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Lauren Daigle, Hintergründe zum Titel “You say”

Thursday, November 7th, 2019

Wir war die junge Dame bis zum Jahr 2019 nicht bekannt. Die im September 1991 geborene Lauren Daigle ist eine us-amerikanische Sängerin christlicher Popsongs. Lauren wuchs in dem Staat Lusianna, einem der Südstaaten der Vereinigten Staaten auf und sang bereits recht früh in einem Chor mit, dessen Leitung sie während dem Studium übernommen hatte. Im Jahre 2015 mit How can it be ihr Debütalbum, das recht schnell in den Billboard Chards für christliche Alben an die Spitze schnellte. Ein Jahr später erhielt das Album den Grammy in der Kategorie „Best Contemporary Christian Music”.

Ich kämpfe immer wieder gegen Stimmen, die besagen, dass ich nicht genug bin
Jede einzelne Lüge, die mir sagt, dass ich niemals mithalten werde
Bin ich mehr als nur die Summe von jedem Hoch und jedem Tief?
Erinnere mich noch einmal daran, wer ich bin, denn ich muss es wissen (ooh oh)
Du sagst, ich werde geliebt, wenn ich nichts fühlen kann
Sie sagen, ich bin stark, wenn ich denke, ich bin schwach
Sie sagen, ich werde festgehalten, wenn ich zu kurz komme
Wenn ich nicht dazugehöre, sagst du, dass ich (für Dich da) bin
Und ich glaube (ich), oh ich glaube (ich)
Was du von mir sagst
Ich glaube

Jetzt kommt es nur noch darauf an, was Sie von mir halten
In dir finde ich meinen Wert, in dir finde ich meine Identität, (ooh oh)
Du sagst, ich werde geliebt, wenn ich nichts fühlen kann
Sie sagen, ich bin stark, wenn ich denke, ich bin schwach
Und du sagst, ich werde festgehalten, wenn ich nicht weiterkomme
Wenn ich nicht dazugehöre, sagst du, dass ich dein bin
Und ich glaube (ich), oh ich glaube (ich)
Was du von mir sagst
Oh, ich glaube

Wenn ich alles nehme, was ich habe, lege ich es dir jetzt zu Füßen
Du hast jeden Misserfolg, Gott, und du wirst jeden Sieg haben, (ooh oh)
Du sagst, ich werde geliebt, wenn ich nichts fühlen kann
Sie sagen, ich bin stark, wenn ich denke, ich bin schwach
Sie sagen, ich werde festgehalten, wenn ich zu kurz komme
Wenn ich nicht dazugehöre, sagst du, dass ich dein bin
Und ich glaube (ich), oh ich glaube (ich)
Was du von mir sagst
Ich glaube
Oh ich glaube (ich), ja ich glaube (ich)
Was du von mir sagst
Oh ich glaube (oh)

Gerade bei den ersten Worten aus der ersten Zeile erkannte ich, dass man sich von den anderen irgendwie als wertlos abgestempelt fühlt. Allerdings hat man irgendwie das Streben nach Wertschätzung.

In einer Predigt zum Lukasevangelium Kapitel 19, 1 – 10 wird auch Bezug auf das Märchen vom Aschenputtel genommen, das sicherlich noch jeder kennt. Es ist das Grundbedürfnis eines jeden Menschen geachtet. Schon das Grundgesetzt beginnt damit “Die Würde des Menschen ist unantastbar”. Und genau die Sache “ist die Würde des Menschen wirklich unantastbar”, dass ist der Versuch, der im Aschenputtelmärchen versucht wird zu unternehmen, in dem man ein junges schönes Mädchen extra in Lumpen steckt und unwürdigende Tätigkeiten verrichten lässt. Ähnlich verhält es sich mit dem Zöllner Zachäus. Die Menschen empören sich als Jesus diesen Zöllner kennenlernen möchte und bei ihm eine Rast einlegt – es heißt da nur “Unerhört! Wie kann er nur bei einem solchen Gauner einkehren!”.

Interessant sind hier vielleicht auch die Psychiologische Hintergründe Liebe und Bindung .  Es ist ein psychisches Grundbedürfnis geliebt zu werden und eine gewisse Bindung zu erfahren. Erstaunlich ist in der Veröffentlichung, dass herausgefunden hat, dass es Beobachtungen gibt, dass Säuglinge obwohl ihnen Essen gegeben wurde und sie auch gewickelt wurden starben, weil sie keine emotionale Zuwendung erfahren hatten.

