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Christopher Tin – Hintergründe zum Titel Baba Yetu

Wednesday, February 18th, 2015

Ich wurde zufällig beim Durchblättern eines Gästebuchs wo Konzertbesucher Feedback geben können auf diesen Titel aufmerksam. Als ich mich ein bisschen mit den Inhalt beschäftigt hatte war ich dann der Meinung, dass es genau in die Zeit Aschermittwoch bis Ostern passt, wo sich viele Menschen gerne besinnen und etwas einschränken möchten.

Vater unser, der du
bist im Himmel. Amen!
Vater unser,
geheiligt werde dein Name.

Unser tägliches Brot gib uns heute,
Vergib uns
unsere Schuld,
wie auch wir vergeben
unsern Schuldigern.
Führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen!

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden. (Amen)

Erstaunlicherweise hatte man bei diesem Gospel, der in afrikanischer Sprache produziert wurde von vornherein vor eine Notenfassung in SATB rauszubringen.

Der Titel wurde die Titelmelodie des  Computer-Strategiespiels  Civilisation. Hier vielleicht eine kurze Vorstellung dieses Computerspiels.

Es ist eigentlich schon erstaunlich, dass in einem Computerspiel ein Gebet als Titelmelodie verwendet wird. Eigentlich ist es sogar das Grundgebet von Jesus, da “Baba Yetu” übersetzt heißt “unser Vater” oder eben “Vater unser”. Im christlichen Gottesdienst ist es fester Bestandteil.

Interessant meiner Meinung nach sind allerdings die Auslegungen des Grundgebets. Nach der Auslegung könnte man eigentlich sein, “Herr wir können stolz auf Dich sein. Du bist eigentlich immer für uns da sei es in Form einer Mutter oder als eine Art Vater, jedenfalls ist jeder von uns Dir wichtig und er steht Dir nahe”.

Wenn man nur so die Textstelle “geheiligt werde Dein Name” liest, dann denkt man in diesem Gebet vielleicht einfach nur nett. Erst richtig interessant wird es in einer Auslegung zum Matthäusevangelium warum man eigentlich den Namen Jesus heiligen sollte und plötzlich werden einem wieder die ganzen Wundertaten von Jesus in der damaligen Zeit vergegenwärtigt. Und man konnte es sich damals einfach nur damit erklären, dass Jesus für die Menschen einfach ein Übermensch war, weil er zu Dingen in der Lage war zu dem sie nicht selbst in der Lage waren oder aber worauf sie selbst einfach nicht gekommen waren. In der Auslesung zum “Vater unser” kommt zur Sprache, dass man auch an die guten Dinge von Jesus denken soll, wenn man seiner Mitwelt plötzlich vermitteln möchte, wenn es um Unfrieden, Unterdrückung, Kriegszustände und der gleichen geht, dass es da mal jemanden gab vor dem jeder gleich war und der jedem auch Hilfe angeboten hatte ohne zu fragen, ob dieser überhaupt im richtigen Lebensstand ist, ob er überhaupt berechtigt ist Hilfe zu erhalten, …

Das Reich Gottest ist für den Menschen vermutlich gar nicht vorstellbar. Im Gebet ist zwar davon die Rede “Dein Reich komme”. Nuw wie kann man sich dieses Reich sich überhaupt vorstellen. Damit die Menschheit das verstehen kann hatt Jesus wohl bewusst in Gleichnissen gesprochen. Der Sender Bibel-TV hat hier mal ein Interview produziert, was dies vielleicht verdeutlicht:

Auch schwer verständlich ist eigentlich was will eigentlich Gott. Schnell fällt einem ein “Nächstenliebe”. Aber ist das wirklich alles was er will oder will er das eigentlich was wir uns daraus abgeleitet haben. Interessant ist hier vielleicht das Leben über eine Reportage in der Diakonie:

Auch was das tägliche Brot und all die Nahrungsmittel, die wir so zur Verfügung haben sollten wir eigentlich mit Bedacht genießen.

Heute sieht es mit den Nahrungsmitteln eher so aus:

Da bekommt man eher gemischte Gefühle ob man da noch bewusst genießen kann, ob die Qualität noch stimmt oder ob dies inzwischen schon in der Form nötig wurde, weil wir eben stets unser Fleisch haben wollen und auch andere Lebensmittel, wann wenn wir sie brauchen. In der Zeit um Jesus war man sich diesem sicherlich mehr bewusst, da die Bauern auf dem Feld noch hart arbeiten mussten und man inder Bibel auch von Dürrekatrastophen lesen konnte.

