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Gospelchor Rheinfelden überraschte in der St. Josefskirche sogar mit Klassik

Thursday, April 12th, 2012

Alxs Heimspiel konnte es verstanden werden, dass der Gospelchor St. Josef das Frühjahrskonzert in seiner Gemeindekirche gab. Lange Zeit war man an dem Wochenende von einem Doppelkonzert ausgegangen, allerdings ging die Organisation für die Altweiler Kiche an die Stadt über und die hatte halt andere Pläne gehabt. Insofern auch kein Problem konnte man sich so mehr auf ein einziges Konzert konzentrieren. Der Projektchor im späten Frührjahr letzten Jahres war so gut angekommen, dass 1/3 der Projektler nach dem Abschlusskonzert in der Bogenhalle von Schloss Beuggen sich entschlossen hatten im Chor zu bleiben und so konnte sich der Gospelchor um weitere 10 Sängerinnen und Sänger erweitern.

Vielleicht hatten sich einige Fans vom Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden schon gewundert gehabt warum es im Jahr 2011 kein Herbstkonzert gegeben hatte. Das hatte man aus gutem Grund entfallen lassen, weil man sich sagte, dass man sich lieber etwas mehr Zeit lässt, die Neulinge dann gut einarbeitet und so wieder zu dem bewährten Chorsound und dem gehobenen Niveau, das man von den Rheinfeldener Gosplern gewohnt ist.

Es ist aussprachtechnisch in der Josefskirche von Rheinfelden das Singen von eher rhythmischen Liedern schon eine gewisse Herausforderung, den es heisst mit einer Hallzeit von 7 Sekunden, die die Kirche aufgrund ihrer Architektur einfach mal hat, klarzukommen.
Interessant mag für die Konzertbesucher gewirkt haben, dass für sie aus der Ferne das Konzert mit einem klassischen Titel begonnen hatte, ohne das sie eigentlich richtig wussten woher dieser wohl herkommt. Begonnen wurde nämlich in der Sakrestei bevor der Chor geschlossen in 2 Reihen aufmaschiert war.

Get together eigentlich alleine schon vom Namen her ein wirklich passender Titel, um ein Konzert zu beginnen. Wirkte der Titel doch etwas auflockernd für die zahlreichen Konzertbesucher, die in die Kirche gekommen waren, um das Gospelkonzert zu genießen. Auch wtas sie Soli anging wurde für Abwechslung gesorgt, da verschiedene aus dem Chor die Möglichkeit bekamen sich an einem Solo zu beteiligen.

Deeper than kennen vielleicht manche noch vom Gospelkirchentag, denn wie “Let us stand” stammt es aus der Feder von Hans-Christian Jochimsen. Auch ein weiterer Titel im mittleren Tempo fügte direkt an. Die Choreografie bestand uberwiegend aus dem Gospelschritt. Ein bisschen ein Problem dabei, wenn man sich nicht geeinigt in welcher Richtung man jetzt mit der Bewegung startet und so wirkte manchmal wie ein Vorhang der aufgeht und sich wieder schliesst. Doch zum Glück wurde zum Schluss mit den Bewegungen auch gezeigt von was da gerade gesungen wird.

Lift Jesus up eine christliche Rocknummer, so könnte der Titel bezeichnet werden, der dem Worshipsong im mittleren Tempo folgte. Und entsprechend äußerte sich auch das Puplikum und klaschte, schnipste oder wiegte einfach nur im Rhythmus mit. Sehr sehenswert war die Choreografie für den Schluss des Liedes. Die Hände plumpsten nicht einfach so nach unten – was auch irgendwie danach ausgesehen hätte “ich bin erschöpft” sondern liefen in einer Art Welle durch den Chor, als letztes Namen die Sängerinnen vom ersten Sopran ihre Hände runter. Zu dieser Idee kam der Chor auf dem Probewochenende in einem Pfadiheim in Oberdiegten (BL) wo extra sogar ein etwa 2stündiger Tanzworkshop eingebaut war. Jesus be a fence bei dem Esther Amagou und Julia Paletta die Soli sangen wirkte im Refrain sehr knackig. Für Auflockerung hatte vorallem der Zwischenpart gesogt, bei dem die Solistinnen und der Chor im Wechselgesang gesungen hatten und vom Chor immer nur Worteinwürfe kamen.

House of the Lord
auch wenn es schon seit Jahren in den Konzerten gesungen wird schafft man es einfach nicht ein Konzert mal ohne diesen Titel zu singen. Und man merkte auch bei diesem Konzert die Nummer zieht einfach. Beim Solo merkte man sofort, dass Martin Huber dem Wort auch ein gewisses Leben verpassen will und man merkte dierekt mit wieviel Freude er “joy” sang und dass er nicht nur von Frieden singen wollte sondern diesem am besten hier und jetzt gleich gehabt hätte.

We pray in the morning oder manchmal ist ein Gebet auch die einzigste Möglichkeit aus einer unlieben Situation wieder rauszukommen. Der Chor singt schon seit einiger Zeit diesen Titel, allerdings stets accapella. Unterstützt von rhythmischen Klatschen und wer auch noch noch den Schritt drauf hatte, stampfte dazu auch noch entsprechend. “Warum betest du”, “zu wem und warum” – man merkte direkt das Fragezeichen im Gesicht der Sänger bei diesem Fragen.

Never let me go
Im Gegensatz zu einem weiteren Titel vom Oslo Gospel Choir, is das Never let me go eher ein etwas flotterer Titel. Sicherlich gerade diese Kraft, Energie und Poesie sind Dinge, die das Puplikum gerne behalten möchte und man könnte natürlich es auch so sehen, bitte lass mich nicht ohne so einem tollen Eindruck gehen.
Thy word
Hier gab es eine besonders rührende Situation. Yvonne hatte sich gerade auf das Solistenprodium gestellt und wollte mit dem Lied anfing als ein kleines Mädchen zu ihr kam und eine Wasserflasche ihr reichte. Natürlich hatte sie diese dann entgegen genommen, einen Schluck drauf getrunken und dann dem kleinen Mädchen wieder in die Hand gedrückt. Später stellte sich heraus, dass es sich hierbei um die Tochter von Yvonne gehandelt hatte.

Thulaziswe Immer wieder schön zu hören war diese afrikanisch/englische Ballade, bei der Julia Paletta sehr gekonnt das Solo zu sang. Auf den Knacklaut beim osoku nobella wurde verzichtet, aber zugegeben die richtige Aussprache des Lautes ist auch Übungssache. Gewöhnlich haben die afrikanischen Lieder einen relativ einfachen religiösen Bezug, das Thulaziswe bezieht sich auf die Appartheid und wer sich mal mit dem Text beschäftigt kann hier erstaunliches im Text erkennen. Das afrikanische Feeling wurde dabei durch eine Djembe erzeugt, die vom Schlagzeuger gespielt wurde.

Never turn back auch hier überzeugte Romy mit ihrem Solo offensichtlich so sehr, dass die Journalistin der Badischen Zeitung es sogar erwähnte, dass hier offensichtlich spontane Bravorufe vom Puplikum erfolgt sind. “So muss es sein” wäre hier meine Äußerung gewesen, denn in den amerikanischen Gospelchurches sind Zwischenrufe, die zur Motivation von Solisten und Chor dienen ganz normal, zum Teil kommen die sogar aus dem Chor selbst. Die Botschaft des Titels eigentlich recht gut nachvollziehbar.

“Eigentlich gar kein Gospel, aber irgendwie hat es etwas” aber gerade die älteren Zuhörer waren vielleicht positiv erstaunt, dass Karl Gehweiler relativ spontan von Mendelsohn den Titel “Hebe deine Augen auf”, ein Werk das eher von klasischen Chören gesungen wird mit in das Konzertprogramm aufgenommen hatte.

