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Gospelchor St. Josef erneut zu Hochzeit im Schloss Beuggen gebucht

Saturday, July 2nd, 2011

Foto: Ruprecht Helms

Erneut war der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden zu einer Hochzeit in der Schlosskirche von Schloss Beuggen gebucht wurden. Bis zum Einsingen in Beuggen waren alle Mitsänger darauf eingestellt gewesen, dass der Chor selbst die Hochzeit bestreitet, um so überraschender war es als plötzlich der Chorleiter aufgetaucht war und sagte “selbstverständlich begleitet er uns am der Hochzeit” und so wurde sowohl mit Piano begleitet als auch der Titel Hymn zusätzlich mit Akustikgitarre begleitet. Auch hier wurden die Solisten verstärkt. Was vielleicht so gesehen werden etwas schade, der Chor sang von der Empore runter, die sich in der Kirche ziemlich weit oben befindet.

Der Termin stand schon länger fest und trotz der Tatsache, dass der Termin noch in mitten der Projektchorphase lag ließen es einige nicht nehmen auch an der Hochzeit zu singen.

Es war eigentlich sehr interessant zu erfahren, dass das Brautpaar, die jetzt ihre Hochzeit in der Schlosskirche von Schloss Beuggen feierten sich erst seit ein paar Jahren kennen und jetzt den Bund der Ehe eingehen wollten. Das für die Trauung die romantische Location bei Rheinfelden ausgesucht wurde bleibt ein offenes Geheimnis, da das Ehepaar selbst in Mainz zusammenlebt. Eigentlich kannte ich es, dass der Gospelchor das “Oh happy day”  immer als auffrischender Abschluss einer Hochzeit genutzt wurde, hier sollte der Titel wohl als Einstimmung an einen stimmungsvollen Hochzeitsgottesdienst dienen.

Bei der Lesung wurde auf den Psalm 73 und eine Stelle von den Korinthern zurückgegriffen, die mich irgendwie an den Song in der Rothausarena in Freiburg erinnerte. “Liebe ist das Gebot”. Es wurde auch ein bisschen auf Adam und Eva eingegangen. Selbst grinsen musste ich als tatsächlich auf die Stelle zu sprechen kam “seit fruchtbar und mehret euch”. Dieses Zitat hatte ich ab und gerne mal zur Situationscomic benutzt gehabt, wusste allerdings, dass es in der Bibel vorkommt.

http://www.youtube.com/watch?v=wJZ3bcPr-Ds

Die Predikt war sehr gekonnt aufgebaut. Begann es mit einer gewissen Selbstverständlichkeit. Da in der englischen Marine sehr viel gekaut wurde kamen sie irgendwann auf die Idee, dass ein roter Wollfaden in das Tau mit eingedreht wurde, um es zu markieren. Auch Göthe wurde schon auf dieses aufmerksam und so prägte sich der Begriff “es brauch den roten Faden”. Auch durch die Ehe sollte sich der rote Faden ziehen, der für eine Stetigkeit steht und als Orientierungshilfe dient.

Der letzte Song war in der ersten Probe für die Hochzeit noch unsicher und man hatte schon einen Alternativsong sich zurechtgelegt gehabt. Allerdings dem sehnlichen Wunsch des Brautpaares gab man nach und legte sich auf Caravan of love fest, das obwohl viele es zum allerersten Mal gesungen hatten sogar relativ gut geklappt hatte.

Bei der Hochzeit selbst hatte ich den Eindruck, er war sogar noch etwas besser rübergekommen als bei der ersten Probe selbst. Am Apero sofern dieser für die Hochzeitsgemeinde geplant war wurde allerdings nicht teilgenommen. Das Orgateam nutze nämlich die Gelegenheit sich die Bogenhalle anzusehen, da am Sonntag drauf dies die Location für ein Projektchorkonzert sein sollte und man auch noch noch ein paar Dinge ausprobieren wollte.

Gospelchor St. Josef, Rheinfelden will kein Just the two of us und startet einen Projektchor

Monday, April 25th, 2011

Man übersetze einfach mal den Satz “Just the two of us”. Und wenn man dazu noch nachfolgenes Video sieht langt man sich vielleicht an den Kopf und beginnt zu zweifeln.

Wieso eigentlich gerademal 2 von uns, wenn es wirklich viele sein können. Und genau dieses fragte sich der Gospelchor St. Josef aus Rheinfelden. Und geboren wurde der Projektchor, der am 17. Mai startet und führt mit 6 Proben jeweils dienstags zu einem hoffentlich genialen Abschlusskonzert in der eindrucksvollen Bogenhalle von Schloss Beuggen. Wenn ich es mal vom kaufmännischen Gesichtspunkt betrachte ist die menschliche Stimme sogar das günstigste Instrument. Man braucht dazu nicht ins Musikgeschäft und vielleicht einige tausend Euro hinblättern. Nein man trägt sie seit seiner Geburt mit sich herum und das einfach so, ohne, dass der Herrgott dafür etwas möchte.