Der Komponist drückt mit der Zeile “Jede einzelne Lüge, die mir sagt, dass ich nicht mithalten werde” eine gewisse Angst aus. Eine Angst, dass man versagen könnte. Das die Umwelt von einem mehr erwartet. Dabei können Lügner selbst Angst haben. Hierzu existiert ein Interview mit dem Titel
Lügner verraten sich durch ihre Angst”. In diesem Song ist die Botschaft allerdings eher, dass diese Lügen kräftezährend sind. Lügen fressen Kraft. Die Studentin Inna, 26 Jahre damals alt, erinnert sich noch das Erzählungen, die nicht der Wahrheit entsprechen mit dem Vertrauen spielen. Es wird hier die Verantwortung manipuliert und nicht zuletzt spielen Macht und ein gewisser Einfluss auf die Beziehung zu einem Menschen eine Rolle. “Bin ich mehr als nur die Summe von jedem Hoch und jedem Tief?”, dieses ist zwar eine Hinterfragung. Jedoch erinnert mich es an die Löffeltherorie, wenn jemand es empfinden würde als ob es hier nur um die Summe von Hoch und Tiefs gehen würde. In einem Autistenblog wird auf die Löffeltheorie eingegangen und beschrieben die Menschen, die Informationen anders verarbeiten und eine Vorliebe für Spezialinteressen haben es sehr anstrengend ist, wenn sie plötzlich aus ihren Gewohnheiten und Routinen, die sie sich zur Erleichterung des Lebensalltages angeeignet haben rausgerissen werden – sie geben Löffel ab.

Es ist vom Wiederspruch in sich plötzlich die Rede. Man soll plötzlich stark sein auch wenn man sich schwach fühlt. Sabrina beschreibt das Gefühl “vom schwach fühlen uns stark sein müssen“. Am Ende ist es vielleicht das Licht am Ende des Tunnels, was einem einen gewissen Halt gibt. Und plötzlich ist da eine unsichtbare Stimme, die einem sagt “halt mal, mich gibt es da noch – ich bin trotzdem für Dich da”. Calvin Bridges hat es in seinem Titel “steal away” so schön ausgedrückt – es brauch weder ein Handytelefonat, auch eine Vermittlungsstelle ist nicht nötig, man brauch nicht einmal auf einen Amtston zu warten. Die Leitung zu Jesus ist 24/7 besetzt und man wird niemals ein Besetztzeichen erhalten, Jesus ist immer erreichbar. Und plötzlich kommt die Selbsterkenntnis und das Vertrauen. Man kann einfach an den Herrn glauben und plötzlich ist man stark.

Auch in der zweiten Strophe geht es erstmal um die gewissen Zweifel wie man so sein kann, dass man von anderen geschätzt wird. In dem Video geht es z. B. um eine Eßstörung, die besiegt wird. Die Frau erzählt über ihre Eintragungen im Tagebuch, die schon fast 20 Jahre her sind, weil sie damals einem Schönheitsideal hinter her war, sie wollte unbedingt so schlank wie möglich sein, weil sie sich vorstellte nur so könnte sie jemand sein. Inzwischen merkt sie, dass sie so gar nicht sein muß und dass sie sogar ihr Leben auf Dauer gefährdet hätte. Sie hat ihre Identität und ihre Bestimmung erkannt.

Die weitere Aussage des Liedtextes wird vielleicht durch obiges Video klar. Gott ist es völlig gleich, ob man in seinem Leben immer wieder mal hingefallen ist oder vielleicht ab und an auch noch einmal hinfallen wird. Er mag Dich einfach und liebt Dich als Menschen stetig. Es gibt eigentlich viele Ratgeber wie man sein Selbstwertgefühl stärken kann. Die ganze Coachingbranche hat unzählige Mitbewerber, die alle das Beste von einem wollen. Damit man den Rest von dem Song versteht halte ich diese Reportage für am sinnvollsten:

In der 3. Strofe wird sogar Bezug auf den 5. Brief an die Galater genommen. In einer Predigt der Hubert Grass Ministries ist von “Lass Gott für Dich kämpfen“. Da heißt es so schön “Ohne Gott ist der Mensch auf seine eigenen Fähigkeiten angewiesen”. Da es den perfekten Menschen nicht gibt ist es natürlich verständlich, dass es auch mal Mißerfolge im Leben gibt.

Die Zeile “wenn ich alles nehme was ich habe und Dir zu Füßen lege” versteht man vielleicht nach diesem Video.

