Posts Tagged ‘Selbstverwirklichung’

Mary & Mary – Hintergründe zum Titel Shackless

Saturday, January 21st, 2012

Es könnte genauso in der Disco gespielt werden. Und wie im Video zu sehen wurde der Titel auch schon in einer typischen Popmusiksendung “Top of the pops” aufgeführt. Ich meine das bei ihrem Auftritt an der Gospelnacht in Karlsruhe die Colours of Gospel diesen Titel gesungen hatten. Jedenfalls war er 2012 unter den Songs gewesen, die beim Workshop Gospel und Wellness einstudiert werden sollten.

Refrain:
Entferne Du die Fesseln von meinen Füßen so daß ich tanzen kann
Ich möchte Dich gerade jetzt dafür preisen
Ich möchte Dich gerade jetzt dafür preisen
Du brachst die Ketten so daß ich meine Hände heben kann
Und ich werde Dich dafür preise
Ich werde Dich preisen

Vers:
In den Ecken meines Verstandes scheine ich keinen Grund dafür zu finden zu glauben
Damit ich mich befreien kann, Du siehst es ja, so war ich eben bislang
Ich fühlte mich so lange down als ob alle Hoffnung von mir gegangen war
Aber als ich meine Hände erhob verstand ich es, dass ich Dich dafür preisen sollte
Bedingt durch meine Umstände

Refrain

Vers:
Alles, das falsch gehen könnte
Alles ging auf einmal schief
Soviel Druck fiel auf mich
Ich dachte, dass ich dran war, meinen Verstand zu verlieren
Herr, ich weiß, dass Du mich sehen möchtest
Wenn ich es durch diese Versuche schaffe
Aber ich benötige Dich, um diese Last anzuheben
weil ich sie nicht nicht mehr auf mich nehmen kann

Refrain:

Bridge:
Gewesen durch das Feuer und den Regen
Grenze in jeder Art Weise
Aber Gott hat jede Kette gebrochen
Lassen Sie mich so gehen im Augenblick

Refrain:

Wenn ich die erste Zeile des Gospels Shackless von Mary & Mary lese, dann lese ich, dass Gott einem die Fesseln nehmen soll. Ich habe mir hier einfach mal gedacht was passt am besten auf Fesseln und ich denke die Dokumentation von Shelter Now “Entführung in Afghanistan”.

Die Dokumentation verdeutlicht eigentlich zweierlei. Es ist auch von Flüchtlingen die Rede, die aus Afghanistan nach Pakistan geflohen sind, weil es für sie im Land zu gefährlich wurden. Die Hilfsorganisation Shelter now hat durch den Einsatz von Tanklastern mit Trinkwasser, medizinischen Projekten und weiteren Maßnahmen den Flüchtlingen erst ein gutes Leben ermöglicht. Sie waren fähig vor Freude zu Tanzen. Im übertragenen Sinne hatte Gott ihnen die Fesseln gebrochen gehabt, leider hatte die Bevölkerung von Afghanistan immer wieder Fessen angelegt bekommen z. B. durch die proislamischen Mudschahedins. Aber das Spüren da ist jemand da, der das Leid erkennt und der bereit ist einem zu helfen, der ist wert gepriesen zu werden.

Im ersten Vers bekommt man schnell den Eindruck, da fühlt sich jemand leer. Er hat zwar schomal was von Glauben gehört, aber in jeder Ecke wo er nach sicht findet er keinen Glauben, vorallem auch wenn er in seinem Kopf auf die Suche danach geht, irgendwie sind die Ecken alle leer oder es steht zwar was nur nichts was man mit einem Glauben verbinden könnte.