Never gonna loose my way
dieser Titel wurde auch beim Projektchorkonzert im Sommer gesungen. Seit Sommer wurde noch etwas drann geschliffen und das Ergebnis war eine außerst gefühlvolle Ballade, die mit dem Solo von Julia Paletta die Vollendung gefunden hatte. Die Bewegungen dazu waren leicht wiegend und man so manche im Puplikum hörten hier ganz gespannt zu. Vielleicht konnte hier und da doch noch eine Träne unterdrückt werden, bevor der Titel zu sentimental geworden wäre.

Glory, glory ist eigentlich so ein gewisser Evergreen, obwohl er schon älter ist hat er auch diesmal wieder gesorgt, dass eine gewisse Fröhlichkeit in der Kirche entstand. Vielleicht hatte auch der eher etwas freiere Gesang von Martin Huber, der in dem Stück den Solopart gesungen hatte, den gewissen Pepp in das Lied reingebracht, der das ganze so einer richtig guten fetzigen Nummer gemacht hatte.

Mit einer ruhigeren Nummer sollte es weitergehen und Shine your light war eine solche. Sehr gefühlvoll hatte der Chor diesen Titel gesungen gehabt und auch bei Romy Marti, die das Solo für diesen Titel gesungen hatte, hatte man den Eindruck, sie wollte die Konzertbesucher gerne eintauchen lassen in das Gefühl, dass in einem selbst eine Lampe scheinen kann und dies das Licht des heiligen Geistes ist. Manche hätten es vielleicht lieber gehabt, wenn es draußen schon dunkel gewesen wäre und weniger Licht in die Kirche gefallen wäre und vielleicht wie bei vielen Openair-Konzerten üblich mit gezündeter Flamme mit dem Feuerzeug winken könnten.
Goin´ to the holy city
eingehen auf den Trauergesang der Männer zu Beginn des Titels. Allerdings war das nur die ersten Takte der Fall. Plötzlich merkte man doch, in dem Titel steckt ein gewisser Biss drinn und gleich fühlte man sich animiert mitzuschnipsen und mitzuklatschen. Vielleicht interessant war teilweise auch, dass die einen Stimmen sehr rhythmischen singen und die anderen eher langsam oder als Husummerchor.

Comin´ back

war dann wieder eine eher gefühlvolle Ballade vom Oslo Gospel Choir, die von den Gestiken sogar noch ausdrucksstärker vermittelt hätte werden können. Damit sie nicht zu monoton klingt hatten sich Yvonne Koller und (G)isela De Marbaix sich auch Zwischengesänge einfallen lassen, die durchaus gut rüberkamen. Allerdings im Original singen ja auch 2 die Soli.

Sweet Jesus Auch dieser Titel wurde bereits im Sommer gesungen und weil er bereits da sehr gut angekommen war, hatte man ihn auch ins Konzertprogramm aufgenommen gehabt als ein Grund. Der andere Grund war natürlich, die Titel waren nun sehr lange geprobt worden und auch die Neulinge, die sich nach dem Projektchor zum Weitermachen entschlossen hatten, hatten so Zeit gehabt die Stücke noch perfektionieren und mussten nicht ganz neue Titel von Grund auf lernen. Auch sehr toll fand ich hier ein Feedback einer Stuttgarterin, die auf Verwandtenbesuch war, vom Konzert erfahren hatte und extra noch ein bisschen länger geblieben war. “Sie singen mir von der Seele” so war ihr Kommentar gewesen, den ich in der Pressemitteilung in der BZ hatte lesen können.
Thy will be done hier hatte sich Karl Gehweiler ein bisschen von meinen Erzählungen inspirieren lassen wie der Titel jeweils beim Workshop mit Adrienne Morgan-Hammond in Kirchzarten (fand bereits 2 x schon statt) gesungen wurde und so wurde die Dynamik im Hauptpart von mittellaut zu richtig kräftig laut mit jedem Durchlauf gesteigert. Lediglich ich hatte mir gesagt, dass ich den Strophenteil bewusst wesentlich leiser gesungen habe, denn in Kirchzarten hatte ich dadurch gemerkt wie stark doch die Emotionen geweckt werden könnten, um ein Haar hätte dort eine Dame tatsächlich geschluchst. Hier wurde allerdings nicht ganz so leise gesungen und so konnte ich mir sagen, wenn ich meinen Nachbarn mit seiner Stimme sehr gut hören kann, dann bin ich leise genug.

Swing low with the saints
Ein Medley, das so wie “House of the lord” aus dem Konzerten fast nicht mehr wegzudenken ist. Von Karl Gehweiler ist es ein gelungenes Arrangement, das sich aus dem Titel “Swing low sweet chariot” und “When the saints go marchin in” zusammen setzt. Hierzu habe ich sogar eine kleine Annekdote. Ich hatte mir das Medley ausgesucht für eine Stunde Gesangstraining bei einem Workshop in Antalya neben einem weiteren rausgesucht gehabt. Rene hatte dann auch auf den Übersichtszettel geschrieben gehabt, dann und dann hat Ruprecht seine Stunde mit dem Titel “Oh when the saints”.
Als ich ihm dann die Noten (unglücklicherweise die Frauenstimmen) gezeigt hatte, um eine Orientierung für die Begleitung zu haben waren seine ersten Worte. “Ui, das ist ja alles vorgezogen” und offensichtlich hatte Rene damit nicht gerechnet gehabt, dass Karl Gehweiler in seinem Arrangement doch von der üblichen Weise es zu singen abgewichen war und es in dem Gospelmedley durchaus auch Phrasen gab, wo zwischen Frauen und Männern eine Art Wechselgesang stattfindet.

Als Zugabe war eigentlich nur “Let us Stand”, der Aktionssong von Gospel für eine gerechtere Welt aus dem Jahr 2010. Allerdings das Puplikum war so begeistert gewesen, dass auch noch “Goin to the holy city” und “Herr, hebe Deine Augen” gesungen werden musste. So konnte Yvonne Koller, die die Hauptmoderation für das Konzert übernommen hatte zum einen neben der Würdigung von Karl, dass der Chor es immer genießen würde mit ihm zu singen, zu arbeiten und gemeinsam Spaß zu haben auch ein großes Lob an das Puplikum aussprechen.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Shine your light

Saturday, February 25th, 2012

Schon seit letztem Sommer wurde in Rheinfelden immer wieder diese Ballade vom Oslo Gospel Choir vorgenommen. Meiner Meinung nach ist der Titel “Shine your light” auch ein Titel, der sehr gut für Auszüge genutzt werden kann. Manch ein Chor singt diesen Titel vielleicht sogar bei Kerzenlicht.

Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
auf mich, Jesus
Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
auf mich, Jesus

Du bist mein Morgenstern, mein aller Wertvollstes
Große Taten hast Du vollbracht
Bis in alle Ewigkeit werde ich Dich preisen
Einen ganz neuen Song werde ich singen, wenn ich Angesicht in Angesicht vor Dir stehe

Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
in mir, Jesus
Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
in mir, Jesus

Du bist für mich das Größte,  der König der Könige
der große Fels des Alters,  mein Anstoß zu singen
Bis in alle Ewigkeit proklamiere ich Dich
Du erlangtest den Sieg, ich segne daher Deinen Namen

Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
durch mich, Jesus
Glänze mit Deinem Licht, glänze mit Deinem Licht, scheine mit Deinem Licht
durch mich, Jesus

Wenn man kurz die erste Strophe vom Titel “Shine your light” querliest würde man diesen für eine Inhaltsangebe wohl zusammenfassen, dass hier der Glauben abgehandelt wird. Jesus ist einem so wichtig geworden, dass man morgens mit Jesus aufwachen möchte, man setzt ihn mit der Venus gleich die man auch morgens noch als sehr hellen Planeten am Himmel erkennen kann. Sehr passend finde ich ein Interview, dass der Sender Bibel-TV in seiner Sendereihe “Das Gespräch” geführt hatte.

