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Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Holy is the lamb

Sunday, December 3rd, 2017

Auch “Holy is the lamb” gehört in das Repertoire des Oslo Gospel Choirs und ist ein typischer Worshipsong. In welche Jahreszeit er genau reinpasst ist ein bisschen unklar. Spontan könnte man ihn als Ostergospel meinen, wenn an das Osterlamm denkt. Wenn man allerdings an die Unschuldigkeit und vielleicht die Unschuldigkeit eines Babies denkt, dann Weihnachten und die Geburt von Jesus.

heilig, heilig
heilig, heilig
heilig, heilig
ist das Lamm Gottes

würdig, würdig
würdig, würdig
würdig, würdig des Lobes
ist das Lamm Gottes

Jesus, jesus
Jesus, jesus
Jesus, jesus
ist das Lamm Gottes

Ich lebe mein Leben für dich
Ich lebe mein Leben für dich
Ich lebe mein Leben für dich
das Lamm Gottes

heilig, heilig
heilig, heilig
heilig, heilig
ist das Lamm Gottes

Vom Lateinischen betrachtet, dann sagt dieser Titel genau das Selbe aus – Agnus Dei.

Foto: Andreas Faessler

Das Lamm Gottes oder lat. Agnus Dei ist ein altes christliches Symbol. Wir kennen es vorallem als Osterlamm.

Die Predigt erklärt uns allerdings, dass man das Lamm Gottes bereits für die Geburt von Jesus nehmen kann und es hier auch stellvertrend für das Wort bzw. später das Jesuskind sehen kann, dass als so reines Baby in  einer Krippe liegt. Irgendwoher hatte ich mal gehört, dass man bei Geburt frei von Sünde sein soll, dass man allerdings ab dem nächsten Moment schon anfällig wird Sünden zu begehen. Wie man es noch deuten kann beschreibt ein Predigttext zu Johannes 1, 25-43

Das Video verdeutlicht wie sehr Eltern ihr Vertrauen in Gott setzen können, wenn sie erfahren, dass der eigene Sohn an einer
schweren Leberkrankheit erkrankt ist und wenn er nicht bald ein neues Organ erhält nicht mehr lange zu leben hat. Allerdings ist es nicht einfach einen Teil eines Organs zu spenden, dass man dringend selbst benötigt und man hat nur eine Leber. Bei einer Niere sieht es da schon anders aus, davon hat man 2 und man kann auch mit nur einer leben.

Der Vater hatte vor seiner Einwilligung zur Entnahme von Lebergewebe ein Testament verfasst. Es stellt sich allerdings die Frage, wann fasst ein Mensch einen Entschluß ein Thestament aufzusetzen. In dem Moment, wenn er den Eindruck hat, die Entscheidung über sein Leben wurde an jemanden abgegeben, den er für würdig hält, dieses guten Gewissens entscheiden zu können. Auch das Beispiel einer Nierentransplantation wird in dem Video beschrieben und wie sich die Tochter nach der Transplantation fühlt.

Wie kann man es am besten erklären was die Textzeile “Ich lebe mein Leben für Dich”, gemeint ein Leben für Gott zu leben. Am einfachsten ist das wohl mit einem Video erklärt, in dem eine Atheistin zu Wort kommt, die sich plötzlich zur Christin bekannt hat. Einfach mal das Video auf sich wirken lassen.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel father

Friday, September 2nd, 2016

Vom Oslo Gospel Choir weis man ja, dass er zwar Blackgospel singt, sich allerdings sehr stark auch dem Lobpreis verschrieben hat und viele gefühlvolle Balladen singt. Der Titel “Father” ist ein solcher.

Vater
Wir treten vor Dein Angesicht
Um Deinen Namen zu erheben
Vater
Du bist würdig der Herrlichkeit
Du bist des Lobes würdig
Schöpfer von allem
Der Grund für uns zu singen
Du bist erhaben allmächtiger König
Wir preisen deinen Namen für immer
Halleluja, Halleluja, Halleluja
Wir beten dich an
Vater
Wir tretem vor Dein Angesicht
Um Deinen Namen zu erheben
Vater
Du bist würdig der Herrlichkeit
Du bist des Lobes würdig

Der Song “father” einer von so einigen Worshipsongs aus der Feder von Tore W. Aas gehört zur Kategorie “Gott, wir möchten mal danke sagen”. Ein tüpischer Lobpreissong. Man begegnet bewußt Gott und man macht dies nicht so wie zum Beispiel morgens, wenn man bei der Arbeit seine Arbeitskollegen begrüßt. Man tritt bewußt vor den Herrn, um ihm zu sagen, dass er etwas ganz besonderes ist.Vohn ihm, dem Herren gehen große Taten aus, die man ausdrücklich mal betonen möchte.

Schnell wird man beispielsweise an “How great is our god” von Chris Tomblin oder an den noch bekannteren Titel, der u. a. von Donnie McClurkin gesungen wird “Lord we lift your name on high” erinnert, die alle die gleiche Kernaussage haben, wie bedeutend ist eigentlich Gott, vorallem wenn man die Titelüberschrift von dem Chris Tomblin-Titel direkt übersetzt oder eben bei dem Titel von Donnie McClurkin wo im übertragenen Sinne gemeint wird, dass wir den Namen Gott mal fett und Großbuchstaben setzen, um ihn besser kenntlich zu machen.

Die Textstelle “Schöpfer von Allem” bezieht sich auf eine Bibelstelle von Jeremia. In einer Predigt von P. Martin Löw wird sich auf Jeremia und seine Aussage Gott sei ein Töpfer gewesen eingegangen. Das wird auch der Grund sein, warum Bishop T. D. Jake seine Gospelkirche “Potter’s house” genannt hat. Und im übertragenen Sinne kann man dann auch von Schöpfer sprechen, denn der Töpfer erschafft an seiner Drehscheibe durchaus Ton- oder Keramikkunstwerke.

Aus dem Grund möchte man dies durch Gesang ausdrücken.

Für den Komponisten des Songs ist Gott nicht einfach nur ein König, der regieren darf. Vielmehr ist er ein König der einfach die Würde hat, über allem steht und der seine Welt, die er selbst erschaffen hat auch würdig ist zu regieren. Und man preist ihn für immer.