Es ist vielleicht ein interessanter Ansatz, wenn in einer Folge von “BibelTV das Gespräch” mal über ein Buch mit dem Titel “Kraftwerk Glauben” geredet wird. Der Autor dieses Buches verbindet hierbei den Glauben mit Erfolg haben. Und Erfolg bedeutet für ihn nicht unbedingt jedes Jahr eine höhere Umsatzsteigerung zu haben sondern wohl auch, dass man den innerlich gesteckten Zielen etwas näher kommt und stolz sein kann was man alles geleistet hat. Durch die Erkenntnis, wenn man den Erfolg am besseren Erreichen der Selbsterkenntnis oder vielleicht auch der Selbstverwirklichung was meiner Meinung der Glaube eigentlich bezweckt fühlt man wesentlich befreiter und auch in seinem Selbstwertgefühl gestärkt. Plötzlich fühlt man sich nicht mehr down und so als ob jeder Funken Hoffnung einem gewichen ist, ganz im Gegenteil plötzlich ist man wieder wer. Diese Erkenntnis erlangte der Songwriter des Titels Shackless als er die Hände erhob, er hatte es plötzlich verstanden was Glaube ausmacht und er möchte Gott dafür danken. Vorallem erkennt er, dass er Fehler gemacht hatte und dadurch erst zum richtigen Glauben gefunden hatte.

In der Bridge wird vorallem erklärt wie eingeschränkt man sich gefühlt hatten. Immer waren da die Fesseln vorhanden, sie waren da, wenn es geregnet hatte, sie waren da, wenn es heiss war. Vermutlich auch wenn es kalt oder im Prinzip sogar von den Temperaturen her angenehm war. Es war halt immer eine Grenze da. Vielleicht zu vergleichen mit der alten DDR-Grenze – “hier verlassen sie die Deutsche Demokratische Republik, keinen Schritt weiter”.  Sehr anschaulich ist hier vielleich die Dokumentation “Der kalte Krieg – Der Fall der Mauer”.

Calvin Bridges – Hintergründe zum Titel For god so loved the world

Sunday, October 30th, 2011

In dem Workshop mit Calvin Bridges in Lörrach konnte ich auch folgenden Gospel lernen

Die Version, die Video gesungen wird, entspricht allerdings nicht dem Arrangement von Calvin Bridges. Die Botschaft wird aber in etwa gleich sein.

Gott liebte die Welt so sehr, dass er ihr seinen einzigsten Sohn gab
So dass jeder, der an ihn glaubt nicht dabei umkommen sollte.
Er dabei nicht umkommen sollte, aber ewiges Leben erhalten sollte.

Welche Art und Weise unser Vater uns liebt, er hat sie uns gegeben.
Wir sollten dabei angesprochen werden durch den Sohn des allerhöchsten Gottes.
Was wurde mit uns getan, dass wir die Einzigsten sein sollten, die solch eine Belohnung erhalten, einfach nur weil wir Gott lieben.

Gott liebte die Welt so sehr, dass er ihr seinen einzigsten Sohn gab
So dass jeder, der an ihn glaubt nicht dabei umkommen sollte.
Er dabei nicht umkommen sollte, aber ewiges Leben erhalten sollte.

Welche Art und Weise unser Vater uns liebt, er hat sie uns gegeben.
Wir sollten dabei angesprochen werden durch den Sohn des allerhöchsten Gottes.
Was wurde mit uns getan, dass wir die Einzigsten sein sollten, die solch eine Belohnung erhalten, einfach nur weil wir Gott lieben.
Dafür, dass wir nicht nicht umkommen aber ewiges Leben erhalten

Vamp:
Ewiges, ewiges, ewiges Leben

Wer immer an ihn glaubt

Vamp:
Soll nicht umkommen

soll nicht umkommen, aber ewiges Leben erhalten

Der Inhalt des Titels knüpft an das Johannesevangelium Kapitel 3:16 an.
Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Zu dieser Bibelstelle habe ich folgenden Link Pedigttext zu einer Göttinger Christvesper auf eine Predigt gefunden. Aber nicht nur bei Johannes wird auf dieses Ereignis eingegangen. Auch in Römer 5:8, Römer 8:32 und bereits im ersten Kapitel des Johannesevanglium wird auf die Liebe Gottes und die in Erscheinungtretung von Jesus eingegangen. In dem Kapiteln der Römer wird das auch mit dem Tod Jesu am Kreuz verbunden. Heisst also, Gott hat die Menschheit so geliebt, dass Jesus praktisch dafür auch sterben musste.

