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Golden Haprs wuppen die Klosterkirche Friesenheim-Schuttern

Friday, December 23rd, 2016

Eigentlich nicht unbedingt bekannt ist, dass die Klosterkirche in Friesenheim früher mal Reichsabtei des Klostern Schuttern war. Das Benedigtinerkloster Schuttern wurde bereits im Jahr 603 gegründet, also ein sehr altes Kloster. Im weiten Verlauf wurde es dann zusammen mit Gengenbach eine Schenkung an das neu gegründete Bistum Bamberg. Heute exitieren die Klostergebäude nicht mehr und die Kirche wurde zur Pfarrkirche.

Foto: Heidi Fössel (Quelle: Badische Zeitung)

“Happy” von Pharell Williams, wenn auch gecovert ist eigentlich das Lied zum Einzug schlecht hin. Und schon von anderen Auftritten der Konzerttour 2016 wird berichtet, dass Michael Steiner die Freude und Lebendigkeit des Songs schafft an das Puplikum weiterzugeben. Muss allerdings nicht immer so sein.

“My life is in your hands”. Mein Leben ist in Deinen Händen – schon bei früheren Konzerten hatte der Vorsänger Lorry Agrey es sehr stimmungsvoll vermitteln können. Selbst kenne ich vorallem, dass dieser Song auf sehr vielen Hochzeiten gewünscht wird.

“Näher mein Gott…”, ein Song der nicht ohne Leidenschaft gesungen werden kann. Im verwendeten Video sind es Tenöre, die die Vorfront bilden. Golden Harps singt hier das Solo im Duo. “Eine Kerze ist noch kein Licht”. Um die Kerze anzünden zu können brauch es etwas, dass bei dem Song eigentlich auch innerlich in einem entstehen sollte. So der Gedanke, der Anmoderation zum Titel von Tore W. Aas passen könnte.

“da müsste ich aufpassen, dass ich kein Oh in die Luft male” hätte ich mir jetzt gesagt, da ich den Maria Carey-Titel selbst schon viel gesungen hatte und ich die entsprechende Choreo total verinnerlicht habe.

Nicht nur Blackgospel ist von den Golden Harps zu hören. Auch deutsche Weihnachtslieder sind enthalten. Daneben allerdings auch bekannte Popsongs wie ein Evergreen von Simon and Garfunkel. Man kann die Welt zwar nicht verändern, aber man kann im Kleinen etwas tun und bei seiner Umwelt anfagen. Sinngemäß ist das die Botschaft, die Friedhelm Matter zu dem Titel “Silent night” hat und noch mehr, es sollte mal in die Ohren der Kriegstreibenden eindringen und deswegen wurde ganz bewußt auch der Titel “Give us peace” gewählt. Die Konzerte in der Klosterkirche Schuttern finden am 29. und 30.12.16 jeweils um 19:00 Uhr statt.

Simons and Garfunkle – Hintergründe zum Titel Bridge over troubled water

Thursday, April 14th, 2011

Ihn habe ich bereits so etwa 1980 gehört, damals hörte ich den Song im Rahmen des Englischunterrichtes, um auch etwas von englischer Popmusik zu erfahren. Und irgendwie sind heute Simon & Garfunkle auch etwas wie Kult geworden. Von ihnen stammen auch Titel wie der “Sound of silence”. Neben dem Original haben sich verschiedenste Künstler an dem Titel probiert. CeCe Winans hat ihn zusammen mit Whitney Houston gesungen. Aretha Franklin hat ihn performed und auch verschiedenste Chöre haben sich an dem Song schon probiert. Hier mal eine Version von Anita Baker.

Wenn du alles satt hast, dir klein und hässlich vorkommst,
deine Augen voller Tränen sind –
glaub mir, ich trockne jede einzelne von ihnen.
Ich steh zu dir, wenn die Zeiten rauher werden und alle Freunde verschwunden sind.
Ich bin für dich wie eine Brücke über aufgewühlten Wassern –
versprochen!