Das Wort halleluja kann man sinngemäß übersetzen “so sei es”.

Workshop mit Calvin Bridges und Tore W. Aas in Kehl bei Straßburg

Wednesday, August 10th, 2016

Man glaubt es kaum. Über 60 Jahre und wenn man ihn erlebt, dann meint man
er ist vielleicht gerademal 40. Seine Musikerkarriere starte er Ende der 80er Jahre.

Calvin Bridges

Fotorechte: singing gospel, Zürich

Aus der Wiki ist zu entnehmen, dass er Chorleiter vom Faith Tabernacle Choir ist. Selber ist er allerdings auch als Gospelsänger, Songwriter und Workshopleiter unterwegs.

In Deutschlang kennt man ihn vielleicht von früher von Go Gospel, was es inzwischen allerdings nicht mehr gibt. Andere werden sich sagen – “kenn ich von Chosen”. Seine Heimat ist Chicago. Hier lädt er sehr oft über die Creative Kirche Gospelbegeisterte ein, um seine Heimatstadt und die Gospelszene von Chicago erleben und kennenlernen zu können.

Tore W. Aas

Fotorechte: singing gospel (Zürich)

Bei Tore W. Aas kommt einem gleich Gründer des Oslo Gospel Choirs und so findet man ihm auch über Google. Seinen Chor hatte er 1988 gegründet und leitet seinen etwa 30 Stimmen starken Chor heute noch. Seine Idee damals, er wollte einfach Menschen aus verschiedenen Gemeinden zusammen bringen, was er in einem Interview mit dem ERF verrät. Als er beispielsweise nach dem Lied “Shine your light” gefragt wurde antwortete er, dass dies für ihn die Hauptbotschaft ist. Er möchte gerne zur Ehre Gottes singen können und dies durchaus sein ganzes Leben lang. Allerdings verrät er weiter, dass ihm auch jeden Tag Emails erreichen wo ihm für seine Musik gedankt wird, dass diese ermutigen würde und manch einer dabei eine Erfahrung mit Gott hatte.

Aufgrund eines Jubiläums hat sich der Gospelchor Jo’s Voice, der zweite Chor, der von Friedhelm Matter und das Team von Gospeltime, einer Arbeitsgemeinschaft der Johannisgemeinde in Kehl entschieden wieder einen Gospelworkshop anzubieten. Diesmal eben mit Tore W. Aas und Calvin Bridges. Bislang ist das Programm, was gesungen wird gut durchmischt. Es sind besinnliche Nummern wie das “Days of Eliah”, bekannt von Donnie McClurkin und das “I can go to god in Prayer” was von Albertina Walker gesungen wird.

Vom Oslo Gospel Choir ist jedenfalls “In your arms” dabei. Anfang August hatte das Team von Gospeltime schon ein paar Songs genannt, die gesungen werden. Allerdings war beigefügt, es wird noch mehr geben. Darf man dann gespannt sein welche. In Kehl ist man jedenfalls auf jede Menge Gospelbegeisterte eingestellt und man will natürlich auch für das leibliche Wohl sorgen. Mittags hat man allerdings das Problem, das offensichtlich der Platz nicht ausreicht und man da schon nacheinander zum Essen gehen muss. Allerdings das sollte ja das kleinere Übel sein. Was bei Gospelworkshops zählt ist ja das Gemeinschaftserlebnis und das wird man mit Sicherheit dort haben.

Für Gospelbegeisterte, die noch dabei sein möchten – schnell sein, der Workshop ist fast voll und sich über die Homepage von Jo’s Voice anmelden. Der Workshop geht von 21. bis 23. Oktober und schließt mit einem Abschlußkonzert in der Marienkirche in Kehl ab. Der Workshop selbst in der Johanneskirche, Johannesstr. 1a in Kehl statt. Die Kirche befindet sich etwas außerhalb, bitte nicht mit Johannis-Nepumuk verwechseln.

Chor der Universität Manila zu Gast beim Gospelchor St. Josef in Rheinfelden

Saturday, June 13th, 2015

Man kann sagen es wird international. Gerade frisch befindet sich der Chor der Universität der Philipinen in Manila auf Europatournee, ist unter anderem in Basel und Genf unterwegs, macht aber erstaunlicherweise auch Station in Rheinfelden (Baden) wo er sich mit dem Gospelchor St. Josef, der im Gemeindehaus der katholischen Gemeinde St. Josef probt, trifft und gemeinsam ein kleines Kozert gibt.

Foto: Chorale University of Phillipines, Maninal (Chorhomepage)

Der Chor wurde 1992 von ein paar Stundenten gegründet, die an der Universität in Manila Sozialwissenschaften studiert hatten. Durch die Jahre stellte sich die Formation sehr breit gefächert auf und sang neben der eigenen phillipinischen Musik auch Jazz, Gospel und Spirituals, Volksmusik aber auch Pop.  Schaut man auf die Homepage des Chores wird man feststellen, dass sie sogar an einigen Wettbewerben teilgenommen hatten und sich unter den Top 50 für Pop/Gospel & Spiritual sowie Barbershopchören befinden.

Wirkte der Chor auf dem ersten Video vielleicht etwas steife, zeigt dieser doch, dass er auch anders kann, sogar Lieder kann, die in Deutschland sind und eine kleine Choreografie zu dem Song einstudiert hat.

Die Verbindung zum Gospelchor St. Josef ergab sich über die Chorleiter, wie zu erfahren war. Das Repertoire vom Gospelchor St. Josef liegt mehr auf Spirituals, aber auch Gospeln vom Oslo Gospel Choir, von Joakim Arenius oder auch von Hans-Christian Jochimsen. Im Jahr 2014 hat der Chor einen neuen Leiter erhalten nachdem sein Vorgänger nach 10 Jahren und zwei erfolgreichen Jubiläumskonzerten zum 25jährigen Chorjubiläum den Chor abgegeben hatte, um durch einen neuen Nachfolger wieder frischen Geist und Schwung in den Chor bringen zu können.

Am Benefizkonzert, das der Gospelchor St. Josef gemeinsam mit dem Chor aus Manila im Pfarreizentrum St. Josef gestalten wird, wird jeweils zur Hälfte das Konzert vom gastgebenden Gospelchor sowie dem Chor von den Phillipinen gestaltet werden. Es beginnt um 20:00 Uhr im großen Saal und der Eintritt ist kostenfrei.