In der Predigt hinterfragt sich der Pfarrer und stellt fest, dass der Mensch doch alles tut, um geliebt zu werden. Ich betrachte das ein bisschen anders und erkenne in dieser Liebe auch soetwas wie Anerkennung erhalten. Jeder Mensch hat es gerne, wenn er von anderen geachtet und geschätzt wird. Schon Abraham Maslow hat die Anerkennung als ein soziales Bedürfnisses des Menschen erkannt und dies ziemlich unmittelbar unter die letzte Stufe, die Selbstverwirklichung platziert. Und gäb es die Anerkennung überhaupt nicht, so hätte man auch nicht behaupten können, dass die afrikanischen Sklaven, die nach Südamerika eingeführt wurden, um dort auf Plantagen zu arbeiten von deren Besitzern unterdrückt wurden und als ungeordnete Menschen angesehen wurden.

Manuel Seibel hatte ich in einem Bibelkommentar gemacht und hier vorallem die Einzigartigkeit des Menschen vervorgehoben, die Gott offensichtlich so fasziniert. Hier meint Manuel Seibel, dass der Mensch offensichtlich für Gott wertvoll ist. Diese Frage stellte sich auch der christliche Sender Bibel-TV und führte in seiner Sendereihe “Das Gespräch” ein Interview

Calvin Bridges – Hintergründe zum Titel So much to be grateful for

Monday, October 24th, 2011

Ein Titel, der wenn man ihn richtig singt so richtig “wuppen” kann. Gelernt hatte ich ihm Mitte Oktober auf einem Workshop mit Calvin Bridges.

Als ich ein bisschen im Internet recherchiert hatte kam mir der Verdacht nahe, dass Calvin Bridges hier einen Song gecovert hat und dabei auf einen Song von Lee Williams zurückgegriffen hatte, der damals “So much to be thankful for” hiess.

So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.
So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.
So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.

Der Herr segnete mich. Er war es, der mich eines Tages wieder so viel sehen lassen konnte.
Er hat dies die ganze Zeit für mich getan und so wie ich es wollte.
Er hatte für mich Türen geöffnet, bei denen ich nicht in der Lage zu war
Ich hatte sie nie sehen können
Dankbar, Dankbar

So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.
So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.

Calvin Bridges hatte diesen Gospel in seine Gospelchurch geschickt eingebunden als er über ein Erlebnis mit Jesus berichtete und zwar wie sich ein Blinder gefühlt haben musste als er auf Jesus gestoßen war und er dank einer Wundertat von Jesus plötzlich wieder sehen konnte. Und dieser Mensch hatte sogar noch mehr wahrgenommen als eigentlich sehen wollte. Er war einfach nur platt, dachte “wow was mir da plötzlich geschehen ist”. Und davon war er so fasziniert, dass er die Fähigkeiten, die Jesus hatte gleich anderen erzählen musste.  Für ihn selbst galt es einfach “Es gibt da einen Mann, der kriegt das hin und vorallem, er macht dies einfach”.

Bei uns ist es im Herbst auch üblich, dass Gott für eine gute Ernte und was man daraus herstellen konnte, in Form des Erntedankfestes dankt. In den Staaten wird dies am 4. Donnerstag im November gefeiert. Ursprünglich war es dort auch ein Erntedankfest gewesen. Inzwischen ist es dort eigentlich schon mehr als nur für eine gute Ernte zu danken. Aufgrund des Pilgerlebens und seinen Vätern dankt man heute vorallem dafür, dass man das erreichen konnte wo man jetzt steht. Eigentlich ein allgemeines “Danke” was man an dem Tag ausspricht.

Der Satz “Er hat für mich Türen geöffnet, die ich nicht in der Lage war zu öffnen”. Manch einer wird sich erst einmal fragen, was soll da so schwierig sein eine Tür zu öffnen, sofern sie nicht absolut verschlossen ist. Diese Türen darf man in einem anderen Zusammenhang verstehen. Hiermit wird es vielleicht sehr anschaulich.