Ungeklärt ist allerdings immer noch warum im Gebet “Vater unser” von Sündenvergebung gesprochen wird. In einem weiteren Bibelkommentar aus Bibelwissen wurde auf das Lukasevangelium verwiesen und so wie ich den Kommentar verstehe soll man dies mit der Sündenvergebung als Vergleich sehen. Es ist dort von Frommen die Rede, die weniger an Geld denken sondern eher an das, was man sich zu schulden hat kommen lassen, wo gesündigt wurde. Man sollte somit auch in der Lage sein verzeihen zu können.

Zum Ende des Gebets hin wird ja die Erlösung von dem Bösen gewünscht. Etwas, was durchaus in die heutige Zeit passt. Denkt man an die Probleme in der Ukraine, denkt man an die Aktivitäten in Syrien und dem Irak. In dem Bibelkommentar wird hier auf Matthäus Kapitel 6 Verwiesen, wo allerdings über die Bergpredigt geschrieben wird. In einem anderen Zusammenhang darf man es allerdings so verstehen, dass man auch Verständnis haben sollte, dass man nicht verloren ist. Im Bibelkommentar zu “Warten auf den Herren” , bei den im ersten Brief an die Thessalonier die Rede ist, ist von Verstandessache die Rede. Auch der Glaube an Gott ist quasi eine Herzensangelegenheit.

Dorothy Norwood – Hintergründe zum Titel Somebody prayed for me

Friday, August 5th, 2011

Von Dorothy Norwood hatte ich bereits den Titel “Shake the devil off” gesungen. Da es viele Titel gibt, bei denen es um ein Gebet geht, man denke an “we pray in the morning” oder “he’s just a prayer away” ist dieser insofern interessant, da es sich mal um ein Gebet handelt, dass an mich gerichtet ist.

Vers 1:
Jemand hatte für mich gebetet, er hatte sich an mich erinnert,
sie nahmen die Zeit und beteten für mich.
Ich bin so froh, dass sie gebetet hatten (2x),

Ich bin so froh, dass sie gebetet hatten.

Vers 2:
Meine Mutter, die für mich gebetet wurde, hatte sich an mich erinnert,
sie nahm die Zeit und betete für mich.
Ich bin so froh, dass sie betete (2x),

Ich bin so froh betete sie für mich betete.

Vers 3:
Der Prediger, der für mich gebetet wurde, hatte sich an mich erinnert,
er nahm die Zeit und betete für mich.
Ich so froh, dass er betete (2x),

Ich bin so froh, dass er für mich betete.

Vielleicht fragen sich einige, warum gibt es da so Menschen, die offensichtlich irgendwie eine Eingebung haben beten zu machen. Für denjenigen vielleicht etwas aus heiterem Himmel, was vielleicht so hingenommen wird aber irgendwie nicht richtig nachvollziehbar ist. Die Frage “warum beten wir eigentlich” stellte sich auch Bibel-TV in der Sendereihe “Spurensuche” und rief eine Diskussionsrude ein.

In dem Video fällt immer wieder der Satz “man klingt sich ein, man geht eine Beziehung mit Gott ein”. Das kann man aber in dem Song nicht sagen. Es wird ja für einen gebetet und das verstehe ich so, dass man gerne möchte, dass mit dem anderen etwas passiert. Meistens wünscht man dem anderen, dass es dem besser geht als es ihm jetzt geht. Man wünscht einem Sklaven vielleicht, dass diesem die Flucht gelingt. Man wünscht Angehörigen, die eine Katastrophe verwickelt waren, dass die überlebt haben oder zumindest möglichst unbeschadet überstanden haben. Aber das Video hat noch einen zweiten Teil und gerade um die Wirkung, die man sich aus dem Gespräch erhofft, darum geht es ja letztendlich. Es klingt vielleicht grotesk, wenn man sich das nachfolgende Video anschaut, dass den Titel hat “Ich werde da sein, wenn Du stirbst”.