Young Yoices und Gospelchor St. Josef an Kulturnacht in Rheinfelden

Friday, May 9th, 2014

“Lörrach singt”, Stimmenfestival in Lörrach als auch “Em Bebbi si Jazz” in Basel und in Rheinfelden soll da tote Hose sein? Nein, diesmal soll es nicht so sein dachten sich die beiden Rheinfelden und starten 2014 zum ersten Mal gemeinsam die Kulturnacht.

Die Idee vielfältig. Es wurde sich gedacht doch einfach eine Begebenheit zu schaffen, auf der Mitmenschen ihren Einwohnern beider Rheinfelden diverse Kleinkunst anbieten können. Hier dachten die Schöpfer Enselbles, Orchester, diverse Chöre, Theatergruppen und künstlerisch tätige Vereine.

Neben diesen verschiedenen Künstlern auch der  Gospelchor St. Josef, der zu Jahresbeginn 2014 unter der musikalischen Leitung von Nikos Mante steht. Im Jahr 2013 hatte dieser gerade erfolgreich sein 25jähriges Bestehen gefeiert.

Foto: ev. Kirchenbezirk Schopfheim

Im Jahre1995 hatte der Kantor Rainer Marbach zunächst als Chor für Jugendliche den Chor. Zwischen den Jahren war der Chor offensichtlich mal eine Mädchenformation gewesen, inzwischen ist er allerdings ein gemischter Chor aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Schon immer hatte hierbei Rainer Marbach viel Wert auf Qualität gelegt, was der Chor auch bei verschiedenen Anlässen in der Vergangenheit bereits bewiesen hatte.

Während der Gospelchor St. Josef über ein sehr umfangreiches Repertoire aus traditionellen Gospeln verfügt und bereits Song wie “Something inside so strong”

und viele Titel vom Oslo Gospel Choir, aber Arragements von Titeln der “Up with people”

Normalerweise singen die “Young Voices” Händel klassisch. Da am Abend der Kulturnacht noch der Gospelchor St. Josef zum Abschluss in der Christuskirche auftratt wurde der Crossover begangen und bewiesen, der Titel ist auch im Offbeat möglich

Die Christuskirche in Rheinfelden kann fast schon als Kirche an einem zentralen Punkt angesehen werden, befindet sie sich doch in unmittelbarer Nachbarschaft zum Rathaus und aufgrund der Tatsache, dass sich direkt neben der Kiche der Marktplatz befindet quasi auch direkt im Puls des Lebens.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Glory to god almighty

Friday, December 13th, 2013

Entdeckt bei den Lyriken für den Workshop Gospel & Wellness 2014 hatte ich folgenden Titel vom Oslo Gospel Chor. Beim Querlesen der Lyrik gewann ich den Eindruck, dass er eigentlich sehr gut in die Weihnachtszeit passt.

Refrain:
Ehre sei Gott, der Allmächtige, Ehre sei Gott, der Allmächtige,

Ehre sei Gott, der Allmächtige Jesus ist König der Könige.
Ehre sei Gott, der Allmächtige, Ehre sei Gott, der Allmächtige,
Ehre sei Gott, der Allmächtige Jesus ist König der Könige.

Er hebt mich hoch Up-Uh, Uh.
Wenn ich mich schlecht fühle-Uh, Uh,
Er setzt mich frei, – Uh, Uh,
um nicht mehr gebunden zu sein. – Uh, Uh.
Er legte meine Füße auf höheren Boden.
Die größte Liebe, die ich je gefunden habe.

Refrain:

Vers 2:
Amazing Grace, uh, uh,
Sie gab mir, uh, uh,
Du hast mein Gebet beantwortet, uh, uh
Auf gebogenen Knieen, uh, uh.
Im Sand versinkend zogst mich raus
Du gabst mir den Sieg.

Ich immer loben, ihn lieben, ihm danken.
Er kaufte meine Rettung. Jesus ist König der Könige.

Halleluja, Er ist das höchste Lob, gib ihm Ehre  6 X

Eigentlich könnte man den Inhalt dieses Gospels mit dem klassischen deutschen Titel aus einem Weihnachtsoratorium vergleichen, wenn der nicht nahezu identisch ist.

Ich hatte hier mal ein bisschen im Internet recherchiert und war über Bibel TV auf den Psalm 115 gestoßen.

In einem Predigttest zum Psalm 115 ist von der Frucht des christlichen Glaubens die Rede. So wie der Brauch mit den Ostereiern, die eigentlich für das Erwachen der Natur und das neue Leben steht, kann man eigentlich das Jesuskind in der Krippe als Frucht und Beginn des christlichen Glaubens ansehen. Bereits die heiligen 3 Könige, Astronomen aus der damaligen Zeit, bewiesen, dass das Kind was besonderes ist und sie waren damals schon der Meinung, dass es richtig sei, dieses Baby anzubeten, da es ein besonderes Kind sein – nämlich das Kind Gottes.

Aber warum soll Jesus der Könige der Könige und vorallem auch der Allmächtige sein. Vielleicht weil er in einem Umfeld gebohren wurde, was eigentlich gar nicht so richtig passt. In dem Video wird es schön herausgearbeitet, die Weihnachtsgeschichte ist eigentlich die reale Welt und die Weihnachtsgeschichte wurde auf den Punkt gebracht. Es kommen politische Personen drinn vor, es geht um eine Volkszählung, die eigentlich einer Steuerschätzung diente und es war den Machthabern deren Volk total egal, es wurde kreuz und quer durch das Land gescheucht. Es kommt in der Weihnachtsgeschichte auch die Textstelle vor “denn es war kein Platz in der Herberge”. Das könnte man in der heutigen Zeit natürlich sagen – völliger Quatsch, es ist immer ein Hotelzimmer, vorausgesetzt man kann es bezahlen. Und genau hier ist der springende Punkt Josef und Maria waren arme Leute. Und das Kind musste in einer Krippe, einem Fresstrog für Tiere geboren werden. Gott wollte damit sagen – ich möchte die reale Welt und ich will mein Kind bewusst dort gebähren wo es kein Glitzer und Glämmer gibt. Berthold Brecht hatte es mal geäußert “erst kommt das fressen und dann kommt die Moral”, und so kann man sagen, Gottes Kind kommt im Fresstrog zu Welt, weil das das erste ist woran gedacht wird und er liebt die Welt so wie sie ist.