In dem Beitrag geht es um jemanden, der vor 20 Jahren noch als DJ gearbeitet hatte, selbst Drogen zu sich genommen war und so als Partykönig gelebt hatte. Aber das war damals, inzwischen lebt er anders. Offensichtlich wurde ihm eine Tür geöffnet zu einer anderen Sichtweise der Dinge. Er suchte nach der Achtung und Anerkennung. Ein Grundbedürfnis so wie es Maslow bereits beschreibt und das vielen Amerikanern wichtig ist. Sein Zeil war der Sinn des Lebens und die Selbstverwirklichung. Und ich denke, die Tür, die nicht so leicht zu öffnen ist, ist die zur Selbstverwirklichung. Die Selbstverwirklichung so stelle ich mir es vor ist etwas ganz Individuelles. Für jeden Menschen sieht die Selbstverwirklichung anders aus. Es gibt im Leben allerdings keine Stelle z. B. ein Plakat wo draufsteht “Hans Meier, das sind sie aktuell – und das könnten sie sein”. Es gibt zwar Spiegel wo man sein Äußeres sehen kann. Ein Spiegel, der einem hilft seine Frisur in Ordnung zu bringen, der vielleicht beim Ankleiden hilft. Es gibt aber kein Spiegel, der die Seele und Lebenssituationen zeigt. Aus diesem Grund ist das gewisse Sehen so schwierig.

Mottoevent beim Laetitia Chor (Gospelchor Furtwangen) – Wenn ich alle Sprachen der Welt könnte

Friday, July 1st, 2011

Sehr eingehend beschäftigte sich der Laetitia Chor Neukirch bei Furtwangen nachfolgender Problematik.

Bereits in einem Gottesdienst war “Wenn ich alles Sprachen dieser Welt sprechen könnte” ein zentrales Thema gewesen.

Der Liedtext des zentralen Titels hierzu lautet wie folgt:

Wenn ich alle Sprachen dieser Welt sprechen könnte, und ich könnt´ sie alle verstehen,
wenn ich den Gesang des Paradieses verstünde, sänge wie die Engel so schön,
dann wär´ meine Sprache nur Sprachlosigkeit, wie lärmede Pauken, wie Glockengeläut,
wie überstende Felsen, wie Glas das zerbricht, hätte ich die Liebe nicht! Refr.
2) Wenn ich auch Visionen hätte wie die Propheten, wär´ mir kein Geheimnis verhüllt,
könnte ich mit meinem Glauben Berge versetzen, und wär´ ganz mit Weisheit erfüllt,
dann wär´n diese Gaben nur wertloser Tand, wie Steine im Wasser, wie rieselnder Sand,
wie welkende Blätter im herbstlichen Licht, hätte ich die Liebe nicht! Refr.
3) Wenn ich all mein Hab und Gut an Arme verschenkte und bekämpfte Hunger und Not;
wenn ich auf Gerechtigkeit und Freiheit bestünde, stürbe gar den Märtyrertod,
dann wäre mein Leben vergebene Zeit, ein sinnloses Streben nach Vollkommenheit,
dann trüge ich Masken vor meinem Gesicht, hätte ich die Liebe nicht! Refr.
Refr.: Die Liebe ist gütig, gedulig und freundlich, die Liebe verletzt nicht und redet nicht schlecht.
Die Liebe sucht Frieden, freut sich an der Wahrheit, sie trägt Dir nichts nach, und sucht nicht ihr Recht.
Die Liebe verändert der Welten verlauf, die Liebe hört niemals auf.

Zentral geht es um das Verstehen. Die erste Zeile erinnert mich ein bisschen an die Flowerpowerzeit wo man gerne eine große Gemeinschaft sein wollte, jeder versteht jeden, jeder ist für den Weltfrieden und wenn man Bilder und Filme aus der Zeit sieht hat man das Gefühl – alle finden die Welt schön und bunt. Wenn man eine Oase mit der Wüste vergleicht, dann kann man schnell den Eindruck vom Paradies bekommen. Hier wächst was und man kann sich schnell an den Früchten (meist Datteln) bedienen und durchaus auch Landwirtschaft betreiben. Dort gehts einem gut wobei man in der Einöde eher vor sich hinsiecht.

Mit Worten kann man allerdings viel erreichen. Man kann sich mitteilen. Mit Parolen und Apellen kann man etwas bewegen. Man kann entweder Protest ausdrücken, aber man kann so wie Politiker es durchaus gerne tun auch jemanden beeinflussen. Allerdings sollte man über seine Worte auch nachdenken. Es kommt immer drauf an wie die beim anderen verarbeitet werden. Es können Worte sein, die auf ein solides Fundament setzen – Fakten, Fakten, Fakten wie es der Chefredakteur von Focus immer wieder gerne mal äußert und was eine Zeit auch der Werbeslogen des Magazins war. Allerdings können Worte auch verletzen, wenn sie nicht so ankommen wie man vielleicht wollte oder aber man vielleicht jemanden bewusst kränken wollte. Dann wirkt ein Wort wie ein Glas, das man fallen lässt oder mit voller Wucht in die Ecke schmeißt und das dann zerbricht.