Wenn du total am Ende bist, auf der Straße liegst,
mit Bangen an den Abend denkst –
ich werde dich trösten, für dich einstehen.
Und wenn es dann dunkel wird und dich der Schmerz umfängt,
bin ich für dich wie eine Brücke über aufgewühlten Wassern –
versprochen!

Lass einfach los, meine Silberfee, lass dich einfach treiben.
Deine Zeit ist gekommen, all deine Träume werden wahr, sieh nur, wie hell sie strahlen!
Wenn du einen Freund brauchst: ich bin in deiner Nähe
und heile deinen Kummer –
wie eine Brücke über aufgewühlten Wassern.

Es ist immer wieder von einer Brücke die Rede, die über aufgewühltes Wasser führen soll. Man kann dies als versteckte Botschaft verstehen, die für Flüchtlinge die Nutzung der Underground Railroad zu verstehen. Aus biblischer Sichtweise denkt man schnell an die Durchquerung des Roten Meeres bei der Heimführung der Israeliten aus Ägypten. In Exodus 13 – 17 ist hier von Durchquerung des Schilfneeres die Rede.

Der Inhalt der zweiten Strophe, bei dem vom “am Ende sein” und “sich auf der Straße liegen” die Rede ist, lässt einen schnell an Obdachlose denken, Drogensüchtige in Großstädten oder auch Jugendliche, die mit ihren Eltern nicht mehr klar kommen und sich jetzt versuchen einfach alleine durchzuschlagen. Und hier kurz zusammengefasst man denkt an die Arbeit eines Streetworkers. Über die Arbeit eines Streetworkers klärt folgendes Video auf.

Im weiteren Verlauf des Songs fühlt man sich eher in solch einen Jugendlichen hineinversetzt, der sich down fühlt, der auf der Straße lebt und dem durch die Arbeit eines Streetworkers geholfen wird. Im Hamburger Schanzenviertel macht dies vorallem das Jesuscenter, das Jugendlichen versucht von ihrer Drogensucht loszukommen, das aber vorallem auch Raum bietet, um einfach einen zu haben, der einen zuhört und dem man seine Probleme erzählen kann. Vorallem aber ein Zentrum, wo man was über Gott erfährt und wo auch Menschen sind, die einen auchmal wieder aufrichten.

Auch ein bisschen werde zumindest ich an den Titel “The potter’s house” von Tramaine Hawkins erinnert. Hier ist davon die Rede, dass man immer zum Töpfer gehen kann und er in der Lage ist den Scherbenhaufen, den dieser vorfindet wieder zusammenzufügen.

Gospelkirchentag – Naturally 7 stellen sich vor

Wednesday, September 1st, 2010

Über sich selbst erzählen sie, dass sie sich erst 1999 gefunden hatten. Roger “N” Thomas erzählt, dass er Schlagzeug immer schon ein fantastisches Instrument fand.

Man nehme dazu noch eine Gitarre und macht das alles nur mit dem Mikro. Und plötzlich merkt der Soundman an “mit dem Mikro ist irgendwas nicht in Ordnung”. Und schon wirft dieser ein, dass ihm zum Sound eine Idee gekommen ist. Nach der Show sich in ein Hotelzimmer zurückziehen muss für die Jungs nicht unbedingt sein. Da alles mit der eigenen Stimme gemacht wird meint Waren weiter ist es sehr anstrengend und man muss genau hinhören was man selbst performt. Die Palette an Vorbildern ist groß.

Mal wird sich Stevie Wonder vorgenommen und dann kommen sie plötzlich drauf, Simon and Garfunkel kommen gerade jetzt vermutlich mehr an. Der eine von ihnen erfreut sich per Beatbox mal ein richtiges Drumsolo hinzulegen. “Im zweiten Tenor zu singen und dazu die Instrumente zu haben” so wird sich geäußert ist schon toll und dazu die Instrumente und die Dynamik, die dadurch entsteht ist schon fantastisch. Wozu brauch es das legendäre Technics 1210 und eine Vinylplatte, wenn dem DJ hier zum scatchen ein schlichtes Mikro reicht.Und die fassen sich schlicht zusammen “wenn die Stimme spielt, dann ist es Naturally7″.