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Missisippi Mass Choir – Hintergründe zum Titel When praises go up

Friday, April 6th, 2012

Da mal wieder Ostern ansteht war ich erneut auf der Suche was gibt es eigentlich für Gospel, die inhaltlich an die Kreuzigung und die Auferstehung von Jesus erinnern. Ich meine hier einen gefunden zu haben.

Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Oh das Lob
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: preise ihn
Chor: preise ihn
Chor: sei so als ob Dein Innerstes außen ist. (zeige Dein Inneres)

Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Oh das Lob
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: preise ihn
Chor: preise ihn
Chor: sei so als ob Dein Innerstes außen ist. (zeige Dein Inneres)

Vers Solist (deutsch):
Wenn Du Dich für die Danksagung starkmachen möchtest
Wenn Du das bist, dann schließt Du den Schmerz mit ein
Er bereitet Dich vor zu ihm zu gelangen und seinen Namen zu segnen
Jesus bedient sich Deinem Lobpreis
Er ist die Person, die für Dich den Weg bereitet hatte

Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Oh das Lob
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: preise ihn
Chor: preise ihn
Chor: sei so als ob Dein Innerstes außen ist. (zeige Dein Inneres)

Vers+ Solist (deutsch):

Du wendest Dich, um Dich für die Danksagung einzusetzen
Um das zu herauszuarbeiten, von dem er spricht
Sei strark genug, um seinen Namen zu segnen
Er bedient sich Deines Lobes (an ihn)
Er war die Person, die für Dich den Weg bereitet hatte.

Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Wir preisen
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: Oh das Lob
Chor: steigt auf
Solist: Segen
Chor: kommt runter
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: segne den Herrn
Chor: segne den Herrn
Solist: zu jeder Zeit
Chor: zu jeder Zeit
Solist: preise ihn
Chor: preise ihn
Chor: jederzeit

Vamp:

Segne den Herrn (3x)
Segne den Herrn, sende Dein Lob nach oben

Vamp:
Sende Dein Lob nach oben

Halleluuuuuja

Vamp:
Sende Dein Lob nach oben

Halleluuuuuja

Vamp:
Sende Dein Lob nach oben
Wenn man den ersten Wechselgesang zwischen Solist und Chor sich anhört, dann fragt man sich vielleicht warum eigentlich pausenlos davon gesungen wird, dass man Anbetung begeht, das Lob auch nach oben steigt und wir andererseits den Segen empfangen und dies immer und immer wieder. Um das vielleicht etwas besser zu verstehen kann vielleicht das Video erklären, bei dem der Leiter einer Worship-Academie zu Wort kommt.

Sehr interessant finde hier ich den Ansatz, dass der Interviewpartner es so sieht, dass die Musik einem helfen soll besser an Gott glauben zu können und sie eher unterstützend bei der Anbetung wirkt. So gesehen kann man den Wechselgesang so betrachten, dass durch die Wiederholung der Worte sich der Inhalt bei den Sängern, dem Puplikum oder der Gospelgemeinde einfach besser einprägen soll.

Das man sein Inneres nach Außen kehren soll meint wohl, dass man es durchaus zeigen darf, dass man doch eigentlich ein guter Mensch ist. Anders vielleicht formuliert, man soll sich nicht verstecken oder hinter eine Maske verbergen.

Sicherlich stutzt man erst einmal, wenn man in der zweiten Zeile von der ersten Strophe lesen darf, dass man den Schmerz mit einschließt. Ein normaler Mensch würde sagen “ich bedanke mich doch nicht dafür, das mir jemand Schmerzen zufügt”. Man bedankt sich eigentlich immer dafür, dass es einem jetzt besser geht. Warum man dabei den Schmerz oder das Leid einschließt wird vielleicht in einer Diskussionsrunde mit dem Thema “Warum lässt Gott das zu” klarer.

In der Diskussion wird eine interessante Definition für Hölle gemacht “Die Hölle ist da wo keine Liebe ist”.  Dadurch kann die Hölle überall sein, es kann schon dadurch kommen, dass der Vater sich getrennt hat und jetzt die Liebe von einem Elternteil fehlt, man kann in der Schule desöfteren “gehänselt” worden sein und hier die Liebe durch Anerkennung fehlen. Weiterhin wird geäußert, dass der Mensch den Instinkt hat immer etwas zu suchen und ein Liebesentzug vielleicht auch dadurch stattfinden kann, dass man diesem Menschen nicht ermöglicht etwas zu finden.