Aber auch in der amerikanischen Lebensphilosophie sind Worte durchaus wichtig. Hier lebt man nach Abraham Maslows Bedürfnispyramide und strebt die Selbstverwirklichung an. Und oftmals reichen hier Wort bereits aus, um jemanden Anerkennung zu zeigen. Und mit diesen Worten kann man den Glauben und nicht zuletzt den Glauben an sich selbst, dass man im Stande ist etwas zu leisten und am Ende etwas auf die Beine gestellt zu haben über das man stolz sein kann und das auch von anderen geschätzt wird. Das Streben nach Fortentwicklung und Selbstverwirklichung kann man mit einem Samenkorn vergleichen. Leider kommt es un unseren Kreisen gerne mal vor, dass man feststellt “Huch hier wächst was, also schnell aus- und kaputt-treten”. Und so ist der Samen im Keim erstickt und tot. Lässt man ihn einfach, dann gedeiht er und bringt vielleicht eine schöne Pflanze zu tage oder in der Wüste vielleicht auch ein Baum, der Schatten spendet.

Nach dem Gottesdienst schloss der Chor noch ein Konzert an, bei dem weitere Titel aus ihrem Repertoire zu hören waren. Als Einstieg brachte der Chor den Boney M-Ohrwurf “Rivers of Babylon”. Auf dem Video wird es allerdings von Mano Ezoh im Rahmen eines Totalpraise-Masschoirprojekts gesungen.

Und da in der früheren Christenheit häufig Latain gesprochen wurde folgte nachfolgender Titel

Ein Song, der vorallem auf die Leiden von Jesus Bezug nimmt war ein weiterer Titel, der im Konzert dargeboten wurde.


Fred Hammond – Hintergründe zum Titel “No weapon”

Monday, December 27th, 2010

Eine sehr gefühlvoll Ballade, die ich vor einiger Zeit lernen durfte und von dem es auch wesentlich flottere Titel gibt ist “No weapon”.

Keine Waffe richtet sich gegen mich, möchte man es ausdehnen auch das funktioniert nicht.
Gott tut was er sagt, er hält sein Wort und steht dazu.

Oh nein, ich werde mich doch nicht vor den Pfeile fürchten, die eines Tages verschossen werden
aus der Hand meines Feines
Ich werde standhaft bleiben und meinen Gott an meiner Seite haben
Und auch die Schlage, die sie verführen möchte wird nicht erfolgreich sein.

Die letzte Zeile des Titel verrät es meiner Meinung nach worum es in dem Titel geht. Es geht um die Verbannung aus dem Paradies und vorallem die Schlage, die Adam und Eva zum Biß in den Apfel verführen möchte. Die Bibel ist in Symbolsprache geschrieben und von daher kann sich jeder Mensch die Bibel so interpretieren wie er gerne möchte. Das Paradies steht für einen Ort, an dem der Mensch nur schöne Dinge erlebt und meist ist es auch ein Fleck, den der Mensch zwar anstrebt, aber nie erreicht. Vielleicht kann Paradies aber auch mit der Spitze von Maslows Bedürfnispyramide verglichen werden und in dem Fall wäre das Paradies die Selbstverwirklichung, man hat alles erreicht was man wollte und ist jetzt ein glücklicher und zufriedener Mensch.

Gut und Böse sind menschliche Beurteilungen. Allerdings kommt eine Art Beurteilung auch bei den “10 Geboten” vor, die Moses von Gott auf dem Berge Sinai erhält.Das Paradies wird im 1. Buch Moses 2:15 beschrieben:

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn baute und bewahrte.