Durch eine Blutvergiftung mußte eine junge Frau an beiden Armen und Beinen ampotiert werden. Sie hat also ohne Hände und Füße leben. In dem Video ist allerdings auch zu sehen wie sie mit gewissen Hilfen trotzdem ihr Leben meistert.

Kirk Franklin – Hintergründe zum Titel Imagine me

Friday, February 15th, 2019

Wenn man so manchen Gospelchor nach Kirk Franklin fragt, dann heißt es durchaus, dass von diesem amerikanischen Gospelstar Songs im Repertoire vorhanden sind. Erst im September 2018 war er auf dem Gospelkirchentag in Karlsruhe und hatte dort das Galakonzert als Hauptact mitgestaltet gehabt. Anlässlich diesem badischen Highlight, existiert eine Vorstellung zu Kirk Franklin, dem King of Gospel. Dies ist ein weiterer Song aus seiner Feder.


Stelle Dich vor mich
Lieben, was ich sehe, wenn der Spiegel auf mich schaut weil ich…
Ich kann mich (selbst) vorstellen
An einem Ort wo es keine Unsicherheiten gibt
Und ich bin endlich glücklich, weil …
Ich mich selbst betrachten kann

Loslassen von all denjenigen, die mich verletzt haben
Weil sie mich nie verdient haben
Kannst Du das, so wie es bei mir ist, Dir vorstellen?
Sag NEIN zu Gedanken, die versuchen, mich zu kontrollieren
gerade wo ich mich an alles erinnere, was Du mir erzählt hattest
Herr, kannst Du Dir vorstellen wie ich bin?
Was meine Mama gesagt (hatte)
Und von dem geheilt was mein Vater getan hatte
Und ich will leben und nicht diese Seite nochmal lesen müssen

[Chorus]
Stellen Dich vor mich, frei zu sein, Dir voll und ganz vertrauen, schließlich kann ich
Stellen Dich sich vor mich
Ich gebe zu, es war schwer es zu erkennen
Du liebst jemanden, so jemanden wie mich
Aber endlich kann ich …
Stelle Dich vor mich

Stark sein
Und ich lasse es nicht zu, dass es Leute gibt, die mich mobben
Da sie mir die Freude nicht nehmen können
Stelle Dir es mal vor
In einer Welt (in einer Welt), wo niemand Angst hat zu leben
Wegen Deiner Liebe die Angst verschwunden
Kannst Du Dir das bei mir (dir) vorstellen?

[Bridge]
Losgelassen von meiner Vergangenheit
Und froh, dass ich noch eine Chance habe
Und mein Herz tanzt
Denn jetzt kann ich diese Seite erneut lesen

[Chorus 2]

Gegangen, gegangen, ist es, den ganzen Weg über hat es mich begleitet

In der Lyrik geht es dann weiter dass all die Sünden mich verlassen haben, die ganzen Fehler die ich gemacht hatte, die ganzen Depressionen die dank der Zuversicht verschwunden sind, geringes Selbstwertgefühl – halleluja bin ich froh, dass ich das überwunden habe. All worüber ich mich erschreckt hatte und das ganze Leid was ich besaß sind gewichen. All das ist nun Vergangenheit, es ist gestern geschehen. Fortgegangen, was Deine Mutter bereits so praktiziert hatte, wie es bereits Dein Vater gemacht hatte – halleluja. Alles weg, alles weg – Es ist weg.


Wenn man die erste Songzeile sieht, dann fragt man sich erstmal was das soll. Vielleicht sagt man sich “ok”, dann begegne ich jemanden, drehe mich vermutlich noch zu ihm und gebe ihm erst einmal die Hand oder biete diese zumindest an. Allerdings soll man quasi als Spiegel fungieren und sich in eine andere Person hineindenken wie die wohl so ist.

Kirk Franklin bezieht sich in der zweiten Liedzeile auf die Bibelstelle 1. Korinther 13, 12 “Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Bild; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.”.  In Vers 13 heißt es dort auch, dass Liebe von den Ding Glaube, Hoffnung, Liebe die stärkste ist.

