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Gospelchoir Golden Harps wirkten bei Hochzeit in der Konviktkirche in Freiburg mit

Sunday, July 8th, 2012

Das die Golden Harps schon einmal in der Adelhauser Kirche in Freiburg auftetreten waren, davon hatte man schon etwas mitbekommen. Anfang Juli 2012 wurden die Golden Harps aus Lahr allerdings für eine Hochzeit in der Konviktkirche in Freiburg gebucht.

Die Konviktkirche ist ein Teil des Collegium Borromaeum, das 1827 gegründet worden war. Es diente sehr lange als Ausbildungsstelle für Priester und wurde 2006 an das Pastoralseminar von St. Peter oberhalb von Freiburg abgegeben.
Die Konviktkirche ist dem heiligen Karl Borromäus geweiht und wird auch mit unter Seminarkirche genannt.
An dem lauen Julitag sollte sie allerdings für eine Hochzeit dienen und hier konnte man sagen, Wetter stimmte und das Ambiente in der Kirche stimmte auch schonmal.

Wenn man sich in Freiburg schon an einem Ort aufhält, der theologisch sehr geprägt ist, dann sollte der Einzug zumindes standesgemäß erfolgen. So wurde auf dem Hochzeitsmarsch eingezogen, bei der auch die Orgel der Firma Mönch beweisen konnte, dass sie durchaus gut klingen kann. Nach der Ansprache durch den Pfarrer sollte es einen Moment romantischer Gefühle werden und so stimmten der Gospelchor Golden Harps in der Freiburger Kirche den Song “Beautiful Saviour” an.

Der weitere Verlauf der Hochzeit war ein gekonntes Wechselspiel zwischen Gemeindegesang, Gebeten und Leseungen. Allerdings Lesungen können mitunter zäh wirken, was an einem freudigen Tag wie es nun einmal kirchliche Trauungen sind nicht so optimal ist und sich hier auch das Brautpaar etwas überlegt hatte. Auch der Pfarrer hatte seinen Beitrag dazu geleistet und doch etwas fröhliches auf die Hochzeitsgemeinde übertragen können. So war es vom Titel her ganz geschickt gewäht, dass der Gospelchor mit einer schwungvolleren Nummer zu hören war, die allerdings betonte, dass der Herr über das Brautpaar wachen sollte.

Sehr gekonnt war das Predigtthema gewählt, dass auf die Liebe ansich einging und das der Tag nun der große Schritt ist, dass man ein Bündnis beschließt, künftig gemeinsam zu gehen und das sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten. Gespickt war sie teilweise mit Annekdoten des Pfarrers als auch mit Bezügen auf die Bibel und was unter dem Akt der Trauung zu verstehen ist. Danach stand der eigentliche Höhepunkt jeder Trauung an, das gegenseitige Jawort und der Ringtausch.

“Das ist, was Du mir bedeutest” – so kann man sinngemäß die Worte deuten, die man sich beim Ja-Wort auch sagt. Passend dazu auch wieder ein weiterer guter  Gospel, bei dem die Formation der Golden Harps auch beweisen konnte, dass sie hervorragende Solisten besitzt

Nach den Führbitten und der Kollekteansage sollte vorallem noch einmal daran erinnert werden, dass es an dem Samstag ein toller Tag in Freiburg sein sollte, so wurde von Kirk Franklin der Gospel “Lovely Day” angestimmt, der auch sogleich die ganze Hochzeitsgemeinde in seinen Bann zog

Eine Gemeinde allerdings einfach so gehen lassen, das ist eigentlich unüblich. Und so hatte man sich überlegt, dass man einen weiterhin bekannten Popsong singen lässt, der vorallem durch Sister Act 2 nochmals ein Comeback feierte, ursprünglich allerdings ein Discotitel von Diana Ross war.