Wenn man das Video gesehen hat merkt man, dass es eine Art Liebe sein muss, wenn man um einen betet. In dem Video geht es um eine Liebesbeziehung zu einem krebskranken Menschen, der durch die Schulmedizin nicht mehr zu retten war. Man kann die Liebe in dem Titel vielleicht auch als Nächstenliebe ansehen. Derjenige, der betet möchte einfach, dass es auch seinem Nächsten genauso oder vielleicht sogar besser geht als einem geht oder er zumindest weiterhin da und greifbar bleibt.

Jessy Dixon – Hintergründe zum Titel The night before eastern

Friday, April 22nd, 2011

Ein sehr guter Gospel, der meiner Meinung nach genau zwischen Karfreitag und Ostersonntag passt oder genaugenommen zeitlich in die Nacht zum Ostersonntag.

In dem ersten Teil des Videos sieht man Bill Gaither, der mit Jessy Dixon ein kurzes Interview als Einführung in den Titel führt. Hierbei möchte Bill Gaither einen Gospel aus der White Gospelgemeinschaft neu beleben. Der Song stammt ursprünglich von Daily Thunder und er hat großen Respekt was den Inhalt dieses angeht. Gaither erzählt von einem Bild, dass Thunder dazu gemalt haben soll und er weiss von Jessy Dixon, dass er gerne Texte mag. Es wird angesprochen, dass es in dem Titel eigentlich um den Tag nach dem Karfreitag geht wo Jesus als Leiche in einer Gruft liegt und sich plötzlich etwas tut. Die Leute haben tolle Träume von Jesus als wunderbaren Menschen, nur der zugehörige Song sei in seinen Augen irgendwie gestorben. Jessy Dixon hat gewisse Verständisschwierigkeiten warum die Menschen einfach so in ihre Häuser zurückkehren. Gaither spricht auch das letzte Abendmal an, dass Jesus mit seinen Jüngern durchgeführt hatte und ich habe es so verstanden, dass man sich mal in diese Situation reinversetzen sollte. Jessy Dixon kann sich in genau dieses Bild hineinversetzen und beschreibt wie ein Sturm die Herzen berühren könnte, vielleicht sogar da durchwehrt und der Sturm auch so eine Art Leben bedeutet.

Die Nacht war zu dem ganzem Rest so unterschiedlich
Und eine Ruhe bedeckt die Erde;
Die Sterne haben keinen Schimmer, der Mond versucht sich zu verstecken,
Der Mann liegt nun tod da, der für uns geboren war.

Chor:

Dann bewegt sich ein Stein, die Erde rüttelt (und) die Vögel begannen zu singen,
Die Sonne glänzt, die Erde wärmt (für) neues Leben, das sie holt;
Ein kleiner Junge stoppt zu schreien, eine Mutter lächelt,
Am Tod konnte man ihren König nicht hindern.

In einem Raum gefüllt mit Sorge, Mutterschreie
Für Jesus wird ihr Sohn jetzt sterben;
Ihr Kind, das vom Himmel gesendet wurde, wurde weggenommen,
Herz, gebrochen, sie fühlt sich ganz allein.

Refrain

An den Füßen seiner Mutter schreit ein kleiner Junge
„Mamma“ sagend, ich verstehe das nicht; “
Ich erinnere mich den an Blick der Liebe in seinen Augen,
Dass ich, durch die Note seiner Hand sah.

Refrain

Der König alles Alters, der Geber des Lebens,
Während eines Momentes liegt er leise und noch;
Aber eine Energie, die vom Himmel gesendet wird, kommt, die Nacht brechend,
Und Tod muss sich seinem Willen beugen.

Wiederholen Sie Chor

Wahlweise freigestelltes Ende:

Als ob der Tod ihren König nicht halten könnte.

Ich habe etwas recherchiert was eigentlich an der Osternacht besonderes ist. Hier ein Predigtausschnitt, der dies vermutlich sehr nachvollziehbar erklärt.

Vickie Winans – Hintergründe zum Titel “Long as I got king jesus”

Tuesday, December 14th, 2010

Diesen Titel hatte ich 2004 neu erlernt und hatte zur großen Freude ihn bei einem Konzert von “Hohes C” in der Stadtmission Lörrach als Konzertbesucher genießen dürfen. “Es ist schon etwas länger her als ich auf Jesus getroffen bin”. Diese Aussage könnte von einem Jünger Jesus stammen, wenn man diesen in der heutigen Zeit danach gefragt hätte. Dieser Titel beschreibt im Kern wie Jesus oder auch Gott für einen ist. Immer wieder wird ausgesagt, dass man neben den König Jesus keinen weiteren benötigt. Die Übersetzung des Titels kommt daber davon, dass ein kleines entscheidendes Wörtchen fehlt.