Ich habe auch den Eindruck, dass Tore W. Aas, als er den Titel komponiert hatte einem sagen wollte, natürlich kann man so wie in dem Video beschrieben sich sagen “was ist denn das für ein Depp, der davon spricht wenn Dich einer auf die eine Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin”. Viele, die den Sinn darin nicht erkannt haben sagen sich, es ist wohl ganz ok, wenn man sich bewusst verprügeln lässt. Allerdings spricht der Interviewpartner in der Sendefolge auch davon dass Jesus einem enorm viel Kraft und Energie auch zukommen lassen kann und man diese Energie eigentlich erst richtig spürt, wenn man an ihn glaubt. Und gerade von dieser Energie wird in dem Gospel auch die Rede sein, da immer wieder von glänzen, scheinen und dem Licht gesprochen wird.

Schon verschiedentlich wurde immer wieder auf die Wundertaten von Jesus eingegangen.  Diesmal habe ich etwas anders gedacht und mir gesagt das größte Wunder was immer wieder zu Tage tritt ist eigentlich das Wunder des Lebens selbst. Im Bundestag gab es eine sehr lange Diskussion als es darum ging, ob man Präimplantationsdiagnostik erlauben soll oder nicht.

Man ist so unendlich dankbar für seine großen Taten und was er damals alles verwirklicht hatte, dass man ihn ewig dafür preisen möchte.

Wenn jemand davon spricht, dass etwas für jemanden das Größte ist, dann ist er in aller Regel von dem einfach überwältigt. Ein Naturinstinkt des Menschen ist es Dinge begreifen zu wollen, bei Babies und Kleinkindern ist das sogar wörtlich zu nehmen, denn die allermeisten Dinge werden erst einmal in die Hand genommen, gedreht und gewendet und bei manchen von dem wird auch gern mal ausprobiert wie es eigentlich schmeckt. Für einen etwas älteren Menschen kann man das dann so deuten, dass er dies mit seinen Augen nicht mehr erfassen kann, weil es größer als sein Blickfeld ist und vielleicht akustisch ist es zu vielfältig, dass man den Klang nicht eindeutig charakterisieren kann. Bereits in der Bibel ist davon die Rede, dass Gott der Größte ist und zwar im Psalm 46

Und der Psalm 46 macht für mich 2 Punkte in dem Titel “Shine your light” verständlich. Zum einen das Licht. In einem Abschnitt weiter oben wurde es als Energie ausgelegt. In dem Psalm ist die Rede das von der heiligen Stadt Jerusalem ein Strom ausgehen würde. Und später wird dies genauer erklärt und gesagt, dass von jedem, der an Jesus glaubt ein Strom ausgehen würde. Martin Luther hatte in der Zeit als er die Bibel übersetzt hatte das Lied “eine feste Burg ist unser Gott” gedichtet. Das könnte vielleicht vielleicht die häufig anzutreffende Ansicht widerlegen, dass der Fels mit Petrus gleichzusetzen ist. Ich habe auch einen entsprechenden Kommentar eines Theologen entdeckt “Mit dem Fels ist Christus gemeint“. Mit den Textpart “Anstoß zu singen” kann wohl gemeint sein, dass man gerne eine Art Informationsfluss bilden möchte und durch den Gesang die Botschaft Gottes weitertragen möchte. Und man möchte vorallem nicht aufhören die frohe Botschaft Gottes weiter zu verbreiten.

Gerade der letzte Refrainteil wird meiner Ansicht nach am deutlichsten, wenn man sich dieses Video angesehen hat.

Hier gibt es eine Aussage “Alle sind berufen Apostel zu sein. Alle Christen sollten die Botschaft Gottes weitergeben”. Von daher muss man das Licht oder den Glauben erst einmal selbst aufnehmen, um dann in der Lage zu sein diesen auch an andere weiterzugeben.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Never gonna lose my way

Wednesday, October 12th, 2011

Nach dem Gospeldayevent war der Titel Comin’ back allerdings nicht der einzigste Titel, den wir im Chor neu gelernt hatten. Auch der Titel “Never gonna lose my way” vom Oslo Gospel Choir wurde einstudiert.

Ich machte so lange meine Sache gut,
Im Denken war ich zu stark,
und nichts in dieser Welt konnte mich aufrütteln.

Alles war schwarz oder weiß,
entweder falsch oder recht,
die Verurteilung war so sehr einfach.
Aber ich wurde schlauer,
durch Niederlagen und Kämpfe,
und es ist soviel netter,
Deine Liebe wahrzunehmen ist ein Muss weil sie sehr würzig ist.

Ich werde nie meine Weise verlieren,
Schritt für Schritt führst Du mich Tag für Tag,
und ich bin froh, zu wissen, dass Du mich immer verstehst,
meines Fusses auf festem Boden, vertraue ich auf Dich!

Als ich mich pflegte, um mich so gut zu fühlen,
tat, was ich sollte,
überzeugt davon, dass ich alle Antworten kannte.

Ja könnte ich nicht einfach sehen
er war aller ein Geheimnis,
wie Leute schwach und fehlerhaft sein konnten.

Aber ich habe meine Lektion erlernt,
ja sehe ich mein Elend,
und es ist mein Mitleid,
Ich ziehe es durch,
es ist alles, da ich die Anmut sehe.

Ich werde nie meine Weise verlieren,
Schritt für Schritt führen Sie mich Tag für Tag,
und ich bin froh, zu wissen, dass Sie mich immer durch sehen,
meines Fusses auf festem Boden, vertraue ich auf Sie!

Ich werde nie meine Weise verlieren,
Schritt für Schritt führen Sie mich Tag für Tag,
und ich bin froh, zu wissen, dass Sie mich immer durch sehen,
meines Fusses auf festem Boden, vertraue ich auf Sie!

Ich vertraue auf Dich!

Bislang habe ich wohl immer nur gutes von meiner Arbeit gehört. Offensichtlich war man mit dem was ich als Ergebnis lieferte immer zufrieden, jedenfalls war ich bislang davon überzeugt, dass ich eine gute Arbeit abgeben würde. Jedenfalls war ich in meinen Gedanken bislang immer davon überzeugt gewesen und hatte mir dies vermutlich dann doch zusehr eingebildet.

Wenn man sich jetzt die 2. Strophe des Titels anschaut, dann habe ich den Eindruck, dass man überzeugt ist eine sehr eng begrenze Sichtweise der Dinge zu haben. Es wird davon gesprochen, dass man es entweder nur schwarz oder nur weiss sieht, von Farben ist hier nicht die Rede. Entweder sieht man es auch bunt oder man nimmt dies jedenfalls nicht war. Aber es ist schwierig nachvollziehen warum jetzt plötzlich behauptet wird, dass einem die Liebe zu Gott doch wichtig ist, wenn man mit sich doch eigentlich zufrieden ist. Ich glaub hier bringt nachfolgendes Video gutes Verständnis.

Georg Martin Lange  legt die häufig vertretene Auffassung von Glück offen, die viele mit Wohlstand verbinden. Er versteht hier Glück ganz anders. Und ist nämlich auch die Zeile zu verstehen, dass die Liebe zu Gott etwas Würziges hat. Man erfährt durch diese Liebe ein seelisches Glück.

