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Steve Wonder – Hintergründe zum Titel I wish

Sunday, May 1st, 2011

Ich hatte mit ihm spontan bei einem Konzert des Gospelchors der Johanneskirche aus Todtnau zusammen gesungen. Später war er der Solist des Chores gewesen, in dem ich mehrere Jahre gesungen hatte. Die Rede ist von Malcolm Green. Durch Zufall entdeckte ich ein Video, in dem er mitwirkte. Da der Song so richtig einen zum Wuppen bringt, denke ich dass er durchaus mal gesungen wird.

Als ich mir den Text mal durchlas – der erste Gedanke ein Weihnachtslied ganz so wie farbige Amerikaner es lieben, allerdings war es nur der erste Gedanke, da es im weiteren Verlauf eher um eine Alltagssituation geht. Wie es offensichtlich Steve Wonder liebt ist es eher ein Märchen oder Geschichte. Man macht sich Sorge um Spielsachen, die man erhalten wird. Bereits in der zweiten Strophe geht es bereits darum, dass man mit seinen Freunden leise davon schleichen möchte. Man möchte mit dem Jungen, der für einen alles bedeutet, den man vielleicht als Quotenjungen diesem erzählt wie er das beste aus sich machen kann. Und dabei fängt man selbst an zu weinen oder man stellt jedenfalls fest, dass die Augen feucht werden. Vielleicht weil man selbst festgestellt hat, dass man das eigentlich noch nicht erreicht hat was man jetzt seinem besten Freund wünscht.

Man selbst wünscht sich jedenfalls den Tag kommt ein weiteres mal zurück. Und damit meint man den Tag als der Herr gekommen ist. Einem vielleicht auch ein Zeichen gegeben hat, dass das Leben weiter geht und der Herr jedenfalls für einen immer da ist. Der Bruder erzählt mir, dass er (vermutlich der Herr) es ihm erzählt hat während ihr beide beim Doktorspielen mit dem Mädchen seid. Du erzählst allerdings, dass Du es nicht weitergeben oder weiter erzählen möchtest. Alles was Du selbst haben möchtest ist diese große weite Welt. Die Mutter gibt Dir Geld für die Sonntagsschule (in der heutigen Zeit der Gottesdienst).

Später rauchst du Zigaretten, vielleicht nicht ganz schlau als größerer Junge. Jedenfalls in dem Du größer wirst erkennst Du, dass vielleicht nicht alles richtig im Leben ist und Du vielleicht einige Dinge gerne andern machen würdest. Aber in dem Zustand wo Du verunsichert warst wurden Dir plötzlich die Augen geöffnet.

Man selbst wünscht sich jedenfalls den Tag kommt ein weiteres mal zurück. Und damit meint man den Tag als der Herr gekommen ist.

Gospelchor Rejoy begleitete Hochzeit in Oberwolfach

Tuesday, February 15th, 2011

OberwolfachRecht ruhig liegt der Luftkurort Oberwolfach im Schwarzwald mit seinen sieben Seitentälern und seinen zwei Ortsteilen. Und genau in diesem Ort sollte etwas besonderes stattfinden, eine Hochzeit, die vom Gospelchor Rejoy begleitet werden sollte. Auch einen kleinen Fluß hat Oberwolfach mit dem eher gefährlich klingenden Namen Wolf. Aber im Nachhinein eigentlich ist das Gewässer viel zu harmlos für solch einen Namen. Aber vermutlich war die oder der Wolf mit ein Beeinflusser für die Namensgebung Oberwolfach, das sich Schwarzwald befindet. Erwähnenswert sein vielleicht, dass sich an dem Ort das Besucherbergwerk Grube Clara und ein mathematisches Forschungsinstitut befindet. Auch ein Mineralien- und Mathematikmuseum befindet sich im Ort. Als Ort für die Hochzeit wurde sich die katholische Bartholomäuskirche ausgesucht, die sich am Beginn eines Seitentales befindet.
Bartholomäuskirche Oberwolfach

Zum Einzug wurde der die Ballade “My life is in your Hand” gesungen, die sich überraschend viele Brautpaare sich immer wieder zur Hochzeit wünschen. Mag sein, dass man sich hier Hoffnung für tolle Zeiten in der Ehe verspricht, immerhin ist in dem Song auch von Freude die Rede.

Direkt zum Trauungspart wurde der Song “There is none like you” gesungen. Und die Stimmung konnte hier kaum überboten werden. Ich kann mich erinnern, den Titel hatte ich selbst mal auf einem Workshop gesungen gehabt und beim Solo konnte man fast eine Gänsehaut bekommen. Es ist direkt gut vorstellbar wie es wohl der Braut gegangen sein musste als ob ihr der Bräutigam nochmal gesanglich bestätigen würde “es gibt keinen, der so ist wie Du”.

Etwas ganz besonderes hatte man sich zum Friedensgruß ausgedacht, der bei den Katholiken sehr gerne dem anderen gegeben wird. Kein Titel drückt mehr den Zusammenhalt einer Gemeinde und hier einer Hochzeitsgemeinde aus als der Titel “We are the world”.

Ende der 80er wurde dieser von USA for Afrika gesungen und es wirkten bekannte Größen wie Lionel Richie, Tina Turner, Michael Jackson, Steve Wonder und viele andere drann mit. Anlässlich der Erdbebenkatastrophe in Haiti wurde der Titel neu arrangiert. Und spontan fasste sich die ganze Hochzeitsgemeinde an den Händen, um zu verstehen zu geben – ja wir sind eine kleine Hochzeitswelt.

Aber eine Hochzeit endet eigentlich niemals ohne den gewissen Ohrwurm. Und so musste Rejoy auch diesmal den Klassiker “Oh happy day” zum Abschluss singen.