Posts Tagged ‘spiegel’

Kirk Franklin – Hintergründe zum Titel Imagine me

Friday, February 15th, 2019

Wenn man so manchen Gospelchor nach Kirk Franklin fragt, dann heißt es durchaus, dass von diesem amerikanischen Gospelstar Songs im Repertoire vorhanden sind. Erst im September 2018 war er auf dem Gospelkirchentag in Karlsruhe und hatte dort das Galakonzert als Hauptact mitgestaltet gehabt. Anlässlich diesem badischen Highlight, existiert eine Vorstellung zu Kirk Franklin, dem King of Gospel. Dies ist ein weiterer Song aus seiner Feder.


Stelle Dich vor mich
Lieben, was ich sehe, wenn der Spiegel auf mich schaut weil ich…
Ich kann mich (selbst) vorstellen
An einem Ort wo es keine Unsicherheiten gibt
Und ich bin endlich glücklich, weil …
Ich mich selbst betrachten kann

Loslassen von all denjenigen, die mich verletzt haben
Weil sie mich nie verdient haben
Kannst Du das, so wie es bei mir ist, Dir vorstellen?
Sag NEIN zu Gedanken, die versuchen, mich zu kontrollieren
gerade wo ich mich an alles erinnere, was Du mir erzählt hattest
Herr, kannst Du Dir vorstellen wie ich bin?
Was meine Mama gesagt (hatte)
Und von dem geheilt was mein Vater getan hatte
Und ich will leben und nicht diese Seite nochmal lesen müssen

[Chorus]
Stellen Dich vor mich, frei zu sein, Dir voll und ganz vertrauen, schließlich kann ich
Stellen Dich sich vor mich
Ich gebe zu, es war schwer es zu erkennen
Du liebst jemanden, so jemanden wie mich
Aber endlich kann ich …
Stelle Dich vor mich

Stark sein
Und ich lasse es nicht zu, dass es Leute gibt, die mich mobben
Da sie mir die Freude nicht nehmen können
Stelle Dir es mal vor
In einer Welt (in einer Welt), wo niemand Angst hat zu leben
Wegen Deiner Liebe die Angst verschwunden
Kannst Du Dir das bei mir (dir) vorstellen?

[Bridge]
Losgelassen von meiner Vergangenheit
Und froh, dass ich noch eine Chance habe
Und mein Herz tanzt
Denn jetzt kann ich diese Seite erneut lesen

[Chorus 2]

Gegangen, gegangen, ist es, den ganzen Weg über hat es mich begleitet

In der Lyrik geht es dann weiter dass all die Sünden mich verlassen haben, die ganzen Fehler die ich gemacht hatte, die ganzen Depressionen die dank der Zuversicht verschwunden sind, geringes Selbstwertgefühl – halleluja bin ich froh, dass ich das überwunden habe. All worüber ich mich erschreckt hatte und das ganze Leid was ich besaß sind gewichen. All das ist nun Vergangenheit, es ist gestern geschehen. Fortgegangen, was Deine Mutter bereits so praktiziert hatte, wie es bereits Dein Vater gemacht hatte – halleluja. Alles weg, alles weg – Es ist weg.


Wenn man die erste Songzeile sieht, dann fragt man sich erstmal was das soll. Vielleicht sagt man sich “ok”, dann begegne ich jemanden, drehe mich vermutlich noch zu ihm und gebe ihm erst einmal die Hand oder biete diese zumindest an. Allerdings soll man quasi als Spiegel fungieren und sich in eine andere Person hineindenken wie die wohl so ist.

Kirk Franklin bezieht sich in der zweiten Liedzeile auf die Bibelstelle 1. Korinther 13, 12 “Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.”.  In Vers 13 heißt es dort auch, dass Liebe von den Ding Glaube, Hoffnung, Liebe die stärkste ist.