Dass meine Weise zu leben nicht verliert sagt für mich, dass man sich jetzt nicht komplett umkrempeln muss. Um die Liebe Gottes besser zu verstehen oder sie erst wahrnehmen zu können brauch man nicht in ein Kloster eintreten. Aber man nimmt die Dinge vermutlich bewusster wahr. Dies würd für mich auch verständlich, wenn man Schritt für Schritt in diese Richtung gebracht wird oder allmählich sich in diese Richtung begibt. Das Vertrauen auf Gott öffnet einen gewissen Weg, den man beschreiten kann.

Vorallem Manager haben es gerne, wenn man ihnen nachsagt, dass diese ja schon die ganzen Antworten kennen und dass sie am besten auch unfehlbare Wirtschaftleute sind. Ich sage mir da immer, dass Personen, die meinen perfekt zu sein und selbstverständlich nie Fehler machen sich überschätzen. Der Mensch ist einfach ein fehleranfälliges Wesen. Der christliche Sender Bibel-TV hat genau zu diesem Thema ein Wortlaut-Interview geführt.

Und man selbst wird plötzlich viel offner, man sieht plötzlich viel mehr und was eigentlich in dem “Bibel-TV das Gespräch-Spezial” sehr gut rauskommt ist, dass man gemeinschaftlich zusammenarbeitet. Meiner Meinung nimmt man sich mehr als Mensch war und stellt fest, dass man letztendlich genauso ein Mensch ist wie ein Farbiger, der in einem Entwicklungsland lebt und sich dort durch das Leben schlagen muss. Und ich betrachte es so, dass man einfach seinem Mitmenschen, der über weniger Wissen verfügt und der in ärmlicheren Verhältnissen lebt entsprechend behilflich sein möchte.

Zusammengefasst, man lebt sein Leben vielleicht allenfalls mit einer etwas anderen Sichtweise. Es verhält sich jetzt nicht mehr so, dass französische Politiker Europa jetzt französich haben möchte, Deutsche am liebsten als Großdeutschland und die Polen am besten, dass sich ganz Europa polnisch verhält, sondern dass das man die unterschiedlichen Gegebenheiten achtet und versucht so zu leben, dass man trotzdem vorankommt.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Comin’ back

Friday, September 23rd, 2011

Wenn ein Auftritt gerade vorbei ist, dann heisst es in einem Chor meist – jetzt wird was neues einstudiert. Und genau dies hiess es prompt auch bei der Chorprobe in Rheinfelden. Frisch gekauft war ein Songbook vom Oslo Gospel Choir und gings gleich an die Ballade Comin’ back

Wann immer mein Herz bemüht wird, wann immer ich mich ängstlich  fühle,
dann erinnere  ich mich, an was Jesus sagte:
Der Grund, dass er wegging, war, für mich einen Platz zu errichten. Und er wird kommen, um mich eines Tages dahin mitzunehmen. Ich warte, dass die Trompete erklingt. Er steigt von einer Wolke herab. Er kommt für mich zurück. Ich lebe ewig im süßen Haus nach und nach werde ich es schaffen ihn im Himmel anzutreffen. Er kommt für mich zurück Jedes Mal seit dem Tag, den wir uns trafen, jede Versprechung er gehalten hat, und es kam noch nie vor, dass er sich vertan hat. Er sagte mir weder den Tag noch die Zeit wann er plant mich an einen Ort mitzunehmen, der schöner als das Paradies ist. Ich warte darauf, dass die Trompete erklingt. Er wird (dann) von einer Wolke herabsteigen.

Die erste Zeile des Textes erinnert mich an die Aussage vom Titel “Again” von Donnie McClurkin. Jesus sagt einem, ich bin für Dich immer da, auch in Zeiten wenn Du traurig bist oder vor irgendetwas Angst hast. Und gleichzeitig wird auch eine Einladung ausgesprochen, denn er möchte nicht nur ein Coach für einen sein solange man lebt sondern er möchte einen auch zu sich nehmen, wenn man irgendwann einmal das zeitliche gesegnet hat.  Er möchte einem dann einen Platz freihalten.  Wie man es eigentlich richtig verstehen kann “er kommt von einer Wolke herabgestiegen” kann man vielleicht nur sinnbildlich verstehen und ich denke es wird mit folgendem Interview klarer.

Die Aussage “Er kommt zu mir zurück…” findet ich wird in dem nachfolgenden Zweiteiler ziemlich deutlich.

Was in dem Beitrag gleich erkannt wird ist, dass Hartmut ein besonderer Obdachloser ist, nämlich einer, der sich organisiert hat und der sich nicht aufgegeben hat. Nach meinem Eindruck lebt er genau diese Aussage “Jesus kommt zu mir zurück (macht mich stark und wird mich aufnehmen, wenn die Zeit gekommen ist). Vermutlich wird sich das auch Troy Davis gedacht haben, dessen Hinrichtung erst wenige Tage vor Veröffentlichung dieses Postings erfolgte. Ihm wurde vorgeworfen einen Polizisten ermordet zu haben wobei seine Schuld eigentlich nie bewiesen werden konnte und er möglicherweise sogar unschuldig war. Gute 20 Jahre hatte er deswegen eingesessen, vielleicht teilweise in Hochsicherheitsgefängnissen. Wenn man tatsächlich unschuldig war, dann fühlt man sich zwangläufig Leuten ausgeliefert, die einen anders haben möchten als man wirklich ist. Vermutlich wird er bei seinem letzten Gang gesagt haben “und er kommt zu mir zurück und genau jetzt wird er mich an einen absolut tollen Ort mitnehmen”.

Die Aussage, dass Jesus oder der Herr einem immer wieder helfen wird kommt auch im Titel “Again” vor. In meinen Augen ist es auch der gewisse Halt, den man durch den Glauben erhält. Und irgendwie hat sich all dies immer bewahrheitet, was der Herr einem geweissagt oder zu geraten hat. Es wird auch der Ort beschrieben an dem er einen mitnehmen wird. Dieser Ort wird in den vielfältigsten Gospeln bereits besungen. Edwin Hawkings singt z. B. in seinem Titel “To my father’s house” darüber und auch Tramaine Hawkins sind in ihrem Titel “The potter’s house von eben diesem Haus in das unzählige Menschen aufgenommen werden können, für jeden dort ein Platz vorhanden ist und vorallem wo die Menschen dort ein unheimliches Glück verspüren.

zu guter letzt gehts in Schloss, grandioses Abschlusskonzert in der Bogenhalle von Schloss Beuggen des Gospelprojektchor vom Gospelchor St. Josef, Rheinfelden

Monday, July 11th, 2011

Nach 6 Proben für den Projektchor des Gospelchors St. Josefs im Jahr 2011, bei dem bereits bei der ersten Probe schon so um die 30 Damen und 2 Herren gekommen waren gab es ein tollen Abschlusshalle in der Bogenhalle des Schloss Beuggen am östlichen Stadtrand von Rheinfelden.

Keine Verpflichtung, die man eingeht hiess es auf dem Flyer zum Projektchor und doch sind alle, die sich für das Projekt gemeldet hatten geblieben und hatten mit Leidenschaft zwei Titel von Hans Christian Jochimsen und 2 Titel vom Oslo Gospel Choir einstudiert. Eine junge Dame im Alt brachte sich mit einer Choreografie ein. Eine ältere Dame, die sich mal im Chor probieren wollte, erklärte spontan, dass sie gerne eine Strophe beim bekannten Titel “Get together” von Tore W. Aas solistisch singen wolle. Und warun diese Menschen, die Spaß an ihrer Sache haben nicht einfach lassen.