Und wieder zurück zu dem Text im Gospel. Gott liebt die Menschen, egal was sie gerade durchmachen und er zieht dann auch mal jemanden aus dem Sand oder vielleicht krasser ausgedrückt – er zieht einen auch mal aus der Scheiße.

Vielleicht macht dies auch folgendes Video aus der Bibel-TV-Serie Emmaus einige klar.

Resonance of Life zu Gast in der Gospelkirche von Karlsruhe

Tuesday, December 3rd, 2013

Zum letzten Gospelgottesdienst in diesem Jahr begrüßt die Gospelkirche Karlsruhe den Pop- und Gospelchor “Resonance of Life“ aus Schopfheim.

Foto: Gospelchor Schopfheim

Der Chor wurde im Jahr 1996 durch den damaligen Bezirkskantor, Martin Winkler gegründet. Zwischenzeitlich kann der Chor auf mehrere Jahre Bestehen zurückblicken und hat  den Chorleiter gewechselt. Seit 2002 dirigiert und leitet Kirchenmusikdirektor und Bezirkskantor Christoph Bogon den Chor. Unter seiner Führung stieg die Mitgliederzahl auf über 80 Sängerinnen und Sänger an.

Kirchenmusikdirektor Christoph Bogon ist seit Januar 2009 Präsident des Verbandes evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Deutschland. 1971 wurde er in Kassel geboren und ist dort aufgewachsen. Er studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg Kirchenmusik. Noch während des Studiums wurde er 1999 Assistent des südbadischen Landeskantors, KMD Carsten Klomp. Im März 2002
übernahm er das Amt des Bezirkskantors für den Kirchenbezirk Schopfheim (Südbaden) und die evangelischen Kirchen in Schopfheim. Als Organist, Chorleiter und Komponist ist er über die Grenzen des Kirchenbezirks hinaus tätig.

Der Gospelgottesdienst  in der Markuskirche (Yorckplatz) findet Sonntag  08.12.2013 statt. Beginn ist um 17.45 Uhr, liturgisch wird er durch Ulrike Bruinings, Pfarrerin in der Markusgemeinde, geleitet.

Neben dem Auftritt in der Markuskirche in Karlsruhe ist der Chor bei verschiedenen Anlässen immer wieder mal zu hören. Sei es beim Singen in Gottesdiensten oder bei Konzerten, die durchaus unter einem Motto stehen können. Auch nach Reisen ins Ausland schreckt der Chor nicht zurück. Eine solche Reise ist für 2014 vorgesehen, was ein Blick auf die Chorhomepage verrät.

Blättert man durch den Pressebereich des Chores fallen immer wieder Tolle Events ins Auge. Was da an Titel aufgeführt ist, ist recht vielfältig. Zum einen durchmischte Stücke, die sowohl Ballade als auch rockig sind. Oder aber auch mal eine ruhige Worshipballade, die einen direkt an den Oslo Gospel Choir erinnert.

Mal mit Sonnenbrille auf der Bühne zu stehen, das Problem hat der Chor nicht. Gut vielleicht fehlt dann doch der Badeanzug und Palmen als Deko. Aber auch mal Bluesbrothers mit Frauen gab es als Motto für einen Event. Da gab es natürlich auch mal schmissige Songs ale “Sommer in the city” und andere Nummern, die bekannt sind und die einen so richtig zum Wuppen bringen.

Weitere Infos auch unter Gospelkirche karlsruhe und Homepage des Chors Resonance of Life, Schopfheim

Gospelchor St. Josef, Rheinfelden wurde 25 und gab sein erstes Jubiläumskonzert

Friday, July 5th, 2013

Kaum glauben konnte es Peter Konetschy, dass aus seinem Traum von einem Jugendchor es nach 25 Jahren immer noch einen Chor mit dem Namen St. Josef gibt. Gute 1.800 km war er angereist gewesen, um sich das 1. Jubiläumskonzert anzuhören. Wolfgang Schwander, der in der Anfangszeit den Chor als er noch ein Jugendchor geleitet hatte führte auch kurz durch die Entstehungsgeschichte des Chores und ließ sich auch nicht lumpen, dass dem Chor ziemlich schnell die Bezeichnung “Hosenträgerchor” auferlegt wurde, denn die Hosenträger, die bei den Männern zu einem weißen Hemd und Jeans getragen wurden war einfach das Markenzeichen des Chores gewesen.

Stefan Reiser als Solist ganz alleine auf Bühne eröffnete mit dem Titel “Something inside so strong” den Songpart des Retrochors, bei dem über 40 Sängerinnen und Sänger aus Berlin, Düsseldorf, aus München, Nürnberg, Mannheim und anderen Orten innerhalb Deutschlands extra zu diesem Konzertevent angereist waren.

Nach der Eröffnung gingen sie allerdings ein Lied zurück und sangen den allersten Titel des Chores “Oh what a day”, der im Repertoire des Chors auch stolz die Nummer 1 trägt.

Schon damals musste es nicht unbedingt Gospel sein, den der Chor sangt. Mit “Where peaceful water flow” bewies der Retrochor, dass er auch sehr gefühlvolle Balladen von Chris de Burg singen kann.

Auch der sehr gefühlvolle Titel von Barkley James Harvest, der natürlich standesgemäß mit Accustikgitarre begleitet wurde durfte nicht fehlen. Bei manchen wird die Botschaft des Songs “bitte nicht versuchen zu fliegen, auch nicht versuchen zu Gott zu fliegen – Du könntest abstürzen” wurde sicherlich bei manchem emotional anders umgesetzt. Man merkte es einfach im Puplikum wie so mancher total ergriffen von diesem Titel war.

Fast ein Must bei jedem Konzert und bei jeder Hochzeit das obligatorische “Oh happy day”. Auch die lokale Presse nahm diesen bekannten Titel gleich auf und nutze diesen zu beschreiben wie toll eigentlich dieser ganze Konzertnachmittag gewesen war. Der Retrochor hatte diesen Titel zum Abschluss seines Parts ausgewählt gehabt und war in den letzten Takten dieses Titels durch die Menge von der Bühne gegangen. Was sicherlich viele nicht bemerkt hatten war, dass der “Chor heute”, wie sich der aktuelle Chor bezeichnete gleichzeitig auf die Bühne marschierte, denn diese machen den zweiten Block des Konzertnachmittages.