Auf diese Bibelstelle bezogen fand ich folgende Predigt “Blick in den Spiegel“. Wenn man im Gospelsong sie zweite Zeile liest und sie mit der Predigt, die erstmal mit dem allmorgentlichen Prozedere beginnt, da fragt man sich vielleicht sogar “was das soll ich sein, das Gesicht gefällt mir ja gar nicht”. Man fängt an sich zu rasieren, die Haare zu kömmen, zu duschen. Wenn man jetzt in einem Singlehaushalt wohnt, könnte man natürlich sagen – man ist ja eh wie man ist, all diese Tätigkeiten brauch es nicht unbedingt. Man könnte aber sagen, man macht sie weil man jemandem gefallen möchte, auch wenn man diesen nicht sieht. Gerade Frauen, die im Bad meist etwas länger brauche sind anfangs vielleicht etwas verunsichert, ob sie sich so überhaupt gefallen und ob sie auf Andere schön wirken. Wenn man die Songsstrofe fertig liegt und sich so seine Gedanken macht, dann fragt man sich vielleicht schon, warum soll derjenige jetzt glücklich sein mal sein Spiegelbild zu sehen und glücklich sein, dass da jezt ein Spiegel sich befand.

In der Predigt wird der nächste Schritt zwar schon angesprochen, aber ich denke es wird klar, wenn man sich jetzt erst einmal obiges Video anschaut. Ein Video, dass auf eine Phase in Vorstellungsgesprächen vorbereiten soll – wie “verkaufe” ich mich am besten für einen Personalverantwortlichen. Mit welchen Dingen an Körpersprache und sprachlichen Floskeln bekomme ich das am Besten hin. Und zun Vergleich jetzt mal ein Video, dass unsere Alltagssituationen zeigt. Diesen sind wir täglich ausgesetzt. Häufig haben wir da einfach nur funktioniert, aber mal ehrlich die Frage “wie will ich das eigentlich?” oder “wie möchte ich es stattdessen?”, diese haben wir uns eigentlich viel zu wenig gestellt.

Schnell erinnert man sich da an den Begriff “Achtsamkeit”. Wie man diesen umschreiben kann erklärt vielleicht diese Rezision zum Buch “Sei achtsam mit Dir”. Ich habe Achtsamkeit noch viel simpler erklärt bekommen – sich einfach mal die Zeit nehmen und sich hinein-hören oder auch sich selber einfach mal wahrnehmen.

Loslassen von Leuten, die einen verletzt haben. Loslassen von etwas, damit sich die Seele freier fühlt. Das wollte die Sendung “Planet Wissen” mal in Erfahrung bringen und hat hier eine Folge produziert:

Schon in der Bibel im 1. Buch Mose Kapitel 19 findet man etwas zum heutigen Begriff Mobbing. Karl Martin hat hierzu eine Predigt “Rette Dein Leben und sieh nicht hinter dich…”. Aus der Bibel kennt man Sodom und Gomorra.  Worum es geht, dass die einfache Schicht der Ortschaft Sodom sich mobilisiert und gegen den Ausländer Lot vorgehen möchte, kann man sogar in die heutige Zeit übertragen mit dem Gedanken “Flüchtlinge scheinen bei uns nicht willkommen zu sein”.  In seiner Predigt geht er auf die Folgen des Mobbings ein. Das Mobbingopfer entwickelt psychiatrische Symptome, auch körperliche Symptome, gesundheitliche Schäden. Depressionen, soziale Ausgrenzung, die bis zu Gedanken an Selbstmord führen können, können hier die Folge sein. Das nachfolgende Video lässt ein Mobbingopfer zu Wort kommen.

Wenn man der Ansicht ist dass Gedanken einen kontrollieren, dann verbindet man dieses meist mit Sachen, die man unbedingt tun muß, wiederholte Tätigkeiten ohne diese etwas Schlimmes passieren würde. Das versteht man unter Zwang.

Und plötzlich stellt der Songwriter fest, da war immer jemand da, der zu einem gehalten hat. Zuerst wurde an die Mutter gedacht. Vielleicht aus dem Grund, sie hatte ihn ja auch im Mutterleib gehabt und geboren. Wie wichtig die Bedeutung der Eltern ist und warum es sinnvoll ist seine Eltern zu achten erklärt nachfolgendes Video

Wenn man sich da an die Bibel und das Alte Thestament erinnert, dem kommt direkt das 4. Gebot “Ehren sollst du
deinen Vater und deine Mutter,
auf dass du lange lebest
in dem Lande, das der Herr,
dein Gott, dir gegeben hat.”