Damit es ein nicht all zu kurzes Konzert wird, wurde überlegt dass der Gospelchor mit einigen Titeln aus ihrem Konzertrepertoire den Anfang macht.  Einen Einzug hatte man nicht gemacht, allerdings hatte der Titel “We pray” es auch hier geschafft das Puplikum gleich in seinen Bann zu ziehen

Let us go into the house of the lord

Er war schon beim Frühjahrskonzert des Gospelchor St. Josef in der Stadtkirche von Lörrach zu hören gewesen und mit Sicherheit eines der Lieblingstitel von Martin Huber, den man merkt richtig was er als Leadsänger für eine Leidenschaft in diesen Song legt.

Auch das Jesus, be a fence wurde bereits im Frühjahr gesungen und orientiert sich mehr an der Originalversion statt an der gecoverten Version von Fred Hammond, die in Freiburg gesungen wird.

Im Chor nennt sich der Titel “Shout for joy“, aber als ich auf Youtube recherchiert hatte fand ich ihn unter “Shout to the lord”. Aber es handelt esich um den selben Titel vom Oslo Gospel Choir.

Ein Medley ist Bestandteil bei vielen Gospelkonzerten und so entschloss man sich auch hier einen Titel mit reinzunehmen, der bekannte Evergreens gekonnt vereinte. Fing er langsam an und erinnerte erstmal an eine schöne balladenhafte Fassung von Swing low wechselte er plötzlich den Rhythmus und wurde richtig flott. Plötzlich wurde damit begonnen das “When the saints go marchin in” zu singen, dann aufeinmal meinte man möchte man gerne einen Jazztitel singen und viele der Sängerinnen und Sänger begannen mit dafür typischen Backinggesängen und husummten auf “Du” und langgezogenen “Aahhs”.

Und dann zusammen mit den Projektlern noch 6 weitere Titel

Mit dem sehr schmissigen Titel “Deeper than” begann der Projektchor seine einstudierten Songs vorzutragen.

Logisch, erst einmal sollte man das Puplikum zusammenbringen. Und was ist da passender als einfach zu sagen “get together” oder in

Von einigen aus dem Chor, die zum Gospelkirchentag nach Karlsruhe gefahren waren war der Vorschlag gekommen doch Lieder, die man dort gelernt hatten zu singen. Ich hatte dann “Deeper than” vorgeschlagen. Ein anderer Song, ebenfalls von Hans Christian Jochimsen war “Lord hold me“, den wir bei der Aktivistentagung bei der Creativen Kirche in Witten gesungen hatte und dessen Noten ich dem Chorleiter Karl Gehweiler dann übergeben hatte.

nach diesem langsamen Titel von Hans-Christian Jochimsen wurde es mit dem Titel “Sweet Jesus” wieder um einiges schneller. Lansame Lieder klingen zwar schön aber sie können bei zu hoher Dosis auch ungewollte Nebenwirkungen hervorbringen. Vermutlich deswegen beugte man diesem mit obigem Titel vor.

Spontan mitreingenommen wurde Rakana vangeri. Und dies vorallem aus dem Grund, wiel hier das Puplikum einbezogen werden sollte. Es ist schon einige Zeit her, ich hatte 2004 bei den Konzerten in der Bonifaziuskirche und der Heilig-Kreuz-Kirche in Binningen miterlebt. Damals war in der Badischen Zeitung noch von Choreografie zwischen Kirchenbänken zu lesen.

Eigentlich der perfekte Titel, um vorallem stimmungsvoll ein Konzert abzuschließen. Vielleicht wollte man auch ein Zeichen setzen und sagte sich, die Gospels scheinen in einem wie ein kleines Licht weiter. Da es für den Projektchor der Titel war, der als letztes einstudiert wurde, wurde auf die Verteilung von Solos verzichtet und komplett von allen gesungen.

Dies war allerdings nicht das Abschlusslied, es folgte danach noch der etwas flottere Titel “sweet Jesus“. Vielleicht erhoffte sich Karl Gehweiler dadurch, dass das Puplikum noch bleiben möchte und dass mindestens noch eine Zugabe gewünscht wurd. Eine gab es natürlich dann noch.

Damit nicht alles gleich auseinander bricht und vorallem die Neulinge, die sich am Projektchor beteiligt hatten noch einen würdigen Ausklang zu bieten wurden alle zu einem Sektempfang eingeladen und die Neulinge erhielten jeweils noch eine Rose als kleines Andenken an die schöne Zeit zusammen. In der letzten Probe vor dem großen Showdown mit Generalprobe und Konzert die große Frage “Wer von euch Projektlern könnte sich den vorstellen weiter im Chor mitzumachen”. Und sogleich äußerte sich Yvonne positiv, also von Almut und Julia (eine weitere) weis ich schon dass sie gerne weiter machen würden.  Bereits jetzt hatte der Chor von dem ganzen Projektchor auch etwas Positives, hat die Mitgliedergewinnung, die man sich durch den Projektchor erhofft hatte durchaus etwas gebracht. Die namentliche Aufzählung der Projektler war bereits lang und dann noch zu hören, dass man auf der Suche nach einem größeren Raum ist lässt wohl vermuten, dass es viele sind, die sich vom Projektchor haben anstecken lassen und jetzt gerne im Chor fest mitsingen wollten.

Oslo Gospel Choir – Hintergründe zum Titel Get together

Thursday, May 26th, 2011

Es ist irgendwie ein Ohrwurm und wird gerne gesungen. Bei einem Oslo Gospel Choir-Workshop, der von Volker Dymel geleitet wurde (Tore W. Aas war auch anwesend), wurde der Song gesungen und auch im Projektchor des Gospelchors St. Josef wurde dieser Song mal wieder einstudiert.

Refrain:

Zusammenkommen soll man. Zusammenkommen im Namen des Herren

Vers

Wenn ich träge werde und die Zeiten schlecht sind und ich das Gefühl habe, dass ich die Freude verloren habe, die ich einst mal hatte, es gibt eine Lösung, einen Weg, den man gehen kann und sollte man die Last mit seinen Brüdern als Zeichen des Herrn teilen. Hebe Deine Kopf und blicke in den Himmel. Bete zum Herrn solange bis der Tag kommt an dem ich sterben werde (im Sinne man soll in seinem Leben immer wieder die Gelegenheit nutzen zu Gott zu beten). Weil er mich beschützte und mich von Zweifeln und Furcht, die mich quälten, befreite.

Refrain

Vers
Wenn ich einsam bin, wenn ich blau bin (ob Tore tatsächlich an besoffen gedacht hat .oO oder vielleicht traurig meinte), dann weis ich aber ganz genau was ich jetzt zu tun habe. Sie alle warten auf mich. Wenn ich schreie und mir die Dinge peinlich sind, wenn ich krank bin versuche ich die Ketten, in die ich mich gebunden fühle abzulegen.Ich werde unterstützt, wir sind eine Familie all meine Brüder, die an Gott glauben stehen mir bei.

Refrain

Wenn die Zeiten gut sind, die Erscheinung, die sich zeigt sollte mir entsprechen. Er ist der Grund und er ist das Ziel (der Punkt im Schwarzen oder das Tor im Fußball). Er ist der Einzigste und der einzigste, der sich in meiner Seele befindet. Wenn Du Dich wacklig fühlst und falsch platzierst fühlst und Du der Ansicht bist, dass Du ein Fehler und Abfall bist, bei Gott bist Du immer perfekt, ein kostbarer Stein. Öffne Dein Herz und Du wirst nicht mehr alleine sein.

