erhob sich
Steh wieder auf
Steh wieder auf
Steh wieder auf
Für einen Heiligen, der nur ein Sünder ist, fiel nieder und erhob sich
Die Kernaussage des Gospelsongs mag vielfältig sein. Sie lassen sich vielleicht in verschiedenen Zitaten zusammenfassen, die es vielleicht in unserer Alltagssprache wiedergeben
Ansich geht es auch darum, dass man nicht an sich zweifeln sollte. In der budhistischen Lehre wird sich viel mit sich selbst beschäftigen, man soll erfahren wie sein Geist und sein Körper arbeitet und man soll das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist aus spiritueller Ebene erfahren.
“Antworten auf meine Fragen…” das wird gerne als Grund gesehen warum wohl viele Jugendliche an Kirchentagen teilnehmen oder auch mal Dinge wie JesusHouse oder vergleichbare Angebote aufsuchen. Viele denken, dass Jugendliche doch immer auf der Suche seinen, vielleicht wie im Liedtext öfters mal hinfallen und oftmals auch wieder aufstehen – aber eben irgendwie in vielen Köpfen einfach nicht das finden was das Richtige für sie ist. Vielleicht einige Aspekte deckt dieses Video auf
Vielleicht unbeantwortet ist die Frage “Warum soll ein Heiliger ein Sünder sein”.  Das Video beleuchtet zwar dieses Thema auf den Islam bezogen, allerdings glauben die Christen und die Moslems an den selben Gott, er unterscheidet sich lediglich in der Ansprache (Namen), in einigen Dingen in der Glaubenslehre und in den Anbetungsformen.
Ein Heiliger wird gerne auch als gottesähnlich betrachtet oder dass dieser in seinem Leben sehr versucht hatte ein Leben im Sinne von Gott zu leben. Auch bei den Christen ist immer von der großen Barmherzigkeit von Gott die Rede und der Tatsache, dass vor Gott jeder gleich ist. Er verzeit also auch einem, der in seinem Leben vielleicht hier und da Unrecht gebracht hatte oder den ein oder anderen Fehler begangen hatte. Einzige Bedingung für Gott ist, dass man in der jeweils für den Menschen gern praktizierten Form an ihn geglaubt wird. Man kann das sich erheben vielleicht sogar mit der Auferstehung von Jesus verstehen, da viele Jesus später als als jemanden gesehen hatte, der eine Art Sektenführer wäre und Mitmenschen verführen würde, also nicht im Sinne der Römer und andersdenkenden Menschen leben würde. In der Bibel ist auch zu lesen, dass er die Sünden der Menschheit hinwegnehmen würde und durch den Tod und seine Auferstehung die Sünden mit zu Gott genommen hätte, um die Gläubigen auf diese Weise reinzuwaschen.

Tramaine Hawkins – Hintergründe zum Titel Just in the nick of time

Saturday, July 9th, 2011

Komponiert muss es nicht unbedingt von Tramaine worden sein, denn sie hat auch viele Titel gesungen, die ihr Vater Walter Hawkins erschaffen hat. Ich schließe nicht aus, dass vom inhaltlichen manches falsch aufgenommen wurde, denn bei meiner Recherche im Internet bin ich auf keine entsprechende Lyrik gestoßen und so hiess es wie sich durchaus Gospel verbreiten sich mal wieder durch das Video hören und versuchen was man da an gesungenem versteht.

Durch meine Eingangstür geommen ermüdet und gefüllt mit Zweifel zieht mich nach oben.
Mein Gefühl sagt mir, dass ich schwach werde und das Ende fühlen kann.
Und ich erfahre das genau in diesem Augenblick, genau zu diesem Zeitpunkt.

Genau jetzt hat er mich gefunden und genau jetzt hat er mich gezeichnet.
Und ich erfahre das genau in diesem Augenblick, genau zu diesem Zeitpunkt.
Deine Liebe war die ganze Zeit über in der Du mit mir verbracht hattest gewichen.
Es ist eine ganz besondere Chance für mich.
Wecke mich auf, um sie sehen zu können.
Und ich erfahre das genau in diesem Augenblick, genau zu diesem Zeitpunkt.

Ich wurde die ganze Zeit beschützt.
So (von Dir) geführt, das Leben so erhellt.
Es war so einfach und alles war so süß.
Du kamst des Wegs und machtest mich stark.
(Ich fühle es)
Ich fühle mich so verwirrt.