Hermann Klenk hat hierzu eine interessante Predigt zu Du sollst Deinen Vater und Deine Mutter ehren . In dem Untertiel dazu steht “Achtung – Eltern altern”. Im ersten Teil des Songs war immer die Rede davon dass man erkannt hat, dass man sich um irgendetwas Sorgen macht, dass man verletzt worden ist und allgemein, dass man sich ab und an nicht wohl füht. In der Predigt ist ein Apell enthalten, der sagt – vergiss nicht Deine Eltern waren nicht immer so, sie hatten auch eine Last zu tragen gehabt und haben früher vielleicht ähnliches durchlebt gehabt. Allerdings in den Jahren haben sie geschickter zu machen.

Diese ganzen Erkenntnisse haben den Songwriter erkennen lassen. Man kann durchaus loslassen. Es wird die Selbsterkenntnis sein und die Fähigkeit des Menschen auch mal bei Geflogenheit nach denen man immer gelebt hat und Abläufe, die man halt immer genauso gemacht hat gegenzusteuern, sie zu hinterfragen und anders zu machen. Und plötzlich kann man über die Dinge lächeln, man fühlt sich plötzlich frei und erleichtert. Eine Last ist abgefallen.

Calvin Bridges – Hintergründe zum Titel So much to be grateful for

Monday, October 24th, 2011

Ein Titel, der wenn man ihn richtig singt so richtig “wuppen” kann. Gelernt hatte ich ihm Mitte Oktober auf einem Workshop mit Calvin Bridges.

Als ich ein bisschen im Internet recherchiert hatte kam mir der Verdacht nahe, dass Calvin Bridges hier einen Song gecovert hat und dabei auf einen Song von Lee Williams zurückgegriffen hatte, der damals “So much to be thankful for” hiess.

So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.
So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.
So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.

Der Herr segnete mich. Er war es, der mich eines Tages wieder so viel sehen lassen konnte.
Er hat dies die ganze Zeit für mich getan und so wie ich es wollte.
Er hatte für mich Türen geöffnet, bei denen ich nicht in der Lage zu war
Ich hatte sie nie sehen können
Dankbar, Dankbar

So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.
So sehr dankbar dafür sein, so sehr dankbar.

Calvin Bridges hatte diesen Gospel in seine Gospelchurch geschickt eingebunden als er über ein Erlebnis mit Jesus berichtete und zwar wie sich ein Blinder gefühlt haben musste als er auf Jesus gestoßen war und er dank einer Wundertat von Jesus plötzlich wieder sehen konnte. Und dieser Mensch hatte sogar noch mehr wahrgenommen als eigentlich sehen wollte. Er war einfach nur platt, dachte “wow was mir da plötzlich geschehen ist”. Und davon war er so fasziniert, dass er die Fähigkeiten, die Jesus hatte gleich anderen erzählen musste.  Für ihn selbst galt es einfach “Es gibt da einen Mann, der kriegt das hin und vorallem, er macht dies einfach”.

Bei uns ist es im Herbst auch üblich, dass Gott für eine gute Ernte und was man daraus herstellen konnte, in Form des Erntedankfestes dankt. In den Staaten wird dies am 4. Donnerstag im November gefeiert. Ursprünglich war es dort auch ein Erntedankfest gewesen. Inzwischen ist es dort eigentlich schon mehr als nur für eine gute Ernte zu danken. Aufgrund des Pilgerlebens und seinen Vätern dankt man heute vorallem dafür, dass man das erreichen konnte wo man jetzt steht. Eigentlich ein allgemeines “Danke” was man an dem Tag ausspricht.

Der Satz “Er hat für mich Türen geöffnet, die ich nicht in der Lage war zu öffnen”. Manch einer wird sich erst einmal fragen, was soll da so schwierig sein eine Tür zu öffnen, sofern sie nicht absolut verschlossen ist. Diese Türen darf man in einem anderen Zusammenhang verstehen. Hiermit wird es vielleicht sehr anschaulich.