In dem Titel geht es wie so häufig, dass man Zuversicht gewinnen soll. Man soll zusammenkommen und füreinander da sein. Vom Prinzip her das Hauptgebot der 10 Gebote leben, nämlich das Gebot der Liebe und damit meint Gott die Nächstenliebe. Gott ist vielen Situationen jemand, der einem helfen kann, der einem beisteht und der einen auch aufrichten und den Weg zeigen kann. Es ist aber auch die Rede davon, dass man die Gemeinschaft suchen soll und vielleicht auch einfach mal offen sein, sagen wo der Schuh drückt, dass man momentan ein Problem mit sich rumschleppt und vielleicht andere schon in ähnlichen Situationen gesteckt haben und einem einen Tip geben kann. Auch kenn er teilweise helfen und einem Halt bieten, wenn man über sich zweifelt, vielleicht sogar zu Depressionen neigt oder Anzeichen eines Burn-out-Syndroms zeigt.

Allzuoft findet man im Alltag vor, dass man nach Status eingruppiert wird. Als Jugendlicher kann es sein, dass man nur wer ist, wenn man in seiner Gruppe teuere Markenklamotten trägt. In Zeiten der Neweconomy war man teilweise nur ein guter Manager, wenn man ein Notebook, ein Handy von der Firma gestellt bekam und selbstverständlich auch einen Firmenwagen besaß. Personen, die obdachtlos geworden sind, vielleicht einen Job verloren hatten und von Hartz 4 leben oder Alkoholabhängige wurden meistens nur mitleidig zur Kenntnis genommen und nicht sonderlich beachtet. Ob man häufig einen zuviel getrunken hat, man vielleicht sogar kifft oder als Protistuierte arbeitet, dass ist Gott selbst vollkommen egal, er nimmt einen einfach als Mensch und jeder Mensch ist so wie er ist genau richtig.

Mit dem sich in Ketten gelegt fühlen, kann man es gut mit den afrikanischen Sklaven vergleichen. Auch aktuell gibt es immer wieder Vergleiche. Betrachtet man die Geschehnisse in Lybien oder derzeit in Syrien. Die Landsleute fühlen sich meistens den Regimen vollkommen ausgeliefert und vielleicht sogar ein moderner Knecht, der zumindest vor den Diktatoren zu kuschen haben und wehe sie bieten denen vielleicht Kontra oder gibt preis, dass dieser über verschiedene Dinge anders denkt. Wenn man sich einer Gemeinschaft anschließt, dann kann man sich schnell wie in einer Familie fühlen und das Gefühl entwickeln, gemeinsam kann etwas erreicht werden und man kann mehr erreichen.

Die letzte Strophe erinnert mich so ein bisschen an den Inhalt von “My desire” vom Kirk Franklin, im dem die Rede ist, dass man Gott immer ähnlicher werden möchte. Auch hier wünscht sich der Komponist, Tore W. Aas, dass er idealerweise eine Kopie von Gott ist. In der Bibel wird davon gesprochen, dass Gott den Menschen nach seinem Bilde erschuf, er also all die guten Eigenschaften, die er selbst besitzt normalerweise auch haben sollte. Vorallem ist man überzeugt davon, dass man ihm nacheifern sollte, weil er sehr viel gutes tut. Er ist einfach das wo man hinsteuern sollte. Beim Bogenschießen ist es der innere schwarze Kreis, im Fußball ist es das Tor, auf das gespielt wird. In der Seele des Schreibers ist Gott der einzigste, der sich darin befindet. In seinem Leben und dem Alltag zusammen mit den Mitmenschen kann man sich als Nichts fühlen, man kann der Ansicht sein, dass man eine Null-Nummer ist. Das ganze Gegenteil ist man für Gott, man wird behandelt als ob man ein Rubin oder Topaz ist. Vielleicht sogar ein Blutdiamant. Jedenfalls ein kostbarer Stein, den jeder Juvelier sofort in eine gepanzerte Vitrine stellen würde. All das kann man aber nur erreichen, wenn man sein Herz öffnet und empfänglich wird.

Höreindruck – Livemitschnitt des Benefizkonzert vom Gospelchor Rejoy

Saturday, March 12th, 2011

1. Joy to my soul / Burden down

Es lässt direkt erst einmal Eindrücke entstehen, als ob hier ein Song aus Spaniens Südküste gespielt wird.
Sehr gefühlvoll beginnt hier eine Akustikgitarre an zu spielen und behutsam setzt die Solistin mit den ersten Zeilen ein.
Allerdings nach vielleicht gerade mal 2 Zeilen Text heisst es jetzt wird gegroovt. Und sogleich setzen E-Bass und Schlagzeug noch mit ein.
Um auf eher worshipmäßige Titel vorzubereiten schließt verhältnismäßig nahtlos der Titel “Burden down” an.

2. Sweet Jesus

Hier muss die Solistin eine wahre Freude haben erst einmal ein ausgiebiges Solo singen zu können. Und hier schraubt sie sich teilweise richtig in große Höhen. Man vermisst vielleicht nur die etwas predigtartigen Einwürfe, die die Farbige im Video noch bringt. Nach dem langen und gefühlvollen Solo sitzt der Chor mit ordentlicher Geschwindigkeit ein und sorgt dafür, dass der Hörer der CD erst einmal wach wird.

3. Lean on me

Sehr gemächlich beginnt der für viele bekannte Ohrwurm “Lean on me”. Nach einem kurzen Klaviervorspiel setzt gleich der komplette Chor ein. Die gewisse Schwerfälligkeit setzt hierbei der Chor gekonnt um und sorgt dadurch, dass der Titel sich gut einprägt und zum direkten Mitsingen animiert.

4. Here I am to worship

Der erste Part dieses Worshipsongs von Michael W. Smith wird hier Solo gesungen. Beim Einsetzen des Schlagzeuges setzt auch der Chor und die Band mit ein. Anders als im Video klingt der Chor sehr ausgewogen. Bei dem Part “I’ll never know” kommen vorallem die Männerstimmen zur Geltung und bringen eine gewisse Dynamik in den Titel.

5. We lift our hands

Bei diesem Titel richtet sich der Chor sehr an das Orinal von Tore W. Aas und dem Oslo Gospel Choir. Nach dem ersten gemeinsamen Vers übernimmt der Sopran einen Teil bevor sich der Chor wieder zum gemeinsamen Singen zusammenfügt.

6. My life is in your hands

Das dieser Titel von Kirk Franklin stammt erwartet man eigentlich weniger. Aber das tut er. Nach einem kurzen Vorspiel von und gesprochenen Einwürfen setzt der Chor in einem Unisonogesang der ersten Textteils ein. Sehr gekonnt teilen sich hier die Frauenstimmen an bestimmten Stellen von den Männern ab, um dann wieder Unisono weiterzusingen. Wie es das Original Kirk Franklin vormacht ist ein Solist immer verantwortlich als Vorsänger zu fungieren und den Text kurz vorzusprechen. Ich kann mir vorstellen, dass viele Brautpaare sich auch von Rejoy diesen Titel zu ihren Hochzeiten wünschen.

7. Hallelujah, Salvation and Glory

Nachdem das Keyboard erst einmal die Melodie, die ich von “Great is he” her kenne vorweg gespielt hat setzt hier der Chor mit dem Halleluja, Salvation, .. ein. Der Part “Great is he” versetzt der Chor dabei ersteinmal in den Hintergrund. Erst allmählich fängt der Sopran mit einem Halleluja ein. Der ganze Song wird allmählich zu einem Titel, der auch 3 Gesangsparts wird und mich an das erinnert, was ich als “Great is he” kenne und bereits selbst gesungen hatte.