Genau jetzt hat er mich gefunden und genau jetzt hat er mich gezeichnet.
Und ich erfahre das genau in diesem Augenblick, genau zu diesem Zeitpunkt.
Rette mich, wecke mich auf und hebe mich hoch.
Mein Leben ist jetzt so vollständig.
Du kamst genau im rechten Augenblick vorbei.
Genau in dem Moment hat er schütmich gezeichnet.
Genau jetzt.

Deine Liebe, Deine Liebe.
Jetzt und immer.
Genau im richtigen Moment.

In dem Titel geht es wie häufig um das Thema, dass sich jemand down fühlt. Er weis nicht mehr weiter. Und Zweifel gab es sowohl Mitte des 19. Jahrhunderts als viele Spirituals und später auch Gospelsongs entstanden als auch heute. Und manchmal können sogar Manager von betroffen sein, wenn sie plötzlich das Gefühl haben sie packen es nicht mehr. In der DDR-Zeit stellte sich oft die Frage ob man mal den Moment erleben darf wo die Mauer endlich fällt und Ost und West sich wieder vereinen. Manchmal können Zweifel sogar so stark sein, dass man in Depressionen verfällt und sich einbildet, dass man inmittelbar vor dem Ende steht und es mit einem einfach nicht mehr weiter geht. Aber plötzlich empfindet man, es ist jemand da, der zu einem spricht oder irgendetwas was einen innehalten lässt und einem sagt “Halt, stopp Du bist nicht verloren und Du bist doch wer”. Und plötzlich wird einem bewusst, man war eigentlich die ganze Zeit nie alleine gewesen, es war immer Gott da, der über einen die schützende Hand gehalten hatte.

Die Liebe von Gott, die an einen gerichtet war wurde bislang gar nicht so richtig wargenommen, sie ist an einem irgendwie abgeprallt. Wenn ich mich jetzt allerdings frage warum offensichtlich jetzt erst bemerkt wurde, dass man von Gott geliebt wurde und es einem eigentlich bislang nicht richtig bewusst war, so komme ich nur zu dem, dass man offensichtlich bislang gut gelebt hatte, man eigentlich so in den Tag hineingelebt hatte und vielleicht auch nur annahm, dass es einem gut geht. Oder aber es ist einem nicht gut gegangen und man hatte sich einfach mit seinem Schicksal abgefunden. Vielleicht dann, weil man sich schon aufgegeben hat und den Glauben an sich selbst verloren hat. Den Glauben an sich selbst kann man sicherlich auch schnell verlieren, wenn man in einer Diktatur lebt oder auch bei den farbigen Sklaven, die in Unterdrückung gelebt hatten kann ich mir das gut vorstellen.

Wenn man sich allerdings dem Herrn anvertraut können sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten auftun. Oftmals verrennt man sich im Leben auch, wenn man einfach so vor sich hinlebt. Manch einer wird es sicherlich bestätigen, dass er in verschiedenen Situationen gerne jemand gehabt hätte, der einem eine Polizeikelle hin hält, einem vielleicht eine Ampel auf rot schaltet oder auch mal ein Stopp-Schild aufstellt und das einfach nur für die schlichte Botschaft “stopp, denk nach und entscheide dann”. Und genau das ist gemeint in dem Satz “wecke mich auf und lass sie mich sehen”. Wenn man etwas im Leben ändern kann, dann muss man diese Möglichkeit auch erst einmal realisiert haben.

In der Zeitschrift “simplify your life”, die moderne Organisationsmethoden nach dem amerikanischen Prinzip vermitteln möchte gab es mal ein Poster zur Motivation. Darauf der Satz “Wer einen Traum verwirklichen will, der muss erst einmal aufwachen”. Das heisst man kann sich im Schlaf viele Dinge vorstellen, man muss diese Sachen aber alle realisieren, man muss es mit der Machbarkeit abwägen und vorallem man muss auch den Mut besitzen, wenn es machbar ist, diese Dinge auch zu tun.

Den Ansatz Menschen zu verändern und velleicht auch neue Wege zu ebnen, das ist nach meinem Verständnis auch das Ziel der Missionsarbeit. Die Chancen, die sich hier in der Mission auftun unter dem Punkt, dass Gott ein guter Gott ist war auch Thema in der Sendung “Das Gespräch” des christlichen Senders Bibel-TV.