In dem Beitrag geht es um jemanden, der vor 20 Jahren noch als DJ gearbeitet hatte, selbst Drogen zu sich genommen war und so als Partykönig gelebt hatte. Aber das war damals, inzwischen lebt er anders. Offensichtlich wurde ihm eine Tür geöffnet zu einer anderen Sichtweise der Dinge. Er suchte nach der Achtung und Anerkennung. Ein Grundbedürfnis so wie es Maslow bereits beschreibt und das vielen Amerikanern wichtig ist. Sein Zeil war der Sinn des Lebens und die Selbstverwirklichung. Und ich denke, die Tür, die nicht so leicht zu öffnen ist, ist die zur Selbstverwirklichung. Die Selbstverwirklichung so stelle ich mir es vor ist etwas ganz Individuelles. Für jeden Menschen sieht die Selbstverwirklichung anders aus. Es gibt im Leben allerdings keine Stelle z. B. ein Plakat wo draufsteht “Hans Meier, das sind sie aktuell – und das könnten sie sein”. Es gibt zwar Spiegel wo man sein Äußeres sehen kann. Ein Spiegel, der einem hilft seine Frisur in Ordnung zu bringen, der vielleicht beim Ankleiden hilft. Es gibt aber kein Spiegel, der die Seele und Lebenssituationen zeigt. Aus diesem Grund ist das gewisse Sehen so schwierig.

Martin Carbow – Hintergründe zum Titel He is alway close to you

Wednesday, May 11th, 2011

Schon eine ganze Weile war es immer ein Ohrwurm gewesen, der in meinem Kopf rumschwirrte. Im Mai 2011 hatte ich ihn zum ersten Mal gesungen.

|: Wo immer du bist, was immer du tust,
uind was auch immer sich ändert, was du auch durchmachst
ER weiß wo du bist, und er passt auf dich auf
ER ist immer nah bei dir. :|

Vielleicht siehst du ihn manchmal nicht,
geblendet von deinem Stolz,
ER ist nur ausser Sicht, ausser Sicht.
Vielleicht siehst du IHN manchmal nicht,
aber darauf kannst du dich verlassen,
so bald du soweit bist wirst du ihn an deiner Seite sehen.

…Du bist … du tust … ändert
|: ER weiß wo du bist, und er passt auf dich auf
ER ist immer nah bei dir. :| (3x)

Es wird hier eine typische Alltagssituation beschrieben. Häufig steckt man in Dingen im Alltag fest mit denen man sich beschäftigt, Situationen in die man sich vertief oder auch manchmal Dinge, in die man sich verrennt, sei es auf Eifer oder aber einfach, weil man einen Schicksalsschlag erlitten hat, sich auf etwas eingelassen hat und jetzt nicht mehr weiter weis. Das kann zum Beispiel eine ansträngende Verhandlung mit Geschäftspartnern zu sein, bei der es um ein großes Projekt geht. Man ist hier viel zu stark in die Sache eingebunden und hat vielleicht auch das Vertrauen verloren, dass es gut wird und vorallem, dass man immer Jemanden an seiner Seite hat, der einen begleitet.

Gerade Manager vergessen teilweise dass sie auf ihrem Weg begleitet worden sind. Manch einer sieht im Geschäftsleben nur noch die Zahlen und seine Stellung. Mitarbeiter denken zumindest innerlich, da ist jemand, der nutzt seine Stellung nur aus und ist offensichtlich stolz, dass er über anderen steht.  Aber vielleicht ist Gott nicht immer für einen sichtbar und trotzdem möchte er vielleicht einem ab und an einfach sagen “Hey Du, schau mal in den Spiegel – möchtest Du tatsächlich der sein, denn Du gegenüber anderen kommunizierst”.

Wer mal den Film “Der Prinz aus Zamunda” gesehen hat kann sich vielleicht an die Szene erinnern wo der Prinz Akim als Raumpfleger arbeitet und von der Tochter des Herrn Mc Dowell angesprochen wird. “Ich hab noch nie jemanden gesehen, der mit solch einem Stolz den Fußboden wischt”.  Es gibt also auch Menschen, die sich mit sehr wenig zufrieden geben und einen inneren Stolz haben. Allerdings verhält es sich bei diesen so, dass sie von dem Stolz nicht geblendet werden sondern ihren Ehrgeiz etwas erreichen zu wollen, sich mehr verwirklichen möchten auch nach Außen hin kommunizieren.

Der christliche Sender Bibel TV hat sich mal mit dem Thema beschäftigt, warum wir eigentlich auf Gott vertrauen.

Hier geht es eigentlich darum, dass es Ärzte gibt, die ihr Wissen auch gerne weitergeben und zu etwas Sinnvolles zu tun.
Dadurch dass der Arzt in einem Großkrankenhaus in Südafrika gearbeitet zu denen viele Bewohner des Townships Soweto kamen, hatte er sehr interessante Erfahrungen machen können.