8. I will call upon the Lord

Mit tollem Call & Response kommt der Titel “I will call upon the Lord”.
Und hier konnte der Chor endlich mal zeigen das er an Dynamik hat und wie toll sich hier die Männer und die Frauenstimmen abwechseln können. Der Vers läd direkt zum Mitklatschen ein. Das machte der Chor natürlich auch zum Schluss, allerdings ließen sie den Zwischenklatscher weg. Mit dem “Yeah” am Ende, wurde dem Titel noch der gewisse Pfiff zum Abschluss aufgesetzt.

9. Come see

Einen gewissen stilistischen Unterschied begeht der Chor Rejoy bei diesem Titel, da er zumindest etwas souliger im Vergleich zu den vorangegangenen Titel daher kommt. Und auch die Solistin wirkt hier mit ihrer Stimme so ein bisschen Malerin Monroe und Moulin Rouge nachzuempfinden. Der Chor übernimmt hier vorwiegend den Husummerinnen und Husummerpart.

10. Worship Christ

Beim Lesen von diesem Titel dachte mir, das ist bestimmt der Gospel “We worship christ, halleluja”. Allerdings war es entsprechend wie im Video so, dass sich hier Chor und Solist gekonnt abgewechselt hatten. Ein gewisser Call & Response zwischen Solisten und Chor wurde hier auch abgewechselt. Richtig knackig wurde der Chor als plötzlich ein schneller Part kam, schön dynamisch laut. Der anschließende Vamp wurde dagen sehr verhalten begonnen und so eine gewisse Dynamik aufgebaut.

11. I can go to God in prayer

Der Titel von Ann Nesby, der auch von Albertina Walker gesungen wird sollte wohl für eine gewisse Abwechlung
auf der CD sorgen und nicht nur da machte er es. Man merkt richtig, wie die Sängerinnen und Sänger eine wahre Freunde entwickelten endlich mal einen flotten Titel singen zu können, der so richtig in die Eingeweide gehen möchte und diese zu rhythmischen Zuckungen anregen möchte.

12. Praise ye the Lord

Erst einmal ein etwas längeres Klaviervorspiel dachte sich hier der Chor, um den Speed vom vorigen Titel noch wirken zu lassen. Aber dann wurde erst einmal ordentlich gepraist. Das kann aber nur knackig sein, denn sonst würde der gewisse Biss fehlen. Der Vers, den der Chor sang war verhältnismäßig kurz und so wurde der Titel immer wieder durch Vamps und knackigen Einlagen verlängert.

13. Give us peace / O come all ye faithful

Bevor die Reinigungskraft am Wochenende gewissene Gospelbegeisterte mühsam mit dem Besen von der Decke kratzen muss, sollte es also etwas Langsames her, um eine gewisse Cooldownphase zu haben. Und mit dem Titel “Give us peace” wurde etwas extrem Ruhiges gefunden. Vielleicht für manch einen sogar zu ruhig. Der Chor konnte so allerdings zeigen wie gut sie gemeinsam singen können und wie harmonisch das wirken kann. Offensichtlich wollte der Gospelchor Rejoy in seinem Konzertmitschnitt ein ganzes Jahr mit unterbringen und so schließt er die CD mit einem Gospel ab, den wir in unserem Land als altes deutsches Weihnachtslied kennen. Meine, es hiesse dort “Herr lass Dich anbeten”.

Gospelkirchentag – Ein Tag der Arbeit, der Gospelklänge und des Galakonzertes

Thursday, September 16th, 2010

Am nächsten Morgen stand erst einmal Arbeit auf dem Programm. Nach dem Frühstück hiess es Masschoirprobe

Schon recht früh ging das Songbook für den Gospelkirchentag ein. Das Heft aufgeschlagen und gleich
hiess es diesen Song zu lernen, allerdings in einer anderen Fassung. Der Song im Video hat einen anderen Text und ist schwungvoller (gefällt mir auch besser)

Beim Titel “You are” hatte ich es schon etwas leichter gehabt. Hier hatte ich das Glück, dass Hans Christian Jochimsen diesen am Kickoff zum Gospelkirchentag genau vor 1 Jahr in Karlsruhe mit mir und den damals Anwesenden bereits einstudiert hatte.

Dass ich “Brighter Day” von Kirk Franklin auch lernen sollte, da musste ich doch sehr grinsen. Mit dem Freiburgern singe ich diesen Titel nämlich schon seit einigen Jahren. Auch der Nürnberger Gospelchor hat diesen Titel im Repertoire. Allerdings kann ich mich noch erinnern als wir beim letzten Workshop in Antalya die DVD “The rebirth of Kirk Franklin” gesehen hatten ein Sänger gleich meinte, dass man diesen Titel doch mal neu einstudieren könnte (Volker Dymel singt diesen mit seinen Chören bislang noch nicht). Bei der Choreografie im Video hätte unser Carsten gleich gesagt “So und diese Choreografie studieren wir jetzt ein”. Bei den Jahreskonzerten haben wir allerdings für solchen Arobictanz einfach keinen Platz und bei 5000 Sängerinnen und Sängern bezweifele ich das ebenfalls.

Nachfolgender Titel “Deeper than” von Hans Christian Jochimsen war neu für mich. Zum Glück ist es nicht soviel Text gewesen zu lernen. Beim Abschlussgottesdienst hatten wir auch das Glück dass der komplette Opstand Gospel Choir mit dabei war und die Sängerinnen und Sänger hier nochmals kräftig unterstützen konnten. Im Video zum Song erklärt Hans Christian wie es zum Song kam und wie dieser Song gesungen werden sollte.

Ein weiterer Song, den uns Hans Christian beibrachte war der Titel “I have just heard a song”. Wie er selbst in seinem Video erklärt geht es um einen Gospeltitel, den man mal gehört hat und den man irgendwie nicht mehr aus seinem Kopf rauskriegt. Ist sogar durchaus möglich, dass dieses Phänomen genau bei diesem Titel eintritt.

Auch “My life is in your hands” wurde gesungen. Da ich diesen Titel allerdings schon an diversen Hochzeiten gesungen habe und es zu dem Song im Blog diverse Videos gibt, habe ich jetzt verzichtet erneut ein Video reinzustellen.

Gegen Mittag verteilte es sich wieder in der Stadt. Das Gefühl war, dass in ganz Karlsruhe gegospelt wurde. Sie waren auch vertreten und traten auf der Hauptbühne auf dem Marktplatz auf.

Da ich allerdings gerne ein paar Workshops besuchen wollte wie den Mouth- & Bodypercussion

Also mal in den Plan geschaut wo der stattfindet. “Ah im Tollhaus, direkt die Station hinter dem Gottenauer Platz”. Also rein in die Straßenbahn und erst einmal dahin. Aber dann fühlte ich mich erst einmal in der Wüste. Richtung Innenstadt gelaufen, da ich irgendwie meinte ein Schild von der Straßenbahn entdeckt zu haben. Dann plötzlich das Gebäude der Badischen Versicherung rückt näher – “Ne verkehrt” also wieder zurück. Und mein riesen Glück. Ich traf auf einen Kameramann von Bibel-TV, der mir erst einmal beichtete, dass ihm ein Stativteil verloren gegangen war und gerade vom Tollhaus kam. Freundlicherweise brachte er mich gleich dort hin. Im Nachhinein erfuhr ich, dass er das Teil gefunden hatte und voller Stolz natürlich in die Luft hob und es offensichtlich erst einmal allen vorbeikommenden gezeigt hatte, dass er was wiedergefunden hatte.