In dem Video kommt eigentlich vieles vom Inhalt dieses Titels sehr plastisch zur Sprache. Oftmals brauch es ein Schupser in die richtige Richtung. In Indien und speziell im Hinduismus wird oft in sogenannten Kasten gelebt und die Menschen glauben fest daran, dass das Leben vorbestimmt ist und wenn man sich gut führt hat man vielleicht das Glück in einer besseren Kaste wiedergeboren zu werden. Viele Dinge kennen sie aber nicht und oftmals öffnet ein Missional den dort lebenden Personen neue Perspektiven und macht das Miteinander lebenswerter. Die Kinder erfahren beispielsweise mehr Bildung und haben es später leichter im Beruf und können auch Karriere machen. Wenn einer, zu dem jetzt ein Entwicklungshelfer woander vielleicht ein Streetworker zurückblickt, dann sagt er sich vielleicht “Hey wieso bin ich eigentlich nicht früher drauf gekommen – das passt ja jetzt alles zusammen”. Und plötzlich hat man auch Spaß am Leben, man wird vielleicht auch von anderen geschätzt, erhält Anerkennung und fühlt sich einfach gut. Und man freut sich, dann genau im richtigen Moment Gott vorbei kam und einen auf diese ganzen Umstände aufmerksam gemacht hat.

Und plötzlich begreift man auch Gottes Liebe und begreift vielleicht, dass diese unendlich groß war und vorallem auch ist.

R. Kelly – Hintergründe zum Titel “The storm is over now”

Tuesday, January 4th, 2011

Sehr viel Text hat dieser Titel. Adrienne Morgan-Hammond hatte ihn beim Workshop im Juli 2010 vorgestellt, sich jedoch aufgrund der Textmenge und der kurzen Zeit doch dazu entschlossen ihn nicht singen zu lassen. Das Video stammt aus der Potter’s House-Church in Dallas. Der Gospelgroßkirche von Bishop T. D. Jake.

Der Sturm ist jetzt vorbei. “Komisch gehts da um Sinnflut, Jericho oder um was gehts da” wird sich so mancher denken. So wie im Gospel “Don’t wait till the battle is over” vom Walter Hawkins oder im Titel “Imprint of your footsteps” von Ruby Hagedorn geht es um den inneren Sturm. Und anders als bei vielen Gospeln, die häufig eine kurze Botschaft wiederholen wird hier von einer ganzen Begebenheit erzählt.

Ich war in einem Tunnel
Und konnte das Licht nicht sehen
Und wann immer ich oben schauen würde
Ich könnte den Himmel nicht sehen
Manchmal, wenn ich stehen bleibe
Es scheint, wie Erfolgtes dem ich meilenweit nachgelaufen war.
Und mein Herz konnte am Schreien sein
Tote mitten in einem Lächeln

Aber andererseits kletterte ich die Hügel
Und sah die Berge
Ich rief um Hilfe, weil ich verloren war
Dann glaubte ich dem starken Wind
Hörte ein kleine Stimmen sagen

Der Sturm ist vorbei
(Der Sturm ist jetzt vorbei)
Und ich kann den Sonnenschein sehen
(Irgendwo über den Wolken hinaus)
Ich glaube an den Himmel (bzw. dem Gott im Himmel), yeah
(Himmel ist über mir)
Frei habe ich es angegangen und gesetzt, wow

Jetzt inmitten meines Kampfes
Alle Hoffnung wurde genommen
Das Stadtzentrum in einer gehetzten Masse
Und ganz alleine (hatte ich) geglaubt
Und von Zeit zu Zeit
Ich (hatte) geglaubt, wie ich meinen Verstand verlieren würde
Ich bin racin für Jahre gewesen
Und noch keine Ziellinie, oh

Aber andererseits kletterte ich die Hügel
Und sahen die Berge (Berge)
Ich rief um Hilfe, weil ich verloren war
Dann glaubte ich dem starken Wind
Und dann ein kleine Stimmen sagen

Der Sturm ist vorbei
(Der Sturm ist vorbei jetzt)
Und ich kann den Sonnenschein sehen
(Irgendwo über den Wolken hinaus)
Ich kann Himmel glauben, yeah
(Himmel ist über mir)

Frei, ich habe es angegangen und gesetzt

Irgendwie trat mein Anfang nach rechts in (recht innen)
Dann stand der Glaube mein Freund (mein Freund)
Und jetzt kann ich abhängen
Auf den Stimmen des Winds
Wenn es sage (Sage)