Mit dem beschwingten Titel “Sana sananina” eröffnete der aktuelle Gospelchor St. Josef seinen Part an dem Konzertnachmittag und sorgte gleich, dass das Puplikum entsprechend locker wurde und mehr oder minder mitwippte. Auch die Helfer an der Theke nahme den Gospelbeat in sich auf und haben ebenfalls ordentlich mitgewiegt.

Danach ging es gleich mit einer “Wuppnummer” weiter und mit “get together” hieß es auch nochmals bitte zusammenkommen und kräftig mitmachen. Sehr schön untermalt sicherlich von der gekonnt winkenden Armbewegung, die sich der Chor als Choreografie zu den kurzen Husummerparts, die jede zweite Strophe begleiteten sich einfallen ließ.

Kaum besser hatte Julia Parletta mit ihrem Solo den Song “Never gonna loose my way” interpretiert, den der Chor als nette Ballade aufgenommen hatte, um einen kleinen Kontrast in das Programm aufgenommen hatte und bewieß damit, dass der Chor auch hervorragend langsame und gefühlvolle Gospel vom Oslo Gospel Choir singen kann.

“aber ihr sollt jetzt nicht einschlafen” hatte sich der Chor gedacht, als sie dann gleich wieder mit dem “Praise ye the lord” eine fetzige und etwas ältere Nummer anstimmten.

Allerdings Bässe können auch sehr gut singen und dies zeigte sich gleich beim Titel “Thy word”, der vom Michael W. Smith und Amy Grant stand und bei dem Yvonne Koller das Solo sang. Es war hier immer ein gekonnter Wechsel zwischem Chor und Solist gewesen. Für viele sicherlich fenomenal das Ende des Liedes wo lediglich noch zwei Sänger aus dem Bass die Solistin begleitet hatten.

Die Gruppe Up with people, von denen der Titel “we’ll be there” stammt war eigentlich ein riesengroßer Chor von Studenten aus allenmöglich Ländern, die früher große Gospelevents mit einer sehr großen Sängerschaft gemacht hatten. Mit der rauchigen Stimme eines Joe Cocker sang Martin Huber den Solopart dieses Titels, der bei dem er auch sehr häufig völlig alleine sang.

In den Gospelchurches der Farbigen ist es üblich, dass das Puplikum in das ganze Gospelgeschehen eingebunden ist. So dachte es sich auch Karl Gehweiler als er es einfach ansprach, dass sie jetzt einfach mal aufstehen und einen kleinen Wechselschritt machen. Und direkt stieg er ein ein das Yakana Vangheri. Das Puplikum hatte es natürlich gut, denn sie hatten zum einen einen Chor gehabt, der den afrikanischen Titel gesungen hatten und zugleich in einer Masse als Choreograf für das Puplikum anzusehen war.

Danach folgte eine sehr bekannte Ballade, die auch gerne für Hochzeiten verwendet wird – “You’ve got a friend”. Allerdings hatte die Karl Gehweiler etwas umarrangiert und einen kleinen Jazzakzent eingeflochten.

Man konnte froh sein, dass es bei dem Halleluja nicht bei der Ursprungsversion geblieben ist. Irgendwo hatte ich recherchiert gehabt, dass Leonard Cohen seinem Titel angeblich mal 80 Stofen gegönnt hatte. Wenn man sich das vorstellt, dann hätte der Titel warscheinlich ein komplettes Konzert ausgemacht gehabt. Viele werden den Titel allerdings aus Animationsfilmen wie Shrek kennen. Auch Mano Ezoh hatte diesen Titel bei seinem Weltrekordversuch in der Olympiahalle gesungen gehabt. Die Version, die der Gospelchor St. Josef gesungen hatte beinhaltete allerdings kein Solo.

“Let us go into the house of the lord” kann man als einen Dauerbrenner bei den Joseflern ansehen. Immer wieder ist dieser Titel an Konzerten zu hören. Vielleicht liegt es auch an Martin Huber, der in diesem Song das Solo singt daran, dass er den gewissen Groove reinbringt und so auch das Puplikum zum Wuppen bringt.

Mit etwas besinnlichen Titeln beendete der “Chor heute” seinen Gesangspart. Anschließend war es Zeit für den “Joint Choir”, bei dem es auf der Bühne richtig eng wurde, da hier Ehemalige und aktuelle Chorsänger gemeinsam die Titel “Never turn back” und “Gospeltrain” gesungen hatten. Da es während der Zeit, in der der Titel gesungen mehrere gab, die das Solo übernommen hatten, wurde hier das Solo von 3 Solistinnen gesungen. Choreografisch ging es später dann bei “Gospeltrain” zur Sache und mit Sicherheit hatte die Art des Klatschens nochmal so manchen im Puplikum zum Mitklatschen animiert gehabt.

Für die Konzerbesucher aber auch Ehemaligen und aktuelle war es sehr angenehm gewesen, dass nach dem Konzert ein Apero angeboten wurde und so die Gelegenheit zum Gespräch und zum Austausch über frühere und jetzige Zeiten anbot. Zum Teil waren auch die Konzertbesucher von weit angereist gewesen, so hatte beispielsweise ein Ehepaar mit Tochter sich aus dem Kanton Aargau auf den Weg zum Konzert gemacht gehabt.

Gospelchor Rheinfelden überraschte in der St. Josefskirche sogar mit Klassik

Thursday, April 12th, 2012

Als Heimspiel konnte es verstanden werden, dass der Gospelchor St. Josef das Frühjahrskonzert in seiner Gemeindekirche gab. Lange Zeit war man an dem Wochenende von einem Doppelkonzert ausgegangen, allerdings ging die Organisation für die Altweiler Kiche an die Stadt über und die hatte halt andere Pläne gehabt. Insofern auch kein Problem konnte man sich so mehr auf ein einziges Konzert konzentrieren. Der Projektchor im späten Frührjahr letzten Jahres war so gut angekommen, dass 1/3 der Projektler nach dem Abschlusskonzert in der Bogenhalle von Schloss Beuggen sich entschlossen hatten im Chor zu bleiben und so konnte sich der Gospelchor um weitere 10 Sängerinnen und Sänger erweitern.