Am Samstag Abend stand ein Galakonzert mit dem Oslo Gospel Choir und Natually 7 an. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass alle gleichzeitig eine Eingebung hatten. Als ich mir sagte “Jetzt ist genau 19:00, solltest zur Europahalle aufbrechen” sagten sich dass aller noch zig andere. Ergebnis war – wir befanden uns in einer S1, die dann rappelvoll war und prompt wurde ein Gospel angestimmt. Nur das war dann so ein kompletter Gelenkzug mit bestimmt so 5 Gelenkgliedern sang von vorne bis hinten den Titel “Amen”. Was sich nur der Fahrer denken musste.

Von den beiden Gruppen etwas, was man als gegensätzlich bezeichnen kann. Der Oslo Gospel Choir hat sich von dem eigentlichen Gospelsingen distanziert und sich dem Worship verschieben, also eher gefühlvolle langsame Songs, sind aber ab und an auch noch Gospeltitel.

Natually 7 dagegen sind eine Acapellaformation, die auch durchaus Instrumente in Form von Mouthpercussion nachahmen. Da gibt es mal eine gefühlvolles “In the air tonight”, mal einen Gospel aber geht durchaus bin hin zu Hip hop. Allerdings wurde uns ganz frisch eine Neuigkeit verkündet. Das Konzert fing nämlich nicht gleich mit dem Oslo Gospel Choir an, sondern vorgeschaltet waren die Oslo Soul Children

Danach startete der Oslo Gospel Choir, in dessen Anmoderation ich erfahren hatte, dass Tore W. Aas vor 20 Jahren eine einfache Anzeige geschaltet hatte “Wir möchten gerne Gospel singen, wer hat Lust mit uns zu singen”. Die Resonanz soll so gewesen sein, dass eine ganze Schlage vor der Kirche sich befand und Tore erst einmal dachte, dass da was anderes staffinden würde. Aber nein, diese waren wegen seiner Anzeige gekommen. Und wie ich weiter hörte, manche von den Urmitgliedern, und den Chor gibt es jetzt 20 Jahre – sind immernoch dabei.

Nach etwa einer halbstündigen Pause in der Umgebaut und mal kräftig durchgelüftet wurde kamen dann Naturally 7 an die Reihe. Und immer wieder musste man sich zwingen und sich sagen, “nein – das ist alles menschliche Stimme, das Instrument existiert nicht”. Bei dem Mouth- und Bodypercussionsworkshop wurde beim Beatboxen kurz Naturally 7 erwähnt, dass das Beatboxen per Mikro auch einsetzen und hier natürlich auf höchstem Niveau.

Beim Galakonzert sah es dann so aus, hier eine Spezialversion vom Titel “In the air tonight”

Der Gospelkirchentag in Karlsruhe 2010

Sunday, September 12th, 2010

In dem urpsrünglichen Posting hatte ich über das Wochenende schon soviel geschrieben gehabt, dass der Zähler mir über 1500 Worte bescheinigte. Da es zu Performanceproblemen gekommen ist und mir der Kollege von Gospelblog schon äußerte, er fürchtet, dass sein Mac bald ein Aschehäufchen wird, habe ich die Erlebnisse nun auf 3 Postings aufgeteilt.

Ein etwas anderen Auftritt hatte der Gospelchor “Rejoice” gehabt, der am Freitagabend im Shoppingcenter “Ettlinger Tor” auftetreten war. Wie sie selbst schrieben waren sie bislang in solchen Locations noch nicht aufgetreten. Dabei gibt es durchaus Gospelchöre, die bereits auf Hausmessen und in Baumärkten gesungen haben. Und so spontan wie der Chorleiter wohl gewesen sein muss war seine Äußerung etwa wie folgt “wir machen jetzt einfach aus der gewissen Kathedrale eine andere Kathedrale, nämlich die der Gospelmusik”. Und damit es etwas mehr wuppt hatten Sie ihre Solistin und ihre fünfköpfige Band mit im Gepäck gehabt.

Was für ein Zufall, kurz vor dem Gospelkirchentag hatte ich über Facebook den Kontakt zu Vivian Glade von den Glad(e)makers hergestellt. Sie ist so wie ich selbst auch Aktionsmitwirkende bei der Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt”. Wir hatten uns sogar noch unterhalten gehabt und sie hätte sich riesig gefreut, wenn ich am Freitag um 22:30 Uhr zu ihrem Auftritt in die “kleine Kirche” gekommen wäre. Hier ein paar Eindrücke von den Glad(e)makers.

5. Internationaler Gospelkirchentag 2010 in Karlsruhe

Monday, April 26th, 2010

Dreitägige Veranstaltung lockt Gospelfreunde aus ganz Europa

Vom 10.-12. September 2010 trifft sich Gospeldeutschland in Karlsruhe. Über 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und mehr als 50.000 Citybesucher werden in der badischen Metropole erwartet, um sich das Who-is-Who der deutschen und europäischen Gospelszene zu erleben. So werden mit dem Opstand Gospel Choir (DK), dem Stavanger Gospel Choir (N) und dem in Deutschland seit vielen Jahren sehr erfolgreichen Oslo Gospel Choir (N) drei skandinavische Gospelexporte live zu erleben sein, ergänzt um einen Auftritt der amerikanischen A cappella-Band “Naturally 7″ beim Galakonzert am 11.09., die bereits einen Nummer-1-Hit in den deutschen Charts hatte.

Als ganz besonderes Highlight des Gospelkirchentags gilt die 1. Ökumenischer Karlsruher Gospelnacht am Eröffnungs- abend des dreitägigen Gospelfestes. 110 Gospelchöre werden an diesem Abend ab 21 Uhr in 28 Kirchen und Veranstaltungsstätten der Stadt auftreten und die Vielfalt der Gospelmusik in 28 verschiedenen Gospelfestivals präsentieren.

Aber der Gospelkirchentag ist weit mehr als der eigene Auftritt und die zahlreichen Konzerte. In zahlreichen Workshops rund um das Thema Gospel werden Impulse für die eigene Gesangskarriere und Chorarbeit gesetzt, im Mass Choir werden hochkarätige Dozenten wie Hans Christian Jochimsen (DK), Helmut Jost (D) und Dieter Falk (D) neue Songs mit allen Sängerinnen und Sängern gemeinsam einstudieren. Ein erhebendes Gemeinschaftsgefühl und Gänsehaut inklusive.

Krönender Abschluss des Gospelkirchentags wird ein ganz besonderer Gospelgottesdienst am 12. September
in der Europahalle mit allen Beteiligten Sängerinnen und Sängern, Künstlerinnen und Künstlern und Landesbischof Ulrich Fischer.

Mit dem Start der bundesweiten Aktion “Gospel für eine gerechtere Welt” hat der Gospelkirchentag erstmals
einen inhaltlichen Schwerpunkt. Viele Gospelsongs handeln von der Sehnsucht nach einer gerechteren Welt,
und viele Gospelchöre setzen sich aktiv dafür ein. Zusammen mit den Partnern vom Evangelischen Ent- wicklungsdienst und Brot für die Welt werden Aktionsbotschafter gesucht, die die inhaltliche Botschaft der Gerechtigkeit in die Gospelchöre bringen. Beim Abschlussgottesdienst des Gospelkirchentags werden die Botschafter in ihrem ehrenamtlichen Amt eingesegnet. Der Internationale Gospelkirchentag findet alle zwei Jahre statt und wird 2010 von der Evangelische Kirche in Karlsruhe in Kooperation Ev. Landeskirche in Baden, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Creativen Kirche veranstaltet.

Weitere Informationen unter www.gospelkirchentag.de und unter der Telefonnummer 02302/28222-22.