Und gerade das Gospeln ist etwas ganzkörperliches. Schon das Singen alleine ist gesund, es sind viele Regionen des menschlichen Körpers im Einsatz. Sie bringen ihr Zwergfell in Wallung. Die Lungen werden mal so richtig in die Mangel genommen. Gerade beim Vokaltrakt hatte ich schon oft gehört, dass die Luft die ganzen Hohlräume frei macht, als gewissen Lacher sind dann die Hohlkörper im Kopf erwähnt. Und beim Gospeln kommt noch hinzu gewöhnlich steht man da nicht steif wie ein Zinnsoldat da, man bewegt sich dabei. Das kann teilweise sogar bis zur Extase führen. So geht es nämlich in den Staaten ab und das bei einem ganz normalen Gottesdienst

An anderer Stelle konnte ich schon lesen, man nehme 40 Personen, die lediglich Spaß am Singen haben und forme innerhalb von 3 Tagen einen Chor, der nicht einfach nur “Oh happy day” sing und dazu klatscht sondern so daher kommt, dass es noch lange Nachwirkungen hat. Und wenn man sich jetzt sogar 6 Proben dazu Zeit lässt und jedem die Gelegenheit bietet, sofern er es für sich möchte die Songs für sich sogar ein bisschen zwischendurch zu üben, dann kann nur soetwas rauskommen.

“God gave me a song” und ich kann den nur mit voller Inbrunst und Power singen. Vielleicht genau aus diesem Grund heisst der Titel im Chor schlicht “Power”.

Also willst Du auch Spaß haben, ein bisschen probieren ob die Stimme etwas mehr kann als nur sprechen. Flyer zum Projektchor des Gospelchors St. Josef, Rheinfelden

Gospelchor St. Josef begleitet Hochzeit in der Schlosskirche von Beuggen bei Rheinfelden

Thursday, December 30th, 2010

Wer wollte nich schon immer mal in einem Schloss heiraten?

Das Schloss Beuggen ein ehemaliges Wasserschloss gewesen sein soll, davon merkt man verhältnismäßig wenig. Vielleicht ist es hier treffender ein am Wasser gelegenes Schloss. Die Schlossanlage ist inzwischen über 800 Jahre alt und hatte in der Zeit mehrmals seinen Namen gewechselt. Über 560 Jahre lang war die Anlage der Sitz der Deutschordenkommune, vorstellbar, die dem Schloss dann eine Kirche spendiert hatten, die direkt an das Schloss angebaut wurde.

Die Schlosskirche ist ein bisschen im Barrockstil gehalten. Allerdings ist sie mit Verzierungen nicht überladen und orientiert sich mehr am Stil des Schlosses. Beuggen bei Rheinfelden selbst besteht aus einer ganzen Reihe von Gebäuden, die sich alle um das relativ majestätisch wirkende neue Schloss grupieren. Der Hochrhein schließt an der einen Seite die Schlossanlage ab.

Es war eine der großen Nummern aus dem Hochzeitsrepertoire des St. Josefschor, die er auf der Hochzeit in der Schlosskirche von Beuggen gesungen hatte. Die Rede ist von Gospeltrain.

Netter kann man eine Hochzeitsgemeinde eigentlich nicht begrüßen, wenn es heisst “get on board”. Und da es im Leben eines Brautpaares nicht immer nur rosige Zeiten gibt, kann es wohl der Song “Bridge over troubled water” nicht besser ausdrücken.

Und hier musste sich offensichtlich der Keyboarder in seinem Element gefühlt haben. Die Version vom Gospelchor St. Josef hat nämlich erst einmal ein sehr langes Pianovorspiel, das allerdings stimmte es auf diese Weise die Hochzeitsgemeinde so richtig ein auf den Evergreen, den ich noch nie erlebt hatte, dass dieser nicht auf einer Hochzeit gewünscht wurde.

Für den Chor war es natürlich ein Heimspiel, da sich das Schloss Beuggen in unmittelbarer Nähe zu Rheinfelden befindet. Gesungen wurde von der Empore in der Schlosskirche. Etwas schade war es natürlich für das Brautpaar gewesen, so hatten sie den Chor im Rücken gehabt und konnten ihn nicht sehen.


Da das Schloss Beuggen heute ein Tagungszentrum ist wurde nicht extra ein Restaurant noch benutzt und so hatte der Chor im Anschluss an die Hochzeit die Möglichkeit gehabt sich am Apero direkt in einem großen Saal des Schlosses zu stärken. Das ist natürlich eine Gelegenheit, die sich nicht immer bietet. Allerdings die Verzierungen der Saalwände verlieh der Hochzeit auch etwas Würdiges und Feierliches.