Vielleicht hatten sich einige Fans vom Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden schon gewundert gehabt warum es im Jahr 2011 kein Herbstkonzert gegeben hatte. Das hatte man aus gutem Grund entfallen lassen, weil man sich sagte, dass man sich lieber etwas mehr Zeit lässt, die Neulinge dann gut einarbeitet und so wieder zu dem bewährten Chorsound und dem gehobenen Niveau, das man von den Rheinfeldener Gosplern gewohnt ist.

Es ist aussprachtechnisch in der Josefskirche von Rheinfelden das Singen von eher rhythmischen Liedern schon eine gewisse Herausforderung, den es heisst mit einer Hallzeit von 7 Sekunden, die die Kirche aufgrund ihrer Architektur einfach mal hat, klarzukommen.
Interessant mag für die Konzertbesucher gewirkt haben, dass für sie aus der Ferne das Konzert mit einem klassischen Titel begonnen hatte, ohne das sie eigentlich richtig wussten woher dieser wohl herkommt. Begonnen wurde nämlich in der Sakrestei bevor der Chor geschlossen in 2 Reihen aufmaschiert war.

Get together eigentlich alleine schon vom Namen her ein wirklich passender Titel, um ein Konzert zu beginnen. Wirkte der Titel doch etwas auflockernd für die zahlreichen Konzertbesucher, die in die Kirche gekommen waren, um das Gospelkonzert zu genießen. Auch wtas sie Soli anging wurde für Abwechslung gesorgt, da verschiedene aus dem Chor die Möglichkeit bekamen sich an einem Solo zu beteiligen.

Deeper than kennen vielleicht manche noch vom Gospelkirchentag, denn wie “Let us stand” stammt es aus der Feder von Hans-Christian Jochimsen. Auch ein weiterer Titel im mittleren Tempo fügte direkt an. Die Choreografie bestand uberwiegend aus dem Gospelschritt. Ein bisschen ein Problem dabei, wenn man sich nicht geeinigt in welcher Richtung man jetzt mit der Bewegung startet und so wirkte manchmal wie ein Vorhang der aufgeht und sich wieder schliesst. Doch zum Glück wurde zum Schluss mit den Bewegungen auch gezeigt von was da gerade gesungen wird.

Lift Jesus up eine christliche Rocknummer, so könnte der Titel bezeichnet werden, der dem Worshipsong im mittleren Tempo folgte. Und entsprechend äußerte sich auch das Puplikum und klaschte, schnipste oder wiegte einfach nur im Rhythmus mit. Sehr sehenswert war die Choreografie für den Schluss des Liedes. Die Hände plumpsten nicht einfach so nach unten – was auch irgendwie danach ausgesehen hätte “ich bin erschöpft” sondern liefen in einer Art Welle durch den Chor, als letztes Namen die Sängerinnen vom ersten Sopran ihre Hände runter. Zu dieser Idee kam der Chor auf dem Probewochenende in einem Pfadiheim in Oberdiegten (BL) wo extra sogar ein etwa 2stündiger Tanzworkshop eingebaut war. Jesus be a fence bei dem Esther Amagou und Julia Paletta die Soli sangen wirkte im Refrain sehr knackig. Für Auflockerung hatte vorallem der Zwischenpart gesogt, bei dem die Solistinnen und der Chor im Wechselgesang gesungen hatten und vom Chor immer nur Worteinwürfe kamen.

House of the Lord
auch wenn es schon seit Jahren in den Konzerten gesungen wird schafft man es einfach nicht ein Konzert mal ohne diesen Titel zu singen. Und man merkte auch bei diesem Konzert die Nummer zieht einfach. Beim Solo merkte man sofort, dass Martin Huber dem Wort auch ein gewisses Leben verpassen will und man merkte dierekt mit wieviel Freude er “joy” sang und dass er nicht nur von Frieden singen wollte sondern diesem am besten hier und jetzt gleich gehabt hätte.

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We pray in the morning oder manchmal ist ein Gebet auch die einzigste Möglichkeit aus einer unlieben Situation wieder rauszukommen. Der Chor singt schon seit einiger Zeit diesen Titel, allerdings stets accapella. Unterstützt von rhythmischen Klatschen und wer auch noch noch den Schritt drauf hatte, stampfte dazu auch noch entsprechend. “Warum betest du”, “zu wem und warum” – man merkte direkt das Fragezeichen im Gesicht der Sänger bei diesem Fragen.

Never let me go
Im Gegensatz zu einem weiteren Titel vom Oslo Gospel Choir, is das Never let me go eher ein etwas flotterer Titel. Sicherlich gerade diese Kraft, Energie und Poesie sind Dinge, die das Puplikum gerne behalten möchte und man könnte natürlich es auch so sehen, bitte lass mich nicht ohne so einem tollen Eindruck gehen.
Thy word
Hier gab es eine besonders rührende Situation. Yvonne hatte sich gerade auf das Solistenprodium gestellt und wollte mit dem Lied anfing als ein kleines Mädchen zu ihr kam und eine Wasserflasche ihr reichte. Natürlich hatte sie diese dann entgegen genommen, einen Schluck drauf getrunken und dann dem kleinen Mädchen wieder in die Hand gedrückt. Später stellte sich heraus, dass es sich hierbei um die Tochter von Yvonne gehandelt hatte.

Thulaziswe Immer wieder schön zu hören war diese afrikanisch/englische Ballade, bei der Julia Paletta sehr gekonnt das Solo zu sang. Auf den Knacklaut beim osoku nobella wurde verzichtet, aber zugegeben die richtige Aussprache des Lautes ist auch Übungssache. Gewöhnlich haben die afrikanischen Lieder einen relativ einfachen religiösen Bezug, das Thulaziswe bezieht sich auf die Appartheid und wer sich mal mit dem Text beschäftigt kann hier erstaunliches im Text erkennen. Das afrikanische Feeling wurde dabei durch eine Djembe erzeugt, die vom Schlagzeuger gespielt wurde.