Von der List der Schlage ist im 3. Kapitel des Mosebuches die Rede. Sie sorgt auch dafür, dass Adam und Eva aus dem Paradies verbannt werden. Man kann den Titel sogar auf die heutige Zeit beziehen. So könnten die Leute im Gazastreifen sich wünschen, dass endlich mal der Tag kommt, wo keine Waffen auf sie gerichtet sind und die Pfeile, die verfeuert werden ausbleiben und die Standhaften ein neues Leben in Freiheit und Friedfertigkeit beginnen können.

Eine weitere Botschaft, die man dem Titel entnehmen kann ist die Nächstenliebe. Man soll sich nicht ständig bekriegen und die Köpfe einschlagen. Man kommt viel weiter, wenn man friedvoll miteinander umgeht und von gegenseitigem Geben und Nehmen profitieren kann. Immerhin kann man auch voneinander lernen. Schnell mal seinem Studienkollegen einen kleinen Tipp gegeben oder auch mal ein Buch ausgliehen, schon macht es diesen glücklich und wer weis vielleicht kann er einem dann selbst mal wieder etwas Gutes tun.

Bishop Larry D. Trotter – Hintergründe zum Titel “It’s only a test”

Monday, October 11th, 2010

Schon vor ein paar Jahren hatten wir einen Titel von Larry D. Trotter zum Jahreskonzert einstudiert und uns auf der Sommerfreizeit einen abgequält das mp3 wegen dem Text durchzuhören. Es gab zu dem Titel schlicht keine Lyrik im Internet, die es einem leichter gemacht hätte.

Bei dem Video ist es ganz angenehm, es liefert die Lyrik gleich mit.

Es ist nur ein Test, den Du durchmachst,
er wird wird bald real werden.
Beware Deinen Glauben; gebe nicht auf, da es nur ein Test ist.

Vers 1:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er wird nicht ewig dauern. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Sei stark, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und verwirkliche es. Verstehe, dass es nur ein Test ist, den Du durchmachst.

Chor

Vers 2:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er dauert nicht ewig. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Halt durch, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und denk drann, es ist nur ein Test, den Du durchmachst.

Chor

Vamp 1:
Sopran:
Bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Alte:
Egal was Du durchmachst, gebe nicht auf, es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Tenor:
Halte an, sei stark,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 2 (alle):
Halte an, sei stark.
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 3:
Es ist nur ein Test.

Ende:
Es ist nur ein Test.

Vielleicht kurz zu den Stimmen. Im amerikanischen Gospel ist eine Bass-Stimme unüblich. Es gibt lediglich Sopran, Alt und die Männerstimmen. Von daher also nur eine Tenorstimme. Mag sein, dass sich einige nämlich gewundert haben. Ein vierstimmiges Singen ist eher mitteleuropäisch.

Den Inhalt dieses Titels kann man so verstehen, dass Gott feststellen möchte wie stark man an ihn glaubt. Dafür gibt es aber keine Benotung und Gott sagt auch keine, dass er die Voraussetzung nicht erfüllt, um von ihm weiter unterstützt zu werden. Ganz im Gegenteil er schaut wie weit man im Leben selbst zurecht kommt und was man von ihm an Unterstützung benötigt. Der Gläubige soll hierbei ermuntert werden den Test durchzumachen, auch wenn er meint, dass er ihn vielleicht überfordert, er nicht all die gestellten Aufgaben bewältigen kann. Aber es ist kein Einstellungstest sondern eine einfache Prüfung, die Ansatzpunkte zur Förderung geben soll. Der Test selbst ist zeitlich begrenzt und es ist nicht vorgesehen diesen ständig zu wiederholen. Im Titel kommt auch nicht vor, dass dieser Test unbedingt von Gott gestellt sein muss. Es kann sogar ein Test sein, den man sich selbst stellt. Vielleicht eine Selbsterfahrung, um zu sehen wie stark man im Glauben ist. Und gerade diese Selbsterfahrung wollten viele Priester in der Zeit um Jesus machen. Sie sind in die Wüste gegangen, um ärmliche und fast existenzbedrohende Verhältnisse zu haben. Vor allem die Einsamkeit und auch, dass sie von anderen Dingen nicht abgelenkt werden. Dort in der Wüste prüften sie sich selbst, ob sie schwach werden oder ob sie in der Lage sind durchzuhalten und daran zu glauben das sie vom Tod verschont werden und neue Kraft für ihr weiteres Leben erhalten.