Der Sturm ist vorbei
(Der Sturm ist jetzt vorbei)
Und ich kann den Sonnenschein sehen
(Irgendwo über den Wolken hinaus)
Ich kann Himmel glauben, yeah
(Himmel ist über mir)

Nicht werden Sie kommen, mich frei einzustellen
Nicht stellen Sie mich frei ein

Der Sturm ist vorbei
(Der Sturm ist vorbei jetzt)
Und ich kann den Sonnenschein sehen
(Irgendwo über den Wolken hinaus)
Ich kann Himmel glauben, yeah
(Himmel ist über mir)
Nicht werden Sie kommen, mich frei einzustellen

Es geht in dem Gospel vorallem daraum, dass es schön ist, wenn man seinen inneren Schweinehund schafft zu überwinden. Der Erzähler hatte den Eindruck sich so leer zu fühlen. Mitten in einem Tunnel zu stecken, bei dem das Tunnellicht aus war und wo er sich ziemlich orientierungslos drinn aufhielt. Den Himmel hatte man nicht sehen können und es kam einem vor, dass man in seinem Alltagstrott gefangen war, man beispielsweise an einer Montagestation einer Autofabrik steht und mit einem Druckluftschrauber nur die Schrauben der Räder festzieht. Allerdings das Herz könnte schreien und man fühlt sich plötzlich an Tote erinnert, die einem entgegenlächeln. Vielleicht erinnern sich Mitschüler oder auch andere Jugendlichen an ihre jungerwachsenen ehemaligen Freunde, die bei der Massenpanik auf der Loveparade 2010 zu tode kamen.

Als ich 2007 im Sommer mit einem Gospelchor auf Chorfreizeit war, wurde mit dem Chorleiter zusammen ein Ausflug unternommen. Damals waren wir im Allgäu in der Nähe von Nesselwang gewesen. Als Wanderung wurde sich die Alpspitze ausgesucht. Gut es gab einen Sessellift, den vermutlich normale Leute auch genommen hätten. Es wurde sich allerdings entschlossen den Aufstieg zu Fuß zu machen. Die ersten Schritte gingen auch noch verhältnismäßig, aber dann kam die Steigung. Und man merkte mit der Zeit die Steigung immer mehr. Eine gewisse Unlust kam schon auf, aber die Motivation und sich zu sagen “durchhalten” trieben einen weiter den Berg rauf. Draus geworden ist fast ein Tagesmarsch. Schließlich war man oben und konnte sich an einem herrlichen Panorama mit sehr weiter Sicht erfreuen. Auch der Gospel beschreibt es, dass es manchmal eine ordentliche Portion Überwindung kostet und vielleicht auch zwischendurch es einen packt, dass man doch umkehren möchte, weil es einfach bequemer ist – man vielleicht in seinen alten Trott zurückfallen möchte. Aber oben angekommen fühlt man sich plötzlich belohnt und ist stolz über seine Leistung.

Anfang Sommer mache ich es selbst immer ganz gerne, dass ich mal für 1 Woche ins Oberengandin fahre. In einer Pension, die sich in einem autofreien Tal befindet wird sich dann eingemietet. Ich habe einige Leute bereits kennengelernt, die fast jedes Jahr für 1 Woche ebenfalls an dem Ort verbingen und so wie ich die Zeit zum Wandern ausnutzen und auch, um mal abschalten zu können. Unter dem Jahr hat man meistens zu viel um die Ohren. Dauern sind irgendwelche Termine, man muss kurzfristig auf ein Meeting, ein Kunde will plötzlich was am Telefon oder sind ettliche Mails zu beantworten, am Abend ist man dann durchaus ausgepowert. Wenn dann die Zeit erreicht ist und man überzeugt ist, dass sein Akku leer ist, dann sind Zeiten der Stille einfach ideal. Man kann abhängen, losgelöst vom Alltag, es fehlt der Lärm von hupenden Autos und bimmelnden Trams und auch die Lust ist nicht verpestet von irgendwelchen Abgasen. Ab und an war es für mich ein Genuß gewesen die rötlich getauchten Berge im Abendlicht zu sehen oder zu sehen wie sich ganz langsam die Sonne über eine Bergkuppe schiebt und anfängt den morgentlichen Tau wegzudampfen. Solche tollen Stimmungen lassen sich aber auch an einem Vulkanberg oder am Meeresstrand erleben, idealerweise immer dann, wenn man Urlaub macht und soetwas richtig genießen kann.