Man könnte obiges meinen, wenn man nur den Titel übersetzt. Kurz sich mit den ersten Passagen befasst und schnell entsteht in einem ein ganz anderes Bild. Lepra Es könnte von einem Leprakranken aus der damaligen Zeit erzählen. Ein Obdachloser Obdachloser.

Das passt auch auf die Aussage “Ich lag da, bin betrogen worden, man spricht über mich und ich wurde schlecht behandelt”. Er fühlte sich verachtet und manchmal ist er sich wohl vorgekommen als ob er nur noch aus Knochen bestehen würde. Es ging bei mir hin und her, mal ging gut (war gut drauf) und manchmal niedergeschlagen. Meistens aber fühlte ich mich am Boden (zerstört). Solange ich jedoch Jesus (meinen König Jesus) habe, dann brauch keinen anderen noch.
Und ab dem Moment wusste ich, ich brauche keinen. Weder eine Mutter noch Vater, Schwester, Bruder. Keinen Arzt, keinen Anwalt für Rechtsstreitigkeiten, keinen Pfarrer und schon gar keinen Lehrer.

Ich weis, in dem Fall Jesus, er ein Lastenträger ist. Gemeint ist wohl damit, dass Jesus einem damals die Sünden abgenommen hat.
Ich weis, dass er hart im Nehmen ist. Und ich weis es gibt eine Brücke über das Wasser. Hier wird wohl Bezug auf die Underground Railroad genommen, die damals als Fluchthilfe für die Sklaven vorhanden war und eine Art Netzwerk darstellte.

Guter Gott – Du bist für jeden ein Freund, wenn er sich alleine fühlt und keine Freunde hat. Er wird für Dich das Brot sein, wenn Du hungrig bist und in einer Situation bist wo Du Dich nach jedem Stück Nahrung sehnst. Er wird Dich aufnehmen und willkommen heissen, wenn Du Dich einsam fühlst.

Zusammengefasst es ist ein Gospel, der beschreibt wie Gott ist und dies von jemanden beschrieben, der ganz unten lebt. Eben ein Bewohner eines Townships, Slum von Pretoria beispielsweise, der vielleicht auf dem Kiez in Hamburg ausgenommen wurde, jetzt auf der Straße lebt und absolut nichts mehr hat, nicht einmal ein Rückfahrtsticket.

Fred Hammond – Hintergründe zum Titel “Jesus, be a fence”

Friday, September 24th, 2010

Den Titel hat der Freiburg Gospel Choir erst in 2010 neu ins Repertoire aufgenommen und gleich festgestellt, dass so richtig “wuppt” im Puplikum.

Man wünscht sich, dass Jesus eine Art Zaun um einen herum bildet. Es wird Jesus darum geben, dass er einen beschützen soll auf dem Weg, den man geht. Das kann ein kurzer Weg sein, es kann aber sogar der Lebensweg sein. Und Gott wird einen Zaun um mich herumbilden und dies sogar jeden Tag erneut um mich bilden. Bereits im ersten Vamp wird Jesus immer wieder aufgefordert, dass er sich wie ein Zaun verhalten sollte (zaunartig würde) beim zweiten Vamp geht es dann um den Schutz, dem Schutz für seinen ganzen Weg. Schutz, Schutz, Schutz. Man erhält Schutz vom Turm. (Für) meine Familie, man erhält Erlösung vom Turm und plötzlich gibt es Schutz für die eigene Familie, eine weitere Familie (deine Familie) für den Bruder, für die Schwester, für den Vater, die Mutter, für die Kinder und seine eigenen Kinder. Und alle erhalten den Schutz für jeweils ihren individuellen Weg. Aber offensichtlich ist man mit der Bitte, dass Jesus einen Zaun bildet nicht alleine. Vielmehr soll der Zaun auch als Zusammenhalt wirken und eben noch umfassender beschützen. Es soll vorallem Jesus einen beschützen, denn durch ihn wirkt der Schutz Gottes auf einen.