Auf diese Bibelstelle bezogen fand ich folgende Predigt “Blick in den Spiegel“. Wenn man im Gospelsong sie zweite Zeile liest und sie mit der Predigt, die erstmal mit dem allmorgentlichen Prozedere beginnt, da fragt man sich vielleicht sogar “was das soll ich sein, das Gesicht gefällt mir ja gar nicht”. Man fängt an sich zu rasieren, die Haare zu kömmen, zu duschen. Wenn man jetzt in einem Singlehaushalt wohnt, könnte man natürlich sagen – man ist ja eh wie man ist, all diese Tätigkeiten brauch es nicht unbedingt. Man könnte aber sagen, man macht sie weil man jemandem gefallen möchte, auch wenn man diesen nicht sieht. Gerade Frauen, die im Bad meist etwas länger brauche sind anfangs vielleicht etwas verunsichert, ob sie sich so überhaupt gefallen und ob sie auf Andere schön wirken. Wenn man die Songsstrofe fertig liegt und sich so seine Gedanken macht, dann fragt man sich vielleicht schon, warum soll derjenige jetzt glücklich sein mal sein Spiegelbild zu sehen und glücklich sein, dass da jezt ein Spiegel sich befand.

In der Predigt wird der nächste Schritt zwar schon angesprochen, aber ich denke es wird klar, wenn man sich jetzt erst einmal obiges Video anschaut. Ein Video, dass auf eine Phase in Vorstellungsgesprächen vorbereiten soll – wie “verkaufe” ich mich am besten für einen Personalverantwortlichen. Mit welchen Dingen an Körpersprache und sprachlichen Floskeln bekomme ich das am Besten hin. Und zun Vergleich jetzt mal ein Video, dass unsere Alltagssituationen zeigt. Diesen sind wir täglich ausgesetzt. Häufig haben wir da einfach nur funktioniert, aber mal ehrlich die Frage “wie will ich das eigentlich?” oder “wie möchte ich es stattdessen?”, diese haben wir uns eigentlich viel zu wenig gestellt.

Schnell erinnert man sich da an den Begriff “Achtsamkeit”. Wie man diesen umschreiben kann erklärt vielleicht diese Rezision zum Buch “Sei achtsam mit Dir”. Ich habe Achtsamkeit noch viel simpler erklärt bekommen – sich einfach mal die Zeit nehmen und sich hinein-hören oder auch sich selber einfach mal wahrnehmen.

Loslassen von Leuten, die einen verletzt haben. Loslassen von etwas, damit sich die Seele freier fühlt. Das wollte die Sendung “Planet Wissen” mal in Erfahrung bringen und hat hier eine Folge produziert:

Schon in der Bibel im 1. Buch Mose Kapitel 19 findet man etwas zum heutigen Begriff Mobbing. Karl Martin hat hierzu eine Predigt “Rette Dein Leben und sieh nicht hinter dich…”. Aus der Bibel kennt man Sodom und Gomorra.  Worum es geht, dass die einfache Schicht der Ortschaft Sodom sich mobilisiert und gegen den Ausländer Lot vorgehen möchte, kann man sogar in die heutige Zeit übertragen mit dem Gedanken “Flüchtlinge scheinen bei uns nicht willkommen zu sein”.  In seiner Predigt geht er auf die Folgen des Mobbings ein. Das Mobbingopfer entwickelt psychiatrische Symptome, auch körperliche Symptome, gesundheitliche Schäden. Depressionen, soziale Ausgrenzung, die bis zu Gedanken an Selbstmord führen können, können hier die Folge sein. Das nachfolgende Video lässt ein Mobbingopfer zu Wort kommen.

Wenn man der Ansicht ist dass Gedanken einen kontrollieren, dann verbindet man dieses meist mit Sachen, die man unbedingt tun muß, wiederholte Tätigkeiten ohne diese etwas Schlimmes passieren würde. Das versteht man unter Zwang.

Und plötzlich stellt der Songwriter fest, da war immer jemand da, der zu einem gehalten hat. Zuerst wurde an die Mutter gedacht. Vielleicht aus dem Grund, sie hatte ihn ja auch im Mutterleib gehabt und geboren. Wie wichtig die Bedeutung der Eltern ist und warum es sinnvoll ist seine Eltern zu achten erklärt nachfolgendes Video

Wenn man sich da an die Bibel und das Alte Thestament erinnert, dem kommt direkt das 4. Gebot “Ehren sollst du
deinen Vater und deine Mutter,
auf dass du lange lebest
in dem Lande, das der Herr,
dein Gott, dir gegeben hat.”

Hermann Klenk hat hierzu eine interessante Predigt zu Du sollst Deinen Vater und Deine Mutter ehren . In dem Untertiel dazu steht “Achtung – Eltern altern”. Im ersten Teil des Songs war immer die Rede davon dass man erkannt hat, dass man sich um irgendetwas Sorgen macht, dass man verletzt worden ist und allgemein, dass man sich ab und an nicht wohl füht. In der Predigt ist ein Apell enthalten, der sagt – vergiss nicht Deine Eltern waren nicht immer so, sie hatten auch eine Last zu tragen gehabt und haben früher vielleicht ähnliches durchlebt gehabt. Allerdings in den Jahren haben sie geschickter zu machen.