Never turn back auch hier überzeugte Romy mit ihrem Solo offensichtlich so sehr, dass die Journalistin der Badischen Zeitung es sogar erwähnte, dass hier offensichtlich spontane Bravorufe vom Puplikum erfolgt sind. “So muss es sein” wäre hier meine Äußerung gewesen, denn in den amerikanischen Gospelchurches sind Zwischenrufe, die zur Motivation von Solisten und Chor dienen ganz normal, zum Teil kommen die sogar aus dem Chor selbst. Die Botschaft des Titels eigentlich recht gut nachvollziehbar.

“Eigentlich gar kein Gospel, aber irgendwie hat es etwas” aber gerade die älteren Zuhörer waren vielleicht positiv erstaunt, dass Karl Gehweiler relativ spontan von Mendelsohn den Titel “Hebe deine Augen auf”, ein Werk das eher von klasischen Chören gesungen wird mit in das Konzertprogramm aufgenommen hatte.

Never gonna loose my way
dieser Titel wurde auch beim Projektchorkonzert im Sommer gesungen. Seit Sommer wurde noch etwas drann geschliffen und das Ergebnis war eine außerst gefühlvolle Ballade, die mit dem Solo von Julia Paletta die Vollendung gefunden hatte. Die Bewegungen dazu waren leicht wiegend und man so manche im Puplikum hörten hier ganz gespannt zu. Vielleicht konnte hier und da doch noch eine Träne unterdrückt werden, bevor der Titel zu sentimental geworden wäre.

Glory, glory ist eigentlich so ein gewisser Evergreen, obwohl er schon älter ist hat er auch diesmal wieder gesorgt, dass eine gewisse Fröhlichkeit in der Kirche entstand. Vielleicht hatte auch der eher etwas freiere Gesang von Martin Huber, der in dem Stück den Solopart gesungen hatte, den gewissen Pepp in das Lied reingebracht, der das ganze so einer richtig guten fetzigen Nummer gemacht hatte.

Mit einer ruhigeren Nummer sollte es weitergehen und Shine your light war eine solche. Sehr gefühlvoll hatte der Chor diesen Titel gesungen gehabt und auch bei Romy Marti, die das Solo für diesen Titel gesungen hatte, hatte man den Eindruck, sie wollte die Konzertbesucher gerne eintauchen lassen in das Gefühl, dass in einem selbst eine Lampe scheinen kann und dies das Licht des heiligen Geistes ist. Manche hätten es vielleicht lieber gehabt, wenn es draußen schon dunkel gewesen wäre und weniger Licht in die Kirche gefallen wäre und vielleicht wie bei vielen Openair-Konzerten üblich mit gezündeter Flamme mit dem Feuerzeug winken könnten.
Goin´ to the holy city
eingehen auf den Trauergesang der Männer zu Beginn des Titels. Allerdings war das nur die ersten Takte der Fall. Plötzlich merkte man doch, in dem Titel steckt ein gewisser Biss drinn und gleich fühlte man sich animiert mitzuschnipsen und mitzuklatschen. Vielleicht interessant war teilweise auch, dass die einen Stimmen sehr rhythmischen singen und die anderen eher langsam oder als Husummerchor.

Comin´ back

war dann wieder eine eher gefühlvolle Ballade vom Oslo Gospel Choir, die von den Gestiken sogar noch ausdrucksstärker vermittelt hätte werden können. Damit sie nicht zu monoton klingt hatten sich Yvonne Koller und (G)isela De Marbaix sich auch Zwischengesänge einfallen lassen, die durchaus gut rüberkamen. Allerdings im Original singen ja auch 2 die Soli.

Sweet Jesus Auch dieser Titel wurde bereits im Sommer gesungen und weil er bereits da sehr gut angekommen war, hatte man ihn auch ins Konzertprogramm aufgenommen gehabt als ein Grund. Der andere Grund war natürlich, die Titel waren nun sehr lange geprobt worden und auch die Neulinge, die sich nach dem Projektchor zum Weitermachen entschlossen hatten, hatten so Zeit gehabt die Stücke noch perfektionieren und mussten nicht ganz neue Titel von Grund auf lernen. Auch sehr toll fand ich hier ein Feedback einer Stuttgarterin, die auf Verwandtenbesuch war, vom Konzert erfahren hatte und extra noch ein bisschen länger geblieben war. “Sie singen mir von der Seele” so war ihr Kommentar gewesen, den ich in der Pressemitteilung in der BZ hatte lesen können.
Thy will be done hier hatte sich Karl Gehweiler ein bisschen von meinen Erzählungen inspirieren lassen wie der Titel jeweils beim Workshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten (fand bereits 2 x schon statt) gesungen wurde und so wurde die Dynamik im Hauptpart von mittellaut zu richtig kräftig laut mit jedem Durchlauf gesteigert. Lediglich ich hatte mir gesagt, dass ich den Strophenteil bewusst wesentlich leiser gesungen habe, denn in Kirchzarten hatte ich dadurch gemerkt wie stark doch die Emotionen geweckt werden könnten, um ein Haar hätte dort eine Dame tatsächlich geschluchst. Hier wurde allerdings nicht ganz so leise gesungen und so konnte ich mir sagen, wenn ich meinen Nachbarn mit seiner Stimme sehr gut hören kann, dann bin ich leise genug.

Swing low with the saints
Ein Medley, das so wie “House of the lord” aus dem Konzerten fast nicht mehr wegzudenken ist. Von Karl Gehweiler ist es ein gelungenes Arrangement, das sich aus dem Titel “Swing low sweet chariot” und “When the saints go marchin in” zusammen setzt. Hierzu habe ich sogar eine kleine Annekdote. Ich hatte mir das Medley ausgesucht für eine Stunde Gesangstraining bei einem Workshop in Antalya neben einem weiteren rausgesucht gehabt. Rene hatte dann auch auf den Übersichtszettel geschrieben gehabt, dann und dann hat Ruprecht seine Stunde mit dem Titel “Oh when the saints”.
Als ich ihm dann die Noten (unglücklicherweise die Frauenstimmen) gezeigt hatte, um eine Orientierung für die Begleitung zu haben waren seine ersten Worte. “Ui, das ist ja alles vorgezogen” und offensichtlich hatte Rene damit nicht gerechnet gehabt, dass Karl Gehweiler in seinem Arrangement doch von der üblichen Weise es zu singen abgewichen war und es in dem Gospelmedley durchaus auch Phrasen gab, wo zwischen Frauen und Männern eine Art Wechselgesang stattfindet.