Die Passage, dass er einen bereitet, um zu ihm zu gelangen man in zwei Richtung zu verstehen sein. Dein eine Richtung ist die Wegbereitung für Jesus. Diese lehnt sich an das Markusevangelium an.

Die Basisbibel erklärt Wüste damit, dass das Jordantal gemeint ist, da es der Wüste bereits sehr nahe kommt.

Hier ist die karge Landschaft sehr gut zu erkennen. Auch ist ziemlich weit oben ein See zu erkennen, der See Genezaret. Der obere Quellsee wie ich erfahren habe ist inzwischen verlandet.

[Gottesdienst vom Michel]

In der anderen Richtung hilft vielleicht folgender kurzer Ausschnitt aus dem Film “Gespräche mit Gott”

Das beutet, dass man Gott im Leben selbst nicht direkt sehen kannst, aber man kann Gott durch seine Zeichen erfahren. In der Bibel wird allerdings die Erscheinung von Christus in der Offenbarung beschrieben

Hier wird es mit “Erscheinung von Christus vor Gericht” verstanden.

Wenn man gerne verstehen möchte warum sich Jesus des Lobpreis bedient, dann sollte man sich in der Bibel mit dem Jakobus beschäftigen.

Gerade, um zu verstehen warum Jesus einen den Weg bereitet hat, muss man möglicherweise erst einmal verstehen warum von ihm immer gesagt wird, dass er die Sünden der Menschheit genommen hat. Sehr interessant ist hier vielleicht die Diskussion mit Frau Ruth Lapide, in der Zuschauerfragen (Bibel-TV( beantwortet werden

Viele denken ja, der eine hat mehr gelitten, der andere weniger. Die jüdische Theologiewissenschaftlerin Ruth Lapide setzt dem allerdings entgegen, dass sie aussagt, dass Leid nicht abwägbar ist. Entweder man leidet oder man leidet nicht. Sie sagt auch über den Tod von Jesus am Kreuz und das ihm vielleicht das leben genommen wurde, dass Jesus gesagt haben soll “niemand nimmt mir das Leben, ich gebe es freiwillig her”. Und warum das vielleicht auch mit Wegbereitung zu tun haben kann – er gibt sein Leben für andere her, weil er intelligent genug ist und weis, dass die Römer ihn umbringen wurden und ihm das Leben nehmen würden. So gesehen gibt er sein Leben ab, damit diejenigen, die an ihn glauben die Chance haben weiterzuleben.

In der 2. Strophe stolpert man vielleicht gleich ersteinmal über die Stelle “arbeite heraus wovon er spricht”.

Was Jesus sicherlich immer gewollt hatte und wovon er auch spricht ist die Achtung und die Würde des Menschen. So ist es ja bereits im Artikel 1 des Grundgesetzes verankert “Die Würde des Menschen ist unantastbar”. Für den Leiter einer Behinderteneinrichtung ist dies sogar Arbeitsgrundlage und auch er sieht es so wie eine werdende Diakonin, dass man über Menschenwürde bei gehändikapten Personen nicht diskutieren brauch – sie sind genauso Menschen. In dem Video wird es auch sehr gut herausgearbeitet, dass Sabine, die in dem Beitrag den Beruf der Diakonin erlernen möchte auch öfters mal das Gespräch mit Bewohnern der Einrichtung sucht und dadurch auch vermittelt, dass es für Menschen, die es schwer haben im Leben oder vielleicht einfach nur mal traurig sind einen Halt gibt nämlich Jesus, der ihnen auch Kraft und Zuversicht gibt.

Das herausarbeiten wollen und das selbst stark sein wollen geht meines erachtens ineinander über. In meinen Augen kann man einen etwas vermitteln, z. B. Glaubensdingen, wenn man davon selbst überzeugt ist. Sehr deutlich wird dies in einem Interview vom Bibel-TV über ein Missionsprojekt in Indien.

Die beiden letzten Sätze die bereits in der ersten Strophe vorkommen werden hier einfach nochmal wiederholt und sollen wohl einfach das Bewußtsein festigen.

Der Gospel endet mit einem Apell. Segne den Herren, vorallem auch seinen menschlichen Stellvertreter Jesus (er hatte in seinem Leben viel Gutes getan). Aber was noch viel wichtiger ist, sende Dein Lob nach oben zum Herrn. Beweise ihm, dass Du an ihn glaubst.