Diese ganzen Erkenntnisse haben den Songwriter erkennen lassen. Man kann durchaus loslassen. Es wird die Selbsterkenntnis sein und die Fähigkeit des Menschen auch mal bei Geflogenheit nach denen man immer gelebt hat und Abläufe, die man halt immer genauso gemacht hat gegenzusteuern, sie zu hinterfragen und anders zu machen. Und plötzlich kann man über die Dinge lächeln, man fühlt sich plötzlich frei und erleichtert. Eine Last ist abgefallen.

Bishop Larry D. Trotter – Hintergründe zum Titel “It’s only a test”

Monday, October 11th, 2010

Schon vor ein paar Jahren hatten wir einen Titel von Larry D. Trotter zum Jahreskonzert einstudiert und uns auf der Sommerfreizeit einen abgequält das mp3 wegen dem Text durchzuhören. Es gab zu dem Titel schlicht keine Lyrik im Internet, die es einem leichter gemacht hätte.

Bei dem Video ist es ganz angenehm, es liefert die Lyrik gleich mit.

Es ist nur ein Test, den Du durchmachst,
er wird wird bald real werden.
Beware Deinen Glauben; gebe nicht auf, da es nur ein Test ist.

Vers 1:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er wird nicht ewig dauern. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Sei stark, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und verwirkliche es. Verstehe, dass es nur ein Test ist, den Du durchmachst.

Chor

Vers 2:
Es ist nur ein Test, den Du durchmachst, er dauert nicht ewig. Die Versuche sind nur dazu da, um Dich stark zu machen, ohne dass Du auch nur ein bisschen dabei im Regen stehst. Im Moment werden sie nicht weiter ausgeweitet. Halt durch, bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf und denk drann, es ist nur ein Test, den Du durchmachst.

Chor

Vamp 1:
Sopran:
Bewahre Deinen Glauben, gebe nicht auf,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Alte:
Egal was Du durchmachst, gebe nicht auf, es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Tenor:
Halte an, sei stark,
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 2 (alle):
Halte an, sei stark.
Es ist nur ein Test, es ist nur ein Test.

Vamp 3:
Es ist nur ein Test.

Ende:
Es ist nur ein Test.

Vielleicht kurz zu den Stimmen. Im amerikanischen Gospel ist eine Bass-Stimme unüblich. Es gibt lediglich Sopran, Alt und die Männerstimmen. Von daher also nur eine Tenorstimme. Mag sein, dass sich einige nämlich gewundert haben. Ein vierstimmiges Singen ist eher mitteleuropäisch.

Den Inhalt dieses Titels kann man so verstehen, dass Gott feststellen möchte wie stark man an ihn glaubt. Dafür gibt es aber keine Benotung und Gott sagt auch keine, dass er die Voraussetzung nicht erfüllt, um von ihm weiter unterstützt zu werden. Ganz im Gegenteil er schaut wie weit man im Leben selbst zurecht kommt und was man von ihm an Unterstützung benötigt. Der Gläubige soll hierbei ermuntert werden den Test durchzumachen, auch wenn er meint, dass er ihn vielleicht überfordert, er nicht all die gestellten Aufgaben bewältigen kann. Aber es ist kein Einstellungstest sondern eine einfache Prüfung, die Ansatzpunkte zur Förderung geben soll. Der Test selbst ist zeitlich begrenzt und es ist nicht vorgesehen diesen ständig zu wiederholen. Im Titel kommt auch nicht vor, dass dieser Test unbedingt von Gott gestellt sein muss. Es kann sogar ein Test sein, den man sich selbst stellt. Vielleicht eine Selbsterfahrung, um zu sehen wie stark man im Glauben ist. Und gerade diese Selbsterfahrung wollten viele Priester in der Zeit um Jesus machen. Sie sind in die Wüste gegangen, um ärmliche und fast existenzbedrohende Verhältnisse zu haben. Vor allem die Einsamkeit und auch, dass sie von anderen Dingen nicht abgelenkt werden. Dort in der Wüste prüften sie sich selbst, ob sie schwach werden oder ob sie in der Lage sind durchzuhalten und daran zu glauben das sie vom Tod verschont werden und neue Kraft für ihr weiteres Leben erhalten.