Freiburger Gospelformation erorbert den Hochrhein – Hochzeit im Fridolinsmünster von Bad Säckingen mit Soulfamily

Sunday, July 31st, 2011

Dass ein Chor aus Freiburg und hier noch eine Freiburger Gospelformation an den Hochrhein fährt geschieht auch nicht alle Tage. Ich selber kann mich erinnern, dass mal 2006 ein Chor aus Freiburg zu Hochzeiten in der Basler Gegend gebucht wurde. Allerdings hatte dieser Chor noch nie in Bad Säckingen gesungen. Und jetzt beweist die Soulfamily, dass sie auch in den Kurort Bad Säckingen schafft zu fahren. Grund war das Singen an einer Hochzeit.

Es war Mitte Juli gewesen, an dem an dem sich ein Brautpaar entschlossen hatte sich das Jawort zu geben. Aber wie schafft man ein würdevolles Ereignis, das stets eine besondere Bedeutung im Leben einnimmt auch in einer würdevollem Umgebung zu feiern und schnell war klar, es kann nur das Fridolinsmünster in Säckingen sein, da sein Barockstil auch die gewisse Romatik und den gewissen Charm für eine Hochzeit ausstrahlt.

Bei der Freiburger Soulfamily steckt die Stilrichtung im Namen drinn. Zum Einzug des Brautpaares gab es allerdings etwas jazziges und hier war der Meister selbst gefragt und er brachte.

Und dieser Titel vermittelte genau das was für einen solchen Tag gilt und prompt kam Freude in der Hochzeitsgemeinde auf.

Bei der Begrüßung des Brautpaares ging der Pfarrer sehr eindrucksvoll darauf ein wie sich das Brautpaar kennengelernt hatte. Die Musik hatte für die Braut immer eine große Rolle gespielt und zwischen dem Leiter der Formation und der Braut besteht auch eine lockere Freundschaft. So gestellte sich die Braut bei einem Fotoshooting auch prompt dazu.

Wenn man sich ein einem solch imposanten Gotteshaus befindet, dann gehört es sich fast, dass auch Darbietung von Angehörigen erfolgen und das ganze verschieden musikalisch untermalt wird. So hatte auch eine Verwandte  den Titel “The rose” direkt nach der Begrüßung solistisch gesungen, begleitet vom Keyboard.

In seiner Predigt des Pfarrers nahm er direkt Bezug auf die “neue deutsche Welle”, die in den 80er Jahren mal bei der Jugend angesagt war. Und das passte im Prinzip auch gab es von der Münchener Freiheit damals den Titel “Ohne Dich (schlaf ich heut Nacht nicht ein)”. Und damit brachte er zum Eindruck wie wichtig in der Beziehung plötzlich der andere für einen wird. Sehr schnell kommt der Moment da möchte man nicht mehr ohne ihm und man möchte normalerweise mit der Zeit immer mehr davon haben. Es wurde übergeschwenkt zu der Bibel und hier kam zur Sprache, dass auch dort die Liebe zueinander immer ein wichtiges Thema war. Beginnt es schon damit wie sehr Gott einen liebt, wenn man an ihn glaubt und endet mit der Nächstenliebe.

Der Höhepunkt einer Trauung ist immer der Tausch der Ringe.  Und bei diesem Akt gehört auch die Bekräftigung, dass es ein Bündnis auf Lebenszeit ist, dass normalerweise erst mit dem Tod eines Lebenspartners geschieden wird. Und irgendwie hat Soulfamily genau diese Aussage getoffen und bewusst den Titel “Always” an dieser Stelle eingestimmt.

Auch beim Auszug wich man von üblichen Dingen ab. Ein “Oh happy day” oder “Amen”, was bekannte Ohrwürmer sind und normalerweise bei sehr vielen Hochzeiten immer auf der Songliste stehen gab es diesmal nicht. Das es in der Formation zufällig auch eine Magdalena gibt hat aber nichts mit dem Titel zu tun. Hier wird der Rhythmus ausschlag gewesen sein und dass ein fetziger Titel zum Abschluss einfach passt.