Als Zugabe war eigentlich nur “Let us Stand”, der Aktionssong von Gospel für eine gerechtere Welt aus dem Jahr 2010. Allerdings das Puplikum war so begeistert gewesen, dass auch noch “Goin to the holy city” und “Herr, hebe Deine Augen” gesungen werden musste. So konnte Yvonne Koller, die die Hauptmoderation für das Konzert übernommen hatte zum einen neben der Würdigung von Karl, dass der Chor es immer genießen würde mit ihm zu singen, zu arbeiten und gemeinsam Spaß zu haben auch ein großes Lob an das Puplikum aussprechen.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Shine your light

Saturday, February 25th, 2012

Schon seit letztem Sommer wurde in Rheinfelden immer wieder diese Ballade vom Oslo Gospel Choir vorgenommen. Meiner Meinung nach ist der Titel “Shine your light” auch ein Titel, der sehr gut für Auszüge genutzt werden kann. Manch ein Chor singt diesen Titel vielleicht sogar bei Kerzenlicht.

Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
auf mich, Jesus
Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
auf mich, Jesus

Du bist mein Morgenstern, mein aller Wertvollstes
Große Taten hast Du vollbracht
Bis in alle Ewigkeit werde ich Dich preisen
Einen ganz neuen Song werde ich singen, wenn ich Angesicht in Angesicht vor Dir stehe

Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
in mir, Jesus
Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
in mir, Jesus

Du bist für mich das Größte,  der König der Könige
der große Fels des Alters,  mein Anstoß zu singen
Bis in alle Ewigkeit proklamiere ich Dich
Du erlangtest den Sieg, ich segne daher Deinen Namen

Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
durch mich, Jesus
Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
durch mich, Jesus

Wenn man kurz die erste Strophe vom Titel “Shine your light” querliest würde man diesen für eine Inhaltsangebe wohl zusammenfassen, dass hier der Glauben abgehandelt wird. Jesus ist einem so wichtig geworden, dass man morgens mit Jesus aufwachen möchte, man setzt ihn mit der Venus gleich die man auch morgens noch als sehr hellen Planeten am Himmel erkennen kann. Sehr passend finde ich ein Interview, dass der Sender Bibel-TV in seiner Sendereihe “Das Gespräch” geführt hatte.

Ich habe auch den Eindruck, dass Tore W. Aas, als er den Titel komponiert hatte einem sagen wollte, natürlich kann man so wie in dem Video beschrieben sich sagen “was ist denn das für ein Depp, der davon spricht wenn Dich einer auf die eine Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin”. Viele, die den Sinn darin nicht erkannt haben sagen sich, es ist wohl ganz ok, wenn man sich bewusst verprügeln lässt. Allerdings spricht der Interviewpartner in der Sendefolge auch davon dass Jesus einem enorm viel Kraft und Energie auch zukommen lassen kann und man diese Energie eigentlich erst richtig spürt, wenn man an ihn glaubt. Und gerade von dieser Energie wird in dem Gospel auch die Rede sein, da immer wieder von glänzen, scheinen und dem Licht gesprochen wird.

Schon verschiedentlich wurde immer wieder auf die Wundertaten von Jesus eingegangen.  Diesmal habe ich etwas anders gedacht und mir gesagt das größte Wunder was immer wieder zu Tage tritt ist eigentlich das Wunder des Lebens selbst. Im Bundestag gab es eine sehr lange Diskussion als es darum ging, ob man Präimplantationsdiagnostik erlauben soll oder nicht.

Man ist so unendlich dankbar für seine großen Taten und was er damals alles verwirklicht hatte, dass man ihn ewig dafür preisen möchte.

Wenn jemand davon spricht, dass etwas für jemanden das Größte ist, dann ist er in aller Regel von dem einfach überwältigt. Ein Naturinstinkt des Menschen ist es Dinge begreifen zu wollen, bei Babies und Kleinkindern ist das sogar wörtlich zu nehmen, denn die allermeisten Dinge werden erst einmal in die Hand genommen, gedreht und gewendet und bei manchen von dem wird auch gern mal ausprobiert wie es eigentlich schmeckt. Für einen etwas älteren Menschen kann man das dann so deuten, dass er dies mit seinen Augen nicht mehr erfassen kann, weil es größer als sein Blickfeld ist und vielleicht akustisch ist es zu vielfältig, dass man den Klang nicht eindeutig charakterisieren kann. Bereits in der Bibel ist davon die Rede, dass Gott der Größte ist und zwar im Psalm 46

Und der Psalm 46 macht für mich 2 Punkte in dem Titel “Shine your light” verständlich. Zum einen das Licht. In einem Abschnitt weiter oben wurde es als Energie ausgelegt. In dem Psalm ist die Rede das von der heiligen Stadt Jerusalem ein Strom ausgehen würde. Und später wird dies genauer erklärt und gesagt, dass von jedem, der an Jesus glaubt ein Strom ausgehen würde. Martin Luther hatte in der Zeit als er die Bibel übersetzt hatte das Lied “eine feste Burg ist unser Gott” gedichtet. Das könnte vielleicht vielleicht die häufig anzutreffende Ansicht widerlegen, dass der Fels mit Petrus gleichzusetzen ist. Ich habe auch einen entsprechenden Kommentar eines Theologen entdeckt “Mit dem Fels ist Christus gemeint“. Mit den Textpart “Anstoß zu singen” kann wohl gemeint sein, dass man gerne eine Art Informationsfluss bilden möchte und durch den Gesang die Botschaft Gottes weitertragen möchte. Und man möchte vorallem nicht aufhören die frohe Botschaft Gottes weiter zu verbreiten.

Gerade der letzte Refrainteil wird meiner Ansicht nach am deutlichsten, wenn man sich dieses Video angesehen hat.

Hier gibt es eine Aussage “Alle sind berufen Apostel zu sein. Alle Christen sollten die Botschaft Gottes weitergeben”. Von daher muss man das Licht oder den Glauben erst einmal selbst aufnehmen, um dann in der Lage zu sein diesen auch an andere weiterzugeben.